Christy schlief sehr schlecht in dieser Nacht. Immer wieder musste Viktor sie beruhigen wenn sie schluchzend aufwachte. Am Morgen würde er mit ihr zu apparieren um zu erfahren, ob es Mutter und Kind gut ging.

Erst als schon die ersten Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen waren, wurde ihr Atem gleichmäßig und ruhig. Er zog die schweren Vorhänge zu und legte einen Stillezauber auf das Zimmer. Dann schloß er leise die Türe und begann seine morgendliche Joggingrunde.

Als Christy erwachte, war sie im ersten Moment wie benebelt doch dann brach die Wahrheit wie ein Orkan über sie herein. Sie hatte Malfoys Atem in der Nase - er roch nach dem teuren Sherry ihres Vaters. Beim Gedanken an seine groben Hände kroch erneut die Panik in ihr hoch. Bei Merlin - wie hatte es nur so weit kommen können? Und wieso glaubte ihr niemand?

Das leise Klackern an der Fensterscheibe nahm sie erst nach einiger Zeit war. Irritiert schaute sie sich um. Wo war sie? Vorsichtig erhob sie sich und bewegte sich auf das Fenster zu. Nachdem sie die Vorhänge geöffnet hatte, erblickte sie die Eule ihrer Mutter. Ohje... Rasch öffnete sie das Fenster um sie ein zu lassen. Majestätisch kreiste der große Vogel durch den Raum ehe er sich auf ihrer Schulter niederließ und vertraulich mit dem Schnabel an ihrem Ohr knusperte. Mit fahrigen Fingern löste sie den großen Umschlag von seinem ausgestreckten Bein. Dann sah sich suchend im Zimmer um und fand schließlich auf der Fensterbank eine Schale mit Eulenkeksen. Die Schleiereule nahm ihn dankbar an, stieß einen leisen Schrei aus und flog dann zu einem großen Baum vorm Haus auf dem sie sich zum Ausruhen niederließ.

Das ungute Gefühl in ihrem Bauch ignorierend begann Christy den Brief zu lesen, den ihre Mutter ihr geschickt hatte, zusammen mit der Titelseite des Tagespropheten.

Hallo Christy!

Wie du dir sicher denken kannst, sind dein Vater und ich alles andere als glücklich über die Ereignisse des gestrigen Abends. Derzeit befindet sich der junge Mr Malfoy in der Obhut einiger Heiler. Er sieht schlimm aus. Du musst doch wissen, wie wichtig die Verbindung zu dieser Familie ist! Durch dein unbedachtes Handeln könnte dein Vater einiges an Ansehen einbüßen.

Überhaupt - wie kannst du dich von Mr Krum verführen und dann auch noch schwängern lassen? Bei deiner großartigen Zukunft? Für dieses Problem müssen wir umgehend eine Lösung finden und ich habe hierzu auch bereits den Kontakt zu einem sehr hochrangigen Heiler in der Schweiz aufgenommen. Mit Mr Fudge sitzt dein Vater auch gerade zusammen. Wie du siehst arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Wir erwarten, dass du dich heute nachmittag hier einfindest um alles Nötige in die Wege zu leiten. Mr Krum wirst du selbstverständlich nicht wieder sehen.

In Liebe

Mutter

Die Zeilen verschwammen vor Christys Augen. Sie würden alles Notwendige in die Wege leiten? Sollte das bedeuten… Ihre Hand wanderte automatisch zu ihrem Bauch.

Mit einiger Überwindung nahm sie das Zeitungsblatt und begann zu lesen.

Botschaftertochter unter dem Imperius?

WIE BITTE? Erschrocken las sie weiter.

...würde sich nie auf einen derart unbeherrschten jungen Mann einlassen!" beschwor Mr Cooper, Botschafter, "Es gibt dafür nur eine mögliche Erklärung: Mr Krum hat unsere Tochter mit Magie unter seine Gewalt gebracht und ihren Geist verwirrt."

Sollte sich das bewahrheiten stellt sich die Frage, mit welchen Konsequenzen Mr Krum, seines Zeichens der beste Sucher der Welt, nun zu rechnen hat. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wütend zerknüllte Christy die Seiten. Das war nicht zu glauben! Sie musste das klarstellen. Ein Ziehen in ihren Unterleib ließ sie in die Knie gehen. Sie sank keuchend in die Knie und presste die Hände auf ihren Bauch. Das Zimmer drehte sich vor ihren Augen ehe sie das Bewusstsein verlor.

Als Christy wieder zu sich kam, war sie seltsamerweise völlig klar im Kopf. Sie würde zu ihren Eltern gehen und ihnen alles erklären. Sie mussten ihr einfach glauben! Doch zunächst musste sie sich anziehen. Bloß was? Ein Blick auf ihr zerfetztes, am Boden liegendes Kleid ließ sie schaudern. Das war wohl nicht mehr zu gebrauchen. Also nahm sie ihren Zauberstab und ein Hemd aus Viktors Schrank dazu einen Gürtel, den sie sich um die Taille band. Mit ein bisschen Magie passte sie ihr Outfit an und änderte die mörderischen Heels ein wenig ab. Schade drum aber nicht zu ändern. Zum Glück hatte sie ja noch ihren langen, warmen Mantel.

Hastig hinterließ sie ein paar Zeilen für Viktor. Es tat ihr weh, ihn ohne ein Wort zu verlassen, aber sie musste das klären. Und zwar am besten ohne, dass er ihren autoritären, verklemmten Vater zu Brei schlug. Sie schickte noch rasch ihren Patronus zu Jim, der sicher krank vor Sorge war, nahm etwas Flohpulver aus der Schale am Kamin und wappnete sich auf das Kommende.

Dank ihrem Blut konnte sie unbeschadet in die Eìngangshalle ihres Zuhauses reisen. Sollte das ein Fremder versuchen, würde gar nichts passieren. Dieser Zugang war der Familie vorbehalten. Noch ehe sich ihr rebellierender Magen beruhigen konnte, sie hasste Flohpulver, kam ihre Mutter mit großen Schritten aus dem Wohnraum.

