Pläne und Gegenpläne!

Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

Ginny ritt der Teufel und sie selber griff mit einer Hand an Harrys Hintern und mit der anderen Hand führte sie eine Hand Harrys an ihren Busen.

Besonders Ron und Draco aber kaum weniger Hermine schauten staunend und geschockt auf die Beiden.

Nach einigen Minuten lösten sich Harry und Ginny und Ginny sagte trocken: „Das sollten wir gleich noch vertiefen..."

Harry brachte nur rau ein: „Versprochen..." heraus.

Nun brach es in typischer Manier aus Mrs. Weasley heraus: „Ginerva Chantal Weasley, was ist das für ein Aufzug in dem du hier herum läufst und du wirst augenblicklich deine Liebelei mit Potter beenden und dich mit Draco zu den Malfoys begeben!"

Nun lachte Harry laut auf: „Sie haben den Kobold doch gehört, geht das nicht in ihren Kopf? Sind hier alle nur dumm? Also belästigen sie nicht meine Ehefrau weiter. Ach ja außerdem können sie alle sich abschreiben, auf mein Erbe zu zugreifen. Das geht auch nicht mehr. Nun schönen Tag, noch, wie ihr wisst darf ich jetzt mein Versprechen einlösen."

Damit nahm er Ginnys Hand und sie verschwanden in einem Feuerwirbel. Sie kamen als Phönixe im Wald ihres Schlosses an. Als sie sich gerade wieder in ihre menschliche Form verwandelt hatten kamen ihnen ein goldenes und ein schwarzes Einhorn entgegen.

Sowohl Harry als auch Ginny waren total erfreut ihre ersten Verbündeten an zu treffen. Dann langsam gingen beide auf die Einhörner zu, die sich selbst in diesem Moment wieder zurück verwandelten. Vor ihnen standen Luna und Blaise.

Leicht lächelnd hatten sie, Luna und Blaise, ihre Hände miteinander verschränkt. Harry und Ginny gingen auf sie zu und dann begrüßten sie sich.

Schließlich fragte Luna: „Seid ihr nicht erschrocken, uns eben noch so anders gesehen zu haben?"

Ginny grinste und ihr war natürlich genau so klar wie Harry, das dies nur die gewandelte Form von Blaise und Luna waren und auch bei ihnen in Wirklichkeit die Einhörner ihre wahre Form dar stellte.

Ginny machte sich einen Spass und sagte: „Wow, das ihr Einhörner als Animagusform habt ist einfach genial. Das soll doch äußerst selten sein als Animagus eine magische Form zu übernehmen? Wir habt ihr das geschafft?"

Harry hatte von Ginny mental mit bekommen, das sie sich einen Spass erlauben wollte und machte sogleich mit: „Aber sind Einhörner nicht weiß? Ich kenne kein goldenes und erst recht kein schwarzes?"

Blaise erklärte: „Nun wir sind überrascht aber auch sehr erfreut euch hier zu treffen. Doch zuerst einmal zu den verschiedenen Formen der Einhörner. Du hast Recht, Harry, die Einhörner sind tatsächlich im Allgemeinen weiß. Goldene Einhörner sind die Herrscher über alle Einhörner und sie werden immer von einem Kriegseinhorn begleitet. Dieses Kriegseinhorn begleitet das goldene Einhorn, das eine Einhornprinzessin ist, immer uns schützt es mit seinem Leben. Außerdem ist es mit der Zeit der Lebenspartner der Einhorn-Prinzessin."

„Und dies sind nicht unsere Animagusformen Ginny! Unsere eigentliche Form sind die Einhörner. die menschliche Form ist nur eine Verwandlung. Wir sind übrigens hier um..." hier wurde Luna von Blaise unterbrochen.

Er sagte mit einen entschuldigenden Blick: „Leider dürfen wir euch nicht mehr sagen. Es geht nicht gegen euch..."

