Danke an meine Reviewer h0n3y und LunaNigra !

h0n3y : oh, ein ff.de - Leser? Wie schön. ) Ja, aber du hast Recht - das frage ich mich auch manchmal... danke, dass du mir treu bleibst! ;)

Einige Erläuterungen des letzten Kapitels (LunaNigra) : 1.Für eine Apparation muss man sich konzentrieren, da du selbst den Zauber ausführst - bei der Flohpulver-Methode tut das der Kamin für dich. Du hast Recht, es ist bestimmt nicht ungefährlich und sicherlich war es unangenehm, aber es war nunmal die einzige Methode für Hermine - und gottseidank ist sie ein Naturtalent in allem was sie anfasst. Nur weil Harry bei der Verwendung vom Flohnetzwerk seine Brille zerstört hat, heißt es nicht, dass Hermine nicht aus aufrecht aus dem Kamin klettern könnte. ;)

2. Vielleicht habe ich mich da unklar ausgedrückt, aber Hermine verheimlicht gerade Harry und Ron etwas. Sie hat ihnen grob davon erzählt, was sie auch hier von der Konfrontation mit Malfoy erzählte, aber nichts aus der Muggelwelt, also von dem was passierte, ließ aber eine bedeutende Tatsache unter den Tisch fallen. Vielleicht wollte sie ihre Lügen in Grenzen halten?

3. Meinst du wirklich, Malfoy weiß gar nichts? -g- Bestimmt hat sein Vater zuhause über den Vorfall geschimpft, aber denkst du, er würde seinem Sohn alles liebevoll wie ein Geschichtenerzähler schildern?

Ja, Hermine war zwar bedrohlich, aber vor allem schmerzhaft verletzt. Und da die Ärtze keine Ursachen finden konnten, verpassten sie ihr eine "Auszeit".

Und Hermine hatte den Mitgliedern des Ordens mitgeteilt, dass sie von Todessern angefallen wurde - deshalb fragte Hagrid ja danach, nur zu etwas Genauerem kam sie bisher noch nicht - sie war ja eine Zeitlang nicht erreichbar gewesen.

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Kapitel 8:

Weil die Welt sich so schnell dreht
weil die Zeit so schnell vergeht
kommst du nicht hinterher
weil die Hektik sich nicht legt
und du in der Masse untergehst
bist du ein Tropfen im Meer

Doch du lebst länger als ein Leben lang
du bist das, womit alles begann

Du schreibst Geschichte
mit jedem Schritt
mit jedem Wort
setzt du sie fort
Du schreibst Geschichte
an jedem Tag
denn jetzt und hier
bist du ein Teil von ihr

Weil ein Monster vor dir steht
und dir bedrohlich in die Augen sieht
bist du lieber still
Weil jeder dir erzählt
wer du bist und was dir fehlt
vergisst du was du sagen willst

Doch du lebst länger als ein Leben lang
du bist das, womit alles begann

Du schreibst Geschichte
mit jedem Schritt
mit jedem Wort
setzt du sie fort
Du schreibst Geschichte
an jedem Tag
denn jetzt und hier
bist du ein Teil von ihr

weil du nur einmal lebst
willst du, dass sich was bewegt
bevor du gehst

(Du schreibst Geschichte - Madsen)

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Du hast dich für diesen Weg entschieden und jetzt geh' ihn verdammt noch mal.

Ich schluckte und versuchte überzeugend zu wirken. Das theatralische Seufzen sollte ich eher zum Abschluss hinzufügen.

"Nun, so wie es aussah, hatte Malfoy einen schwarzmagischen Fluch verwendet, den kaum mehr jemand kennt. Uralt, würde ich sagen. Ein Glück, dass ich auch einige uralte Bücher besitze." Ich erwartete ein Grinsen von Harry und Ron, welches aber ausblieb.

Ach, natürlich hatten sie erwartet, dass ich meine Rettung und Heilung in Büchern finde. Die geringe Wahrscheinlichkeit, einen uralten Fluch in einigen wenigen alten Büchern zu finden, hatten sie selbstverständlich nicht bedacht. Ich seufzte dankbar.

"Der Fluch bewirkt in dem Moment, in welchem er ausgesprochen wird rein gar nichts. Ich könnte allerhöchstens meine Ohnmacht auf ihn beziehen, aber das ist sehr unwahrscheinlich, weil ich mich schlicht und einfach durch die anderen Verletzungen kaum mehr bewegen oder denken konnte.

Nun, im St. Mungos behielten sie mich zwei Tage zur Beobachtung.

Meine Wunden waren magisch geheilt, nur mein Körper brauchte noch einige Zeit, um darauf anzusprechen und klarzukommen. Es war ja schließlich nicht nur ein Kratzer.

Aber einige Stunden, nachdem sie mich entlassen hatten, bekam ich eine innere Entzündung.

Meine Mutter konnte nur Fieber feststellen und begründete dies mit der Spätreaktion meines Körpers auf die Wunden.

Sie versteht nicht, wie die Magie wirkt, doch ich hatte es ihr schon oft erklärt." Ich holte tief Luft. "Also, um es kurz zu fassen: Ich hab die letzten drei Wochen in London damit verbracht, alles Erdenkliche über diesen Fluch herauszubekommen.

Außerdem habe ich einige interessante Geschichten für unsere Aufgabe gefunden." Ich zwinkerte Ron und Harry zu und bemerkte erleichtert, dass ihre vorsichtige Anspannung nachließ.

"Und hast du mittlerweile etwas Genaues herausbekommen?", fragte Harry und ich kam nicht umher, seine Sorge aus den wenigen Worten herauszuhören.

