9. Wenn Dinge schief laufen, sollte man nicht auch noch hinterherlaufen
Mrs. Norris beäugte den elektrischen Dosenöffner kritisch. Der schien nicht sonderlich kooperativ zu sein. Sie setzte sich davor und legte den Schwanz um ihre Vorderpfoten. Filch schnarchte laut und seine Bettdecke hob und senkte sich im Takt.
Die Katze legte zaghaft eine Pfote auf die Katzenfutterdose. Dann rieb sie ihre Nase an dem Etikett, auf dem einer ihrer Artgenossen abgebildet war. Es würde nichts helfen, sie musste warten, bis ihr Mensch erwachte und sie fütterte - was für ein Leben! Diese grau-gestreifte Katze, die manchmal ebenfalls durch das Schloss schlich, hatte es da wesentlich besser - sie konnte sich bei Bedarf in eine alte Frau verwandeln und sich selbst füttern.
Mrs. Norris dagegen würde sich noch gedulden müssen bis sie ihr Futter bekam - und bis sie eine menschliche Gestalt als Lohn für ihre Dienste erhielt. Filch stieß ein lautes nasales Pfeifen aus. Mrs. Norris schüttelte es bei diesem Geräusch. Auch wenn sie es anstrebte ebenfalls ein Geschöpf dieser Gattung zu werden, so war sie bislang immer noch eine Katze und empfand, was alle Katzen empfanden - Menschen waren derart widerlich! Sie stanken. Sie waren laut und unglaublich plump. Wenn sie einem die Hand auf das Fell legten, dann verklebten sie mit ihren schwitzígen Händen die gerade frisch gesäuberten Haare. Aber Filch liebte sie abgöttisch, und es war schließlich ihre Mission auf ihn aufzupassen. Er war ihr nun einmal zugeteilt worden.
Dieser Squib, der es einfach nicht akzeptieren wollte, dass er zum Zaubern nicht im Stande war, hielt sie mehr in Atem als ihr lieb sein konnte. Doch sie half ihm so gut es ging und versuchte seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Manchmal fragte sie sich, ob der große weise Merlin vielleicht einen Fehler gemacht hatte, weil er eine Katze zu Filch geschickt hatte, denn dieser verlangte Wachhunddienste von ihr - Kontrollgänge auf dem Gang, Täterverfolgung und seit Neuestem musste sie dieses Reinigungsgerät bewachen. Aber sie wollte sich nicht beklagen - wenn ihr Dienst einst abgeleistet wäre und Filch als Geist durch Hogwarts schwebte, dann würde sie selbst endlich die hübsche Frau werden und in dieser Gestalt auf Erden wandeln dürfen, die dieser alte Narr Filch jetzt schon in ihr sah - vielleicht war er ja doch magischer als alle bisher gedacht hatten.
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"Du musst deine Monster fusionieren, sonst hast du keine Chance."
"Spiel den blauäugigen weißen Drachen aus."
"Hol Dragon Zombie vom Friedhof, dann kannst du den menschlichen Drachenwurm alle machen."
"Töte ihn, töte ihn jetzt!"
"Gegen meinen schwarzen Magier kommt keiner an!"
Minerva und Sprout hatten Aufsicht in der Großen Halle, in der ein lautstarkes Durcheinander herrschte.
Minerva lächelte ihre Kollegin an: "Schön, dass die Kinder trotz aller Technik noch so gerne Karten spielen." Sprout lächelte zurück und nickte bestätigend. "Ja, toll dieses Yu-Gi, - Oh, was machen denn deine Kontaktanzeigen? Hast du dich schon mit jemandem getroffen?" fragte Sprout neugierig.
Minerva sah sie einen Moment fast beschämt an, doch dann nickte sie verhalten.
Sprouts Augen weiteten sich: "Nein! Wirklich? Erzähl!"
"Ach, war nichts Großes...also, keine riesen Sache...ich meine er war nicht sehr überdurchschnittlich...also, der Mann an und für sich, nicht etwas bestimmtes", während ihres Gestammels war sie tiefrot angelaufen.
