Zuvor:

Hermine und Ginny standen wie angegossen im Salon und sahen den beiden Frauen in Todesserroben nach.

„Ginny, sag mir, dass meine Mutter nicht gerade mit Bellatrix Lestrange und in Todesserroben den Raum verlassen hat.", stotterte Hermine.

„Das würde ich nur zu gerne, aber ich fürchte ich kann nicht. Wusstest du, dass deine Mum ein Todesser ist, ich meine Moody hat es angedeutet, aber …"

„Sie hat mir ihr Dunkles Mal gezeigt, aber ich hätte nicht vermutet, dass sie … oh Merlin Ginny, was ist, wenn der du-weißt-schon-wer sie umbringt, oder mein Vater, was wenn …", keuchte Hermine panisch.

„Beruhig dich erst einmal, Hermine, ich meine deine Mum scheint ja zumindest von den Malfoys und von Bellatrix ganz gut aufgenommen worden zu sein. Wenn der Er tatsächlich deine Mum umbringen wollte, dann wäre doch Bellatrix nicht freundlich zu ihr gewesen. Und was deinen Vater angeht, ich bin mir sicher deine Mum kommt auch da wieder raus.", versuchte Ginny ihre Freundin zu beruhigen.

„Ich hoffe nur du hast Recht, ich weiß nicht was ich ohne sie tun sollte.", Hermine sah sich unsicher um „Wir sollten Essen gehen, hier rumzustehen macht mich wahnsinnig."

Ginny nickte und so verschwanden die beiden Mädchen durch die Tür. Kaum hatten sie sich im Speisesaal niedergelassen erschien auch schon ein Hauself und brachte ihnen ein Glas Butterbier und vor ihnen erschien Teller mit saftigem Braten. Langsam begannen sie zu essen, als Ginny Hermine plötzlich ansah.

„Sag mal, hattest du auch das Gefühl, dass Bellatrix gerade eben nicht so wahnsinnig wirkte wie im Ministerium?"

Hermine schluckte ihr Fleisch herunter und nickte „Sie wirkte beinahe nett, nach Todessermaßstab zwar aber dennoch."

„Das ist echt fast noch grusliger, als wenn sie so verrückt und böse ist. Ich meine sie hat mich nicht einmal verflucht, obwohl ich ein Weasley und ein Blutsverräter bin."

„Wofür ich dankbar bin, es wäre meine Schuld, wenn dir hier etwas passiert, schließlich bist du nur wegen mir hier."

Sie aßen eine Weile still weiter, als Ginny erneut den Kopf hob und etwas unsicher wirkte. „Du, Hermine, glaubst du ich könnte mir von dir etwas Geld leihen, ich hab nämlich nicht mal einen Knut dabei und noch kein einziges Buch fürs nächste Jahr. Ich gebe es dir auch wieder so schnell ich kann."

„Das ist kein Problem, dafür hat man schließlich Freunde.", Hermine lächelte die etwas beschämt drein schauende Ginny an. Diese lächelte zurück. „Danke, eine Sorge weniger, ich habe mir schon bildlich vorgestellte, was Snape mit mir macht, wenn ich nächstes Jahr kein Zaubertränke-Buch habe."

„Oh ja, das kann ich mir auch gut vorstellen." Hermines Gesicht wurde ernst. „Ich will gar nicht an nächstes Jahr denken, wie werden die anderen Gryffindors das alles nur aufnehmen, und die Lehrer. Wir sind echt im A**."

„Ich will auch gar nicht daran denken, Ron wieder zu sehen, ich meine die Zwillinge werden mir sicherlich verzeihen aber er, niemals. Du hast Recht wir sind wirklich fällig."

Schweigend aßen sie zu Ende und gingen dann noch eine Stunde in die Bibliothek, bevor sie sich in Hermines Zimmer verzogen, um auf die Rückkehr von Hermines Mutter zu warten. Sie lagen gemütlich neben einander auf Hermines breitem Bett und lasen, als sie schließlich von unten Stimmen hörten.

