Wie ich meine Gefährtin fand…
Kapitel 9
Erster verwirrender Schultag
Edward POV
45 Minuten! Lieber Gott, ich vermisste sie so schrecklich. Ich brauchte sie einfach.
Während meiner Wartezeit gesellte sich irgendwann Emmett zu mir.
Er hatte wieder so ein breites Grinsen im Gesicht, das mich jedes Mal aufs Neue
misstrauisch machte.
In seinen Gedanke sag er irgendein Lied, dass ich nicht kannte und fragte mich etwas.
„Na Eddie, wie war eure Nacht? Wie geht es Bella, Gut?"
fragte er mich und grinste …dreckig.
Seit ca. zwei Jahren, kam er jeden Morgen zu mir und fragte mich genau danach,
wie unsere Nacht war!
Was wollte er damit erreichen?
„Gut Emmett, wie immer. Bella geht es auch gut"
sagte ich und war verwirrt und misstrauisch zugleich.
„Sicher, ist nicht irgendwas Neues oder Spanendes passiert?" fragte er weiter.
Ich wusste nicht was ich von ihm halten sollte.
Ging es ihm nicht gut?
Was sollte denn Neues bei uns passiert sein?
Meiner Bella ging es gut und mir seit ich sie hatte auch - wie immer.
„Nein" sagte ich etwas verwirrt.
Seine Mundwinkel sackten nach unten, verschreckte aber immer noch seine Gedanken vor
mir.
„Oh, wie langweilig …liegst due die ganze Zeit NUR neben ihr und siehst ihr beim schlafen
zu?" fragte er ungläubig.
Hä, was sollte ich denn sonst tun als das? WAS war hier los?
„Natürlich, was sollte ich denn sonst tun? Du weißt gar nicht wie toll es ist ihr beim träumen
zuzusehen und da ich ihre Gedanken nicht hören kann, ist das die einzigste Möglichkeit wie
ich wie ich erraten kann was sie denkt."
erklärte ich ihm - auch wenn ich selbst nicht wusste warum
Er grinste wieder. „Und was denkt sie so über dich?"
Wieso über mich?
„Sie …" fing ich an, wurde aber unterbrochen, weil Alice endlich mit meiner Bella die Treppe
in Menschengeschwiendigkeit runter stürmte.
Emmett was vergessen, jetzt zählte nur noch meine Bella.
Ich strahlte, sie sah wieder so wunderschön aus, dass ich glaubte ich träumte.
Langsam glaubte ich wirklich, sie war das schönste Wesen das ich jäh gesehen hatte
und sehen werde.
Alice hatte ihr die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und gelockt.
Sie hatte eine Jeans an und ein dunkelblaues Sweatshirt, das wunderbar zu ihrer schönen,
reinen, weißen Haut passte.
Aber als sie blinzelte stockte mir der Atem.
Das hatte dieser kleine Giftzwerg ihr nicht wirklich angetan.
Ich bzw. Wir sprachen so leise das es Bella nicht hören konnte.
„Alice!? Sag mal hast du Bella geschminkt? Bist du verrückt?"
Sie verzog das Gesicht. „Ja, wieso sieht doch gut aus"
Ich knurrte leise. Dass es gut aussah musste sie mir nicht sagen,
ich war ein Mann und ganz sicher nicht der Einzige.
Und gerade deshalb sollte sie so etwas noch nicht tragen, sie war viel zu jung.
„Alice, Sie ist sieben Jahre alt! Das kannst du nicht machen. Sie ist ein Kind"
„Wieso es sieht doch sehr gut aus und so wenig wie es ist sieht man es nicht gleich.
Heute ist ihr erster Schultag, da soll sie doch gut aussehen. Ich weiß gar nicht was du
immer hast?" sagte sie unschuldig.
Oh, ich hätte sie am liebsten in Stücke gerissen.
Sie war meine Bella und nicht irgend so ein Anschauung Objekt für ihre Mitschüler.
Das Gespräch zwischen Alice und mir hatte nur wenige Sekunden gedauert,
da lenkte Bella mich schonwieder ab, indem sie auf Em zu ging und sich IHM in die Arme
warf.
