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A

ls Samaly am nächsten Tag aufwachte war es schon hell. Sie hatte gut geschlafen und war innerhalb von einer halben Stunde an Trainingsplatz 3.

Auf dem Weg dorthin, begegnete sie Akuri und Hanabi. Gemeinsam gingen sie auf das Testgelände. Sie warteten.

Zwei Stunden verstrichen. Sie wurden so langsam sauer.

Einmal zu spät kommen war eine Sache, aber mehrmals hintereinander war schon eine Frechheit.

Endlich kam er das Tor herein zu ihnen gelaufen. Hanabi schaute auf.

„Hallo." sagte er, als wäre es das selbst verständlichste. Sie schaute ihn verärgert an.

„Sie sind über zwei Stunden zu spät! Wo waren sie?" Er schaute Hanabi überrascht an. Sie kochte innerlich. Wenn Hanabi eines nicht ausstehen konnte, dann grundlos früh aufzustehen. Da sie sich um 6 Uhr verabredeten hatten, konnte keiner von ihnen etwas gegessen haben. Sodass alle Magen laut knurrten.

Hanabi wollte ihm gerade an den Kragen gehen, als Akuri sie an den Armen fest hielt und Samaly vor sie trat um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

„Sie müssen verstehen, dass wir gedacht haben dass sie wenigstens am ersten Tag pünktlich sind."

Er schaute verständnislos in die Runde und setzte sich dann irgendwann einfach hin.

Hanabi beruhigte sich wieder und setzte sich ebenfalls, auch wenn sie immer noch beleidigt drein schaute. Akuri und ich folgten. Er zog aus seinen Beutel zwei kleine Glöckchen, die er sich neben denn Beutel hing und eine Uhr die er auf einen Baumpfosten stellte der ganz in der Nähe war.

„Okay Leute. Ich bin nicht so der große Redner und würde einen Kampf vorschlagen. Ich weiß dann was ihr drauf habt und ihr könnt euch auf mein Training einstellen. Es gibt keine Regeln. Ihr dürft alles benutzen. Wer eine Glocke zu fassen bekommt, bevor die Zeit um ist, bleibt im Team. Alles klar?" Sie schauten alle verblüfft zu ihm.

„Aber, das geht doch überhaupt nicht! Es sind doch nur zwei Glöckchen! Wie können wie dann alle im Team bleiben?" fragte Hanabi.

„Ja genau! Wie können wir alle weiter kommen?" sagte Samaly empört.

„Es können nur zwei weiter kommen." erwiderte er. Das schlug ein wie eine Bombe. Sie sollten gegeneinander kämpfen?

„Das geht doch eigentlich gar nicht. In einem Team waren bis jetzt schon immer vier Mitglieder und keine drei." sagte Akuri ruhig.

„Für zwei von euch ein Glöckchen und der dritte darf dann wieder auf die Akademie gehen. Ihr habt eine Stunde Zeit euch die Glöckchen zu schnappen und danach gibt es Essen."

Ihre Magen rumorten als Antwort.

Samaly hielt sich den Bauch. Sie hatte gestern nicht viel gegessen und hatte deshalb großen Hunger. Aber was sie an meisten Beunruhigt war das sie nicht wie sonst im Team zusammen kämpfen sollten, sondern gegeneinander antreten mussten.

Kakashi gab das Startzeichen.

Verunsichert sausten sie los. So schnell das sie keiner mit dem Auge verfolgen konnte.

Wir trafen uns kurz um einen Plan fest zulegen und alles zu besprechen auf einer großen Eiche.

„Lass mich vorgehen und du kann dann denn Rest machen!"

„Hey! Warum soll ich eigentlich immer hinten bleiben?!" fragte Hanabi wütend. Akuri schaute sie verärgert an.

„Ganz einfach, weil wir es bis jetzt immer so gemacht haben."

Hanabi platzte fast vor Ärger. Samaly machte mit dem Ärger kurzen Prozess und schlug denn beiden einmal kräftig auf den Kopf.

