Auf der Suche nach Glück

Chapter 8: Angst und Zorn

Erzählt von Harry Potter

Der Morgen war schön. Weiß glitzerte die Welt, wie sie friedlicher nicht hätte sein können. Kein einziger Mensch war auf der Straße, kein Lärm durchbrach die Stille.

Lächelnd stand ich am Fenster und beobachtete den Himmel, welcher zum ersten mal seit Tagen wieder im wolkenfreien Blau strahlte. Ein einsamer Vogel durchzog die kühlen Lüfte. Verträumt sah ich ihm hinterher. Dann traf es mich wie ein Blitzschlag. Hedwig. Seit gestern Vormittag saß sie allein in ihrem Käfig. Ich hatte sie gar nicht füttern können. Hoffentlich hatte Dudley ihr nichts angetan oder Onkel Vernon. Voller Sorge stürmte ich in den Garten. Tante Petunia würde sicherlich schon wach sein und in der Küche herumwerkeln. Es bestanden also gute Chancen endlich wieder ins Haus zu kommen.

Unüberlegt schlug ich mit den Fäusten gegen die Tür. Hektisch tippelnde Schritte wurden laut und kurz darauf wurde die Tür aufgerissen. Tante Petunia starrte mich verwundert an.

„Wo kommst du denn her?"

Wortlos stürmte ich an ihr vorbei in mein spartanisches Zimmer. Dort bot sich mir ein Bild der Verwüstung. Meine Schulbücher und Hefte lagen wild auf den Boden verstreut. Das Tintenfass war zerbrochen und die grüne Flüssigkeit bildete eine hässliche Pfütze auf dem dreckigen Holzfußboden. Einige lose Blätter flatterten, vom Wind getrieben, welcher durch den schmalen Türspalt pfiff, über das wüste Chaos. Mein entsetzter Blick wanderte zu dem kleinen Tisch, auf dem Hedwigs Käfig stehen sollte. Er war weg. Fahrig wanderte mein Blick durch die kleine Kammer. Doch Hedwig blieb verschwunden.

Panisch sprang ich aus dem Schrank und drehte mich unsicher im Kreis. „Hedwig", schrie ich verzweifelt durchs Haus. „Hedwig?!"

„Was machst du für einen Lärm, Bengel?" Meine Tante stand hinter mir. Ihr finsterer Blick bohrte sich in meinen Rücken. Ich konnte ihn spüren.

„Es ist kurz nach sieben. Dein Onkel und dein Cousin schlafen noch!"

Wütend fuhr ich herum. „Wo ist Hedwig?!" Eine unverhohlene Drohung lag in meiner Stimme.

„Was weiß ich, wo dieses dreckige Vieh ist? Sag mir lieber, wo du die ganze Nacht warst?"

„Ich hab bei Mrs. Figg geschlafen. Oder sollte ich lieber im Garten erfrieren?"

Sie maß mich mit einem empörten, wie auch verwirrten Blick. „Was hast du denn bei der alten Mrs. Figg zu suchen? Reicht es nicht, dass du schon uns zur Last fällst? Jetzt belästigst du schon unsere Nachbarn. Und was soll das heißen, 'im Garten erfrieren'?"

„Das weißt du doch ganz genau", brach es verächtlich aus mir heraus. „Tu doch nicht so, als ob du nicht wüsstest, dass Onkel Vernon mich vor die Tür gesetzt hat."

„Vor die Tür gesetzt?" Nun war die Verwunderung echt, doch nur von kurzer Dauer. Gleich darauf glitt wieder die Verachtung in ihre Augen. Wahrscheinlich hatte sie meine Abwesenheit gar nicht bemerkt. Ich war sowieso nur Luft für die Dursleys.

„Das geschah dir wahrscheinlich recht. Wer weiß, was du schon wieder angestellt hast."

„Ich hab gar nichts-", doch schon fuhr sie mir wieder ins Wort.

„Und was ist das hier für ein Chaos?" Sie deutete funkelnd in den Schrank unter der Treppe, der sich mein Zimmer schimpfte.

„Das war ich nicht!"

„Ach nein? Hat es sich selbstständig verwüstet?"

„Warum sollte ich denn meine Schulbücher auseinander rupfen und meine Tinte verschütten?"

„Was weiß ich, was in deinem verdorbenen Hirn vorgeht?"

Ich ballte wütend die Hände zu Fäusten und atmete tief durch, um die Ruhe zu bewahren.

„Du weißt also nicht, wo Hedwig ist?"

Sie schüttelte gleichgültig den Kopf, wobei ihrer dürrer, viel zu langer Hals Falten schlug.

