Disclaimer: Die Urheberrechte an Harry Potter gehören JK Rowling, alles was zu Bleach gehört ist geistiges Eigentum von Tite Kubo. Mit Sicherheit sind da noch ein paar Verlage im Spiel, vor allem Bloomsbury Publishing (Harry Potter) und Shueisha (Bleach).

Die Idee zu dieser Geschichte stammt nicht von mir, sondern von Eradona. Das hier ist eine Übersetzung, für die ich ihre Erlaubnis habe. Ihr findet das Original unter "www. fanfiction (.net)/ s/ 7197392/ 1/ Harry-Potter-and-the-Order-of-the-Bleached-Phoenix" (ohne Klammern, Leer- und Anführungszeichen).


Kapitel 9

Nachdem sie damit fertig waren, für alle Zaubertrankzutaten zu kaufen, traf sich die winzige Gruppe Jungen, die von Lupin begleitet wurde, mit Tonks' Gruppe Mädchen vor dem Laden von Madame Malkin, um ihre Umhänge zu kaufen und anpassen zu lassen. Sie würden außerdem eine normale Schuluniform brauchen: ein schlichtes weißes Hemd mit Knöpfen; einen Schlips mit dünnen Streifen in Hausfarben: Rot und Gold für Gryffindor, Gelb und Schwarz für Hufflepuff und Blau und Silber für Ravenclaw; einen anthrazitfarbenen gestrickten Pullover mit V-Ausschnitt; eine Strickjacke oder eine ärmellose Weste mit Bündchen an Arm und Taille in den jeweiligen Hausfarben; die Jungen benötigten eine anthrazitfarbene Hose und die Mädchen einen Rock; die Mädchen brauchten außerdem schwarze Strumpfhosen oder anthrazitfarbene Socken und die Jungen nur Socken; schlichte schwarze Schuhe und einen schwarzen Umhang mit silberner Schnalle mit dem Emblem des Hauses jeden Schülers mit passendem Futter. Weil Toshiro, Yuzu und Karin noch nicht wussten, welchem Haus sie zugeordnet würden, bekämen sie ihr Umhangfutter, Embleme und was sonst noch alles nachdem sie ausgewählt waren. Karin sah sich den Rock mit einem finsteren Blick nur an und warf ihrem Bruder einen bittenden Blick zu. Konnte sie nicht die Kleidung der Jungen tragen?

"Tut mir leid, Karin", Ichigo tat ihr Missvergnügen mit einem Achselzucken ab, "das ist Vorschrift. Du hättest eine ähnliche Uniform bekommen, wenn du in Karakura geblieben wärst, also schmoll jetzt nicht deswegen rum. Außerdem, wenn Tatsuki den größten Teil ihrer Schulzeit im Rock durchsteht, wirst du das doch auch schaffen."

Karin ließ sich diese Aussage durch den Kopf gehen; als Wildfang war die älteste Freundin ihres Bruders lange ihr Vorbild gewesen. Außerdem war da die Tatsache, dass Rukia einem ebenfalls ganz schön in den Hintern treten konnte, und sie trug immer Kleider. Das jüngere Mädchen konnte sich nicht daran erinnern, die feste Freundin ihres Bruders je in etwas anderem als einem Rock oder Kleid gesehen zu haben. Außerdem, wenn sie die Ränge richtig verstand, war die genauso zierliche und sittsame Momo – die auf ihre Art genauso weiblich wie Orihime war – gegenwärtig de facto die Anführerin einer gesamten Kompanie, mit dem gleichen Rang wie der Ananaskopf und Matsumoto und selbst wenn sie wieder einen Kommandanten bekam, würde von ihr erwartet werden, dass sie größere Typen an die Kandare nahm. Ichigo hatte Recht; wenn diese beiden das schafften, konnte sie das auch. Auf der Lippe kauend dachte sie über die Mädchen nach, denen ihr Bruder am Ende immer am nächsten stand; Tatsuki, Rukia, Yoruichi, die Vizards, Matsumoto und jetzt Momo… Die einzige wirkliche Kuriosität in der Gruppe war Orihime. Alle anderen waren, selbst wenn sie sich wie Mädchen benahmen, ganz gut in der Lage, ordentlich auszuteilen. Tatsuki war der einzige Mensch, alle anderen waren Shinigami und Kämpfer. Ihr Bruder schien lieber mit Kämpfern als mit Nicht-Kämpfern abzuhängen; Orihime… sie würde Tatsuki fragen müssen, was dem anderen Mädchen die Augen geöffnet hatte, dass sie bei Ichi-nii absolut keine Chance hatte. Es war Yuzu gewesen, die Ichigo direkt gefragt hatte, ob er nun Rukia oder Orihime mochte. Sein Unterkiefer war irgendwo in Uraharas Untergeschoss gelandet und er hatte glasige Augen bekommen. Yoruichi hatte besorgt mit der Hand vor seinem Gesicht herumgewedelt.

