Disclaimer: Okay Leute, ich gebs zu. Meine Beta Nemea meinte, ich hätte nicht umsonst M gewählt. Hinzu kommt, dass meine Geschichte sie so sehr beschäftigt hat, dass sie, anstatt zu schlafen, lieber 3 Stunden an einem neuen Kapitel für mich geschrieben hat. In diesem Kapitel gehört also gar nichts mir. Ich habe nur Beta gelesen.
Reviews trotzdem gern hierher. Ihr könnt euch aber auch persönlich bei Nemea bedanken. Guckt doch dabei gleich mal in ihre Storys rein.
9. Von Frühaufstehern und Morgenmuffeln
Die Sonne ging gerade über den Ländereien von Hogwarts auf, als Cat sich am nächsten Morgen mit einem unwilligen Grummeln noch einmal entschieden im Bett umdrehte, weg von der Helligkeit aus Richtung Fenster.
Gerade hatte Liz sie mit einem lauten, viel zu fröhlichen „Guten Morgen, Schlafmütze! Aufstehen, die Sonne lacht!" und einer energischen (und nebenbei hundsgemeinen) Kitzelattacke aus den Träumen gerissen und war danach, gut gelaunt und, was noch viel schlimmer war, anscheinend ausgeschlafen im angrenzenden Badezimmer verschwunden.
Oh, wie sie Frühaufsteher hasste. Dabei war Liz früher nicht so schlimm gewesen. Musste an der Schwangerschaft liegen. Diese ganzen blöden Hormone...
Mit dem festen Vorsatz, noch mindestens eine Viertelstunde im Bett zu bleiben, (ungefähr so lange würde Liz brauchen, um NOCH wacher aus dem Bad wieder zu kommen...)
– Manchmal fragte Cat sich, wie sie mit so einem Monster von Frau überhaupt befreundet sein konnte... –
zog Cat sich die Decke über den Kopf und wollte gerade zurück in die Traumwelt driften, in der sie von jugendlichen, dennoch wohlproportionierten und muskulösen Männern umgeben war, als ein lautes Pochen an der Tür sie ruckartig in die Wirklichkeit zurückholte. So aufgeschreckt stöhnte sie verzweifelt auf. Konnte man hier denn nie seine Ruhe haben?
Als auf das Klopfen nicht sofort eine Reaktion folgte, steigerte es sich zu einem regelrechten Sturm von Faustschlägen an ihre Tür, die sich schon bedenklich ins Zimmer bog.
Mit einem ergebenen Seufzen und Augen, die in diesem Moment einem Maulwurf im hellsten Tageslicht alle Ehre gemacht hätten, schlurfte sie zur Tür.
Zwar schien die Sonne schon wieder freundlich durchs Fenster (Wer hatte ihr eigentlich ein Fenster in Ostlage gegeben?), aber vom nächtlichen Regen war es doch noch empfindlich kalt. Der Herbst war wohl nicht mehr weit...
So schauderte Cat, als sie schließlich langsam die Klinke herunterdrückte, um ihrem frühen Gast (sind das nicht normalerweise Leute, über deren Besuch man sich freute???) zu öffnen, der in der Zwischenzeit anscheinend beschlossen hatte, ihre Tür einfach zu Kleinholz zu verarbeiten.
Als sie schließlich die Tür so weit geöffnet hatte, dass sie sehen konnte, wer sie so früh mit seiner Anwesenheit erfreute (Wenn sie nicht so müde wäre, würde sie diesem Spinner einen ‚Unverzeihlichen' auf den Hals hetzen...), schallte es ihr sogleich lautstark entgegen.
„WO IST SIE?"
„Häh?"
Remus stürmte in ihr Zimmer und fing an, den Schrank am anderen Ende zu durchwühlen. „Wo ist sie, Cat?"
Langsam fokussierte der Blick der Angesprochenen den vor ihr stehenden Mann, der inzwischen dazu übergegangen war, ihre Umhänge einzeln aus dem Schrank zu werfen.
„Remus?"
Eine ungeduldige Handbewegung und einen fragenden Blick aus seinen grauen Augen später, verzog sich Cats vormals einfach nur müdes Gesicht zu einer völlig entnervten Grimasse.