„Also schön." Entschlossen stapfte ich die Treppen hinaus. Mit einem lauten Knall schlug die Tür zu Dudleys Zimmer, oder sollte ich es lieber Luxusappartement nennen, gegen die Wand. Mein fetter Cousin brabbelte irgendwelche unverständlichen Dinge in seine Decke, drehte sich missmutig auf die andere Seite und schnarchte weiter. Ich packte ihn grob am Kragen seines Schlafanzuges und rüttelte ihn aus dem Schlaf. Träge hob er die Augenlider und starrte mich an, als wäre ich ein lästiges Insekt.

„Was hast du mit Hedwig gemacht", knurrte ich wütend.

Genervt schob er mich von sich runter. „Ich hab deine blöde Eule aus dem Fenster geworfen!" antwortete er gleichgültig und wollte sich bereits wieder umdrehen und weiterschlafen. Doch als er meine vor Zorn sprühenden Augen erblickte schien alle Müdigkeit aus ihm zu weichen. Er hatte Angst vor mir, dass wusste ich. Ein entsetztes Grunzen entfloh seiner fetten Kehle und seine Pupillen weiteten sich panisch.

„DU HAST WAS?!"

Einige Sekunden stand ich wie erstarrt. Dann stürmte ich fassungslos zum Fenster, riss es auf und ließ meinen Blick über den verschneiten Hof wandern. Und tatsächlich. Unten, nahe der Garageneinfahrt, erkannte ich einen zerbeulten Käfig. Panik überkam mich. Ich konnte nicht erkennen, ob Hedwig sich noch darin befand. Vielleicht hatte sie den Sturz nicht überlebt. Hass stieg in mir auf. Hass auf Dudley, auf die ganzen Dursleys. Sie hatten nicht einmal Respekt vor einem wehrlosen Tier. Sie hatten ihre Wut an Hedwig ausgelassen, Wut, die sich eigentlich auf mich hätte richten sollen.

Zitternd krampften sich meine Hände in das verschneite Fensterbrett. Meine Lippen bebten vor unterdrücktem Zorn.

„Warum hast du das gemacht?"

„Weil... weil sie mir auf die Nerven ging."

Völlig in Rage fuhr ich herum und packte ihn erneut am Kragen seines riesigen Schlaganzugs.

„Weißt du, was ich jetzt am liebsten mit dir machen würde. Ich würde dir jedes hässliche fettige Haar einzeln ausrupfen und dir deine Augen auskra-"

Eine harte Hand packte mich am Genick und stieß mich hart zu Boden. „Wagst du es schon wieder meinem Sohn zu drohen, dreckiger Nichtsnutz?

Mein Onkel baute sich gigantisch vor mir auf. Sein Kopf war blutrot und ich erkannte einzelne Adern, die brodelnd hervorgetreten waren, als walle Lava in ihnen.

„Das ist das letzte Mal, Bursche, dass du so glimpflich davon kommst. Es wird Zeit, dass dir mal jemand Manieren einprügelt!"

Trotzig begegnete ich seinem Blick. Was konnte er mir schon anhaben? Schmerzen war ich gewöhnt. Es gab nicht viele in meinem Alter, die einen Cruciatus-Fluch schon am eigenen Leib erlebt und überlebt hatten.

Er packte mich erneut und riss mich auf die Füße. „Deine idiotische Schule kannst du dir aus dem Kopf schlagen. Jetzt werden andere Seiten aufgezogen. Du gehst ab sofort auf das St.-Brutus-Sicherheitszentrum für unheilbar kriminelle Jungen. Da gehörtest du schon von Anfang an hin."

„Nein", kreischte ich und versuchte mich loszureißen. „Lass mich los. Du hast mir gar nichts zu sagen."

Eine schallende Ohrfeige brachte mich zum verstummen. Benommen stolperte ich hinter ihm die Treppen hinunter. Derb zerrte er mich hinter sich her bis ins Wohnzimmer.

Ich hatte keine Angst davor, was mich erwartete. Doch die Gewissheit meine Freunde und Hogwarts nie wieder zu sehen lähmte mich. Das durfte einfach nicht sein. Mein Onkel wollte mir auch noch das letzte bisschen nehmen, was mir geblieben war...

Erzählt von Draco Malfoy

Als ich erwachte war das Bett neben mir leer. Aus dem Wohnzimmer duftete es bereits nach frischen Brötchen und heißem Kaffee. Hungrig tappte ich aus dem Schlafzimmer. Mrs. Figg deckte gerade den Tisch, als ich zu ihr stieß.

„Guten Morgen", begrüßte sie mich lächelnd. Ich nickte wortlos, um ihren Gruß zu erwidern und setzte mich auf einen freien Stuhl. Seit langem fühlte ich mich endlich einmal wieder ausgeruht und frisch. Auch die Schmerzen hatten nachgelassen.

„Greif ruhig zu, Junge. Harry wird sicherlich gleich wiederkommen."

Fragend sah ich auf. „Wie?"

