Titel: Sweet Dreams
Autor: Ayu
Fandom: CSI: Miami
Charaktere: Ryan Wolfe, Calleigh Duquesne (CaRWaSh)
Thema: #07 Traum
Disclaimer: CSI: Miami gehört leider CBS und nicht mir und dementsprechend leihe ich mir die Charaktere auch nur aus. Und ich mache hiermit noch nicht einmal Geld…
Word Count: 439
Anmerkung: Diese Idee spukte mir schon von Anfang an im Kopf herum und schließlich musste ich sie dann einfach schreiben. Es ist kurz, aber es musste sein.
--
Lächelnd schmiegte sie sich näher an ihn, während ihre Hände langsam über seinen Bauch strichen. Er betrachtete sie eingehend, eine Hand spielte mit ein paar ihrer blonden Strähnen und er war sich sicher, dass das Leben in diesem Moment gar nicht besser sein konnte. Was sollte er auch mehr wollen, als mit der Person die er über alles liebte einen gemeinsamen, ruhigen Nachmittag zu verbringen an dem sie einfach nur zusammen auf dem Sofa lagen und die Nähe des jeweils anderen genossen. Der braunhaarige Mann wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlicher, als dass sie immer hier liegen bleiben könnten. Er wollte die Zeit anhalten, doch er wusste das dies niemals möglich sein würde, so beschloss er den Moment auszukosten, denn die Erinnerung würde er in sich tragen. Und immerhin war es ja nicht so, als könnten sie nicht versuchen mehr Tage und Abende so zu verbringen, auch wenn dies mit ihrem Job manches Mal eher schwierig zu sein schien.
„Du sollst nicht so viel denken" riss ihre Stimme ihn aus den Gedanken und als Ryan zu ihr hinunter sah, blickte er direkt in ein grünes Augenpaar, welches ihn eingehend betrachtete. Schließlich legte sich ein Lächeln auf ihre Lippen und ein leises Kichern war zu vernehmen, ehe sie sich näher an ihn kuschelte.
„Ich liebe dich" hauchte sie, ehe sie ihn küsste und er war sich sicher, dass das Leben nicht besser werden konnte.
Ein schrilles Klingeln riss ihn aus seinem Schlaf und desorientiert sah er sich um, ehe er erkannte, dass er sich in seinem Schlafzimmer befand. Dem Wecker einen wütenden Blick zuwerfend, schaltete er ihn ab und ließ sich erst einmal zurück in die Kissen fallen. Sein ganzer Körper schien von einem Kribbeln durchzogen und das warme Gefühl, dass er eben noch in sich trug verebbte langsam, als die Realität Einzug erhielt. Die Realität, die ihm gerne wieder zeigte, dass er nicht haben konnte, wo nach er sich sehnte, wovon er träumte. Denn die Realität sah anders aus als seine Träume. In seinen Träumen liebte Calleigh ihn, in der Realität war es Eric, der ihr Herz hatte erobern können. Und so weh es auch tat die Beiden jeden Tag sehen zu müssen, so konnte er es doch nicht ändern. Und auch wenn er sich sicher war, dass sie vermutlich niemals erfahren würde, was er für sie empfand, so betete er doch einfach nur, dass sie glücklich war. Denn so lange sie glücklich war, konnte er damit Leben sie nicht an seiner Seite zu wissen. So lange er glücklich war reichte es ihm, dass sie ihn nur in seinen Träumen liebte. Denn dort sah er sie jede Nacht.