„Hört auf rum zu nörgeln und hört euch lieber meinen Plan an. Keiner bleibt hinten. Bis jetzt sind wir immer davon ausgegangen, das Akuri bald das Wasserversteck lernt und uns von hinten deckt."

Akuri hörte verunsichert zu. Er fühlte sich nutzlos.

„Deshalb muss einer in die Offensive und zwei in die Defensive. Wir kämpfen mit einem Jōnin."

„Haben aber diejenigen in der Defensive keine Chance, an die Glöckchen zu kommen. Wer geht also in die Offensive?" auch wenn Akuri es sehr sachlich sagte, war er doch genauso angespannt wie alle anderen. Jedem schmerzte es, die anderen als Rivalen zu betrachten.

„Ich gehe." Sagten alle gleichzeitig, worauf jeder den anderen böse anstarrte. Eine knisternde Stille breitete sich aus.

„Wenn keiner geht, dann tue ich es." Sagte eine Stimme neben Akuri, die keiner richtig beachtet.

„Ach wenn keiner will! Jeder will, das ist ja das Problem,…" rief Hanabi ärgerlich in Akuris Richtung. Er fühlte sich nicht angesprochen. Keiner von ihnen hatte gesprochen.

„Wer...?" schnappte Samaly erschrocken nach Luft. Sensei Kakashi saß neben uns im Geäst und winkte grüßend.

„Hallo."

Wir stoben auseinander. Alle suchten erschrocken nach einem Versteck.

Hanabi flitzte in das hohe Gras. Akuri saß im Geäst einer großen Buche die unter ihren Blättern fast kein Licht hatte und so optimal für ihn war. Samaly saß in einem Geäst einige Meter weit weg und beobachtete das Geschehen leicht verängstigt.

Während dessen redete Kakashi wie in einer Unterrichtsstunde einfach weiter.

„Lektion Nummer 1. Ein Ninja muss seine Bewegungen verbergen und sich perfekt Tarnen können."

Hanabi hatte sich ins Hohe Gras weiter am Rand der Lichtung geschlichen, so dass wir ein bewegliches Dreieck bildeten.

Kakashi griff in seinen Beutel am Gürtel. Alle spannten sich an. Bereit heran brausende Kunais und Ähnliches abzuwehren. Hatte er uns schon entdeckt?

Akuri fiel fast vom Baum vor Fassungslosigkeit.

Korrektur. Ich habe gedacht dass er nur ein komischer Kauz ist, aber jetzt glaube ich, dass wir einen Vollidiot als Sensei bekommen haben!

Kakashi hatte ein Flirt-ParadiesBuch in der Hand und fing an zu lesen.

Fassungslos klappte der Mund von Hanabi auf und sie starte ihren Sensei an. Samaly schüttelte den Kopf.

Plötzlich war er verschwunden. Alle schauten sich suchend um. Wo?

„Achte darauf das dein Feind nie hinter dir ist." sagte Kakashi, der in der Hocker genau hinter Hanabi, im hohen Gras, stand. Hanabi wollte sich noch geschwind umdrehen aber da flog sie auch schon in den nahen Fluss.

„Sehr schön. Wo war ich?" Er las gelassen weiter in seinem Buch.

Akuri schlug die Augen auf und zu, um sicher zu gehen dass er sich nicht verguckt hat.

Hanabi kam triefend aus dem Wasser.

„Was habt ihr jetzt vor?" fragte Kakashi sie. „Du weißt das du kein Mittagessen bekommst wenn du bist 12.00 Uhr kein Glöckchen hast."

„Weiß ich selber!" giftete Hanabi zurück. Die wie ein begossener Pudel am Flussufer saß. Kaum hatte sich Kakashi umgedreht nutzte Hanabi die Gelegenheit. Sie stürmte auf ihn zu. Die flinke und geschickte Nahkampftechnik der Hyūga hatte Hanabi schon relativ gut gemeistert.

Sie wirbelte herum und versuchte ihn zu treffen, vergebens. Da! Endlich ein gutgezielter Schlag in den Bauch! Der Sensei verpuffte vor der überraschten jungen Hyuga.