„Hat er dir nicht erzählt, dass er uns heute zum Bahnhof begleitet? Ach, das konnte er ja gar nicht. Du hast ja schon geschlafen. Wo hab ich nur meinen Kopf?" Ein helles Lachen entrann ihrer Kehle.

Ich seufzte leise. Ich wurde ihn einfach nicht los, diesen Potter. Aber am Bahnhof hätte ich ihn sowieso wiedergesehen. Was machten da die paar zusätzlichen Minuten, die ich noch mit ihm verbringen musste, schon?

Abwesend langte ich nach einem dampfenden Brötchen. Endlich war mein Hunger zurückgekehrt. Ich musste wieder zu Kräften kommen, um Hogwarts stolz entgegen zu treten. Ich würde wieder in meine Rolle schlüpfen. Der starke, unnahbare Malfoy. Auch wenn ich kein Malfoy mehr war. Meine Fassade würde härter sein, als je zuvor. Und wenn sie es so wollten, dann sollte der Krieg beginnen. Ich war bereit. Aber ich würde mit erhobenem Kopf untergehen.

Erzählt von Harry Potter

Er hatte seine Hand erhoben, bereit zum ersten und einleitenden Schlag. Erschrocken hatte ich die Augen geschlossen und auf den Aufprall gewartet. Doch der war ausgeblieben.

Langsam hob ich meine Augenlider. Es bot sich mir ein Bild, welches skurriler nicht hätte sein können. Ein Junge mit silberblonden Haaren hatte meinen verdutzten Onkel beim Handgelenk gepackt und seinen Schlag abgefangen. Dieser starrte ihn nun an, als wäre er gerade aus dem Himmel gefallen. „Wer... was soll das? Was hast du in meinem Haus zu suchen, Bengel?" keifte er.

„Die Tür war offen", meinte er trocken. „Ich bin hier, um Potter abzuholen. Wir brechen auf."

Wenn Blicke töten könnte würde Malfoy jetzt wohl auf der Stelle umfallen.

„Aufbrechen? Wohin? Er geht nirgendwo hin. Ich bringe ihn ins St.-Brutus-Sicherheitszentrum für Kriminelle."

Malfoy zog spöttisch eine Augenbraue hoch. „Alles klar." Er bedachte ihn noch mit einem Blick, der deutlich machte, dass er meinen Onkel, den Muggel, für nicht ganz dicht hielt, zog mich dann vom Sessel hoch und schleifte mich hinter sich her. Ich war zu verblüfft, um mich gegen seinen harten Griff zu wehren.  

„Aber, meine Bücher. Ich muss noch meine Bücher holen", fiel es mir plötzlich ein. Er seufzte genervt und nickte.

Hinter mir hörte ich die polternden Schritte meines massigen Onkels. „Für wen haltet ihr euch eigentlich?" Mit in die Hüfte gestemmten Armen baute er sich vor uns auf. „Du", er deutete mit seinem dicken Finger auf mich, „bleibst hier und du", sein Finger wanderte weiter zu Malfoy, „verschwindest gefälligst aus meinem Haus!"

Der silberblonde Slytherin verengte bedrohlich seine grauen Augen zu Schlitzen. „Jetzt hör mal zu, Muggel. Du hältst entweder die Klappe und hörst auf hier rumzuspucken, oder ich erledige das für dich und du landest schneller an der nächsten Wand, als dir lieb ist!" Dabei zog er demonstrativ seinen Zauberstab aus der Hosentasche. Onkel Vernons Augen weiteten sich entsetzt und Malfoy seufzte genervt.

„Los, hol schon deine Bücher! Ich warte nicht ewig", rief er mir zu. Ich nickte hastig und stürmte davon, innerlich betend Malfoy würde seine Drohung nicht wahrmachen. Denn obschon ich meinen Onkel nicht leiden konnte würde sich ein hässlicher Fettfleck nicht so gut an der Flurtapete machen, wo Tante Petunia doch soviel Wert auf Ästhetik legte.

Ein kleines Grinsen legte sich über meine Lippen. Schon komisch, dass ich meinen Humor noch immer nicht verloren hatte.

Wenig später kehrte ich mit dem Arm voller Bücher zurück. Viel hatte ich über die Ferien nicht mit in den Ligusterweg genommen, da ich weder Schulkleidung, noch meine Quidditch-Utensilien in der Muggelwelt gebrauchen konnte. Lediglich die wichtigsten Bücher, die ich für meine Hausaufgaben benötigt hatte oder die ich über die freien Tage lesen wollte, hatten in meinem Koffer Platz gefunden.

Malfoy wartete bereits ungeduldig, immer von einem Fuß auf den anderen wippend. Von Onkel Vernon war keine Spur zu sehen. Womöglich hatte der Slytherin ihn während meiner Abwesenheit in die Flucht gejagt.

