Titel: D.A. Maxwell, Privatdetektiv
Autoren: Zanna & Laren (ZaLa)
Disclaimer: siehe Prolog
Kommentar: Uns fällt grad nix ein, und wir sind beide todmüde 'gähn'. Wir hoffen euch gefällt das Kapitel.
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Kapitel 7
Relena beobachtete besorgt wie Heero im Büro ihres 'Chefs' auf und ab lief. Sein ganzer Körper schien vor Wut zu beben, doch bis jetzt hatte er noch kein Wort von sich gegeben.
„Tu etwas!" flüsterte Relena drängend und stupste Wufei, der neben ihr stand und Heero ebenfalls beobachtete, in die Seite.
„Und was soll ich tun?" flüsterte Wufei zurück.
„Woher soll ich das denn wissen?" zischte Relena. „Was ist denn überhaupt los mit ihm?"
„Keine Ahnung," antwortete Wufei. „So ist er schon die ganze Zeit, seit wir im Hotel angekommen sind."
„Ich hätte nicht gedacht daß er sich diesen Diebstahl so zu Herzen nehmen würde!" Relena schüttelte den Kopf. Sicher, ihre Detektivagentur war ziemlich erfolgreich, aber das bedeutete nicht, daß sie noch niemals einen Fall nicht gelöst hatten. Eine hundertprozentige Erfolgsquote gab es nicht, aber sie waren mit über 90 Prozent ziemlich nah dran.
Doch noch niemals hatte Heero sich derart benommen, nur weil ein Fall nicht geklärt werden konnte. Dies erstaunte Relena auch besonders, da dieser Fall zwar im Moment nicht sonderlich gut aussah, aber bei weitem noch nicht verloren war. Sie konnten die Juwelen noch immer zurückbekommen. Zumindest wenn Heero sich endlich fangen könnte und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Offenbar hatte auch Wufei endgültig genug, denn er ging jetzt auf Heero zu, packte ihn an den Schultern und schüttelte ihn leicht.
„Heero, das reicht jetzt," sagte Wufei bestimmt und sah Heero direkt ins Gesicht. „Was. Ist. Los?"
Heero starrte Wufei einen Moment lang stumm an, dann seufzte er auf. „Ich hab es vermasselt," sagte er schließlich.
„Heero, wovon sprichst du?" fragte Wufei. „Du bist doch wohl kaum Schuld daran daß jemand die Juwelen gestohlen hat. Unsere Sicherheitsvorkehrungen waren hervorragend. Aber das bedeutet natürlich nicht dass sie nicht trotzdem überlistet werden können. Schließlich hat jedes System irgendeine Schwachstelle. Trotzdem werden wir den Dieb schon schnappen."
„Du verstehst nicht," sagte Heero und schüttelte den Kopf. Er sah zu Relena hinüber und dann wieder zu Wufei zurück. „Ich habe einen Fehler gemacht. Einen dummen, schwachsinnigen Anfängerfehler."
„Was für einen Fehler?" fragte Relena und kam ebenfalls näher.
Heero sah sie wieder an, dann ließ er seufzend die Schultern hängen. „Wufei, Relena – es ist meine Schuld dass die Juwelen gestohlen wurden."
„Wieso ist das deine Schuld?" hakte Relena nach.
„Der Wyndam-Price den wir heute Nacht getroffen haben ist nicht derselbe Wyndam-Price den ich vorher kennengelernt habe," erwiderte Heero.
„Was willst du damit sagen?" fragte Wufei. „Dass dieser Kerl heute Nacht ein Hochstapler war?"
„Nein," Heero schüttelte den Kopf. „Ich bin mir sicher dass das der richtige Versicherungsagent gewesen ist."
„Oh. Verdammt." Wufei fluchte.
„Was?" Relena schaute verwirrt von einem zum anderen. „Was?"
Heero sah sie an. „Das bedeutet dass der Versicherungsagent den ich kennengelernt und mit dem ich über alle Sicherheitsmaßnahmen gesprochen habe nicht echt war. Er war ein Schwindler. Er hat mich reingelegt um an Informationen zu kommen."
