Hallo allerseits. Hier ist das neue Kap. Und dieses Mal etwas länger. Die Erste Hälfte habe ich geschrieben und Andy hat korrigiert (An dieser Stelle will ich meinen Beiden Betas Andy und Jojo (Ist z.Z. nicht da) danken) Den Zweiten Teil hat Andy geschrieben und ich habe Beta gelesen (hatte keine Zeit zum Schreiben) Ich hoffe es gefällt euch...

Eine Familie wieder vereint

Zur gleichen Zeit regte sich der Junge in Gryffindors Quartier wieder. Er war von einem grellen Leuchten eingehüllt. Bis auf die Schmerzen fühlte er sich wie neugeboren. Er versuchte aufzustehen und wieder seines Erwartens, dass er sofort wieder vor Schmerzen keuchend auf dem Boden liegen würde, blieb er auf etwas unsicher stehen. Darauf ging er zuerst vorsichtig ein paar Schritte und wurde dann wieder sicherer. Auf ein Mal war der Raum von einem anfangs trüben , flackernden Licht erfüllt, das stetig heller wurde, bis der ganze Raum in einem hellen Goldton, der schon fast ans Weiße grenzte, erstrahlte. Er spürte einen Energieschub und seine Aura leuchtete noch einmal kurz in einem strahlenden Weiß auf, bevor sie zu implodieren schien und sich als Kugel über Harry Kopf sammelte. Langsam schwebte der leuchtende Ball in den Jungen hinein und er leuchtete an der Stelle auf, an der sich die Kugel gerade befand. Als seine zuvor extrahierte Energie sich in seiner Brust befand verblasste sie. Er wusste, dass er jetzt die Energie und das Erbe Gryffindors in sich hatte.

Neugierig schritt er um die Couch herum auf die Tür, die links von ihm lag, zu und öffnete diese. Dahinter lag ein geräumiges Bad, das seines Gleichen suchte, denn es war mit einer geräumigen Dusche, einem großen Pool, ähnlich dem im Vertrauensschülerbad nur ungleich größer, zwei Waschbecken ausgestattet und hinter einer extra Tür befand sich die Toilette. Der gesamte Sanitärbereich war mit goldenen Fresken verziert und glänzte in strahlendem weiß. Hinter der zweiten Tür befand sich ein weiträumiges Schlafzimmer mit einem großen Baldachinbett, des weiteren führte eine Tür zum angrenzenden Badezimmer. Ein Zimmer weiter kam er in ein Arbeitszimmer, das mit Büchern nur so vollgestopft war. Die Bücherregale nahmen dreiviertel des Raumes, der so groß wie die Bibliothek von Hogwarts war, ein. Daneben schien der überdimensionierte Schreibtisch zu verschwinden, obwohl an diesem gut und gerne sechs Personen hätten Platz finden können. Hinter der letzten Tür kam er in einen Raum, der schlicht eingerichtet war, denn darin befand sich nur ein runder Tisch mit vier Stühlen hinter denen immer einer der Gründer abgebildet war. Die vier Personen in ihren Gemälden drehten sich zu ihm.

"Hallo junger Gryffindor! Willkommen im Raum der Gründer.", fing Godric an.

"Äh, hallo", antwortete Harry

Dies waren die ersten Worte einer anfangs zögerlichen Konversation zwischen Harry und seinem mehrfachen Urgroßvater, in die sich dann nach und nach auch die anderen Gründer mit einschalteten. Salazar Slytherin stellte sich nicht als so selbstsüchtig und arrogant, wie er immer gerne dargestellt wurde, sondern als witzig und einfallsreich heraus. Mehrere Stunden später kam der Erbe Gryffindors auf das Thema zu sprechen, wer denn die anderen Erben wären.

"Mein Nachfahre ist seines Erbes nicht würdig", antwortete Salazar als Erstes

"Meine Blutlinie ist meines Erachtens ausgestorben." erwiderte Helga traurig.

