Vielen Dank für die Reviews und viel Spaß ;-)
Was hast du morgen vor? L.M.
Die aufgeplusterte Eule guckt mich mit großen, fragenden Augen an.
Schuhu? Ja, ich weiß es auch nicht!
Halte unschlüssig den knappen Brief in meinen Händen und wäge ab, ob es Sinn macht, sich morgen mit Lucius zum Ficken zu verabreden. Lust hätte ich ja schon, aber meine Innenschenkel sind der Vorhof zur Hölle, solche Schmerzen habe ich vom gestrigen Gala-Abend.
Ich sollte mir einen neuen Besen kaufen. Einen mit weicherem Sitz. Wenn das so weitergeht mit meinen Männerbekanntschaften (wovon ich ausgehe), kann ich mit Fluffy und meinem Supra 5000 Stöckchen spielen.
Ich brauche einen neuen Besen für die nächste Saison. G.W.
Es dauert nicht lange und die Eule kehrt schon wieder mit einer Antwort zurück. Anscheinend hat Lucius gerade nichts zu tun.
Wenn du was Hartes zum Reiten suchst, kann ich dir weiterhelfen.
Uiuiuiuiuiui!
Ja, jetzt hat er mich. Mein Bauch krampft angenehm, mein Schritt ziept und ein breites Grinsen beschlagnahmt mein Gesicht. Dieses Ferkel!
Verlockend, Lucius. Verlockend.
Sehr schön, ich wusste doch, dass ich (mich) auf dich setzen kann!
Dieses anzügliche Geschreibsel macht ja richtig Spaß!
Leider muss ich viel zu lange auf Lucius' Antwort warten. Die nächste Eule erwischt mich beim Mittagessen.
Im Fuchsbau. Natürlich vor versammelter Mannschaft.
„Ich glaub da ist eine Eule für dich, mein Schatz!", spekuliert meine Mutter, als sie dieses große Federvieh vor dem Fenster flattern sieht. Die Augenpaare sämtlicher Weasleys und einer dauerverlobten Granger, fokussieren den imposanten Vogel.
„Lass sie rein!", entgegne ich wie festgefroren, irgendwie ist es mir unangenehm bei meinen Eltern einen Brief von Lucius zu erhalten. Zumal Hermine aussieht, als würde es bereits in ihrem Kopf arbeiten (hatte sie diesen Vogel schon einmal gesehen? wenn ja: wo? bei wem? in welchem Zusammenhang? – AAAAH!).
Kleines, ... gehe gerne morgen mit dir ein neues Spielzeug für dich kaufen. Eins, dass dich fliegen lässt…
Yeah. Eindeutig zweideutig!
Wenn Lucius mir einen neuen Besen spendiert muss ich nicht extra zu Blaise. Da hätte ich eh zuviel Angst, dass er mir da unten alles kaputt macht... ich kann doch so schlecht nein sagen...
„Wer schreibt dir denn?", fragt Hermine neugierig. Sie betrachtet mich aufmerksam und den roten Anflug im Gesicht kann ich nicht verbergen.
13 Uhr, Qualität für Qidditch.
Habe den Zettel schnell mit der Antwort bekritzelt und hoffe, dass ich keine weitere Rückmeldung hierher erhalte. Auch wenn ich eigentlich dazu geneigt bin, mehr von diesen kleinen Briefchen auszutauschen...
„Hast du etwas zu verbergen?", forscht meine Schwägerin in spe weiter nach und bohrt ihren Blick in den meinen. Ob sie wohl soweit ginge, Legilimentik anzuwenden?
„Nein, aber ich habe so was wie eine Privatsphäre!", funkele ich sie böse an und im Esszimmer der Familie Weasley wird es schlagartig still. Ach ja, in dieser Familie gibt es ja selten so etwas wie Privatsphäre.
„Ginny, hast du etwa einen neuen Freund?"
Papa.
„Nein, Paps, das hätte ich dir schon längst erzählt!"
Erleichtertes Aufatmen.
„Hast du einen aufdringlichen Fan?", besorgt sich meine Mutter.
„Nein, Mum, es ist alles gut."
Hermine beobachtet mich schweigend und ihre skeptische Miene lässt mich unbehaglich auf meinem Stuhl herum rutschen. Okay, und auch der unerträgliche Muskelkater.
„Die Eule kam mir irgendwie bekannt vor!", grübelt mein Bruder Percy und denkt angestrengt nach. Mein Gott, mir wird schlecht.
„Hmm.", macht jetzt auch mein Vater und taxiert mich mit einem prüfenden Blick. Gleich kotz ich auf den Tisch. Dann sind wenigstens alle abgelenkt. Im Moment komm ich mir aber vor wie bei einer Muggelinquisition. Percy grinst mich gehässig an.
„Ich könnte schwören, dass diese Eule – "
Wie auf Kommando knallt es im Kamin und eine riesige Staubwolke breitet sich aus. Haben wir noch einen weiteren Gast erwartet? Egal, er kommt gerade recht!