„Oh," Relena nickte verstehend.
„Aber das ist noch nicht einmal das schlimmste," fuhr Heero fort. „Er hat sich offenbar gleichzeitig bei Huntington als D.A. Maxwell ausgegeben."
„Was?" Wufei runzelte verwirrt die Stirn. „Aber... ich dachte du hättest den Kerl gesehen der sich als Maxwell ausgegeben hat. Wieso hast du ihn nicht gleich erkannt?"
Heero verzog den Mund zu einem gequälten Lächeln. „Ich schätze das war unser Pech. Und sein Glück. Als Huntington mir Maxwell gezeigt hat, stand der Betrüger mit dem echten Wyndam-Price zusammen. Ich habe gedacht... ich habe angenommen... ich hab die beiden verwechselt!" Heero schloss die Augen und schüttelte den Kopf.
Relena sah Wufei an, der ihren Blick erwiderte. Heero hatte die beiden verwechselt? Oh je. Ausgerechnet Heero. Er würde sich diesen Fehler niemals vergeben können, dazu war er zu perfektionistisch.
„Dann haben wir bisher also nach dem falschen Hochstapler gesucht," sagte Wufei ruhig.
Heero nickte.
„Nun, das können wir nicht mehr ändern," fuhr Wufei ebenso ruhig fort. „Aber das ist kein Grund den Kopf hängen zu lassen, Heero. Jetzt wissen wir wenigstens genau daß wir den richtigen suchen, und du weißt auch wie er aussieht. Wir werden ihn finden."
Heero öffnete die Augen und hob den Kopf. „Du hast Recht, das werden wir," sagte er und ein entschlossenes Funkeln erschien in seinem Blick.
„Also, wie sieht er aus?" fragte Relena und schnappte sich schnell einen Notizblock um sich die Einzelheiten zu notieren.
„Meine Körpergröße, violette Augen und langes, bis zum Hintern reichendes kastanienbraunes Haar das er in einem Zopf trägt," zählte Heero auf.
Relena hob eine Augenbraue. Heero hatte tatsächlich angenommen dass jemand der SO aussah ein Versicherungsagent war?
Auch Wufeis Augenbrauen reichten fast bis an seinen Haaransatz. „Nun," sagte er langgezogen. „Zumindest ist der Kerl so auffällig, daß er leicht zu finden sein dürfte."
„Es wird sogar noch besser," sagte Heero. „Ich habe einen Namen. Er hat mir gesagt er würde 'Duo' heißen – das ist nicht der richtige Vorname von Wyndam-Price. Möglich daß es tatsächlich der Name des Diebes ist."
„Hervorragend," nickte Wufei. „Keine Sorge Heero, wir kriegen den Kerl. Auf jeden Fall."
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Duo betrat sein kleines Hotelzimmer, warf die Tür hinter sich ins Schloss und ließ sich seufzend rücklings auf das Bett fallen. Frustriert verschränkte er die Arme unter seinem Kopf und blickte zur Decke hoch.
Seit seinem Einbruch in die Ausstellung waren 36 Stunden vergangen, aber noch immer war er keinen Schritt weitergekommen. Obwohl er fast die ganze Zeit auf den Beinen gewesen und inzwischen todmüde war hatte er noch nicht den geringsten Hinweis auf den Dieb gefunden, der ihm zuvorgekommen war.
Duo gähnte und ruckelte sich auf dem schmalen Bett zurecht. Er hatte jeden Hehler aufgesucht, jede Bar in deren Hinterzimmern dunkle Geschäfte abgewickelt wurden, hatte Gesprächen gelauscht und die Fühler ausgestreckt, doch nichts. Niemand hatte offenbar versucht die Juwelen zu verkaufen. Ja, es hatte sogar niemand irgendetwas davon gehört, daß sie überhaupt gestohlen werden sollten!
