Nach laaaaaaange Zeit habe ich nun endlich mal wieder die Lust und auch die Zeit gefunden diese Story weiterzuführen.
hoffe sie wird noch gelesen :D
INFO: Diese Story gehört weiterhin Stessa. Ich habe lediglich die Erlaubnis sie zu übersetzen.
Alle original Figuren gehören Disney
Alle anderen Stessa.
Und nun viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
"MAybe it's a fairy tale,
but I believe in happily ever after"
„Meinst du nicht, dass es dir vielleicht etwas zu langweilig werden würde?", fragte Sharpay und schaute Troy dabei in die Augen.
„Das wird es schon nicht!", versicherte ihr Troy und lachte dabei, „Ich schaue dir dabei zu wie du Basketball spielst. Was soll daran langweilig sein?"
„Ja, ja", sie rollte mit den Augen, „und während du dies tust beobachtest du nur meine ganzen Mitspielerinnen."
„Das würde ich NIE tun", sagte Troy und setzte dabei seinen Dackelblick auf.
„Ja klar … natürlich", antwortete sie und lachte, „Na los jetzt, sonst komme ich zu spät". Sie nahm in an der Hand.
Sie fuhren gemeinsam zur Sporthalle wo das Spiel stattfinden sollte. Sharpay betonte immer wieder das sie das Spiel gewinnen würden. Sie fuhren in eine Vorstadt von Alberquerque, jedoch wusste er nicht genau welche, da Sharpay fuhr während er schlief.
Nachdem sie angekommen waren, gingen sie in die Halle hinein und steuerten auf eine Gruppe Mädchen zu.
„Shar!", rief eines der Mädchen und rannte ihr entgegen.
Sharpay öffnete ihr Arme und ließ die Umarmung des Mädchens zu, „Hi Melanie!"
„Endlich bist du hier. Wir hatten schon vermutet du würdest es nicht mehr rechtzeitig schaffen. Hast du dich verfahren?" fragte Melanie und lächelte sie an.
Sharpay schüttelte den Kopf, „Nein wir sind nur etwas zu spät losgefahren, weil ein gewisser Jemand nicht in die Puschen kam", sagte sie und warf Troy dabei einen bösen Blick zu.
„Hey, ich hatte Hunger", verteidigte sich Troy.
Sharpay rollte daraufhin mit den Augen, „Troy du wartest am besten hier während ich mich umziehe, okay?"
Alles klar", antwortete er.
Sie lächelte ihn noch einmal an und verschwand dann mit ihrem Team in Richtung Umkleiden. Troy konnte nicht anders und schaute ihr hinterher. Als sie weg waren dreht er sich um und schaute sich nach einem Sitz um von dem er das Spiel beobachten konnte.
„Hey du!" Troy schaute in die Richtung aus der der Ruf kam, da er vermutete, dass er ihm galt.
„Hier drüben", rief ein Junge und winkte ihm zu, „Wir feuern sie auch an."
„Alles klar", rief Troy zurück und lief in Richtung der Gruppe. Es waren wohl Eltern, Geschwister und Freunde des Teams. „Hallo...", sagte er freundlich.
„Bist du mit Sharpay hier?", fragte der Junge.
„Ja, mein Name ist Troy", sagte Troy und nickte.
„Ich bin Nick. Bist du ihr fester Freund oder ihr Bruder?"
„Nichts dergleichen, wir sind nur Freunde", antwortete Troy.
„Wirklich? Ihr seid nicht zusammen?", fragte er und seine Augen sagten deutlich das er ihm nicht glaubte.
„Nein wirklich nicht! Wir kenne uns seitdem wir klein waren."
„Du bist als nicht an ihr interessiert? Du weißt schon das sie richtig heiß ist?", fragte Nick.
„Ich weiß das schon. Aber ich bin wirklich nicht interessiert", sagte Troy.
„Also hättest du nichts dagegen wenn ich sie nach einem Date Frage?"
„…Nein…".
„Alles klar. DU weißt nicht zufällig ob sie mit jemand anderem liiert ist?"
„Nein!", antwortete Troy erneut dieses mal etwas ernster.
„Dann sollte ich mich besser beeilen. Mädels wie sie bleiben normalerweise nicht lange Single.
Troy zuckte nur mit den Schultern und setzte sich in den Sitz vor Nick. Er mochte ihn nicht wirklich aber es war nicht sein Problem und Sharpay würde sowieso nie mit einem Typen wie ihm ausgehen. Sie stand auf einen ganz anderen Typ Mann. Das wusste Troy.