„Guten Morgen, mein Teddy" begrüßte sie ihn.
Ach ja, das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen; Emmett war ihr großer lieber Teddy…
und ich war Eddie.
Früher hatte ich diesen Namen immer gehasste und naja und dann wurde es Bellas erstes
Wort - ich hatte mich sehr darüber gefreut - und ich hatte mich damit abgefunden, dass
Emmett mich jetzt auch so nennt.
Die Kinder im Haus durften mich so nennen - nur dass eins davon nie erwachsen werden
würde.
Ich fühlte mich immer sehr ausgeschlossen, wenn Bella sich mit Emmett abgab …er brachte
sie immer zum Lachen.
Er umarmte sie und gab ihr SCHONWIEDER einen Kuss aufs Haar.
Für wen hält er sich eigentlich?
„Morgen meine Süße. Gut geschlafen, war Eddie lieb?" fragte er und grinste breit.
Was sollte diese Frage mit mir bezwecken?
Sie lächelte und nickte, dann ging sie wieder auf mich zu und umarmte mich, setzte sie auf
meinen Schoß, küsste ihre Wange und flüsterte ihr „Ich hab dich vermisst" ins Ohr.
Sie lächelte und wurde ein bisschen rot. „Ich dich auch"
Es wärmte mir einfach nur das Herz auf.
***
Ich zog sie fester an mich. Emmett sah zwischen Bella und mir hin und her und grinste breit.
Ich war verwirrt.
Alice knurrte ihn leise an.
Ich schüttelte den Kopf.
Im Moment war es mir egal was sie im Schilde führten oder vor mir verheimlichten.
„Bella komm Esme hat dir schon ein Frühstück gemacht."
Sagte ich als ich merkte, dass sie in der Küche einigermaßen fertig war.
Wir alle hatten strengstes Betret verbot, wenn sie kochte.
Sie lächelte. „Trag mich" Ich strahlte, zu gerne tat ich dies.
Ich stand auf, zog sie in meine Arme und trug sie ins Esszimmer.
Dort angekommen setzte ich sie auf einen Stuhl und ich mich ihr gegenüber.
Wie auf Kommando kam Esme mit einem großen Tablett zu uns und gab es Bella.
"Guten morgen mein Schatz, hast du gut geschlafen?" fragte sie Bella herzlich.
Esme war für Bella wie eine Mutter, auch wenn sie sich manch mal furchtbar darüber
ärgerte, dass ich so viel Zeit mit ihr verbrachte, als sie mit ihr, aber aus irgendeinem Grund
akzeptierte sie es.
„Guten Morgen Mama, ja ich hab gut geschlafen." lächelte sie.
Esme strahlte „Ich hoffe es schmeckt dir"
„Das tut es immer" lachte Bella.
Dann drehte Esme sich zu mir. „Hast du auch gut geschlafen, Edward?"
fragte sie scherzhaft.
Ich grinste. „Ja, wie immer" sie lächelte und ging wieder in die Küche
Ich beobachtete Bella beim Essen.
Für sie war es ganz normal, dass sie uns nie beim Essen sah, sie hatte aber auch nicht
wirklich danach gefragt.
***
Nach dem Bella gegessen hatte fuhren Alice und ich mit ihr zur Schule.
Alice übersetzte während der Fahrt ein arabisches Gedicht in unsere Sprache.
Super der Tag konnte ja heiter werden.
Ich war dem Rätsel lösen so müde, also ließ ich es sein.
Es brachte doch eh nichts!
Als wir ankamen rannte Alice geradewegs in ihren Unterricht, so weit weg von mir wie
irgend möglich …oh je.
Ich brachte Bella in die Pausenhalle zu Mr. Banner der gerade alle neuen Schüler durch und
ab zählte.
Der Lehrer hatte so komische Gedanken, als ich mich mit einem Kuss auf die Wange und
einer Umarmung von ihr verabschiedete - ich ignorierte ihn.
Natürlich behielt ich sie ab und an im Auge.