Sprout betrachtete sie irritiert: "Wovon sprichst du jetzt eigentlich Minerva? Also war das Treffen nicht so besonders?"
"Nein - wir haben uns nett unterhalten, das war alles."
"Aber was hast du denn noch erwartet? Ist es nicht durchaus üblich, sich beim ersten Date nur nett zu unterhalten?"
Minerva kniff die Lippen zusammen.
"Ja - natürlich", stieß sie dann hervor, "aber da muss doch auch noch etwas anderes sein - etwas das einen gefangen nimmt und nicht wieder los lässt."
Sprout zuckte mit den Schultern: "Wahrscheinlich hast du Recht. Ich hatte schon so lange kein Date mehr", sie seufzte schwer.
Die Gryffindorhauslehrerin wollte nicht auch noch beneidet werden um diesen Klotz, den sie mit ihren eigentlich ungewollten Verehrerbriefen am Bein hatte: "Ach, weißt du - eigentlich will ich jemand ganz anderen - aber er bemerkt mich nicht einmal, obwohl ich ständig in seiner Nähe bin."
Sprout riss erneut die Augen auf bei diesem Geständnis ihrer Kollegin.
"Bei Merlin, du willst etwas von Flitwick?"
Minvera stutzte und schüttelte dann vehement den Kopf: "Flitwick, wieso Flitwick? Nein, ich will nichts von Flitwick!"
"Dann willst du Binns? Der Mann ist schon alt - du solltest ihn nicht überfordern...obwohl...sterben kann er nicht mehr, er ist ja schließlich schon ein Geist - vielleicht hat er sogar eine ungewöhnliche Ausdauer, immerhin wird er Anstrengungen gar nicht mehr so spüren wie ein lebender Mann - aber was spürt er überhaupt noch? Vielleicht will er gar nicht mehr..."
"Ich will nichts von Binns", riss Minerva Sprout aus ihren Gedanken.
"Oho - dann Lupin - Minerva, der ist aber wiederum ziemlich jung für dich!"
"Mag sein - ist aber egal, weil der ist es auch nicht!" langsam wurde McGonagall ungehalten.
Jetzt klappte Sprout der Unterkiefer runter: "Minerva! Du und...ach, das kann ich mir aber auch wirklich gut vorstellen! Ihr seid die perfekte Ergänzung füreinander - warum hast du das denn nicht gleich gesagt?"
McGonagall hatte jetzt ein seliges Lächeln auf dem Gesicht: "Findest du wirklich? Ich glaube auch, dass wir gut zueinander passen. Wir kennen uns jetzt schon so lange und ich sende wirklich viele Signale, aber er merkt es einfach nicht - was soll ich denn nur tun?"
"Ach, du weißt doch wie er ist - da musst du schon mal konkreter werden - Männer können doch schrecklich dumm sein in diesen Dingen. Ihr Zwei wärt wirklich eine Bereicherung füreinander...obwohl du ihm sicher mehr beibringen kannst als er dir."
Minerva sah Sprout leicht lächelnd an: "Das ist ja lieb von dir, dass du das sagst, aber er ist immerhin einer der mächtigsten Zauberer überhaupt - ich denke schon, dass ich noch eine Menge von ihm lernen kann - aber es geht ja auch mehr ums Gefühl, als ums Lernen, nicht wahr?"
"Ja, das müsste er auch von dir lernen - mit Gefühlen hat er es ja nicht gerade - und Benehmen kannst du ihm beibringen."
Minervas Lächeln verschwand schlagartig: "Von wem sprichst du, verdammt!"
Sprout fuhr sich mit den Fingern durch ihr Haar: "Na, von Severus natürlich!"
"Aaaaaahhh...bist du verrückt geworden? Ich meine doch nicht Mr. Ich-bin-so-dunkel-wie-unnahbar. Ich rede doch von Albus!"
"Von Albus? Von Dumbledore? Vom Direktor?"