„Wer war denn der heiße Typ?", fragte Melanie und warf Sharpay ein Trikot zu.
Sharpay lachte, „Der heiße Typ ist mein Freund Troy!"
„Nur Freund?"
„Ja!", antwortete Sharpay, „wird sind nur Freunde, aber er bedeutet mir sehr viel."
„Das glaube ich dir", bemerkte Melanie, „du hast bisher nie irgend wen zu den Spielen mitgebracht. Spielt er auch Basketball?"
„Ja. Er ist der Star unseres Basketball-Teams an der Schule. Ich komme selten an ihm vorbei, aber manchmal schon.", antwortete sie und zog sich das Trikot über den Kopf.
„Alles klar Kaptain! Magst du ihn?"
„Wie meinst du das? Als festen Freund?", fragte Sharpay und Melanie nickte.
„Nein! Wir sind nur Freunde", sagte sie.
Als das Spiel vorbei war lief Sharpay in Troy offene Arme und schrie", Siehst du. Ich habe dir doch gesagt das wir gewinnen!"
Troy lachte, „Du bist wirklich gut Pay!"
„Ja. Und ich mag diesen Spitznamen … Pay!", sagte sie und klatschte erfreu in ihre Hände. Manchmal hatte Troy das Gefühl, dass sie immer noch ein kleines Kind ist. Und das war die Tatsache die er an ihr am meisten mochte.
Er lachte erneut und umarmte sie, „Wollen wir los? Meine Mutter hat dich zum Abendessen eingeladen."
„Hmmm! Das klingt fantastisch."
Als sie in Richtung Tür gingen kam Nick ihnen entgegen, „Sharpay? Kann ich dich mal kurz sprechen?"
Sharpay warf ihm einen verwirrten Blick zu nickte aber.
„Ich warte draußen!", sagte Troy und ging um etwas frische Luft zu bekommen. Er stand draußen neben der Tür und beobachtete die Leute beim Gehen. Das Spiel war wirklich gut und Sharpay's Team hatte relativ hoch gewonnen. Sie war der Kapitän des Teams und die Beste Spielerin noch dazu. Sie hat wirklich Talent und das mochte er an ihr.
Nach einiger Zeit fing er an sich Sorgen um sie zu machen, da sie doch schon eine Lange Zeit drin war und mich Nick sprach. Doch plötzlich ging die Tür auf und Sharpay stürmte hinaus.
„Ewww!", rief sie und schüttelte sich heftig, „Ewww!"
„Was ist los?", fragte Troy und zog die Augenbraue hoch. Er wusste was es war.
„Dachte er wirklich, dass ich mit ihm ausgehen würde?", fragte Sharpay und schaute Troy ernst an.
Troy lachte", Keine Ahnung!". Er überlegte was Sharpay tun würde, wenn sie wüsste, dass er wüsste, das Nick sie fragen würde und er nichts unternommen hatte um ihn zu stoppen.
„Aber ich mag Typen wir ihn überhaupt nicht!", sagte Sharpay und lehnte sich gegen die angenehm kühle Wand, "und er hat versucht mich zu küssen!"
„Echt?", fragte Troy obwohl es ihn nicht im Mindesten überraschte. Sharpay war wirklich hübsch. Sie sah sehr gut aus und hatte zudem eine süße Art. Sie war die Art Mädchen von der man immer träumte und doch stand sie hier vor ihm.
Er tat so als würde er sie nicht in der Art mögen, aber es wurde ihm immer klarer, dass er sie doch in dieser Richtung mochte. Vor allem als Nick ihm offenbarte das er sie nach einem Date fragen wollte. Dort kam in Troy ein Gefühl auf was er bis dorthin bei ihr nicht kannte. Eifersucht!
Er mochte dieses Gefühl nicht und er war froh, dass es schnell wieder weg war.
Sharpay schrille Stimme weckte ihn aus seinen Gedanken. Sie beschwerte sich immer weiter über Nick und seinen ekelhaften Versuch sie zu küssen, „Also mal ehrlich, warum sollte ich mit einem Typen wie ihm ausgehen? Er ist … dumm!"
„Ja…", sagte Troy und ging auf sie zu, „du stehst nicht auf solche Typen wie ihn … eher auf so Typen wie mich, oder?"
