Disclaimer: Bis auf Emerson Manor (samt Dorf und Umgebung), Alice, Zidane und der hässliche Idiot gehört mir nichts und niemand. Ich will mit der FF auch kein Geld verdienen (als ob so was möglich wäre O.o).
fighter-for-dreagonheart: Du brauchst dich nicht zu schämen. Ich habe ja gesagt, dass das Review schreiben kein Muss ist. . Danke fürs Kompliment!
Mitternachtsblume: Ja, ich dachte mir, es wird Zeit, dass ich unseren kleinen Helden auch endlich einmal in die Alice-Zidane-Gesichte einbinde. Und danke für das Kompliment.
chibi: 1. Warte bin Kapi 12 . 2. Von Mutter zugeraucht wird hust sich in ein Sauerstoffzelt setz Also, kann sein, dass an deiner Theorie etwas dran ist, kann aber auch sein, dass es vollkommen umgekehrt ist. Betaleserin schon damit verwirrt hab muahahahahar!
Euch dreien und alles anderen Lesern VIELEN DANKE FÜRS LESEN!!
Die Suche nach Glück
9. There's something inside me
Ein neuer Tag brach an und wurde von den Vögeln mit ihrem Gesang begrüßt. Es war ein ruhiger Mittwochmorgen, doch nur wenige nahmen ihn wahr. Beziehungsweise, nur eine Person bekam ihn mit. Draco saß wieder einmal vor dem Abgrund im Gras, hatte seine Arme und seine Beine geschlungen und beobachtete das orange-rötliche Licht, welches sich über das Tal legte. Eine kühle Brise strich durch das silberblonde Haar des Jungen, ließ vereinzelte Strähnen im Wind tanzen.
Der Junge seufzte und legte sein Kinn auf die Knie. Die Aussicht war zwar schön, aber Draco konnte sie nicht genießen. Irgendetwas fehlte ihm. Oder irgendwer? Sein Blick schweifte nach rechts zu dem Wald. Der Anblick machte ihn auch nicht glücklich. Er wollte schon wieder wegsehen, als ihm eine dünne Linie am Rande des Waldes auffiel. Er stand auf und ging zum Abgrund vor. Obwohl er kaum etwas sah, konnte er diesen Strich als Teil von einer Wiese identifizieren. Seltsam. Von dem Dorf bis hierher erstreckte sich der Wald.
Konnte es sein, dass dahinter eine weitere Wiese lag?
Wenn ja, warum war sie ihm nicht schon bei der Herfahrt aufgefallen. Er konnte sich nicht erinnern, sie gesehen zu haben. Damals als sie das Dorf umfahren haben, konnte man dahinter die Baumwipfeln sehen, aber es gab keine Lücke, die auf eine Wiese hingewiesen hätte.
Das musste er genauer sehen!
Draco sprintete zu seinem Zimmer hoch, wo er auf seine frisch aufgewachten Mitbewohner traf. Beide ignorierend, trat er auf den Balkon hinaus und besah sich das umgebende Dach. Es war ihm möglich hinaufzuklettern, also nutzte er die Gelegenheit und stieg auf das Geländer. Sofort standen Harry und Chang in der Türe und er fragte, „Was machst du? – Komm darunter, bevor du noch hinunterfällst."
Draco warf ihm einen provokanten Blick zu, ohne recht zu wissen, warum er es tat und entgegnete schnippisch, „Ich heiße doch nicht Longbottom."
Rasch erklomm er das Dach, damit der Gryffindor nicht am Ende noch davon abhielt und stieg immer weiter hinauf. Er war schon am Dachrücken, als er von unten Chang rufen hörte, „Harry, was macht du da?! Lass das sein!"
Ein Blick nach unten verriet ihm, dass Harry dabei war ihm zu folgen. Der Blonde seufzte genervt und rollte mit den Augen. Noch ehe der Dunkelhaarige ihn erreicht hatte, fragte er, „Was soll das? Verfolgst du mich jetzt überall hin?"
Harry setzte sich ebenfalls auf den Dachrücken und entgegnete bissig, „Wenn du meinst, leichtfertig dein Leben zu riskieren, dann ja."
Verächtlich schnaubend wandte sich der Slytherin wieder ab und bewegte sich weiter nach vorne. Hinter ihm fragte Harry, „Warum bist du überhaupt hier oben?"
