Hey Leser! :D
ich halt euch gar nicht lange auf... ich entschuldige mich bloß schon mal dafür, dass die nächsten Updates in längeren Abschnitten erfolgen werden, da mich die Schule wieder ziemlich auf Trapp hält...
trotzdem weiterhin viel Spaß ;)
9. Kapitel
Mit zitternden Händen ließ Hermine das schlafende Portrait hinter sich in Schloss fallen. Was hatte sie nur jetzt schon wieder angerichtet? In weniger als ein paar Stunden hatte sie ihr ganzes Leben versaut.
Snape hatte sie vorhin wieder mit in sein Büro gescheucht, um seinen Antrag zu unterschreiben. Beinahe sofort nachdem Hermine die Feder wieder zur Seite legte, verpuffte das Schreiben und ließ nur angespannte Stille zurück. Noch immer sträubten sich ihr die Nackenhaare von Snapes rauer Verabschiedung: „Und nun... Gute Nacht, Miss Granger. Oder sollte ich besser sagen: Mrs. Snape in Spee?"
Hermine konnte sich nicht genau erinnern, auf welchem Weg sie hier in den Turm gekommen war. Zu wirr waren ihre Gedanken.
Mrs. Snape... Mrs. Snape... Mrs. Snape
Ein Name, der wie ein einlullender Singsang durch ihren Kopf hallte.
Hermine schüttelte über sich selbst den Kopf. Wie sollte sie nur den anderen bei bringen, dass sie schon in ein paar Wochen mit Snape verheiratet sein würde. Sie fühlte sich schrecklich.
Am liebsten wollte sie sich in eine dunkle Ecke verkriechen und erst wieder raus kommen, wenn ihr klar wurde, dass das alles ein schlechter Traum oder reine Einbildung gewesen war. Vielleicht sollte sie sich kurz zwicken?
Gesagt, getan! Aber außer einem leichten Schmerz in ihrem linken Unterarm änderte sich nichts. Sie wachte nicht auf und lag auch nicht in ihrem weichen Himmelbett oben im Mädchenschlafsaal.
Hermine seufzte erschöpft und strich sich eine Strähne ihres wirren Haare hinters Ohr, als sie sich mit trägen Schritten auf den Weg zu besagtem Bett machte. Doch auf halber Strecke fiel ihr der schlafende rote Haarschopf auf einem der Sofas ins Auge.
Wie konnte sie Ginny nur vergessen? Wollte sie nicht eigentlich aufpassen, dass Snape sie auch ja nicht auf frischer Tat ertappte? Tja... das hatte man davon, wenn man sich auf andere verlässt, dachte Hermine enttäuscht. Kurz war sie versucht Ginny zur Strafe über Nacht im Gemeinschaftsraum übernachten zu lassen. Der konnte, sollte das Feuer endgültig ausgehen, im Winter nämlich ziemlich ungemütlich werden. Verdient hätte sie es...
Doch Hermine war noch nie gut darin auf die kleine Weasley böse zu sein... nun... in Anbetracht der Umstände vielleicht ein kleines bisschen. Aber immerhin hatte sie sich ihr Schlamassel ja selbst eingebrockt. Ginny hätte ja nicht mitzumachen brauchen.
Eilig lief Hermine zur Sitzecke vor den Kamin und rüttelte ihre tief schlafende Freundin wach. Ginny, eine, im Gegensatz zu ihr, ziemliche Tiefschläferin, schlug zuerst schlaftrunken nach Hermines Arme, um sich schließlich noch einmal, mit der Karte des Rumtreibers als Kopfkissen, auf die Seite zu drehen. Stumm verdrehte Hermine ihre Augen, dann rüttelte sie solange an Ginnys Schultern bis diese – endlich – aus ihrem Koma-Schlaf erwachte.
„Was? Was ist?", fragte Ginny perplex und setzte sich leicht wankend aufrecht hin.
„Wir sind aufgeflogen, das ist!", maulte Hermine als Antwort und wollte endlich in ihr Bett gehen, doch der Rotschopf hielt sie, kurz vor der Treppe nach oben, zurück.