„Wie?", fragte Sharpay verwirrt.
Er lehnte sich zu ihr runter und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen. Ihm war es egal was sich von ihm hielt. Er wusste, dass er dies wollte und er hoffte einfach, dass es eine kleine Chance gab, dass sie ihn auch mochte. Sie war perfekt für ihn und er fühlte sich bei ihr wohl.
Er war überrascht als sie ihn für ein paar Sekunden zurück küsste und dann trennte sie sich plötzlich von ihm.
„Hmm…", sagte sie und versuchte wieder zu Atmen zu kommen, „ Ich glaube du hast recht!"
„Worüber?", fragte Troy und schloss seine Augen. Das war ein verdammt guter Kuss.
„Das ich eher auf Jungs wie dich stehe!", kicherte sie und schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn in einen neuen Kuss.
Dieser war viel tiefer und leidenschaftlicher als der erste und beide konnte nicht glauben was sie für den anderen empfanden. Es war unbeschreiblich. Es gab nur noch sie beide, stehend vor der Turnhalle und ihre Lippen verschmolzen an einem warmen Aprilabend.
Es war einfach der Wahnsinn. Sie hätten nie gedachte das sie so etwas für einander empfinden würde, aber war tatsächlich so.
Troy war derjenige der dem Kuss zuerst löst, „WOW…! Und ich glaube ich stehe auf Mädchen wie dich!", antwortete er und lächelte.
Sie kicherte, nahm in an der Hand und zog ihm zum Auto.
Also Troy am nächsten Morgen in die Schule kam, sah er Sharpay vor dem Infoboard stehen an dem eine Liste zum Eintragen für das neue Musical hing. Er ging zufällig in die Richtung und tat so als würde er auch die Liste begutachte, „Hi!", flüsterte er.
„Hey … hast du das gesehen?!, fragte sie, wagte es aber nicht ihn anzusehen.
„Was gesehen?"
„Gabriella hat eure Namen von der Liste gestrichen!" Troy suchte nach ihren Namen und bemerkte das es stimmte, „Eigentlich hätte ich es mir denken können oder?"
„Ja. Und nun haben sie niemanden mehr der die Hauptrolle spielt!", sagte Sharpay.
„Das stimmt!"
„Ich habe eine Idee!", flüsterte Sharpay, „Warum schreiben wir uns nicht gemeinsam ein?"
„Waaas?", zischte Troy, „Das können wir doch nicht machen!"
„Sagt wer?"
„Na… weil das ein komplettes Chaos in der gesamten Schule anrichten würde Pay!"
„Echt?", sagte Sharpay und schaute ihn zum ersten Mal heute an, „aber es würde doch bestimmt lustig sein wenn wir Gemeinsam die Hauptrollen spielen würden oder?"
„Ja das könnte es!", stimmte Troy ihr zu, „aber du warst es der die Dinge langsam angehen wollte und eher im Untergrund bleiben wollte."
„Ich weiß. Aber nur weil wir gemeinsam uns für die Hauptrollen bewerben, müssen ja nicht alle wissen das ich nun die Glückliche bin, die sich nun Troy Boltons feste Freundin nennen darf oder?", sagte sie und warf ihm ein lächeln zu.
„Du bist ganz schön fies", meinte Troy.
„Ich weiß!"
„Okay, ich mache es. Aber unter einer Bedingung!", sagte Troy und setzte einen fiesen Blick auf.
„Und die wäre?", fragte Sharpay.
„Du erzählst mir dein Geheimnis. Du hast es mir versprochen, das du es mir sagen würdest."
Sie dachte darüber kurz nach und Troy war von ihrer Antwort sichtlich überrascht, „In Ordnung… komm nach der Schule zu mir nach Hause und ich erzähle es dir."
„Wirklich?"
„Du brauchst gar nicht so überrascht klingen", flüsterte sie, „schließlich habe ich es dir versprochen oder nicht?"
„Ich muss aber ins Basketballtraining nach der Schule!"
„Dann komm halt danach vorbei. Ich backe uns ein Paar Plätzchen."
Sie warf ihm ein letztes lächeln zu und verließ das Infoboard. Troy musste all seine Kraft aufbringen um ihr nicht hinterher zu starren. Er nahm einen Stift aus seiner Tasche. Diese Aktion würde einen riesen Aufschrei in der Schule lostreten. Aber komischerweise störte es ihn überhaupt nicht.
