Disclaimer: siehe Kapitel 1
Hi and Merry X-Mas!
Disturbed Paranaid Angel:
Keine Problem das deine Antwort etwas gedauert hat. Ich freue mich über jede nette Nachricht, egal wann sie ankommt. Danke für das Lob zum letzten Kapitel, allerdings gebürt das Lob dafür nicht nur mir allein. Ich habe den größten Teil davon aus dem Buch zur Serie abgeschrieben. Das nächste Kapitel stammt allerdings von mir und wie versprochen sind auch Chris und Melanie dabei. Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Kapitel ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. Viel Spass in deinem Urlaub.
Misato-6:
Auch dir tausend Dank für die nette und schnelle Antwort zum dieser Geschichte. Mit deiner Anmerkung hast du Recht. Er war wirklich der Riese der den Text mit der natürlichen Auslese gesagt hat und nicht der Zwerg. Ich versuche das zu änderen. Danke für den Hinweis. Ebenfalls vielen Dank für das Review zu "Der Schützling". Die Gesichte ist mir vor einiger Zeit mal eingefallen. Klar liebt Chris nur Bianca, aber jeder hat ja mal so seine schwachen Momente. Die Originalgeschichte habe ich schon auf dieser Seite veröffentlicht. Mußt mal unter den englischen Stories schauen oder soll ich sie dir mal schicken? Sei aber gewarnt, das englische Original ist nicht so gut. Wie gesagt, ich habe die Geschichte, die du gelesen hast, erst übersetzt, dann überarbeitet und weil so vielen Lesern das Ende nicht gefallen hat, auch nochmal ein anderes Ende geschrieben.
Jetzt aber erstmal viel Spass beim Lesen und schöne, restliche Weihnachtsfeiertage.
Bye Whitelightner78
Kapitel 7 –Unerwarteter Besuch
Eine Kunde verlangte nach seinem Drink. Chris mixte ihn, kassierte ab und wendete ich wieder Melanie zu. Die war vertieft in das Buch, das Chris zuvor noch genau studiert hatte. Als Chris sich ihr wieder zugewendet hatte, sprach sie ihn an. „Ich weiß, das du bereits einige, negative Erfahrungen mit Excalibur gesammelt hast, aber um herauszufinden, wer nun der wirkliche Erbe des Schwerte ist, sollte wir uns zuerst einmal damit beschäftigen was Excalibur ist und wo es herkam." „Und du weißt es, Melanie?" wollte Chris wissen. „Das was jeder so weiß", erklärte sie. „Ich werden dir mal vorlesen was in diesem Buch so über dieses Dinge steht", sagte sie und begann zu lesen. „Der Name Excalibur, welches in anderen Übersetzungen auch Caliburn(us) genannt wird, ist die lateinisierte Form des keltischen Wortes Caledywlch. Das sagenumwobene Schwert gehörte dem mythischen König Artus und war nach den Legenden unbesiegbar. Doch diejenigen, die glaubten dass es Excalibur war, das der junge Artur auf dem Stein zog, um Herrscher zu werden irren. Zunächst steckte ein anderes Schwert im Stein. Dies konnte nur der wahre Herrscher herausziehen. Während einer längeren Zeit scheiterten viele namenhafte Ritter und Adlige an dieser Aufgabe. Dann, eines Tages, kam Artus mit seinem Ziehvater Ector und dessen Sohn Kai, bei dem Artus als Knappe diente an diesem Stein vor. Dann Artus in Wirklichkeit der leibliche Sohn des englischen Großköniges Uther Pendragon war wusste keiner. Der junge Mann hätte es gerne versucht, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, doch da er offiziell nicht denn erforderlich Status hatte, ließ man ihn nicht zu. Erst der Zauberer Merlin ermöglichte ihm, zu versuchen, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Es gelang ihm und man machte ihn, auch gegen den Unmut vieler anderer zum König. In einer Schlacht wurde dieses Schwert jedoch zerschlagen und er stand ohne Waffe da. Jedoch nicht lange, dann übergab ihm die Lady vom See das Schwert