Chapter 9

„Ich hoffe ihr habt schöne Ferien", Dumbledore stand in der Küche der Weasley's, als Harry, Ron, Mione und Ginny zum Frühstück runter kamen und unterhielt sich mit ein paar Ordensmitgliedern.

„Was führt sie zu uns, Professor?", kam es von Sirius.

„Nun, gestern hat mich ein Todesser aufgesucht und bittet für sich und ihre Kinder um Schutz."
„Und wer ist es?"
„Kommt bitte rein."

In der Tür zur Küche standen nun Cizzy zusammen mit Dray und dessen erst vier Monate alten Schwester Emily.

„Was?", geschockt schauten Harry und Ron von Draco zu Dumbledore und wieder zurück.

„Wozu brauchen die denn Schutz?", meinte Harry schockiert, „noch vor fast einem Jahr hat mir Mrs. Malfoy in der Winkelgasse gedroht. Als ob sich Malfoys ändern!", damit rauschte er davon, dicht gefolgt von Ron und Ginny.

„Nehmt es ihm nicht übel, ihm geht es momentan nicht wirklich gut", meinte Mione entschuldigend zu den Malfoys und folgte ihren Freunden nach draußen.

„Harry, was sollte das gerade?", fragte Ginny ihren Freund vorwurfsvoll.

„Harry, selbst jemand wie Malfoy kann sich ändern", kam es von Mione.

„Woher willst du das wissen, Mione?", fragte Ron doch Harry unterbrach ihn und sah seine beste Freundin wissend an.

„Weil jeder sich ändern kann, mit Ausnahme von dir, du wirst immer der gefühlslose Trottel beleiben!"

Mione sah Ron noch mal wütend an und ging dann wieder ins Haus.

„Ich glaub, ich muss mich bei jemanden endschuldigen", meinte Harry und folgte Mione ins Haus.

„Hast du das gerade mitgekriegt, Ginny?"
„Oh, ja! Und ich glaube, ich weiß, was los ist!"

Die Geschwister gingen nun ebenfalls rein.

„Mach dir nichts draus, Harry. Ich hatte nicht erwartet von euch freundlich aufgenommen zu werden", hörten Ginny und Ron Cizzy sagen, als sie endlich in der Küche ankamen.

„Über die Umstände, weshalb die drei Schutz vom Orden brauchen, gibt es meiner Seits keine Auskunft, da müsst ihr schon Narcissa fragen."

Dumbledore machte sich wieder auf den Weg und lies den Rest nun zurück.

„Also, Cousine. Warum brauchst ausgerechnet du Schutz vor Voldemort?"

Cizzy zuckte noch nicht mal zusammen, als Sirius seinen Namen aussprach, sondern antwortete nur: „Momentan weiß es nur Dumbledore und ich würde es sehr schätzen, wenn es vor erst auch so bleibt."

„Ich würde sagen, die Kinder zeigen Draco einen Platz zum Schlafen, es ist nicht viel, aber etwas. Harry, du müsstest doch noch Platz in deinem Zimmer haben."
Die Kids gingen gefolgt von Draco in Fred und Georges ehemaliges Zimmer.

„Wie Mrs. Weasley schon sagte, es ist nicht viel, aber etwas."
„Ich werd's schon überleben."
„Was haltet ihr von einer Runde Quidditch? Ich glaube, Mom wird noch ne Weile mit dem Frühstück beschäftigt sein."

„Lasst mich da raus!", meinte Mione.

„Du kannst ja den Schietsrichter spielen."
„Ihr könnt auch einfach nur trainieren und mich in Ruhe lesen lassen!"
„Hattest du nicht gesagt, du wolltest über einiges nachdenken?", meinte Ginny.

„Wisst ihr was, ich mache einen kleinen Spaziergang!"

„Doch etwa nicht alleine?", Draco hatte sich zu Wort gemeldet, „du könntest mir die Gegend zeigen", ein Lächeln umspielte sein Gesicht.

„Das wäre nicht gerade besonders schlau, meinst du nicht auch, Malfoy? Wo doch du und deine Mutter Schutz braucht."
„Nicht zu vergessen meine kleine Schwester ja auch."

