Titel: Tertius oculus (lat. Das dritte Auge)

Kategorie: Fantasy/Adventure

Inhalt: Harry heiratete Hermione, stirbt während er Voldemort tötet und seine Kinder bleiben zurück. Was wird ihnen die Zukunft bringen? Weshalb ist ihre Mutter verschollen? Und warum beginnt ihr Leben, wie Harrys, ausgerechnet bei den Dursleys?????

Anmerkung: Hallöchen! Schön, dass ihr da seid! Ich will auch nicht lange stören ;D , aba ich muss sagen, dass ich von den Büchern nicht sonderlich viel beachtet habe, Dumbledore lebt noch, Sirius ist frei und Snape ist auch noch in der Schule. Also, lasst euch überraschen ich freue mich auf eure Reviewleins!! Viel Spaß!

Soo, danke dir für dein laaanges Review Amylin Christin! Ich glaube jetzt lichtet sich dein Berg an Fragen etwas, ne?

Und dein Wunsch sei mir Befehl, das zweite Kapitel an einem Tag hihi, ich saß heute fast nur am Schreiben! Aber das macht ja auch Spaß.

Ich hoffe ihr versteht alles?!

Viel Spaß beim Lesen!

Nily


Kapitel 8 Der dunkle Wald lichtet sich

Als Nic im Bett lag überdachte er noch einmal alles, während Natalja das Bett nach Flöhen absuchte.

Sirius Black. Sirius Black. Sirius Black.

Das sollte der Patenonkel seines Vaters sein? Sirius war sehr nett gewesen und er hatte sich tierisch gefreut, dass Nic und Natalja wohl auf waren, doch, ... Nic hatte sich eigentlich jemand anderes gewünscht. Vielleicht hatte er sich seine Mutter gewünscht? Obwohl, er hätte es seiner Mutter dann niemals verzeihen können, dass sie ihn und Natalja elf Jahre lang hatte bei der Dud-Family hausen lassen.

Und Natalja erst! Die hätte wahrscheinlich einen riesigen Hass aufgebaut, so komisch wie sie in letzter Zeit drauf war! Aber wen hätte er sich dann wünschen sollen? Sein Vater war tot, das hatte ihm Sirius gesagt und er hatte es irgendwie gewusst. Also, wen dann?

Nic kam zu dem Endschluss, dass Sirius genau der war, den sie brauchten. Sonst niemanden. Vorerst.

Sirius hatte wenigstens einen guten Grund weshalb er sie bei Dudley hatte lassen müssen, die Sicherheit. Nachdem Voldemort weg vom Fenster war und Harry ebenfalls, prügelten die Todesser auf alles ein, was kein Todesser war.

Das hätte Sirius allerdings nicht weiter gestört, wenn er nicht angeklagt worden wäre seine Hilfe für Harry im Kampf gegen Voldemort verweigert zu haben.

Dafür saß er mal wieder unschuldig in Askaban, dem Zauberergefängnis. Als er nach ein paar Jahren schließlich freigelassen wurde, hatte Dumbledore ihm untersagt Nic und Natalja von den Dursleys weg zu nehmen, weil sie in der Muggelwelt am sichersten schienen.

Gerade hatte es in der Zaubererwelt einen riesigen politischen Umschwung gegeben. Das Zaubereiministerium war nicht mehr die einzige herrschende Gewalt, sondern auch das von den Todessern gegründete Weltweite Ministerium kurz WwM, was auch Unterstützung der ehemaligen Nicht-Todesser genoss, da es das riesige politische Durcheinander nutzte um sehr glaubhafte Lügen und Behauptungen über Harry Potter und dessen Anhänger verbreitete, die die Leute täuschten.

Die ganzen politischen Problemchen hatten Nic nicht sonderlich interessiert, aber Sirius hatte ihn überzeugt, dass er keine Chance gehabt hatte ihn und seine Schwester aus der Muggelwelt zu holen und dass er schließlich auch keinen Grund gehabt hatte, denn es wäre furchtbar gefährlich gewesen.

Doch Nic war entsetzt über das, was er über seine Mutter und seine Halbschwester herausgefunden hatte... Halbschwester... komisches Wort...

Flashback

"Hermione! Die Todesser greifen das Ministerium an!"

"Was?!" Hermione ließ das Babyspielzeug fallen und achtete nicht auf das Geheule ihres Sohnes. Luzia machte große Augen und zupfte sich an ihren blonden, langen Haaren.

"Das ist nicht gut, ne Daddy?"

"Nein, meine Süße, das ist ziemlich schei.. ich meine schlecht."

"Pass auf dich auf, Harry!", sagte Hermione und gab ihrem Mann einen Kuss.

"Klar, zum Abendessen bin ich wieder da. Ist bestimmt wieder nur einer der typischen null - acht - fufzehn - Angriffe." Mit diesen Worten apparierte Harry.

