Disclaimer: Hier mische ich aus den HP- Romanen und dem Roman von Neil Gaiman mit dem Titel „Neverwere" Da ich den Roman nur im Englischen Original gelesen habe übersetzte ich den Begriff des „Floating Marked" nicht. Ich hoffe das stört euch nicht zu sehr. Figuren, Orte und Besonderheiten gehören in erster Linie den beiden genannten Autoren. Mir gehört nur der Plot und ich verdiene kein Geld damit. Ich mache das nur aus Spaß an der Freude und damit die, die es wollen was schönes zu lesen haben.
In der Unterwelt
Der „Flaoting Marked" war das Ziel. Nachdem sich Severus und Tom unm alles gekümmert und reisefertig gemacht hatten, machten sie sich auf den Weg nach London. Severus wusste in etwa wo sie hin mussten, auch wenn er den Ort den sie suchten noch nie gesehen hatte. Schließlich war der „Floating Market" immer an einem anderen Platz. Sie fanden sich,nach dem Apparieren in einer halbdunklen Seitengasse wieder.
Ein wenig nervös friemelte er eine kleine Schachtel aus der Innentasche seiner Robe und holte daraus ein Stück Kreide hervor. Mit diesem Zeichnete er den groben Umriss einer Tür auf die, von den Abgasen des nahen Industriegebietes verdreckten Backsteine. Kaum war er fertig leuchteten die Kreideränder kurz auf und die „Tür" ließ sich nach innen aufdrücken. Severus ging voran, Tom dicht hinten dran. Kaum waren sie beide eingetreten schloss sich die Tür und verschwand. Sie fanden sich in einem kleinen, nur spärlich, durch glühende Pilze an den Wänden, erleuchtete Raum. In der Mitte des Raumes, etwa 1 ½ Meter über dem Boden, von der Decke herabhängend sahen sie eine Leiter. Die wohl zweifelsohne der einzige Weg aus dem Raum heraus war. Tom versuchte mit einem gelösten , nach oben geschossenen „Lumos" die Decke des Raumes zu sehen . Auch hatte er gehofft zu sehen wohin die Leiter führt doch das Licht wurde von der Dunkelheit verschluckt. „Da bleibt wohl nur eines übrig. Wenn wir hier raus wollen, und wissen wollen wo die Leiter hinführt müssen wir wohl da hoch." sagte Severus nach ein paar Sekunden Stille.
Ohne sich weiter aufzuhalten nahm er seinen leuchtenden Zauberstab zwischen die Zähne und zog sich an der Leiter hoch, kletterte die ersten Sprossen nach oben. Tom zögerte kurz, doch es führte hier kein anderer Weg heraus, er musst mitgehen.
Severus und Tom kletterten eifrig die Stufen hinauf, leider konnten sie, wenn Severus ab und an nachschaute kein Ende des Tunnels erkennen. Er schien unendlich nach Oben zu führen. Nach einer Gefühlten Viertel- oder halben Stunden(mochte es mehr, mochte es weniger sein) hielt er apprubt an, nahm den Zauberstab aus dem Mund und löschte das Licht. "Es hat eh keinen Sinn es weiter anzulassen. Wir sehen den Ausgang wenn wir ankommen. Und so wie die Dinge stehen könnte das noch ein bisschen uns kurz Pause machen." Obwohl Tom nicht mehr als „Gut." darauf antwortete konnte Severus doch das leise, angestrengte Schnaufen in der Dunkelheit hören. Ein wenig überraschte es ihn schon das der Junge so schnell aus der Puste geriet. Doch wenn er so darüber nachdachte war es schon verständlich. Schließlich war Tom zwar groß aber recht mager, er lernte viel, aber er machte keinen Sport so wie seine Söhne. Klar das er früher oder später keine Kraft mehr hatte.
Wie lange sie nun Pause machte wusste Tom nicht. Irgendwie hatte er hier, schon nach so kurzer Zeit sein Zeitgefühle verloren. Seine Gedanken gingen auf Wanderschaft. Er musste an Hogwarts Denken und an Harry. Er hoffte das es Malfoy und Weasley...Draco und Ron schaffen würden den Bannkreis aufrecht zu erhalten. Und er selbst? Er musste es schaffen den Floating Market zu erreichen. Je schneller sie da waren umso besser. „Ich kann wieder. Lass uns weitergehen." sagte er schließlich nach oben. Er konnte hören wie Kleidung raschelte und sich der andere in Bewegung versetzte. Sie kletterten weiter.