Der Nebel lichtet sich, als meine Mutter einen schnellen Ratzeputz zaubert.
AAAAAAAAAAAAAAAH! iu^59+6g9n869#o9o4u* !
„Hallooooo Familie!"
Verdammt! VERDAMMT!
Sirius lächelt herzlich in die Runde und mein ganzer Körper fängt innerlich an zu beben. Fleht meinen Verstand an, sich schleunigst wieder an den berühmten Piratenkörper zu pressen. Erinnerungen an letzte Nacht fluten meinen Kopf und mir wird schwindelig. Mein Magen rebelliert.
„Hey Ginny, schön dich zu sehen!", zwinkert er mir zu und greift sich einen Stuhl.
„Sirius, fein, dass du es geschafft hast!", freut sich meine Mutter und dirigiert ihm einen vollen Teller Weasley-Leibspeisen herbei.
Ich fass es nicht. Was macht der hier?
Und dann hat er auch noch das Hemd zugeknöpft. Wohl immer noch Angst vor meiner Mutter. Nein, jetzt noch mehr! Vielleicht könnte sie den Verrat ja riechen!
Eben dieser Verrat an meiner Mutter und die Angst vor dem familiären Supergau, scheinen mir aus jeder Pore zu dampfen. Die Drehung in meinem Magen bekommt mir nicht sonderlich gut.
„Entschuldigt mich.", presse ich mit größter Anstrengung heraus, halte mir die Hand vor den Mund und verlasse elegant das Esszimmer. Mein Kopf schwirrt und mein Körper taumelt. Ich bin verloren.
Bereits im Treppenhaus fühlt sich mein Bauch schon wieder besser an. Frische Zugluft, die durch die undichten Stellen saust, lässt meine Übelkeit verschwinden.
Ich hätte nicht gedacht, Sirius so schnell wieder zu sehen und ja, es schmerzt. Vor allen Dingen zwischen meinen Beinen. Nein, nicht der Muskelkater. Obwohl sich dieser jetzt gar nicht mehr so schlimm anfühlt.
Schleppe mich wie traumatisiert Richtung Badezimmer und höre Schritte hinter mir.
Mein Pirat.
Ohne zu Zögern schließt mich Sirius in seine Arme und drückt mir einen Kuss auf die Lippen, der mich nahe an den Rand einer Ohnmacht befördert. Bereitwillig öffne ich meine Lippen und lasse seine Zunge in meinen Mund eindringen. Jesses!
„Was machst du hier?", wimmere ich leise und merke, wie mein Höschen einen anderen Aggregatzustand annimmt.
„Bin nur der Einladung deiner Eltern gefolgt.", grummelt Sirius an meinen Lippen und küsst mich ein weiteres Mal Richtung Delirium. Mir entfährt ein leises Stöhnen und jede Zelle meines Körpers will es mit diesem Mann treiben. Jetzt. Sofort. Auf der Stelle.
„Das ist nicht gut!", ächze ich und merke, wie seine Hände sich über meinen Körper schieben.
„Und ob das gut ist!", widerspricht er mir und grinst mich frech an. Oh Gott.
„Wir sollten schnell zum Essen zurück!", werde leicht panisch. Übelkeit kehrt zurück.
„Ganz ruhig, ich hab gesagt, ich kümmere mich um dich!"
„Und DAS haben sie dir abgekauft?", quietsche ich und seine Zunge fährt wohlwollend über meinen Hals und mein Dekoltee. Übelkeit vergessen.
Sirius zuckt mit den Schultern und drückt mich ins Badezimmer; verriegelt die Tür hinter sich.
„Ich bin halt eine vertrauensvolle Person!"
Sagt – halt, stopp, brems, warte, es kommt gleich! – der König der Vernunft!
„Gestern Abend war es viel zu schnell vorbei.", schmeichelt Sirius mit einem verspielten Welpenblick und meine Beine werden Pudding. Apropos Pudding!
„Das Essen!", bringe ich bebend hervor. Merke die Hitze in meinem Kopf und die erregende Spur, die Sirius mit seiner Zunge zieht, pocht wild auf meiner Haut. Herrjeh, was wird meine Familie nur von mir denken wenn wir derart offensichtlich…? Und Hermine! Die kann eins und eins zusammen zählen!
„Vergiss das Essen. Ich muss übermorgen nach Südfrankreich und dort Auflegen. Wie soll ich das ohne dich aushalten?"
Mein Herz macht einen Hüpfer und ich lasse mir bereitwillig die Hose herunter ziehen. Ein Schauer der Erregung schwappt durch meinen Körper und ich weiß nicht, wie mir geschieht.
Huch?
Sirius drückt mich mit einer schnellen Bewegung herab auf den Badewannenrand und versenkt sein Gesicht in meinem Schoß. Ich spüre seine heiße Zunge über mein Zentrum schnellen und ich muss aufpassen, nicht rücklings in der Wanne zu landen. Ouuuuh...