Harry nickte und löste nun die ungemütliche Stimmung auf: „Stimmt und ihr handelt rechtens, denn ihr sollt niemanden außer den Phönixlords zu erkennen geben, warum ihr hier seid!"

Vollkommen verblüfft schauten Luna und Blaise die beiden an. Ginny giggelte und sagte: „Dann sollten wir euch unsere eigentliche Form zeigen!" sprachs und schon verwandelten sich Harry und Ginny in ihre Phönixformen.

Kurz darauf verwandelten sie sich zurück und standen in ihrer menschlichen Form vor Blaise und Luna. Schmunzelnd sagte Ginny: „Nun schaut nicht so verdutzt. Das jetzt ist auch nur unsere gewandelte Form. Wir beide sind die momentan amtierenden Phönixlords und dies ist nur eine unserer Formen!"

„Außerdem sind wir hier in unserem Schloss. Es ist Arafinwë Felagund, das ist in der Sprache der Phönixe und bedeutet übersetzt das Heim des Lord der Phönixe!" erklärte nun Ginny weiter.

„Wissen deine Eltern davon? Wollte Luna wissen.

Ginny schaute nun mehr als traurig aus und Harry erklärte, was sich alles zugetragen hatte, zwischen Gin und ihren vermeintlichen Eltern. Luna und Blaise waren stink wütend.

Dann schließlich sagte Harry aber: „Bitte hört mir noch abschließend zu. Da wir beide als Phönixlords gebunden sind ist das gleichbedeutend, das wir in ihren menschlichen und auch in unserer vampirischen Form miteinander offiziell verheiratet sind. Das bedeutest vor euch stehen nun Mrs. Ginerva Chantal Potter und Mr. Harry James Potter, na ja letzteres war ja schon immer so!"

Ginny erklärte weiter: „Wenn wir in unserer menschlichen oder Vampir Form sind haben wir alle Fähigkeiten des Phönixes und der anderen drei Wesen. Außerdem beherrscht wir stablose, stille und Elementar-Magie und sind auch gegen den Todesfluch immun, solange wir nicht mehr als drei Mal in einer Stunde getroffen werden!"

Blaise bat die beiden, ob sie sich für sie in die Schattenwesen verwandeln würden. Das ging eigentlich wieder sehr schnell. Erst tobten sie als magische Wölfe über die Wiese. Dann verwandelten sie sich in Vampire und hatten das Gefühl gleich aristokratischer zu wirken. Schließlich verwandelte sich Harry in einen Wehrwolf und hier bemerkten Luna und Blaise bemerkten, das er weder Ginny noch sie beide angreifen würde, sie konnten ihn in jeder Form, Phönix, Mensch, Vampir und magischer Wolf, nähern und berühren.

Zum Schluss verwandelte Ginny sich in eine Veela und da Harry in dem Moment seine menschliche Form wieder angenommen hatte war er mehr als nur unruhig Ginny gegenüber. Als sie sich wieder in ihre menschliche Form transfigurierte musste sie wieder einmal schallend lachen: „Oh, Süßer, konntest du dich schon wieder einmal nicht mehr beherrschen..."

Dann ging Ginny auf Harry zu und küsste ihn hingebungsvoll. Luna und Blaise schmunzelten und Luna fragte: „Warum hat es bei Blaise nicht gewirkt, dein Veelacharme?"

Ginny grinste und erklärte: „Ich kann diesen Veelacharme zielgerichtet einsetzten oder auf alle übertragen. Hier eben habe ich ihn nur auf Harry ausgerichtet und es hat ja offensichtlich gewirkt!"

Harry schmollte, dann, nach einer Weile, sagte er immer noch leicht beleidigt: „Hey du weißt, das ich in dich verliebt bin und jetzt nutzt du schon wieder deinen Veelacharme und auch nur bei mir setzt du ihn ein, das ist nicht fair! Das nächste Mal fall ich einfach über dich her und dann?"