Die Zeit in dem Schacht mochte kurz oder lang gewesen sein als Severus über sich Licht sah. Es stammte aus ein paar kleinen Runden Löchern die Kreisförmig angeordnet waren. Sie mussten also am Ende der Leiter angekommen sein und über ihnen war eine Art...Gullydeckel. Vorsichtig klopfte Severus versuchsweise dagegen. Der Widerstand war recht stark. Also drückt er nun mit der Flachen Hand gegen sein Hindernis. Der Deckel über dem Schacht war schwer. Um ihn beiseite Rücken zu können kletterte er noch eine Stufe hinauf. Mit gekrümmten Rücken duckte er sich unter dem Deckel um dann mit beiden Händen den Deckel ein wenig anzuheben und ihn dann bei Seite zu schieben.
Sie hatten es geschafft-endlich aus dem Senkrechten Tunnel raus. Nur wo waren sie jetzt. Severus kletterte aus dem Loch und sah sich um. Sie waren an einer U- Bahnhaltestelle. Sie war verlassen nur das übliche, einsame Papierchen huschelte über den grob gefliesten Boden. Endlich schaffte es auch Tom, auf selten unelegante Weise, sich aus dem Loch im Boden zu schälen. Gerade aufgestanden Klopfte er sich erst einmal den Dreck von der Hosen. (Wenn er gewusst hätte das er in nächster Zeit noch schmutziger werden würde...) Neugierig sah auch er sich um und fragte :"Wo sind wir hier?"
„In einer U- Bahnstation. Ich denke das ist schon einmal ein guter Anfang. Wenn wir jetzt nur noch den richtigen Leuten begegnen dann könnten wir unser Ziel schneller erreichen."
„Dann sollten wir uns beeilen. Wo sollen wir als nächstes hingehen?"
„Ich weiß es nicht genau. Am besten wir warten für eine Weile hier und suchen dann einen weiteren Weg."
Sie nickten einander in Einverständnis zu. Die Zeit verbrachten sie schweigend. Nach gute einer halben - dreiviertel Stunde hörten sie endlich etwas. Es näherte sich ein Zug. Er kam sehr schnell. Unbedacht beugte Tom sich vor um den ankommenden Zug sehen zu können. Mit einem Ruck wurde er am Kragen seines Mantels nach hinten gerissen als der Zug mit donnern und rauschen an ihnen vorbei schnellte. Wenn Severus nicht gewesen wäre hätte der junge Mr. Serpentine mit einem Kopf weniger auskommen müssen.
„Danke." brachte er nur hervor, zu schockiert von dem Geschehnis um gleich klar denken zu können.
Severus dachte bei sich:´Man könnte es fast vergessen. Doch hier ist der Beweis. Tom Riddle, nein, Serpentine ist eben doch ein Teenager. Voldemort hin oder her. Auch all die Erinnerungen nützen ihm nur wenig. Er kann sie zwar Verarbeiten, für ihn, diesen Jungen da, bleiben sie aber nur die eines Fremden, auch wenn er sich darin erkennt.´ Um seine Gedanken wieder zum eigentlichen Ziel zu lenken schüttelte er kurz seine Kopf und sah seine Schüler streng an: „Das nächste Mal solltest du deinen Kopf bei dir behalten sonst ist er noch schneller weg,als es gerade hätte passieren könne."
„Ja. Sir. „ folgte darauf als Antwort.
„So kommen wir nicht weiter. Ich habe nicht vor hier den ganzen Tag herum zu stehen und darauf zu warten das die Bahn kommt." er überlegte für einen Moment. „Hmm." zog scharf die Luft ein und sagte dann:" Es ist zwar riskant, aber ich glaube wir sollten den Schienen in diese Richtung folgen."demonstrativ zeigte er nach Links. „Wenn alles Klappt finden wir einen Tunnel."
„Gut," stimmte ihm Tom zu, „Versuchen wir es." Damit sprangen die zwei vom Bahnsteig herunter auf die mit Schotter belegten Schienenzwischenräume. Ein starker Luftzug umwehte sie. Sie folgten den Schienen linker Hand und gingen zwischen den zwei Gleisen. Das war wohl der Sicherste Ort, sollte noch einmal ein Zug an ihnen vorbeirasen.
