Hallo ihr Lieben,
Senseless: Dankeschööön Jetzt geht's auch weiter.
Bianca: Ich fands auch gemein. Ich mag Draco ja. :) Aber keine Sorge er kommt noch besser ähm „Unfieser" rüber.
Dankeschön für dein Kommi.
8. The four of us are dying
Ein kalter Luftstrom, zieht durch die Gitterstäbe.
Gefangen.
Dichte Gitterstäbe, begrenzen meine Sicht.
Nichts, absolut nichts, zeigt mir was dar draußen ist.
Was Freiheit ist.
Unendlichkeit.
Die Möglichkeit zu gehen, zu fliegen, zu schreien, zu rennen.
In die Unendlichkeit.
Dem Sternenhimmel entgegen.
Die Möglichkeit, dass zu suchen nachdem ich mich sehne.
In der Finsternis.
Die Möglichkeit, nachdem zu verlangen, nachdem mein innerstes Schreit.
Der Freiheit.
Die Möglichkeit, zu vergessen, zu verstehen, zu erklären.
Der Unschuld.
Die Möglichkeit, nicht mehr missen zu müssen, nicht mehr zu sehnen.
Nach dir.
Draco blieb irritiert stehen und ballte die Hände zu Fäusten. Wie konnte dieses Miststück ihn so verarschen? Wie konnte sie bloß?
Ein Schlammblut das einen Malfoy in die Enge trieb. Das würde er nicht auf sich sitzen lassen. Er schüttelte sich wütend.
Sie würde entdecken was Gawain, sein eigenes, Verbrechen war? Das konnte er nicht zu lassen. Oh, wie er dieses Schlammblut hasste.
Etwas in seinem Magen sträubte sich gegen diesen Gedanken, doch er tat es rasch damit ab das es Gawains Gefühle für Aveline waren und nichts daran änderte wir er gegenüber Granger empfand.
Hastig folgte er ihr, er konnte ihr Kichern hören, als er den Flur betrat und stieg hastig die lange Wendeltreppe hinauf. Das Kichern wurde immer lauter und lauter und Draco durchquerte den Flur unter dem hölzernen Drach.
Er musste ausschließlich ihrem Gelächter folgen, um zu dem Zimmer zu kommen in dem sie war. Zornig stieß er die Tür auf. Hermione saß auf einem Bett und ließ die Beine von der Kante baumeln, die Fenster waren weit geöffnet und eine gläserne Tür führte auf einen kleinen Balkon. Das helle Holz verlieh dem Haus einen warmen Eindruck und Hermione machte keinerlei Anstalten ihr Lachen zu unterbrechen, als er rein kam.
Ärgerlich starrte er auf sie herab.
Ihre Wangen erröteten und sie breitete die Arme aus und starrte an die Decke.
„Oh, du hast das echt geglaubt.", kicherte sie unter ein paar lautstarken Lachanfällen.
„Oh, du hättest dein Gesicht sehen sollen."
„Halt die Klappe, Granger. Du fandest das echt lustig?"
Sie kicherte. „Klar."
„Oh Malfoy, du hättest deinen dämlichen Gesichtsausdruck sehen sollen. Selbst Ron über seinen Hausaufgaben ist nicht Mal halb so gut.", feixte sie lachend und setzte sich auf.
Er verzog das Gesicht. Grimmig. Zornig. „Granger du hältst dich offenbar für sehr lustig?"
„Ja.", erklärte sie kichernd und hielt sich die Hand vor den Mund.
Erbost musterte er sie, Hermione verstummte und grinste ihn mit einer Dreistigkeit an die eindeutig von einer Gryffindor kam.
Sie sprang auf und wirbelte an ihm vorbei.
„Oh Gawain, sei nicht sauer. Das war doch bloß ein kleiner Spaß."
„Spaß? Granger, dein Humor ist wahrlich seltsam."
Sie blieb neben ihm, im Türrahmen stehen und lächelte zufrieden. Ihre braunen Locken vielen ihr zerzaust ins Gesicht und ihr zufriedenes Grinsen machte alles bloß noch schlimmer.
Man verarschte keinen Malfoy. Niemand tat das. Niemand hatte das Recht dazu und schon gar nicht Granger. Dieses widerliche kleine Schlammblut.