Excalibur. Damit sollte er sein Königreich schützen. Das war jedoch nicht alles, denn die Lady vom See übergab ihm auch noch die dazugehörige Scheide von Excalibur. Diese sorgte dafür, dass König Artus selbst bei den schlimmsten Wunden kein Blut verlor und somit auch keine Gefahr lief zu sterben. Doch seine Schwester Morgan Le Fay gönnte ihm das nicht und durch eine List gelang es ihr, sie ihm zurauben. Das machte Artus wieder anfällig für Verletzungen. Das Schwert selbst ließ sie ihm allerdings. Nach dem Artus gegen seinen Sohn, in machen Legenden auch Neffen, Mordred zu Tode kam, wurde Excalibur in den See geworfen, wo es von der Lady vom See entgegengenommen wurde. Dort soll es der Sage nach immer noch ruhen. Bis zu dem Zeitpunkt an dem der neue König Artus zurückkehrt und die Herrschaft über sein Schwert, für sich fordert" beschloss Melanie ihr Vorlesung. „Und was sagt uns das", fragte Chris. „Wir sollten die Geschichte mal ganz auseinander pflügen und versuchen ob wir was daraus lernen können. Es wäre, möglicherweise, einfacher, wenn du mir sagen würdest, wer, deiner Meinung nach die Lady vom See ist und wer sich wie Artus aufgeführt hat, wahrscheinlich aber nur Lancelot ist." „Das geht nicht. Es könnte die Zukunft negative beeinflussen." „Oder sie retten", setzte Melanie entgegen. Chris zögerte. Doch dann beschloss er dass er eigentlich ja nur besser werden könnte. „In Ordnung. Piper Halliwell ist die Lady vom See und Wyatt Matthew Halliwell hat sich, in der Zukunft wie Artus aufgeführt, ist aber wahrscheinlich „nur" Lancelot." „Okay, ich stehe hier stellvertretend für Merlin, den Zauberer. Hat Wyatt eigentlich Geschwister?" „Wieso?" „Nun ja. Wenn die Mutter die Lady vom See ist und der Sohn Lancelot, liegt es doch auch nahe das eine Schwester Lady Morgan Le Fay sein könnte und ein Bruder vielleicht der König Artus." Chris hustete, denn er hatte sich gerade an der Erdnuss verschluckt, die er gegessen hatte. Der Gedanke gefiel ihm gar nicht und dann war es auch ziemlich viel Logik dran. „Ja, er hat eine Schwester. Sie heißt Melinda." „Und keinen Bruder?" fragte Melanie enttäuscht. Chris schüttelte den Kopf. Er konnte ihr einfach nicht sagen, dass Wyatt auch einen Bruder hatte, denn dann würde sie nachfragen wie er hieß und Chris würde sich in noch tiefere Lügen versticken müssen. Er war einfach noch nicht bereit jemanden zu sagen, dass er der kleine Bruder war. Noch schlimmer war der Gedanke, dass Melanie Recht haben könnte. Dann wäre er Artus, der Erbe des Schwertes. „Nein, nein nein", rief er aus. Drei Männer und Melanie sahen ihn merkwürdig an. „Entschuldigung", erwiderte er, mir fiel nur ein, dass ich etwas Wichtiges vergessen habe, log er. „Was sollte das denn? Wenn du dich weiter so aufführst haben wir hier mehr Zuschauer, als wir gebrauche können." „Sorry", sagte Chris er sich wider gefangen hatte und den Gedanken an die Tatsache möglicherweise der gesuchte Erbe des Schwertes zu sein könnte halbwegs erfolgreich verdrängt hatte. „Was wissen wir eigentlich über Lancelot?" fragte Chris interessiert. Melanie zögert nicht lange und fing an zu blättern. Chris wollte mit ihr zusammen in das Buch sehen als er von einem neuen Gast abgelenkt wurde. „Hi", sagte das junge Mädchen. „Hi", erwiderte Chris und sah sie genau an. Sie sah nicht aus, als ob sie alt genug war um hier Alkohol zu trinken oder allein, um diese Uhrzeit hier noch herum zu hängen. Aber bei Melanie hatte er sich ja auch geirrt. „Kann ich mal deinen Ausweis sehen?" „Klar doch sagte das junge Mädchen. Aber ich will gar keinen Alkohol bestellen oder lange hier bleiben." „Was