Der Tunnel schiuen sic endlos vor ihnen erstrecken zu wollen. Tom hatte doch irgendwie das Gefühl dafür verloren wie lange sie schon unterwegs waren. Plötzlich konnte er in der Kurve vor ihnen etwas in der Ferne ausmachen. Es war ein Seitentunnel der von den Gleisen wegführte. Als sie da ankamen mussten sie gut einen Meter nach oben überwinden um in den Tunnel hinein zu klettern. Severus ging voran. Das Tunnelstück in dem sie nun waren war allerdings nur ein wenige Meter langer Absatz. Plötzlich „knickte" der Tunnel nach unten weg. Severus achtete nicht recht darauf wohin er ging. Außerdem blendete ihn sein eigener Lumos- Zauber von seinem Zauberstab, und sein darauffolgender Schritt ging ins Leere. Dann platschte es.
„Mist!Na klasse", stöhnte er als er nicht nur einen halben Meter tiefer als vorher aber auch noch fast knöchelhoch im Wasser stand.
„Was ist den? ….Upss" sagte Tom der gerade auf die gleiche weise erfahren hatte das sich hier der Tunnel nicht nur gesenkt hatte sondern auch noch Wasser führt.
„Ist das Ecklig. Ich bin ja bei fast nichts empfindlich abwr ich hasse es wenn meine Füße nass werden. Und auch noch schmutzig." maulte Tom vor sich hin.
„Komm schon. Das spielt jetzt keine Rolle. Du kannst dich wenn wir hier raus kommen blitzblank schrubben. Ich finde auch dass das hier nicht gerade Einladend, und es stinkt schlimmer als die ganzen Fiebertränke, die ich ständig für Madam Pomfrey brauen muss und der Wolfsbanntrank zusammen. Aber wie gesagt, denk an unsere Aufgabe, alles andere ist Nebensächlich."
Tom verkniff sich weitere Kommentrare. Er sah ein das sein Lehrer recht hatte. Es ging wirklich einzig allein um Harry.
Der Tunnel in dem sie umher wanderten wand sich mal in die eine, mal in die andere Richtung. Dann mussten sie den Tunnel wieder verlassen weil er in einen anderen mündete. Von dort aus folgten sie weiter dem Wasser das jetzt gleichmässig vor sich hin Floss. Auf einmal hörten sie hohe, quitschiche Geräusche.
„Ratten." sagte Severus monoton. Plötzlich machte Tom einen Sprung zur Seite, hektisch klatschten seine Hände an die Wand und seine eiligen Bewegungen liessen das Wasser aufspritzen in dem sie standen.
„Hab ich dich!" rief er triumphierend. Er hob dem erstaunt dreinblickenden Severus voller Stolz eine Ratte entgegen, der diese im Licht seines Zauberstabes beäugte. Gleich holte Tom seinen Zauberstab hervor und hielt die Spitze direkt an den kleinen Körper in seiner Hand. „Dic rattus rattus"* befahl er und ein kleines Licht versenkte sich im Fell des Tieres.
„Sag uns wann der Floating Market ist und wo wir ihn finden."
Zuerst gab die Ratte nur ein leies Quiken von sich. Tom befürchtete schon das es nicht funktioniert hatte."Wenn du mich gefälligst los lässt kann ich besser atmen und besser antworten!" schimpfte die Ratte. Vor Schreck öffnete Tom gleich die Hand und das Tier setzte sich in seiner Hand auf. Sie putze sich ausgiebig die Schnauze und ließ sich viel Zeit dabei.
Bis Tom langsam ungeduldig wurde. „Ähm," meldete er sich, „Könntest du uns jetzt Bitte Auskunft geben?!" „Hetz mich nicht! Ungehobelter Klotz. Außerdem, was ist das für ein Benehmen? Da ahnt man nichts böses und plötzlich wird man beim Spaziergang einfach von den Pfoten gerissen. Und dann muss man sich von frechen Zweibeinern auch noch bei der Fellpflege stören lassen." beendete die Ratte ihre Schimpftriade.
„Was für ein vorlauter kleiner Kerl" bemerkte Severus. Worauf gleich wieder die Retourkutsche von dem Nager kam. „Kerl? Kerl? Seid ihr blind oder was? Ich bin eine Dame. Ihr Blödmänner! Und jetzt setzt mich gefälligst wieder ab"
Das verdutzte Sowohl Tom als auch Severus. Aber beide fingen sich auch gleich wieder. „Nein," sagte Tom. „Ich setzte dich erst wieder ab wenn du uns antworten gegeben hast."