Nun grinste Ginny wirklich frech: „Dann, dann werden meine sehnsüchtigsten Wünsche wahr!"

Schließlich begaben sich alle vier in das Schloss und Luna und Blaise erhielten ihr gemeinsames Zimmer. Es war im Erdgeschoss mir direktem Zugang zur Wiese, so dass sie sich auch ihn ihrer eigentlichen Form frei bewegen konnten.

Ginny und Harry blieben, während sich Luna und Blaise einrichteten, im Wohnzimmer und machten es sich auf dem Sofa gemütlich. Ginny lag quer über Harry und er schmuste mit ihr die ganze Zeit.

Eine halbe Stunde später kamen Luna und Blaise in ihrer menschlichen Form und machten es sich auf einer anderen Couch bequem. Blaise fragte: „Wisst ihr wer noch kommt?"

Harry schüttelte seinen Kopf und sagte: „Nein, das erledigt Retalan, mein vertrauter Phönix. Ich denke er kennt alle, die noch hier hinzu stoßen müssen. Ich denke aber, das wir noch Basilisken, Wehrwölfe, Vampire und Veelas kommen werden. Vielleicht auch noch Drachen, Thestrale, Feen, Elfen, Kobolde und Greifen, mal schauen!"

Sie unterhielten sich noch eine Weile und zwischenzeitlich war Retalan erschienen. Man machte sich gegenseitig bekannt und er erklärte nur, das er die beiden Einhörner ankündigen wollte, was sich bereits erledigt hätte. Sie verabredeten sich soweit, das Retalan die weiteren Verbündeten her holte. Luna und Blaise würden sie als Einhörner oder in ihrer menschlichen Form begrüßen.

Retalan schlug noch vor, das es sicher noch einiges im Fuchsbau aus zu kundschaften gäbe.

Ginny und Harry wollten als Schattenwesen nochmals in den Fuchsbau und ein wenig spionieren.

Während dessen im Fuchsbau...

Immer noch waren die Malfoys und Hermine bei den Weasleys. Nur langsam legte sich bei ihnen der Schock. Dann als erster reagierte Percy und sagte: „Das will ich jetzt erst einmal wissen. Wie weit wir mit dem Pottererbe im Ministerium sind. Ich finde heraus, wann wir denn nun unseren Teil bekommen und was dieser verrückte Kobold hier verzapft hat!"

Damit verschwand Percy. Lucius begab sich zu Voldemort und Hermine ging zu Dumbledore. Erst drei Stunden später passierte für alle Zauberer, wenn sie es gewusst hätten, das absolut Ungewöhnliche. Im Fuchsbau trafen sich Lord Voldemort und der Schulleiter von Hogwarts, Professor Dumbledore.

Gleichzeitig traf auch Percy ein. Er berichtete folgendes: „Es herrscht Aufruhr im Ministerium. Offensichtlich wurde die Erben der Potters und der Blacks angenommen und sind jetzt nicht mehr greifbar. Obwohl keine Benachrichtigungen an ihn gesendet wurden, hat Potter die beiden Erben offensichtlich angenommen. Des weiteren wurde er und auch Ginny emanzipiert und sie sind tatsächlich miteinander verheiratet. Aber keiner kann Details über die Hochzeit und ihren Stammbaum finden. Selbst die Eltern von Potter, Lily und James, sind in keinem Stammbaum zu finden. Es ist mysteriös!"

Voldemort hob nur seine Augenbraue und war leicht überrascht und fragte in seiner krächzend, hellen Stimme: „Habe ich sie so sehr erwischt, die Potters, das ich sie damit auch aus dem großen Stammbaum entfernt habe?"

„Das denke ich eher weniger, Tom!" sagte Dumbledore trocken. Der schaute Professor Dumbledore schmunzelnd an und fragte: „Albus, was verschweigst du uns denn noch?"