Vorsichtig öffnete Hermine die Zimmertür ein kleines Stück und beide beobachteten wie zwei Gestalten in Todesserroben die Treppe hinaufstiegen und hörten Hermines Mutter an ihren Begleiter gewandt sagen er solle leise sein. Die beiden Mädchen erkannten Rabastan Lestrange und zogen sich schnell ins Zimmer zurück, bis sie hörten, wie die beiden die nächsten Treppen hinauf gingen.

Hermine schloss die Tür und atmete auf „Meine Mum geht's gut, Merlin sei Dank."

„Ja, dafür hat sie Lestrange mitgebracht, ich glaube dein Vater will dich wohl kennen lernen."

Hermine schluckte nervös „Genau davor habe ich Angst, ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll und ich weiß auch nicht, ob ich ihn wirklich kennen lernen will, schließlich hat auf jeden Fall Morde begangen und denk nur mal an Nevilles Eltern, da war er auch mit dabei."

„Deine Mum passt schon auf, dass nichts passiert, hoffe ich.", ermutigte Ginny.

„Ich hoffe du hast Recht, bleibst du heute Nacht hier? Ich will nicht alleine sein."

Ginny nickt, „Ich hole nur schnell meinen Schlafanzug." Und so schlüpfte Ginny durch dir Tür und kehrte mit einem roten Knäul in den Hand zurück. Gemeinsam machten sie sich bettgehfertig und schliefen bald ein.

Am nächsten Morgen:

Hermine öffnete die Augen und sah sich verwirrt um, sie erkannte aber ihr neues Zimmer schnell und wandte sich dann dem immer noch schlafenden Rotschopf neben ihr im Bett zu. Nach einem schnellen Blick auf die Uhr, der ihr zeigte, dass es Zeit fürs Frühstück war, stupste sie Ginny an.

Keine Reaktion, also schüttele Hermine ihre beste Freundin etwas heftige, was ihr ein übellauniges Grummeln einbrachte. Ginny war noch nie ein Morgenmensch gewesen.

„Ginny, aufstehen, es gibt sicher gleich Frühstück."

Ginny drehte sich um und blinzelte verschlafen, dann bemerkte sie Hermine und gähnte herzhaft.

„Was machst du in meinem Bett?"

„Meine liebe Ginny, ich muss dich darüber aufklären, dass du in meinem Bett bist."

Ginny fuhr hoch und sah sich um, bevor sie sich wieder zurückfallen ließ, „Und ich dachte das wäre alles ein Alptraum gewesen. Was hast du gerade von Frühstück gesagt"

Hermine lachte, „mit Essen kriegt man dich immer, Ginny, komm steh auf, vielleicht schaffen wir es noch vor meinem Vater."

Ginny schoss aus dem Bett „Sehr gutes Argument."

Sobald sie angezogen waren eilten sie die Treppen hinunter und Hermine öffnete vorsichtig die Tür zum Esszimmer. Als sie nur ihre Mutter sah stieß sie dir Tür vollends auf und schlüpfte gefolgt von Ginny in den Raum.

„Guten Morgen, Mum", grüßte Hermine und trat auf den Tisch zu. „Guten Morgen Mrs. Rosier", grüßte auch Ginny.

Antea hob den Kopf und lächelte „Guten Morgen, Mädchen, setzt euch." Als sich die beiden niederließen erschienen vor ihnen sofort ihre Frühstücksgedecke. Antea wartete, bis die Beiden angefangen hatten zu essen, bevor sie fortfuhr „Es gibt ein, zwei Dinge, die ich mit euch besprechen möchte. Zum einen möchte ich euch informieren, dass mein Mann ab heute auch hier wohnen wir, auch wenn ihr ihm nicht allzu oft begegnen werdet."

„Moment, Mum, was heißt hier Mann?", erkundigte sich Hermine erschrocken.

„Ich habe dir doch gesagt, dass das die logischste Folge sein wird, Sweetie."