Der Blonde stoppte und richtete sich langsam auf, so dass er nun breitbeinig auf dem Dach stand. In Panik blaffe der Dunkelhaarige ihn an, „Bist du wahnsinnig?! Lass den Scheiß!"
Diesen Fäkalausdruck überhörte der Blonde und ein triumphierendes Lächeln zierte seine Lippen als er murmelte, „Ach, so ist das?"
„So ist was?", wollte Harry wissen und Draco wandte sich halb zu ihm um.
Zum ersten Mal seit Tagen, sah er ihm wieder in die Augen. „Ich habe etwas von der Wiese vor dem Abgrund aus gesehen und wollte wissen, was das war."
„Und?", harkte der Dunkelhaarige gereizt nach.
„Dahinten liegt eine Lichtung.", lautete die subtile Antwort.
Harry schien das herzlich wenig zu interessieren, als seine entnervte Frage bezeugte, „Schön. Können wir jetzt endlich vom Dach runter."
„Ja, ja.", murmelte Draco und drehte sich vorsichtig um. Sein Blick fiel auf die Lichtung und vom Fernen erblickte er etwas, dass ihm kalte Schauer über den Rücken jagten.
Zidane wurde von zwei Männern festgehalten und wehrte sich, während Alice ihm gegenüberstand und hilflos zusah. Plötzlich schritt Alice Mann an Zidane vorbei, ging zu seiner Frau und legte Besitz ergreifend einen Arm um ihre Schultern. Zidane wurde weggebracht und Alice legte ihr Gesicht in ihre Hände.
„Oh nein, Zidane …!", entwich es dem Slytherin.
Harry rappelte sich auf, als wolle er sehen, was Draco sah und fragte, „Was ist pass …?"
Just in diesem Moment löste sich die Dachschindel und Harry rutschte mit dem rechten Fuß weg. Draco riss entsetzt die Augen auf und ein Schock durchfuhr ihn, wie ein Stromschlag, als er sah, dass der Gryffindor im Begriff war abzustürzen. Im Reflex packte er den Jungen an den Oberarmen und drückte ihn an sich. Dabei knickten seine Beine weg und beide fanden sich schlussendlich eng umschlungen in einer Sitzenden Position auf dem Dachrücken wieder. Für einen kurzen Augenblick verweilten sie so, teils wegen des Schocks, teils um sich wieder zu fangen.
Zitternd drückte der Slytherin Harry von sich und fauchte, „Bist du wahnsinnig?! Willst du dich umbringen?!!"
Atemlos entgegnete dieser, „Nein, eigentlich wollte ich noch leben."
„Was machst du auch für einen Scheiß?!!!", schrie Draco aufgebracht und zitterte haltlos, sei es wegen des Abbaus des Schocks, oder weil er sich schon wieder aufregte.
Ihm entging nicht, dass sich Harrys Gesichtsmimik von erschrocken, über verwirrt, zu wissend wechselte. Dass bei ihm irgendwo der Sickel gefallen war, zeigte alleinig seine Aussage, „Du machst dir Sorgen um mich?"
Nanona! Tod würde er ihn sehen wollen.
„Natürlich mache ich mir Sorgen, wenn du Depp dich dafür entscheidest, dich aus mehreren Metern Höhe fallen zu lassen!", blaffte Draco und seine Wangen nahmen einen Hauch von Rot an. Als er weiterhin Harry anschrie, merkte er, dass seine Sicht verschwamm. „Ich meine … Kannst du Depp nicht besser aufpassen?! Weißt du, dass du mir mit deinen saublöden Aktionen immer beinahe einen Herzinfarkt bescherst?!! So bescheuert kann ein einzelner Mensch doch nicht sein!!! Und weißt d…!"
Draco verstummte in dem Augenblick, als Harry eine Hand in seinen Nacken legte und ihn mit einem leidenschaftlichen und auch sehnsüchtigen Blick zu sich zog. Ihre Lippen trafen auf einander und Harry begann den Blonden zu küssen. Erst nachdem dieser aus seiner Starre erwachte, erwiderte er den Kuss hungrig. Was er die ganze Zeit zu verdrängen versuchte, überrollte ihn wie eine Welle und er wurde sich wieder schmerzhaft bewusst, was für ein Verlangen nach dem Gryffindor hatte.