Ich brachte sie zur ihrer nächsten Stunde und holte sie auch wieder ab.
In der Mittagspause setzten wir und mit Alice zusammen an einen Tisch.
***
Ich nahm Bell auf den Schoß während diese sich ihrem Essen widmete.
„Und Bella wie war dein erster Eindruck von der Schule? Hast du schon eine Freundin
kennengelernt?" fragte ich die gerade ihren letzten bissen Apfel runterschluckte.
Sie sah mir in die Augen und zögerte einen Moment.
„Ähm …ganz gut, Angela ist wirklich nett, aber dieser komische Mike hat mich nicht in Ruhe
gelassen, der meinte, dass wir uns mal zum spielen treffen sollten, aber ich will nicht…"
sagte sie nach dem anfänglichem Zögern.
Was!? Was dachte sich dieses Kind eigentlich mit wem er es zu tun hatte?
Sie war MEINE Bella und nicht seine!
Da passte man mal einen Moment nicht auf und schon machte sich irgend so ein Schmarotzer
am MEINEN Lebenswillen ran. Wo sind wir denn hier?
Ich musste zugeben, dass ich ihm nicht kannte …was ich aber jetzt nach holen würde.
Ich suchte die Cafeteria nach seinen Gedanken ab.
°…Oh man, diese Bella ist wirklich mein Traummädchen. Sie ist so hübsch…
Ich weiß, dass ich sie irgendwann heiraten werde.
…wieso sitzt sie bei so einem Älterem auf dem Schoß?
Ist das ihr Bruder, aber sie sehen sich doch gar nicht ähnlich…
ahhh der starrt mich ja an! Wieso guckt der so böse …der guckt ja als hätte er …Hunger!?°
Ich wand schnell meinen Blick ab. Enttarnen wollte ich mich ja auch nicht unbedingt.
Ich ärgerte mich tierrisch über diese kindischen Gedanken.
Als wenn meine Bella so einen … heiraten würde, sie hatte etwas Besseres verdient als so
auf Äußerlichkeiten bezogenes Kind!
„Das ist richtig so. Du sollst nichts tun was du nicht willst.
Und ich mochte, dass du dich …noch …von Jungs fernhältst.
Die sind nicht gut für dich, Bella" sagte ich eindringlich.
Sie zog ihre süßen Augenbrauen zusammen und sah mich schräg an.
„Eddie, du bist doch auch ein Junge. Bist du dann auch nicht gut für mich."
fragte sie verwirrt.
Ich wollte etwas sagen, entschied mich aber dagegen und sah sie mit offenem Mund an.
°Da hat sich aber jemand ins eigene Fleisch geschnitten°
dachte Alice sichtlich amüsiert.
„Nein Bella, weißt du Edward hält sich nicht "wirklich" für einen Jungen, also alles in
Ordnung." versuchte Alice scherzhaft zu erklären als ich ihr nicht antworten konnte.
Das war etwas vollkommen anderes, Bella hatte von Mir nichts zu befürchten.
Ich meinte ich liebte sie …nur nicht auf diese weiße.
Naja, noch nicht.
Was dachte ich da - noch nicht? Bin ich jetzt verrückt?
Ich kann / werde doch nicht …meine Bella.
NEIN, andere Gedanken. Sie ist ein Kind verdammt!
Ich musste mich ablenken, ich durfte einfach nicht in diese Richtung denken.
Es wäre falsch und …so hinterhältig Bella gegenüber…
„Witzig, Alice" sagte ich zu ihr.
Ich wusste sie hörte meinen nervösen Unterton ohne Probleme raus, und das ließ sie
wissend grinsen.
„Bella, was Alice damit sagen möchte ist, dass das etwas vollkommen anderes ist.
Ich bin älter, mir kannst du vertrauen."
Versuchte ich die Situation zu erklären die ich selbst nicht verstand.
Auch wenn ich mir wegen dem Vertrauen nicht mehr so sicher war.
„Heißt das älteren Jungs darf ich vertrauen, Eddie?" fragte sie verwirrt weiter.
Das gibt's doch nicht.
