7. Kapitel Eine kurze Angelegenheit

POV Mycroft

Ich hatte einen Hubschraubertransport für Sherlock, Gregory, Anthea und mich arrangiert. Es war auch noch genügend Platz für weitere drei Personen von Gregory´s Team. Wir waren in Cornwell kurz nach Sonnenuntergang.

Zwei Autos erwarteten uns. Greg´s Team nahm den zweiten Wagen. Ich saß gegenüber meinem zunehmend verzweifelter wirkenden Buder, als Gregory in den Wagen stieg und sich neben mich setzte.

(Wenigsten hatte der Detective Inspector einen hübschen Kopf auf seinen Schultern. In der Tat einen sehr gut aussehenden Kopf und sehr ansprechende Schultern.)

Der DI hatte die lokale Polizeistation mobilisiert, und diese suchten schon an den Bushaltestellen und Bahnhöfen, nach Dr. John Watson. Ansonsten kamen auch noch Strassensperren und Kontrollen für Taxis und Mietwagen zum Einsatz. Des Weiteren wurde der Strand gegenüber der Calypso abgesperrt. John würde gefunden werden, und ich war zuversichtlich, das er nicht an Bord der Calypso gefunden werden würde.

Sherlock sah aus, als ob er jeden Moment in Flammen aufgehen würde. Seine Augen waren aufgerissen und seine Haare standen in alle Richtungen. Er war sehr blaß und er trommelte unaufhörlich mit seinen Fingern auf sein Knie.

Ich versuchte ihn zu beruhigen. „Ich bin sicher, das wir vor John angekommen sind. Sogar wenn er in Cornwall wäre, er hat weder die entsprechenden Mittel sich der Calypso zu nähern, noch könnte er die Schmuggler alleine ergreifen."

"John würde nicht ohne Plan den ganzen Weg hierher kommen. Ich habe aber einfach nicht genug Daten um zu entschlüsseln, was sein Plan ist. John ist überaus einfallsreich und sehr entschlossen. Ich habe gelernt, ihn nicht zu unterschätzen. Ich würde dir vorschlagen das zur Kenntnis zu nehmen." Sherlock sagte das mit Endgültigkeit.

Ich wandte mich zu Gregory, um ihn in eine erfreulichere Unterhaltung zu verwickeln.