„Es ist mitten in der Nacht. – WAS willst du?"
„Meine Frau! Wo ist sie?"
„Liz?"
„Ja! Liz! Bei Merlin, ich bin echt nicht zu Scherzen aufgelegt!"
„Na, sehe ich so aus, als würde ich sonderlich viel Spaß haben???"
Doch der wütende Ehemann wartete gar nicht auf eine Antwort und so ging diese (natürlich rein rhetorische) Frage in seiner nun folgenden Tirade völlig unter.
„Ich will wissen, wie es meiner Frau, meiner SCHWANGEREN Frau geht, die mitten in der Nacht, mutterseelenallein durch dieses riesige Schloss wandert, wobei sonst was passieren könnte, und..."
Remus Redefluss wurde abrupt gestoppt, als Cat ohne Vorwarnung mit einem lauten Knall die Zimmertür schloss. Während sie den verdutzten (und glücklicherweise endlich stillen) Ehemann ihrer besten Freundin von ihrem inzwischen leeren Kleiderschrank wegzog, deutete sie mit dem anderen Arm vage in Richtung einer Tür am anderen Ende des Raumes.
„Bad.", war das Einzige, was sie sagte, ehe sie sich mit einem genervten „Ich HASSE Frühaufsteher!" wieder auf ihr Bett schmiss und Remus einfach stehen ließ.
Dieser hatte nach ihrer Aktion einen wirklich ausgezeichneten Blick auf die Kehrseite der besten Freundin seiner Frau. Und obwohl er sich errötend abwendete, (Wo, zum Teufel, waren die Zeiten geblieben, in denen Frauen wadenlange Nachthemden trugen?), musste er zum ersten Mal an diesem Morgen schmunzeln, - Wenn ich das Padfoot erzähl... Shorts mit kleinen, fliegenden Quidditchspielern... – bevor die Sorge um seine (schwangere!) Frau wieder überhand nahm und er ohne ein weiteres Wort zur Badezimmertür stapfte. Liz würde er was erzählen! Einfach so mitten in der Nacht zu verschwinden!
Als Remus das Bad betrat, stieg seine Frau gerade tropfend aus der Dusche.
Die Haare hatte sie zu einem lockeren Knoten an ihrem Hinterkopf gebunden, damit sie beim Duschen nicht nass wurden, sodass Hals und Schultern frei waren.
Obwohl er sie wahrscheinlich schon hundert Mal so gesehen hatte, schien Remus seine Frau in diesem Moment nackter als jemals zuvor.
Und sie war so unglaublich schön!
Seine Liz unverwandt betrachtend, schloss er leise die Tür hinter sich.
„Guten Morgen, Liebling!"
„Morgen!" War das seine Stimme – dieses heisere Krächzen?
Liz' Hände, eben noch nach einem Handtuch ausgestreckt, sanken ob dieser Erwiderung (Was für einen wundervollen Bariton dieser Mann doch hatte...) an ihren Seiten hinab und ein zufriedenes Lächeln (wie eine Katze, die wusste, dass sie die Maus in die Enge getrieben hatte) stahl sich auf ihr Gesicht.
Mit wenigen Schritten überwand sie die Distanz zwischen sich und ihrem Mann (der mit diesem unsicheren Gesichtsausdruck einfach unglaublich sexy war) und versiegelte seine Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss, ehe er noch irgendetwas sagen konnte.
Ihre Hände vergruben sich in seinem vollen, weichen, von grauen Strähnen durchzogenem Haar und dirigierten seinen Kopf noch näher zu sich heran, während ihre Zunge seinen Mund eroberte.
Seine kurz aufflammende Gegenwehr zerbrach und er erwiderte den Kuss mit gleicher Intensität. Als sie jedoch begann, ihren noch nassen Körper gegen seinen zu pressen und mit einer Hand fordernd über seine Brust zu streichen, entzog er sich ihrer Umarmung und trat einen Schritt zurück.
„Nicht! Schatz, das Baby!" Seine Stimme war zwar etwas atemlos, aber bestimmt. Sein Blick bedauernd, doch fest.
Ein unwilliges, genervtes Stöhnen entrang sich Liz' Kehle. War dieser Mann ein Moralapostel?
