Kapitel 9

Dean hatte Cas' Hand die ganze Zeit gehalten, bis Sam zurück kam, was etwas über zwei Stunden gewesen war, und er hatte es genossen. Und wie. Cas hatte sich nach und nach immer weiter seinen Arm hochgewagt, hatte seinen Unterarm hoch und runter gestreichelt, dann seine Finger Deans Oberarm entlang gefahren, hatte die Konturen seines Biceps nachgezeichnet und Schauer über Deans Rücken geschickt, und Dean hatte es genossen. Er hatte darüber kein Wort gesagt, doch seine Gänsehaut sprach für sich, und Cas hatte keineswegs vor, seinen Erforschungsdrang zu unterdrücken. Er war neugierig, und es freute ihn ungemein, dass er Dean in einen Zustand des Genusses versetzen konnte, allein mit seinen Fingern, die Deans Arm entlang fuhren.

Sie hatten nach einer Weile das plaudern angefangen, sehr angenehm und überhaupt nicht merkwürdig, und Dean stellte fest, dass er sich noch nie wirklich mit dem Engel länger unterhalten hatte, zumindest nicht über alltägliche, unwichtige Dinge. Es gefiel Dean, Cas entspannte sich mehr und mehr, Dean war relaxed wie schon lange nicht mehr, und sie plauderten, erst über den Fall - Cas gab einige hilfreiche Kommentare ab, und ein paar mehr nicht ganz so hilfreiche - doch irgendwann redeten sie über alles Mögliche. Zum größten Teil bestand ihre Unterhaltung darin, dass Dean etwas erzählte, von einem Film oder Buch oder TV-Serie, und Cas legte seinen Kopf schief in Verwirrung, und Dean erklärte ihm alles haargenau. Er gab sich entsetzt, dass Cas keine der wichtigen Western kannte, genoss es aber eigentlich über die Maßen, ihm alles zu erklären, und Cas sog jedes Wort, dass aus Deans Mund kam, begierig auf.

Für Dean war es ein bisschen schwieriger. Ja, nach einer Weile hatte er sich an die Finger auf seiner Hand gewöhnt gehabt, und die Anspannung ließ langsam nach, jedoch konnte er sich trotzdem nicht so recht auf das Recherchieren konzentrieren, und jedes Mal, wenn Cas seine Finger ein bisschen höher wandern ließ, lief ihm ein Schauer über den Rücken und er musste ein leises Aufstöhnen unterdrücken. Und dann war da noch das andere Problem. Wie zu Hölle sollte er sich auf irgendwelche Artikel über ungewöhnliche Vorfälle in dieser langweiligen Kleinstadt konzentrieren, wenn er seit circa zwei Stunden einen Ständer hatte, und die Person verantwortlich dafür, ihm seinen jetzt schon übersensibilisierten Arm streichelte. Dean war fast schon stolz auf sich, dass er sich so gut unter Kontrolle hielt und ganz gute Arbeit trotz dessen leistete, doch wünschte er sich jede Sekunde, Cas' Finger würden bitte, bitte, bitte noch etwas höher wandern.

Dean war normalerweise kein Händchenhalter, er hatte nie eine Freundin lange genug gehabt, als dass er so vertraut mit ihr geworden wäre, und Lisa war selbst nicht so der Fan von Händchenhalten gewesen. Es war einfach nicht Deans Ding. Aber als er Cas Hand in seiner hielt, wieder einmal, fühlte es sich einfach nur gut an. Und er war froh, Cas berühren zu dürfen.

Er hatte nachgedacht, über das, wie sich das alles entwickeln könnte, wenn es gut laufen würde, und Dean war mehr als erstaunt gewesen, dass er bei der Vorstellung, Cas zu küssen, nicht gleich die Augen zugekniffen hatte und angewidert schnell an etwas anderes gedacht hatte, sondern die Vorstellung ihm eigentlich sogar … gefiel. Und nicht nur das, es turnte ihn sogar an. Und seit er darüber nachgedacht hatte, konnte er an nichts anderes mehr denken als an Cas' Lippen. Doch er kontrollierte sich, dachte daran, dass Cas sein bester Freund war, dass er für ihn da sein musste, und dass er ihn mit solchen Avancen definitiv abschrecken würde. Und das ging nicht. Er wusste nicht einmal, ob er den Mut aufbringen könnte, etwas Derartiges zu tun. Und nein. Ging nicht. Er durfte die Naivität des Engels nicht ausnutzen. Auch wenn er das wollte. Nein.