willst du den?" wollte Chris wissen. „Ich suche nach Jemanden." „Und wer soll der Jemand sein", fragte Chris und wurde etwas ungeduldig. „Piper Halliwell. Ihr gehört doch dieser Club noch, oder?" „Ja, du das tut er." „Ist sie da? Ich habe sie seit vier Jahren nicht mehr gesehen und würde mich gerne mal wieder mit ihr unterhalten." „Vier Jahre?" „Genau. Ich war damals 13 Jahre alt und Piper, Phoebe und Prue haben mir geholfen, wieder auf den rechten Weg zu kommen." „Was soll das heißen?" wollte Chris interessiert wissen. „Nun ja", sagte sie. „Ich bin eine Vollwaise. Als ich Piper und die Schwestern traf war ich bereits in vielen Waisenhäusern gewesen. Zuletzt im Sunshine – Center. Dort fanden so genannte Mentorprogramme statt. Was bedeutete, das ein Erwachsener außerhalb des Centers ein paar Stunden seiner Freizeit opfert und sich mit einem zugeteilten Jugendlichen aus dem Center zu beschäftigen. Piper hat sich auch für dieses Programm gemeldet und so trafen wir eines Tage zusammen." „Das klingt ja nicht so dramatisch, junge Dame", sagte Chris. „He, ich bin zwar erst 17, aber du brauchst mich deshalb nicht so zu nenne. Ich heiße Celeste Bailey." „Ok, Celeste, ich bin Chris und das hier ist Melanie", meinte Chris und deute auf Melanie, die mal kurz aus dem Buch aufsah und ein kurzes Hallo über die Lippen brachte, bevor sie sich wieder dem Buch zu wand. „Das war es auch nicht, ich war Mitglied eines Zirkels, der sich Hexenkreis der neuen Sonne nannte. Ein wirklich übeler Haufen. Eigentlich wollte ich erst dabei nicht machen, doch sie haben mich aufgenommen und mich wie ein Mitglied ihrer großen Familie behandelt. Es war schön endlich mal irgendwo dazugehören. Mr Morgan, der Chef des Centers war der Anführer." „Hexenkreis der neuen Sonne", sagte Chris und sein Ausdruck verfinsterte sich. Davon habe ich gehört. Das waren ein Haufen Hexen die sich der schwarzen Magie hingegeben haben. Wie kommt es, du dort Mitglied warst und du das Ganze überlebt hast, ohne das die Schwestern etwas getan haben?" Chris schluckte, als ihm bewusst wurde, was er gesagt hatte. Celeste sah seinen Gesichtsausdruck und musste lachen. „Ich weiß, dass die drei Schwestern Hexen sind. Genau wie du und deine Freundin hier es zu wissen scheinen. Ich bin auch eine Hexe sagte sie." „Melanie ist nicht meine Freundin", sagte Chris. „Sorry. Bei dem finstern Blick dachte ich sie wäre eifersüchtig darauf dass wir uns unterhalten. „Eifersüchtig", fragte Chris sich, und bemerkt erst jetzt dass Melanie nicht mehr ins Buch blickte, sonder sie beiden mit finsterem Blick ansah. „Alles klar?" fragte er sie. „Ja, sicher. Vergiss nicht, das wir noch was erledigen müssen", erinnerte sie ihn. „Sorry, Chris, das war nicht meine Absicht. „Nun, du wolltest doch wissen warum ich noch lebe. Das ist ganz einfach. Piper und die Schwestern haben wir gezeigt das es auch anderen Leute gibt die mich mögen und ich nicht Mitglied des bösen Hexenzirkel bleiben muss. Die beiden haben meine Seele und Zukunft gerettet und ich ihren Hals. So habe ich den Weg auf die gute Seite gefunden. Vor einem Monat habe ich die Schule beendet und jetzt eine Ausbildung als Köchin angefangen. Alles Dank, Piper. Sie hat mir gezeigt, dass ich mit meiner Begabung zum Kochen auch meine Leben bestreiten kann. Ich bewarb mich um die Stelle und habe ich bekommen. Meine magischen Kräfte habe ich seit damals nur noch sehr selten genutzt. Wenn ich euch beiden oder den Schwestern irgendwie behilflich sein kann, dann lasst es mich wissen", bot sie an. „Wir braucht keine Hilfe", sagte Melanie. Und wieder sahen Chris und Celeste