„Komm schon!" forderte er mich auf ihm zu folgen. Widerspruchslos tappte ich hinter ihm her hinaus in den Garten.

„Danke", murmelte ich leise. Ich spürte, wie seine grauen Augen mich fixierten.

„Bild dir bloß nicht ein, dass ich es für dich getan hab. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Stärkere auf Schwachen rumhacken."

Ich sah auf. „Ich bin nicht so schwach, wie du denkst! Und außerdem, seit wann besitzt du denn bitteschön einen Sinn für Gerechtigkeit?"

Er antwortete nicht, sondern marschierte geradewegs auf das Nachbargrundstück zu, meine Füße jedoch lenkten automatisch Richtung Garageneinfahrt, in der ich, von Dudleys Zimmer aus, Hedwigs Käfig gesehen hatte.

„Wo willst du denn jetzt schon wieder hin?" murrte er ungehalten.

„Ich muss nur schnell was nachschauen!" Meine Schritte beschleunigten sich. Ein ungutes Gefühl machte sich in meiner Magengegend breit. Die Gitterstäbe des Käfigs waren stark verbogen, aber ich konnte weder das weiße Gefieder meiner Schneeeule erkennen, noch ihr wütendes Gekreische hören. Der Käfig war leer. Beunruhigt hielt ich inne und ließ meinen Blick über den Boden und schließlich durch den Himmel schweifen. Nirgends war auch nur eine Spur. Keine Federn, kein Blut. Sie musste bei dem Aufprall aus dem Käfig entkommen sein und hatte das Weite gesucht. Jedenfalls hoffte ich das...

„Was is jetzt? Wir haben nicht ewig Zeit!" ertönte Malfoys schnarrende Stimme hinter mir.  „Ich komme", entgegnete ich leise, sodass er es wahrscheinlich gar nicht hörte. Mit einem letzten Blick in den blauen Himmel folgte ich ihm zurück zu Mrs. Figg. Wenn ich nach Hogwarts zurückkehrte würde Hedwig mich dort schon finden. Sie war ein kluges Tier. Sie würde mich finden... sofern sie noch lebte...

Erzählt von Draco Malfoy

Es wimmelte nur so von Menschen, als wir aus dem Kamin kletterten, uns den Staub aus den Kleidern klopften und uns unter das Bahnhofsgerangel mischten. Niemand beachtete uns. Niemand machte Kommentare über das seltsame Pärchen. Ein Slytherin und ein Gryffindor. Ein Malfoy und ein Potter. Die zwei größten Erzfeinde Hogwarts. Welch Schande. Wie tief würde ich noch sinken?

Arabella drängte uns zur Eile. Ich erinnerte mich noch gut an das Versprechen, welches ich meiner Mutter gab, sofort in den Zug einzusteigen. Potter hetzte verständnislos neben mir her.  Wie Kämpfer zwängten wir uns durch die Massen, boxten wir uns unseren Weg frei. Doch nicht nur wir schlugen um uns. Immer häufiger kassierte auch ich schmerzhafte Ellenbogenstöße.

„Warum rennen wir so?" fragte Potter schließlich genervt. „Es ist doch noch genug Zeit!" Mrs. Figg nahm sich nicht den Moment darauf zu antworten, sondern schob uns immer weiter voran.

Ich hatte all meine Sinne auf den Weg konzentriert, als sich plötzlich, ganz unerwartet, eine eiskalte Hand auf meine Schulter legte. Erschrocken fuhr ich herum und jegliche Farbe wich aus meinem Gesicht. Da stand er. Ich war zu geschockt, um mich zu rühren, zu entsetzt, um etwas zu sagen. Meine Glieder waren wie erstarrt, meine Kehle zugeschnürt.

„Draco", begann mein Gegenüber mit sanfter Stimme, als wolle er mich verhöhnen. „Willst du deinem Vater nicht auf Wiedersehen sagen?"

Ich stolperte einen Schritt zurück, doch es waren zu viele Menschen um mich herum, als dass ich hätte fliehen können. Arabella war nun ebenfalls auf die hochgewachsene, weißhaarige  Gestalt aufmerksam geworden. „Mr. Malfoy", begrüßte sie ihn abfällig, wobei sie mich am Arm packte und zu sich zog. „Was verschafft uns die Ehre?"

„Lassen Sie meinen Sohn los. Das ist eine private Angelegenheit."

„Ach ja?" Sie rümpfte die Nase. „Nun, leider seh ich das anders. Draco steht unter meiner persönlichen Aufsicht und meine Pflicht ist es ihn unbeschadet zum Zug zu geleiten. Wenn Sie also entschuldigen..." Gelassen wandte sie ihm den Rücken zu.

