Kapitel 8
Hermine stand auf und zog sich ihr Nachthemd über. Sie beugte sich hinunter und hob ihr Höschen und ihren BH auf. Draco blieb auf dem Boden liegen, stützte sich auf seine Ellenbogen und schaute ihr zu. Was zur Hölle hatte sie mit dieser Aussage gemeint?
„Du denkst nicht ernsthaft, dass ich nackt in dem Zimmer deiner Eltern auftauchen werde, oder?", fragte Draco ungläubig.
Hermine beugte sich hinunter und hob sein Shirt, seine Hosen und seine Boxershorts auf. Sie begann die Treppen hinauf zu gehen.
„GRANGER!", sagte er harsch und setzte sich auf.
„Ich gehe duschen. Komm zu mir, nachdem du meine Eltern besucht hast."
„HERMINE!", rief er und stand nun, nackt, wie Gott ihn erschaffen hatte, da.
Sie war halb die Treppen hoch, mit seinen Sachen in der Hand. Sie drehte sich um und sagte: „Bist du ein Mann, der sich an seine Versprechen hält, oder was?"
„Erstens hast du mir heute eine Tour gegeben, erinnerst du dich? Deine Eltern wissen, dass ich weiß, wo ihr Schlafzimmer ist! Zweitens, werde ich es nicht tun!" Er ging auf sie zu.
„Hättest du mich wirklich mein JT Poster abnehmen lassen?", fragte sie.
„Dein was?", fragte er.
„Mein Poster! Hättest du es mich abnehmen lassen, wenn du gewonnen hättest?", fragte sie.
Also da hatte sie ihn, denn natürlich hätte er das gemacht. Er könnte lügen und ihr sagen, dass er das nicht gemacht hätte, aber sie würde wissen, dass er log. Je länger er darüber nachdachte, desto näher kam sie zur Kellertür. Sie war bald ganz oben. Sie schaute zu ihm hinunter und sagte: „Weißt du was, Draco. Du wirst deinen Teil der Abmachung dadurch erfüllen, dass du einfach nackt die beiden Treppenabsätze und den Flur entlang zu unserem Zimmer gehst, okay?"
Er dachte, das war akzeptabel. Sie drehte sich um und ging in die Küche. Sie lächelte ihren Vater an, den sie dort schon gesehen hatte, als sie nach oben gekommen war. Sie lachte, als sie an ihm vorbei ging und sagte: „Gute Nacht, Dad."
Edward war gegen die Spüle gelehnt, trank Milch und aß ein paar Kekse. Draco kam die Kellertreppe hinauf, komplett nackt, und erstarrte, als er oben war.
Mister Granger konnte sich nicht mehr halten, so sehr lachte er. Draco sagte: „Gute Nacht, Sir." Er ging mit so viel Würde, wie er aufbringen konnte, durch die Küche und dann die Treppen hinauf. Als er oben ankam, stand Misses Granger vor ihrer Tür und sprach mit Hermine.
„Hilf mir", sagte Draco, als er sie beide sah.
Hermine lehnte sich über das Geländer oben und sagte: „Ich habe gerade nur meiner Mutter Gute Nacht gesagt. Möchtest du ihr nicht auch gute Nacht sagen?"
Er erstarrte auf den Treppen. Edward ging an ihm vorbei und sagte: „Als Hermine die Kellertreppen mit deinen Sachen hoch kam, wusste ich, dass sie etwas vorhatte." Er lachte wieder, klopfte auf Dracos Rücken und ging die Stufen weiter hinauf. Er ging den Flur entlang und sagte: „Geh und sag Draco Gute Nacht, Phyllis."
Draco sah so aus, als müsse er sich übergeben.
Hermine biss sich so fest auf ihre Unterlippe, um nicht zu lachen, dass sie sich selbst damit Scherzen zufügte, aber das war es ihr wert. Dann kam ihr ein Gedanke… Rache war ein Arschloch. Was, wenn er eine ähnliche Aktion mit ihr bei seinen Eltern abzog? Sie streckte eine Hand aus, um ihre Mutter aufzuhalten und sagte: „Nein, Mum, geh einfach ins Bett." Sie drehte sich zu Draco und sagte: „Ich treff dich unten im Wohnzimmer."
Er nickte und rannte die Treppen hinunter. Hermines Mutter machte die zwei notwendigen Schritte, so dass sie über das Geländer gucken konnte, während er die Treppen hinunter rannte. Sie schaute zu Hermine und sagte: „Was um alles in der Welt machst du mit diesem armen, jungen Mann, du böses Mädchen?" Sie lachte und zeigte mit ihrem Finger auf sie. „Geh ins Bett und bring ihm ein paar Sachen!" Ihre Eltern gingen in ihr Zimmer und schlossen die Tür.