Sein Körper schien nach den Berührungen ausgehungert zu sein und schrie nach den zärtlichen Liebkosungen. Ein wohliger Schauer durchfuhr den Slytherin und veranlasste ihn seine Augen zu schließen. Dabei lösten sich wenige Tränen und liefen ungehindert die rosigen Wangen hinab. Harry strich mit dem Daumen über Dracos Wange und bemerkte scheinbar die hinterbliebenen Tränenspuren, da er plötzlich den Kuss unterbrach. Der Blonde öffnete widerwillig seine Augen und blickte in Harrys besorgtes Gesicht.
Beschämt wandte der Blonde den Blick ab und bat, „Bitte, schau mich nicht so an. Es ist nichts, okay? Nur der Schock von vorhin."
Harry hob sanft Dracos Kinn an, dieser blickte jedoch weg. Beruhigen versicherte der Gryffindor, „Es ist okay. Ich wäre wahrscheinlich auch so erschrocken, wärst du ausgerutscht."
Der Slytherin verschränkte die Arme vor der Brust und murrte, „Behaupte bloß nicht, dass dich das vorhin kalt gelassen hat."
„Nein, natürlich nicht."
Erst jetzt sah Draco seinem Gegenüber in die Augen und erwog für einen Augenblick diesem Grün zu verfallen. Er war versucht, sich wieder seiner Gefühle verdrängenden Vernunft hinzugeben, doch ein Kribbeln in seiner Bauchgegend machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So verfing er sich in dem satten Grün und konnte den Blick nicht mehr abwenden.
Seine Hand hob sich automatisch und schmiegte sich behutsam an Harrys Wange. Dracos Blick wanderte tiefer und blieb an den rosigen Lippen hängen. Langsam strich er mit dem Daumen über die zarte Haut und der Mund öffnete sich einen Spalt breit. Er schien fast hypnotisiert zu sein, als er sich nach vorne beugte und Harrys Lippen mit den seinigen umfing. Er begann sanft, langsam, als würde dies sein erster Kuss sein, den er voll und ganz ausschöpfen wollte.
Sobald Harry ihn zurückküsste, breitete sich das Kribbeln in Dracos Körper explosionsartig aus und mehrere Schauer durchliefen ihn. Ein leises Keuchen, heftiges Erschaudern, ein wohliges Prickeln. Obwohl dies nicht der erste Kuss war, den sie teilten, war er dennoch von einer gewissen Unschuld und Scheue erfüllt. Ihre Zungen stupsten unbeholfen aneinander, ein weiteres Keuchen entwich dem Blonden und gelegentlich auch dem Gryffindor.
Harrys Hand fuhr durch das silberne Haar und hinterließ ein prickelndes Gefühl. Als er ihn auch noch zärtlich in Nacken streichelte, konnte Draco nicht anders und stöhnte in den Kuss hinein. Harry quittierte das mit einem erregten Keuchen und weitere Schauer jagten durch Dracos Körper. Ohne Grund, begann er zu zittern, während seine Hände den Weg unter Harrys Hemd fanden und fahrig über die erhitzte Haut strichen. Der Gryffindor erschauderte merklich, was den Slytherins veranlasste in den Kuss hinein zu lächeln. Es war so schön, dass er wollte, dass es niemals aufhören würde. Aber wie es kommen musste, wenn man sich einen Moment für die Ewigkeit wünschte, wurde auch dieser auf brutalste Weise unterbrochen.
„Harry! Draco?! Lebt ihr noch??!", rief Chang.
/Bloß ignorieren./, dachte der Blonde sich, spürte jedoch, dass der Dunkelhaarige unterbrechen wollte. Draco wollte ihn schon wieder an sich drücken, doch die Ravenclaw war unerbittlich.
„Was macht ihr da oben? Hallo-o?! Oh, mein-! KÜSST IHR EUCH ETWA?!"
Es reichte!
Draco ließ von Harry ab und brüllte mit geröteten Wangen, „Halt' die Klappe, Chang!!!"
Ein leises Kichern ging von den Dunkelhaarigen und Draco taxierte ihn mit einem finsteren Blick. Gereizt fauchte er, „Was ist da so lustig?"