sie an. „Sorry", sagte Chris. Sie ist manchmal etwas eigen." „Kein Problem. Sind Piper und die Schwestern zu Hause?" „Ich nehme es an. Aber ich weiß nicht ob es eine gute Idee ist, dort einfach reinzuschneien." „Ok, machen wir es anders. Ich gebe dir meine Adresse und Telefonnummer. Die kannst du dann an die Schwestern weitergeben. Sie können sie ja bei mir melden, wenn sie mal Zeit für ein Treffen haben oder falls ich euch doch noch bei etwas helfen kann. Ich gehe dann mal, damit ich nicht weiter stören." „Du störst nicht. Doch das tue ich. Außerdem hast du vor einigen Minuten doch treffend gesagt, das ich zu jung bin um hier allein und um diese Uhrzeit zu sein. Ich will nicht dass ihr noch Ärger wegen mir bekommt. Tschüss Chris. Tschüss Melanie. „Tschüss Celeste", erwiderten Melanie und Chris wie aus einem Mund." Dann drehte sie sich um und verließ den Laden." Chris nahm die kleine Visitenkarte und legte sie hinter die Theke. Piper würde sich bestimmt freuen dieses junge Mädchen zu treffen. Es war immer wieder toll zu erfahren, was mit den Menschen geschah, die man gerettet hatte. Dann wand er sich wieder Melanie zu und teilte ihr mit das er nicht damit einverstanden war, wie sie das junge Mädchen behandelt hatte. Melanie zuckte mal kurz mit den Schultern und murmelte ein leises „Sorry.". Da blickte sie wieder das Buch an und lass ihm laut vor was sie über Lancelot herausgefunden hatte. Chris war sich erst nicht so recht sicher ob sie es auch so gemeint hatte, wie sie es gesagte hatte. Doch ein weiterer Blick in Melanies Gesicht zeigte ihm, das es ihr anscheint wirklich leid tat. War sie etwa eifersüchtig auf Celeste gewesen, weil sie mit ihm geredet hatte oder was war der Grund gewesen. Chris verstand es nicht so recht, doch er würde dieser Sache noch auf den Grund gehen. Jetzt lag aber erstmal die Recherche über Excalibur und usw. an. Daher hörte es sich an, was Melanie über ihn vorlass. „Lancelot, welcher des Öfteren auch Lancelot of the Lake genannt wird, war der Sohn von König Ban von Benwick und seiner Frau Elaine. Sein Vater wurde in einen Krieg mit dem Nachbarkönigtum verwickelt. Dessen König Claudus bezwang Ban und forderte ihn auf aus seinem Königreich zu fliehen. Sie durften sich nicht nach ihrem brennenden Heim umsehen, sonst würden sie in Schwäne verwandelt werden, drohte man ihnen. Sein Vater traute glaubte dieser Warnung nicht und sah sich trotzdem um. Augenblicklich fand seine Verwandlung in einen Schwann statt, welche für immer anhalten sollte. Seine Frau, Elain, wollte ihn zur Hilfe eilen und da sie es, mit dem kleinen Lancelot auf dem Arm nicht tun konnte, lies ihren Sohn alleine am See zurück. Da stahl die "Dame vom See" das Kind und nahm es mit in ihr Unterwasserreich. An diesen Ort wuchs der kleine Lancelot zu einem starken und kühnen jungen Mann heran. Dies ist auch den Grund für den Namen "Lancelot vom See". Er verehrte König Artus sehr welcher ihn, trotz seines jungen Alters, am St. Johns Tag zum Ritter seiner Tafelrunde schlug. Lancelot verliebte sich in die Königin Guinevere, die jedoch nie bekommen konnte. Dies war auch der Grund warum er letztlich Ehelosigkeit gelobte. Er war einer der vielen Ritter die sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral machen soll. Durch seine Liebe zu Guinevere wird er allerdings unwürdig die Suche nach dem heiligen Gral fortzusetzen. Doch es war nicht nur Lancelot der sehr unglücklich war, weil sich seine Liebe zur Guinevere nicht erfüllen ließ. Es gab auch eine Frau die sehr unglücklich war, weil sie sich in ihn verliebt hatte, er jedoch diese Liebe niemals