Der lächelte spitzbübisch zurück und erklärte dann: „Die Potters, Lily und James, waren geborene Phönixe, um genau zusein, sind wir Phönixl­ords. Ich aber bin ein geborener Dämon und besitze als solcher Zauber, die auch den Phönixlords Scha­den können, zwar nicht töten, aber soweit schwächen, das auch der Todesfluch wirkt. Und Tom, deine Todesflüche haben dann die Potters endgültig vernichtet. Was mir aber bisher nicht klar geworden ist, ist die Tatsache, warum Harry den Todesfluch überlebt hatte. Er hätte genau so geschwächt sein müssen?" unzufrieden schüttelte Dumbi seinen Kopf.

Hermine sagte nachdenklich: „War es nicht doch der Blutschutz von Harrys Mutter?"

„Nein, Hermine, nein. Es gibt keinen Blutschutz, der einem vor dem Todesfluch schützen kann. Ich weiß auch nicht, wie er sich vor dem Basiliskengift schützen konnte. Es hätte innerhalb einer Sekunde wirken müssen. Ich weiß nicht was der Grund dafür ist und das ist es auch was mich beunruhigt!"

„Und was ist das mit eurer Tochter Ginny?" mischte sich nun Narcissa ein, „warum ist sie nun mit Potter zusammen? Und warum konntet ihr sie nicht halten?"

Nun blickte Draco zornig auf und sagte wütend: „Ja ich will sie haben. Sie ist noch Jungfrau, ich konnte das riechen. Ich will sie haben, sofort!"

„Beruhige dich Draco. Du bist als halb gewandelter Vampir zwar in der Lage solches zu spüren und kannst in der Sonne leben, wie ich als gewandelter Vampir auch, aber du weißt, das du dich noch nicht zu sehr anstrengen darfst. Du erhältst deinen kompletten Fähigkeiten erst mit deiner Volljährigkeit. Bis dahin musst du dich noch zurück halten!" erklärte Lucius.

Dann sagte Lucius weiter: „Wir werden sie finden und dann ist sie dein, egal, ob sie nun mit Potter verheiratet ist oder nicht! Ich verspreche es dir!"

Ron grinste gehässig und sagte dann zu Draco, dem er gleichzeitig einen Arm um seine Schultern legte: „Mach dir keine Gedanken. Ich helfe dir diese Schlampe zu finden!"

Draco nickte und dann gingen beide zusammen raus, ihnen war langweilig und sie wollten der weiteren Diskussion nicht bei wohnen.

Harry und Ginny hatten alles mit bekommen und waren mehr als glücklich, das sie niemand entdecken konnte. Denn ihre Wut war kaum zu bezähmen.

Sie folgten Ron und Draco hinaus aus dem Fuchsbau.

Als sie sich weit genug entfernt hatten, wandelten Ginny und Harry ihre Form wieder in die menschliche und schauten zornig auf Ron und Draco.

Als die sie sahen zogen sofort ihre Zauberstäbe und Draco deutete auf Harry und schrie: „Scalpere cauda!"

Gleichzeitig brüllte Ron: „Rumpere cervical" und schickte diesen Fluch auch gegen Harry.

Ginny sprang vor Harry, der von ihrer Reaktion überrascht wurde und sie hielt ihre Hände wie zum Schutz in Richtung Ron und Draco. Im nächsten Moment schrie sie intuitiv: „Solaris cautus!" und im gleichen Augenblick waren Harry und Ginny in einer goldenen Hülle verschwunden, bevor noch die beiden Flüche sie treffen konnten.

Mit dem Fluch - Scalpere cauda - den Draco auf Harry warf, wollte er ihn entmannen und Ron benutzte den Fluch - Rumpere cervical - um ihm den Schädel zu brechen. Doch das intuitiv gesprochenen Schild - Solaris cautus - von Ginny, dem Sonnenschild, wurden beide Flüche nicht nur blockiert sondern auch gleichzeitig an ihre Sender direkt zurück geschickt.