„Aufge...? Nein... Oh.. Scheiße! Hermine, das tut mir so verdammt Leid! Ich... ich war so müde und bin eingenickt. Das war keine Absicht, das musst du mir glauben!", war die junge Hexe plötzlich hellwach.
„Schon gut... was passiert ist, lässt sich eh nicht mehr ändern!", murmelte Hermine niedergeschlagen, „Wir sollten besser jetzt ins Bett gehen. In beinahe vier Stunden gibt's Frühstück."
„Hey! Halt mal, nicht so schnell! Was ist passiert? Hat Snape dich erwischt? Wirst du jetzt von der Schule geworfen?"
Ginny war besorgt zu Hermine, die unruhig den Tarnumhang in ihren Händen zerknautschte, gegangen und legte ihr beide Hände auf die Schultern, um sie zu zwingen ihr in die Augen zu sehen.
„Nein... Das nicht!", murmelte Hermine.
Ginny war verwirrt.
„Snape hat dich nicht erwischt? Du fliegst nicht?... Wozu dann die Aufregung?"
„Ich hab mich auf einen Packt mit dem Teufel eingelassen, Ginny!", meinte Hermine sarkastisch und lachte selbst wenig überzeugend über ihren Scherz.
Ihre Freundin sah mit ihrer gerunzelten Stirn und den vom Schlafen wirren Haaren bloß noch verwirrter aus, als zu vor. Sie verstand nicht, warum Hermine das jetzt so witzig fand.
Resigniert seufzte Hermine auf. Wenn sie es Ginny nicht erzählen konnte, wem dann? Und außerdem würden es eh bald alle erfahren... Auch wenn die anderen sie dafür hassen würden, es wäre das beste, sie erführen diese Neuigkeit von ihr selbst.
„Snape hat mich erwischt. Und eigentlich wollte er mich gleich zu McGonagall schleppen. Aber vorher hat er mir mit Schulverweis und einer Anzeige wegen Diebstahls gedroht. Man Ginny... Das hätte vielleicht sogar Askaban bedeutet!"
Diese Tatsache wurde Hermine erst jetzt richtig klar. Sie hatte eine Straftat begangen und müsste eigentlich rechtlich dafür belangt werden. Aber sie wollte um nichts in der Welt an diesen schrecklichen Ort. Hagrid erzählte ihnen oft genug, wie es dort vor sich ging. Im Nachhinein war es zwar ein schwacher Trost dem Zauberergefängnis durch ihre Einwilligung zur Heirat entgangen zu sein, aber immerhin ein dünner Strohhalm, an den man sich klammern konnte.
Während Hermine erklärte, ließ sie ihre Freundin nicht aus den Augen. In Ginnys Blick lag tiefe Bestürzung gepaart mit ihrer angeborenen und unstillbaren Neugier.
„Ich hab in angefleht, ich würde alles dafür tun, um dem zu entgehen und da hat er mir einen Deal angeboten..."
„Was für einen Deal?", hackte Ginny nach, als Hermine nicht gleich weiter sprach.
„Er wollte, dass ich seine Frau werde.", sagte Hermine monoton.
Ginny runzelte die Stirn und trat einen Schritt zurück.
„Du nimmst mich auf den Arm!", klagte sie ihre Freundin an.
„Glaub mir Ginny: Ich würde nichts lieber als das! Aber es ist wahr. Er steht auch auf der Liste... Er meinte, bevor er sich vom Ministerium ein Objekt zweiter Klasse zuteilen ließe, suche er sich lieber selbst aus, wen er heiratet."
„Und das sollst du sein?"
Hermine zuckte mit den Achseln. Auch sie verstand nicht recht, warum Snape wirklich schlussendlich ihre Zustimmung akzeptiert hatte, obwohl er ihr doch deutlich zu verstehen gegeben hatte, das er sie nur schikanieren wollte. Oh wie sie hoffte, dass Snape dieses eine, für sie zerschmetternde, Detail, nämlich das augenöffnende Spiel, dass er mit ihr gespielt hatte, für sich behielt. Es war einfach so demütigend, dass sie es nicht mal übers Herz brachte, Ginny den genauen Ablauf zu schildern.
