Kapitel08 – Chlorine Allergy
Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.
(LuciusAnnaeusSenecad.J.)
Der Abend hatte so gut angefangen...
Cedric Stier war unglaublich! Charmant, charismatisch, ein Mann mit Manieren, der ihr zur Abwechslung zuerst in die Augen und nicht auf den Ausschnitt starrte. Er vermittelte Gretchen den Eindruck von Würde und Besonderheit, weil er das ungeahnte Talent (schamlos!) ausnutze jeder Frau auf der Party das Gefühl zu vermitteln, die Einzige im gesamten Universum zu sein.
Selbst der Kellnerin schenkte er ein Lächeln, so bezaubernd, so warmherzig, so... unwiderstehlich echt, dass Gretchen weiche Knie bekam, obwohl er ganze zwanzig Sekunden einer anderen Frau seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte.
Er war einfach viel zu perfekt um wahr zu sein, weshalb sich die Blonde zwischenzeitlich bemühte irgendetwas kantiges an seinem Wesen zu entdecken. Dass er vielleicht beim Lachen grunzte (wobei selbst das niedlich sein könnte), oder – ähnlich wie Marc auf der Leinenhochzeit – zu tief ins Glas blickte. Oder vielleicht doch dem anderen Ufer zu schwamm.
„... Und wo hast du Marc nun kennengelernt? Es ist ja nicht so, dass er immerzu eine solch bezaubernde Begleitung vorweisen kann."
Gretchen biss sich verlegen auf die Innenseite ihrer Wange.
„Stimmt, seine sonstige Wahl ist weniger bezaubernd, als nahezu betörend. Das war schon früher in der Schule so."
„Schule? Ihr kennt euch noch aus der Schule? Er hat mir nie von dir erzählt, und wie..."
Gretchen unterbrach Cedric: „Es ist auch gar nicht weiter wichtig, dass wir uns seit der fünften Klasse kennen – jetzt bin ich erst mal nur seine Assistenzärztin." Und One-Night-Stand, fügte sie in Gedanken hinzu.
„Assistenzärztin? Du schwimmst freiwillig im Haifischbecken...", und der anfängliche Smalltalk entwickelte sich immer mehr in wirkliches Interesse seinerseits. Und auch Gretchen ließ vage anklingen was sie vor etwa einer Stunde erst von Marc erfahren hatte. WG. Ehe. Kind. Lotto. Scheidung...
Und zu ihrem Leidwesen fand sie den Haken an Dr. med. Cedric Stier: Seine Ex-Frau.
Es war nur ein kleiner Versprecher, in dem aus der „Ex-Frau" eine „Ehe-Frau" wurde und Gretchen war nur zu schmerzlich daran erinnert, dass auch sie gerade eine Trennung durchgemacht hatte und hoffentlich nicht genau so gebrochen und leer dreinschaute, wenn jemand ihren Ex erwähnte.
Doch das große Desaster kam erst, als Marc tropfnass auf die Bar zugelaufen kam und sich ein Bier bestellte: „Besprecht ihr schon die Farbe fürs Kinderzimmer?", seine süffisante Art ließen diese Aussage noch nicht mal eifersüchtig klingen, was Gretchen ungemein ärgerte.
„Uh-oh, hört sich an, als ob da jemand eifersüchtig ist", witzelte Cedric trotzdem, lächelte die Blonde verschmitzt an und erhob sich vom Barhocker.
„Pass auf, dass er keinen Mist baut", er gab Gretchen einen Handkuss – Handkuss! Gretchen hatte noch nie einen Handkuss bekommen (außer von ihrem Opa im Kindesalter vielleicht) – und bedachte sie schon wieder mit diesem intensiven Blick, der ihr die Farbe ins Gesicht schoss.
Sie seufzte zufrieden.
„Vergiss nicht, dass er schon eine Tochter hat und du dann Ziehmami spielen musst."
„Marc, du bist echt unmöglich. Ich finde ihn nur nett!", kokettierte sie, nachdem Cedric außer Hörweite gegangen war.
