Kapitel
„Verdammter Penner! Ich kriege ihn nicht ab! Er hat etwas damit gemacht! Ich haße ihn!"
„Beruhig idch, Mine! So schlimm kann es nicht sein. Lass mich mal den Ring anschauen." Parvati untersuchte den Ring. „Versuch es gar nicht erst, er wird nicht abgehen. Zumindest nicht so lange du noch lebst. Es ist ein Bindungs-Band. Er muss einen passenden dazu haben. Er hat ein ziemlich großes Zeichen auf dich gelegt: Hände weg, Besitz von Severus Snape."
„Ich wusste, dass er etwas plante, als er mir den Ring aufsteckte, und als er sagte, dass wir uns heute nicht treffen. Verdammt. Hinterhältiger Slytherin."
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Glück hatte sie erst später am Morgen. Sie nahm sich ein bisschen vom Frühstück, bevor die anderen kamen und fand auch ein leeres Abteil im Zug.
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Die Fahrt war ruhig, bis plötzlich die Abteiltür aufflog,jemand hineingerannt kam und die Tür hinter sich zuschlug.
Es war Pansy Parkinson. Weinend. Hermine seufzte. Wahrscheinlich wegen dem Frettchen. Toll.
„Parkinson,
ich werde nie verstehen, was du in diesem Wichser siehst. Für
jemanden mit diener Intelligenz, verhälst du dich sehr dumm. Er
benutzt dich."
Parkinson schaute für einen Moment
überrascht. Dann wurde sie zornig.
„Fick dich doch, Schlampe!"
„Sorry, aber ich schwinge nicht sorum. Lass deine Wut nicht an mir aus. Schick sie ihm. Verlass ihn."
„Ich liebe ihn."
„Ja, und der Mond ist aus grünem Käse. Setz dich, es ist schwer dich aus dieser Position anzuschauen."
Hermine saß neben dem Fenster. Parkinson wischte sich über das Gesicht und setzte sich ihr gegenüber.
„Ich haße dich."
„Erzähl mir was Neues."
„Er hat mich betrogen." Sagte Pansy mit einem Schluckauf.
„Was hast du erwartet? Frettchen könnte nicht einmal treu sein, wenn sein Leben davon abhinge. Du hast einen Körper für den man morden könnte und bist zweimal so intelligent wie er. Tret ihn, wo es weh tut und suche dir einen Jungen aus, der nicht jedem Rock in Sicht hinterher rennt.
„Wieso erzählst du mir das? Wieso versuchst du mich zu trösten? Ist es irgendeine Art von Witz, machst du dich über mich lustig? Du und deine Freunde können zur Hölle fahren!"
„Wann hast du mich zum letzten Mal mit ihnen gesehen Parkinson? Vor einem Jahr? Ich habe schon vor einer Weile aufgehört, sie als Freunde zu betrachten." Hermine's Stimme war ernst. Sie sah dem weinenden Mädchen in die Augen.
„Denkst du wirklich, dass ich so eine tolle Figur habe?" Die Stimme der Slytherin war leise und voll von Schmerz.
„Du siehst toll aus, höre einfach auf den Bleichungs- Zauber zu benutzen, dunkle Haare stehen dir besser, und lass die Tonnen an MakeUp weg, die brauchst du wirklich nicht." Die Blondine schaute die Gryffindor eine Weile an, bis ihre Lippen anfingen zu zittern.
Hermine bekam Panik. ‚Was habe ich jetzt getan? Ich möchte wirklich nicht, dass hier jetzt ein Damm aufbricht. Ich habe sie nie gemocht, aber sie verdient wirklich etwas besseres als das Frettchen.'
„Pansy, schau, ich weiß, dass wir uns nie wirklich mochten, aber du kannst wirklich besser. Wenn du willst, glaub mir nicht, aber keine Frau verdient so eine Behandlung. Er ist ein betrügender Arsch, der nicht jemanden wie dich verdient. Und sag nicht, dass du ihn liebst, dass ist Scheiße, und das weißt du. Du liebst die Idee zu lieben, nicht das Frettchen."
Die stillen Schniefzer verwandelten sich in ein lauten Seufzer und schwang das blonde Mädchen ihre Arme um Hermine und umarmte sie und fing an in ihre Halsbeuge zu weinen, während sie halb auf dem Sitz neben Hermine und halb auf ihr saß.
Die geschockte Gryffindor strich langsam über den Rücken der Blondine, während sie sie in einer warmen Umarmung hielt.
Nach einer Weile beruhigte sich das schluchzende Mädchen und lies Hermine los und erlaubte ihr somit wieder normal zu sitzen.
„Es ist die schönste…Sachen…Die…jemand mir….gesagt hat. Danke…habe ich wirklich…. Gebraucht.
„Besser?"
„Ja."
„Lass mich etwas für dich tun. In Ordnung? Es wird dich sogar noch besser fühlen lassen."
Die Slytherin nickte und versuchte mit ihren Handrücken die Tränen wegzuwischen.
