9. start over again

Nach dem Baden ging Persephone in ihr Zimmer um sich anzuziehen. Sie entschied sich für ein schwarzes knielanges Kleid und schwarze Ballerinas. Ihre Haare flocht sie zu einem französischen Zopf. In der Hoffnung irgendwas zu essen zu finden ging sie runter in die Küche, denn sie hatte seit heute morgen nichts mehr gegessen. Schon im Flur stieg ihr der Duft von essen in die Nase. Verwundert trat sie in die Küche und entdeckte Sirius der am Herd stand und kochte.

„Nanu, du kannst kochen?", fragte sie in verwundert.

„Ja, ein bisschen.", antwortete er während er die Auflaufform aus dem Backofen nahm.

„Ich hab mir gedacht ich koche mal für uns zwei, sozusagen als Friedensangebot."

„Friedensangebot?", Verwirrt schaute sie ihn an.

„Ja, Friedensangebot. Wir hatten ja nicht so einen tollen start und ich dachte wir könnten noch einmal von vorne Anfangen und freunde werden."

Misstrauisch sah sie ihn an. Meinte er das ernst oder war das wieder einer seiner scherze. Persephone dachte lange darüber nach bevor sie zustimmte. Denn er hatte ja recht, es bringt nichts wenn sie sich die ganze zeit anzickten, sie mussten schließlich zusammen leben und falls er es nicht ernst meinte konnte sie immer noch ausziehen. Vielleicht konnte sie dann auch so mehr über Sirius erfahren.

„Gut, dann lass uns Frieden schließen und noch mal von vorne Anfangen.", sagte sie und reichte ihm die Hand.

Mit einem freundlichen grinsen im Gesicht nahm er ihre Hand und schüttelte sie.

„Frieden.", sagte er, „ich hoffe du hast Hunger, denn das essen ist gerade fertig geworden."

„Ja ich hab Hunger. Was gibt es denn zu essen?", fragte Seph und setzte sich an den gedeckten Küchentisch.

„Kartoffelgratin", antwortete er und stellte die Schüssel auf den Tisch, dann nahm er gegen über von Persephone platz. Schweigend aßen sie, doch es war ein angenehmes schweigen in dem jeder seinen eigenen Gedanken nachhing. Nach dem essen half Persephone ihm beim aufräumen und abspülen.

„Hast du Lust noch einen Film anzuschauen? Fred und George haben über die Ferien einen Muggel Fernseher und ein paar DVD´s aufgetrieben."

Persephones Augen fingen an zu leuchten, sie liebte Muggelfernsehen.

„Gerne. Was haben wir den für Filme da?"

Zusammen gingen sie ins Wohnzimmer und Sirius holte die DVD´s aus dem Regal.

„Wir haben Eiskalte Engel, 10 Dinge die ich an dir hasse, Drag me to hell, Sucker Punch und King Arthur.", zählte Sirius die Filme nach einander auf.

„Mhh also Eiskalte Engel und 10 Dinge die ich an dir hasse hören sich gut an. Les mal vor worum es in den beiden Filmen geht."

Eiskalte Engel

Ein Film über Liebe, Lust und List: Die Stiefgeschwister Kathryn uns Sebastian rasen durch das Leben, als wäre es ein Spiel. Sie sind reich, schön und skrupellos. Gebrochene Herzen pflastern ihren weg. Ihr neustes Opfer heißt Annette. Kriegt Sebastian sie herum? Ein gemeine Wette. Mit hohem Wetteinsatz. Doch ohne Gewinner, denn diesmal verliebt sich Sebastian in sein Spielzeug..."

10 Dinge die ich an dir Hasse

Die beiden Schwestern Bianca und Kat können unterschiedlicher nicht sein. Während Bianca als der Schwarm der gesamten Schule gilt, ist Kat bekannt für ihre Kratzbürstigkeit, mit der sie sämtliche Jungs verschreckt. Richtig kompliziert wird die Sache allerdings erst durch eine Abmachung, die die zwei Mädchen mit ihrem Vater haben: erst wenn Kat ein Date hat, darf Bianca mit einem Jungen ausgehen. Und so stehen Biancas Chancen, endlich mit dem süßen Joey einen Abend zu verbringen, ziemlich schlecht. Doch da hat der pfiffige Cameron, der schon lange für Bianca schwärmt, eine geniale Idee: Wenn sich wirklich für Kat kein Date finden lässt, muss man eben eines kaufen...

Mit hochgezogenen Augebrauen sah Sirius sie an.

„Das hört sich für mich eher wie zwei Teenyfilme an."

„Ach komm, lass uns 10 Dinge die ich an dir hasse anschauen. Der ist bestimmt witzig." Bittend sah Persephone Sirius an.

„Meinetwegen. Aber das nächste mal schauen wir dann etwas für erwachsene an."

Sirius legte die DVD ein und setzte sich dann zu Persephone aufs Sofa, diese machte es sich bequem und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Doch viel vom Film bekam keiner der beiden mit den irgendwann fingen sie an über alles mögliche zusprechen, ihre Hobby, Musik, wie es in der Schule war und was sie schon alles erlebt haben. Nur das Thema Familie sprach Sirius nicht an den er hatte bemerkt wie ungern die schwarzhaarige darüber sprach. Irgendwann, der Film war schon längst zu ende, schlief Persephone ein. Verträumt betrachtet Sirius sie noch eine weile bevor er sie sanft hochhob und sie in ihr Zimmer trug. Vorsichtig, damit sie nicht aufwachte, legte er sie ins bett. Bevor er das Zimmer verließ gab er ihr noch einen sanften Kuss auf die Stirn. Draußen lehnte er sich an die Tür. Es war schon das zweite mal, dass er sie ins bett brachte. Er lauscht noch ein bisschen ihren sanften Atemzügen, dann ging auch er ins Bett.

Auch die nächsten Tage vergingen Ereignislos. Abwechselns kochten sie und aßen auch immer zusammen. Die Freundschaft zwischen Sirius und Persephone wurde immer enger. Nachdem Persephone Sirius erzählt hatte das sie ein Animagus war liefen sie, immer mal wieder, nachts durch den Wald aber so das keiner sie sah. Der Ministerball rückte immer näher und Persephone fing an sich zuwünschen, dass Sirius ihr Begleiter wäre. Denn unabhängig von einander hatten sie sich in den jeweils anderen verliebt. Doch traute sich keiner es dem anderen zusagen.