Hallo Leutz! Es tut mir sowas von leid, wirklich, aber ich bin bei dieser Geschichte in einem wirklichen KreaTief, das könnt ihr mir glauben....und irgendwie bin ich mit diesem Kapitel auch gar nicht so zufrieden....ich hoffe, dass ihr nicht allzu böse seid. Und dass das überhaupt noch jemand liest....

~Ivine~

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6.

Eine Hochzeit bei den Weasleys

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Harry, wie schön, dass du da bist! begrüßte Molly Weasley den jungen schwarzhaarigen Mann freundlich und fiel ihm um den Hals. Du bist schon wirklich lange nicht mehr hier gewesen. meinte sie.

Guten Tag, Mr. Malfoy. sagte sie nun, da ihr Blick auf Harrys blonden Begleiter fiel. Die Begrüßung fiel doch merklich kühler aus...es war fast, als wäre der Winter an diesem Tag im Spätherbst schon eingebrochen. Harry machte das traurig und er wusste, dass Draco, auch wenn er es nicht zeigte, ebenso enttäuscht darüber war. Das bewies, dass die Menschen noch immer nicht fähig dazu waren zu verzeihen, dass sie noch immer Lucius, den Todesser, in Draco sahen, obwohl der Krieg schon lange vorbei war.

Gleich nach Mrs. Weasley wurden sie auch von Arthur und Ron begrüßt. Wiederum schien der Blonde nicht gleichberechtigt behandelt zu werden, denn Mr. Weasley reichte ihm nur flüchtig die Hand, sah ihm nicht in die Augen. Hätte Ron nicht ein lockeres Na, wie gehts Frettchen? losgelassen und ihm freundschaftlich auf die Schulter geklopft,wäre Harry wahrscheinlich vollkommen aufgerastet.

Draco spürte sehr wohl, dass sein Geliebter wütend war, aber er konnte es den Weasleys nicht verdenken, schließlich hatten er und sein Vater praktisch ständig über die rothaarige Familie gelacht. Er hätte nicht anders reagiert.Doch jetzt war alles anders geworden. Er wollte nichts mehr mit seinem Vater zu tun haben, soviel war sicher, also würde er auch nicht mehr über nicht reinblütige Familien lästern müssen.

Nach ein paar Minuten Smalltalk wurde sie schließlich zu den anderen Gästen geführt, wo sie erstmal unter begeisterten Aufschreien von den Weasley-Zwillingen empfangen wurden.

Hey Harry, wie gehts dir? Paris scheint die gut zu bekommen... bemerkte Fred und ließ seinen Blick prüfend über den Schwarzhaarigen wandern. Gut siehst du aus....

Finger weg von meinem Freund, Weasley! mischte sich nun Draco ein und fauchte den Rothaarigen eifersüchtig an.

Schon gut, schon gut. lachte Fred. Aber solltest du jemals genug von seinem Luxuskörper haben... - Hier lief Harry knallrot an - Dann meld dich einfach bei mir....

Tut mir leid, aber das wird wohl kaum passieren. erklärte der Blonde und legte demonstrativ einen Arm um die Hüfte seines Partners.

Es dauerte nicht lange, bis auch der Letzte kapiert hatte, dass der Junge der lebt angekommen war und so wurden sie schließlich von sämtlichen Schulfreunden umringt und es wurde aufgeregt durcheinandergeredet.

So erfuhr Harry, dass Dean und Seamus, die ja schon zu Schulzeiten unzertrennlich waren, ein Paar Schwestern geheiratet hatten, Neville verlobt mit Parvati Patil war und jede Menge anderen Klatsch und Tratsch, der viel zu umfangreich wäre, um ihn hier aufzuschreiben. Wichtig für Harry war jedoch, dass keiner der anderen sich Draco gegenüber irgendwie feindlich verhielt. Er war einer von ihnen geworden. Endlich.

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Jetzt lasst mich doch endlich einmal durch, Leute! Ich würde gerne meinen besten Freund begrüßen! erhob sich nun eine Stimme über die anderen und eine schlanke, braunhaarige Frau drängte sich durch die aufgescheuchten Gäste. Ehe er sich's versah, wurde der Schwarzhaarige schon am Handgelenk aus der Menge gezerrt. Hermine fiel ihm, sobald genug Platz war, um den Hals und drückte ihn fest an sich.