„Nein, nein, Bella auf keinen Fall, das ist gefährlich. Ich meine ich gehöre zu deiner Familie,
dass ist was anderes, als wenn…"
Alice unterbrach mich, weil sie merkte, dass ich überfordert war.
„Bella, was dein …Bruder …versucht zu erklären ist, dass du fremden Männern oder
Jungs in oder unter Edwards Altersklasse nicht vertrauen darfst.
Aber Edward gehört zu deiner Familie, auch wenn Genannter nicht weiß in welcher Position
er sich, in Wirklichkeit, befindet" und sah mich schräg und vielsagend an.
SIE wusste irgendwas!
„Und wenn dich das nächste Mal einer frägt ob du mit ihm etwas unternähmen willst
zeigst du ihm einfach das Foto von Emmett in deiner Brieftasche.
Dann lassen sie dich alle in Ruhe." zwinkerte ihr Alice zu und lächelte sie an.
„Danke" sagte ich leise immer noch misstrauisch zu ihr.
°Ihr Männer versteht nicht nur nichts …ihr könnt auch nichts alleine machen.°
dachte sie und sah mich komisch an.
Ich war sehr verwirrt, aber in dieser Situation musste ich ihr zustimmen.
Bella nickte leicht verwirrt und lehnte sic wieder mit dem Rücken an mich.
Ich wollte mich wieder einigermaßen entspannen, aber da sprach mich Alice in Gedanken an.
°Edward, bevor du wieder einen auf heile Welt machst,
SOLLTEST du dir Gedanken darüber machen wie die Zukunft aussieht.
Ich weiß in welche Richtung deine Gedanken vorhin gingen, Bruder.
DU solltest dir überlegen ob es so richtig ist, das du Bella von allem männlichem fernhältst,
WENN DU SELBST NICHT GEDÄNKST DIESEN PLATZ EIN ZU NÄHMEN!°
dachte sie wütend und verachtend.
Damit stand sie auf und verschwand um ihr Tablett weg zubringen.
Ließ mich geschockt mit Bella sitzen.
Alice POV
Ich musste weg von ihm, bevor ich zu viel dachte.
Ich bracht das Tablett weg, ging geradewegs zum Auto und fuhr eine Runde um in Ruhe
nachdenken zu können.
Irgendjemand musste diesem …hellsichtigen Idioten doch mal auf die Sprünge helfen.
Er hatte vorhin in die richtige Richtung gedacht …es aber wieder verworfen, weil er ja
schon alleine diese Möglichkeit für so FALSCH hielt, dass er sich jeglichen Gedanken in
diese Richtung verbot.
Er hielt sich immer noch für ihren Bruder, Freund oder sogar "Vater" aber eben nicht für ihren GEFÄHRTEN.
Wie verblendet musste er sein?
Es war so verdammt offensichtlich.
Und er sollte langsam mal wirklich die Beine in die Hand nähmen, wenn er nicht will,
dass ihm irgendein Anderer seine Bella wegschnappt, bevor er es überhaupt verstanden hatte.
…denn Bella hatte ihm nicht von ihrem anderem Mitschüler erzählt, den sie interessant fand.
…nicht dass der Idiot in einem solchen Fall keinen selbstsüchtigen Notfallplan hatte, den er
auf Teufel komm raus umsetzen würde.
Feigling!
Hallo,
Ich hoffe euch hat dieses Kapitel zugesagt.
Wenn ich was besser machen kann sagt es mir.
Versteht Edward jetzt endlich was er für Bella in Wirklichkeit empfindet, oder tut er es
wieder als Nichtigkeit ab?
Wer war es den Bella mochte, es Edward aber nicht sagte?
Und was für einen Plan hatte er wenn sich Bella jetzt schon in einen Anderen verlieben
würde?
= Ja ich hab die Namen der Menschen aus Forks genommen, obwohl sie jetzt in Alaska
leben. (auch die Werwölfe sind nur Menschen)
Würde gerne eure Meinung hierzu erfahren.
Ich bedanke mich für alle eure Kommentare :)
LG° herz-aus-eis