Sie war nach außen hin immer stark gewesen. Was würden die anderen von ihr denken, wenn raus käme, dass sie Snape zum Schluss angefleht hatte SIE zu heiraten? Sie wäre zum Gespött der Schule geworden. Wer bettelte die Kerkerfledermaus schon um so etwas an?
„Und... Er hat wirklich 'Objekt' gesagt?"
„Hm!"
„Wir sind doch keine Dinge, über die man einfach bestimmen kann... in welchem Jahrhundert lebt der denn?", echauffierte sich Ginny, „Ich meine... Objekt... da kann er sich doch eine Topfplanze zulegen."
„Keine Ahnung! Ist mir auch gerade ziemlich egal.", keifte Hermine, die eindeutig mit den Nerven am Ende war, „Du regst dich hier nur über seine Wortwahl auf und ich muss zusehen, dass ich mit dem Gedanken klar komme, eingewilligt zu haben, Snapes Zukünftige zu werden! Und wir reden hier von der miesen Schlange aus den Kerkern... Kannst du mir vielleicht sagen, wie zum Henker ich das Harry und vor allem Ron beibringen soll? Wir wollten heiraten, bei Merlins Eiern! Ich habe alles versucht, um mit ihm zusammen sein zu können und habe eine Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft mit ihm gerade gründlich in den Sand gesetzt! Aber alles was dich interessiert ist, dass Snape sich aufführt wie ein Neandertaler? Vielen Dank auch! Das hilft mir weiter!"
Wütend und zwei Stufen auf einmal nehmend lief Hermine die Treppen nach oben, zog sich rasch um und verkroch sich unter ihrer Bettdecke. Die anderen Mädels schliefen schon tief und fest. Fast waren sie zu beneiden, denn Hermine war sich ziemlich sicher, heute Nacht kein Auge zu tun zu können.
Hermines Gedanken fuhren Achterbahn und sie starrte schon eine ganze Weile in die Dunkelheit, ehe sie leise das Öffnen und Schließen der Zimmertüre vernahm. Sie lauschte. Auf leisen Sohlen schlich eine Gestalt durch den Raum und hielt vor ihrem Bett.
Vorsichtig steckte Ginny, ihren erleuchteten Zauberstab in der Hand,den Kopf durch den Bettvorhang.
„Hey! Willst du ein bisschen Gesellschaft haben?", fragte sie ehrlich besorgt.
Ohne zu zögern nickte Hermine. Ginny löschte ihren Stab und kroch zu ihr unter die Decke.
Es war merkwürdig beruhigend Ginnys warmen Körper neben sich zu fühlen. Es war ganz anders, als neben Ron zu liegen. Die ganze Atmosphäre war anders. Hermine fühlte sich ähnlich, als würde sie in der schützenden Umarmung ihrer Mutter liegen und konnte nun die Tränen, die sich ihren Weg aus Hermines geschundenem Innern bahnten, nicht mehr stoppen. Sie krallte sich Halt suchend an Ginny und weinte verzweifelt in den Pyjama ihrer Freundin, die ihr tröstend über die braunen Locken strich.
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Wie Hermine vorausgesehen hatte, schlief sie gar nicht in dieser Nacht. Ginny war irgendwann, kurz nachdem sie aufgehört hatte zu weinen, in die Traumwelt hinüber gedämmert und Hermine lauschte daraufhin dem stetigen Ein- und Ausatmen ihrer Freundin. Als dann die ersten Sonnenstrahlen durch den Vorhangschlitz fielen, beschloss die braunhaarige Hexe, dass es eh nichts mehr bringen würde und sie jetzt auch genauso gut aufstehen könnte.
Ganz vorsichtig, um Ginny nicht zu wecken, rollte sich Hermine auf ihrer Seite aus dem Bett und verschwand im Bad. Den Blick in den Spiegel hätte sie sich echt sparen können. Tiefe Augenringe hatten sich auf ihr Gesicht gelegt und die getrockneten Salzränder ihrer vergossenen Tränen ließen sie beinahe wie eine Todesfee aussehen. Träge wandte sich Hermine von ihrem Spiegelbild ab und drehte die Duschbrause auf.