erwiderte. Die junge Elaine von Astolat starb einige Zeit später an unerfüllter und unerwiderter Liebe zu Lancelot. Nach dem Tot Artus ging Guinvere ins Kloster. Dort besuchte er sie noch ein letztes Mal. Danach legte er seine Rüstung und sein Schwert für immer ab und verbrachte den Rest seines Lebens als Eremit." Das ist aber merkwürdig", sagte Melanie." „Das alles ist etwas merkwürdig", sagte Chris. „Was genau meinst du, Melanie?" „Die Tatsache dass die Suche nach dem Heiligen Gral, von seinem Sohn weitergeführt wird." „Hä?" war Chris Antwort. „Das ist es was ich meine", sagte Melanie. „Wenn er nie was mit einer Frau hatte, wie kann er dann einen Sohn haben?" „Keine Ahnung", meinte Chris. „Hier steht nur drin, dass er Galahad hieß, aber nicht wer seine Mutter war. Ich kann auch keinen weiteren Hinweis finden, ob es ihn wirklich gab, den er steht nur in dieser einen Erzählung drin." „Ok, lass uns mal alle Details aufschreiben, die wir herausgefunden haben und uns dann mit den weiteren Fakten beschäftigen." „Alles, klar", meinte Melanie und schieb die wichtigsten Fakten auf einen Zettel. Nachdem sie das erledigt hatten wendeten sie sich nächsten Figur aus der Artus – Sage zu, Morgan Le Fay. Mittlerweile war einige Zeit vergangen und die letzten Gäste hatten den Weg heraus aus dem P3 gefunden. Chris wollte gerade aufräumen, als Melanie ihm am Arm packte. „Lass uns weitermachen." „Melanie, ich muss erst aufräumen. Dann können wir weitermachen." „Nun noch die eine Person", sagte sie. Dann helfe ich dir auch beim aufräumen. Chris wollte erst widersprechen, doch dann ließ er sich von Melanie überzeugen. Diesmal war er es, der die nächsten Eintragungen vorlass. „Morgan Le Fay war eine Priesterin der Mutter Göttin. Ihre Fähigkeiten erwarb sie auf der Insel Avalon, die parallel zur Insel Glastonbury existiert und nur durch kundige Priesterinnen oder Druiden hinter den Nebeln gefunden werden kann. "Merlin" bedeutet nichts anderes als "ranghöchster Druide". Beide, Priesterinnen und Druiden, kämpften während der Arthuszeit gegen die Verdrängungs- und Verleumdungspolitik der christlichen Kirche. Die Religion der Priesterinnen und Druiden ist wesentlich älter als die der Christen und Jahrzehnte vor Artus hatten die Priesterinnen und Druiden den Christen erlaubt, auf der Insel Avalon eine Kirche für ihren Gott zu bauen, da in ihren Augen alle Götter eins sind und jeder seine eigene Religion ausüben darf. Zum Dank dafür wurden sie später von den Priestern der christlichen Kirche vertrieben und als Hexen, Zauberer und Ungläubige verurteilt. Morgan versuchte, Artus an sein Versprechen zu erinnern, die alten Völker und ihre Religion nicht zu vergessen: die Druiden und die Priesterinnen von Avalon hatten Artus auf den Thron gesetzt und ihm sein Schwert geschenkt, nicht die Kirche. Morgan beneidete Artus Frau, weil diese in Lancelot verliebt war und Morgan Lancelot in ihrer Jugend ebenfalls begehrte. Da sie aber eine Priesterin war, durfte sie sich nicht mit Lancelot einlassen. Außerdem war Ginevra groß, schlank, blond, schön im Gegensatz zu Morgan, die eher klein, dunkelhäutig, dunkelhaarig und muskulös war und von den Menschen ihrer Zeit nicht als schön betrachtet wurde. Das sie noch einen wichtigen Teil in der Geschichte betragen würde war ihr erst nicht bewusst. Dies wurde erst klar, als es ihr gelang, sich zu tarnen und mit Artus, ihrem Halbbruder einen Sohn zu zeugen, welchen sie Mordred nannte. Dieser war es auch, der den mächtigen Artus seines Lebens beraubte", endete Chris seine Vorlesung. „Kennen wir, besser gesagt, weißt du jemanden der