„Sirius!", flüstere ich mit geschlossenen Augen und bekomme als Antwort nur ein zufriedenes Grunzen von ihm. Tausend Sterne tanzen in meinem Kopf und reißen mich mit in eine Welt des Vergessens. Ich höre es rascheln, als Sirius sich seiner Hose entledigt und ich spüre seine Wärme, als er sich zwischen meinen Beinen in Position bringt.
Ein Quickie im Bad meiner Eltern!
Ich sollte mich schämen, tue es aber nicht. Böse Ginny. Und noch böserer Sirius!
Meine Hormone sind komplett in Fahrt und ich merke, wie mein Körper nach Sirius giert. Ich zucke zusammen, als ich seine feuchte Spitze bereits an meinem Eingang drängen spüre. Will ihn in mich aufsaugen, ihn wieder spüren, ihn... mit einem kräftigen Stoß landet Sirius in mir und ich beiße ihm in die Schulter. Am liebsten würde ich Schreien, aber das würde ja nur meine Familie auf den Plan rufen.
Ein weiterer Stoß lässt den Gedanken an meine friedliche Familie in ein magisches Nichts* verschwinden. Es gibt nur noch das Hier und Jetzt. Ich und mein Pirat. Kein Muskelkater.
Sauge mich wie ein Vampir an Sirius Hals fest und ersticke sämtliche verräterische Laute, die mir so entweichen könnten. Mit einem unglaublichen Tempo nagelt Sirius in mich herein, und ich habe zuvor nie daran geglaubt, dass DAS befriedigend sein könnte. Ist es aber.
Binnen weniger Sekunden bin ich soweit und Sirius folgt mir auf dem Fuße in die bunte Welt, fernab der Realität. Wir brechen keuchend auf dem hässlichen Badvorleger zusammen und ich lehne meine glühende Stirn an die angenehm kalten Fliesen. Heftiges Pulsieren zwischen meinen Beinen. Ach man…
„Scheiße, scheiße, scheiße!", murmele ich und Sirius grinst mich zufrieden an.
„Das war nicht scheiße, das war geil!", zwinkert er und mit einem Wisch seines Zauberstabs ist alles Verräterische an mir weg.
„Sirius… ich kann da jetzt nicht wieder zurück!", flüstere ich mit tellergroßen Augen. Habe gar keine Zeit meinen ersten Quickieorgasmus zu genießen. Kaum hat es angefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Schade.
„Doch, wir werden sie mit ihren eigenen Waffen schlagen!", triumphiert Sirius und küsst mich zärtlich. Hach! Ich schmelze…
Er kramt in seiner Hosentasche und hält mir ein kleines Bonbon entgegen. Gucke ihn planlos an.
„Weasley's kotzige Kotzpastillen!"
„Sirius, du bist ein Genie!", ich greife nach der Pille und schlinge sie märtyrerhaft hinunter. Sofort rächt sich mein Magen und ich stürme zum Klo. Die Geräusche sind wirklich nicht schön.
Es klopft an der Tür und Sirius öffnet sie einen Spalt.
„Alles gut bei euch?", höre ich Hermines zartes Stimmchen. Übertöne die Frage mit einem lauten Würgen.
„Hat sich wohl den Magen verdorben.", antwortet Sirius scheinheilig und ich grinse in die Kloschüssel.
„Geh ruhig, dein Essen wird kalt!", bestimmt Hermine und zwängt sich an ihm vorbei ins Bad. „Ich bleibe bei Ginny."
Och...
In einer kurzen Kotzpause kann ich sehen, wie Hermine ihn kurz aber intensiv mustert. Sirius tätschelt mir noch einmal aufmunternd den Rücken und verlässt beschwingten Schrittes das Badezimmer.
„Bevor du Molly unter die Augen trittst, solltest du lieber noch deinen Reißverschluss in eine angemessenere Position bringen.", Hermines Stimme ist gefährlich monoton.
„Oh! Merlin, dieser Schlingel!", lacht Sirius und zwinkert Hermine zu. Ein kleiner Stich der Eifersucht durchzuckt meinen gebeutelten Körper. „Das ist mir ja gar nicht aufgefallen! Du hast was bei mir gut, Hermine!"
Grrrr….. wenn ich nicht so mit Kotzen beschäftigt wäre, würde ich jetzt richtig eifersüchtig werden. Aber okay, das wäre auffällig. Hermine testet uns gerade, das weiß ich.
Die versucht gerade auf manipulative Art und Weise einen Verdacht, der sich in ihrem Kopf zusammen gebraut hat, durch Fakten und Verplapperer zu belegen. Und natürlich durch Verhaltensausrutscher. Merlin sei Dank setzt diese Kotzpastille alle, mir möglichen Fettnäpfchen, außer Gefecht.
„Ich werde darauf zurück kommen."
Nein, nein, nein! Ich eifersüchtele und stülpe weiterhin qualvoll mein Innerstes nach Außen.
Hinter Sirius fällt die Tür ins Schloss und ich spüre Hermines Blick in meinem Nacken. Auch das noch.
„Wir müssen reden."
Oh, oh.
Na, was kommt jetzt?
Ich hoffe doch ein Review ^^