"Ich glaube er hat einen Schock", erklärte sie endlich.

"Mögen – Orihime?" er kam eine Stunde später wieder zu sich. "Was – wer – wie…"

"Ich rede mit Tatsuki", hatte Yoruichi geseufzt, "da dir der Gedanke offensichtlich nicht geheuer ist."

"Das ist noch milde ausgedrückt", murmelte er. "Orihime? Sie ist wie eine Schwester!"

Da sie eine so große Gruppe waren, bedurfte es der vereinten Bemühungen der Eigentümerin Madame Malkin und ihrer Assistentin, sie alle auszustatten, obwohl Uryu sagte, dass er sehr wohl dazu in der Lage wäre, alle ihre Umhänge selber zu ändern. Sie würden alle mit Quincy-Kreuzen enden, wenn er das macht, dachte Ichigo, während er sein Lächeln dadurch verbarg, dass er sich umdrehte und woanders hin schaute. Momo und Yuzu mochten beide ihre malvenfarbenen Umhänge und entschieden, dass sie sich welche in anderen Farben besorgen würden, wenn sie nicht mehr schlichtes Schwarz tragen mussten. Tatsuki mochte die Idee ebenfalls und dachte im Stillen, dass sie auch Umhänge in anderen Farben besorgen würde, wenn sie in Hogwarts nicht mehr das Standardschwarz tragen musste.

Zu diesem Zeitpunkt wusste Ichigo nicht, ob er über den schnell kleiner werdenden Geldvorrat in der alten Büchertasche, in die er die Münzen gestopft hatte, stöhnen oder darüber froh sein sollte, dass er das Gewicht nicht mehr mit sich herum tragen musste. Nun, dachte er, wenn nur der Besuch im Eulenkaufhaus so glatt verlaufen wäre, wie alles andere …

Er, Toshiro, Uryu und Tatsuki hatten – in Gedanken an ihre Reise nach Tokio – Nachforschungen angestellt, ehe sie Japan verließen und waren mehr oder weniger sicher, was sie haben wollten: Mit Sicherheit Weibchen, da diese größer und starker als ihre männlichen Gegenstücke waren. Abhängig davon, was vorrätig war, und von den Kosten, hatten sie sich auf mehrere unterschiedliche Arten festgelegt.

Sobald sie in dem dunklen und schwach beleuchteten Laden waren, der mit dem leisen Rufen der Eulen und dem leisen Rascheln der Flügel erfüllt war (Ichigo hatte während seiner Nachforschungen herausgefunden, dass Eulenfedern im Flug 'geräuschlos' waren, also war das Schütteln und Aufplustern der Federn kaum hörbar) entdeckten sie einen sehr schönen Virginia-Uhu, den sowohl Lupin als auch Tonks ebenfalls mochten; und es war Tatsuki, die den Bartkauz versteckt in einer Ecke fand, wo er versuchte ein Nickerchen zu machen. Sie diskutierten die Vorteile davon, einen weiteren Uhu zu kaufen – es gab zwei sehr schöne Tiere – oder aber eine ziemlich zäh aussehende Schleiereule mitzunehmen. Karin hatte eine ziemliche Schwäche für die Schleiereule, genau wie Tatsuki; sie hatten beinahe die Entscheidung gefällt, als sie Rukia gurren hörten: "Oh! Er ist BEZAUBERND!", worin Momo und Yuzu einstimmten.