Oh Mann! Er hat sie mit dem Jutzu des Tausches besiegt! Dachte Akuri, der immer noch in seinem Baum saß.

Etwas blitzte auf einmal im Gras. Hanabi schaute überrascht auf und ging darauf zu.

„Nein Hanabi bleib stehen! Das ist eine Falle!" rief Samaly entsetzt aus. Hanabi schaute nur kurz zu ihr und nahm das Glöckchen, das da im Gras lag.

„Ha! Ich habe bestanden!" Sie warf das Glöckchen in die Luft.

„Ich glaube ich habe Kakashi doch erwischt!" Dann verpuffte das Glöckchen und in ihrer Hand lag ein kleiner Stein. Bevor sie sich versah baumelte sie schon von dem nächst gelegenem Baum. Wütend, fuchtelte sie mit den Händen hin und her, während Kakashi hinter dem Baum hervor trat und ihr mit dem echten Glöckchen vor der Nase herum wedelt.

„Denk nach, bevor du etwas einfach so aufhebst." Hanabi schaute empört von ihrem Baum.

„Und noch etwas. Du bist viel zu temperamentvoll und leichtsinnig, selbst dann noch als du gewarnt wurdest." Hanabi zappelte.

„Ein Ninja muss eine solche Fall erkennen können." redete Kakashi einfach weiter.

„Lassen sie mich vom Baum runter!" rief Hanabi verzweifelt von unten.

Als hätte er sich nicht gehört, redete er einfach weiter.

„Lektion 2. Taijutzus. Die Körperliche Bewegungsgeschwindigkeit. Meist im Nahkampf eingesetzt. Einige Clans haben sich speziell auf die körperliche Kraft und Geschwindigkeit fokussiert."

Er drehte Akuri den Rücken zu, was er ausnutzte und eine Salve Shuriken sandte.

Die Shuriken trafen ihr Ziel Einwand frei.

Hanabi viel wie eine überreife Pflaume vom Baum und tappte schon wieder in eine Falle. Sie hing schon wieder am Baum. Die anderen Shuriken trafen Kakashi frontal.

Kakashi verpuffte und übrig blieb ein Baumstück mit Shuriken dran. Entsetzt sauste Akuri los.

Mist! Jetzt weiß er wo ich bin! Dachte Akuri.

Samaly flitzte los um ihm zu helfen.

Sie blieb ruckartig stehen und sah in einem kleinen Bachmündung Kakashi stehen der schon wieder las. Ph, er hat mich nicht gesehen!

„Samaly, hinter dir!" flüsterte ihr jemand ins Ohr. Sie fuhr erschrocken herum und sah Kakashi der neben ihr saß. Sie schrie entsetzt auf.

Während dessen versuchte Hanabi sich von dem Strick zu befreien.

„Du bist viel zu leichtsinnig! Ha!" murmelte sie, während sie mit dem Kunai das Seil durchsäbelte.

Ihre Hände zitterten. Sensei Kakashi machte einem Angst. Das Kunai rutschte ihr aus der Hand und fiel geräuschlos ins Gras. Sie fluchte leise und verzweifelt. Und was jetzt?

In diesem Moment sauste ein Kunai an ihr vorbei und blieb im Baum stecken, genau in der Höhe von Hanabi.

„Angeber." murmelte Hanabi, aber innerlich war sie tief erleichtert.

„Mit einem Danke wäre ich schon zufrieden."

Hanabi säbelte den Strick durch und landete auf den Füßen.

„Wo ist Samaly?"

„Wir mussten das Dreieck auflösen, nachdem Kakashi-sensei dich erwischt hatte. Warum bist du nicht weggerannt?"

„Ich wollte sehen wie stark er ist."

„Einen Jōnin nach seiner Stärke testen?" Sie biss sich auf die Lippen.

Akuri seufzte und ließ das Thema ruhen.

„Wir müssen Samaly finden und dann diese blöden Glöckchen bekommen."

Als Samaly wieder bei Sinne war, sah sie sich auf der Lichtung wieder, bei der Hanabi gegen Kakashi gekämpft hat.