Ein undefinierbarer Laut löste sich aus seinen Lungen: „Ja sicher..."
„Es fällt mir allerdings sehr schwer zu glauben, dass er es mit dir in einer WG ausgehalten hat. Mehdi und er sind einfach viel... niveauvoller als du."
Verschwörerisch leckte sich Marc über die Lippen, betrachtete sie von oben bis unten: „Wir sind schon eine Stunde hier und du bist noch gar nicht schwimmen gewesen..."
Wie ein Reh im Scheinwerferlicht blinzelte Gretchen ihn an: „M-marc, was hast du vor?"
Aber sie hätte es natürlich wissen müssen, dass man einem Marc Meier nicht einfach so sagen konnte, dass er – verglichen mit seinen zwei Freunden – die weniger anspruchsvollen Werte vorzog.
Hastig rutschte sie von ihrem Barhocker hinunter, wissend, dass von Marcs diabolischem Blick nichts Gutes kommen konnte.
Allerdings zog er sie am Oberteil ihres Bikinis behände zurück, störte sich nicht an den Umstehenden, die durch Gretchens quiekenden Aufschrei ihnen beiden missbilligende Blicke schenkten.
Vage hörte er in seinem Hinterkopf seine ehemalige Deutsch- und Klassenlehrerin schreien, dass er Gretchen nicht andauernd ärgern sollte.
Lachend warf er sie sich wie einen nassen Sack Kartoffeln über die Schulter und klopfte ihr degradierend auf ihren Hintern: "Da müssen aber noch einige Kilos runter, Schatz!"
"Marc! Lass mich runter, sofort!" Sie wehrte sich nicht nur literarisch mit Händen und Füßen. Und würde es nicht unglaublich verrucht und anzüglich sein, hätte sie ihn sicherlich auch versucht zu beißen und zu kratzen. Da ihr allerdings nur sein Gesäß oder seine muskulösen Oberschenkel zur Verfügung standen verwarf sie diesen Gedanken ganz schnell.
„Du glaubst doch nicht, dass ich dich mit zu einer Pool Party schleppe und du dann nicht schwimmen gehst, Hasenzahn!"
„Marc, nein! Ich wusste doch nicht, dass Cedric Chlor benutzt, und jetzt lass mich runter, verdammt nochmal! Ich bin kein Zentner Sack voll Zement!"
Ungeniert lachte er laut, zwinkerte ein paar alten Freunden zu, die ihn nur Kopf schüttenld betrachteten: „Stimmt, ein Zentner bist du sicher nicht!"
„Marc, ich schreie, wenn du mich nicht sofort runterlässt!"
Er seufzte und verdrehte theatralisch die Augen: Vielleicht hätte er doch lieber mit Gabi gehen sollen.
„Du schreist doch bereits, und wenn du wirklich willst, dass ich dich runterlasse... hm... okay!"
Er blieb stehen, huckte sie in eine komfortablere Position auf seiner Schulter und schmiss sie dann ohne weitere Umwege ungalant in den Pool. Mit einem lauten Platschen und hohen Wellenschlagen tauchte Gretchen in dem hellblauen Wasser unter.
Sie fühlte sich wieder in die siebte Klasse zurückversetzt, damals, als sie einen Ausflug zum See gemacht hatten, alle ihre Mitschüler von einem kleinen Hügel ins Wasser gesprungen waren, aber nur sie einen Bauchklatscher hingelegt hatte. Der einzige Unterschied war das Wasser, das Gefühl von Scham war aber das Gleiche.
Dieses Arschloch.
Prustend kam sie wieder an die Wasseroberfläche, ihre sonst welligen Haare klebten starr am Rücken und durch ihre juckenden Augen konnte sie nur Umrisse der Leute erkennen, hörte dafür aber umso lauter das Gackern vieler Gäste, und ein zwei freundlicheren Geschöpfen, die sie fragten, ob alles in Ordnung war. Gretchen nickte schnell: „Alles gut, danke."