„Seid wann hast du denn eine Schwester?"
„Seid etwa vier Monaten, sie heißt Emily."

Ginny schaute auf und Harry tat es ihr gleich. Nur Ron blickte verwirrt aus dem Fenster.

„Ich glaube, Draco hat Recht, Mione. Du solltest wirklich nicht alleine raus", meinte Harry gespielt besorgt.

„Du könntest ihm diesen schönen Platz am See zeigen", pflichtete Ginny bei.

Und da Mione ihren Freunden nicht widersprechen wollte, ging sie zusammen mit Draco spazieren.

„Worüber wolltest du denn nachdenken?", wollte Draco nach einer Weile wissen, da ihm die Stille zwischen den beiden sehr Unbehagen war.

„Über dies und das…"

-…und darüber was du mir vor einer Weile gesagt hast, fügte sie in Gedanken hinzu.

„Also nicht über mich?", fragte er traurig.

„Ähm…wie kommst du denn darauf?"
„Weil ich dir vor nicht all zu langer Zeit meine Liebe gestanden habe und du dann wie von der Tarantel gestochen verschwunden bist!"

„Nun, es ist so…mir gehen da gewisse Worte nicht mehr aus dem Kopf."
„Welche Worte?"
„Es war in den Weihnachtsferien…"
„Mione bitte. Nicht die Sache mit Ginny schon wieder! Ich dachte, das wäre geklärt!"

„Es ist wegen…sag mal, hast du jemals mit James Steel gesprochen?"
„Leidest du jetzt auch schon an Alzheimer? Du hast das Gespräch doch mitgekriegt!"
„Genau darum geht es mit ja…"

„Süße, das habe ich nur gesagt, um James angst zu machen und damit er es nicht wagt, auch nur an dich zu denken. Was meinst du, warum ich den Aushang auf dem Schwarzen Brett gemacht habe?"

Mione schaute ihn fragend an, natürlich wollte sie unbedingt wissen, warum er der ganzen männlichen Schülerschaft droht, doch sie traute sich nicht, ihn zu fragen, da sie befürchtete, die Antwort schon zu kennen.

„Ich sagte dir doch schon, ich habe mich in dich verliebt und mit dem Aushang wollte ich verhindern, dass du dich möglicherweise in jemand anderen verliebst, bevor ich die Gelegenheit hatte, dir meine Gefühle zu offenbaren!"

Mione schaute betreten weg und so gingen die beiden schweigend runter zum See.

„Es ist wunderschön hier!", meinte Draco, nahm Mione an die Hand und führte sie weiter runter. Am Ufer setzten sie sich still nebeneinander und schauten auf den See hinaus.

„Mione?"
Die angesprochene drehte sich zu Draco um und sah ihm in seine wunderschönen, blau-grauen Augen.

„Draco?"

„Ich meinte es ernst!"

„Was meintest du ernst?"

„Das, das ich dich liebe und das, das ich der Erste sein will, mit dem du…"

„..schläfst?"

„Ja", seine Wangen färbten sich rot und er schaute wieder auf den See.

„Seid wann ist ein Malfoy verlegen?"

„Ich bin nicht verlegen…"

„Sonst sprichst du doch auch immer offen über alles!"

„Sonst spreche ich ja auch nicht mit dir über solche Sachen!"

„Was soll das heißen?"

„Das ich mit dir nicht über so ein Thema reden will."

„Du warst doch derjenige, der es angesprochen hat!"

„Mione bitte, nicht streiten…"

„Seid wann nennst du mich eigentlich Mione?"

„Seid dem ich dich Süße nenne!"

Er schaute sie wieder an und vergas sich in ihre bezaubernden, braunen Augen.

Mione ging es nicht anders und so geschah es, dass sich ihre Lippen zueinander hinzogen und die beiden in einem leidenschaftlichen Kuss versanken.

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So, Cizzy hat also um Hilfe gebeten? Und warum hatten Harry und Ginny keine Angst, Mione mit Draco alleine weggehen zu lassen? Es hätte ja sonst was passieren können! Wissen die beiden etwa etwas?? Und was ist mit Ron?

Was meint ihr? Kommen Mione und Dray zusammen??

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Eure SnapeEvans