"Christy. Ich wusste, du würdest die richtige Entscheidung treffen!" Kein Hallo, kein Wie geht's oder gar eine Umarmung - nichts. Sie fröstelte als ihre Mutter sie unterfasste und ohne Umschweife in das gigantische Wohnzimmer führte. Das teure Parfum in der Nase wies ihr den Weg. Dort saßen bereits ihr Vater, Cornelius Fudge und zu ihrem Elend auch die Eltern von Draco Malfoy. Dieser war zum Glück nicht zu sehen. Dennoch würde dieses Gespräch unangenehmer werden, als sie erwartet hatte. Alle blickten sie erwartungsvoll an, in ihren Augen konnte sie erkennen, dass sie sie für nicht ganz zurechnungsfähig hielten. Also setzte sie sich auf das Sofa zwischen ihre Eltern und fühlte sich, als wäre sie geradewegs in eine Falle getappt.

Fudge räusperte sich: "Nun, Miss Cooper. Das Ministerium hat wichtigere Dinge zu erledigen also schlage ich vor, dass wir das hier schnell hinter uns bringen. Wie hat Mr Krum Sie sich zu Willen gemacht?" Wow. Der Minister kam wirklich ohne Umschweife zur Sache. Sie atmete tief durch um die aufkeimende Panik zu unterdrücken. Doch es gelang ihr nur mäßig.

"G… Gar nicht," stammelte Christy, "was ich getan habe geschah aus freien Stücken!"

"Natürlich lügt sie um ihn zu schützen!" erzürnte sich Lucius Malfoy. Christys Blick huschte zu dem großen, blonden durchaus als attraktiv zu bezeichnenden Mann. Zu schade, dass er ein absolutes Arschloch war. Sie kannte Männer wie ihn. In seinen kalten Augen konnte sie den Hass sehen und noch etwas anderes - das Gleiche, was sie auch in Dracos Augen gesehen hatte, ehe er sich an ihr verging.

Christy sprang auf. "Ich sage die Wahrheit! Wir sind bereits seit einiger Zeit ein Paar!" ereiferte sie sich. Hatte sie das gerade ernsthaft gesagt? Sie und Viktor ein Paar? Ein warmes Gefühl breitete sich in ihr aus. "Mutter, Vater! Ihr müsst mir doch glauben! Nie würde ich etwas derart abscheuliches wie die Sache mit Draco erfinden! Er hat mich vergewaltigt! T! Versteht ihr, was ich sage? Und ja, ich bin schwanger von Viktor - das war auch für mich ein Schock. Doch nie und nimmer werde ich dieses unschuldige Leben aufgeben! Mutter! Bitte!"

Flehend suchte sie den Blickkontakt doch ihre Mutter wich ihr aus. Schützend legte sie ihre Hände auf ihren Bauch. Hinter ihr erhoben sich Dracos Eltern. "Wir werden uns die Lügengeschichten dieser unmöglichen Göre nicht länger anhören. Botschafter, Sie sollten das aus der Welt schaffen. Ich erwarte Ihre Eule wenn wir unser Geschäftsverhältnis wieder aufnehmen können. Adieu."

Mit diesen Worten nahm er seine Frau am Arm und schritt mit ihr davon. Kurz darauf hörte man das Eingangstor. Bestürzt stand Christy da. Hinter sich hörte sie ein gekünsteltes Hüsteln. Sie fuhr herum. Auch der Minister hatte sich erhoben. "Wir sind uns sicher einig, dass wir den gestrigen Abend am besten vergessen. Leider werden wir nicht nachweisen können, wer die Wahrheit spricht. Darum überlasse ich die junge Dame ihrer elterlichen Obhut. Guten Tag!" Und auch er war verschwunden.

Christy spürte, wie es ihr die Kehle zuschnürte und ihr Tränen in die Augen schossen. "Mutter! Vater! Ich flehe euch an!" Doch ein Blick in die Gesichter ihrer Eltern machten jedes weitere Wort überflüssig. Kraftlos sackte sie auf den Sessel hinter sich.

"Morgen reist du mit deiner Mutter nach Zürich und wirst diesen Bastard los! Danach sehen wir weiter", dröhnte ihr Vater. Ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen verließ er den Raum. Hilfesuchend wandte Christy sich an ihre Mutter.

"Mum!" Doch diese flüsterte nur mit leiser Stimme: "Tut mir leid aber es ist das Beste für uns alle." Christy verlor ihre Fassung. Sie stand auf und griff nach dem edlen Kristall auf dem kleinen Beistelltisch um es dann mit aller Macht zu Boden zu werfen. "ICH LASSE DAS NICHT ZU!" schrie sie.

Tränenblind lief Christy nach oben in ihr Zimmer und verriegelte die Tür. Was jetzt? Auf keinen Fall würde sie ihr Baby aufgeben. Sie hatte keine Ahnung, was sie jetzt tun sollte. Wohin konnte sie schon gehen? Mit einiger Bestürzung stellte sie fest, dass sie nicht einmal zurück zu Viktor konnte. Sie wusste nicht, wo er wohnte. Hier konnte sie aber auf keinen Fall bleiben. Doch sie würde schon eine Lösung finden.

Zitternd schlang sie ihre Arme um ihren Oberkörper während die Panik langsam aber sicher die Oberhand gewann. Eine ganze Weile stand sie einfach so da, geschüttelt von ihren Schluchzern, die Augen ins Leere gerichtet. Dann reifte langsam ein Entschluss in ihr. Sie musste hier raus!

Zum Glück war Christy volljährig, dadurch konnte sie ihr Elternhaus mit ruhigem Gewissen hinter sich lassen. Ihr Erspartes würde eine Weile reichen und ihr letztes Jahr auf Hogwarts sichern. Danach fand sie hoffentlich einen guten Studienplatz. Wobei ihr Traum immer noch das Unterrichten war.

Als sie die letzten Sachen in ihre magische Tasche packte, wurde ihr Herz schwer. Mit einem Seufzen fischte sie noch ihre Papiere und den schweren Fellbeutel mit ihren Ersparnissen unter dem Bett hervor und ließ ihn ebenfalls in die Tasche gleiten. Dann sah sie sich ein letztes Mal um und ging langsam nach unten zurück in den Wohnraum.