Duo schüttelte den Kopf. Er verstand das nicht. Um so etwas durchzuführen brauchte man Ausrüstung und Informationen. Und selbst wenn der Dieb genauso wie Duo selbst nicht aus der Gegend stammen sollte und seine eigene Ausrüstung mitgebracht haben sollte, so müsste es trotzdem Gerüchte über ihn geben. Und wie zum Teufel war der Kerl an all die nötigen Informationen gelangt? Duo selbst war mehr als vorsichtig gewesen und hatte lange die Gegend sondiert bevor er so völlig überraschend in seine Doppelrolle als Wyndam-Price und Maxwell geschlüpft war. Er war sich fast hundertprozentig sicher daß es niemand anderen gegeben hatte der auf Informationen aus gewesen war.
Ein Klopfen ertönte an der Tür und Duo hob erstaunt den Kopf. Wer konnte das denn sein? Ganz sicherlich nicht der Zimmerservice, Duo bezweifelte daß es etwas derartiges in diesem doch eher schäbigen Hotel überhaupt gab.
„Wer ist da?" rief er, stand auf und ging zur Tür hinüber.
„Ich bin von der Rezeption, Sir," antwortete ihm eine unbekannte, männliche Stimme. „Es wurde eine Nachricht für Sie abgegeben."
Duo runzelte kurz die Stirn. Eine Nachricht? Hatte etwa einer seiner Informanten endlich etwas erfahren? Duo streckte die Hand aus und öffnete die Tür.
Vor der Tür stand ein junger, chinesischer Mann, etwa in Duos Alter. Er hatte schulterlanges schwarzes Haar das er zu einem kurzen Pferdeschwanz im Nacken trug. Duo blinzelte ihn verblüfft an. Das war nicht der Kerl den er vorhin unten an der Rezeption gesehen hatte. Doch noch bevor er irgendetwas sagen konnte, trat ein weiterer Mann neben den Chinesen und Duo machte einen schockierten Schritt zurück.
„Hallo Duo," sagte Heero kalt, legte eine Hand auf Duos Brustkorb und schob ihn vor sich her ins Zimmer. Der junge Chinese folgte ihm und schloss die Zimmertür sorgfältig hinter sich.
Duo schluckte, doch dann hatte er sich wieder gefasst. Sicher, Heero hier wiederzusehen war ein Schock, doch da müsste schon mehr kommen um Duo völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen.
„Heero," sagte langgezogen und lächelte träge. „Was für eine Überraschung. Wie hast du mich gefunden?"
„Simple, solide Detektivarbeit," erwiderte Heero kühl. „Ich wette du hättest niemals gedacht mich wiederzusehen, nicht wahr?"
„Nun..." begann Duo während er überlegte ob er die Wahrheit sagen sollte, wurde jedoch von dem Chinesen unterbrochen.
„Wo sind sie?" fragte der junge Mann.
Duo runzelte die Stirn. „Wo ist was?" fragte er zurück.
Heeros Gesicht verzog sich zu einer wütenden Maske. „Versuch nicht uns zum Narren zu halten! Noch einmal fall ich nicht auf dich rein!" fauchte er. „Wir wissen daß du die Juwelen der Ausstellung gestohlen hast."
„Oh?" machte Duo und zog amüsiert eine Augenbraue hoch. „Tatsächlich? Und wie wollt ihr das beweisen?"
Heero ballte die Fäuste. „Du vergisst wohl daß du dich mir gegenüber als Wyndam-Price ausgegeben hast. Nur daß ich inzwischen den richtigen Wyndam-Price kenne."
„Genug." sagte der Chinese. „Heero, es bringt nichts mit ihm zu argumentieren. Lass ihn uns einfach der Polizei übergeben."
„Du hast Recht, Wufei," erwiderte Heero. Dann wandte er sich wieder Duo zu. „Das Spiel ist aus. Also, wo sind die Juwelen?"
Duo sah abwechselnd von Heero zu dessen Kollegen – denn darum mußte es sich bei dem jungen Chinesen handeln. Dann zuckte er mit den Schultern. „Ich hab sie nicht."