Aber nichts war okay. Ihre Augäpfel waren rot unterlaufen, die raue Haut der Ellenbogen brannte bereits wie Feuer und sie konnte sich sehr gut vorstellen, dass sich ihre sonst cremeweisse Haut bereits krebsrot verfärbte.
Ächzend bahnte sie sich einen Weg durch das Wasser zum Rand. Dass es wahrlich unsportlich aussah, wie sie sich ohne Leiter aus dem Becken hievte war ihr in diesem Moment auch herzlich egal. Sie musste nur ganz schnell hier weg. Weg von den Leuten und vor allem weg von Marc.
Und wäre sie nicht so gedemütigt und den Tränen nahe würde sie... irgendwas fieses mit ihm anstellen.
Auch in den Pool werfen (obwohl sie dafür nicht genügend Kraft besaß). Oder ihn an den Ohren zu Cedric ziehen, damit der ihn bestrafen konnte (obwohl das auch sehr zweideutig aussehen konnte).
Über die Terrasse platschend marschierte sie mit ihren nassnackten Füßen direkt in das heimische Wohnzimmer des Anwesens und verschwendete nur einen winzigen Gedanken an das teure Parkett.
In ihrer Wohnung inKöln hatte sie auch Parkett gehabt und sich jedes Mal darüber aufgeregt, wenn Peter tropfnass aus der Dusche über den Flur ins Wohnzimmer, in den Flur, in die Küche und wieder zurück ins Badezimmer gelaufen war. Und auch wenn es ihr unangenehm war in einem fremden Domizil so eine Sauerei zu hinterlassen, so wusste sie: Cedric hatte sicher eine Putzfrau, die ihre Fußabdrücke wieder entfernte.
Im Flur suchte sie hinter jeder Tür verzweifelt ein Badezimmer, fand aber nur eine (kleine) Bibliothek, einen kuscheligen Kaminraum, und eines, dass Gretchen für ein Arbeitszimmer hielt.
Sie stöhnte, als sie am Ende des Flures letztlich nur in der Küche gelandet war. Aber das müsste auch reichen, denn sie würde nicht so distanzlos sein und die Treppen hinaufsteigen. Die Kücheninsel mit allen möglichen Fressalien übersehend, schnappte sie sich eine Haushaltspapierrolle, riss einzelne Blätter ab und tränkte diese an der Spüle mit Wasser.
„Idiot", nuschelte sie, drückte sich das feuchte Papier erst mal ins Gesicht und tupfte ihre Augen vorsichtig ab.
„Vollidiot", brummte sie abermals und spürte die ersten Anzeichen aufkommender Kopfschmerzen, als sich die Tür öffnete.
„Ich hoffe du meinst nicht mich damit? Schließlich bin ich nicht mal ganz zwei Jahre älter und habe meinenFacharzt schon in der Tasche, während du gerade erst beginnst. Und... was zum Teufel machst du da?"
Sie schaute weder zu ihm noch beantwortete sie seine Frage. Er sollte wieder gehen und sie einfach in Ruhe lassen.
Mit seinen gewohnten katzenartigen Schritten durchquerte er den Raum im Vergleich zu den Krankenhausfluren recht langsam und Gretchen wusste, dass er sie mit seinem verschmitzten Grübchen und blitzenden Augen beobachtete.
„Mach keine Szene, Hasenzahn. Ein bisschen Wasser-"
„Wasser?", kreischte sie hysterisch, drehte sich jetzt doch zu ihm um und freute sich richtig, mit was für einer weißen Miene er sie auf einmal anschaute.
„Was ist mit deiner Haut passiert?", fragte er gepresst.
„Chlor, du ach so allwissender Oberarzt!", wütend pfefferte sie ihm ihr geknülltes nasses Tuch entgegen, verfehlte ihn aber – zu ihrem Ärger – um mehr als einen ganzen Meter.
„Du...", er leckte sich über die Lippen und Gretchen sah es kommen, noch bevor es sich auf seinem Gesicht ausbreitete: Sein Grinsen.