"Uh-oh", Karins Augen weiteten sich und sie sah ihren Bruder an, der bei diesem Ausruf blass geworden war. Toshiro bedeckte mit der Hand die Augen und Uryu stieß ein resigniertes Seufzen aus, als einen Augenblick später Ichigo fühlte, wie er hinten am Kragen gepackt und rückwärts gezerrt wurde, was ihn beinahe erwürgte. Die anderen folgten zögernd und Lupin und Tonks waren bass erstaunt über die Stärke in diesem winzigen Körper, mit dem sie in der Lage war, einen Jungen der beinahe doppelt so schwer war wie sie, herumzuzerren.

Rukia deutete mit dem Finger. Zögernd sah Ichigo die winzig kleine Eule an, die da saß und sie anblinzelte.

"Ja, was ist mit ihm?" versuchte Ichigo sich dumm zu stellen, was ihm nur einen wütenden Blick von der winzigen Dämonin einbrachte.

"Ich will ihn."

Er seufzte und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. "Rukia, ich streite nicht ab, dass er uh… niedlich… ist…"

"Chad würde ihn lieben", feixte Tatsuki mit einem Hinweis auf die Vorliebe ihres Freundes für niedliche kleine Dinge. Uryu warf ihr einen Blick zu, der deutlich sagte 'stachle sie nicht noch an.'

"Er ist soooo niedlich", sagte Yuzu überschwänglich.

"Er ist nutzlos, Yuzu", versuchte Karin hinzuweisen. Sie hatte sich auf die Schleiereule versteift…

"Aber er ist bezaubernd!" argumentierte Momo.

"Das ist er tatsächlich", gab Mizuiro zu, was ihm einen wütenden Blick einbrachte.

"Du bist nicht gerade hilfreich", zischte Toshiro ihm zu.

Rukia verschränkte die Arme vor der Brust und stand stur da und weigerte sich, sich zu rühren, bis sie die Eule bekam. Yuzu schaute zu ihrem Bruder mit großen, bittenden Augen hoch. Karin sah ihn mit demselben Blick an und bat ihn, nicht nachzugeben; sie wollte die Schleiereule. Momo blickte Toshiro genauso an wie Yuzu ihren Bruder. Ichigo fühlte, wie ihm ein Schweißtropfen den Nacken hinunter lief; er wollte wirklich resigniert wimmern. Als allerletzten Versuch sah er zu den anderen, die hinter ihm standen; aber Toshiro war bereits eingebrochen und Mizuiro war keine Hilfe. Uryu seufzte nur und zuckte die Schultern, sein Gesichtsausdruck sagte eindeutig, dass er bereits wusste, wie das hier enden würde. Tatsuki sah ihn nur an und sagte: "Du stehst ganz schön unter dem Pantoffel."

Er ließ die Schultern hängen und seufzte. Er zögerte, sich umzudrehen, da er wusste, dass Rukia selbstzufrieden über ihren Sieg lächeln würde. Er wurde von Yuzu davor gerettet, die ihre Arme um seine Taille warf und sich beinahe fünf Minuten lang überschwänglich bei ihm bedankte… sogar Momo warf ihm ein strahlendes Lächeln zu. Die einzige, die nicht glücklich zu sein schien war Karin, die mit einiger Verzweiflung zurück zur Schleiereule schaute.

In einem Versuch die Harmonie zu wahren, fragte Mizuiro den Ladenbesitzer mit süßer Stimme, wie viel die vier Eulen kosten würden. Offenbar entschloss sich der Zauberer großzügig zu sein, da sie mehrere kauften, und gab Ichigo einen großzügigen Rabatt für den winzig kleinen Elfenkauz – so großzügig, dass er fast umsonst war. Ichigo hatte die zusätzliche Eule nicht eingeplant gehabt, aber er konnte keine seiner Schwestern enttäuschen und es war nicht fair, eine der Eulen statt der anderen zu kaufen… da Rukia und Yuzu beschlossen hatten, sich das Eigentumsrecht an dem kleinen Kerl zu teilen, und Momo wollte ab und zu helfen. Also bekam Karin ihre Schleiereule, wofür sie ihren Bruder ebenfalls umarmte – wenn auch nicht so lautstark wie ihr Zwilling.