Heero verengte seine Augen gefährlich. „Lüg mich nicht an. Du bist ein Dieb. Du bist nur aus einem Grund hier. Du hast dich nur aus einem Grund als Wyndam-Price ausgegeben. Du bist nur aus einem Grund mit mir..." Heero brach ab und warf Wufei einen schnellen Blick zu, dann räusperte er sich. „Du bist wegen den Juwelen hier. Du hast dir die Informationen beschafft und sie dann gestohlen."
Duo sah ihn prüfend an. Offenbar hatte Heero seinem Kollegen Wufei nichts von ihrem Date erzählt. Interessant. „Ich bin ein Dieb, das stimmt." Duo verzog seinen Mund zu einem amüsierten Grinsen als er die überraschten Gesichtsausdrücke von Heero und Wufei sah. Offenbar hatten die beiden nicht damit gerechnet daß Duo es einfach so zugeben würde. „Aber ich lüge nicht. Zumindest was diese Sache betrifft. Ich habe die Juwelen nicht."
Heeros Gesichtsausdruck wurde wieder wütend und er machte einen drohenden Schritt auf Duo zu, doch Duo hob schnell eine Hand um ihn aufzuhalten. „Ich gebe sogar zu, daß ich neulich in die Ausstellungsräume eingebrochen bin. Das kann ich euch gerne sagen, es gibt sowieso keine Beweise dafür. Aber der Schmuck war bereits weg als ich dorthin gekommen bin. Irgendjemand ist mir zuvorgekommen. Das musst du mir glauben."
„Glaubst du wirklich dass wir dir dieses Märchen abnehmen?" rief Heero aufgebracht.
„Heero," unterbrach Wufei seinen Kollegen erneut. „Streit nicht mit ihm rum. Er hat zugegeben in die Ausstellungsräume eingebrochen zu sein. Und auch wenn er behauptet, es würde keine Beweise dafür geben, ich bin sicher die Polizei wird schon irgendwas finden." Er griff in die Jackentasche und holte ein Handy heraus. „Ich ruf jetzt die Polizei, soll die sich darum kümmern."
Duo beobachtete wie der Chinese sein Klapphandy öffnete und die Nummer der Polizei eintippte. Ein Grinsen legte sich auf seine Lippen, was ihm wiederum zwei irritierte Blicke von den beiden anderen einbrachte.
„Ich glaube nicht dass ihr das wirklich tun wollt," sagte Duo und lehnte sich entspannt an die Kommode die hinter ihm stand.
„Ach ja?" fragte Heero und sah ihn misstrauisch an. „Und warum nicht?"
Duo zuckte mit den Achseln. „Es wird sicherlich schwierig werden der Polizei zu erklären warum ihr beide euren ach so berühmten Chef verhaften lasst."
Wufei starrte ihn aus zusammengekniffenen Augen an, dann nahm er das Handy wieder herunter und klappte es zusammen.
„Was willst du damit sagen?" fragte Heero gepresst.
„Oh bitte, Heero," antwortete Duo kopfschüttelnd. „Ich war ehrlich mit euch beiden. Da kann ich kann doch wohl dasselbe im Gegenzug erwarten, oder?" Als keiner der beiden darauf antwortete, seufzte Duo auf. „Ich weiß dass es euren Chef nicht gibt. Der berühmte D.A. Maxwell ist nichts als Schwindel. Ich hab zwar keine Ahnung warum ihr das macht, aber ihr habt sicherlich einen verdammt guten Grund. Nur darf das offenbar die Öffentlichkeit nicht erfahren, oder?"
Noch immer schwiegen sowohl Heero als auch sein Kollege und starrten ihn nur konzentriert an. Dann öffnete Wufei den Mund. „Willst du uns etwa erpressen damit wir dich laufen lassen?" fragte er drohend.