Dean hatte schon lange aufgegeben, die Tatsache zu bekämpfen, dass er mehr für seinen besten Freund empfand, und hatte sich damit mehr oder weniger abgefunden. Auch hatte er den Gedanken aufgegeben, dass das alles nur eine Phase sei, da er, je länger er über sich und Cas nachdachte, feststellen musste, dass da schon immer etwas zwischen den beiden gewesen war. Auch wenn es bis vor kurzem irgendwie noch sozusagen geschlafen hatte.

Nach einer Weile, als er sich an die Situation gewöhnt hatte, hatte er angefangen, Cas' Hand ebenfalls zu streicheln, und Cas hatte mit einem leisen, leicht erstaunten, aber erfreuten „Oh" reagiert, und hatte mit noch mehr Eifer Deans Arm erkundet.

Dean hatte Cas' Hand auch als Sammy anrief und Bescheid gab, dass er in etwa 20 Minuten wieder im Motel Zimmer sein würde, nicht losgelassen, und der Engel hatte Dean nach dem kurzen Gespräch eines seiner seltenen Lächeln geschenkt, und schien regelrecht zu glühen vor Zufriedenheit. Allein das machte es für Dean umso besser.

Klar hatte er sich eingeredet, dass das nur Folter für ihn wäre, so nah an seinem Cas' sein zu dürfen, ihn berühren zu dürfen, ihn jedoch nicht haben zu können, doch Dean genoss die Zeit mit Cas dafür einfach viel zu sehr.

Als sie den Schlüssel im Türschloss hörten, und Sam kurz darauf das Zimmer betrat, war Cas schon am anderen Ende des Raumes und stand unschlüssig in einer Ecke. Dean hatte fast gewimmert bei dem plötzlichen Verlust der warmen Hand in seiner und auf seinem Arm, doch erfreute ihn die kleine Bewegung, die Cas machte, sehr, und hellte seine Miene wieder auf und erfüllte ihn mit alberner Freude über ihr kleines Geheimnis: Cas strich sich geistesabwesend über die Stelle an seiner Hand, die vor wenigen Sekunden noch von Dean gehalten worden war.

Sam erklärte ihnen, nachdem er Cas kurz begrüßt hatte, dass er den Kreis der Verdächtigen auf drei junge Frauen hatte runter bringen können, und mit Deans Resultaten seiner Recherche hatten sie bald herausgefunden, wer die Hexe war, und dass sie von Eifersucht und Rachegelüsten getrieben, die neuen Freundinnen ihres Ex' ermordete. Sam hatte noch etwas sehr interessantes in der Bibliothek gefunden, ein altes Ritual, dass die Kraft einer Hexe in ein Objekt leiten konnte, und sie beschlossen morgen die Hexe zu konfrontieren und das Ritual auszuprobieren.

Sam hatte auf dem Heimweg bei einem Drive-Through ihnen Abendessen besorgt, und sie saßen zusammen am Tisch in dem heruntergekommenen Motel Zimmer. Dean lachte viel, und war mehr als gut gelaunt, nötigte Cas sogar von seinem BaconCheeseburger zu probieren, und Sammy wunderte sich zwar ein bisschen über dem Umschwung in Deans Laune von vorhin zu dem mehr als sprudelnden Dean jetzt, war aber froh, seinen Bruder so entspannt zu sehen. Cas sprach ebenfalls mehr als sonst, und beeindruckte Sam mit seinem neuerlangten Wissen über diverse TV-Shows und Western. Irgendwann saßen die drei gequetscht auf dem kleinen Sofa vor dem Fernseher und ließen den Abend ausklingen. Dean stand extra nochmal auf, nachdem sich Sam zwischen ihn und Cas gequetscht hatte, um noch mehr Bier zu holen, um sich dann neben Cas setzen zu können, und bemerkte den Blick, den Sam ihm zuwarf kaum. Seine ganze Seite, die eng an Cas gepresst war, prickelte den gesamten Abend über, und er bekam fast einen Herzinfarkt, als Cas anfing, außerhalb des Sichtfeldes von Sam, an Deans Knie herumzuspielen. Sam war etwas weggedöst, also entspannte Dean sich und genoss Cas Finger und seine Körperwärme direkt neben ihm.