Ihre Mutter saß noch genau dort, wo sie sie zurückgelassen hatte. Entschlossen trat Christy in ihr Blickfeld. "Mutter! Leb wohl." Als Antwort bekam sie nur einen leeren Blick und ein gehauchtes "Christy…" Also machte sie kehrt und verließ das Haus, in dem sie die letzten 17 Jahre gelebt hatte.

"Ach Liebes!" hörte sie da eine vertraute Stimme. "Du kommst jetzt mit zu mir und dann sehen wir weiter." Müde ließ sie sich von Jim bei der Hand nehmen und per Seit-an-Seit-Apparieren zu seiner Wohnung bringen. Sie war hier noch nie gewesen aber wenigstens hatte sie ein Dach über dem Kopf. Max hatte die Beiden wohl schon erwartet denn er überreichte ihr sofort einen heißen Tee und bugsierte sie zu einem urgemütlichen Ohrensessel.

Ihr war nicht nach Reden und es zwang sie niemand dazu also nippte sie nur schweigend an dem köstlichen Getränk und versuchte das Ausmaß der Probleme zu erfassen. Später zeigte Jim ihr das Gästezimmer und ließ sie dann alleine.

Christy war vollkommen ausgebrannt und wollte nur noch schlafen. Sie wünschte, Viktor wäre bei ihr - noch nie im Leben hatte sie sich so einsam und verlassen gefühlt. Sie fischte ein Baumwollshirt aus ihrer Tasche und zog sich um. Dann kroch sie zwischen die Laken und krümmte sich zusammen. Ihre Gedanken wanderten wieder zu Viktor. Ob er meine Notiz wohl schon gefunden hat? Wenn sie nur wieder bei ihm wäre. In seiner Gegenwart schien alles weniger bedrohlich. Ein zartes Gefühl der Zuneigung kroch in ihr hoch, umschloss ihr krankes Herz und verhalf ihr schließlich in einen erholsamen, traumlosen Schlaf.

Verschwitzt aber deutlich entspannter als noch am Abend zuvor kam Viktor von seinem morgendlichen Lauf nach Hause. Seine Mutter stand in der Küche und bereitete ein herzhaftes Frühstück vor. Er drückte ihr im Vorbeigehen einen Kuss auf die Wange, was sie mit einem Lächeln quittierte.

„Ist sie schon wach?", fragte er seine Mutter.

„Zumindest war sie noch nicht hier unten", antwortete sie. Viktor seufzte. Am liebsten würde er sofort hoch gehen und sie in die Arme nehmen. Er vermisste sie jetzt schon obwohl er gerade mal etwas mehr als eine Stunde laufen gewesen war. Aber er wusste, dass sie nach den gestrigen Ereignissen vermutlich noch im Tiefschlaf sein würde und wollte sie nicht wecken. Daher ging er nur in sein Badezimmer, duschte schnell und zog sich ein paar frischer Jogginghosen und ein T-Shirt an. Dann ging er wieder nach unten zu seiner Mutter in die Küche und setzte sich an den Tisch.

Er stützte seinen Kopf in seine Hände und schaute seiner Mutter zu, wie sie emsig durch ihr Reich wuselte. Der köstliche Geruch von gebratenen Eiern lag in der Luft. Nach kurzer Zeit erhob er sich, um den Tisch zu decken und als sie bereit waren, setzten sie sich an den Tisch.

Sein Blick irrte immer wieder nach oben zu seiner Zimmertür aber dort rührte sich nichts. Seine Mutter folgte seinem Blick. „Keine Angst, mein Schatz, hier ist sie sicher."

„Was meinst du, Mamo? Woher willst du wissen, ob sie in Gefahr ist?"

„Ach Junge, ich sehe doch an deinem Blick, dass du dir Sorgen um sie machst und warum solltest du das tun, wenn alles in Ordnung wäre und ihr nicht irgendjemand was Böses wollte?"

„Scharfsinnig wie immer..." Seine Mutter grinste nur und biss herzhaft in ihr Brot.

„Willst du mir erzählen, was geschehen ist?" Und das tat er. Er war so froh, dass er mit seiner Mutter über alles reden konnte. Er bewunderte sie so sehr, dass sie ihn trotz der Umstände, die zu seiner Geburt geführt hatten, so innig liebte und alles für ihn tun würde und auch dafür, dass er nie das Gefühl gehabt hatte, dass es ihm trotz des Mangels an einer Vaterfigur an irgendetwas fehlte. Seine Mamo war alles gewesen, was er je gebraucht hatte. Bis er Christy traf. Denn jetzt brauchte er zusätzlich auch noch sie.

Als sie nach einer Stunde immer noch nicht heruntergekommen war, beschloss er, nach ihr zu sehen. Mittlerweile war es fast 10:00 Uhr und er wusste, dass Christy gewöhnlich eine Frühaufsteherin war. Noch etwas, das sie gemeinsam hatten. Und selbst nach dem Trubel des letzten Abends müsste sie längst wach geworden sein.

Ganz langsam beschlich ihn ein ungutes Gefühl. Er wollte seiner Mutter beim Abräumen helfen, doch sie winkte ab und wedelte mit den Händen, um ihn aus der Küche zu scheuchen. „Jetzt schau schon nach deinem Mädchen!", befahl sie lachend. Er grinste sie dankbar an und warf ihr einen Luftkuss zu. Dann ging er nach oben und öffnete leise die Tür, weil er Christy nicht wecken wollte, falls sie tatsächlich noch schlief. Aber er hätte sich darum keine Sorgen machen müssen, denn... sie war überhaupt nicht mehr da!

Er stürmte ins Zimmer und schaute in alle Ecken aber sein Zimmer war recht überschaubar. Sie war nicht da! Vielleicht ist sie nur gerade auf Toilette, versuchte er sich einzureden aber schon bevor er klopfte und auf eine Antwort wartete, die nicht kam, wusste er, dass sie weg war. Er öffnete zur Sicherheit noch die Tür zum Bad aber nur sein Haufen verschwitzter Wäsche begrüßte ihn vom Wäschekorb aus.

Außer sich vor Sorge knallte er die Tür hinter sich zu und ließ seinen Blick erneut durch sein Zimmer schweifen. Ihr zerfetztes Ballkleid lag am Boden aber ihr Mantel war weg. Und dann fiel sein Blick auf zerknülltes Papier am Boden. Er hob eine der Papierkugeln auf und starrte auf die Schlagzeile auf dem Tagespropheten. Wollten die ihn verarschen! Wie konnten sie es wagen, so einen Scheiß zu drucken? Dafür würde er diese Idioten verklagen!