Seine Nasenflügel bebten und er blickte angewidert auf sie herab. Besonders sie hatte dieses Recht nicht, da sie Gawains Gemahlin war. Seine Frau. Er biss die Zähne zusammen und griff nach ihrem Handgelenk. Ihre Wangen erröteten, ebenso plötzlich. Regungslos stand sie da und blickte zu ihm auf. Ihre Lippen waren leicht geöffnet und er tat schwer daran sich von ihrem Anblick los zu reißen.
„Lass die dämlichen Spielchen, Granger.", fauchte er wütend.
Sie blickte unverändert zu ihm aus. Oh, wie er dieses Blick hasste. Warum musste sie ihn so ansehen? Warum so? Unerschütterlich sah sie ihn an und zeigte nicht die kleinsten Anzeichen einer Reaktion. Er bebte.
„Wir sind nicht ewig hier, Schlammblut. Wir sollten die verdammte Zeit nutzen um heraus zu finden was Gawain verbrochen hat. Wer weiß, wie lange wir immer wieder hier her müssen. Ich hab keine Lust diese Zeit in Askaban zu verbringen.", fuhr er sie grob an.
Hermiones Lippe zuckte wütend nach oben. „Wenn das so ist.", ihr Gesicht hatte jegliche Farbe verloren.
„Einen Asakabanaufenthalt kann man einem Malfoy ja wirklich nicht zu muten. Nicht das ihr damit Erfahrung hättet.", fauchte sie.
Ruppig versuchte sie sein Handgelenk aus seinem Griff zu befreien. „Lass mich los, Malfoy."
Er zögerte. „Lass mich los. Sofort. Du willst dir deine reinblütige Hand doch nicht vergiften."
Draco zuckte und ließ verringerte den Druck auf ihrer Hand. Sie befreite sich sofort aus seiner Umklammerung, als würde seine Berührung ihr weh tun. Er erstarrte. Waren es Gawains Gefühle die diesen Gedanken hassten.
Etwas in ihm hasste ihren Hass auf ihn. Etwas in ihm hasste sein innerstes dafür, dass sie sich nicht von ihm berühren ließ. Sicher- war es Gawain. Was sollte es sonst sein? Seine Lippen brannten und sie drückte sich an ihm vorbei. Sehr darauf bedacht ihn nicht zu streifen, als wäre er der Abschaum. Bereute er? Ein Malfoy bereute niemals. Aber Gawain Molière?
Hermione eilte ihm hastig vor weg. Ein Schlammblut war sie also. Nicht mehr Ave, sondern bloß noch Dreck in Dracos Augen und wieder einmal wurde ihr bewusst wie sehr sie diesen arroganten Kerl hasste. Rasch blinzelte sie die Tränen weg die in ihre Augen traten.
Seinetwegen stritt sie bloß noch mit Harry und Ron. Seinetwegen war sie jetzt hier. Hätte er sie nicht aufgehalten. Wütend stieß sie die nächst gelegene Tür auf und erblickte einen Schreibtisch unter der Schräge des Daches. Pergamentrollen und Bücher waren im Zimmer verstreut. Hier und da lag ein geöffneter Briefumschlag. Von anderswo blinzelte sie Fotos von Aveline an. Es war erschreckend, sich selbst in all diesen Situation zu sehen in denen sie niemals gewesen war.
Dies musste Gawains Arbeitszimmer sein und er musste vernarrt in seine Frau gewesen sein. Wahrlich vernarrt. Er schien Aveline zu vergöttern. Hermione schluckte. Es war schwer für sie, sich ein Bild von Gawain zu bilden. Besonders da er Malfoy war.
Doch Gawain schien seine Frau zu lieben. Ehrlich zu lieben. Sie lächelte traurig und trat ein.
„Hier ist sein Arbeitszimmer, Malfoy.", bemerkte sie kühl.
Ihr Blick hing an Gawains Unterlagen, wie viel würden diese Unterlagen über das Leben der beiden preisgeben? Ganz gleich wie viel es war. Sie waren ein Juwel.
Hermione strich über den Einband eines Buches und betrachte sein Regal interessant. Schockiert musste sie erkennen, dass Gawain eine weitausgrößere Sammlung über Vampir-Literatur besaß, als sie selbst in Hogwarts zu finden war.