Irgendwann spät am Abend schreckte Sam hoch und murmelte etwas von Bett und ging ins Bad. Jetzt, ohne irgendwelchen Grund noch an Dean gepresst zu sein, müsste Cas eigentlich wegrutschen, und Dean machte sich schon auf die plötzliche Kälte an seiner Seite gefasst. Doch Cas rutschte nicht weg. Er drückte sich weiter an Deans Seite, nein, eigentlich kuschelte er sich schon fast an ihn, und er bewegte sich ein bisschen hin und her für eine bequemere Position und verlagerte mehr Gewicht gegen ihn, und Dean, der seinen Arm auf der Rückenlehne des Sofas postiert hatte, bekam Herzrasen. Cas kuschelte sich gerade tatsächlich an seine Seite. Er glaubte es nicht. Er starrte Cas an und Cas hob seinen Blick und schaute Dean direkt in die Augen. Er sah zufrieden aus, zufrieden mit sich selbst, dass er sich an Dean gekuschelt hatte. Doch wieder war da der etwas ängstliche Ausdruck, wie wenn er fürchten würde, Dean würde ihn sofort vom Sofa schubsen und ihn wütend anschreien, jedoch es nicht so ganz glauben könne. Dean drehte den Kopf etwas und sah, wie Sam sich ins Bett fallen ließ und die Decke bis über den Kopf hochzog. Sein Herz klopfte fast schon schmerzhaft, als er überlegte. Sollte er? Würde das ok sein? Oder würde das das kleine bisschen zu viel sein? Ach, er war zur Hölle gegangen und zurück, er hatte ein Jahr im Fegefeuer gebracht – dann konnte das nicht so schlimm werden.

Er bewegte vorsichtig seinen Arm, beobachtete Cas dabei ganz genau, der auf den Fernseher starrte und konzentriert den Discovery Channel observierte. Dean bewegte ganz, ganz langsam seinen Arm von der Lehne herab, es waren nur ein paar Zentimeter. Und dann war sein Arm leicht um Cas Schultern gelegt, und dieser schaute auf. Grün traf Blau, und Dean sah ein kleines Lächeln in Cas Mundwinkeln, als dieser sich noch ein bisschen mehr gegen Dean kuschelte. Dean seufzte erleichtert auf, und drückte Cas mit seinem Arm noch näher zu sich. Es fühlte sich anders an, Cas im Arm zu haben. Er hatte keine weichen, runden Schultern wie die einer Frau und war im Allgemeinen viel straffer und fester, muskulöser. Es fühlte sich jedoch nicht falsch an, es fühlte sich erschreckend richtig an, und Dean konnte es kaum fassen. Er hielt seinen Engel im Arm. Verdammt. Sein Herz schlug immer noch viel zu schnell gegen seine Rippen, aber es war eher vor Freude als vor Panik.

Cas war zufrieden mit sich selbst. Ja. Er war froh, dass er es gewagt hatte, Dean zu fragen. Es war mehr als angenehm gewesen, seine Hand zu halten und so viel wie möglich von seinem Arm zu entdecken. Er hatte gemerkt, dass Dean die ganze Zeit, auch wenn er sehr entspannt war, irgendwie etwas angespannt war, aber eher als ob er aufgeregt wäre. Diese Anspannung wuchs jedes Mal wenn Cas es schaffte, ihn leicht zum Erbeben zu bringen oder eine Gänsehaut verursachte. Es machte ihm Spaß. Und Dean hatte es offensichtlich auch genossen gehabt. Und jetzt saß er auf dem unbequemen Sofa mit Deans Arm um seine Schultern, und er hatte sich noch nie in seiner ganzen langen Existenz so sehr am richtigen Platz gefühlt gehabt wie dort auf dem heruntergekommenen Sofa in dem heruntergekommenen Motel Zimmer in einer heruntergekommenen Kleinstadt. Dean hielt ihn, und er spürte Deans Wärme, und er roch seinen Duft, spürte die Muskeln in Deans Arm.