Hermine fühlte sich wie gerädert und hoffte eine kalte Dusche würde sie vielleicht wacher machen. Aber diese Hoffnung war umsonst. Ihre tristen Gedanken blieben, genauso wie die dunklen Schatten unter ihren Augen.
Da sie heute nicht die Kraft dazu besaß, sich mit ihrem widerspenstigen Haar anzulegen, band sie es nur mit einem ausgeleierten Haarband im Nacken zusammen und schlüpfte in ihre Uniform.
In der Badezimmertür rannte sie beinahe Parvarti um.
„Oh... Guten Morgen, Hermine!", strahlte ihr ihre Zimmergenossin entgegen.
Wie ein Mensch morgens nur so munter sein konnte... Hermine murmelte ein kurzes „Morgen..." und verschwand nach unten in den Gemeinschaftsraum. Es war erst sechs Uhr und keine Menschenseele hier unten. Man konnte aber von den Treppen her erste Stimmen und das Getrampel von Füßen hören.
Hermine interessierte das alles nicht. Sie musste sich etwas einfallen lassen, wie sie Harry und Ron ihre bitteren Neuigkeiten unterbreiten sollte. Vielleicht wäre ein kleiner Spaziergang durchs Schloss genau das Richtige für sie.
Wie ein Geist wandelte Hermine durch die noch verlassenen Korridore. Einzig Miss Norris und einige andere Katzen streunerten in den Gängen umher. Doch die junge Gryffindor war mit den Gedanken weit weg. Egal wie oft sie versuchte die Dinge klar zu sehen und systematisch anzugehen, es wollte ihr einfach nicht gelingen stark genug dafür zu sein.
Immer wieder sah sie Snapes höhnisches Grinsen vor sich. Hermine schüttelte ihren Kopf, um das Bild zum Verschwinden zu bringen, während sie ins Mädchenklo der Maulenden Myrte trat. Die Hauselfen haben gute Arbeit geleistet, den Dreck beseitigt und ihren Kessel und die Instrumente gesäubert und sortiert neben die Waschbecken gestellt.
Die Sachen würde sie nach dem Frühstück in den Turm bringen, jetzt wollte sie noch ein bisschen Zeit für sich, denn sie wusste immer noch nicht die richtigen Worte für ihre Freunde.
In der Großen Halle waren bis jetzt nur einige Frühaufsteher aus Hufflepuff. Deshalb suchte sich Hermine einen Platz weit weg vom Lehrertisch aus und setzte sich abgekämpft an den Tisch. Sie wusste nicht wie lange sie ihre Pancakes schon anstarrte, die Gabel in der Hand und noch nicht einen Bissen gegessen, ehe sich endlich Harry, Ron und Ginny zu ihr setzten.
„Morgen, Mine!" Ron wollte ihr einen Begrüßungskuss geben, doch Hermine wandte verlegen den Kopf ab, sodass er mit den Lippen nur ihren Kiefer erwischte.
„Geht's dir gut? Du siehst furchtbar aus...", fragte Harry besorgt, während Ron mürrisch seinen Teller volllud.
Ergeben schüttelte Hermine ihren Kopf.
„Ich... muss euch was sagen!", sprang sie schließlich, ziemlich unvorbereitet, ins kalte Wasser und wollte gerade weiter ansetzten, als eine eisige Stimme hinter ihr sie unterbrach.
„Ich wünsche einen guten Morgen!".
Unheilverkündend ließ Snape seinen Blick über die vier Gryffindors streifen. Er schien dieses Spiel zu geniesen.
„Miss Granger... Die Antwort des Ministeriums ist soeben eingetroffen. Ich habe mir erlaubt eine Kopie für Sie anzufertigen... Bitteschön!"