Hermine lächelte und rannte wieder die Stufen hinunter. Draco stand in der Mitte des Zimmers und sah beinahe so grandios aus wie Michelangelos David. Sie warf ihm seine Hosen zu, behielt den Rest seiner Sachen aber in ihrer Hand. „Wie wütend bist du auf mich?", fragte sie.
„Weiß deine Mutter, dass ich nackt war?", fragte er.
„Nein", musste sie lügen.
„Dann bin ich eigentlich nicht wütend", sagte er und zog sich seine Hosen an. „Auch wenn ich ein wenig angefressen bin, dass dein Vater mich nackt gesehen hat und er mich ausgelacht hat."
„Er hat nicht über deinen Körper gelacht. Er hat über deine Situation gelacht, das kann ich dir versprechen. Niemand würde jemals über deinen Körper lachen", sagte sie. „Ich verspreche, er ist bewundernswert."
„Schleim nicht so", schimpfte er. „Ich muss jetzt duschen, deshalb gehe ich jetzt in unser Badezimmer." Er ging auf sie zu und tat so, als würde er an ihr vorbeigehen, doch plötzlich schnappte er sie an der Hüfte und küsste sie fest. Dann sagte er: „Warte ab und mach dir Sorgen darum, was ich tun werde, um es dir heimzuzahlen." Er lachte den ganzen Weg nach oben.
Hermine setzte sich auf die Couch und wartete. Sie machte sich Sorgen.
Nach seiner Dusche zog er sich eine saubere Jeans und ein weißes T-Shirt an. Sie hatte sich in dem Extra-Badezimmer geduscht und sie kam in das Zimmer, als er sich gerade sein Shirt anzog. Sie warf ihr nun schmutziges Nachthemd auf den Boden und zog eine der Schubladen ihrer Kommode auf. Sie zog sich einen Slip und ein T-Shirt an. Sie drehte sich zu ihm um. Er schaute sie an und sagte: „NEIN!"
Sie hatte sich ein T-Shirt von Justin Timberlake angezogen.
„Ich schwöre bei allem, was unheilig ist, dass ich das von deinem Körper reißen werde, aber das wird keineswegs spaßig!"
Er stand auf und sie zog es aus. „Ich habe nur einen Witz gemacht", sagte sie. Sie legte es zurück in die Schublade und schlüpfte in ein weißes Baumwollnachthemd. Er ging hinüber zu ihrem Schreibtisch, während sie sich auf das Bett fallen ließ. Er nahm ihre Liste und pinnte sie wieder an ihr Schwarzes Brett. Dann nahm er ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber. Sie stützte sich auf die Kissen und beobachtete ihn.
„Was machst du da?", fragte sie.
„Ich mache meine Liste", sagte er.
„Was für eine Liste?", fragte sie.
Er drehte sich zu ihr und sagte: „Meine Liste von Dingen, die ein Mädchen perfekt machen würde, wenn sie sie tut."
Sie begann sich ihr Haar mit einem Handtuch zu trocknen und sagte: „Hast du ein Mädchen im Sinn, das diese Aufgaben erledigen soll?"
„Ich kenne einige, die es tun würden, da bin ich mir sicher", sagte er. „Ich wette, ich könnte sogar ein Mädchen finden, das mich einem Poster von einem hübschen Jungen vorziehen würde."
Sie stellte sich auf ihr Bett und er drehte sich um, um zu ihr zu sehen. Sie streckte sich und berührte das JT-Poster. Sie begann es abzunehmen. Er drehte sich ganz um, um ihr zuzusehen. Sie zog das eine Ende hinunter und dann das andere. Sie hüpfte vom Bett und gerade als er ‚Danke' sagen wollte, sagte sie „Entschuldige mal", griff um ihn herum und öffnet die Schublade ihres Schreibtisches. Sie nahm sich etwas Klebeband, ging zu ihrer Zimmertür und klebte das Poster dorthin. Dann warf sie das Klebeband zurück auf den Schreibtisch und dann KÜSSTE sie das Poster. „Gute Nacht, Justin", sagte sie. Sie schaute zu Draco und erklärte: „Ich konnte ihm keinen Gute-Nacht-Kuss geben, oben an der Decke."
Sie lächelte Draco an, nahm sich ein Buch aus dem Bücherregal und setzte sich wieder auf ihr Bett.