Anstatt zu antworten lachte der Gryffindor leise, bis er sich nach vorne fallen ließ und mit der Stirn laut prustend an Dracos Schulter zu lachen begann. Resigniert blickte der Blonde auf die bebenden Schultern des anderen und murrte, „Ja, ja, lach du nur."
Kurz stockte Harry, ob den Blick, sah Draco ins Gesicht, um wieder laut lachend auf ihm zusammenzubrechen. Gereizt schnaubend erkundigte sich der Slytherin, „Sehe ich etwa so lächerlich aus, dass du schon lachen musst."
Mit Lachtränen in den Augen schüttelte der Dunkelhaarige den Kopf und erläuterte atemlos, „Nein… du bist nur lustig…"
„Ähe.", brummte Draco und deutete dem Gryffindor an das Dach zu verlassen, was dieser auch sichtlich erheitert tat.
Unten warf Draco Chang einen bösen Blick zu, der aussagte ‚Wie-kannst-du-es-nur-wagen!' und verschwand nach drinnen. Genervt ließ er sich rückwärts auf sein Bett fallen und merkte, dass auch Harry sich auf demselben Bett niederließ. Ihre Blicke trafen sich und Draco murrte, „Lass m ich raten, du sitzt auf meinem Bett viel bequemer, als auf deinem."
Harry lehnte sich in Dracos Richtung und schnurrte, „Nein, eigentlich will ich nur in deiner Nähe sein."
Mit geröteten Wangen setzte sich der Blonde rasch auf und murrte, „Mach doch, was du willst."
Chang, welche die beiden beobachtet hatte, fragte, „Was habt ihr eigentlich am Dach gemacht?"
Draco ging zu der frisch befüllten Karaffe, die wie üblich auf dem Tischchen stand und schenkte sich etwas in einen der Becher. Unterdessen murmelte er, „Ich wollte nur etwas überprüfen."
„Du hast wieder Alice und Zidane gesehen, nicht wahr?", wollte Harry wissen.
Draco trank einen Schluck, um seine Antwort etwas hinaus zu zögern. Ja, er hatte sie gesehen, aber was er erblickte, freute ihn keines Wegs. Zidane wurde gefangen genommen, soviel war sicher, und das verhieß nichts Gutes.
Kannst du mir verzeihen?
Draco stellte den Becher auf dem Tischchen ab. Woher kannte er diese Frage nur? Hatte er sie selbst einmal gestellt? – Nein, als ob er, ein Malfoy, sich jemals für irgendetwas entschuldigen würde. Wurde es einmal zu ihm gesagt? Nein, auch nicht. Also woher kannte er diese Frage, und warum kam sie ihm ausgerechnet jetzt in den Sinn?
Er hatte nicht einmal Zeit bei diesen Gedanken zu verweilen, da er aus ihnen von Harrys Stimme gerissen wurde, „Erde, an Draco. Hallo?"
„Mhm?", fragte der Slytherin und drehte sich verwundert zu dem Gryffindor um, welcher sich erkundigte, „Sag, in welche Sphären bist du abgetaucht? Ich habe dich etwas gefragt."
„Was? Wie war die Frage?", kam es von einem äußerst diffusen Jungen.
Harry seufzte leise, ehe er wiederholte, „Hast du die Beiden gesehen?"
Die Beiden? Welche Beiden? Zidane und Alice?
„Ähm … Ja. – Warum bist du auch aufgestanden? Du hättest bis auf die Lichtung, doch nichts gesehen.", wollte der Blonde wissen und auch Chang blickte mit Interesse zu ihrem fast Ex-Freund.
„Nunja.", begann Harry und begann mit dem Fuß am Boden zu schaben. Wollte er ihm etwas sagen, dass … „Ich habe Alice und Zidane gesehen. Neulich … am Montag … nachdem du weggelaufen warst und Zabini und ich in den Salon gegangen waren …"
„Ihr seid was?!", fragte Draco scharf, was seine Frage so wirken ließ, als wäre er eifersüchtig. Dabei wusste er genau, dass Zabini wieder aus dem Nähkästchen geplaudert hatte. Er musste diesem Jungen einmal unbedingt einen Beißkorb umlegen.