Er zerknüllte dieses Schundblatt ebenfalls und warf es in den Kamin. Dann hob er die andere Kugel auf, entfaltete sie und las mit wachsendem Entsetzen den Brief, den Mrs Cooper an ihre Tochter geschrieben hatte. Diese Frau war so kalt wie eine Hundeschnauze. Wie konnte sie so wenig auf die Gefühle ihrer eigenen Tochter geben? Wie konnte sie es wagen, auch nur darüber nachzudenken, Christys und sein Baby abtreiben zu lassen? Und von wegen, Christy durfte ihn nicht mehr sehen! Er würde ihnen zeigen, dass sie sich besser nicht mit diesem Krum angelegt hätten!

Aber er war nicht nur wütend auf sie sondern auch auf Christy, denn offensichtlich hatte sie sich einlullen lassen und sich zu ihren Eltern begeben, um das Schlimmste zu vermeiden, was in diesem Fall ja nur bedeuten konnte, das ungeborene Kind loszuwerden und den Kontakt zu ihm komplett abzubrechen. Aber damit würden sie alle nicht durchkommen!

Er kramte eine Tasche aus seinem Schrank, warf sie aufs Bett und wahllos ein paar Kleider hinterher. Dann stapfte er hinüber und stopfte alles rein. Plötzlich hörte er ein Rascheln und blickte auf sein Kopfkissen. Da, schon halb unter die Decke gerutscht, lag ein kleiner zusammengefalteter Zettel, der ihm vorher gar nicht aufgefallen war. Er klappte ihn auf und las:

Viktor,

ich musste so schnell wie möglich zu meinen Eltern nach Hause. Irgendwie muss ich versuchen, diesen Schlamassel in den Griff zu bekommen. Ich hoffe, dass ich an ihre Vernunft appellieren kann und sie einsehen, dass ich weder von dir verzaubert wurde noch ich unser gemeinsames Kind aufgeben werde.

Sie werden mir hoffentlich glauben, dass Draco nicht das Unschuldslamm ist, für das sie ihn halten. Und immerhin bin ich ihre Tochter! Wenn sie sehen, dass ich nicht unter einem Zauberbann stehe, werden sie mir vielleicht glauben, dass er mich wirklich gegen meinen Willen genommen hat und ihn dafür zur Rechenschaft ziehen.

Bitte verzeih mir, dass ich nicht auf dich gewartet habe, aber ich denke, im Augenblick wäre es das Beste, dich erst einmal nicht mehr bei meinen Eltern sehen zu lassen.

Ich vermisse dich jetzt schon

Christy

Viktors Herzschlag beruhigte sich langsam wieder etwas. Sie wollte also ihr Kind nicht des öffentlichen Ansehens ihrer Eltern wegen opfern sondern versuchte, mal wieder im Alleingang, das Problem in Angriff zu nehmen. Als hätte das bei ihrem ersten Versuch in irgendeiner Form funktioniert...

Unschlüssig stand er in seinem Zimmer, nicht sicher, was er tun sollte. Sollte er ihr direkt hinterher kommen? Aber dann würde er vermutlich ihr Elternhaus in Schutt und Asche legen und würde im schlimmsten Fall nach Askaban kommen. Das würde weder Christy noch ihrem Baby nützen.

Er entschloss sich, ihr eine Eule zu schicken und sobald er mehr wüsste, würde er überlegen, wie sie weiter vorgehen sollten. Er trat an sein Fenster und ließ seinen Blick über die Bäume gleiten, bis er Nebe Ezdach, die Familieneule, auf einem Ast sitzen sah. Er pfiff leise und verschlafen blinzelnd schaute die Eule zu ihm hinüber, kam dann aber gehorsam angeflattert. Er schrieb eine kurze Notiz:

Christy,

ich bin in London im 'Tropfenden Kessel'. Bitte komm so schnell wie es geht hierher oder schicke mir eine Eule, falls du dich woanders treffen möchtest.

Dein Viktor

Er rollte das Pergament zusammen und band es an Nebe Ezdachs Fuß, der daraufhin direkt losflog. Viktor schnappte sich seine Tasche und stürmte hinunter. Seine Mutter, die im Wohnzimmer saß, blickte erstaunt zu ihm hinüber als sie ihn ohne Christy aber mit Tasche dort stehen sah.

„Was ist los, Junge?"

„Christy ist zu ihren Eltern gegangen um alleine zu versuchen, unsere gemeinsamen Probleme zu lösen. Ich muss sie finden." antwortete er gehetzt.

„Natürlich mein Schatz, das verstehe ich. Aber bitte melde dich bald bei mir, damit ich mir nicht allzu viele Sorgen machen muss, in Ordnung?"

„Ja, Mamo, das werde ich." Er lief zu ihr hin, beugte sich über sie und drückte ihr einen dankbaren Kuss auf die Stirn. Sie ergriff seine Hand und drückte sie leicht. Er erwiderte den Druck bevor er sich aus ihrem Griff löste. „Ich liebe dich, Mamo."

„Ich liebe dich auch, mein Sohn, mehr als du dir vorstellen kannst." Er lächelte noch einmal und dann verschwand er im Kamin. Im 'Tropfenden Kessel' schrieb er sich für ein Zimmer ein und dann begann das unerträgliche Warten auf Nachricht von Christy.

Christy wachte ein paar Stunden später auf und fühlte sich bereits um einiges besser. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr vierzehn Uhr an. Sie hatte noch einmal fast vier Stunden geschlafen aber ihr Körper hatte das offensichtlich gebraucht.

Sie ging ins angrenzende Gästebad, wusch sich kurz das Gesicht und ging dann ins Wohnzimmer, wo sie Jim und Max antraf, die ihr besorgte Blicke zuwarfen als sie eintrat.

Jim stand auf und kam direkt zu ihr hinüber. „Christy, in unserer Eulenunterkunft sitzt ein ziemlich missmutig dreinschauender Uhu, der offensichtlich zu dir will, denn uns hat er nicht an seine Beine rangelassen. Unser armer Noodles ist schon ganz nervös. Vielleicht solltest du mal nachschauen, was der Uhu dir gebracht hat?"