"Mhm, mein Erbe wird alsbald in guten Händen sein. Du kennst meine Erbin sehr gut, aber ich werde dir nicht verraten, wer es ist. Und dann wird wieder vereinigt sein, was zusammen gehört, nicht wahr Godric, mein Schatz?" meinte Rowenja Ravenclaw. Und so ging sie ein Porträt weiter und kuschelte sich an den wohl bekanntesten Gründer.

"Jetzt geht das wieder los", beschwerte sich Slytherin, "das geht die ganze Zeit so, die kuscheln und knutschen Tag ein Tag aus."

Harry, der sich ein Grinsen kaum mehr verkneifen konnte, wollte nicht stören und verabschiedete sich deshalb.

"Tschau", riefen alle zusammen, wobei es bei Zweien etwas erstickt klang.

Harry ging aus dem Raum und gähnte während er vor Müdigkeit fast umkippte. So entschied er sich dafür sein neues Quartier auszuprobieren. Vor dem Einschlafen überlegte er sich, was er am nächsten Tag tun würde. Er wollte seine Schwester finden und dafür würde er sogar Dumbledore den Arsch aufreißen. Mit diesem Gedanken und einem Grinsen im Gesicht schlief er ein.

Als er in der Früh aufwachte fühlte er sich ausgeschlafen und fitt für den Tag, außer dass ihm jetzt noch eine richtiges Frühstück fehlte, denn er hatte einen Hunger für drei. Und so rief er nach Dobby. Dieser erschien auch sogleich mit einem Plopp´ und fragte: "Was kann ich für euch tun Lord Gryffindor?"

"Dobby, für dich bin ich immer noch Harry, außer bei offiziellen Anlässen, was wahrscheinlich sowieso nicht so oft vorkommt!" entgegnete Harry und ohne eine Antwort fuhr er fort: "Also, kannst du mir in meinem Empfangsraum ein kleines Frühstück herrichten und noch eine Frage. Könntest du für mich den Grimmauldplatz sauber halten? Kreacher hat sich nach Sirius' Tot erhängt." Die Trauer drohte ihn schon wieder zu übermannen, aber er hatte sich geschworen seinem Paten nicht mehr hinterher zutrauern, denn er hätte es bestimmt nicht gewollt.

"Ja sicher, Harry, Sir. Ich werde heute noch bei Professor Dumbledore kündigen." sagte der kleine Hauself übereifrig und verschwand.

Kopfschüttelnd über den Hauselfen, dass er es niemals lernen wird ihn nicht mit irgendwelchen Floskeln an zu sprechen, stand er halb angezogen in seinem Schlafzimmer. Endlich in seinen Klamotten ging er in die "Empfangshalle", in der schon ein großer Tisch mit allen erdenklichen Speisen an dem Platz, an dem am Tag davor noch die Kugel gestanden war, stand. Er setzte sich auf den Sessel und schlang alles Mögliche hinunter, denn er hatte ja über eine ganze Woche nichts gegessen gehabt. Ron hätte ihn um die Geschwindigkeit beim Essen beneidet. Er fragte sich gerade wie es seinem besten Freund wohl so geht und vor allem seiner Freundin, die er vor mehr als einer Woche gerettet hatte. Dies war ein weiterer Grund, warum er schleunigst zum Schulleiter musste, denn dieser erfuhr bekanntlich alles.

Nach einem mehr als ausgiebigen Frühstück ging er zu Dumbledore. Unschlüssig blieb er vor dem Wasserspeier stehen, da er das Passwort nicht kannte. Ihm fiel jedoch wieder ein, dass er ja der Erbe Gryffindors war und zu allen Räumen in Hogwarts uneingeschränkt Zugang hatte. Also ging er ohne Umschweife auf den Wasserspeier zu und befahl, dass er sich für ihn öffne. Dieser bewegte sich zur Seite und gab die Wendeltreppe frei, die sich immer unablässig nach oben schraubte. Harry stellte sich auf eine Stufe und ließ sich bis zur Bürotüre des Schulleiters nach oben tragen. Er hob die Hand um zu klopfen, denn er wollte nicht unhöflich erscheinen, senkte diese jedoch wieder langsam, weil ihn die angestaute Wut auf Dumbledore zu übermannen drohte. Er atmete mehrere Male tief ein und aus, bevor er sich endlich dazu durchrang doch noch zu klopfen. Ohne jedoch eine Antwort abzuwarten trat er ein und starrte in das Gesicht eines leicht ärgerlichen und zugleich auch erstaunten Dumbledore.