Harry hob beschwichtigend die Hände und versicherte, „Es ist nicht so wie du denkst. Wir haben über nichts Besonderes geredet."
„Wie zum Beispiel über mein Privatleben und meine Psyche?", knurrte der Blonde und verschränkte die Arme vor der Brust. Wenn er schon dabei war, konnte er auch noch eine Leine besorgen.
Harry lachte unsicher und meinte mit einer Gestik, „Vielleicht ein bisschen?"
Augenrollen wandte der Blonde sich ab, ehe ihm wieder das eigentliche Gesprächsthema in den Sinn kam und er nachharkte, „Du warst noch nicht mit dem Erzählen fertig. – Und weiter?"
Kurz blinzelte der Gryffindor, dann nahm er den Faden wieder auf, „Als ich im Salon war, fiel mir ein junger Mann auf, der an der Wand lehnte."
Nun hatte er Dracos vollste Aufmerksamkeit. „Hatte er längeres dunkles Haar, welches zu einem Zopf zusammen gebunden ist und trug er Kleidung, die cirka auch dem 16. Jahrhundert stammt?"
Harry nickte und fuhr fort, „Auf einmal öffnete sich eine Türe in der Wand und eine junge Frau mit haselnussbraunen Haaren und einem altertümlichen Kleid kam heraus. Die verschwand mit dem Mann im Geheimgang und dieser schloss sich wieder. Nach dem allem bin ich zu der Wand hin und habe den Schalter betätigt. Ich bin mit Zabini durch den Gang gelaufen und schließlich an einer Lichtung wieder hinausgekommen."
LICHTUNG?! Dracos Herz machte einen Satz und unwillkürlich liefen ihm eiskalte Schauer über den Rücken. Wesentlich unsicherer als zuvor stammelte er, „Dann h-hast du sie tat-tatsächlich gesehen."
Warum war er auf einmal so nervös und … aufgebracht?
Harry nickte, „Ja. Ich kann dich dort hinführen, wenn du willst."
Draco packte plötzlich der Horror. Er wandte sich ab und lehnte ab, „Nein, danke. Ich weiß in etwa, wo die Lichtung liegt. Ich habe sie ja heute gesehen."
„Erstaunlich. Das ist wirklich erstaunlich.", meldete sich Chang endlich wieder zu Wort. „Ihr beide könnt diese drei sehen. Alice, ihren Mann und Zidane. Das kann nur bedeuten, dass ihr beide zusammen damals gelebt habt."
„Du meinst, dass Draco und ich jemand der drei früher einmal waren?", hörte er Harry fragen.
„Ganz recht.", strahlte die Ravenclaw, doch ihr Lächeln erfror, als die Türe mit einem Klicken ins Schloss fiel.
Es war ihm nicht bewusst warum, aber er konnte es nicht mehr hören und er wollte auch nichts mehr von der ganzen Geschichte wissen. Das ganze entwickelte sich zu einem Desaster und Draco war nicht gewillt, dem länger beizuwohnen Es machte ihm Angst – auch wenn er das niemals zugeben würde – und er fühlte sich zusehends unwohler. Er hörte jemanden den Korridor entlang laufen und sein Verdacht bestätigte sich, als Harry ihn rief, „Draco! Warte!"
Der Blonde hielt nicht, ließ sich jedoch von dem Gryffindor einholen und aufhalten. Harry hielt ihn an der Hand fest und bat, „Warte. Lauf nicht davon."
Da Draco schwieg, erkundigte der Dunkelhaarige sich besorgt, „Was ist los? Warum hast du den Raum so fluchtartig verlassen?"
Ohne sich selbst Einhalt gebieten zu können, oder zu wissen, warum er es tat, sagte er, „Es … ich … es ist … Ich habe Angst."
Er war über seine Ehrlichkeit erstaunt, wusste zugleich, dass es Zeit war Harry gegenüber mit offenen Karten zu spielen. Dieser sagte zunächst nichts, sonder trat wenige Schritte nach vorne und umarmte Draco von hinten. Nach einer kurzen Pause versicherte er mit einer ruhigen Stimme, „Du bist nicht alleine. Was immer du auch am Montag gesehen hast … du kannst es mir sagen, wenn du willst … du musst aber nicht. Okay? Du bist nicht alleine."