"Ja, von allen dreien", gab Minerva genervt zurück.
"Aber Minerva - da hast du doch keine Chance. Hast du mal gesehen was er für Zuschriften bekommen hat? Der kann an jedem Finger fünf junge Mädels haben. Nichts gegen dich, aber vielleicht solltest du dich doch lieber mit einem deiner Verehrer anfreunden."
McGonagall ließ den Kopf hängen: "Glaubst du wirklich meine Chancen stehen so schlecht?"
"Ich denke, du solltest ihn ganz direkt darauf ansprechen. Gesteh ihm was du für ihn empfindest, dann weißt du woran du bist. Soll ich ihn vielleicht für dich..."
"Nein! Auf keinen Fall! Das mache ich schon lieber selbst", sagte McGonagall nachdrücklich. Sprout lächelte ihr aufmunternd zu: "Vielleicht solltest du aber bei Severus schon mal üben, dann bist du auf alles vorbereitet - eine Abfuhr von Albus kann schließlich unmöglich schlimmer sein."
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Hermine seufzte laut.
Ron drehte sich zu ihr um und schüttelte genervt den Kopf.
Nach wenigen Sekunden seufzte die junge Frau noch lauter.
Ron sah sie ermahnend an.
Der nächste Seufzer war geradezu unanständig in die Länge gezogen.
"Hermine", knirschte er durch die Zähne: "Mach weiter mit dem Trank, sonst verpasst Snape dir noch einen Strafarbeit."
Doch zu spät - die übergroße Fledermaus hatte sich bereits auf den Weg zu seiner auffälligen Schülerin gemacht. Nun beugte er sich bedrohlich über sie und fragte: "Gibt es ein Problem, Miss Granger?"
"Nö."
"Gut!"
Kaum hatte er sich abgewendet seufzte sie erneut.
Er wirbelte zu ihr herum: "Was?"
"Nix."
"Gut!"
Erneut wandte er sich zum Gehen.
"Oooohh!"
"Häh?"
"Verzeihung."
"Nein!"
"Wie bitte?"
"Ich sagte Nein, Miss Granger! Ich will jetzt eine Erklärung für Ihr Rumgestöhne!"
"Ich stöhne?"
"Ja - wie blöde!"
Hermine zog demonstrativ eine Augenbraue in die Höhe und sagte: "Ooooohhh, Entschuldigung, das ist mir gar nicht aufgefallen - Aaaaaaahhh!"
Severus Snape wirkte tatsächlich sehr irritiert über dieses Verhalten seiner Schülerin. Insgeheim fragte er sich, ob er bei dem Vergessenszauber irgendetwas falsch gemacht hatte.
Hatte er vielleicht ihre Gedanken verändert, aber ihre Libido dabei außer acht gelassen - das wäre eine Möglichkeit, denn er hatte in der Tat diesen Teil ihrer Gedanken nicht anrühren wollen - viel zu gefährlich damit in direkten Kontakt zu kommen, wenn Mann sich den Klauen der Lust entziehen wollte. Darum hatte er ihre sinnlichen Gedanken nicht berücksichtigt - er hätte sie völlig kalt entsorgen müssen - so sehr traute er nicht einmal sich selbst über den Weg.
Doch dies hier war natürlich auch kein Zustand.
Es schien ihr tatsächlich überhaupt nicht bewusst zu sein was sie hier tat, denn sie stöhnte bereits schon wieder und auch ihre Brust schien sie ihm auffällig dicht entgegen zu drängen.
Er machte einen Schritt zurück und herrschte sie an: "Miss Granger, Sie brauen jetzt einen Spezialtrank - los, in die Zutatenkammer! Die anderen dürfen jetzt ihre Mp3-Player herausholen und ein wenig Musik hören - etwas Lautes", stellte er dann noch klar.
Äußerst widerwillig kamen die Schüler seiner Anweisung nach. Musik hören war gut - aber nicht, wenn Snape es von ihnen verlangte - dann musste Musikhören einfach ganz schrecklich und demütigend sein. Also schoben sie sich mit hasserfüllten Gesichtern die Stöpsel in die Ohren und nickten nur äußerst mürrisch im Takt des Sounds.