Die hastig gesprochenen Protego Schutzschilde wurden durch die beiden Flüche locker durchbrochen und Ron und Draco wurden Opfer ihres eigenen Angriffs. Ron brach bewusstlos und mit blut überströmten Kopf zusammen, während Draco schreiend sich sein bestes Stück haltend zusammen brach.

Im nächsten Moment erschienen Voldemort und Dumbledore per Apparation direkt an den Ort des Geschehens.

Ginny schickte an Dumbledore ein: „Satanus cervix annullare!" Mit diesem Fluch zerstörte sie nun dauerhaft einen Teil der dämonischen Kraft Dumbledores. Der verschwand auch sofort wieder mit einem Aufschrei.

Während dessen hatte Harry an Voldemort ein „Spiritus destructo!" geschickt, mit dem er ihm wieder einen Seelenteil zerstörte. Voldemort schrie auch mit seiner hellen Stimme panisch auf und verschwand mit einem getarnten Portschlüssel.

Im nächsten Augenblick kam der Rest der Weasleys und Hermine heraus und legten ein Dauerfeuer an Flüchen auf sie. Ginny und Harry fassten sich an die Hände und verschwanden in einer doppelten Flamme, ehe sie von einem der Flüche getroffen werden konnten.

Molly eilte sofort zu Ron, genau so wie Narcissa zu Draco rannte, um die beiden medizinisch zu versorgen. Als sie so weit kuriert waren kamen auch schon Auroren, unter anderem Nymphodora Tonks. Sie nahm die Aussagen auf.

„Wir haben gar nichts gemacht und dieser verfluchte Potter erschien, entführte meine Tochter Ginny und als mein Sohn Ron und sein Freund, der ehrenwerte Draco Malfoy, meine Tochter zurück holen wollte wurden sie von zwei grausamen Flüchen getroffen. Bei meinem Sohn handelte es sich um den schwarzmagischen Fluch „Rumpere cervical" und bei Draco wandte Potter den grausamen schwarzen Fluch „Scalpere cauda!" an."

Narcissa nickte und fasste entrüstet zusammen: „Hiermit erstatten wir Anzeige gegen Harry James Potter wegen Zauberei als Minderjähriger, Verwendung dunkler Magie und Entführung meiner künftigen Schwiegertochter Ginerva Chantal Weasley!"

Tonks schaute beide Frauen nachdenklich an. Was die nicht wussten war, das alle Daten bezüglich Harry und Ginny, deren Emanzipierung und ihrer Ehe bei den Auroren bekannt war, da sie ja sonst sowieso selber alleine schon wegen der Zauberei als Minderjährige dies mit bekommen hätten. Dann führte Tonks noch einen Analysezauber aus und untersuchte dabei auch die Stäbe von Ron und Draco. Auch die beiden wurden untersucht, bevor sie ins Krankenhaus St. Mungo geschickt wurden.

Dann erklärte Tonks ironisch: „Sie sollten sich die Anklage nochmals überlegen. Erstens wissen wir Auroren bereits, dass Harry James Potter und Ginerva Chantal Potter beide bereits Emanzipiert und rechtmäßig verheiratet sind. Außerdem wurde uns eine Anfrage geschickt, warum die Familie Weasley nicht angegeben hat, das Ginerva Chantal Potter als Findelkind aufgenommen haben!"

Der Auror Kingsley stand dabei und erklärte zusätzlich: „Des weiteren wurde fest gestellt, das der schwarzmagischen Fluch „Rumpere cervical" von Ronald Billius Weasleys Zauberstab ausgesprochen wurde und bei Draco Lucius Malfoy mit seinem Zauberstab der grausame schwarzen Fluch „Scalpere cauda!" angewandt wurde."