„Oh je, selbstverständlich", erwiderte sie unsicher und folgte Jim in das Zimmer, in dem Noodles immer untergebracht war, wenn er nicht gerade einen Brief austrug. Der kleine Kauz saß etwas verschüchtert neben dem riesigen Uhu, der tatsächlich ziemlich missmutig wirkte.

Als Christy auf ihn zuging, streckte er ihr bereits ungeduldig den Fuß entgegen und sie beeilte sich, das kleine Pergamentröllchen von seinem Bein zu lösen. Hastig überflog sie die wenigen Zeilen und Erleichterung überflutete sie, als sie las, dass Viktor sich bereits hier in London aufhielt. „

Jim, Viktor ist bereits hier in London, im 'Tropfenden Kessel', und will mich sehen. Dürfte er hierher kommen? Ich möchte ihn ungern länger als nötig in dieser nicht gerade luxuriösen Unterkunft verrotten lassen."

„Natürlich, Baby. Sag ihm, er soll seine Sachen packen und herkommen. Das Gästezimmer ist groß genug für euch beide", erwiderte er mit wackelnden Augenbrauen. Christy rollte mit den Augen und gab ihrem besten Freund einen Klaps auf die Schulter.

Ganz langsam kehrte ihre Zuversicht zurück. Jetzt musste nur noch Viktor hier sein, und sie würde es mit der ganzen Welt aufnehmen, wenn nötig. Schnell schrieb sie die Adresse von Jim und Max auf, mit der Aufforderung, mit seinen Sachen hierher zu kommen, und band sie dem Uhu ans Bein, der sich mit gewaltigen Flügelschlägen auf den Weg machte, kaum dass sie ihre Finger von der Schnur genommen hatte. Jetzt hieß es abwarten...

Viktor schreckte von dem unbequemen Sessel hoch, als Nebe Ezdach mit seinem Schnabel gegen das Fenster pickte und Einlass begehrte. Viktor öffnete das Fenster und sein Uhu hüpfte auf das Fensterbrett und wartete geduldig, bis Viktor die Nachricht von seinem Bein band. Viktor überflog die Nachricht, hielt Nebe Ezdach einen Eulenkeks hin und gab ihm zu verstehen, dass er seiner Dienste jetzt gerade nicht mehr bedurfte und er heimkehren dürfe.

Tippelnd wendete Nebe Ezdach sich um und ließ sich dann aus dem Fenster fallen, um im nächsten Moment mit starken Flügelschlägen aufzusteigen und in Richtung Heimat davon zufliegen. Viktor schnappte sich seine Tasche, checkte unten bei Tom aus und bezahlte ihn für die Unterkunft. Dann apparierte er in die Straße, in der Jim lebte, und lief den Rest des Weges zu Fuß zu dem kleinen Häuschen, dass zwischen vielen der gleichen Sorte eingequetscht in der Straße saß.

Er lief die Stufen zur Haustür hoch und betätigte den Türklopfer. Ein äußerst gutaussehender Typ Ende zwanzig öffnete ihm die Tür und Viktor sah leicht roten Nebel vor seinen Augen aufwallen als sich Eifersucht etwas zu heftig für seinen Geschmack in ihn hineinkrallte. Der Mann streckte die Hand aus und sagte: „Hi, ich bin Jim. Schön dich kennenzulernen."

Als Viktor ihn nur böse anstarrte und den Händedruck nicht erwiderte, räusperte er sich kurz. „Äheem... Christy erwartet dich bereits." Nervös fuhr er sich durch die Haare machte aber Platz und Viktor murmelte nur ein "Danke" und verschwand im Inneren des Hauses.

Jim hatte die Tür noch nicht ganz geschlossen als Christy um die Ecke gesaust kam, und sich Viktor in die Arme warf. Er konnte gerade noch seine Tasche fallen lassen um sie dann endlich fest zu umarmen. „Viktor, ich bekomme keine Luft mehr", quiekte sie nach einer Weile. Erschrocken ließ Viktor sie los aber zog sie dann direkt wieder in seine Arme, dieses Mal aber deutlich rücksichtsvoller.

Christy kuschelte sich in seine Umarmung, sog seinen Geruch auf. Ein weiteres Räuspern von Jim ließ sie aufschrecken. „Ich bin dann mal wieder im Wohnzimmer."

„In Ordnung, wir kommen auch gleich." Christy schaute Viktor tief in die Augen als sie in der Eingangshalle alleine standen. Viktor wollte sie am liebsten sofort küssen aber er war sich nicht sicher, ob sie nach dem gestrigen Abend schon wieder für körperliche Zuneigungsbekenntnisse bereit war.

Aber er hätte sich keine Sorgen machen brauchen, denn sie drückte ihm von sich aus fordernd die Lippen auf seine. Mit einem Seufzen ließ Viktor sich auf diesen Kuss ein und genoss es einfach nur, sein Mädchen wieder im Arm zu halten. Dann machten sie sich Hand in Hand auf den Weg ins Wohnzimmer.

Als Viktor dort noch einen umwerfenden Mann sitzen sah, wäre er fast schon wieder ausgetickt aber dann sah er, dass beide Männer Händchen hielten und beruhigte sich. Statt einer Begrüßung sagte er nur zu Jim gewandt: „Hast du eine Glück, dass du schwul bist, sonst hättest du jetzt einige Zähne und einen Schwanz weniger." Erst herrschte betretenes Schweigen doch dann grinste Viktor die beiden Männer an und dann lachten sie alle auf einmal los.

Erstaunlicherweise mochte er die beiden Männer ganz gerne. Jetzt, da er wusste, dass dieser Jim glücklich mit seinem Max zusammen war, konnte er sich in ihrer Gegenwart entspannen obwohl ihm beide manchmal Blicke zuwarfen, die ihm nicht so ganz geheuer waren. Als Max mit seiner Zunge von innen ein paar Mal gegen seine Wange drückte wäre Viktor fast geflüchtet. Aber das verschwörerische Grinsen, was die beiden sich danach zuwarfen, ließ ihn vermuten, dass sie ihn nur wegen seines kleinen Scherzes vorhin an ihm rächten.

