Vielen Dank an Lintu, für das tolle Geschenk. Etheldis hat sich bestimmt riesig gefreut. Hier ihre Vorgaben:
Songfic: "Nur noch kurz die Welt retten" von Tim Bendzko
mit
Romantik ohne Kitsch
Weihnachten ohne Klischee
einem hübsches Pairing ohne OOC
Das Rudel-Urgestein Gaia a.k.a. Rabenkrähe erfreut uns heute mit einem Schwank aus ihrem… quatsch, aus dem Leben eines uns nur zu gut bekannten Professor. Viel Spaß!
http:/www. fanfiction. net/~rabenkraehe
(Nehmt bitte die Leerzeichen nach www. und nach fanfiction. raus)
Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel
Vorwort:Ich danke meiner lieben Beta Lobo Guará für ihre schnelle und präzise Arbeit... ohne Dich wäre jetzt ein Anderer Schuld an den verblieben Fehlern! :D Denn Schuld sind nur die Anderen, wie wir wissen. Viel Spaß beim Lesen!
Disclaimer:Mir nix, alles Frau Rohling. Wie immer!
Von alpträumenden Tränkemeistern von Gaia
Severus fuhr aus dem Schlaf hoch. Er keuchte und hechelte, als ob er einen Marathon hinter sich gebracht hätte, seine Haare fielen ihm wirr in die Stirn und Schweißperlen zierten sein ganzes Gesicht.
Remus, der neben ihm lag, schreckte ebenfalls hoch.
„Sev, was ist los, alles gut bei dir?" murmelte er verschlafen.
„Ich... ich weiß nicht genau, Rem, ich hatte einen furchtbaren Albtraum!"
Mit einem Wink entzündeten sich die Kerzen auf dem Nachttisch und Remus sah in ein vor Schreck verzerrtes Gesicht.
„Erzähl, was ist passiert?"
„Potter!" war das Erste, was der Tränkemeister heraus brachte, bevor er zu seinem Wasserglas griff, was auf seinem Nachttisch stand und ein paar Schlucke zu sich nahm.
„Er...er war als Schaf verkleidet... und in der Halloweennacht unterwegs und zauberte ständig Rasenmäher in den Schlosshof. Und aus irgendeinem Grund konnte ich ihm keine Punkte abziehen, weil ich nackt war," an dieser Stelle fing Remus an, einige schnurrende Laute von sich zu geben, was Severus leicht aus dem Konzept brachte.
„Rem, das ist nicht witzig. Jedenfalls...wo war ich? Ach ja, ich konnte keine Punkte abziehen, weil ich nackt war!" Noch ein Schnurren! „Und warum warst du nackt?" wollte der Werwolf dann wissen.
„Weil eine Schafinvasion meine Wäsche gefressen hatte, die ich noch hätte bügeln müssen!"
Vollkommen verdattert hielt Remus in seinem Tun inne, er wollte gerade bei seinem Gefährten unter die Decke schlüpfen, um ihm die Brust zu kraulen.
„Bitte... wie? Bügelwäsche? Dafür gibt's doch die Hauselfen."
„Die haben mit den Rasenmähern einen Rosenkrieg angefangen, weil die Rasenmäher deren Arbeit gemacht haben und deswegen musste Jeder seine Wäsche selber bügeln."
„Severus, hast du gestern Abend zufällig wieder von den Marzipanbroten genascht? Du weißt doch, die tun dir nicht gut, erst gibt's einen Zuckerschock und dann steigt dir das Rosenwasser zu Kopf!"
„Ja, ich glaube, das wird's gewesen sein. Aber du bist auch drin vorgekommen, Rem. Du warst ein Eichhörnchen, was immer zu doof war, Nüsse zu knacken. Und jedes Mal, wenn dir ne Nuss aus den Pfoten gerollt ist, hast du ganz laut „Mäh" gerufen!"
Remus musste Lachen. „Ich war ein Blödhörnchen? Au weh, Merlin, du träumst dir Sachen zusammen, mein Lieber... wobei... das Mäh könnte stimmen, ich hab den ganzen Abend immer wieder so einen komischen Laut vom Kerkerflur her gehört. Du hast nicht Zufällig tatsächlich hier irgendeinen Schüler in ein Schaf verwandelt und eingesperrt, oder?"
Severus zog eine Augenbraue hoch. „Nein, nicht, das ich wüsste."
Ein ganz leises „Mäh" war tatsächlich zu vernehmen, als die Beiden kurz still waren. Mit leicht entgeisterter Miene (Severus) und einem hungrigen Grinsen (Remus, anscheinend war es kurz vor Vollmond!) zogen sich die Beiden ihre Morgenröcke über und tappten aus ihrem Schlafzimmer, durchs Wohnzimmer, raus auf den Flur, wo das „Mäh!" immer lauter und kläglicher wurde.
In einer Ecke im linken Gang fanden sie doch wirklich ein kleines, schwarzes Schaf, verheddert in irgendwelche Spinnweben und von Fledermäusen attackiert.
Mit einem laut gepolterten „Was ist hier denn los?" vom Tränkemeister flogen die Fledermäuse laut schimpfend über ihre Köpfe hinweg in die entgegengesetzte Richtung, nämlich zum Tränkelabor und zurück blieb ein verängstigtes Schaf.
Nachdem es sich aufgerappelt hatte, stürmte es schon auf den Tränkemeister los. Dieser sah nur eine große, rote Schleife am Hals des Tieres und schon lag es auf ihm drauf und leckte ihm stetig durchs Gesicht, als ob es den armen Severus auffressen wollte.
„Finite Incantatem!" hörte man Remus laute Stimme über den Flur hallen und ein nackter Neville Longbottom saß auf Severus Schoß, bekleidet mit Nichts als einer roten Schleife - in seiner rechten Hand eine Schachtel Pralinen und küsste den Tränkemeister, als ob es kein Morgen geben würde.
Dieser würgte noch ein „Hmpf...Pralinen...Amortentia...hrmbl...Bezoar!" hervor, als er nach einem kleinen Ringkampf den Schüler unter sich begraben konnte, um ihn ruhig zu stellen!
Remus hatte den Bezoar schnell zur Hand und legte ihn Neville auf die Zunge, der sich daraufhin beruhigte und selig wegschlummerte, während Severus an der Wand heruntersackte.
„Merlin, ich glaube, ich träume noch immer meinen Albtraum, ich will endlich meine Rente!"