"Lord, es hat geklappt, Harry Potter ist im Ministerium."

"Ausgezeichnet, Wurmschwanz! Dafür unterlasse ich heute den täglichen Cruciatus Fluch an dir!"

"Oh.. oh danke eure Lordschaft... ich bin ihnen zu lebenslänglichem Dank verpflichtet...!"

"Bist du sowieso, unterlasse dieses dumme Gefasel!"

"J-j-ja!"

Der dunkle Lord wandte sich von seinem ergebenen Diener ab und machte sich auf den Weg.

"So, Nic und Natalja spielen in ihrem Laufgitter, wollen wir dann Popcorn machen, Süße?"

"Au ja, Mami!" Die kleine Luzia lief ihrer Mutter voraus in die Küche und holte eine große Schale aus dem Schrank. Die Schale war fast so groß wie sie selbst.

Sie machten Popcorn. Draußen wurde es dunkel.

"Mami, wenn ich möchte, dann bin ich nicht mehr da."

"Luzia, was redest du da? Du kannst doch gar nicht apparieren?"

"Nein."

"Na also. Ich bringe gleich mal Nic und Natti ins Bettchen, dann können wir beide uns einen Film ansehen. Okay?"

"Okay!"

Hermione verließ gefolgt von Luzia die Küche.

Plötzlich wusste sie, dass nichts mehr so werden würde wie früher.

Am Laufstall ihrer Kleinen stand Lucius Malfoy. Er hatte sie gefunden. Und nicht nur er.

"Hallo Schlammblut! Ach, meine Enkelin ist ja auch da."

Harry hatte gerade Sirius geholfen einen durchgedrehten Todesser außer Gefecht zu setzten, da hörte er eine Sirene aufjaulen. Die Auroren-Bann-Sirene !!!

Voldemort oder einige Todesser waren bei ihm zu Hause und hatten den Alarm ausgelöst! Hermione! Die Kleinen!

"Wir kommen nach, Harry!", sagte Sirius noch, bevor er von einem Schockzauber getroffen wurde. Harry apparierte verzweifelt.

"So! Jetzt können wir uns zu einem gemütlichen Plausch zusammen setzen! Schlammblut!"

Voldemort nährte sich Hermione mit gezücktem Zauberstab. Luzia begann zu heulen.

"Mami, man darf keine fremden Männer ins Haus lassen!", war ihre äußerst hilfreiche Bemerkung.

"Voldemort, was willst du!? Lass uns in Ruhe!"

"Jaaaaaaa, Du kannst in RUHE sterben hahahaaaa! DU schon!"

Hermione verstand nicht was er meinte.

Voldemort hob den Zauberstab.

"Hier hilft dir dieser mickrige Schutzbann den du um deine Kleinen

gelegt hast auch nicht! TERTIUS OCCULUS!"

Ein silbern-grüner Lichtstrahl schoss aus Voldemorts Zauberstab auf die Babys zu. Diese saßen nach dem Zauber noch genau so da wie vorher. Trotzdem schien Voldemort zufriedengestellt.

"Du hast es ja schon, kleine!", sagte der dunkle Lord zischend zu Luzia.

"Mit fremden darf ich nicht sprechen!", sagte diese und fing wieder an zu heulen.

"Das verlangt auch keiner von dir! Halt die Schnauze! Sonst bring ich deine Mutter jetzt schon um!"

Diese Idee schien Voldemort ausgesprochen gut zu gefallen.

In diesem Moment tauchte Harry auf. Voldemort erblickte ihn und zögerte keine Sekunde mehr.

"Aveda Kedavra!"

Der grüne Lichtstrahl schoss auf Hermione zu. Luzia war ganz ruhig geworden. "Du tust meiner Mami nichts!" In dem Moment wo der Fluch Hermione traf, verschwand sie.

Flashback Ende

"Sind sie angekleidet, Meister?"

"Ja, kommen sie rein."

Elisabeth, das Hausmädchen kam herein und brachte Don seinen Umhang. Einen Umhang aus schwarzer Seide. Sie hatte wohl nicht gemerkt, dass er gestern den Brief an Natalja zerstört hatte.

"Hauptsache ich bekomme anständige Hauskammeraden! Sonst werde ich mich beschweren!", sagte Don zu sich selbst.

"Sohn! Beeile dich! Ich habe noch einen dringenden Termin im Weltweiten Ministerium !"

"Was will Vater heute im WwM? Es ist doch einer seiner wenigen freien Tage?"

"Ich glaube der Herrmeister hat eine ganz dringende Besprechung und ist deshalb auch nicht in bester Laune."

Gut zu wissen, dachte Don.

Er ging in das Kaminzimmer von Malfoy Manor.