Nach einer gemeinsamen Teerunde und einigen Keksen waren alle etwas entspannter und mit Christy, die es sich auf seinem Schoß bequem gemacht hatte, konnte er fast ausblenden, dass sie momentan eine Menge an Problemen hatten. Aber halt auch nur fast. Irgendwann erhoben sich Max und Jim und verließen mit einem „Wir lassen euch dann jetzt mal alleine" das Wohnzimmer.

Christy seufzte und er wusste, dass es Zeit war, sich der Realität zu stellen daher fragte er: „Wie ist es denn nun eigentlich bei deinen Eltern gelaufen?" Sie schnaubte. „Das fragst du noch? Es war eine Katastrophe!" Sie sprang von seinem Schoß runter und begann, unruhig im Zimmer hin und her zu laufen. „Malfoys Eltern waren da, genauso wie Mr Fudge. Keiner glaubt mir, nicht einmal meine verschissenen Eltern! Sie haben tatsächlich für morgen einen Termin mit einem 'Spezialisten' gemacht, um mir unser Baby zu nehmen!"

Schluchzend blieb sie stehen und Viktor stand auf, um sie in die Arme zu nehmen. Christy umklammerte seine Taille und weinte sich alles von der Seele. Viktor hob sie auf seine Arme und trug sie wieder zur Couch zurück, strich ihr immer wieder über die Haare und murmelte ihr beruhigende Worte ins Ohr. Langsam beruhigte sie sich und nur noch ein gelegentliches Schniefen war zu hören bis auch das verebbte.

„Du weißt, dass ich nie wieder zulassen werde, dass irgendjemand dir oder unserem Kind etwas antut, oder? Das mit gestern hätte auch gar nicht passieren können, wenn du nicht versucht hättest, alles im Alleingang zu lösen! Ich wusste, ich hätte dich nicht alleine zu deinen Eltern gehen lassen sollen. Ich werde mir das nie verzeihen, dass ich dir in dem Punkt nachgegeben habe..."

„Bitte, Viktor, es war nicht deine Schuld. Zum Teil war es meine, weil ich tatsächlich versucht habe, meine Probleme alleine zu lösen und vielleicht auch, weil ich Draco damals einen Korb gegeben habe aber was passiert ist, ist passiert und wir können es nicht ändern."

„In Zukunft lösen wir Probleme gemeinsam, verstanden?", fragte er sie und nahm dabei ihr Gesicht zärtlich in die Hände so dass sie ihm in die Augen blicken musste. Sie nickte nur und schmiegte sich dann wieder mit ihrem Kopf an seine Schulter. Der Duft ihres Haares stieg ihm in die Nase und dass sie mit ihrem Hintern auf seinem Schwanz saß, machte es ziemlich schwer für ihn, sich nicht zu wünschen, endlich wieder mit ihr schlafen zu dürfen. Sein Glied wurde bereits hart aber er musste sich zusammenreißen. Immerhin war sie vergewaltigt worden und er musste an seine Mamo denken, die dieses schreckliche Erlebnis niemals überwunden hatte. Die Vergewaltigung durch seinen Erzeuger war das erste und letzte Mal gewesen, dass sie jemals mit einem Mann 'geschlafen' hatte. Nie wieder hatte sie irgendeinen Mann an sich heran gelassen und er hatte Angst, dass Malfoys Tat bei Christy ähnliche Spuren hinterlassen würde.

Christy erstarrte, als sie die Regung unter ihrem Po spürte. Verdammt! „Christy, es tut mir so leid! Ich weiß, dass das in dieser Situation völlig unpassend ist aber ich kann meinen Körper nicht davon abhalten, auf dich zu reagieren, wenn du mir so nahe bist." Er versuchte, sie von seinem Schoß zu schieben um Abstand von ihr zu gewinnen aber zu seiner Überraschung weigerte sie sich.

„Viktor, bitte tu das nicht. Glaube mir, in den letzten zehn Tagen habe ich dich so unglaublich vermisst und das nicht nur körperlich. Aber obwohl Draco mir das angetan hat, würde mich das niemals dazu bringen, dich nicht mehr zu wollen. Ich brauche dich, wie die Luft zum Atmen und ich will nicht mehr länger warten." Mit ihrem Mund strich sie an seinem Ohr entlang und küsste sich ihren Weg bis zu seinen Lippen wo sie an ihm flüsterte: „Ich brauche dich in mir... jetzt!"

Da gab es für ihn kein Halten mehr. Er stand mit ihr zusammen auf und sie schlang ihre Beine um seine Taille, klammerte sich an seinem Hals fest. Immer wieder küssten sie sich auf dem Weg zur Tür und blind tastete Viktor nach dem Türgriff bis er ihn fand und hinunterdrückte.

Er trat in den Flur und blickte sich suchend um, während Christy an seinem Hals knabberte und ihn fast in den Wahnsinn trieb als Max gerade um die Ecke kam. Fett grinsend zeigte dieser auf eine Tür am Ende des Ganges und streckte seinen Daumen nach oben, während er ihm zuzwinkerte. Viktor erwiderte das Grinsen und beeilte sich, in Christys Zimmer zu kommen.

Ihre Lippen befanden sich schon wieder auf seinen, ihre Zunge tief in ihm und er brachte es gerade so zustande, die Tür hinter sich zu schließen. Christy löste sich von ihm und kaum, dass sie auf ihren Beinen stand, zog sie den Bund seiner Jogginghose herunter und befreite seinen knüppelharten Prügel. Bevor er überhaupt nur einen konkreten Gedanken fassen konnte, war sie schon auf die Knie gegangen und nahm seinen Schwanz in den Mund.

Viktor stöhnte auf. Zu lange hatte er auf diese Wonne verzichten müssen und jetzt fühlte er sich einfach nur, als wäre er im Himmel angekommen. Gierig saugte und lutschte sie an ihm wie eine Besessene und er hätte es nicht aufhalten können selbst wenn ihm in dem Moment jemand ein Messer an den Hals gehalten hätte. Es dauerte keine zwei Minuten und er spritzte in ihrem gierigen Mund ab, gab ihr alles, was sich in den letzten Tagen bei ihm angesammelt hatte und sie schluckte auch noch den letzten Tropfen, saugte alles aus ihm raus, bis ihm schwarz vor Augen wurde und nicht viel gefehlt hätte, bis er umgefallen wäre so hart war er gekommen.