Snape nutzte derweil den Effekt seiner Anordnung, um Hermine am Arm zu packen und ihr zuzuzischen: "Jetzt reißen Sie sich mal zusammen - Sie hatten doch noch nicht Geburtstag, oder irre ich mich?"
Hermine sah ihn schmachtend an: "Nein, hatte ich nicht - sonst hätte ich Sie doch eingeladen."
"Das ist sehr nett von Ihnen, Miss Granger", stammelte er, während er sie in den Nebenraum zog.
Sie sah sich einen Moment irritiert um: "Hier hat sich aber was verändert - was ist denn hier passiert?", fragte sie erstaunt.
Er sah auf die Metallschubladen und die verschiedenen Anzeigen, die mit blinkenden Lämpchen versehen waren.
"Hermetisch verriegelte Fächer. Computergesteuerte Gefriereinheiten. Hydraulische Durchmischungsanlagen, Vakuum-Verpackungsbeutel - das Übliche halt, wenn man auf Präzision Wert legt", gab er Antwort, während er immer mehr zurückwich, weil sie ihm so nahe kam, dass er gegen eine der Kühlkammern gepresst wurde.
"Miss Granger, Sie sollten den nötigen Abstand wahren!" sagte er mit brüchiger Stimme.
Davon schien sie jedoch weit entfernt zu sein. Langsam streckte sie ihre Hand aus und berührte mit ihrem Zeigefinger seine Wange. Ihre Fingerspitze ließ sie bis zu seinen Lippen gleiten, deren Konturen sie nun sanft nachzeichnete.
Sie hatten alle Recht gehabt! Es war unglaublich! Granger war heiß! Und sie war scharf auf ihn! Vor lauter Glück murmelte er die Namen sämtlicher FF-Autorinnen, die ihm ein derart erfülltes Sexualleben zugestanden hatten. Er würde es nun haben. Gleich hier in diesem engen kleinen Raum - im Stehen, gelehnt an die neuen Kühlfächer - mit einer minderjährigen Schülerin - gab es Leute die das störten? Hatte ihn je gekümmert was andere Leute dachten?
"Bei Merlin - jetzt gibt es kein Zurück mehr", stöhnte er mehr, als dass er sprach.
Er erwartete nicht wirklich eine Antwort von ihr. Um so mehr ließ ihn das Aufheulen zusammenzucken. Snape wich ein Stück von ihr zurück und sah sie irritiert an. Der heulende Ton nahm stetig zu, er drang allerdings keineswegs aus ihrem Mund. Vielmehr war auch sie völlig erschreckt über das ungewohnte Geräusch.
"Feuer", stieß sie dann hervor, "das ist ein Feueralarm!"
Snape - der selber in Flammen stand - konnte sich nicht vorstellen, dass ein verdammtes Feuer wichtiger sein sollte als das Bedürfnis nach Befriedigung seiner - naja, zugegebenermaßen niederen Instinkte.
"Sir, Sie haben Pflichten zu erfüllen", versuchte Hermine ihn aus seiner Starre zu lösen.
Er erkannte, dass der erotische Zauber zwischen ihnen gebrochen war.
"Ja, das stimmt wohl", murmelte er enttäuscht.
Dann löste er endlich seinen Blick von ihr und stürmte zurück in den Klassenraum. Keiner der Schüler hatte von dem Alarm etwas mitbekommen. Sie saßen alle noch auf ihren Plätzen, nickten mit den Köpfen zum Takt der Musik und viele hatten die Augen geschlossen. Also machte Snape sich daran, jedem einzelnen Schüler die Stöpsel aus den Ohren zu ziehen, und immer wieder zu brüllen, sie sollten so schnell wie möglich das Schloss verlassen. Als er bei Harry angelangt war, zog er besonders rücksichtslos an dessen Kopfhörern.
"Potter - raus hier, die Schule brennt!"