„Na schön. Der Floating Market also? Ja?! Der ist in zwei Tagen. Nur wo der ist kann ich euch nicht sagen. Da müsst ihr schon Die Rattenleute fragen." Damit war klar das die Ratte nichts weiter dazu sagen würde. Tom packte sie im Genick und setzte sie vorsichtig wieder ab. Ohne ein weiteres Wort trippelte die Ratte davon.
Ein wenig entäuscht sah Tom schon aus. Zwei Tage. Es waren zwar „nur" zwei Tage, aber auch die wollten erst einmal rumgebracht werden.
„Immerhin wissen wir jetzt wann der Markt ist. Und wir müssen nur noch jemanden finden den wir fragen können." sagte Severus schließlich.
Die zwei Zauberer beschlossen den Ratten durch den Tunnel zu folgen. Das war an manchen stellen gar nicht so einfach. Zu Toms großem Missfalllen mussten sie auf den Knien durch die Tunnel kriechen, da aufrechtes oder gebäugtes gehen nicht mehr möglich war. Zum Glück stand nicht überall das stinkende, schale Wasser.
Gerade als sie wieder ein Kurve vor sich hatten, und Merlin sei dank konnten sie wieder aufrecht gehen, hörten sie Stimmen die nicht weit entfernt waren. Sie folgetn dem Geräusch und hinter der Biegung konnten sie Licht von außerhalb erkennen. Beim Tunnelausgang mussten sie auch sehr achtgeben das sie nicht zu schnell gingen. Dieses Mal lag das Loch in der Wand fast drei Meter über dem Boden. Auf halben Weg ragte aber das Ende eine schmalen Abwasserohrs aus der Wand unter ihnen. Das erleichterte den Ausstieg. Sie Stiegen herunter und fanden sich jetzt in einer Art Tunnel wieder der kathedralenartige Größe hatte. Ein beeindruckender Bau der auch in der Länge Platz für viele Hundert Leute geboten hat. Man konnte auch über all Personen sehen die in kleinen Gruppen zusammenstanden, einige schliefen in bunt zusammengestellten Schlafnestern die sich an den Wänden aufreihten (sogar nach oben hin). Manche kochten an Feuerstellen oder versorgten ihre Kinder.
Das waren die Rattenleute. Eigentlich, so dachte Severus, müssten sie auffallen wie bunte Hunde. Aber wahrscheinlich sahen sie so abgewetzt aus das sich niemand um sie scherte. Tom´s Natur erlaubte es ihm sowieso sich anders zu verhalten. Er lief durch die Reihen als ob er dazugehören würde und ehe Severus überhaupt reagieren konnte hatte Tom sich schon einer kleinen Gruppe genähert und sprach munter einen der Umstehenden an. Sie tauschten ein Paar Worte aus, nickten einander zu und Tom verabschiedete sich mit einem lächeln als Severus gerade wieder an ihn herangekommen war.
Fragend sah er den jüngeren an und dieser antwortete::"Der Floating Market ist in der Tower Bridge. Der Mann da drüben hat mir sogar noch gesagt wie ich nach Ober- London komme."
Perplex stand Severus da. Der Junge war wirklich erstaunlich. Aber auch kein Wunder wenn man bedachte wer er vorher einmal war. Er kann großes leisten- solange es nicht wieder so schrecklich und grausam wird - kann er wirklich großes leisten.
Tom führte sie aus der Unterwelt nach oben. Der Weg zurück war so leicht und so schnell gegangen das sich beide , insgeheim fragten, wofür sie eigentlich den viel zu langen und beschwerlichen Weg herunter gegangen waren wenn es doch so einfach gehen konnte.
Wieder zurück an der Oberfläche apparierte Snape sie zum „Tropfenden Kessel". Sich auf die Diskretion des Wirtes verlassend mietete er ein Zimmer mit zwei Einzelbetten für sie beide. Er fand das dies der beste Ort war um die Zwei Tage auszuharren. Sie gingen zu ihrem Raum und das erste was sie, nacheinander taten war, sich ausgiebig zu duschen. Sie wechselten den Kleidung und Severus setzte sich an den Tisch im Zimmer um eine Nachricht zu schreiben die er mit der Hauseigenen Post nach Hogwarts schickte.