Es war eine andere Zeit, versuchte sie Gawains ausgesprochenes Interesse an den Wesen der Dunkelheit gut zu heißen. Sie wollte nicht, dass jene Sympathie die Gawain eben erst gewonnen hatte zu schwinden begann.
„Sieh an, sieh an, Granger. Der Strigoi hat doch noch etwas zu bedeuten.", höhnte Malfoy, der das Regal über ihre Schulter musterte.
Sie wicht von ihm weg. „Ach ja, wie Mr. Malfoy meinen.", entgegnete sie kühl.
„Es ist doch offensichtlich, dass er sich für Vampire interessiert."
„Nein- was? Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht.", spottete sie.
„Dein Humor ist wirklich lachhaft, Granger."
„Aber deiner ist besser."
„Immerhin versuche ich nicht amüsant zu sein und dir täte auch besser daran, es zu lassen."
„Welch ein Kompliment, Malfoy."
„So bin ich nun einmal."
Desinteressiert wandte er sich ab und betrachtete schnaubend den Rest des Raumes. Er durchwühlte Gawains Unterlagen grob, doch dann viel sein Blick auf Avelines Fotos. Bei einem in dem sie sehr knapp begleitet auf der Veranda stand hielt er inne. Hermiones Gesicht nahm den bekannten rot Ton an. Peinlich berührt betrachtete sie ihn, bis er sie anzüglich grinsend umwandte.
„Heißes Foto, Gr...Ave.", erklärte er und beleckte sich zweideutig die Zunge.
„Malfoy.", knurrte Hermione drohend.
„Was den?", entgegnete er kühl.
„Gut das Aveline bereits mit mir verheiratet ist. Da darf ich das sagen."
„Ahja.", ihre Unterlippe bebte gefährlich.
Er betrachtete sie herablassend. „Das war eine Art Kompliment, Ave. Allerdings lediglich an Aveline, sie ist reinblütig da brauch man sich nicht schämen."
„Woher willst du das wissen?"
„Das sie reinblütig ist? Ganz einfach- meine Urgroßmutter hätte sie sonst nie mit ihr abgeben."
Hermione murmelte etwas Unverständliches was verdächtig nach Beschimpfungen wie „Hohl" und „Engstirnig" klang, doch sie bemühte sich nicht Malfoy direkt anzugehen, sondern trat neben ihm an den Schreibtisch. Sodass Draco das Bild aus den Augen verlor und sich Gawains Unterlagen zuwandte.
Hermione durch stöberte die Unterlagen. Sie würde sich nicht anmerken lassen wie Malfoys Bemerkungen sie jedesmal aufs neue kränkten. Nicht vor ihm.
Konzentriert zog sie den ein oder anderen Brief Umschlag hervor, doch es war nichts dabei das auf eine Gerichtsverhandlung hinweisen konnte. Ihr Blick traf ein Bild von Gawain und Aveline. Beide umarmten einander glücklich. Was wenn er wirklich unschuldig war?
„Ey Granger, ich hab ihn.", riss Draco sie aus ihren Gedanken.
Er hielt ein Brief in der Hand der mit dem großen Siegel des Ministeriums gezeichnet war. Jeglicher Ärger über Malfoy schien verflogen.
„Mach ihn schon auf.", forderte sie neugierig.
Er lachte. „Malfoy.", fauchte sie streng. Ihr Ton ließ keine Wiederrede zu.
„Granger, Granger warum hast du bloß so ein aufbrausendes Temperament.", tadelte er.
Ihre Augen glitzerten gefährlich.
„Brauch man das um sich, als Mädchen unter Potty und Wiesel durch zu setzen?"
Sie zischte bedrohlich.
„Och komm schon, Granger. Sei nicht so verkrampft. Mit wem von beiden hast du was?"
Ihre Augen verengten sich.
„Mit Prinz Potty? Oder ist es tatsächlich das arme, wehleidige Wiesel?"
Ihre Nasenflügel erzitterten.
„Ave."
„Nenn mich nicht Ave, Malfoy. Jetzt mach endlich diesen verdammten Brief auf."
Irritiert musterte er sie. „Das hat dich doch die letzten Tage nicht gestört.", stellte er fest.
„Die letzten Tage hast du mich auch nicht, als Schlammblut herab gesetzt."