Lucius Malfoy und Narzissa saßen zusammen mit seinem Vater über eine riesige Karte gebäugt an einem Tisch.

"Das machen wir später weiter, Vater, ich bringe Don nun nach London."

"Benimm dich, Don!", sagte sein Opa desinteressiert und verschwand in der angrenzenden Küche.

Sein Vater hatte sich bereits mit Flohpulver ausgestattet und sagte:" Bahnhofshalle London!"

Mit einem Schwall grünen Lichtes verschwand er.

"Don, ich hoffe dir gefällt Hogwarts! Es ist eine sehr gute Schule, auch wenn kein Malfoy den Schulleiter mag. Ich werde dich vermissen!" Tränen traten in Narzissas Augen und sie nahm ihn fest in die Arme. Auch Don umarmte seine Oma. Sie war wie eine Mutter für ihn. Er drückte ihr einen Kuss auf die schon faltige Wange.

"Keine Sorge, Oma, ich werde dir schreiben! Ganz oft, wofür hast du mir denn sonst die schöne Eule geschenkt?", versprach Don und wirkte für Narzissa wieder wie ein kleines Kind. Dann wurde er wieder zu dem Don der er eigentlich war und folgte stolz und aufrecht seinem Vater.

Narzissa hatte sich auch so einen Sohn gewünscht. Doch ihr Sohn kam zu sehr nach Lucius. Hatte Draco überhaupt noch Gefühle? Nach all dem was geschehen war? Er musste innerlich gebrochen sein.

Nic frühstückte am nächsten Morgen, so gut wie noch nie. Natalja blockierte noch das Bad.

Die gesamten Bewohner des Fuchsbaus, wie das Haus der Weasleys genannt wurde, saßen um den Tisch versammelt und aßen.

Ronald, seine Frau Luna und ihr gemeinsamer Sohn Ricardo,Fred und George, Mr. und Mrs Weasley und Ginny, eine hübsche junge Dame, die wohl noch nicht sonderlich viel Glück in der Liebe gehabt hatte. Nicht zu vergessen, Sirius Black.

Alle Weasleys hatten rotes Haar und Sommersprossen, außer Luna, ihre Haare waren aschblond und ihre Augen etwas zu groß. Da sie aber auch keine geborene Weasley, sondern eine Lovegood war, machte das nichts aus.

Nic hatte sich sofort mit Ricardo angefreundet, der jedoch lieber Ric genannt wurde. Auch Ric würde heute zum ersten Mal den Hogwartsexpress nehmen.

"Weißt du was? Ich freue mich schon riesig darauf Hagrid zu sehen!"

"Wer ist das?", fragte Nic und schaufelte Pfannkuchen in sich.

"Er ist ein Halbriese! Hagrid ist Wildhüter und Lehrer in Hogwarts und er hat uns vor ein paar Wochen besucht. Er ist ein Freund von Dad."

"Cool!"

Natalja betrat die Küche.

"Wenn du deine Nase noch höher hebst, dann können dir deine Popel berichten wie die Wolken aussehen!"

Natalja wurde kreidebleich. Alle schwiegen.

"Das ist ja wohl die Höhe! Diesen Spiegel verhexe ich in eine Kröte!", schrie Mrs. Weasley. Sie ging schnurstracks auf Natalja zu und nahm neben ihr den rieigen Spiegel von der Wand.

"Keine Sorge, dieser Spiegel macht über alle gemeine Bemerkungen. Eigentlich hatte ich ihn eben still gehext!? Der Zauber muss sich aufgelöst haben..."

In Nataljas Gesicht kehrte Farbe zurück und sie ging zum Esstisch. Fred und George kicherten. Nic war entsetzt.

"Nimm dir ruhig Pfannkuchen!", meinte Luna und zwei Pfannkuchen schwebten auf Nataljas Teller.

Sirius fuhr sich durch seine grauen Haare. "Nimm den Spiegel nicht ernst! Genieß lieber das Frühstück."

Mrs Weasley hatte den Spiegel verkehrt herum an die Wand gehängt und packte nun dicke Lunchpakete.

Nach dem Frühstück weihten die Weasleys und Sirius die Potters in das Geheimnis des Flohpulvers ein. Das Gepäck inklusive der Haustiere Meluanda, Whinny und Sputni, Rics Rennmaus, stand vor dem Kamin.

"Glaubt ihr, ihr werdet es schaffen? Sirius geht vor euch und wir anderen nach euch."

"Wird schon schief gehen!"

"Bahnhofshalle London!", sagte Sirius und verschwand im grünen Lichtschwall.


Das war's schon wieder! Jetzt geht das aber nicht mehr so flott, ich muss auch noch was für die Schule tun... (bibber...Arbeiten)

Ich freue mich trotzdem über alle Reviews, egal wie lang und wie kurz, lasst einfach eure Meinung da und ich bin froh hihi

Nily