Um großes Ausehen zu vermeiden erhielt niemand anderes als Hermine Granger den Brief ihres Lehrers. Sogleich eilte sie in den siebten Stock wo sie Ron und Draco bei einem Schachspiel antraf. In dem Augenblick als sie Harry in dem Bannkreis sah (und nein, er sah ganz und gar nicht nach dem Harry aus den sie kannte) wusste sie nicht worüber sie sich mehr wundern sollte. Gleich darauf fing sie sich wieder und setzte sich zu den beiden Jungs.
„Dreckiges Ungeziefer!" schimpfte Harry. „"Wie kannst du schmutziges Schlammblut es wagen in dieses Schloss zu kommen. Es gehört sich nicht für Abschaum in diesen heiligen Hallen zu wandeln." Die Beleidigungen und bösen Bemerkungen überging sie gekonnt. Der Professor hatte ihr in knappen Zeilen erklärt was sie erwartete.
„Also Jungs," begann sie" Professor Snape und Tom müssen abwarten ehe sie weiter machen können. Der Markt beginnt erst in zwei Tagen."
„Was? Zwei Tage?!" stöhnte Ron „Wie sollen wir das denn schaffen?"
„Reg dich ab W.. Ron. Natürlich schaffen wir das. Schließlich sind wir zu zweit um den Bannkreis aufrecht zu halten."
„Zu dritt. Ich helfe euch natürlich." sagte Hermine.
„Klasse Hermine. Du bist die Beste." freute sich Ron.
"Danke Granger"
„Oh ja, ganz toll die Blutsverräter lassen sich von dem Schlammblut helfen."
„Ach, halt die Klappe" erwiderten alle drei wie aus einem Mund.
Im tropfenden Kessel herrschte angespannte Ruhe zwischen dem Lehrer und dem Schüler. Es war für beide eine seltsame Situation, denn immerhin waren sie einmal Meister und Diener gewesen und nun hatten sie nicht nur durch die gemeinsame Vergangenheit sondern auch durch eine gemeinsame Gegenwart miteinander zu tun. Und es bereitete Severus Kopfschmerzen das auch eine Zukunft mit diesem Tom Serpentine nicht ausbleiben würde. Denn so wenig es ihm auch passte aber er wollte das seine Söhne glücklich werden. Wenn es nun einmal bedeutete den da mit ins Boot zu holen dann, bei Merlin, so sei es. Es gab schlechtere Partner für Harry.
Verdammt. Es ist wirklich nicht einfach mit zwei (drei) pubertären Teenagern...
Die Tage verstrichen schnell. Endlich war der Abend des zweiten Tages gekommen. Severus checkte aus der Pension aus und bezahlte für das Zimmer. Dann machten sie sich auf den Weg zur Winkelgasse, Tom hatte ihn genötigt noch einmal da hin zu gehen bevor sie sich zum FM auf den weg machten. Tom ging in die Magische Menagerie, dort kaufte er eine große, hässliche Kröte. Sie hockte in einem Superleicht- Glas auf einem Stein und brummelte vor sich hin. Tom nahm das Glas in den Arm und Severus apparierte zur Towerbridge. Von weitem konnten sie schon die Tür sehen zu der sie mussten. Dichter Nebel stieg auf und verschluckte innerhalb von Sekunden alles um sie herum.
„Von hier aus müssen wir zu Fuß weiter und uns der Dunkelheit stellen."
„Aber jetzt erklär mir doch bitte wozu du diese Kröte gekauft hast.?"
„Die Dunkelheit in die wir gleich hinein müssen ist nicht gnädig, sie lässt nicht jeden durch. Sie fordert immer ein Opfer. Ich hoffe das sie die Kröte wählt."
„"Du hoffst also?!" stellte Severus trocken fest. „Na gut. Dann muss es wohl so sein."
Tom rückte das Glas unter seinem Arm zurecht und fasste mit der anderen Hand Severus am Handgelenk. So liefen sie in den Nebel und erwartete die Dunkelheit.
dic rattus rattus = lat. sprich Ratte
Sorry Leute, hier kann ich grad nicht weiter(es ist fast Mitternacht und Morgen früh ist die Nacht vorbei). Und da ich gerade ohne Beta hochlade kann es sein das ich jetzt noch mehr Fehler habe als sonnst.
Aber ich hoffe es hat euch gefallen; bis bald also, bleibt mir gewogen.
Euer Phil