„Bist du wahrlich so empfindlich?"
„Es geht dich nicht an wie und was ich bin, Malfoy. Jetzt mach endlich den verdammten Brief auf."
Er stutzte und blickte sie total verdattert an.
„Bei Merlin, Malfoy."
„Was, Granger? Was?", er klang kälter, als er es beabsichtigt hatte, doch sie überging das völlig.
Unwirsch riss sie ihm den Brief aus den Händen und faltete ihn auf, mit einem letzten Blick auf Draco begann sie ihn laut vor zu lesen:
Sehr geehrter Mr. Molière,
wir haben beschlossen Sie zu der Gerichtsverhandlung am 28. Dezember, als Angeklagten zu laden. Sie werden beschuldigt, den Vorsitzenden des in der Zauberergesellschaft hoch anerkannten Vampir Ordens, Kai aus dem Hause Molière, grausam zu ermordet haben.
Bis zur Beginn der Untersuchungen ist es Ihnen nicht gestattet das Land länger, als einen Tag zu verlassen. Ebenso müssen wir sie bitten ihre Arbeit im Ministerium einzustellen um das Bündnis zwischen Magiern und Vampiren nicht zu gefährden.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Smith
„Ey Malfoy, das heißt wir haben bis Dezember Zeit dafür zu sorgen, dass die Reisen aufhören. Wir sollten zu Dumbledore..."
Draco sackte zusammen. Er wusste selbst nicht warum es ihn so traf das Gawain ein Mörder war. Schließlich war es nicht so, als wäre das Dunkle für ihn völlig unbekannt. Sein Vater hatte sicher gemordet. Mehr als einmal. Ebenso wie seine Tante Bella und doch das er selbst oder zumindest Gawain etwas derartiges getan haben sollte traf ihn. Hermione hielt ihm den Brief hin und er betrachtete die Zeilen.
„Granger? Du weißt was das heißt?"
„Was genau daraus?"
„Kai aus dem Hause Molière, diese Formulierung benutz man bloß bei Vampiren."
„Er muss mit uns- mit Gawain verwandt gewesen sein?"
„Ja, das erklärt Gawains Interesse für Vampire."
„Aber wenn sie verwandt waren, müsste er dann nicht selbst ein...",
„Meine Rede. Ganz meine Rede, Ave. Immerhin denkst du mit, nicht wie Crabbe und Goyle."
„Diesen Vergleich habe ich überhört, Gawain."
„Inordnung.", er schmunzelte und beugte sich zu ihr, sodass sie auf einer Augenhöhe waren.
Der Streit schien vergessen. Hermione grinste verstohlen, sie konnte nicht anders, als sie ihn Lachen sah.
„Es behackt mir nicht, dass Gawain jemanden ermordet haben soll.", flüsterte sie und schlug die Augen nieder.
„Mir auch nicht.", gestand er und es wirkte, als wären es die ersten ehrlichen Worte die sie aus seinem Mund hörte.
„Vielleicht sollten wir...", sie deutete auf Gawains Bücher.
„Gucken was wir über Vampirismus heraus finden können. Vielleicht muss du – Gawain – kein Vampir sein, obwohl du mit ihnen verwandt bist."
„Granger!"
„Ja, ich weiß wie unlogisch das klingt."
„Siehst du."
„Aber wir sollten uns wenigstens informieren, ich mein du...", sie stotterte „...er scheint eine wirkliche wichtige Person umgebracht zu haben."
„Ich hätte nicht gedacht das ausgerechnet du, da einen Unterschied macht. Bei einem Mord."
„Tue ich auch nicht.", sagte Hermione wahrheitsgemäß.
„Ich hab mir bloß Gedanken darüber gemacht, welche Folgen das für dich hat."
„DU hast dir Gedanken um mich gemacht? Machst du dir etwa Sorgen. Ui Granger."
„Nein, mach ich nicht."
„Ach ja?"
„Wir hängen hier beide drin und ich finde..."
„Du hast mir nicht geantwortet."
„Doch. Ich habe bloß nicht vor, mich zu wiederholen."
„Weil du dir nicht sicher bist?"
„Wie doof bist du eigentlich, Malfoy. Ich habe bereits einmal geantwortet, das reicht!"