Draco legte seinen Stift weg, stand auf und ging zu dem Poster hinüber. „Entweder du oder ich, hübscher Junge", sagte er. Er ging hinüber zu Hermine und nahm ihr das Buch aus der Hand. Sie lächelte lieb an.
„Was, wenn ich dir sagen würde, dass ich das Poster ernsthaft nicht dort möchte? Was, wenn ich sagen würde, dass es meine Gefühle verletzt, dass du es nicht runter nehmen möchtest und dass ich kein Spiel spiele? Was, wenn ich sagen würde, dass mir das wichtig ist?" All diese Dinge fragte Draco mit einem ernsten Ausdruck auf seinem hübschen Gesicht.
Hermine schaute nach Zeichen von List und Unfug, sah nichts von beidem, ging hinüber, nahm das Poster ab, öffnete die oberste Schublade, nahm etwas daraus hervor, was Draco nicht sehen konnte, und ging dann aus dem Zimmer.
Draco folgte ihr.
Sie ging leise nach draußen und er folgte ihr.
Sie ging zur Seite des Hauses und leere einen der metallenen Eimer. Sie kam zurück in den Garten, warf das Poster in den Eimer, nahm die Streichholzschachtel, die sie aus ihrer Schublade genommen hatte und warf ein entzündetes Streichholz in den Eimer zu dem Poster.
Draco schaute in den Mülleimer. Das Poster begann sich zusammen zu rollen und die Ecken begannen zu brennen. Er sah dabei zu, als es in Flammen aufging und Rauch aus dem Eimer kam. Sie ging nach drüben, nahm den Gartenschlauch und machte die Flammen aus. Als sie dort stand und den Schlauch auf den Rasen richtete, schaute er zurück in den Mülleimer und sah, dass dort nichts mehr schön aussah. Er sah eine schwarze, nasse, verbrannte Masse.
Sie schaute ihn ausdruckslos an. Er runzelte die Stirn. „Beantwortet das deine Frage?", fragte sie. „Wenn du mich ernsthaft gebeten hättest, es abzunehmen und mir gesagt hättest, dass es dich wirklich stört und dass es deine Gefühle verletzt, wenn ich es nicht tue, dann hätte ich das sofort gemacht."
„Mensch, Granger, ich habe nur einen Witz gemacht. Das verdammte Poster interessiert mich nicht", sagte er.
Sie richtete den Gartenschlauch auf ihn und spritzte ihn ordentlich ab. Sie ließ den Schlauch fallen und ging wütend ins Haus. Sie hatte dieses Poster für eine lange Zeit gehabt. Verdammt sei er!
Er räumte auf, brachte den Schlauch zurück und trocknete sich mit seinem Zauberstab ein weiteres Mal. Er wusste, wie er das wieder gut machen konnte. Er ging in die Küche und begann mit der Arbeit.
Nach zwanzig Minuten ging er hinauf zu ihrem Zimmer. Sie waren seit zwei Wochen verheiratet und hatten noch keinen Streit gehabt. Er wollte nicht, dass hieraus einer wurde, besonders nicht wegen dem Poster eines hübschen Jungen. Sie las wieder. Er warf ihr etwas zu. Sie schaute auf, als ein kleiner Becher auf ihrem Bein landete. An dem war eine Strippe befestigt und an dieser Strippe, in seiner Hand, war ein weiterer Becher. Er ging hinüber zur anderen Seite des Bettes und setzte sich auf den Boden. Er drehte sich so, dass er sie nicht anschaute. Sein Rücken war gegen das Bett gelehnt.
Sie verstand. Nummer acht auf der Liste.
Sie seufzte, legte ihr Buch weg und setzte sich auf den Boden auf der anderen Seite des Doppelbettes. Sie griff nach dem Becher.
„Ring, Ring", sagte Draco.
Hermine führte den Becher zu ihrem Mund. „Hallo", sagte sie in den Becher. Sie hielt ihn an ihr Ohr.
„Kann ich mit Hermine sprechen?", fragte er. Sie schaute den Becher verwundert an. Er hatte Magie benutzt, damit das hier funktionierte! Es klang, als ob er mit ihr wie mit einem Telefon sprach, nicht nur mittels zwei Bechern und einem Stück Strick. Sie ging auf ihre Knie und starrte ihn an. Er drehte seinen Kopf für eine Minute herum und sagte dann in das Telefon: „Eine Minute, bitte. Hier starrt mich so eine verrückte Frau an." Er krabbelte, mit dem Becher in der Hand, hinüber ins Badezimmer und schloss die Tür. „Jetzt können wir frei reden", sagte er dann.