Der Fernseher lief vor ihnen, doch keiner von beiden achtete wirklich auf die Sendung, die gerade lief. Sie versanken einfach nur in dem Gefühl, den anderen neben sich zu haben, zu berühren. Es war etwas neues, für beide, Dean hatte noch nie so etwas gespürt, und ebenso wenig Cas. Es störte Dean nicht einmal mehr, dass Cas eine männliche Vessel hatte, einen sehr maskulinen, aber gleichzeitig sehr feinen Körper. Sie genossen die Wärme des anderen, die Zuneigung. Es war sehr angenehm.

Als Dean anfing, ein Gähnen zu unterdrücken, weil er wirklich nicht aufstehen und alleine in sein Bett gehen wollte, während Cas in einer Ecke saß, brach Cas das angenehme Schweigen.

„Dean, du solltest zu Bett gehen. Du bist müde. Morgen wird ein anstrengender Tag. Du solltest deine Kräfte sammeln." Er rutschte ein wenig von Dean weg, und Dean seufzte bei dem Verlust des warmen Körpers in seinem Arm unwillig auf.

Nach kurzem Zögern und einem langen Blick ins Cas' Gesicht antwortete Dean.

„Ja… du hast Recht. Bin mich mal fertig machen" er hievte sich von der Couch und dehnte seinen Rücken mit lauten Knacken. Er ging ins Bad, putzte sich die Zähne und schaute sich im Spiegel an.

Wo würde das hinführen? Wann würde er Cas sagen müssen, dass das nicht so weiter gehen konnte, weil das sonst unangemessen für eine Freundschaft wäre? Oder, eher gesagt, dass Dean es nicht mehr ertragen konnte, weil es zu sehr wehtat? Er fuhr sich mit der Hand über das Gesicht und schaute in seine müden Augen. Naja. Zumindest nicht heute.

Er kehrte zum Zimmer zurück und begann, seinen Gürtel zu öffnen. Er stand mit dem Rücken zu Cas, doch konnte er Cas Augen auf sich spüren. Er hatte keine Ahnung, wieso er das machte. Vielleicht weil er müde war wie sonst etwas. Vielleicht war das eine Bier doch das eine zu viel gewesen. Oder vielleicht weil er seit dem Nachmittag fast durchgehend horny war. Aber er tat es. Er drehte sich um und schaute Cas in die Augen, als er langsam seinen Gürtel öffnete und ihn aus den Laschen seiner Jeans zog und zu Boden fallen ließ. Er öffnete langsam, ganz langsam einen Knopf nach dem anderen an seiner Hose, und er spürte sich selbst schon wieder hart werden – Cas sah ihn unverwandt an, als er seine Hose herunterzog und seine schwarzen Boxershorts zum Vorschein kamen. Er zog sich ein bisschen ungelenk die Socken aus, richtete sich aber wieder auf um Cas anzuschauen, welcher ihn mit großen Augen ansah. Sein Blick schweifte an Dean herab, er sah, dass er leicht erigiert war, seine Boxershorts ließen da keine Zweifel.

Cas konnte sich nicht satt sehen. Dean war so wunderschön. Jeder Zentimeter seiner Haut war so schön, so perfekt, so stark. Er spürte, wie ihm selber warm wurde und er bemerkte, wie sein eigener Schwanz Blut pumpte.

Dean grinste ihn halb an bevor er sein T-Shirt über den Kopf zog und einen fast perfekten Oberkörper freigab. So stand er da, vor Cas, der ihn schamlos anstarrte. Er musste sich ein Grinsen verkneifen, als Cas fast unmerklich schneller atmete.

„Also, Cas. Gute Nacht. Bis morgen früh." Sagte Dean mit einem Grinsen und kroch in sein Bett unter die Bettdecke.