Schön, dass ihr endlich da seid. Wie gehts dir? plapperte sie munter drauf los.

Gut, danke, aber jetzt lass dich mal anschauen, Mrs. Weasley! Harry staunte nicht schlecht. Hermines Haare waren kunstvoll hochgesteckt und die Falten eines champagnerfarbenen langen Kleids schmiegten sich um ihre Hüften. Das Lächeln auf ihren Lippen und der Glanz in ihren Augen, vervielfachte ihre Schönheit nur noch.

Ron hat wirklich großes Glück. meinte der Schwarzhaarige und lächelte. Ja, das hat er wirklich. Er seufzte leise.

fragte Hermine plötzlich besorgt. Ist alles in Ordnung bei Draco und dir? Du bist irgendwie eigenartig heute.

Bei uns ist alles bestens, mach dir nur keine Sorgen. erklärte der Gryffindor. Er wollte nicht, dass die anderen von ihren Problemen mit Aimé wussten, sie würden das schon schaffen.

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Die Heiratszeremonie war schlicht und ohne großen Aufwand, so wie Ron und Hermine das immer gehalten hatten. Dafür fiel die Feier danach umso ausgelassener aus. Harry genoss die ungezwungene lockere Atmosphäre unter all seinen Freunden. Zu ihrer aller Freude war auch Professor Dumbledore erschienen, den Harry gleich wegen der Quiddichideen ansprach. Dieser war mehr, als nur begeistert und sie legten den Termin für das erste Spiel fest.

Das Fest war lange und zu fortgeschrittener Stunde waren nur noch die eingefleischten engen Freunde zusammen, die sich in die weichen Kissen der Sofas und Sessel kuschelten.

schnurrte Draco in das Ohr seines Freunds, der mit geschlossenen Augen an ihm lehnte. Sollten wir nicht besser nach Hause gehen?

Harry, du schläfst ja.... tadelte der Blonde seinen Geliebten und lachte. Er hat ja noch nie besonders viel Alkohol vertragen.... meinte er an die anderen gewandt. Ich glaube, wir verabschieden uns jetzt aber wirklich besser, müsst ihr beiden nicht morgen auch zu eurer Hochzeitsreise aufbrechen? Der Slytherin erhob sich langsam und zog den dösenden Harry gleich mit sich nach oben.

Nur noch fünf Minuten, chèri... murmelte er vor sich hin. Die anderen lachten leise.

Es war wirklich nett mit euch. Ihr müsst uns unbedingt mal in Paris besuchen, ja? Er meinte es ernst, er fand wirklich, dass sein Geliebter die richtigen Freunde hatte und er wollte, dass sie auch seine Freunde wurden.

Kommt gut nach Hause, ihr beiden. meinte Hermine und umarmte beide noch einmal herzlich.

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Mit einem leisen PLOPP landeten Harry und Draco in ihrer Wohnung. Ein schwarzer Rabe flatterte aufgeregt vor ihnen herum. Verwundert blickte Draco auf den Vogel. Er hatte ihn noch nie gesehen. Endlich bemerkte er einen weißen Zettel am Fuß des gefiederten Tiers. Vorsichtig setzte er seinen Geliebten auf ihrer Couch ab und wandte sich dann wieder dem Raben zu, der sofort fortflatterte, nachdem er den Brief abgemacht hatte. Mit starren Augen, blickte er auf die schwarzen Lettern. Wieder und wieder laß er den Text und sein Herz schien stehenzubleiben.

Mon chèr Harry,

ich hoffe Sie haben einen schönen Tag verbracht.

Es wird Zeit über mein Schweigen zu reden. Denn umsonst ist nur der Tod.

Treffen Sie mich morgen Abend im La Passion.

Bises Aimé Sir

P. S Bringen Sie ihren blonden Geliebten ruhig mit.

Wie konnte es dieses Mistbalg nur wagen? Aber was sollten sie jetzt nur tun?

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Ich weiß nicht, ob dieses Kapitel überhaupt noch ein Review verdient hat....