Titel: Do I owe you something
Chapter: IX
Rating: M (P18)
Genre: Romance, Humor
Disclaimer: Mir gehören keine Figuren, ich leihe Sie mir nur aus. Inhalte der Geschichte (unvollständig als auch vollständig) gehören mir!
Sollten noch Fehler enthalten sein, tut es mir leid. Auch bei mehrfacher Korrektur können Fehler passieren.
Einen herzlichen Dank an meine BETA-Leser Kubaaa und Ellie :D
Chapter IX
Rückblick Anfang*
„Lassen Sie mich verdammt noch einmal los!", wehrte sich dieser.
„Frank Muffke, hiermit werden Sie wegen mehrfachen Betruges vorläufig festgenommen!", konnte man den Kommissar vernehmen.
„Das werden Sie noch bereuen!", keifte Frank und wurde abgeführt.
Rückblick Ende*
Gretchen und Marc saßen in der Notaufnahme des Elisabeth-Krankenhauses. Während Maurice Knechtelsdorfer die Schusswunde versorgte, kontrollierte Marc jeden einzelnen Handgriff.
„Machen Sie das ja ordentlich!", keifte Marc.
„Herr Dr. Meier, jetzt halten´s doch endlich mal still. So kann ich Ihre Wunde gar nicht behandeln", versuchte Maurice ihn zu beruhigen.
„Marc, du hast Knechtelsdorfer doch gehört. Also mach was er sagt und halt ruhig", versuchte Gretchen zu vermitteln.
„Ich kann ihn kontrollieren, wie ich will. Immerhin bin ich sein Oberarzt", sagte Marc und lehnte sich entnervt zurück.
„Eigentlich sind Sie ja im Moment Patient", entgegnete Maurice.
„Jetzt widerspricht der mir auch noch!"
„Marc, halt jetzt endlich deinen Mund", bestimmte Gretchen und drückte ihn entschlossen zurück.
Beleidigt verschränkte er seine Arme, sagte jedoch nichts mehr.
„Also, eigentlich müssten Sie ihr Bein mindestens eine Woche schonen", begann Knechtelsdorfer, als er die letzte Naht gesetzt hatte.
„Wie? Ich muss aber arbeiten. Wie stellen Sie sich das bitte vor?", entsetzt richtete Marc sich auf.
„Sieh es doch einmal positiv. Schließlich bin ich ja auch daheim", scherzte Gretchen.
Marc blickte Gretchen an, dann begann er breit zu grinsen, „Du meintest ja, ich solle öfters mal frei machen!"
Gretchens Kopf lief blutrot an. An das hatte sie nun gar nicht mehr gedacht.
„Das nenn ich mal einen freien Tag", erschöpft ließ Marc sich auf seine Couch fallen.
„Ja, das kannst du laut sagen", Gretchen ließ sich neben ihm auf der Couch nieder.
„Mal schauen, was so in der Glotze kommt", langsam versuchte Marc an den Tisch zu kommen, merkte aber schnell, dass das nichts wurde, „Verdammte Scheiße!"
„Sag doch einfach was", Gretchen beugte sich nach vorn und reichte ihm die Fernbedienung. Dann kuschelte sie sich in seine Armbeuge.
„Die Idioten musste das Bein auch noch so erwischen, das ich es nicht knicken kann."
„Das wird schon wieder. Sieh mich an! Unkraut vergeht nicht", lachend kniff Gretchen ihm die Hüfte.
„Mhm", grummelte Marc.
„Jetzt lach doch mal wieder", entnervt setzte Gretchen sich ein Stück von ihm weg.
Gequält versuchte Marc zu grinsen, was jedoch nicht wirklich funktionierte.
„Wenn du so schaust, siehst du aus wie Sheldon Cooper."
„Das ist jetzt aber mal ein wirklich schlechter Vergleich", lachte Marc.
„Wenn du willst, dann suche ich dir das Bild gerne heraus."
„Ach Hasenzahn", stöhnte Marc und zog Gretchen zu sich, „Du bist wirklich unbezahlbar. Und was machen wir jetzt mit der gewonnenen Freizeit?"
„Du suchst einen Film raus. Ich geh in die Küche und mach Popcorn", eilig war Gretchen auf dem Weg in die Küche, drehte sich aber noch einmal kurz zurück, „Aber wehe, du suchst irgendwas mit Schießereien raus."