Ich bewunderte ihre Ausstrahlung, ihre selbstbewusste Art. Trotz ihres Alters wirkte sie meinem Vater in diesem Moment ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Doch mit seinem Zorn und seinem Hass, die ihm eine gewisse düstere, fast greifbare Macht verliehen, konnte sie nicht mithalten.

„Unbeschadet?!" Die Stimme meines Vaters bebte bedrohlich. „Was wollen Sie mir unterstellen? Sie wissen doch gar nichts! Zudem sind Sie weder Dracos Vormund, noch sonst irgendeine Verwandte und haben somit kein Recht sich hier einzumischen, Mrs. Figg", raunte er gefährlich, wobei er all seine Verachtung in ihren Namen legte. Anscheinend waren sie einander nicht unbekannt.

„Gehen Sie mir also endlich aus dem Weg, sonst werde ich ungemütlich." Er schritt drohend auf sie zu. „Draco, komm her!"

Unwillkürlich zuckte ich unter der Härte seiner Worte zusammen. Arabella legte mir beruhigend eine Hand auf die Schulter und lächelte. „Draco", flüsterte sie. „... geh mit Harry schon mal vor. Ich erledige das hier." Sie zwinkerte aufmunternd und schob mich weiter auf den Hogwarts-Express zu. Dann fuhr sie wieder herum und musterte den elegant gekleideten Mann trotzig.

„Mr. Malfoy. Sie wollen mir doch nicht vor allen Leuten auf diesem Bahnhof drohen? Was würden die Leute von Ihnen denken? Ihr schöner Ruf wär im Eimer!" Sie lächelte spöttisch. Mein Vater ballte wütend die Hände zu Fäusten und seine dunklen Augen verengten sich. Sein Blick streifte mich und ich konnte die stumme Drohung beinahe fühlen, konnte seinen Zorn in der Luft vibrieren sehen. Als hätte dieser Blick auch die letzten lähmenden Ketten gesprengt fuhr ich in dem Moment herum und legte die letzten Meter bis zur Wagontür zurück. Harry war mir dicht auf den Fersen. Ich spürte seinen fragenden Blick, seine ungezügelte Neugier, mit der er mich bald konfrontieren würde. Doch ich war nicht bereit auf seine Fragen zu antworten. Auf keine einzige.

Erzählt von Harry Potter

Eine unerwartete Welle der Wärme schlug mir entgegen, als ich in das Innere des Zuges eindrang. Erst jetzt realisierte ich die winterlichen Temperaturen, die draußen auf dem Bahnhof geherrscht hatten. Zu sehr war ich damit beschäftigt gewesen all den Menschen auszuweichen und Mrs. Figg in dem Gedränge nicht aus den Augen zu verlieren. Und dann erst diese merkwürdige Begegnung mit Mr. Malfoy. Verwirrt schüttelte ich den Kopf. Bizarr. In letzter Zeit verstand ich überhaupt nichts mehr. Hatte Malfoy Angst vor seinem Vater? Noch nie hatte ich solche Panik in seinem Blick erkannt. Wirklich bizarr!

Elegant wich ich einem großen Koffer aus, dessen Besitzer, der nur halb so groß wie der Koffer war, ihn gerade zu bändigen versuchte. Der kleine Junge, aller Wahrscheinlichkeit nach ein Erstklässler, musste wohl zu viel guten Willen bewiesen haben, denn sein Gepäck war ihm viel zu schwer, sodass er in jedem Moment drohte umzukippen. Behilflich ging ich ihm zur Hand und beförderte ihn in das nächstbeste Abteil. Er bedankte sich scheu, als sein Blick auf meine Narbe fiel und einem ehrfürchtigen Staunen Platz machte. Hastig machte ich mich aus dem Staub, ehe er sich als dritter Creevy-Bruder herausstellen könnte.

Malfoy hatte ich inzwischen aus den Augen verloren. Er hatte die Zeit genutzt, um durch eine Flucht meinen Fragen auszuweichen. Naja, er hätte sie mir wohl sowieso nicht beantwortet. Und was ging es mich überhaupt an?

„Hallo Harry", ertönte eine vertraute Stimme. Ich drehte mich um und erblickte Hermine, tief unter einem wollenen Schal verborgen. „Ich hoffe deine Ferien waren nicht allzu schlimm."  Sie lächelte freundlich und ich spürte eine warme Welle des Wohlbefindens in mir aufsteigen. Intuitiv erwiderte ich ihr Lächeln und umarmte sie herzlich. „Hallo Herm, schön dich zu sehen... Wie du siehst hab ich die Ferien überlebt." Ein schelmisches Grinsen huschte über meine Lippen, erreichte jedoch meine Augen nicht. „Und wie ist es dir ergangen?"