Schnell schrieb er seinen und Sharpay's Namen auf die Liste.
„Und? Wirst du mit Troy während dem Training sprechen?", fragte Taylor Chat, während sie ihre Bücher in ihren Spind stopfte.
„Ich denke schon… Ich werde sehen was ich aus ihm raus bekommen kann. Irgendetwas stimmt mit seinem Kopf nicht! Wie geht es Gabby?"
„Gar nicht gut!", seufzte Taylor, „Sie weint immer noch die ganze Zeit. Ich hatte ihr geraten heute zu Hause zu bleiben aber ich wusste dass sie keine Unterrichtsstunde verpassen will. Sie kommt damit so gar nicht klar."
„Das Stimmt. Deswegen sind wir es ihr Schuldig heraus zu finden, was hier los ist."
Taylor nickte. Sie gab Chad einen schnellen Kuss, murmelte ein kurzes „Ciao", und machte sich auf die Suche nach Gabriella, damit sie sich bei ihr zu Hause hin setzten konnten um für den bevorstehenden Mathetest zu büffeln.
Chad schnappte sich seinen Turnbeutel und ging in Richtung Sporthalle.
Das Training war heute sehr hart. Coach Bolton wollte, dass sie einen neuen Spielzug erlernen sollten, den er in einem Spiel im TV gesehen hatte. Dieser war allerdings sehr schwierig und sie hatten mit dem ´rechts antäuschen, links laufen´ doch so ihre Probleme, weswegen sie nun etwas anderes übten.
Dadurch hatte Chad auch nicht die Möglichkeit sich mit Troy über Gabby zu unterhalten. Außerdem hatte er das Gefühl das Troy ihm aus dem Weg ging und er wusste beim besten Willen nicht warum.
Ihr Gespräch am gestrigen Tag hatte ihn überhaupt nicht schlauer aus der ganzen Situation werden lassen und er das Mädchen mit dem Troy sich getroffen hatte war ihm sehr suspekt.
Er hatte Taylor und vor allem Gabby nichts von dem anderen Mädchen erzählt. Er wollte erst sicher sein das er nicht zu viel in die ganze Sache hinein interpretierte sondern das er erst alle Fakten kennen wollte. Ansonsten würden sie sich nur wegen nichts Gedanken machen.
Als Coach Bolton das Training beendete und die Mannschaft zum Duschen schickte, rief er kurz nach Troy das er noch da bleiben soll.
„Troy? Soll ich dich gleich mitnehmen?"
„Oh nein danke. Ich treffe mich gleich noch mit einem Freund. Ich komme etwas später nach Hause", antwortete er.
Coach Bolton zog eine Augenbraue hoch, „Freund?"
„JA…", antwortete Troy und flüsterte ihm zu, „Sharpay!"
„Ahhh…", Coach Boltons Gesicht fing an zu lächeln, „Aber warum flüstern wir?"
„Weil wir nicht wollen das der Rest der Mannschaft davon erfährt.", sagte er und deutete auf die restlichen Mannschaft die gerade dabei war die Halle zu verlassen.
„Ich verstehe!", Coach Bolton lachte obwohl er es doch eigentlich nicht verstand, „kommt ihr beide zum Abendessen?"
„Vielleicht. Ich rufe euch nachher an. Aber jetzt muss ich los. Bis später!"
Er beeilte sich aus der Halle zu kommen. Mit den Gedanken schon bei Sharpay vergaß er komplett zu duschen! Sharpay, seine neue feste Freundin!
Als er bei Sharpay ankam, klopfte er an die Tür mit der der Hoffnung, das weder Mr. Evans noch Ryan zu Hause waren. Er wollte unbedingt ein bisschen Zeit mir Sharpay alleine verbringen.
Sharpay öffnete die Tür keine Minute später die Tür gekleidet in T-Shirt und einer Shorts.
„Hi!", sie lächelte, „Du bist ja früh?"
„Habe mich nicht geduscht", erklärte Troy ihr und trat ins Haus ein.
„Ja das kann ich riechen", Sharpay rümpfte die Nase, „Willst du hier schnell duschen?"
„Nee, ist schon okay. Nur wenn es dir nichts ausmacht und du nicht wegen meinem Gestank stirbst!"
„Hab schon schlimmer gerochen", antwortete Sharpay und zog ihn ins Wohnzimmer, „Ich habe Cookies gebacken. Und dann erzähle ich dir meine Geschichte. Mein Vater ist nicht zu Hause, wir sind also allein. Ryan ist mal wieder bei Kelsi."