„Mach keinen auf interlektuell."
„Tue ich nicht."
„Ach nein?"
„Nein."
„Jetzt hast du dich wiederholt, ich dachte du wiederholst dich nicht."
„Kein Kommentar, Malfoy.", entgegnete sie gereizt und trat an die Bücher.
Sie musterte die Bücher konzentriert und überflog den ein oder anderen Titel. Gelegentlich hob sie die Hand und berührte mit beinah ehrfürchtiger Miene den Buchrücken des jeweiligen Werkes.
„Fantastisch.", murmelte sie, als sie eine Erstausgabe von „Vampirismus in der Historik" aus dem Regal zog.
„Vielleicht wäre es sinnvoller wenn wir Gawains Unterlagen durchforschen.", erklärte Draco distanziert, während Hermione bereits in dem ledergebundenen Buch versank.
„Oh- ja du hast Recht.", schreckte sie hoch.
„Das hatten wir schon, Granger. Ich hab immer Recht.", sie überging ihn kommentarlos.
„Er war ein ganz schöner Chaot."
„War ja klar, dass DU nur das negative an ihm siehst."
„Ich sehe Tatsachen, Malfoy."
„Ach ja, was siehst du dann in Weasley? Hirnmatsch?"
„Lass Ron in Ruhe."
„Oh- Granger du verteidigst das Wiesel? Ist es doch das Wiesel, nicht Potty?", höhnte er in provokantem Ton.
„Eifersüchtig, Malfoy?", ihre Augenbraue schnellte kritisch nach oben.
„Auf dich? Bei Grindelwald, Granger."
Sie grinste sich lasziv und schnappte sich einen Stapel von Gawains Unterlagen um ihn fein säuberlich neben sich auf dem Boden zu Stapeln. Systematisch schob sie alles zur Recht und beachtete Draco keines Blickes.
Müde griff er nach Gawains Papieren und ließ sich neben ihr auf dem Teppich nieder. Sie murmelte unentwegt vor sich hin und machte sich Notizen auf einer Pergamentrolle. Er beobachtete sie eine ganze Weile bis er schließlich über seinen eigenen Unterlagen weg nickte.
„Malfoy! Verdammt, Malfoy. Wach auf.", weckte ihn Hermiones Stimme am nächsten Morgen wütend.
„Wo...mach nicht so ein Terz, Granger.", fuhr er sie irritiert an und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
Sie erstarrte und blickte ihn finster an, derweilen rieb er sich verkrampft über den Nacken und gähnte ausgiebig. Der Papierstapel vor seiner Nase schien sehr zerknittert und er musste wirklich in einer ungünstigen Position eingenickt sein. Warum hatte dieses Biest ihn nicht geweckt? Halt. Nicht er allein musste in dieser ungünstigen Position weggenickt sein. Sie beide mussten dicht an einander auf dem Boden geschlafen. Ja, genau so stellte man sich eine Rendezvous mit Granger vor. Nicht das er es sich jemals vorgestellt hatte, aber trotzdem. Dicht aneinander- er würgte – gekuschelt auf tausenden von Büchern und Unterlagen. Er errötete zornig.
„Malfoy?", fragte sie zögernd. „Wie spät ist es?"
Er warf ein Blick auf seine Armband Uhr und sprang auf. Erst als er sich hektisch umwandte viel ihm auf das er gar nichts tun konnte. Sie beide waren weit weg von Hogwarts.
Selbst wenn er wollte, diesmal würde es der Schaden nicht bloß bei Unpünktlichkeit belassen.
„Halb 10.", murmelte er rasch und das blanke Entsetzen erschien auf ihrem Gesicht.
„Scheiße, scheiße. Wir müssen ein Weg finden hier raus..."
„Nicht das die ganzen lächerlichen Gerüchte nicht ohnehin schon kusieren würden, Ave."
„Es geht nicht um die verdammten Gerüchte. Wir verpassen Zaubertränke und wenn das so weiter geht auch Alte Runen. Scheiße!"
„Na, na. Diese Worte aus deinem Mund."
„Klappe."
Er lachte bedrückt auf. „Wie Mylady wünschen."
Hoffe es gefällt euch! Kommis büdddde? Der Button beißt nicht. Freu mich über jedes kleine Kommi.
Loves, Hannah