"Hallo Harry, ich freue mich dich wohlauf zu sehen. Wo bist du denn die ganze Zeit gewesen und du siehst auch so aus wie ich dich in Erinnerung habe, bevor du das letzte Mal hier warst?", ergriff der Direktor das Wort.

"Hallo erst einmal Professor. Und das Recht mich zu duzen haben ausschließlich meine Freunde, zu denen sie ja nun mal nicht zählen. Für sie bin ich immer noch Mr. Potter oder Mr. Gryffindor. Das Lord können sie von mir aus weglassen. Ach, und was ich noch hinzufügen möchte. Was ich in meiner Freizeit mache geht sie gar nichts an.", erwiderte der Junge kühl.

Dumbledores Gesicht verfinsterte sich für einige Sekunden, bevor er sich wieder unter Kontrolle hatte und sich seine Miene vor Konzentration verzog, denn er versuchte gerade mit Legilimens in Harrys Geist eindringen, schaffte es aber trotz er einer der Besten auf diesem Gebiet ist nicht mehr als eine große Obsidianwand, die den Schutzwall um die Gedanken und Gefühle des Lords darstellte, vor seinem geistigen Auge zu sehen. Und das war zu viel für Harry, dass jemand in seinen Kopf eindringen möchte. Er verlor total seine Beherrschung und warf den Schulleiter so brutal aus seinen Gedanken, dass er auch auf der materiellen Ebene mit seinem Sessel nach hinten umkippte. Langsam erhoben sich auch kleinere Gegenstände in die Luft und kreisten um ihn, als er vor lauter Wut einen kleinen Teil seiner Energie absonderte. "WIE KÖNNEN SIE ES WAGEN OHNE ERLAUBNIS DER BETREFFENDEN PERSON IN DEREN GEDANKENWELT EINDRINGEN ZU WOLLEN? HABEN SIE DENN KEINERLEI FUNKEN ANSTAND MEHR? UND ICH BIN NICHT NUR DESWEGEN WÜTEND AUF SIE, SONDERN AUCH NOCH WEGEN ZWEI ANDEREN SACHEN, NÄMLICH ERSTENS, DASS SIE MICH OHNE MEINE SCHWESTER AUFWACHSEN HABEN LASSEN UND DASS SIE MIR ALLE WICHTIGEN INFORMATIONEN VORENTHALTENHABEN.", schwer atmend setzte er sich wieder auf seinen Stuhl, denn er war während seiner Tirade aufgestanden. Es hatte gut getan seiner Wut freien Lauf zu lassen, selbst wenn er es vor seinem Schulleiter gemacht hatte. Die fliegenden Gegenstände waren nach seinem Wutausbruch einfach zu Boden gefallen und manche sind auch zerbrochen, was ihm in diesem Moment nicht Leid tat. "Ich hoffe wir können uns jetzt wie zwei normale Menschen unterhalten!", fügte er noch hinzu, während er zu seinem Gegenüber blickte, das sich immer noch auf aufrappelte. Der sonst so selbstsicher wirkende Dumbledore sah auf einmal alt und zerbrechlich aus.

"Har... Mr. Potter, es tut mir Leid, was ich getan habe war nicht richtig, aber ich hielt es zum Zeitpunkt, zu dem ich diese Entscheidung getroffen hatte, am Besten für alle. Die Fehler eines alten Mannes. Ich kann mich nur noch einmal in aller Form bei dir entschuldigen, denn ich habe dich manchmal, das gebe ich ungezwungen zu, als eine Waffe gesehen. Und das tut mir Leid. Ich weiß, dass du mir jetzt wahrscheinlich nicht mehr vertraust, doch ich werde alles in meiner Macht stehende tun um ihr Vertrauen wieder zu erlangen. Das mit ihrer Schwester tut mir genauso Leid, doch ich kann auch dies nicht mehr rückgängig machen. Wir könnten sie gegebenenfalls heute noch besuchen.", formte Albus Dumbledore seine Entschuldigung.