Troy musste lachen weil sie wohl etwas Eifersüchtig war, aber er konnte auch ihre Gründe verstehen. Sie und Ryan waren schon immer die besten Freunde und teilten sich alles, seit jeher.
„Was ist so lustig?", spottete Sharpay und stieß ihn dabei auf die Couch, „Bin gleich wieder da!"
Während er sich zurücklehnte, vielen ihm einige Fotos auf dem Beistelltisch auf. Er nahm das oberste in die Hand und sah 2 junge Damen darauf die sich sehr ähnlich sahen.
Er lächelte. Es konnten nur Sharpay's Mutter und Tante sein.
„Und das ist wo meine Geschichte beginnt", sagte Sharpay und Troy drehte sich erschrocken um.
„Du hast mich ganz schön überrascht", sagte er.
Sie lächelte und stellte eine Kanne Tee neben ihn zusammen mit zwei Tasse und einer Platte Cookies, „Es tut mir leid!"
„Alles in Ordnung. Nun was hat das Bild mit deinem Geheimnis zu tun?", fragte er.
Sie setzte sich neben ihn und füllte die Tassen, „Nun wie du dir schon gedacht hast sind das meinem Mum und ihre Schwester." Troy nickte. Soweit hatte er das auch sich schon gedacht.
„Sie standen sich sehr nahe und waren nur 2 Jahre auseinander. Sie standen sich so nahe wie Ryan und ich. Als meine Mutter meinen Vater heiratete, zog Sandra, ihre Schwester, in ein Haus am Ende der Straße. So konnte sie ihrer Schwester immer nahe sein.", sagte Sharpay und lehnte sich zurück, „Sandra hatte einen Sohn, Aaron, gemeinsam mit ihrem Mann. Er lebte auch eine Zeit lang bei ihr bis sie sich von ihm scheiden ließ. Das war noch bevor Ryan und ich geboren wurden."
Troy zog eine Augenbraue hoch. Irgendetwas klang nicht richtig…
„Nun Aaron ging mit seinem Vater nach New York, während Sandra hier in New Mexico blieb. Sie durfte ihren Sohn nur ein paar Mal ihm Jahr sehen. Das Gericht hatte ihr ein Problem diagnostiziert. Ich wusste nicht was sie meinten, aber Aaron hat sie nur ab und an besucht. Nachdem meine Tante verstorben war besuchte er uns."
„Ja, dein Vater hatte mir davon erzählt", erzählte Troy und fand damit weiter in die Geschichte.
„Ich weiß nicht wie viel dir deine Mutter über meine Mutter und uns erzählt hat. Also über unsere Geburt usw.. Ryan wurde viel zu früh geboren. Sie dachten sie würden ihn verlieren und er musste eine lange Zeit im Brutkasten verbringen."
„Nur er? Da stimmt was nicht … ihr seid doch Zwillinge!", fragte Troy verwirrt.
„Deine Mutter hat dir sicher erzählt, das Sandra bei einem Verkehrsunfall gestorben ist kurz nachdem wir geboren wurden richtig? Aber da war etwas was viele nicht wussten … Sie hatte eine Tochter die ca. 1 Jahr alt war.
„Echt? Ist sie auch gestorben?", Troy war davon sichtlich überrascht.
Sharpay schüttelte den Kopf, „Nein. Sie saß auf dem Rücksitz und wurde bei dem Aufprall aus dem Auto geschleudert. Zum Glück hat sie sich nicht verletzt. Es muss tatsächlich ein Wunder gewesen sein.
„Aber was hat das alles mit dir zu tun?", wollte Troy wissen.
„Nun, meine Mutter bekam Zwillinge. Jedoch überlebte nur der Junge. Das Mädchen hat es nicht geschafft."
Troy schaute sie an, „Ich … Ich verstehe es nicht!"
„Charlotte und Paul Evans Tochter starb nach der Geburt, aber ihre Nichte überlebte den Unfall jedoch jetzt Elternlos. Sie nahmen sie bei sich auf als wäre sie ihr eigenes Kind und das erzählten sie auch allen … Die Nichte bin ich!"
„WAAAAAS!?"
„Ich bin tatsächlich nicht Ryans Schwester sondern seine Cousine. Mein Vater ist nicht mein Vater Ich habe meinen richtigen Vater nie kennengelernt. Meine `Mutter` ist nicht meine richtige Mutter sondern meine Tante. Du siehst etwas verwirrt aus?"