die Rolle dieses Mannes darstellen könnte, Chris?" „Nein", sagte Chris, aber das wieder ein paar Stichpunkte die wir auf schreiben sollten." „Hier, gibt es allerdings auch einige Ungereimtheiten darüber wer Mordred ist sagte Chris und deute auf einen weiteren Text, den er ebenfalls laut vorlass. Das dass P3 immer noch einem Schlachtfeld glich, das er dringend aufräumen müsste, kam ihm im Moment nicht in den Sinn. „Die früheste Erwähnung von Mordred findet sich in den Annales Cambriae, einer Chronik, die Teil einer überarbeiteten Fassung der Historia Brittonum ist. Diese Chronik erwähnt die beiden Kontrahenten Artus und Mordred im Zusammenhang mit der Schlacht von Camlann, in der Mordred fällt, nachdem er Artus tödlich verwundet hat. Mordred findet auch Erwähnung in den Walisischen Triaden: In einer Triade, die auf Geoffrey of Monmouths Historia Regum Britanniae beruht, wird sein Verrat an Artus erwähnt. In einer anderen wird er als der Urheber einer der „drei hemmungslosen Verwüstungen der Insel Britannien" bezichtigt. Er kommt zum Hof von König Artus zu Kelliwic in Cornwall, verschlingt alle Nahrung und Getränke und schleift sogar Guinevere von ihrem Thron und misshandelt sie. Über die Abstammung von Mordred gibt es drei Versionen: Die erste berichtet, dass er ein Sohn von Artus Luwddoc, König von Gododdin (in späteren Fassungen der Orkney Inseln), und seiner Frau Morgause, einer Halbschwester mütterlicherseits von Artus, gewesen sei (also sein Neffe). In der zweiten ist Mordred ein Sohn von Artus und Morgause, der von Artus adoptiert und aufgezogen wurde. In der dritten Variante sind Artus und seine zweite Halbschwester Morgan le Fay die Eltern von Mordred. Da Morgan Le Fay unverheiratet bleibt, adoptieren ihre Schwester Morgause und deren Mann Artus das Kind und ziehen es als ihr eigenes auf. Der Magier Merlin weissagt in einer der Sagen, „dass Mordred eines Tages auf Artus' Thron sitzen werde". Später wird Mordred einer der Ritter von Artus' Tafelrunde und gerät in Konflikt mit Lancelot. Die Gründe hierfür differieren in den verschiedenen Fassungen der Sage: Einerseits sind Lancelot, als bester Ritter und engster Freund von Artus, und Mordred, als dessen Sohn oder Neffe, Konkurrenten um die Nachfolge des Königs. Andererseits ist Lancelot als (vermeintlicher) Geliebter der Königin Guinevere ein ideales Mittel, um Artus und seine Ritter zu entzweien. In einer weniger bekannten Variante sind Lancelot und Mordred Konkurrenten um die Gunst der Königin Guinevere. Mordred soll zwei- oder dreimal verheiratet gewesen sein: Zuerst mit Guinevak einer jüngeren Schwester von Guinevere. Danach mit Cwyllogm, einer Prinzessin von Gynedd. Als drittes mit Guinevere selbst. Mit einer seiner Gemahlinnen soll er die Zwillingssöhne Melehan und Melou gezeugt haben. Der dramatische Höhepunkt der Artussage ist Mordreds Verrat am König. Auch hier gibt es mehrere Varianten der Erzählungen: In einer setzt Artus nach Gallien (Frankreich) über, um dort Verbündete zu unterstützen oder um nach Rom zu ziehen. In einer anderen führt er Krieg gegen Lancelot, um dessen (vermeintlichen) Ehebruch mit Guinevere zu rächen. Mordred wird von Artus als Statthalter in Britannien eingesetzt; er nutzt diese Position und Artus' Abwesenheit, um seine Macht auszubauen. Schließlich erklärt er Artus für tot und besteigt selbst den Thron. Als Grund soll eine schwere Niederlage von Artus in Gallien gelten, von der teilweise berichtet wird. In einer der vielen Spielarten der Geschichte vermählt sich Mordred anschließend mit Königin Guinevere. Der Verrat oder die Niederlage in Gallien