Nach ihrer Hochzeitsnacht hatte er verlauten lassen, sie nicht mehr anzurühren, außer für einen flüchtigen Kuss oder eine Umarmung, bis sie niedergekommen war, da er Rücksicht auf das Baby nehmen wolle.
Doch Liz hatte nicht vor, bis zur Geburt des Kindes wie eine Nonne zu leben und langsam war sie wirklich frustriert.
Dafür hatte sie schließlich nicht geheiratet...
Sie würde jetzt den Rat ihrer Freundin befolgen (Cats einziger Kommentar, als Liz ihr gestern Abend ihr Leid geklagt hatte, war gewesen: „Süße, Männer sind da nicht so schnell. Wenn du etwas willst – hol es dir!") und sich genau das Nehmen, was sie brauchte – ihren Mann !
„Remus Jonas Lupin ! Halt einfach deinen Mund !"
Und ehe er protestieren konnte, überbrückte sie mit einem Schritt den Abstand zwischen ihnen, packte ihren Mann mit einer Hand am Kragen seines Hemdes und zog ihn für einen weiteren Kuss zu sich hinunter.
Ihre andere Hand glitt zielstrebig in seinen Schritt und begann, die trotz seines Widerwillens doch recht große Schwellung durch den Stoff seiner Hose zu massieren, woraufhin Remus ein gequältes Stöhnen entfuhr. „Lizzie, bitte... ich... wir!"
Sein Versuch, sie aufzuhalten, endete in einem Keuchen, als sie mit geschickten Fingern seine Hose geöffnet hatte und ihn nun mit ihrer kleinen warmen Hand umfasste. Merlin, er hatte sie so sehr vermisst.
Ihre Berührungen auf seiner nackten Haut lösten das letzte bisschen Selbstbeherrschung und Vernunft, das er noch hatte aufrecht erhalten können, in Luft auf.
Und während sie seine Hose und Boxershorts in einer fließenden Bewegung über seine Hüften streifte, umfasste er ihren Kopf mit beiden Händen und zog sie in einen alles verzehrenden Kuss.
Er begann einen Kampf mit ihrer Zunge und als sie sich ihm schließlich willig unterworfen hatte, begann er mit einem zufriedenen Seufzen sanft an ihrer Unterlippe zu saugen, während eine seiner Hände von ihrem Kopf langsam und zärtlich streichelnd ihren Körper hinabwanderte.
Obwohl er sich an keiner Stelle wirklich lange aufhielt, schien es Liz Stunden zu dauern, bis er endlich am Zentrum ihrer Lust angekommen war. Sie wollte seine Berührung, brauchte sie in diesem Moment dringender als die Luft zum Atmen.
Als er begann, sie mit sanftem Druck zu reiben, fiel ihr Kopf in den Nacken und sie konnte nur mit Mühe einen lustvollen Aufschrei unterdrücken.
Ihre Hände krallten sich in sein Hemd und als Remus anfing, nun zusätzlich ihren Hals mit seinen Lippen und seiner Zunge zu liebkosen, während er mit zwei seiner langen, schlanken Finger in sie eindrang, kam aus ihrer Kehle nur noch ein leises, lustvolles Wimmern, das sich in ein befriedigendes Stöhnen wandelte, als ihr Orgasmus sie in langen Wellen überrollte. Sie war froh, dass er sie fest in seinen starken Armen hielt, als sie kam, denn ihre zittrigen Beine wären nicht mehr im Stande gewesen, sie zu tragen.
Nachdem Liz sich wieder beruhigt hatte und ihre Atmung sich langsam normalisierte, ließ ihr Mann sie vorsichtig auf den weichen Badezimmerteppich niedersinken.
Als er sich über sie beugte und sanft in sie eindrang, blickte Remus sie mit so viel Liebe an, dass sie sich fragte, wie sie jemals ohne diesen Mann hatte leben können.
Das Versprechen, das sie in seinen Augen las, ließ ihr einen wohligen Schauer über den Rücken laufen und ihr Innerstes schien sich in freudiger Erwartung zusammen zu ziehen.
Als er sie mit langsamen Stößen wieder über die Klippe trug und ihr kurz darauf folgte, wusste Liz Lupin, dass sie die glücklichste Frau der Welt war.