So gingen sie endlich mit dreieinviertel Eulen bewaffnet (Ichigo weigerte sich, den kleinen Winzling als ganze Eule zu betrachten) erschöpft zurück zum Tropfenden Kessel. Yoruichi beäugte die winzige Eule, warf Ichigo einen langen, abschätzenden Blick zu und sonnte sich weiter im langsam schwindenden Sonnenlicht. Aus irgendeinem Grund fühlte er sich dadurch noch mehr – unter dem Pantoffel, um Tatsukis Worte zu benutzen. Dann mussten sie noch ausknobeln, wer wo schlafen sollte und das kostete einige Mühe, aber schließlich konnten sie zum Abendessen und auf ein schnelles Eis in Florean Fortescues Eisdiele hinunter gehen.

"Sorgt dafür, dass ihr genug Schlaf bekommt", sagte Lupin zu ihnen. "Ihr müsst morgen rechtzeitig für den Zug aufstehen."

Alle nickten.

"Keine Sorge, ihr Lieben ", grinste Tonks sie an. "Wir stellen sicher, dass ihr hinkommt."

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Sie waren alle überrascht, dass sie nach der Aufregungen der Reise von Japan, Einkaufen und ihrem ersten Streifzug in eine fremde Küche, der nicht aus dem typischen Essen bestand, das man überall zu sehen bekam (McDonalds und dergleichen), überhaupt schlafen konnten. Offensichtlich hatten Lupin und Tonks Tom darum gebeten, sie mit einem großen Zeitpolster zu wecken, da sie die Möglichkeit hatten aufzustehen, zu packen, zu frühstücken und sich noch einmal schnell, aber entspannter umzusehen, bevor sie sich mit Tonks treffen mussten.

Nur gut, dass sie alle in Form waren, dachte Ichigo, als sie das Wirtshaus in der Charing Cross Road verließen und zum Bahnhof King's Cross hinüber eilten, wo sie den Zug erwischen mussten. Sie schafften es bis zehn Uhr. Rukia und Momo benutzten Kido um die Eulen zu verbergen, damit niemand sie zweimal ansah. Tatsuki hatte vorgeschlagen, dass sie alle ihre Umhänge und Zauberstäbe in eine Tasche packen sollten, damit sie sich nicht durch neun Koffer wühlen mussten, um daran zu kommen, wenn sie sie brauchten.

Tonks sah sich um, als sie am Bahnhof ankamen; sie sagte ihnen, dass Lupin versuchte wegzukommen, um ihnen zu helfen, aber er war jetzt gerade bei Potter. Sie alle versicherten ihr, dass das wichtiger war; Tonks kam ganz gut alleine zurecht.

"Wir kommen schon zurecht", nickte Momo, als sie durch den vollen Bahnhof auf Bahnsteig neun zugingen.

Bahnsteig Neundreiviertel… sie stellten sich vor, dass es so etwas nicht gab – in der alltäglichen Welt. Er war wahrscheinlich nur durch Magie zugänglich. Tonks hielt endlich an und sammelte sie um sich herum. "Das Portal ist nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet – am Anfang und Ende des Schuljahres und den Weihnachts- und Osterferien. Es ist außerdem nur für ein paar Stunden an diesen Tagen geöffnet."

Sie nickten; es war so, wie sie es sich gedacht hatten.

"Hier sind eure Fahrkarten", sie gab sie ihnen. "Ich habe sie gestern Abend von Professor McGonagall bekommen. Um auf den Bahnsteig zu kommen, geht ihr direkt auf die Sperre zwischen den Bahnsteigen zu. Haltet nicht an und habt keine Angst, dagegen zu knallen – das werdet ihr nicht. Jetzt geht los."