„Was anderes hab ich aber nicht!", rief Marc in Richtung Küche.
„Schau doch mal unten im Schrank! Meine Mutter hat ein paar Sachen mitgebracht!"
Langsam setzte Marc sich auf den Fußboden, immer darauf achtend, dass er sein Knie nicht überlastete.
„Bridget Jones", las er vor, „Nie im Leben. Was haben wir noch? Plötzlich Prinzessin, ja schon klar Hasenzahn. Noch einmal Ferien. Mhmm, na mal schauen was das für eine unerfüllte Liebesgeschichte ist." Schnell überflog er den Inhalt.
„Hast du schon was gefunden?", fragte Gretchen, als sie aus der Küche kam.
„Das hier ist der Einzige, den ich akzeptieren könnte", entgegnete Marc und zeigte ihr Noch einmal Ferien.
„Den habe ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen."
„Es war der Film, der mich nicht mit übermäßig viel Liebe angewidert hat", scherzte Marc.
„Du bist unmöglich. Einmal in deinem Leben…", doch bevor Gretchen den Satz beenden konnte, hatte Marc sie neben sich auf die Couch gezogen.
Fast liebevoll drückte er ihr einen Kuss auf. „Ruhe jetzt! Der Film geht gleich los."
Gretchen grinste Marc an, dann stand sie jedoch auf und verschwand in die Küche.
„Was denn jetzt noch?", stöhnte Marc auf.
Kaum dass er seinen Satz beendet hatte, saß Gretchen auch schon wieder neben ihm.
„Bier vergessen", sagte sie und drückte ihm eine Flasche in die Hand.
„Dann wollen wir mal beginnen", sagte Marc und drückte auf Play.
Als der Abspann des Filmes über den Bildschirm rauschte, bemerkte Marc, dass Gretchen neben ihm eingeschlafen war. Liebevoll blickte er auf sie hinab und strich ihr eine Strähne aus dem Gesucht.
„Ach Hasenzahn", flüsterte er. Ohne sie dabei zu wecken, war er aufgestanden. Langsam fuhr er mit seinem linken Arm unter ihre Beine und platzierte den anderen auf ihren Rücken. Er wusste zwar, dass dies mit seinem Knie keine gute Idee war, doch er trug Gretchen ins Schlafzimmer.
Sachte legte er sie auf dem Bett ab, legte sich neben sie und zog die Bettdecke über beide.
Grinsend blickte er sie an. 24 Stunden am Stück hatten sie nun miteinander verbracht.
„Na mal schauen, ob ich dich nach der Woche hier raus werfe", flüsterte er, grinste jedoch dabei über beide Ohren.
Es war fast etwas wie eine Mutprobe für ihn.
Als Gretchen am nächsten Morgen aufwachte, fand sie sich im Schlafzimmer wieder.
Wie war sie denn hier her gekommen?
Ein leise schnarchender Marc machte sich neben ihr aufmerksam, was Gretchen zum Lächeln brachte. Langsam drehte sie sich in seine Richtung. Hatte er sie etwa her getragen?
Gretchen wurde rot im Gesicht. Er würde ihr ewig vorhalten, dass sie viel zu schwer war.
Ohne ihn zu wecken stand sie auf und verschwand unter der Dusche.
Sie war gerade dabei sich die Haare zu schamponieren, als sich die Glastür hinter ihr öffnete.
Zwei starke Arme legten sich um ihren Körper und zogen sie an sich.
„Du kannst dich doch nicht einfach so aus dem Bett stehlen", raunte Marc vorwurfsvoll in ihr Ohr.
„Ich wollte dich nicht wecken", antworte Gretchen und drehte sich zu ihm um.
„Wie aufmerksam von dir", lächelte Marc ihr entgegen und küsste sie.
Langsam fuhren seine Hände auf ihren Hintern und drückten sie weiter gegen seine Leisten.
„Marc, ich glaube nicht, dass das hier der richtige Ort dafür ist"
Sie versuchte Marc etwas von sich weg zu drücken.
„Du bist ein richtiger Spielverderber, kann das sein?", fragte Marc.
Schnell hatte Gretchen ihm sein Duschbad in die Hand gedrückt und grinste in breit an, „Das müsstest du doch aber wissen."
Kopfschüttelnd begann er sich einzuseifen. „Das bekommst du noch zurück."
Gretchen jedoch, war bereits mit einem Handtuch umwickelt ins Schlafzimmer verschwunden.