"Mhm, das klingt plausibel und was das mit dem Vertrauen angeht, da haben sie auch Recht. Meine Schwester würde ich gerne besuchen. Deswegen bin ich auch ursprünglich zu Ihnen gekommen und ich wollte sie noch fragen, ob sie irgendetwas über den Verbleib von Hermine wissen." fragte der Erbe Gryffindors.

"Ja, die befindet sich gerade auf Hogwarts, seit dem sie wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Ihre Eltern ebenso. Sie hat sich sehr große Sorgen um sie gemacht. Aber nun zu anderen Dingen. Nämlich, dass Voldemord wieder ein neues Artefakt sucht. Dieses Mal ist ein Ring der Macht, über den geschrieben steht: Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein, den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun, einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron. Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Wenn er diesen Ring bekommt kann er über Leben und Tod bestimmen, wie es ihm gefällt. Er wird auch über die Dämonen der Unterwelt herrschen und dann gibt es keine Hoffnung mehr für die Welt. Es gibt genau genommen zwei Möglichkeiten die Welt zu retten. Erstens indem die Seite des Lichts den Ring zuerst findet und vernichtet, nur es heißt das dieser Ring nur durch das Feuer von drei miteinander vereinten Tieren des Feuers vernichtet werden kann. Die Zweite Möglichkeit ist es die anderen Ringe zu finden, von denen keiner jemals irgendwo aufgetaucht ist. Wenn Riddle jedoch alle Ringe und den Einen findet, dann Gnade uns Gott."

"Da gibt es doch diesen einen Muggelroman, der von so einem Ring handelt, ich glaube Der Herr der Ringe´ heißt dieses Buch. Das hat Hermine mal gelesen. In dem ging es auch um einen Ring, der das böse verstärkt und in dem ein Junge, ich glaube Hobbits´ heißen die, den Ring wieder zurückbringen musste zu einem Vulkan in dem er, glaube ich, geschmiedet worden ist."

„Nun gut, zur Zeit können wir nichts weiter machen, als Informationen sammeln und abwarten, was sich ergibt. Ich schlage vor, dass ich jetzt erst einmal Hermine zu uns hole.", sagte Dumbledore. „DOBBY"

„Ja, Professor, wie kenn ich ihnen helfen?", quiekte der kleine Elf fleißig, nachdem er mit einem Plopp´ erschienen war.

„Dobby, hole doch bitte Miss Granger von der Krankenstation ab und bringe sie zu uns.", sage Harry freundlich zu dem Elfen.

„Sehr gerne, Lord Gr... Harry", sagte Dobby und war auch schon wieder verschwunden.

Im Krankenflügel lag Hermine alleine in einem Bett und überlegte gerade, wie das Leben weitergehen solle, wenn Harry in Gefangenschaft bei Voldemort war. War er das überhaupt? Oder war er schon tot? Sie grübelte noch eine Zeit lang darüber, bis plötzlich Dobby vor ihr stand und meinte sie solle zu Direktor Dumbledore ins Büro, was sie nicht wollte. „Aber Missy muss mitkommen, dort wartet nämlich eine Überraschung auf die Missy, die sie wieder aufmuntern wird.", beharrte Dobby darauf. Als alles nichts brachte, griff er ihren Arm und teleportierte sie beide einfach dort hin.

Im Büro wollte Hermine gerade auf Dobby losgehen, weil er sie entführt´ hätte, als sie mitten in ihrer Bewegung von einer Hand daran gehindert wurde. Sie wurde an den Körper, zu dem die Hand gehörte, gedrückt und sie atmete den wunderbarsten Duft ein, den sie bis jetzt gerochen hatte. „Irgendwo her kenne ich diesen Duft, nur woher?", fragte sie sich, dann fiel es ihr ein.