Als Cat eine halbe Stunde später vom schrillen und ohrenbetäubend lauten Klingeln ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen wurde, wunderte sie sich zuerst, wieso sie quer auf dem Bett, ÜBER ihrer Decke lag, bis ihr schlagartig der komplette Ablauf dieses ungewöhnlichen Montagmorgens wieder vor Augen stand.
Liz... Remus... Sie hoffte nur, die beiden hatten sich nicht gegenseitig zerfleischt. Bei ihrer Freundin wusste man nie... Und Remus war ihr auch nicht wirklich gut gelaunt erschienen...
Mit einem Ruck setzte Cat sich auf und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Aber dann hätte sie die beiden doch gehört...
Anscheinend waren die zwei schon gegangen und hatten sie freundlicher Weise schlafen lassen.
Nein! Nicht Lizzie!
Und dann hörte sie es – ein leises, ausgelassenes Kichern aus Richtung Badezimmer.
Dahin hatte sie Remus auf die Suche nach seiner verschollenen Frau geschickt.
Während Cat sich langsam und vorsichtig auf die Badezimmertür zuschlich, die ihr mit einem Mal irgendwie gefährlich vorkam, wandelte sich das Kichern in ein Geräusch, das verteufelt viel Ähnlichkeit mit dem Schnurren einer Katze hatte, Cat jedoch sofort andere Bilder in den Kopf rief.
Nein! Bitte, mach, dass das nicht Liz war, von der dieses Geräusch kam...
Na, dieses tiefe, lustvolle Brummen kam auf keinen Fall aus der Kehle ihrer Freundin...
Oh Gott – das war wirklich zu viel für einen Morgen!!!
Und mit einem zu allem entschlossenen Gesichtsausdruck klopfte Cat energisch an die Tür ihres Badezimmers. Sofort verstummten drinnen sämtliche Geräusche.
„Entschuldigung, dass ich ... euch ... störe."
Also, Cat. So geht das nicht! Einmal räuspern, tief Luft holen und dann los...
„Tut mir echt leid. Ich würde euch mein Bad gerne noch länger zur Verfügung stellen..."
Oh Gott!!!
„...aber heute ist mein erster Arbeitstag und wenn ich zu spät komme, bringt mich meine Freundin um – sie hasst nämlich Unpünktlichkeit. Also, Sorry Leute, aber ich muss da jetzt rein!"
Während der auf diese Ankündigung folgenden Minuten war aus dem Badezimmer geschäftiges Treiben zu vernehmen, das nur von vereinzelten, entspannten Lachern und einem vorwurfsvoll mahnenden „Remus!", dem ein kleines Quietschen folgte, unterbrochen.
Cat lehnte unterdessen an der Wand neben ihrer Badezimmertür und versuchte, hinter geschlossenen Lidern die Bilder zu vertreiben, die unwillkürlich vor ihrem inneren Auge aufzogen. Doch selbst ihr Mantra aus „Alles nur ein Traum – wach auf, Cat." – „Das ist Liz – die kleine, unschuldige Lizzie." und „Nicht im Bad – niemals im Bad!" vermochte ihrer Fantasie keinen Einhalt zu gebieten.
Als die Tür schließlich aufgestoßen wurde, Oh du meine Güte, nicht mal abgeschlossen?, fühlte Cat sich, als hätte sie die ganze Nacht mit Glen Odgens' durchgefeiert. Sie sah auch so aus und Remus betrachtete sie besorgt und leicht schuldbewusst. Liz hingegen blickte ihre Freundin, deren Gesicht tatsächlich eine leicht grünliche Färbung angenommen hatte, nur kurz an und zog dann ihren Mann aus dem Zimmer.
Tja, Süße – du bist nicht mehr die einzige, die ein Sexualleben hat. Besser, du findest dich schnellstens damit ab!
Vor Cats Zimmertür zog Liz ihren Mann mit einem gehässigen Grinsen zu einem letzten Kuss zu sich herunter, bevor die beiden sich, sie in Cats Bademantel, er in deutlich zerknittertem Hemd, auf den Weg zurück zu ihrer Wohnung machten.