„Okay", sagte sie und kletterte wieder ins Bett.
„Bist du wütend?", fragte er.
„Ein wenig", erwiderte sie.
„Ich kauf dir ein neues Poster", sagte er. „Vielleicht mit einer Katze drauf."
Sie kicherte. „Es geht nicht um das Poster", erklärte sie. „Es geht darum, dass du bezweifelt hast, wie sehr ich dich liebe und dass du mich manipuliert hast. Ich mag keines dieser beiden Dinge."
„Ich verstehe", sagte er. „Ich könnte dir ein Poster von einem Pferd kaufen."
„Draco."
„Ich könnte dir ein Poster eines glänzenden, silbernen Volvos kaufen", lachte er.
„Draco."
„Ja?"
„Du musst mir nichts kaufen."
„Darf ich dann ehrlich sein?"
„Ja."
„Das Poster hat mich ein wenig gestört und ich weiß nicht, warum. Und es hat mich ein wenig gestört, dass du es nicht abnehmen wolltest und wieder weiß ich nicht wirklich, warum. Es tut mir leid. Ich habe versucht dich dazu zu bringen, dass du dich schlecht fühlst, damit du es runter nimmst, obwohl ich dich nur nett hätte fragen müssen." Stille. „Oder ich hätte warten sollen, bis du schläfst und es dann selbst abnehmen sollen."
„Ja, das hätte funktioniert." Sie krabbelte vom Bett und setzte sich neben die Badezimmertür.
„Hey, Granger, was hast du an?", fragte er.
Sie schaute hinunter auf ihr Nachthemd. Er wusste, was sie trug. „Was?"
„Das hier ist ein obszöner Telefonanruf. Sag mir, was du trägst und dann atme schwer in das Telefon."
„Du bist irre."
„Schuldig im Sinne der Anklage."
„Ich liebe dich, Draco."
„Ich liebe dich, Hermine."
Sie stellte den Becher ab und berührte die Badezimmertür. Sie lehnte ihren Kopf gegen das Holz und fragte: „Machst du dir jemals Sorgen, dass wir das alles übereilt haben und dass wir uns nicht wirklich kennen und dass wir das vielleicht eines Tages bereuen?"
Er stellte den Becher ab und setzte sich neben die Tür. „Ist das eine Multiple-Choice-Frage?", fragte er. „Kann ich nur eines aussuchen und kann ich auch sagen, nichts von dem? Ich mache mir nämlich keine Sorgen um diese Sachen und das solltest du auch nicht. Wir werden einander kennenlernen. Das ist der Spaß dabei." Er griff nach oben und öffnete die Tür. Er streckte nur seine Hand hinaus. Sie nahm sie.
„Du bist beinahe fertig mit der Liste, weißt du?", sagte sie.
Er ließ ihre Hand los und öffnete die Tür. Er schubste sie um und krabbelte auf sie. Er schaute zu ihr hinunter, während ihre Hand hinauf kam und sein Gesicht streichelte. Er fragte: „Wie viel hab ich noch?"
„Ich weiß es nicht wirklich, aber du bist fast fertig", antwortete sie. Er küsste ihren Mund mit einem feuchten, schnellen Kuss und stand auf. Er bot ihr seine Hand an. Sie gingen beiden hinüber und schauten auf die Liste.
Sie sagte: „Wir werden Nummer zwei heute Nacht tun, lass sie in deinen Armen einschlafen. Abgesehen davon musst du nur noch Nummer dreizehn erledigen und dich in mich verlieben und mir sagen, dass du mich liebst."
Sie drehte sich um und schaute ihn an. Seine Hände schlangen sich um ihre Hüfte und sein Mund legte sich ganz auf ihren. Seine linke Hand kam zu ihrem Haar, damit er ihren Kopf ein wenig zurückziehen konnte, während seine rechte Hand auf ihrer Hüfte blieb. Seine Zungen erreichte ihre und in einem blendenden Akt aus Vertrauen und Liebe, ließ er sie in ihrem Mund kreisen. Sein Mund glitt über ihre Wange zu ihrem Nacken und er küsste sie dort und berührte ihre Haut mit seiner Zunge. Sie spürte das bekannte Ziehen in ihrem Bauch und sie wusste, dass sie in diesem Moment Nummer dreizehn machten. Er hatte sich in sie verliebt und mit seinem Kuss erzählte er ihr genau das.
Ihr Körper zerschmolz in seiner Umarmung. Er hob seinen Kopf und schaute sie an. Er sagte: „Ich liebe dich so sehr und das werde ich dir jeden Tag meines Lebens zeigen, wenn du mich lässt."