Sie strich sich eine widerspenstige Strähne aus dem Gesicht und ein Glitzern trat in ihre Augen. „Ich war mit meinen Eltern in den Bergen zum Skifahren. Es war richtig schön. Ich hab dir und Ron auch etwas mitgebracht." Sie begann in ihren Taschen zu kramen und beförderte schließlich ein kleines Päckchen hervor.

„Hier, dein Weihnachtsgeschenk. Etwas verspätet, da ich, wie du weißt, keine Eule besitze und Krummbein, die dumme Katze, noch immer nicht fliegen kann..." Ein spöttisches Grinsen legte sich auf ihre Lippen. „... aber besser spät als nie."

Neugierig begann ich das rote Geschenkpapier zu lösen. Ein kleines, hübsch verziertes Kästchen kam zum Vorschein. „Mach es auf", meinte sie erwartungsvoll.

Hastig folgte ich ihrer Anweisung und hob den Deckel der kleinen Schatulle. „Wow", entrann es mir entzückt. „Das ist wunderschön. Danke Herm." Ich umarmte sie ein weiteres Mal und ließ meinen Blick schließlich fasziniert über das schimmernde, elegant geschwungene Messer schweifen, in dessen Griff mein Name eingraviert war.

„Und was bekomm ich?", erkannte ich Rons laute Stimme hinter mir.

„Du?" Hermine verzog gespielt entrüstet das Gesicht. „Dich hab ich ja ganz vergessen."

„Ach komm schon, Herm. Du hast doch sicher was für mich", bettelte er. Sie legte den Kopf schief. „Mmh, vielleicht hab ich das tatsächlich. Aber lasst uns erst mal ein leeres Abteil suchen. Ich hab keine Lust die ganze Zugfahrt im Gang rumzustehen."

Ron grummelte irgendetwas von „Gemeinheit" und folgte ihr.

„Ähm", wandte ich ein. „Geht ihr schon mal vor. Ich komm gleich nach, muss nur noch schnell was erledigen."

Ich weiß nicht warum, doch Malfoy ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte nur kurz nachsehen, was er tat. Seine Augen, von solcher Angst erfüllt. Es war, als würde ich diesen Malfoy gar nicht kennen. Erst gestern Nacht war er mir so verloren vorgekommen. Von Alpträumen gequält, von Geheimnissen zerfressen. Ich wusste nicht, was er verbarg, noch warum, doch spürte ich, wie es ihn innerlich zerrüttet hatte. Er erschien mir so verändert. Erst heute morgen hatte er sich für mich eingesetzt, hatte mich vor meines Onkels Wut bewahrt. Er  war mir beinahe wie ein rettender Engel erschienen. Ganz plötzlich kam er mir so fremd vor, als wäre er ein ganz anderer, als noch vor den Ferien. Obwohl er sich bereits damals merkwürdig verhalten hatte. Schon in der Nacht auf dem Astronomieturm fiel mir sein ungewöhnliches Verhalten auf. Es brauchte schon sehr viel, um einen Draco Malfoy zum Weinen zu bringen. Sehr viel!

Seine verbalen Angriffe waren ebenso seltener geworden wie seine großspurigen Angebereien. Überhaupt war er mir in den letzten Wochen vor den Ferien kaum aufgefallen, als hätte er sich in den Schatten zurückgezogen. Und ich wollte wissen warum! Warum?

Der Ansturm im Zug, welcher sich nun schnaufend in Bewegung setzte, hatte sich gelegt. Die meisten Schüler hatten sich mit ihren Freunden in den Abteilen niedergelassen, sodass ich nur noch vereinzelt Menschen auf dem Flur antraf. Ab und an warf ich einen flüchtigen Blick in ein Abteil, immer auf der Suche nach einem platinblonden Haarschopf. Doch erst am Ende des Zuges wurde ich fündig. Als ich laute Stimmen vernahm hielt ich lauschend inne.

„Sieh an, Draco! Hab gehört, du hast schon wieder Mist gebaut. Deine Vorstellung soll wirklich erbärmlich gewesen sein", stichelte eine tiefe Stimme. „Du solltest dich ab jetzt lieber in Acht nehmen! Slytherin duldet keine Versager. Feige Muggelliebhaber können wir hier nicht gebrauchen!"

Neugierig stellte ich mich auf die Zehenspitzen, um durch ein kleines Fenster in das Abteil zu schauen. Ich erkannte drei stämmige Slytherins, die sich um Malfoy aufgebaut hatten. Dieser begegnete ihren feindseligen Blicken trotzig.

„Wollt ihr mir drohen?" zischte er leise.

„Allerdings", erwiderte einer der drei Schränke, der, wie ich jetzt erkannte, Blake, der Quidditch-Kapitän der Slytherins war.

Malfoy schnaubte verächtlich. „Ach, und soll ich jetzt Angst haben? Ist ja niedlich, Blake. Ich rate dir jedoch dich aus meinen Angelegenheiten rauszuhalten. Sonst solltest du dich lieber in Acht nehmen!" Seine sturmgrauen Augen hatten sich zu gefährlichen Schlitzen verengt, sodass er für einen kurzen Moment einem lauernden Raubtier glich.