Als er wieder klar sehen konnte, blickte er auf Christy hinab, die zufrieden zu ihm auf lächelte. Und das konnte sie tatsächlich sein. Keine Frau, die er bisher im Bett gehabt hatte, konnte so gigantisch gut blasen wie Christy. Er zog sie nach oben, packte seinen erschlafften Schwanz wieder in die Hose und dirigierte sie zum Bett.

Mit einem kleine Zauber verriegelte er den Raum so, dass kein Laut nach außen dringen konnte, denn er würde sein Mädchen heute endlich wieder zum Schreien bringen. Und so sympathisch ihm die Jungs auch waren, Christy Lustschreie gehörten nur ihm. Sollten sie sich doch was anderes zum Aufgeilen suchen.

Vor dem Bett blieb er stehen und begann langsam, ihren Gürtel zu öffnen um sie auszuziehen. Doch sie wollte offensichtlich nicht langsam denn sie zerrte sich ihr Kleid, das ihn stark an eines seiner Hemden erinnerte, vom Leib. Darunter trug sie nur einen Slip, den sie sich zu Hause beim Packen noch schnell angezogen hatte und der jetzt zu dem Kleid auf dem Boden wanderte. Dann griff sie nach Viktors T-Shirt und zog es ihm über den Kopf.

Genießerisch betrachtete sie seinen nackten Oberkörper, an dem kein Gramm Fett zu sehen war. Bedächtig strich sie mit ihren Händen über seine Muskeln, umrandete mit den Fingerspitzen seine kleinen Nippel, die augenblicklich hart wurden und wanderte weiter nach unten, fasste von hinten in den Bund seiner Hose. Dort packte sie herzhaft zu. Er hatte einen fantastischen Knackarsch und sie knete ihn ein bisschen.

Als er seine Hände zu ihren Brüsten gleiten lassen wollte, gab sie nur ein verneinendes Geräusch von sich, schüttelte den Kopf und er hielt inne, sichtlich frustriert. Sie zog ihre Hände aus seiner Hose und bückte sich, um ihm seine Boots und Strümpfe auszuziehen. Als sie ihn von unten her anblickte, sah sie Augen, die zu brennen schienen. Seine Pupillen waren so stark geweitet, dass man nur noch einen kleinen Ring Braun sehen konnte und sie sah, wie sein Kiefer mahlte, sah eine dicke Ader an seinem Hals hervortreten in dem Bemühen, sich zurückzuhalten.

Sie war sich sicher, dass er sich nur zurückhielt, weil er Angst hatte, sie zu sehr zu verschrecken nachdem Draco sie missbraucht hatte. Dem war zwar nicht so aber sie würde ihn noch ein wenig zappeln lassen, denn sie genoss es tatsächlich ein bisschen zu sehr, in so in der Hand zu haben und zu bestimmen, wo es lang ging.

Mit einer langsamen Bewegung erhob sie sich wieder und blickte ihm dabei weiterhin fest in die Augen. Ihre Hände wanderten erneut unterhalb seines Hosenbundes und nach vorne, zogen ihn runter, so dass sein Glied, das bereits wieder im Begriff war, hart zu werden, frei ihren Blicken ausgeliefert war. Er trug keine Shorts so dass sie nur noch seine Hose ausziehen musste, damit er endlich in seiner vollen männlichen nackten Pracht vor ihr stand.

Sie spürte ihr Herz rasen und ihr wurde ganz heiß, als sie beobachtete, wie Viktors Schwanz unter ihrem begierigen Blick wieder zu seiner vollen Größe anschwoll und steil vor seinem Bauch nach oben ragte, dabei immer wieder ungeduldig zuckend. Abgesehen davon bewegte Viktor sich kein bisschen, wartete ihren nächsten Schritt ab obwohl es sehr schwer zu sein schien. Sein mächtiger Brustkorb hob und senkte sich heftig bei jedem Atemzug und als sie sein Glied packte, zuckte er zusammen und ein Grollen entrang sich seiner Brust aber noch immer blieb er still stehen.

„Worauf wartest du denn?", fragte sie ihn schelmisch, noch immer seinen zuckenden Schwanz in der Hand. Seine Augen verengten sich. „Du freches kleines Biest, für diese Nummer wirst du bezahlen!" Sie quiekte überrascht auf, als er sie schnappte, sich auf das Bett setzte und sie über seine Knie legte. Seine Hand sauste auf ihre Arschbacke hinunter und zischend entfuhr ihr die Luft. Er schlug sie nicht so hart, wie damals, als er sie wegen des Zuspätkommens geschlagen hatte, und es schmerzte nicht wirklich, fühlte sich sogar gut an.

Sie spürte, wie sie feucht wurde. Seine Hand streichelte über die Stelle, die er eben getroffen hatte und sie wand sich unruhig auf seinem Schoß. Ein zweites Mal klatschte seine Handfläche auf ihren Hintern, gefolgt von einem weiteren Streicheln. Insgesamt zehn Mal traf sie seine Hand und ein angenehmes Brennen verstärkte das Kribbeln in ihrem Unterleib.

Er stellte sie wieder auf ihre Beine und zog sie dann rittlings auf seinen Schoß wo sein Glied gegen ihren Venushügel drückte. „Das war für jeden Tag, den ich mich seit unserem letzten Mal nach dir verzehrt habe. Du wirst mich nie wieder so lange alleine lassen, capisce?" Sie nickte nur, da ihre Kehle und ihr Mund wie ausgetrocknet waren. Und dann packte er ihren Kopf und versenkte seine Zunge in ihrem Mund.

Sie stöhnte in seinen Mund. Sie liebte seine Art zu küssen, mal stürmisch, dann wieder zärtlich und dann wieder so als würde er sie am liebsten verschlingen. Sie begann, mit ihren Hüften zu kreisen um ein wenig von dem Druck abzubauen, der sich in ihr angestaut hatte doch er versetzte ihr einen weiteren Klaps auf den Hintern. „Langsam, Babe, sonst verschwende ich meinen Saft schon hier draußen obwohl ich doch tief in dir drin stecken möchte, wenn ich das nächste mal abspritze."

