Stille

Stateless-Bloodstream

Wake up look me in the eyes again
I need to feel your hand upon my face
Words can relay nice
They can cut you open
And the silence surrounds you
and hunts you
I think I might've inhale you
I could feel you behind my eyes
You gotten into my bloodstream
I could feel you floating in me
Words can relay nice
They can cut you open
And the silence surrounds you

Ich lag in Damon's Bett, eingehüllt von einem Lacken und wollte ihn eigentlich wach küssen, um dort weiterzumachen, wo wir vor ein paar Stunden aufgehört hatten. Doch dann war da dieser Gedanke in Damon's Kopf. Elena. Und ich schüttle meinen Kopf. Wütend suche ich meine Sachen zusammen und will das Haus so schnell wie möglich verlassen. Ich stecke meine Haare einfach zusammen, ziehe meinen Lippenstift nach und gehe zurück zu Damon.

Du hattest einen äußerst realen, erotischen Traum von dir und Elena. Du wirst vergessen, dass ich jemals dein Zimmer betreten habe und du wirst dich entscheiden müssen: Die Rettung deines Bruders oder die Liebe zu Elena.

Als ich das getan hatte, wurde mir wieder bewusst, wie idiotisch ich doch im Grunde war. Ich habe mich von Mitleid und Gefühlen leiten lassen. Das sind doch eigentlich nur menschliche Vorgehensweisen. Ich muss professionell mich an die Arbeit machen. Schnell bin ich in den Flur gegangen und ich muss mir noch meine Stiefel anziehen.

„Elisabetta?", überrascht mich Elena. „Was machst du am frühen Morgen hier?" Ich atme tief durch. „Kleiner Besuch…" „Lass uns in Ruhe. Wir brauchen nicht noch mehr Ärger." „Das sagst ausgerechnet du? Der Mittelpunkt von Mystic Falls? Alle pfeifen hier nach deiner Pfeife? Ist das so…Stefan leidet Qualen, die du dir nicht einmal vorstellen kannst. Damon hast du in den Selbstmord getrieben, wo er doch nur helfen wollte…das wird mir zu dumm!" Ich nehme ihren Arm, reiße ihn auf und trinke das Blut der Doppelgängerin.

Ich überlasse dir, das Raten, welcher Vampir das gerade getan hat? Klaus? Elijah oder gar Stefan?

Blutüberströmt schleppt sich Elena zu Damon, sie versucht an zu klopfen, aber es geht nicht mehr. Damon schreckt auf und eilt zu ihr. Der Duft ihres Blutes ist überwältigend und betörend zu gleich. Es ist süß, vermischt mit einer bitteren Nuose. Er läuft zurück zu seinem Bett, zerreißt das Lacken und verbindet Elenas Venen damit. „Und jetzt lauf…schnell." Sie versucht aufzustehen, aber sackt wieder zusammen. Damon schließt die Tür und da entdeckt er es…Elenas Blut auf seiner Handinnenfläche. Es zieht ihn magisch an, wenn er es nur kurz einmal kostet. Er atmet aus und will zum Bad rennen, aber er weiß, er hat keine Chance. Er würde verrückt werden, wenn er nicht wüsste wie sie schmeckt. Was soll er nur tun? Er hatte sie schon einmal im Wahn gebissen und sein Verlangen wurde unaufhaltbar. Mit der Spitze seiner Zunge leckte er schnell und gierig über seine Handfläche. Der Geschmack ihres Blutes explodierte regelrecht in seinem eigenen Blutkreislauf. Wenn ein Tropfen ihres Blutes schon so ein Verlangen in ihm anrichtet, wie ist es dann mit ihrem frischen Blut? Damon kann an nichts anderes mehr denken. BLUT. Ihr Blut. Frisch aus ihrer Ader. Er konnte sein Verlangen nicht mehr kontrollieren, alles brach in einem Bruchteil von Sekunden über ihn ein. Damon öffnet die Tür und steht vor Elena. Er wusste, dass er nun vor einem Abgrund steht. Entweder er stürzt oder er hält inne und macht die Schritte weg von ihr, weg von Elena, zurück zur Sicherheit. Er würde nicht nur Elena schützen, nein er würde sich viel mehr selbst schützen. Er würde sich schützen, um nicht zu fallen.