„Die Flüche, von denen die beiden Jungen Männer getroffen wurden, weisen weiterhin darauf hin, das Spuren des Solaris cautus Schildes gefunden wurden, dem weißmagischsten Schild, den es gibt. Das wiederum bedeutet, das sie diese schwarzmagischen und verbotenen Flüche abgeschickt hätten und sie durch diesen Schild ihre eigene Medizin zu spüren bekommen hätten. Wir können sie gerne mit Veritasserum befragen. Ob sie mit diesem Ergebnis zufrieden sind möchte ich bezweifeln!" fragte Kingsley nun mit hoch gehobener Augenbraue.

Die Anklage wurde umgehend zurück genommen. Die Auroren überlegten noch, ob sie die Untersuchung weiter fort führen sollten, als ein erschöpfter und etwas kraftlos wirkender Professor Dumbledore erschien und erklärte, das es sich um eine eingefädelten Übungsduell handelte nur das es aus dem Ruder gelaufen sei. Man würde sich selber um die Bereinigung kümmern: „Dummer Weise haben wir vergessen die Eltern von Ron und Draco zu informieren. Dafür möchte ich mich bei ihnen Familie Weasley und Familie Malfoy, entschuldigen!" erklärte Dumbledore zu Schluss.

Kingsley und Tonks schauten sich an, akzeptierten diese Erklärung, zumindest taten sie so und verschwanden in der Auroren Zentrale.

Dort trafen sie im Büro von Kingsley auf Remus Lupin und klärten ihn über die eben vorgefundene Situation auf. Alle drei mussten dann schmunzeln. Dann sagte Remus: „Mein Freund Retalan, du kannst dich sichtbar machen. Wir sind hier unter Freunden!"

Retalan erschien und Remus erklärte weiter: „Die Phönixlords sind erschienen. Es ist ein Paar und ich glaube zu wissen, wie ihre menschliche Formen aus sehen!"

Auch Tonks musste schmunzeln und erklärte: „Dann werde ich wohl als Vertreterin der Metamorphagies und du Remus als Vertreter der Wehrwölfe wohl von Retalan zu den Phönixlords gebracht werden!"

„Na dann machst gut ihr Beiden. Tonks, du hast nun Urlaub, ich denke zwei Wochen sind in Ordnung?" sagte Kingsley mit funkelnden Augen.

Tonks und Remus standen neben einander, als Retalan auf ihre Schultern flog und mit einer Flamme verschwand. Kurz darauf waren sie im Schloss Arafinwë Felagund und wurden dort von zwei uns bekannten einhörnern vor den Toren empfangen.

Kurz darauf verwandelten sich die beiden und Remus schaute überrascht und fragte: „Ihr seid doch Luna Lovegood und Blaise Zabini. Was sind das für Animagusformen?"

Luna lachte glockenhell und sagte dann erklärend: „Das sind unsere wahren Formen. Ich bin ein goldenes Einhorn die Herrscherin über alle Einhörner und ich werde, wie immer, von einem Kriegseinhorn begleitet. Dieses Kriegseinhorn ist meine große Liebe Blaise Zabini. Außerdem ist es mit der Zeit der Lebenspartner der Einhorn-Prinzessin, wie ihr ja wisst!"

„Wow!" kam es von Tonks, „dann seid ihr ja wie wir Partner im Krieg gegen das Böse. Ich bin hier als die Vertreterin der Metamorphagies und mein Freund Remus als Vertreter der Wehrwölfe!"

Blaise erklärte: „Dann lasst uns rein gehen. Die Phönixlords sind zwar da, aber hatten eine kleine mehr als interessante Zusammenkunft!"

Tonks lachte und sagte: „Ich weiß, sie hatten mit Ron und Draco eine Auseinandersetzung!"

„Nicht nur! Sie hatten danach auch einen kurze aber hartes Zusammen treffen gegen Dumbledore und Voldemort gleichzeitig..." sagte Blaise nun trocken, der ebenso wie Luna nur kurz von Ginny und Harry informiert worden waren.

Tonks und Remus schauten die Beiden geschockt und entsetzt an...