Der Quidditch-Kapitän lachte amüsiert. „Weißt du, Malfoy, ich finde es lustig, dass du sogar in dieser Situation noch eine große Lippe riskierst. Wem willst du etwas vorspielen? Ich weiß genau, dass dein Vater nicht mehr länger schützend hinter dir steht. Du solltest in Zukunft also lieber zweimal darüber nachdenken, auf was du dich einlässt, ehe du den großen Unbesiegbaren markierst! Du bist nun ganz allein, denk drüber nach!" Ein hämisches Grinsen breitete sich auf seinen Wangen aus.

Das Öffnen der Verbindungstür zwischen den einzelnen Wagonteilen hinter mir riss mich von der bizarren Situation los. Hastig wich ich in ein freies Abteil. Keine Sekunde zu früh, denn schon stampften Crabbe und Goyle herein und stürmten das Abteil, in dem auch Malfoy sein Dasein fristete.

Erzählt von Draco Malfoy

Das Scheppern der Abteilstür ließ mich erschrocken herumfahren. Goyle stürmte den kleinen Raum, dicht hinter ihm folgte der rote Kopf von Crabbe.

„Lass ihn lieber in Ruhe, sonst bekommst du es mit uns zu tun", drohte Goyle und Crabbe nickte bekräftigend.

„Ach wie süß, Malfoy, hast du deine Schoßhündchen gerufen? Wirst wohl nicht mehr mit uns allein fertig?" spottete Blake. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch ein noch fieseres Grinsen zierte das Gesicht meines Gegenübers. Ich hätte ihm am liebsten in seine vorlaute Fresse geschlagen, doch diese Blöße würde ich mir nicht geben. Ich würde nicht auf seine Provokationen eingehen, Gewalt war nur das Mittel der Mittellosen, der letzte Ausweg der Schwachen.

„Mit dir würde selbst Potter fertig werden", knurrte ich genervt, bis ich merkte, dass dies ein indirektes Lob an meinen Erzfeind gewesen war. Verärgert biss ich mir auf die Zunge. Seit wann hegte ich denn solche Gedanken? Langsam war ich wirklich reif für einen Urlaub, auf einer einsamen Insel, ganz weit entfernt von Potter, Blake und den ganzen anderen blöden Hogwartsschülern! Diese ganze Welt kotzte mich an!

„Ich schätze, du verwechselst da was, Malfoy. Du wolltest sicher sagen, dass Potter locker mit dir fertig wird. Ist ja auch keine Kunst. Du bist schon lange keine Herausforderung mehr. Ich empfinde dich nur noch als langweilig. Also geh mir aus den Augen, bei deinem Anblick wird mir schlecht!"

Für einen Moment war ich sprachlos. So viel Dreistigkeit hatte mir noch nie jemand entgegen gebracht. Auch wenn er ein Jahr über mir war und mich auch physisch überragte hatte er stets Respekt vor mir gehabt und hätte sich lieber die Zunge abgebissen, als mir derartige Beleidigungen an den Kopf zu schmeißen. Doch nun konnte er es sich erlauben. Nun, da ich sozusagen vogelfrei war.

Sein genüssliches Grinsen brannte sich in meine Netzhäute an, ebenso wie das stechende Gefühl der Niederlage.

Blake gab seinen zwei Begleitern einen Wink, ihm zu folgen. An Crabbe und Goyle gewandt, nach deren Gesichtsfarbe zu urteilen sie nahe einer gewaltigen Explosion standen, erklärte er: „Wir wollten sowieso gerade gehen. Ich wünsch euch noch eine angenehme Zugfahrt. Und geht uns nicht verloren." Blakes Anhängsel glucksten dämlich und folgten ihm wie treudoofe Köter hinaus auf den Flur.

Ich rührte mich nicht. Noch gefesselt von unsäglicher Fassungslosigkeit und übermannt von einem Sturm aus wirren Gefühlen lauschte ich dem Klang der verebbenden Schritte und dem Rauschen in meinen Ohren. Dann, wie von der Tarantel gestochen, schrie ich los. „Was sollte das? Ich wär auch allein mit denen fertig geworden, Greg. Hör auf mich immer wie ein Kleinkind zu behandeln. Ich kann selber auf mich aufpassen!"

Goyle zog eine Augenbraue in die Höhe. „Ach, kannst du das?" Er seufzte. „Und wo warst du in den Weihnachtsferien? Ich hab dir eine Eule geschickt. Sie ist mit dem Brief zurückgekommen."

„Ich war halt nicht da! Na und? Was hat das denn jetzt damit-"

„Hat er dir etwas angetan", unterbrach er mich mit ernster Stimme.

