„Gut, Frau Kowalski, Herr Kowalski. Wir vervollständigen die Suchmeldung mit diesen Informationen. Glauben Sie mir, wir finden ihn. Kinder in diesem Alter hauen gerne mal ab, aber meist vergehen nur ein paar Stunden, bis wir sie gefunden haben." – „Vielen Dank, Wachtmeister", verabschiedete Rokko sich von dem Polizei-Beamten. „Wollen wir hoffen, dass es wirklich nichts Ernstes ist. Meine Frau und ich sind sehr in Sorge." – „Das kann ich ja verstehen. Lassen Sie uns einfach unseren Job machen. Wir finden Ihren Philip", versicherte der Uniformierte noch einmal.
„Charlottenburg. Ich habe ihn", verkündete Jürgen, kaum dass der Beamte das Kowalski-Haus verlassen hatte. „Wie zuverlässig ist das?" – „Ein Umkreis von zehn bis 15 Metern", erklärte Jürgen. „Okay, gib mir die Adresse. Wir fahren hin", entschied Lisa. „Süße, du hast den Beamten gehört. Die machen das", wollte Rokko seine Frau besänftigen. „Aber das geht mir nicht schnell genug. Bis die was getan haben, könnte Philip schon vergewaltigt oder tot sein. Los, lass uns fahren. Jürgen, du bleibst doch bei Saskia, oder?" – „Jep, mache ich", bestätigte dieser.