„Harry? HARRY! Meine Güte, wie konntest du mich nur einfach so retten und mich dann einfach in Sicherheit bringen, obwohl du in Lebensgefahr warst! Ich war krank vor Sorge, was mit dir passiert sein könnte und habe überlegt, wie ich ohne dich weiterleben könnte."

Dann umarmte sie ihn so stark, dass Harry schon fast Angst bekam, er könne zerdrückt werden.

„Setz dich doch bitte Hermine.", sagte Harry.

„Hermine, ich habe durch ein paar Umstände herausgefunden, dass ich eine Schwester habe und ich wollte dich fragen, ob du nicht Lust hast, mit mir mit zu kommen und sie zu besuchen.", fragte Harry und warf Dumbledore noch ein mal einen finsteren Blick zu. Hermine hatte diesen natürlich sofort bemerkt und machte sich ihren Reim daraus.

„Natürlich komme ich mit, Harry. Ich würde gerne deine Schwester kennen lernen und wenn du es mir schon anbietest, kann ich doch wohl schlecht nein sagen."

„Gut, nur würde ich dir noch nahe legen, Hermine, dir noch etwas anderes an zu ziehen, denn ich glaube nicht, dass dir ein Nachthemd in der Öffentlichkeit gut steht.", schmunzelte Harry, was Hermine leicht erröten ließ, denn sie hatte vollkommen vergessen, dass sie ja aus dem Krankenflügel geschleppt worden war.

Nachdem sich Hermine angezogen hatte trafen sich alle in der Eingangshalle und reisten von dort aus mit einem Portschlüssel, den Dumbledore kreierte, nach München in die Willibaldstraße.

Sie kamen an einer großen Kreuzung in einer verborgenen Ecke an. An dieser Stelle kreuzten sich eine Straße Namens Gotthardstraße und Willibaldstraße. In Letztere gingen sie und hielten nach einem Mädchen in Harrys Alter und schwarzen Haaren Ausschau. Rechter Hand befand sich die städtische Baumschule wie sie von einem Schild ablesen konnten. Daher mussten sie sich nur auf die linke Straßenseite konzentrieren, die vor allem Harry mit kaum unterdrückter Vorfreude musterte.

„Schau mal Harry, dort drüben im Garten vor dem gelben Haus da.", sagte Hermine. „Da pflückt ein Mädchen gerade Blumen. Und sie sieht dir sehr ähnlich. Könnte sie es sein?"

„Ja, das müsste sie sein.", antwortete Dumbledore, der Elisabeth Potter, ja in die Familie gegeben hatte und sie zuletzt gesehen hatte. „Hier in diese Familie habe ich sie gegeben und sie sieht dir wirklich sehr ähnlich."

Harry ging auf das Haus mit der Nummer 128a und das Mädchen zu und trat an den Zaun.

„Hi, kann ich dich mal was fragen?", sprach er sie an. Sie drehte sich überrascht um und runzelte die Stirn.

„Hi, du kommst mir so seltsam bekannt vor, und anscheinend siehst du mir sehr ähnlich, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Was wolltest du mich denn fragen?" antwortete Elisabeth ihn genau betrachtend.

„Du bist nicht zufällig Elisabeth Potter und wohnst hier bei deinen Adoptiveltern?"

„Doch, aber woher weißt du das?"

Harry strahlte. „Wenn du jetzt auch noch eine Hexe bist, dann bist du meine Schwester, die ich seit 16 Jahren nicht mehr gesehen habe.", antwortete Harry.

Elisabeths Augen wurden groß. Wie konnte er wissen, dass es Magie gab? Oder aber...

„Wenn du wirklich mein Bruder bist, dann musst du doch Harry Potter sein, oder? Zumindest haben mir meine Adoptiveltern mir mal erzählt, dass ich mal einen Bruder gehabt hätte, aber sie meinten er sei bei einem Angriff eines bösen Zauberers ums Leben gekommen.", sagte Elisabeth traurig. „Also kannst du es nicht sein."