„Schon, aber so schnell, das geht doch gar nicht."

„Doch, Hermine, in der Zaubererwelt braucht man zum Heiraten nur einen mit einem Zauber belegten Ring.", antwortete Ginny zwischen zwei Bissen und suchte Anteas Hand nach einem entsprechenden Ring ab.

Diese hob ihre Hand und zeigte den beiden den Ring „Miss Weasley hat Recht, es braucht nicht so viel wie in der Muggelwelt. Aber ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Etwas anderes, ich weiß Hermine, du hältst nicht sonderlich viel von Draco Malfoy, aber er wird uns dennoch in nächster Zeit häufiger besuchen, denn der Dunkle Lord hat entschieden, dass ich ihm duellieren beibringen soll, da Lucius zu beschäftigt ist."

„Was, das Frettchen kommt hier her?", entfuhr es Hermine.

„Ja, und ich möchte dich bitten, ihm etwas mehr Respekt entgegenzubringen. Besonders wenn man bedenkt, dass ihr, wenn ihr zurück nach Hogwarts kommt ziemlich alleine dastehen werdet."

Hermine und Ginny tauschten einen Blick, hatte Antea doch genau das angesprochen über was sie sich gestern Abend noch gesprochen hatten.

„Aber nur, wenn er sich auch benimmt", grummelte Hermine und Ginny nickte bekräftigend.

„Das wird er sicher tun, Narcissa wird es ihm auch eingeschärft haben. Bevor wir jetzt …", als sich die Tür öffnete, unterbrach sich Antea und drei Paar Augen wanderten zu dem Mann der gerade den Raum betrat.

Hermine fielen zu allererst die Augen auf, Bellatrix hatte Recht, das waren ihre Augen, nur dass ihre Augen nie in einem so dreckig grinsenden Gesicht gesessen hatten.

„Sieh einer an, wen haben wir denn hier", grüßte er und schloss die Tür hinter sich. Er ging hinüber zum Tisch und den drei Frauen. „So, du bist dann wohl Hermine", fragte er an Hermine gewandt und musterte sie, dann sah er Ginny an. „Und das ist das Weasley-Mädchen, ich glaube wir haben uns bereits getroffen.", sagte er und grinste böse. Hermine sah zu Ginny und bemerkte wie bleich sie geworden war. Auch Antea entging das nicht und so stand sie auf und trat auf Rabastan zu.

„Lass die Kinder in Ruhe, Rabastan, setz dich hin, iss und dann hast du ja wohl etwas zu tun."

Rabastan wandte sich ihr zu. „Du fängst doch nicht schon wieder damit an mich herum zu kommandieren, oder? Das konntest du mit deinem dreckigen Muggel machen, aber nicht mit mir."

Hermine wollte schon wütend aus ihrem Sitz hochfahren, doch ihre Mutter schien es geahnt zu haben und drückte sie wieder zurück in den Stuhl.

„Nein, ich kommandiere dich nicht herum, ich möchte lediglich, dass du Hermine und Miss Weasley in Ruhe lässt und aufhörst ihnen Angst zu machen. Das hat Bella gestern schon getan."

„Na und, beide sollten wissen, dass wir Todesser sind und keine Band kleiner, kuschliger Kaninchen. Außerdem tu ich ihnen gar nichts, ich will mich doch nur nett unterhalten.", fügt Rabastan grinsend hinzu.

„Könnten wir uns einmal kurz draußen unterhalten." Meinte Antea nur und ging zur Tür. Rabastan zuckte mit der Schulter und folgte ihr hinaus.

Ginny und Hermine schwiegen und lauschten angestrengt.

Es ist mir völlig egal wie du mich behandelst, Rabastan, aber ich möchte, dass du die Kinder zufrieden lässt. Wenn du jemandem Angst machen willst, dann such dir ein Paar Muggel."

Ich habe dasselbe Recht wie du in der Nähe meiner Tochter zu sein, Antea. Und für was hältst du mich, ich werde weder ihr noch ihrer kleine Freundin etwas tun."