„Aaargh!", machte sie unschlüssig, drehte sich wieder zur Spüle und kühlte ihre Ellenbogen.
„Du hast wirklich 'ne Chlorallergie?", in seiner Stimme lag dieses bekannte Vibrato von Selbstgefälligkeit und Charme, dass sie wahnsinnig machte. Einerseits wollte sie ihn ohrfeigen und andererseits jagten ihr seine Worte Schauer über den Rücken. Was ein einmaliges Erlebnis in ihrem Leben sein dürfte, denn sie konnte sich nicht erinnern, dass ihre juckende und brennende Haut jemals so bittersüße Gefühle in ihr wachgerufen hatten.
„Lass mich einfach in Ruhe, Marc", sagte sie deshalb matt.
Doch Marc Meier wäre nicht er selbst wenn er Anweisungen – ausgerechnet von Gretchen Haase – befolgen würde. Damals in der Schule nicht und heute als ihr Vorgesetzter schon mal gar nicht. Deshalb hievte er sich lässig auf die Arbeitsplatte neben des Spülbeckens: „Das heißt du hast in der Schule früher gar nicht vorgetäuscht eine Chlorallergie zu haben, sondern du konntest wirklich nicht am Schwimmunterricht teilnehmen?"
Er schaute gebannt auf ihr Tun, die Schleimbeutelsektionen ihres Körpers sporadisch mit Wasser abzutupfen.
„So wird das nichts", bemerkte er stumpf.
„Das weiß ich", keifte sie gereizt und war den Tränen nahe. Warum musste er auch immer so herablassend sein?
„Soll ich dich nach Hause fahren?"
Irritiert schaute sie ihn an: „D-das... Du... willst du nicht hier bleiben?"
Er lächelte erhaben: „Und riskieren, dass du deinem Vater von deinem unsensiblen Oberarzt erzählst, der dich in einen Krebs verwandelt hat? Da verzichte ich lieber auf die Party hier."
Wie schaffte es dieser Idiot nur, sie von Wolke7 in weniger als einer Minute auf den Boden aufschlagen zu lassen? Ohne Fallschirm.
„Es reicht, wenn du mir ein Taxi rufen würdest."
Fragend verzog Marc die Augenbrauen, schüttelte den Kopf und erhob sich.
„Mach kein Theater, Hasenzahn. Ich fahre", danach war er aus der Küche verschwunden und Gretchen fühlte sich richtig schlecht.
Und das lag nicht nur am Juckreiz ihrer Haut.
Verdammt.
Es war kalt.
Nach den ersten Sonnenstrahlen der letzten Woche war es Ende Februar wieder kalt geworden mit Temperaturen um die sechs Grad. Und obwohl sie eigentlich eine Frostbeule war und sich im Winter mit viel zu vielen Kleidungslagen bedeckte konnte sie sich nicht dazu aufraffen sich richtig abzutrocknen und ihre Straßenklamotten wieder anzuziehen.
Würde sie eben krank werden. Am besten noch eine fette Lungenentzündung, dann würde sie im Krankenhaus nämlich auf der Inneren liegen und nicht bei Marc auf der Chirurgie.
Sie wickelte sich ihr großes Strandhandtuch um den Körper, verstaute alles weitere in ihrer viel zu kleinen Handtasche, dessen Nähte nur mit Mühe alle Kleidungsstücke beherbergte und verabschiedete sich von Cedric nur aus der Ferne mit einem Winken, während Marc seinem Freund wahrscheinlich verklickerte, dass der Abend für ihn wohl gelaufen war, weil er das Professorentöchterchenverärgert hatte und sie jetzt nach Hause bringen müsste.
Ihre Laune sank auf den absoluten Tiefpunkt dieses Tages. Und das mochte wirklich schon etwas heißen, schließlich fing er heute Morgen schon nicht besonders gut an.