Hermine hatte sich mit voller Absicht nicht umgedreht. Sie konnte ihm jetzt nicht in die Augen sehen, ohne einem Nervenzusammenbruch zu unterliegen. Deshalb ließ Snape das Pergament neben ihren unangerührten Teller segeln. Unbehaglich zog Hermine das Schreiben vom Tisch und drückte es in ihren Schoß. Sie war sich der verdutzten Gesichter ihrer langjährigen Freunde sehr wohl bewusst, auch wenn sie die ganze Zeit über auf ihren Pancake starrte. Es musste einfach nicht sein, dass Ron, der neben ihr saß, sofort las, was auf dem Pergament stand.
Hermine hoffte nur, dass Snape jetzt nicht irgendwelche Andeutungen fallen ließ... aber es kam schlimmer:
„Übrigens weiß Schulleiterin McGonagall bereits über unsere baldige Hochzeit Bescheid. Sie bat mich, Ihnen zu sagen, dass Sie sich noch einmal, wegen eines Gesprächs unter vier Augen, bei ihr melden sollen."
Hermine sah es zwar nicht, aber sie spürte es in ihrem Nacken, wie sich Snapes Lippen zu einem fiesen Grinsen verzogen. Ja... wirklich perfekt hinbekommen Professor, dachte Hermine ironisch und wagte einen kurzen unsicheren Blick auf Ron.
Der Rotschopf saß, den Blick starr auf seinen Teller gerichtet, mit unnatürlich fest verkrampften Fingern vor seinem vollen Teller. Der Kopf hochrot vor Unglauben und Zorn. Sogar die Gabel in seiner Hand fing schon an gelblich-rot aufzuglühen...
„Sie sollten Ihre Angelegenheiten so schnell wie möglich klären, Granger! Einen schönen Tag noch...", schnarrte Snape und verschwand hinauf zum Lehrertisch.
Ehe sie etwas dagegen unternehmen konnte, rumpelte Ron unter lautem Besteck-Geklapper auf, warf dabei mit seinem Ellenbogen seinen Becher um, sodass Kürbissaft über seinen Teller lief, und polterte, ohne einen weiteren Blick zurück, hinaus aus der großen Halle.
Viele Schüler, die in Reichweite saßen und Rons Ausbruch mitbekommen hatten, steckten sofort die Köpfe zusammen und tuschelten. Hermine versuchte ihm so schnell wie möglich hinterher zu kommen. So sollte das alles ganz und gar nicht ablaufen. Den perplexen Harry ganz vergessend, lief die junge Hexe ihrem Liebsten hinterher.
„RON!", rief sie, um ihn zu stoppen.
Doch der stürmte wütend hinaus auf die noch mit Schnee bedeckten Ländereien.
„RON! Bitte bleib stehen... lass es mich erklären!", flehte Hermine und rannte mit Tränen in den Augen weiter.
„HAU AB!", brüllte er über seinen Rücken, blieb jedoch trotzdem irgendwann abrupt stehen und kickte mehrmals wütend mit seinem Fuß in einen großen Schneehaufen.
Hermine war im Sicherheitsabstand stehen geblieben. So wütend hatte sie ihn noch nie erlebt. Ihr Herz raste vor Schmerz.
„Glaub mir Ron... das war nicht beabsichtigt. Ich wollte bloß nochmal Zutaten aus Snapes Büro holen und da hat er mich erwischt... Bitte Ron, du musst mir glauben, dass ich keine Wahl hatte!"
„HALT DEINE VERLOGENE KLAPPE!", schrie der Zauberer wütend und drehte sich endlich zu ihr um. Sein Gesicht war hochrot vor Zorn und eine ungewohnte Kälte lag um seinen Mund. „Halt... deine Klappe, Okay! Ich will nichts davon hören. Du hattest eine Wahl... wir hätten fort laufen können, aber dir war diese verdammte Schule schon immer wichtiger als ich. Und jetzt hast du dich dafür verkauft, nur damit du nicht kurz vor deinem ach so tollen Abschluss fliegst... Ich bin fertig mit dir!"
Mit diesen Worten ließ er die am Boden zerstörte und völlig aufgelöste Hermine in der Kälte stehen und stapfte wieder Richtung Schloss.
Na wie wärs mal mit nem kleinen Lebenszeichen von euch? Ich weiß dass meine Story gelesen wird... so 'n kleines Review tut doch keinem weh und mich freut's um so mehr ;)
LG