Sie sahen sich alle gegenseitig an; keiner wollte zuerst gehen. Tonks verdrehte darüber die Augen. Endlich seufzte Toshiro, lehnte sich über den Gepäckwagen den er geschoben hatte und ging auf die Sperre zu. Sie sahen mit angehaltenem Atem zu, bis er verschwand.

"Seht ihr?" sagte Tonks grinsend. "Jetzt geht los."

Uryu ging als nächster durch, dann Momo, Karin, Mizuiro, Yuzu, Tatsuki und Rukia, während Ichigo die Nachhut übernahm. Sie hatten automatisch ihre schwächeren Gruppenmitglieder in die Mitte genommen. Tonks folgte ihnen auf den Bahnsteig.

"Wow", sagte Yuzu und starrte auf die scharlachrote Dampflok, die neben einem Bahnsteig stand, der sich mit Schülern und ihren Eltern füllte. Auf der Plakette an der Lok stand 'Hogwarts Express'.

"Ihr nehmt besser ein Abteil am Ende", sagte Tonks. "Vorne ist es ziemlich schnell voll." Gehorsam und im Bewusstsein, dass sie sich außerhalb ihres Elements befanden, folgten sie ihr. Uryu entdeckte ein leeres Abteil; sie schafften es zu ihrem Erstaunen irgendwie, neun Leute, ihr Gepäck, eine Katze und dreieinviertel Eulen hinein zu quetschen. Sie vermuteten, dass Magie im Spiel war, aber niemand wollte fragen.

"Domo ariegato!" sagte Yuzu süß, als sie sie spontan drückte. Sie alle sahen Tonks dankbar an.

"Oh, Quatsch!" sagte sie errötend. "Keine Ursache. Also, der Essenswagen sollte innerhalb der ersten zwei Stunden vorbei kommen, das einzige, von dem ich die Finger lassen würde, sind die Bohnen in allen Geschmacksrichtungen. Du kriegst hier gute und schlechte auf einmal – und ich meine schlecht. Wenn ihr euch Schokofrösche kauft, seid vorsichtig, wenn ihr sie öffnet, sie springen genau wie die echten…" Sie plapperte weiter drauf los, was gut und was schlecht war und dann scheuchten sie sie endlich weg und sagten ihr, dass sie zurück zu Potter gehen sollte… sie würden jetzt gut zurechtkommen.

Einige Zeit später ertönte ein Pfeifen und es gab eine riesige Dampfwolke; Schüler, die immer noch umher liefen, beeilten sich in den Zug zu kommen, während Eltern und Geschwister zum Abschied winkten. Sie quetschten sich in ihre Sitze als die Pfeife ein weiteres Mal ertönte und der Zug machte einen kleinen Ruck. Er hielt inne und fing dann wieder an sich zu bewegen. Langsam nahm er Schwung auf und bald hatten sie den Bahnsteig hinter sich gelassen.

Zehn Augenpaare sahen einander an: Braun, Seegrün, Blau, Violett, Bernstein und Topas. Es war Mizuiro, der zuerst lächelte. Sein Grinsen war ansteckend. Momo lächelte bald, dann Rukia und die Zwillinge, und Tatsuki… selbst die drei, die man beinahe „brummig" nennen konnte, vor allem, als Momo zu kichern begann. Toshiro schüttelte in ihre Richtung den Kopf; das Zucken seiner Lippen wurde offensichtlicher. Uryu und Ichigo starrten einander an.

"Ich kriege bessere Noten als du", forderte ihn der Quincy heraus.

"Als ob!" schoss Ichigo zurück.

"Zauberkunst", Uryu beugte sich vor, den Finger auf den Nasensteg seiner Brille gelegt.

"Zaubertränke", grinste Ichigo zurück.

"Kräuterkunde", Uryus Augen verengten sich.

"Verwandlung", machte Ichigo ihn nach.

"Mal ehrlich ihr zwei", Tatsuki schüttelte über das Paar den Kopf. "Hört ihr denn nie auf?"

"Nein", sagten sie gleichzeitig, was dazu führte, dass sie die Augen verdrehte. Momo kicherte wieder.

Sie waren unterwegs.