„Oh, scheiße, Viktor! Hör auf, sowas zu sagen, wenn du nicht willst, dass ich komme, ohne dass dein Schwanz nur annähernd in mir drin ist", wimmerte Christy.

„Wage dich, Süße. Dein erster Orgasmus in diesem Jahr gehört meinem Schwanz ganz alleine", zischte er an ihrem Ohr.

„Dann fick mich doch auch endlich!", schrie sie schon fast.

„Du vergisst scheinbar immer wieder, dass nicht du diejenige bist, die hier Forderungen stellt." Er rollte sich herum, und zog sie beide weiter aufs Bett. Er kniete sich vor sie und schaute auf sie hinab. „Öffne deine Beine für mich!", befahl er und sofort ließ sie sie auseinander klappen. Sein Blick saugte sich hungrig an ihren Brüsten fest, wanderte dann weiter hinunter.

Aber wenn sie gedacht hatte, dass er jetzt endlich in sie eindringen würde, hatte sie sich geschnitten. Stattdessen rutschte er etwas nach hinten und beugte sich dann mit seinem Kopf runter um seine Zunge über ihre nasse Spalte gleiten zu lassen. Himmel, hatte sie seinen Mund dort vermisst! Mit langsamen, genüsslichen Zungenbewegungen leckte er sie, genoss den herben Geschmack ihres Saftes und trieb sie ihrem Höhepunkt entgegen. Doch kurz bevor sie kam, hörte er auf und sie knurrte frustriert.

Sie packte ihn an seinem Kopf und drängte ihn dazu weiterzumachen aber sie hätte auch versuchen können, einen Berg zu bewegen. Verzweifelt wand sie sich unter ihm doch er blieb unnachgiebig. Erst nach einer Minute setzte er seinen Zungenspiel fort, bis sie wieder kurz vor dem Point of no return war doch wieder hörte er auf.

„Viktor!", rief sie erzürnt doch er grinste nur und kam mit seinem Kopf nach oben.

„Was ist denn, mein Schatz?"

„Mach... endlich... weiter!", presste sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

„Ts, ts,ts... irgendwie scheine ich mich noch nicht ganz klar ausgedrückt zu haben..." Sein Mund wanderte statt nach unten dieses Mal nach oben. Er küsste die kleine harte Wölbung über ihrer Scham und glitt dann weiter mit federleichten Küssen nach oben, umspielte erst eine Brustwarze mit der Zunge, dann die andere. Er genoss es, wie sie sich unter ihm wand, genoss es, dass er die Macht darüber hatte, sie kommen zu lassen oder eben auch nicht.

Er kannte ihren Körper mittlerweile fast so gut wie seinen eigenen und konnte ihn lesen wie ein Buch. Er kannte die Anzeichen, wenn sie kurz vor einem Höhepunkt stand und konnte ihn somit hervorragend vermeiden, wenn er das wollte. Aber so langsam protestierte sein kleiner Freund. Er wollte endlich in Christys heiße, triefend nasse Höhle gleiten daher bewegte er sich jetzt wieder abwärts und begann erneut, sie zu lecken.

Erleichtert stöhnte sie auf, drückte ihre Vulva begierig gegen seinen Mund. Als ihre Beine zu zittern begannen und er spürte, dass sie nur noch wenige Augenblicke von ihrem Orgasmus entfernt war löste er seinen Mund von ihr und noch während sie zornig aufschrie versenkte er seinen Schwanz mit einem einzigen gnadenlosen Stoß in ihr. Sie explodierte sofort und er kam ebenfalls, hielt seinen Samen aber noch zurück.

Er genoss das Gefühl ihrer seinen Schwanz melkenden Möse und begann dann endlich, in sie zu stoßen. Begierig kam sie jedem seiner Stöße entgegen und er legte sich ihre Füße auf seine Schultern, um noch tiefer in sie einzudringen. Er spürte seinen Sack bei jedem Stoß an sie klatschen, kostete diese Momente aus, wenn er sich komplett in ihr drin befand.

Immer wieder zog er sich langsam fast ganz aus ihr heraus nur um dann mit einem harten Stoß bis zum Anschlag einzudringen. Christy kam erneut laut seinen Namen schreiend. Nichts war so befriedigend, wie sie seinen Namen ausrufen zu hören, während sie kam. Sie gehörte ihm, mit Haut und Haaren und jedem, der versuchen würde, etwas daran zu ändern, würde das nicht gut bekommen.

Als sie wieder etwas zu Atem gekommen war, rollte er sich von ihr runter und drehte sich auf den Rücken. Sofort kam sie seiner stummen Aufforderung nach und setzte sich auf ihn, mit dem Rücken zu ihm. Sie wusste, dass er es liebte, ihren Arsch zu betrachten, während sie sich auf seinem Schwanz auf und ab bewegte. Er hatte ihr einmal gesagt, dass es ihn total antörnte, wie ihre Arschbacken wackelten, wenn sie auf ihn herabstieß und da sich sein Glied in ihr in dieser Position extrem gut anfühlte, war sie nur zu gerne bereit, ihm dieses Schauspiel zu bieten.

Also ritt sie ihn hart und massierte nebenbei sanft seine Hoden, was ihn jedes Mal ganz verrückt machte. Sein angefeuchteter Zeigefinger umkreiste immer wieder ihren Anus und als er endlich in ihn eindrang, genoss sie das Gefühl, ihn in beiden Löchern zu fühlen. Sie spürte schon wieder den nächsten Höhepunkt auf sich zurollen und stieß härter zu, brauchte alles von ihm. Und als sie dieses Mal kam spürte sie, wie er sich kurz darauf ebenfalls in ihr verströmte.

Nach einer Weile stieg sie von ihm runter und kuschelte sich dann an seine Seite. Er schlang einen Arm um sie und drehte sich ebenfalls auf die Seite. Die Beine ineinander verschlungen lagen sie beide da und er streichelte ihr über die Haare während sie ihn mit bedächtigen Bewegungen am Rücken kraulte. Irgendwann schliefen sie dann ein, glücklich, den anderen neben sich zu spüren.