Das will ich auch hoffen, denn sonst kann dich nicht einmal der Dunkle Lord mehr retten und du solltest nicht vergessen was er gesagt hat."

Ich bin einer der treuesten Diener des Dunklen Lord und habe mich noch nie gegen ihn gewandt, Frau, also brauchst du mich nicht an seine Befehle zu erinnern."

Das will ich auch schwer hoffen."

Muss ich dich an meine gestrigen Worte erinnern, ich dulde kein kindisches Verhalten von dir, genauso wenig werde ich deine Aufmüpfigkeit und Widerborstigkeit dulden. Du kannst mich jetzt nicht leiden, aber ich kann dafür sorgen, dass du einen Grund hast mich zu hassen, also sei vorsichtig. ELF", ein Ploppen war zu hören „Mach mir etwas zu mitnehmen." Der Elf verschwand und kehrte zurück.

Und noch etwas, Antea, du hast das Kind bisher viel zu sehr zu einem Muggel erzogen, ich wünsche, dass du das änderst. Allein ihre Manieren und die ihrer Freundin, nur Muggel essen mit den Händen, bei der kleinen Weasley mag man gar nicht glauben sie wäre bei Zauberern aufgewachsen. Außerdem muss Hermine lernen sich wie ein Reinblut zu verhalte, ansonsten blamiert sie uns vor den anderen. Ich wünsche, dass das korrigiert wird, sonst sehe ich mich gezwungen das selbst zu machen und das willst du wohl nicht, oder?"

Dann folgte ein Knall und Ruhe kehrte wieder ein.

Die Tür öffnete sich und beide Mädchen wandten sich wieder dem Tisch zu.

„Ihr braucht gar nicht so unschuldig zu tun, ich weiß ganz genau, dass ihr zugehört habt."

Beide hoben synchron die Köpfe und wurden rot.

„Du weißt, Hermine, dass dein Vater, so ungerne ich das auch zu geben will, Recht hat. Du musst lernen dich wie ein Reinblut zu benehmen. So etwas wie vorhin, als du deinem Vater an den Kragen wollte, als er den Muggel beleidigt hat. Das kannst du nicht machen. Rabastan wird so ein Verhalten nicht dulden und dann kannst du froh sein, wenn er nur schimpft."

„Was meinst du, damit, was sollte er denn sonst machen."

„Hermine, tu bitte nicht so unschuldig, dein Vater ist ein Todesser, glaubst du wirklich er hält lange Volksreden, wo lange Diskussionen mit sich mit einem Crucio sehr schnell abkürzen lassen."

„Aber, das geht doch nicht", bemerkte Hermine entrüstet und auch Ginny sah entsetzt aus.

„Hermine, der Cruciatus-Fluch mag einer der Unverzeihlichen Flüche sein, aber dennoch wird er seit Jahrhunderten zur Erziehung verwendet. Er ist nur deswegen verboten, weil man jemanden damit in den Wahnsinn treiben kann, aber denkst du ernsthaft das Eltern den Verstand ihrer Kinder zerstören würden."

„Waaaas? Aber das kann doch nicht sein, was wenn es ausversehen passiert", warf Ginny ein und war ziemlich bleich geworden.

„Glaubt mir, das geht nicht so schnell, es dauert Stunden bevor ein Mensch verrückt wird und das auch nur unter einem sehr mächtigen Fluch. Außerdem wird ein Mensch, wenn die Schmerzen zu groß sind ohnmächtig um das Gehirn zu schützen. Wollte man einen Menschen in den Wahnsinn treiben müsste man wohl immer rechtzeitig aufhören, ich weiß es nicht, dass ist Bellas Spezialgebiet nicht meines."

„Das ist furchtbar. Wie kann man so etwas nur tun?", erboste sich Hermine.

„Da musst du auch Bella fragen, wie schon gesagt ich hatte nie einen Faible für Schmerzen.", erwiderte Antea nachdenklich „Was die Sache mit deinen Manieren angeht."