zwingen König Artus, nach Britannien zurückzukehren. Dort kommt es zwischen den Heeren der Widersacher zur Schlacht von Camlann, in deren Verlauf Artus von Mordred tödlich verwundet und dieser von Artus getötet wird. Die beiden Söhne Mordreds, Melehan und Melou, versuchen zwar, den Thron an sich zu reißen, werden aber von Lancelot und Bors erschlagen. Auch in der Kinder- und Jugendbuchliteratur taucht die Figur des Mordred auf: Im Fantasyroman Der Winterprinz von Elisabeth E. Wein wird Mordred Medraut genannt und hat alle Qualitäten um genauso ein großer König wie sein Vater Artus zu werden, doch seine inzestuöse Herkunft mit Artus' Halbschwester Morgause steht ihm im Weg und es kommt zu einer großen Rivalität zwischen ihm und seinem Halbbruder Lleu, dem Sohn von Artus und Guinevere. Im Camelot-Roman Mordred, Sohn des Artus von Nancy Springer ist Mordred auf der Suche nach seiner Identität und will nicht der grausame Königsmörder werden, wie es das Schicksal verlangt. Er sucht die Liebe und Anerkennung seines königlichen Vaters, da seine Mutter Morgause ihn verachtet." „Was?" sagte Chris nachdem den Text zu Ende gelesen hatte. „Langsam kapiere ich gar nichts mehr. Wer war da eigentlich wer und hatte mit wem zu tun, in König Artus Zeiten." Mir geht es langsam aber auch so. Es scheint kaum etwas zu geben was mit wirklicher Sicherheit bekannt war. Allerdings sollten wir auch hier die wichtigsten Fakten notieren. Vielleicht bekommen wir ja dann ein besseres Bild, wenn wir fertig sind." Chris dreht die Augen. Ihn war bewusst, dass diese noch einige Zeit dauern würde. Er war müde und das P3 immer noch nicht aufgeräumt. Also verließ er seinen Platz hinter der Bar und machte sich daran Flaschen und Gläser einzusammeln. Melanie verstand den Wink. Sie stand ebenfalls auf und half ihm bei der Arbeit. Es war auch ihr klar das sie jetzt einfach mal eine Pause machen mussten, damit sie später noch ein Überblick über das Ganze gewinnen konnten. Außerdem hatte sie versprochen ihm zu helfen und Versprechen wollte sie gerne halten, wenn es möglich war. „Das schaffen wir nicht", sagte Chris, als sie nach einer Stunde Arbeit erst die Hälfte aufgeräumt hatten. Vielleicht sollte ich es mit einem Spruch versuchen?" murmelte er vor sich hin. „Stopp," entgegnete Melanie. Das ist persönlicher Vorteil. Meine Mama hat mir beigebracht, das man so was nun in äußersten Notfällen tun darf und das hier mit Sicherheit keiner." Chris murrte etwas vor sich hin und gab nach. Sie hatte Recht, das hatte auch seine Mutter ihm immer gepredigt. Aber sollte er das nicht als Wächter zum seiner Schützling sagen und nicht umgekehrt? Die Beiden arbeiten weiter und weitere eineinhalb Stunden später hatten sie es geschafft. Chris konnte die Augen kaum noch aufhalten und beschloss sich erstmal eine Mütze voll Schlaf zu holen. Er war im Zweifel ob Melanie damit einverstanden war. Doch als er nach ihr sah, erkannte Chris dass sie Kopf auf die Theke gelegt hatte und leise vor sich hin schnarchte. Sie würde keinen Widerstand leisten. Chris griff sich das Buch, den Stift und die Notizen und legte sie auf den Schreib im Hinterzimmer. Danach beamte er Melanie auf „seine" Couch und deckte sie zu. Er nahm das verblieben Kissen, eine Jacke und legte sich auf den Boden. Das war nicht wirklich toll oder bequem, doch so müde wie er war, bekam er nicht wer viel mit. Sehr schnell war er eingeschlafen. Erst gegen sechs Uhr wurde er wieder wach. Er machte Frühstück und weckte Melanie. Nachdem sie damit fertig waren und sich frisch gemacht hatten stürzten sich die Beiden erneute in die Recherchen.