Verwirrt, und auf eine unangenehme Art überrumpelt, hielt ich inne. „W... wer?"

„Du weißt genau, wen ich meine", antwortete Greg vorwurfsvoll. Seine Augen lagen lauernd auf mir, als warteten sie nur darauf, eine Lüge zu enttarnen.

„Ich wüsste nicht, was das jetzt mit Blake zu tun hat", nörgelte ich, scheinbar beleidigt. Doch war ich vielmehr daran interessiert das Thema zu wechseln.

„Hör auf mir ständig auszuweichen. Ich hab dir eine einfache Frage gestellt."

„Und ich hab keine Lust darauf zu antworten", konterte ich genervt.

„Du benimmst dich kindisch, Drac. Es reicht schon Vince ertragen zu müssen." Er warf Crabbe einen vielverheißenden Blick zu, woraufhin dieser verärgert schnaubte.

„Hey, jetzt fang du nicht auch nach an mir irgendwelche Gemeinheiten an den Kopf zu werfen", empörte ich mich beleidigt. „Davon hatte ich heute schon genug!"

Greg winkte beschwichtigend ab. „Also?" versuchte er das Gespräch wieder aufzunehmen. „Was war in den Ferien los?"

„Zoff", antwortete ich knapp. „Mein Vater hat mich... sozusagen rausgeschmissen." Das war zwar nicht ganz die Wahrheit, klang aber irgendwie glaubhaft. Crabbe und Goyle kannten meinen Vater und die Zustände, die in den schwarzen Mauern Malfoy Manors herrschten. Immerhin waren ihre Väter fast genauso, aber eben nur fast.

Die Wahrheit würden sie noch früh genug erfahren. Die schwarzen Väter würden es den Söhnen verraten, würden sich in ihrem Egoismus und Dualismus, der innerhalb der Todesser-Reihen herrschte, ins Fäustchen lachen. Ein ranghoher Todesser hatte seinen Nachfolger verstoßen und somit seinen Erben verloren. Zwar war dies ein großer Verlust für die Familie Malfoy, doch war dies besser, als mit der Schande zu leben, einen Versager als Sohn zu haben, der sich weigerte Muggel zu töten und in die Dienste des Lords zu treten. Wahrlich diese Wahrheit wollte bestimmt keiner hören.

Wer würde mich schon je verstehen können? Potter hatte recht, als er sagte, dass nicht einmal ich mich selbst kenne. Doch ich würde es auch nie jemanden zumuten wollen Anteil an meinem Leben und der Dunkelheit darin zu haben...

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A/N: *heul* Ich find das Kapitel scheiße! Es ist irgendwie nur ein Lückenfüller geworden, voll langweilig und unlogisch! Außerdem stimmt die zeitliche Aneinanderreihung der Ereignisse nicht! Draco müsste ja eigentlich noch beim Frühstück sitzen, als er auch schon Harry den Arsch rettet. Ich meine, wie schnell kann der Junge denn essen? Harry ist höchstens 10 Minuten im Haus gewesen und da Draco, als Harry gegangen ist, noch geschlafen hat und anschließend auch noch was gegessen hat, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass er das alles innerhalb von 10 Minuten bewältigt °^^ Naja, wir wussten ja schon immer, dass er was besonderes ist ^^

Jetzt sind die Muggelwelt-Kapitel aber rum *freu* und es geht in Hogwarts weiter. Ich schreibe auch schon fleißig am neunten Kapitel, das ist mal wieder etwas zu dramatisch geworden *seufz* ich finde einfach nicht das gesunde Mittelmaß. Das kommt immer voll übertrieben rüber, liegt an meiner sadistischen Ader *lol*

Sorry übrigens, dass es diesmal so lange gedauert hat. Ursprünglich hatte ich das 8. Kapitel ja schon fertig, aber da hat es mir noch weniger gefallen und deshalb hab ich es noch mal überarbeitet, ich hab aber nebenbei (da ich an Ideenmangel litt) auch schon am nächsten geschrieben. Zudem bin ich grad krank und krieg schon Kopfschmerzen, wenn ich nen Computer ansehe °^^ Aber was tut man nicht alles, um begierige Harry Potter Fans zu befriedigen (bitte nicht falsch interpretieren *eg*)

Na dann, ich wünsch mir trotzdem ein paar Reviews, egal welcher Art. Ich vertrag auch Kritik °^^ Aber nur im geringen Maß *lol*

Das nächste Kapitel heißt Fallen Angel! Ist ein schöner Titel find ich. Na, was meint ihr wird passieren? Würde mich mal interessieren ^^

Man liest sich

Eure Feary

PS: Wieder einmal ein paar Grüße an Laney (Elaine), da ich dich ja derzeit nicht über ICQ erreichen kann. Hdl