„Meine Manieren sind wunderbar.", unterbrach Hermine und Ginny nickte.

„Ja, sie sollten mal meine Brüder sehen.", stimmte Ginny zu.

„Ich glaube das will ich gar nicht, wie dem auch sei, es geht nicht nur ums Essen, auch wenn du unbedingt aufhören musst mit den Händen zu essen, das tut eine Dame nicht. Nein, ich meine allgemein ich hab darüber nachgedacht und beschlossen, dass Narcissa dir dabei sicher helfen kann."

„Was, du kannst mich doch nicht zu Malfoys Mutter abschieben.", fauchte Hermine.

„Das tue ich auch gar nicht, ich sage nur, dass sie dir einiges beibringen kann, wenn sie mit Draco her kommt, ich bin mir sicher, Cissy hat kein Problem damit, wenn deine Freundin dabei ist."

„Aber, das geht nicht, wenn ich schon irgendetwas über Manieren lernen muss, dann kannst das auch du mir beibringen."

„Sicher, das könnte ich, aber ich muss deinem Cousin duellieren beibringen also kannst du diese Zeit auch sinnvoll nutzen und außerdem glaube ich, dass ihr mit Narcissa sehr gut zurechtkommen werdet"

„Aber, ", wollte Ginny einwerfen, der der Gedanke mit Mrs. Malfoy zusammen gesperrt zu werden gar nicht behagte.

„Kein aber, schließlich bin ich es, die sich für euch beide schämen muss, wenn ihr euch in einer Gesellschaft nicht angemessen benehmen könnt. Ja, auch für dich liebe Miss Weasley, solange du unter meinem Dach wohnst, außerdem fühlt man sich immer viel sicherer, wenn man weiß was einen erwartet und wie man darauf reagieren soll und nun esst auf, die Malfoys müssten bald kommen." Mit diesen Worten verließ Antea den Raum.

Ginny und Hermine sahen sich an.

„Wo habe ich mich da nur wieder hineinmanövriert", seufzte Ginny und starrte auf ihren Teller.

„Du hast gut reden, du kannst wenigstens irgendwann wieder nach Hause, zum Glück haben wir nur noch zwei Wochen Ferien."

In der Eingangshalle von Dark Hall Manor:

„Narcissa, Draco, schön dass ihr da seid."

„Antea, Guten Morgen, und hast du schon eine Idee wie du die beiden Mädchen dazu bringen willst sich von dir die Dunklen Künste beibringen zu lassen."

„Oh ja, aber ich brauche deine Hilfe. Wenn dein Sohn herkommt werde ich ihm wie verabredet duellieren beibringen und was es sonst noch so braucht als Todesser. Ich habe Hermine und Miss Weasley gesagt, dass du ihnen in der Zwischenzeit beibringst wie sie sich vernünftig in unseren Kreisen zu bewegen haben, das kann bei Leibe nicht schaden, ich bin mir sicher es wird nicht lange dauern, dann werden sie freiwillig kommen."

„Das ist ein guter Plan, und ich habe etwas zu tun während ich auf Draco warte. Wo sind die Mädchen?"

„Sie frühstücken gerade, kommt."

Draco sah den beiden Frauen nach, als sie durch die Tür in die Halle verschwanden, dann lief er ihnen eilig hinterher, um nichts in der Welt wollte er Grangers und Weasleys Gesicht verpassen, wenn sie mit seiner Mutter mit mussten.

Schnell schlüpfte er ins Esszimmer und bemerkte die beiden Mädchen. Hermine hatte die Arme trotzig in die Seiten gestemmt, während Ginny immer noch auf ihrem Stuhl saß und die Arme vor sich verschränkt hatte.

„So, ihr seid fertig, dann könnt ihr ja mit Narcissa in den Salon gehen, viel Spaß. Komm Draco." Draco beobachtet noch, wie seine Mutter die beiden Gryffindors in den nächsten Raum scheuchte, bevor er seiner Tante folgte.