"Ne, ne - so leicht werde ich es Ihnen nicht machen, Snape!" erwiderte Harry ärgerlich.
"Ich sagte die Schule brennt! Raus jetzt, los!"
Harry verschränkte die Arme vor der Brust und sagte in aller Seelenruhe: "Sie wollen doch nur mit Hermine alleine sein. Glauben Sie, ich wüsste nicht was Sie mit ihr vorhaben. ALLE wissen das, Professor!"
Hermine, die bereits ebenfalls zur Kerkertür gerannt war, drehte sich noch einmal um und rief: "Harry du Idiot, glaubst du dies sei der richtige Moment um sich in den Mittelpunkt der Geschichte zu drängen? Das Schloss brennt und niemand weiß, ob es jetzt mit all seiner neuen Technik in Flammen aufgeht. Wenn du nicht sofort mitkommst, dann wirst du ebenfalls ein Häuflein Asche werden, und es gibt Leute - wenige vielleicht, aber es gibt sie - die nicht wollen, dass du hier drauf gehst - ALSO MACH HINNE!"
Harry sprang schon von seinem Stuhl auf, um Hermines Aufforderung nachzukommen, als er Snapes triumphierenden Blick sah. Geschwind ließ er sich wieder auf das Sitzmöbel fallen und sagte trotzig: "Nein, Sie kriegen nicht Ihren Willen - SIE NICHT! Ich bleibe!"
Snape zuckte kurz mit den Schultern und rief: "Computer, bitte im Logbuch vermerken, dass Potter sich weigert einem direkten Befehl nachzukommen."
Harry zeigte Snape gerade einen Vogel, als wider Erwarten eine Computerstimme antwortete: "Vorgang in Logbuch vermerkt." Und während Harry noch grübelte in welcher Serie er sich hier eigentlich befand, verließen Snape und Hermine endgültig den Raum.
Etwa eine Viertelstunde war vergangen. Harry saß allein im Klassenraum, in einem Schloss, das völlig menschen- elfen- und geisterleer war. Er dachte über sein Leben nach. Es war ein entbehrungsreiches Leben gewesen. Er hatte bis vor ein paar Tagen keinen Gameboy besessen. Und nun, wo es endlich soweit war, würde er sterben müssen. Und warum? Nur weil Snape ihn retten wollte. Doch dessem Befehl nachzukommen hätte zuviel Stolz von Harry gefordert. Also saß er da - und jetzt wabberte schon Rauch durch die offene Kerkertür herein.
"Scheiße", murmelte der dunkelhaarige Junge und zog seine Brille aus um sie zu putzen - vielleicht waren das nur Schlieren auf dem Glas. Er setzte sie wieder auf - nein, keine Schlieren: "Echt Scheiße!"
Der Rauch war nun bis zu ihm vorgedrungen und kratzte schon in seinem Hals. Er begann zu husten. Seine Augen tränten. Das Atmen fiel ihm zusehends schwerer.
Heiser, tränenerstickt und mit dem Kopf auf der Tischplatte krächzte er: "Snape - warum haben Sie mich nicht gegen meinen Willen gerettet - so wie immer? Aber dann fiel es ihm ein. Schuld war Hermine, die Snape völlig scharf gemacht hatte und sein ganzes Handeln seit Neuestem beeinflusste. Schuld war Dumbledore, der immer nur an sich selbst dachte und immer nur Spaß haben wollte. Schuld war Ron, der davon ausgegangen war, dass Harry ihm ja ohnehin nicht zuhörte und daher den Raum verlassen hatte, ohne ihn auch nur ansatzweise zu überreden ihn doch zu begleiten. Schuld war Voldemort, weil der unfähig gewesen war ihn beizeiten zu töten und ihn damit zu einem Tode durch Ersticken verurteilte, obwohl er doch gerade jetzt in der Blüte seines Lebens stand.
"Schei..ßeeeeee" Harry wurde ohnmächtig.
tbc
Habt Ihr noch Lust? Sagt es mir:)