„Wo bin ich? Was ist hier los?"

„Bitte hilf mir!" sagte eine Stimme von der anderen Seite der Lichtung und sie sah Hanabi am Rand der Klippe hängen. Entsetzt wollte sie ihr helfen als sie schon wieder eine Stimme hörte.

„Bitte hilf mir!" Sie wirbelte herum und schaute auf Akuri, der schwer verletzt, auf allen vieren direkt zu einem Abgrund kroch. Seine Augen waren verbunden und bluteten. Sie wollte ihn geschwind aufhalten, aber da hörte sie einen Stein der von Hanabis Händen gelockert wurde und nun in die andere Schlucht stürzte. Sie hielt sich nur noch mit einer Hand fest und rutschte immer weiter ab. Akuri stolperte immer näher an die tiefe Schlucht heran.

„Hilf mir!"

„Wo bist du?"

„Rette mich!"

„Geh ich richtig?"

Samaly hin und her gerissen stand wie versteinert da.

„NEIN!"

Dann verschwamm alles und sie sah blauen Himmel.

„Alles Okay mit dir?"

Hanabis Kopf erschien über ihrem Gesicht.

„Du warst in einem Genjuzu gefangen."

Samaly schluchzte und umarmte sie stürmisch.

Hanabi lachte und half ihr hoch.

„Lektion 3. Genjutzus. Geistige und Physische Illusionen." sagte Kakashi, der auf einen Baum saß und Samaly beobachtet, die hin und her rennt und total seltsame Sachen macht und schließlich von Hanabi gerettet wird.

„Gut möglich das ich es ein bisschen übertrieben habe, aber sie muss lernen mit so etwas umzugehen."

„Was haben sie mit ihr gemacht?" fragte jemand hinter ihm. Er drehte sich langsam um und schaute ausnahmsweise von seinem Buch auf.

„Sie war nur in einer Illusion gefangen."

„Was haben sie sie sehen lassen?" fragte Akuri wütend. Kakashi schaute in den Himmel.

„Für wen wird sie sich entscheiden? Für Hanabi oder für dich?"

Akuri knurrte wütend.

„Sie sorgt sich immer um uns und nie um sich! Sie würde für uns vermutlich sterben. Es ist grausam sie wählen zu lassen." Kakashi schüttelte den Kopf.

„Du hast wahrscheinlich Recht, aber in einem Kampf ist diese Situation nicht ungewöhnlich und es wird von euch verlangt dass ihr dann eine Entscheidung trefft. Wer ist für die Mission wichtiger?"

Akuris Stirn legte sich ins Falten. Seine Mine verhärtete sich.

„Dann sorge ich dafür, dass diese Pattsituation nie geschieht."

Kakashi seufzte und steckte sein Buch weg.

„Ich bin gespannt ob du das schaffst." Statt einer Antwort schleuderte Akuri ihm ein paar Shuriken entgegen, denen er auswich. Darauf zerschnitt Akuri ein Seil, was eine Falle auslöste, der Kakashi nur knapp entkommen konnte. Es verschaffte Akuri aber genug Zeit um hinter ihn zu kommen und ihm einen Schlag mit dem Bein zu versetzten. Kakashi parierte denn Schlag der gegen seinen Hals gerichtet war und hielt das Bein fest. Während Akuri die Faust gegen sein Gesicht erhob und sein Gegenüber es mit der andern Hand abwehrte. Das freie Bein schnellte hoch und fuhr auf den Kopf des Senseis zu, der aber von seinem Arm abgefangen wurde. Mit der letzten freien Hand wollte er sich die Glöckchen schnappen, berührte sie aber nur kurz und wurde dann von Kakashi zurück geschleudert. Er landete mit einem Salto und blieb keuchend stehen.

Er kämpft für einen GeNin nicht schlecht. Ich glaube ich werde mein Flirt Paradies heute nicht zu Ende lesen können, dachte Kakashi.

Samaly hatte sich wieder erholt.

„Wo ist Akuri?"

„Er lenkt Kakashi ab um uns ein bisschen Auszeit zu gönnen."