„In Ordnung. Schliess deine Augen und bewege dich nicht."
Sie tat es.
Mit ein paar Bewegungen ihres Zauberstabs war Hermine fertig.
„Ok, schau."
Als Pansy ihre Augen öffnete, fiel sie fast aus ihrem Sitz, weil…sie sich selbst sah.
„Wow..bin das wirklich ich? Was hast du gemacht Granger?"
„Dein Gesicht gereinigt und die Bleichung entfernt."
„Das war es?"
„Was hast du erwartet? Glamour?"
„Mann… ich seh heiß aus." Parkinson lehnte sich näher na den Spiegel. Zum ersten Mal seit einer Weile, mochte sie, was sie sah. Ein Grinsen drängte sich in ihr Gesicht. Es war Zeit für Veränderungen.
„Wieso hast du überhaupt die Bleichung benutzt?"
„Draco."
Hermine schnaubte.
„Kann ich dir etwas erzählen?" Fragte die Slytherin mit rabenschwarzem Haar.
„Natürlich, Parkinson."
Pansy, nenn mich Pansy."
„Ok." Hermine war überrascht, aber zeigte es nicht.
„Ich habe Potter und Wiesel vorhin getroffen. Sie haben über dich geredet. Es war nicht gerade nett. Und das weibliche Wiesel war auch da. Es tut mir leid."
„Muss es nicht Pansy. Als ich gesagt habe, dass sie nicht meine Freunde sind, habe ich es auch gemeint. Also höre auf um den heißen Brei zu reden und frage mich, was du wissen wolltest."
„Hast du den Protecto ausgesprochen?"
„Ja."
„Wow... also hast du sozusagen uns alle gerettet." Pansy's Augen wurden groß. Aber wirkten dann verwirrt. „Wenn ich sie richtig verstanden habe, glauben sie dir nicht. Wieso?"
„Ich
weiß es nicht Pansy. Sie haben mich hintergangen."
"Aber
deine Haus.."
„In Gryffindor glauben mir nur 3 Leute."
„Der Direktor.."
Hermine schwenkte ihre Hand ärgerlich.
„Die alte Ziege denkt, dass ich Lüge."
Plötzlich erstarrte Pansy. Sie schaute uaf Hermine's Hand.
„Ist es der Heirats- Bund der Snapes, den ich da sehe Hermine?" Ihre Stimme war ernst.
‚Mist, sie hat ihn bemerkt. Die Götter haßen mich."
„Nun…Ich.."
„Der einzige hinterbliebene Snape ist Professor Snape. Lust mir das zu erklären?"
„Du setzt dich besser wieder Pansy. Und wie hast du das dumme Ding erkannt?"
„Jede alte reinblütige Familie hat eines. Kann es sein, dass du ihn nicht abnehmen kannst?"
„Nein. Alle meine Versuche waren erfolgslos."
„Ich sitze. Also wie kam er zu dir?"
"Hast du über daie neuste Dummheit der Regierung gehört?"
"Ja. Und?"
"Ich bin 18."
"Das kann nicht sein, du bist im gleichen Jahr."
"Ich habe einen Zeitumkehrer benutzt."
"Und Snape hat eine Bitte für dich eingereicht? Verdammt."
„Er war meine dritte und beste Bitte."
"Du machst Witze. Wer kann schlimmer als er sein?"
"Lucius Malfoy und Percy Weasley."
"Und Dumbledore hat nicht versucht dich zu retten?"
"Percy ist seine Rettung."
"Und da hat Snape seine Chance gesehen?"
"Nein, nicht so. Er hat mich wirklich gerettet. Ich versiche nicht darüber nachzudenken. Nach dem Sommer muss ich schon bei ihm einziehen."
"Gut."
"Gut? Ich bin mit der übergroßen Fledermaus verheiratet und muss im Kerker leben!"
"Du bist jetzt eine Slytherin, also ist es für mich in Ordnung mit dir befreundet zu sein."
"Was?"
"Ich möchte deine Freundin sein."
"Du bist verrückt."
"Ich bin nicht die, die mit Snape verheiratet ist."
"Erinner mich nicht daran. Ich habe diesen verdammten Ring an meinem Finger."
"Ich nehme an er hat ein paar Sachen vergessen zu erwähnen, natürlich aus Versehen."
"Natürlich. Ich bin überrascht, dass er kein großes grün und silbernes Schild über mich gehängt hat. ‚Besitz von Severus Snape. Berühr' sie und stehe deinem Schicksal gegenüber!"
So besitzergreifend?"
„Das ist nichts. Wir sind nur 24 Stunden verheiratet und ich möchte schon wieder die Scheidung."
„In der Zauberwelt gibt es sie nicht."
„Ich weiß. Schau, wir sind schon fast da. Ich muss los und Parvati finden. Ich sehe dich dann in 2 ½ Monaten wieder, hoffentlich ohne das Frettchen."
„Keine Sorge. Ich wünsch dir einen schönen Sommer, Lady Snape. Ich nehme an, sie iwssen nichts darüber?"
„Nein. Ciao"