Duo hob abwehrend die Hände. „Oh nein, ihr versteht mich ganz falsch!" sagte er. „Das will ich ganz und gar nicht. Aber euer Auftraggeber, Edward Huntington III. kennt mich als D.A. Maxwell. Und wenn ich jetzt verhaftet werde, wird entweder euer Schwindel auffliegen, oder euer Ruf dermaßen geschädigt werden daß ihr ebenfalls aus dem Geschäft fliegt. Ihr könnt es euch aussuchen."
„Verdammt!" fluchte Heero und auch sein Kollege gab eine Menge offenbar chinesischer Flüche von sich. Dann ging Heero hinüber zum Bett und setzte sich hin. „Er hat Recht," sagte er niedergeschlagen.
„Was sollen wir jetzt machen?" fragte Wufei leise. „Wir können ihn nicht der Polizei übergeben."
„Wir können ihn aber auch nicht einfach so laufen lassen!" erwiderte Heero. „Er hat die Juwelen gestohlen! Wir müssen sie zurückbringen, sonst ist unser Ruf ebenfalls dahin!"
„Ich hab schon mal gesagt, ich habe die Juwelen nicht," warf Duo ruhig ein. „Glaubt ihr wirklich ich wäre noch hier wenn ich den Schmuck hätte?"
Der Chinese sah ihn prüfend an, dann nickte er langsam. „Er hat Recht, Heero. Wenn er den Schmuck hätte, wäre er wohl schon längst über alle Berge. Außerdem, einer unserer Informanten meinte doch, daß dein Freund hier ebenfalls die Fühler nach dem Schmuckdieb ausgestreckt hat. Das macht nur Sinn wenn er selbst die Juwelen nicht hat."
„Dann sollen wir ihn tatsächlich einfach laufen lassen?" rief Heero ungläubig. „Wufei, er ist ein Dieb! Er hat es selbst zugegeben! Und wenn ihm nicht jemand zuvorgekommen wäre, dann hätte er den Schmuck auch gestohlen! Das können wir nicht einfach so ignorieren!"
„Wie wäre es mit einem Kompromiss?" schlug Duo vor. „Ich helfe euch den Dieb zu finden, und ihr lasst mich dafür unbehelligt ziehen."
„Ich wüßte nicht wozu wir Ihre Hilfe benötigten," antwortete Wufei.
„Ach nein?" fragte Duo gedehnt. „Ich kann mir nicht vorstellen dass euer Auftraggeber sich damit zufrieden gibt, dass nur ihr beide euch um den Fall kümmert. Ich wette er besteht auf euren Chef."
Heero fluchte erneut leise vor sich hin, doch Wufei blickte Duo aufmerksam an. „Das stimmt," sagte der junge Chinese schließlich.
„Nun, dann ist es ganz einfach!" Duo grinste. „Ich spiele weiterhin euren D.A. Maxwell und lenke euren Auftraggeber, die Versicherung und die Polizei ab, während ihr beide euch um den wahren Dieb kümmern könnt! Das ist doch ein perfekter Plan, oder?"
Wufei starrte ihn aus zusammengekniffenen Augen an. „Und was springt für dich dabei heraus? Ich kann nicht wirklich glauben dass du das nur aus reiner Herzensgüte machen willst."
Duo zuckte mit den Achseln. „Ganz einfach. Ich habe keine Lust euch ständig an den Fersen heften zu haben. Ich helfe euch, ihr lasst mich anschließend in Ruhe." Duo verengte die Augen gefährlich. „Außerdem mag ich es ganz und gar nicht wenn mir irgendjemand die Tour vermasselt. Ich will den Kerl genauso gern schnappen wie ihr beide."
Sowohl Heero als auch Wufei sahen ihn eine ganze Weile stumm an, dann drehte Wufei sich zu Heero. „Es ist deine Entscheidung," sagte der junge Chinese.
Heero sah zu Wufei, dann wieder zu Duo. Schließlich seufzte er tief. „In Ordnung," sagte er. „Ich weiß daß ich es noch bereuen werde, aber ich schätze wir haben keine andere Wahl. Machen wir es so."