„Er lenkt ihn ab?"

„Ja und scheinbar sehr erfolgreich."

Ich sah in die Richtung wo die meisten Geräusche herkamen.

Der Klang zusammen schlagender Kunais hallte an mein Ohr.

„Wir müssen ihm helfen!"

„Du kämpfst nicht schlecht, aber schlecht genug um dein Team nicht beschützen zu können." Akuri ließ sich nicht ablenken

„Wasserversteck: Lotusflut."

„Ein Ninja Anfänger kann noch keine Jutzu dieser Art beherrschen!" rief Kakashi aus.

Akuri machte Fingerzeichen und… es passierte nichts.

Was? Eine Finte?

Akuri nutzte seine Verwirrung und rannte auf ihn zu. Mit einem Sprung hieb er mit dem Bein nach seinem Kopf. Kakashi wich seitlich aus, sodass Akuri an ihm vorbei Flug. Er landete geschickt und dreht sich zu seinem Sensei um. Er war nirgends zu sehen.

„WO ist er? Neben mir? Über mir? Hinter mir?"

„WO?" kam es von unten. Eine Hand legte sich über Akuris Bein.

„Da wo du mich am wenigsten erwartest."

Eine riesige Staubwolke und Akuri stand bis zum Hals im Boden und Kakashi saß in der Hocke genau vor ihm.

„Direkt unter deinen Füßen. Erdversteck: Jutzu der Bewegungsunfähigkeit." Und fügte hinzu.

„Lektion 4. Ninjutzu. Die Versteck Jutzus." Akuri knurrte wütend.

„Du hast Talent und Mut, aber irgendetwas hat dir wohl gefehlt, sonst hättest du die Glöckchen doch bekommen? Was ist es nur?" sagte er rätselhaft und schlug sein Buch wieder auf und begann während er in Richtung Uhr ging, zu lesen.

„Alles Okay?"

Akuri schaute überrascht nach oben.

„Geht es dir wieder besser?"

„Jab und jetzt kannst du jemanden zum buddeln gebrauchen."

Als Samaly ihn wieder freigelegt hatte, sahen sie das Hanabi bei Sensei Kakashi stand und um ihn rum wuselte, ohne richtig zu kämpfen.

„Komm wir helfen Hanabi, dieses blöde Training zu beenden.

Sie rannten auf die beiden zu. Die Glöckchen waren vergessen.

„Hanabi!"

Sie griffen gemeinsam an. Kakashi war sehr überrascht über unsere plötzliche Teamarbeit.

Hanabi und Akuri versuchten Sensei Kakashi abzulenken und ich flitzte dauernd vor und versuchte an die Glöckchen zu kommen.

Dann auf einmal brach Hanabi ab und versuchte alleine an die Glöckchen zu kommen.

Dabei hätte sie fast einen Hieb mit dem Kunai bekommen, wenn Akuri ihn nicht abgefangen hätte.

„Hanabi hör auf mit dem Quatsch." Sagte Akuri erschöpft.

Hanabi hörte nicht auf ihn.

Kakashi schaute ab und zu von seinem Buch auf.

Schließlich machte er mit unseren Angriff kurzen Prozess.

Er gab Hanabi einen Stoß, die wiederum versuchte auszuweichen und an einer Wurzel hängen blieb, stolperte und stürzte.

Akuri bekam zwar nicht sichtlich Panik, aber man spürte, dass er nicht mehr konnte.

Kakashi schnappte sich die Hand von Samaly, die wieder versucht hatte an das Glöckchen zu kommen und schleuderte sie in Akuri hinein.

Die beiden schlitterten auf den Boden herum und blieben liegen.

Hanabi versuchte gleich noch einmal, an die Glocke zu kommen, aber Kakashi hätte ihr bestimmt einen Kinnhaken gegeben, wenn Samaly, Hanabi nicht weg gestoßen hätte.

Ein schallender Laut drang an ihre Ohren.

Ihre Herzen wurden schwer.

Die Zeit war vorbei und die Glöckchen nicht in ihrem Besitz.