„Damon…wir sollen, nein wir können nicht. Nicht diese Art von Gefühlen," flüstert Elena, die mit der anderen Hand versucht, das Blut zu stoppen." Er zögert einen Augenblick und dreht sich dann aber von Elena weg. „ Soll das jetzt ewig so weiter gehen? Soll ich dich auf ewig immer nur von der Ferne begehren?" Elena geht zu ihm und sieht ihn direkt in die Augen. Sein Blick wirkt ernst und sie vernimmt etwas, was sie bei ihm noch nie vorgefunden hatte: Unsicherheit... „ Was erwartest du von mir? Es tut mir leid." Damon blickt sie irritiert an. Elena lehnt sich gegen die Wand. Soviel wurde gesagt, soviel getan und alles hat sich geändert. „ Es tut mir wirklich leid, du weißt schon von was ich spreche." Damon mustert sie einen Moment lang und entgegnet schließlich wütend: „ Du lügst." Er durchbohrt sie mit seinen Blicken und zweifelt ihre Entschuldigung an. „ Nein.", sagt sie bestimmt. Damon nähert sich zum wiederholten Male und steht ihr so dicht gegenüber, dass sie seinen Atem fühlen kann. Sie nimmt seinen Geruch war und kann durch die Augen in seine Seele blicken. „ Ich glaube dir nicht.", wiederholt er im selben Tonfall. Elena wich im ein Stück zurück:

„ Damon, das ist doch absurd."

Plötzlich vernimmt er wieder ihren Schmerz. Sie will verschwinden. Nur fort von ihm und dieser Situation. Sie denkt verzweifelt an Stefan. Doch er kann sie jetzt nicht aus dieser Situation befreien. Es ist nur er und sie und die Stille. Damon packt Elena am Arm und zieht sie zurück. Er zwingt sie zu bleiben. Es bleibt nur das. Dieses wundervolle Gefühl von Geborgenheit. Völlig neu und alt zugleich. Ruhe...Sicherheit. So wie damals... Sofort scheint alles wie weggespült. Schmerz, Leid. Eine warme Hand legt sich auf ihre Wange und sie wendet den Kopf wieder zu ihm. Damon lehnt sich nach vorne und küsst sie erneut. Zuerst verspannt sich Elenas Körper, doch als er sie weiter festhielt, spürt er wie ihr Mund weicher wird. Langsam beginnt Elenas Herz entspannt zu pochen. Damon weiß, dass sie es will. Sie will ihn, zum ersten Mal will sie nur ihn. Ihre Hände finden den Weg auf seinen Schultern. Schließlich löst er sich von ihr und noch bevor sie ihre Augen öffnen konnte, hört sie ihn flüstern: „ Tut dir das wirklich leid? Tut dir wirklich leid, dass wir hier sind? Tut es dir leid, dass ich dich retten will. Und immer retten werde, sowie du mich vor dem Feuer gerettet hast, damals, wo wir noch keine Sorgen hatten?", er legt seine Stirn auf die ihre und küsst sie ein weiteres Mal. „ Mir nicht. Mir tut nichts von all dem leid. Sieh mir in die Augen und sage es mir! Tut es dir leid?" Elena hebt ihren Blick und schüttelt den Kopf, mit einer Geschwindigkeit, landen sie auf Damon's Bett. Er zieht ihr Shirt aus und küsst sie dabei an ihrem Bauch zu ihrem Hals entlang. Alles was für ihn möglich ist, ist den Moment zu genießen. Er wird nicht lange dauern und wie wird sich ihre Beziehung dadurch ändern, aber jetzt kann er sie nur küssen. War es denn so falsch? War es falsch, das Mädchen von neben an zu lieben? Wieso durfte er seinen Gefühlen nicht freien Lauf lassen? Warum denn die guten Gefühle abstellen? Machen, denn nicht die guten Gefühle einen aus? Gefühle. Sie werden überschätzt. Er zieht Elenas Taille an sich und erschaudert bei diesem Gefühl von Nähe und Intimität.

Und plötzlich bemerkt er, dass Elena weint. Sie weint und hat die Augen geschlossen. Was hat er nun gemacht? Und wie bereites bemerkt, jetzt ist kein Stefan da, der die Situation rettet. Damon springt wütend auf. „Damon! Nein! Warte…" Jetzt muss er fliehen. So weit wie möglich weg. Weg von Elena. Weg aus der Situation. Weg von dem Moment, den Augenblick der eigentlich der Beste seines Lebens hätte sein können.

I think I might've inhale you
I could feel you behind my eyes
You gotten into my bloodstream
I could feel you floating in me