Sie lächelte ihn an und legte seine Hände auf sein Haar. Sie küsste ihn genauso feurig und fest. Sie hob ihren Kopf, nahm ihre Hände von seinem Haar und sagte: „Ich liebe dich auch."
Sie standen ein Stück weit voneinander entfernt und starrten sich wie verblüffte Jugendliche an, die sich gerade zum ersten Mal geküsst hatten. Er schubste ihre Schulter und sagte: „Du liebst mich."
„Ja, ich vermute schon", sagte sie. Sie schubste ihn zurück. Sie ging zurück zum Bett und nahm sich ihr Buch. Er setzte sich wieder an den Schreibtisch, um seine Liste zu beenden. Als er fertig war, verwandelte es in ein Papierflugzeug und warf es zu ihr. Es traf sie genau auf die Nase.
„WOW! Das würde ich nicht noch einmal schaffen, wenn ich es versuchen würde", sagte er, beeindruckt von seinem Manöver.
Sie legte ihr Buch weg und sagte: „Du hast Glück, dass du nicht noch mein anders Auge blind gemacht hast." Er setzte sich neben sie. Sie entfaltete das Papier und las die Liste.
Dracos Liste:
Bring ein Mädchen dazu, dir ein Liebesgedicht schreiben, nicht zu lang, nicht zu schmalzig.
Bring ein Mädchen dazu, dir Kekse backen.
Bring ein Mädchen dazu, Dirty Talk, während des Sexes zu machen.
Bring ein Mädchen dazu, mit dir ein Sportereignis anschauen, das ganze, und sie darf sich nicht einmal beschweren.
Bring ein Mädchen dazu, dir eine Nachricht geben.
Höre niemals die Worte: „Ich habe Kopfschmerzen."
Bring ein Mädchen dazu, über deine Witze zu lachen, selbst wenn sie schlüpfrig sind, und sie darf dich nicht deswegen anschreien.
Bring ein Mädchen dazu, dich nicht anzuschreien, wenn du pupst, denn immerhin ist das eine normale Körperfunktion und es ist ungesund, es drinnen zu lassen.
Bring ein Mädchen dazu, den ganzen langen Sonntag mit dir im Bett zu verbringen, die Zeitung mit dir lesen, das Kreuzworträtsel lösen und mindestens fünfmal mit dir Sex zu haben.
Bring ein Mädchen dazu, dir dein Lieblingsessen zu machen, selbst wenn sie es hasst, zu kochen und selbst, wenn es etwas ist, was sie nicht essen mag.
Bring ein Mädchen dazu, dir „Ich liebe dich" nach dem Sex zu sagen, obwohl du es während des Sexes gesagt hast, hast du es so gemeint, selbst in den Fängen der Leidenschaft.
Bring ein Mädchen dazu, den ganzen Tag in deinem schmutzigen T-Shirt herumlaufen, nur weil es nach dir riecht.
Bring ein Mädchen dazu, mit dir zu raufen, nicht zu weinen, wenn sie verletzt wird und dich nicht in die Weichteile zu treten.
Sie nahm seine Hand und sagte: „Das könnte eine Weile dauern, aber wenn du die Liste an einem Abend erledigen konntest, kann ich deine Liste an einem Tag erledigen. Ich werde morgen anfangen, denn ich will fertig sein, bevor wir zum Haus deiner Eltern gehen. Ich möchte nicht noch den zusätzlichen Druck spüren, sie dazu zu bringen, mich zu mögen und zu versuchen, deine Liste zu schaffen, okay?"
„Ich sag dir was, Granger", sagte er und legte einen Arm um ihre Schultern. „Du kannst morgen anfangen, aber es gibt keinen Zeitrahmen. Mach sie fertig, wenn du kannst. Für mich aber gibt es nur noch eine Sache zu tun und ich habe vor, das genau jetzt zu machen." Er zog seine Jeans und sein T-Shirt aus und kletterte ins Bett unter die Decke.
Er nahm ihr das Buch ab und warf es auf den Boden. Er nahm die Liste, faltete sie zusammen und legte sie hinüber auf den Nachttisch. „Mach das Licht aus. Ich muss dich in meinen Armen einschlafen lassen und ich weiß nicht, wie es mit dir ist, aber ich bin müde."
Sie machte das Licht aus und legte ihren Kopf auf seine Brust. Er schlang seine Arme um sie. Er hatte die Liste an einem Tag geschafft und er war in der Tat sehr zufrieden mit sich.