„Gute Nacht, Dean." Cas' Stimme brach etwas zum Ende hin, und Dean lächelte selbstzufrieden in sein Kissen, auch wenn er sich fragte, wieso er das gerade gemacht hatte. Er sprudelte fast vor Aufregung, und am liebsten hätte er sich jetzt noch einen runtergeholt, doch Cas war im Raum, und er wollte die gute Stimmung nicht gefährden.

Dean glitt langsam in den Halbschlaf über und Cas lauschte seinen Atem regelmäßiger werden. Dieser Mensch. Er schaffte es jeden Tag, in ihm ein neues Gefühl zu entfachen. Er spürte deutlich seine Erektion durch seine Stoffhose und wusste nicht so recht, was er damit anfangen sollte. Es war ein aufregendes Gefühl, und er wollte Dean unbedingt wieder berühren. Es war etwas Verlangendes darin, etwas Suchendes. Er brauchte Deans Haut unter seinen Fingern. Er wusste, er hatte heute schon viel gewagt, jedoch hatte Dean sich über nichts beklagt, und Cas wusste, dass Dean bei so etwas kein Blatt vor den Mund nahm. Vielleicht war es zu viel. Aber er konnte dieses neue Gefühl nicht bändigen. Er dachte kurz darüber nach, und kam zu dem Schluss, dass es Lust sein musste. Aber es war nicht nur die Lust nach Fleisch, nach Sex. Es war gemischt mit Verlangen, Verlangen nach Zuneigung, Anerkennung, Erwiderung.

Cas stand neben Deans Bett, und Dean bewegte sich im Halbschlaf, murmelte etwas, was Cas nicht verstand. Langsam, und ganz leise streifte Cas seine Schuhe von den Füßen, die Socken, die Stoffhose, den Trench Coat, das Jackett und schließlich das Hemd. Er stand vor Deans Bett, nur in Shorts und Unterhemd, und war doch etwas unschlüssig. Nach kurzem Zögern setzte er sich auf das Bett. Dean rollte sich ihm zu, immer noch zwischen Wachsein und Schlaf, und Cas ließ sich sanft neben ihm auf das Kopfkissen sinken und schlüpfte unter die Decke.

Dean war am Einschlafen, er dämmerte angenehm gen Schlaf und war zufrieden. Heute hatte er mehr bekommen als er sich jemals hätte erträumen können, und Cas schien sehr viel zufriedener mit sich selbst. Vielleicht half der Körperkontakt wirklich. Vielleicht wird er ja so ein Körperkontakt-Junkie wie ich, schmunzelte Dean im Halbschlaf. Wäre wenigstens etwas… Er spürte, wie sich das Bett neben ihm senkte, von einem Gewicht herabgedrückt, machte sich aber keine Sorgen, Cas war ja im Raum und passte auf sie auf. Er drehte sich auf die andere Seite. Er glitt immer weiter in den Schlaf, in süße Träume, von Cas und ihm. Neben ihm fühlte er auf einmal einen Körper, kühle Finger zeichneten scheu und leicht Linien auf seine Brust. Der Körper war viel zu weit weg und viel zu kühl, Dean streckte seine müden Arme aus, einen unter einen Kopf mit kurzen, weichen wirren Haar, der andere schlang sich um schmale, feste Hüften und zog den Körper zu sich und drehte ihn herum. Dean ordnete den Körper neben sich, und er passte sich perfekt seinem Körper an. Er vergrub seine Nase in den Nacken, weiche Haut an seinen Lippen, und ein unglaublich guter Duft umgab ihn, umwaberte ihn, brchte ihn ins Traumland. Er träumte schon, Cas lag in seinen Armen, er hatte seinen Arm um seine Hüfte geschlungen, alles war glatt und fest, ein kühler Arm legte sich über seinen und eine schmale aber maskuline Hand verschränkte sich mit der seinen. Konnte Dean nicht immer schlafen? Es war alles so viel einfacher im Traum. Er seufzte, kuschelte sich enger an diesen perfekten Körper in seinen Armen, an seinen Cas, vergrub das Gesicht weiter in seinem Nacken und seufzte

„Cas…"