Troy nahm erneut das Bild in die Hand, „Das erklärt auch warum du deiner Tante so ähnlich siehst!"
Sharpay lachte, „Ja tut es oder?"
Troy lehnte sich erneut zurück. Er musste das erst einmal verdauen.
„Nach dem Autounfall wo meine richtige Mutter starb, nahm mich meine jetzige Mutter bei sich auf, begrab ihr Tochter als ihre Nichte und tat so als wäre ich ihre Tochter. So konnte sie mir viel Leid beim Aufwachsen ersparen. Aber sie wussten auch, dass sie es mir irgendwann erzählen mussten.
„Und das taten sie? Bevor deine Mutter starb?"
„Sie taten es an dem Tag als sie starb", sagte Sharpay und erinnerte sich noch genau an den Tag, „Sie erzählten mir die Geschichte und ich war so sauer auf sie. Ich dachte sie würden Ryan mehr lieben weil er ihr leiblicher Sohn war. Also rannte ich von zu Hause weg. Ich dachte ich würde es zu euch schaffen aber meine Mutter fand mich vorher. Sie setzte mich zu ihr ins Auto und als wir unterwegs waren zurück nach Hause, haben wir uns sehr heftig gestritten, weil mir klar wurde das mein `Cousin` Aaron mein leiblicher Bruder war und ich es ihm erzählen wollte. Meine Mum verneinte es und sagte das ich es nicht machen sollte, weil Aaron nicht einmal wusste das seine Mutter noch einmal schwanger war."
Troy nahm ihre Hand um ihre mehr Kraft zu geben.
„Wir begannen uns zu streiten und plötzlich verlor meine Mutter die Kontrolle. Wir kamen auf die andere Fahrbahn und ein großer Truck traf uns frontal. Ich kann mich nur noch daran erinnern die Scheinwerfer zu sehen, meine Mutter wie sie vor Angst schreit, dass ich dir Tür aufmachen soll und hinaus springen soll. Ich war vor Angst wie versteinert. Dann war sie sich mit einem „Ich liebe dich" direkt vor mich. Sie bekam den meisten Druck ab und war sofort tot. Ich lag für Wochen im Koma. Und als ich dann wieder aufgewacht bin, musste ich mit den Folgen klarkommen, dass ich Schuld an allem war."
Troy schaute sie an. Tränen liefen ihr das Gesicht herab, „Es tut mir leid", flüsterte sie.
„Und dann erinnere ich mich, dass ich danach dachte, dass ihr Opfer mir klar gemacht hat, dass sie Ryan nicht mehr liebt als mich. Aber es war zu spät. Ich konnte ihr dies nie mehr sagen, auch dass es mir leid tut … denn sie war tot und kommt nicht wieder zurück."
Sharpay kaute auf ihren Lippen herum, „Deswegen mache ich alles für meinen Dad. Auch weil ich immer noch diese Stimme in mir habe."
„Du möchtest unbedingt Aaron finden oder?", fragte Troy, „Und Ryan möchte das nicht. Deswegen habt ihr euch auch gestritten. Du willst deine richtige Familie finden."
„Nun…", Sharpay seufzte, „Ich habe Aarons Adresse. Ich weiß nur nicht ob ich ihn wirklich kontaktieren soll. Vielleicht sollte ich einfach alles so belassen wie es ist. Er würde sich eh nicht mehr an unsere Mutter erinnern.
„Aber vielleicht sein Vater!", überlegt Troy, „Ich weiß er ist nicht dein Vater, aber er hat bestimmt ein paar schöne Erinnerungen an deinen Mutter.
„Mein Vater, Paul, hat auch Erinnerungen an sie!", sagte Sharpay. Sie nahm sich einen Cookie und lehnt ihren Kopf an Troys Brust.
„Ich wusste gar nicht wie dein Leben wirklich verlaufen ist. Es muss wirklich schlimm gewesen sein.", sagte Troy und streichelte ihr zärtlich über die Wange.
„Aber jetzt ist alles in Ordnung." Sharpay lächelte.
„Und ich auch. Denn ich habe dich!", sagte Troy.
„Ohhh, du bist sooo süß!" Sharpay lächelte und gab ihm einen Kuss.
Sooo das wars schon wieder.
Ich freue mich über viele Kommentare :)