An Marcs Roadster wartete sie länger als zehn Minuten, bis er endlich erschien und das Auto aufschloss. Hoffentlich bemerkte er nicht, dass sie sich über die Sitzheizung sehr freute.
„Gut, dass ich Ledersitze habe, und du mir nicht meine Sitze ruinieren kannst, so f... nass wie du bist", um Haaresbreite wäre ihm das Wort „feucht" rausgerutscht.
Sie zuckte nichtssagend mit den Schultern.
Marc verdrehte die Augen: „Boah, Hasenzahn! Was willst du hören? Dass es mir leid tut?"
„Nein", maulte sie, dachte aber das Gegenteil. Eine Entschuldigung wäre wohl das Mindeste gewesen.
Sie hörte wie Marc gefährlich mit den Zähnen knirschte.
„Was dann, Herrgott nochmal! Du zickst nur rum und-"
„Ich zicke nur rum?", schnitt sie ihm das Wort ab. „Ich hatte ein echt nettes Gespräch mit Cedric und du kommst dazwischen und bist so... ich finde dafür überhaupt keine Worte: impertinent und unterstellst mir, ich würde ein Auge auf deinen Freund geworfen haben. Entschuldige, aber wenn hier einer zickt, dann ja wohl du."
Mit quietschenden Reifen stoppte Marc den Wagen auf dem langen Weg zur Landstraße: „Also wolltest du doch eine Entschuldigung hören?", stellte er fest und drehte sich zu ihr, versuchte in der Dunkelheit ihre Gesichtszüge zu lesen.
Sie schniefte hörbar: „Ja, verdammt...", sie schluckte schwer.
„Eine Entschuldigung für die Unterbrechung eines echt netten Gesprächs – heute schon das zweite Mal - für das Vorführen vor so vielen Ärzten Berlins und für meine Haut. HastduauchnureinegeringeVorstellung,wiesehrmeinganzerKörperbrennt?Achja, und natürlich für das Analysieren, dass ich die Tochter deines Chefs bin", endete sie aufgebracht und wäre es im Auto auf diesem Sitz nicht so angenehm warm gewesen wäre sie jetzt ganz Diven-Mäßig aus dem Wagen gestiegen und nach Hause gelaufen (oder zumindest solange, bis Marc weggefahren wäre und sie sich ein Taxi hätte bestellen können).
Marc grinste. „Da liegt also der Haase im Chlor"
Sie wollte schreien.
Ganz laut schreien.
Warum musste er jede ernste Situation ins lächerliche ziehen? Sie war verletzt und wollte nichts weiter als eine Entschuldigung... und ein Versprechen, dass er sie als eigenständigen Menschen ansah und nicht als natives Anhängsel seines Chefs.
„Marc!", schalt sie ihn, dabei sollte es doch flehentlich klingen, und nicht als eine Maßregelung, die ihn nur wieder erheitert glucksen ließ.
„Ich hab da eine Idee..." neckte er, streichelte ihr sanft über den nackten Oberschenkel, legte dann den Rückwärtsgang ein, wendete und fuhr die Straße zurück zu einem kleinen Forstweg in den er hinein bog.
„Marc, was zum Henker hast du denn jetzt schon wieder vor?"
a/n:
I can't believe I finished this chapter. Finally!
Congrats to me.
Yeah, yeah, I know I will have written less than 10 chapters á 2.000 words in one year and its so not something to be proud of but... let me get my thru my depression with false enthusiasm, kay? Thank you, guys.
On this point I want to thank my dear special Beta-Reader Danni, because she's doing it so passionately and would not let me down in my time of need. It doesn't matter, that it takes her longer – its important that she's doing it. For little me.
So you can criticize grammar or plots you don't like, you can hate decisions I made for this story, but I wont let you jump on my beta reader who actually helps me more, than I could ever ask for!
And last but not least, I have a small video I wanted to show you guys. Its dark. Its dirrrty. And it is so embarrassingly kinky, I could not stop blushing when making it!
Hope you enjoyed this chapter!
More is on its way.
vimeo com /68302016
lg
manney