Zum Glück waren um diese Uhrzeit noch keine Schüler auf den Gängen unterwegs...
Das Frühstück in der großen Halle verlief an diesem Morgen zumindest am Lehrertisch ungewöhnlich ruhig. Im Gegensatz zu den Schülern, die immer noch eifrig dabei waren, die neuesten Ereignisse zu diskutieren, unterhielt sich am Lehrertisch bis auf Professor Dumbledore und Professor McGonnagal, die die neuen Stundenpläne besprachen, niemand.
Severus Snape, der noch nie ein Morgenmensch gewesen war, schlürfte mit mürrischem Gesichtsausdruck, der trotz seiner Jugend jeden vor dem Fehler warnte, den Professor anzusprechen, bereits seine dritte Tasse Kaffee.
Gesellschaft geleistet wurde ihm hierbei von einem sehr müde dreinblickenden Sirius (Professor Black!), der sich ausnahmsweise seiner bissigen Kommentare enthielt und auch keinen seiner berühmten Streiche ausheckte, was daran lag, dass er die letzte Nacht damit verbracht hatte, sich im Bett herumzuwälzen und seinen pubertären Körper sowie eine gewisse neue Lehrerin für ihre bloße Existenz zu verfluchen.
Das Ehepaar Lupin hingegen war so mit sich selbst beschäftigt, dass es weder die Blicke der Schüler, die neugierig die flirtenden Lehrer beobachteten, noch den vorwurfsvollen Blick Minerva McGonnagals bemerkte.
Himmel, immerhin hielten sie sich hier in einem Raum voller Minderjähriger auf!
Da das das Paar jedoch reichlich wenig zu interessieren schien, beschloss nach einiger Zeit auch Hogwarts Sittenwächterin, ihre Aufmerksamkeit wieder auf ein anderes Thema zu richten und zu hoffen, dass nicht noch mehr Schüler auf die beiden aufmerksam wurden.
Cat hingegen saß mit leerem Blick zwischen ihrer Freundin und Severus und knabberte ohne großen Appetit an einem trockenen Stück Brot.
Jeder, der die lebenslustige, junge Frau auf der Hochzeit der Lupins gesehen hatte, fragte sich, was sie wohl so sehr hatte verstören können.
Das schockierte "In MEINEM Bad!", das in einem unaufhörlichen Kreislauf durch ihren Kopf zu ziehen schien, bekamen die Anwesenden ja glücklicherweise nicht zu sehen.
So entdeckte Charlie sie, der etwas verspätet die Große Halle betrat und er fragte sich besorgt, warum um Himmels Willen Cat, die normalerweise absolut nichts schocken konnte, ein Gesicht machte, als hätte sie gerade Mrs. Black im Häschenkostüm gesehen und warum, zum Teufel, sie, die normalerweise niemals weniger als zwei Nutella-Brötchen zum Frühstück verschlang, an einer Scheibe trockenen Weißbrots nagte.
Sie sah wirklich furchtbar aus und Charlie beschloss, sie trotz ihres Streites und der frühen Tageszeit anzusprechen – im schlimmsten Fall würde sie ihn eben verhexen...
Statt eines Fluches erntete er auf seine vorsichtige Frage, was denn passiert sei, jedoch nur einen Mitleidheischenden Blick und ein „Frag nicht, bitte, frag mich nicht!"
Als Liz sich daraufhin lachend an ihrem Tee verschluckte und Remus ihr fürsorglich und ebenfalls breit grinsend den Rücken klopfte, stand Cat mit einem leisen „Womit habe ich das verdient?" und ungläubig den Kopf schüttelnd auf und verließ die Große Halle in Richtung der Ländereien.
Charlie nahm ihren Platz an der Frühstückstafel ein und sah seiner Freundin lächelnd hinterher.
Liz wäre ihm eine ziemliche Erklärung schuldig. Was auch immer es war, das Cat zum Schweigen gebracht hatte - er musste es wissen.
So entdeckte ihn Hermine, die bei dem liebevollen Blick, den er der neuen Lehrerin hinterher warf, einen bisher ungekannten Stich in der Magengegend verspürte und sich schnell wieder dem vor ihr auf dem Tisch liegenden Zaubertränkebuch zuwandte.
So, please review !