Harry, der nicht alles öffentlich erzählen wollte, fragte: „Können wir nicht hinein gehen? Dann können wir mal nachschauen, ob wir nicht doch Geschwister sind."

Im Haus wurde dann alles erklärt und Elisabeth staunte nicht schlecht, als sie erfuhr, dass Dumbledore, der sie abholen kam, derjenige war, der sie von ihren leiblichen Eltern entführt hatte.

Sie wollte sofort mit Harry nach England und dort mit ihm nach Hogwarts gehen. Dumbledore hatte auch nichts dagegen. Wie denn auch? Eigentlich war es vorbestimmt gewesen, dass sie auch nach Hogwarts kommt, nur hatte er in aller letzter Sekunde Angst bekommen, Harry könnte merken, dass sie verwandt wären und so hatte er entschieden, dass Elisabeth in Deutschland auf eine Zaubererschule gehen sollte.

Nachdem die vier die ganze Sache mit den Adoptiveltern durchgesprochen hatten und diese sich einverstanden erklärt hatten, wenn auch widerwillig Elisabeth gehen zu lassen, reisten die vier per Flohpulver in die deutsche Schule für Magie, um die junge Miss Potter dort abzumelden und alle Informationen über ihre bisherige Ausbildung zu erhalten.

Der Schulleiter dieser Schule war sehr überrascht über den Besuch in den Ferien, fing sich aber schnell und gab bereitwillig Auskunft auf die Fragen, die gestellt wurden.

Nachdem auch dies geklärt war, wurde es für die wiedervereinte Familie, Hermine und Dumbledore Zeit sich wieder auf den Heimweg zu machen.

Wieder in Hogwarts versah Harry als erstes Elisabeth mit einem Sprachzauber, damit sie auch alles wirklich perfekt verstand, dann wurde besprochen, wie es weiter gehen sollte und wo Elisabeth unterkommen sollte. Daraufhin meinte Harry: „Da ich ja Gryffindors Erbe bin, würde ich vorschlagen, dass ich Elisabeth fürs erste meine Suite hier in Hogwarts zur Verfügung stelle für sie. Dann können wir auch morgen gleich besprechen, wie es weiter gehen soll."

Dumbledore wollte anfangs etwas erwidern aber ein kalter Blick Harrys brachte ihn wieder zum schweigen. So gingen Harry, Elisabeth und nach einigem bitten auch Hermine in der Gryffindor Suite in Hogwarts schlafen, da es ein langer Tag gewesen war.

Im Traum erschienen Harry Bilder und Erinnerungen von ihm und seiner Schwester und dann sah er das Bild vor seinen Augen, wie ihre smaragdgrünen Augen geleuchtet hatten, als sie erfahren hatte, dass ihr Bruder doch noch lebte.

Danach schweiften seine Träume zu einer Person ab, die ihm sehr viel bedeutete und bei der er sich nicht sicher war, ob er NUR Freundschaft haben wollte, oder doch mehr? Er wusste es noch nicht sicher.

Zampirik: Danke. Und ich arbeite daran, wie du siehst, die Kapitel länger zu gestalten. Und mit der Zeit, naja ich habe z. Z. viel mit der Schule zu tun, aber das legt sich auch wieder.

Harry Black Potter: ich hoffe deine Fragen sind hiermit beantwortet. Und danke für das Lob

Basti: Den Tritt in den A für Dumbi hab ich mir nochmal anders überlegt. Aber Harry macht jetzt meist ohne ihn weiter. Aber in gewissen Sinne braucht er Dumbi noch.

Hermine Potter: danke...

Dieses Mal waren es leider nicht so viel Reviews, aber ich hoffe das werden wieder mehr. naja, nichts desto trotz.

Immer schön den lila Button drücken, dann macht ihr mich ganz fröhlich

thx

Harry Granger-Potter