Meine eigene Sorge um ihn gewann jedoch den stillen Kampf in meinem Inneren.

Ich hatte den Beiden geschrieben, doch scheinbar hatte ich etwas zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt.

Tut mir Leid, Harry, es ist zu deinem eigenen Schutz, dachte ich und fragte mich gleichzeitig, ob ich mir nicht etwas vormachte.

"Naja, ich kann jetzt beinahe zu hundert Prozent einen metamorphosischen Fluch ausschließen.", fuhr ich fort.

"Viel weiter bin ich in der Zeit aber dennoch nicht gekommen, auch wenn ich die Bibliothek und die Buchläden der Winkelgasse als Unterstützung in direkter Umgebung hatte.

Malfoy hat den Spruch nicht ausgesprochen, ich habe nur noch das Licht gesehen, also wird der Zauber auch nicht einer der Mächtigsten gewesen sein.

Zudem vermute ich mittlerweile, dass er mich nicht richtig getroffen hat, da ich mich mit der Apparation bereits teilweise dematerialisiert hatte.

Es könnte sich in einem der schlimmsten Fälle um einen Kontrollfluch handeln, aber dieser dürfte sich nur in direkter Gegenwart von Lucius Malfoy aktivieren lassen.

Ihr müsst euch also keine Sorgen machen."

Ich lächelte den Dreien zu, und hoffte, sie soweit beruhigt zu haben, dass sie aufhörten, über meine Geschichte nachzugrübeln.

"Ich möchte dich, Hagrid, und auch noch mal euch Zwei, bitten, nichts von dem Angriff verlauten zu lassen. Meine offizielle Entschuldigung ist nämlich immer noch die schlecht auskurierte Muggelkrankheit."

Ich biss in meinen Felsenkeks und endlich begann Ron zu grinsen.

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Als die Sonne unterging, merkte ich beinahe körperlich, wie sehr ich den See vermisst hatte.

Ron und Harry lagen direkt neben mir, auf einem Hügel wenige Meter vom Ufer entfernt, und hatten seit etwa einer halben Stunde die Augen geschlossen. Ich konnte nicht sagen, ob sie überhaupt noch wach waren.

Heute hatte ich sie alle Beide angelogen, und Hagrid dazu.

Nun... wenigstens musste ich mich in meinem jetzigen Gemütszustand nicht mehr mit Malfoy und Filch befassen - zumindest heute nicht.

Trotzdem hatte ich Mitleid mit den kleinen Hufflepuffs, aufgrund derer sich mein Termin mit Filch verschoben hatte. Bereits im ersten Schuljahr eine Strafarbeit mit Filch absolvieren zu müssen, welche dieser natürlich bis an die Grenzen auskosten würde, war zumindest damals mein persönlicher Horror gewesen.

Wie sich die Zeiten doch änderten.

Leise, um sie nicht zu wecken, falls sie schlafen sollten, stand ich auf und ging auf das Seeufer zu. Das stille Wasser wirkte so beruhigend und wohltuend auf meine angespannten Nerven, dass es mich drängte, in den See zu steigen.

Ich zog meine Sandalen aus. Der Sand kribbelte angenehm unter meinen Füßen und ich blieb einige Sekunden so stehen, bevor ich vorsichtig einen Fuß in das klare Wasser setzte.

Es war kühl, aber nicht zu kalt, sodass ich den Anderen auch in das Wasser zog und mich einige Schritte hineinwagte.

Als mir das Wasser bis zur Hälfte der Waden reichte, blieb ich stehen und legte meinen Kopf in den Nacken, um den Himmel zu betrachten.

Die Sonne war noch nicht vollständig untergegangen, und dennoch konnte man bereits die Sterne und den Mond am Firmament sehen.

In wenigen Tagen würde Vollmond sein, denn er hatte schon beinahe seine runde Scheibe ausgefüllt.

Ich senkte den Blick und sah auf den stillen See, in welchem ich stand.

Das klare, tiefe Wasser war völlig ruhig und an einer Stelle spiegelte es sogar den Mond.

Plötzlich vernahm ich einige Meter neben mir eine Bewegung.

Als ich herumwirbelte, konnte ich nur noch einen leuchtenden Fleck zwischen den Bäumen verschwinden sehen.

Einige Sekunden lang verharrte ich regungslos, doch wer oder was auch immer es gewesen war, es schien nicht zurück zu kommen.

Mit einem unguten Gefühl im Magen watete ich aus dem Wasser und schlüpfte in meine Sandalen, um Ron und Harry zu wecken und so schnell wie möglich zum Schloss zurückzukehren.

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In dem letzten Kapitel erzählte Hermine den Dreien nur eine Geschichte mit Lucius Malfoy, die so nicht so ganz der Wahrheit entspricht. Teilweise stimmt sie, doch das Wichtigste, was ihr passiert ist, hat Hermine doch deutlich überspielt... oder verschwiegen.
Und ein schwarzmagischer Fluch ist doch immer eine nette Erklärung, die einem direkt abgenommen wird, oder? Achtung, Sarkasmus...

Die Wahrheit kommt erst später heraus, wann genau kann ich leider nicht sagen, da ich diesen Teil noch nicht geschrieben habe... aber Draco könnte derjenige sein, dem Hermine in einem Ausnahmezustand die erschreckende Wahrheit ins Gesicht brüllt (obwohl er DAS sicherlich nicht hören will ;).

Sooo... soll ich euch etwas verraten? Das nächste Kapitel ist mein Lieblingskapitel. ;)

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