Ort: Tokyo
City/ Irgend ein Reichenviertel/ Wohnung von Yuki Eiri
Zeit: 6.35
Uhr
Seit dem kleinen Zwischenfall, die Begegnung mit dem
Schutzengel Akashi Chinoido,
sind fünf Jahre vergangen. Nichts
macht diese Zeitspanne so deutlich, wie die Person, die gerade um ihr
Leben schreit, auch wenn ich sicher bin, dass sie nur einen kleinen
Alptraum hatte.
Akashi Fumiko, von Shuichi liebevoll Fumi-chan
getauft, reißt ihre Muter, ihren Vater und dessen Geliebten nun
schon zum dritten mal in dieser Woche aus dem Schlaf.
„H-I-L-F-E!!
M-A-M-A!!", ohne noch Zeit zu verlieren, läuft Chino in
das Zimmer ihrer Tochter. Diese sitzt weinend im Bett und reibt sich
die rot geweinten Augen. Während Fumiko von ihrer Mutter getröstet
wird, treffen auch Yuki und Shu ein. Letzterer sieht ein wenig
enttäuscht aus,
was darauf schließen lässt, dass Fumi an einer
sehr interessanten Stelle gestört hat. „Schon wieder diese ole
Lehrerin mit den strengen Regeln?",behutsam setzt Yuki die Kleine
auf seinen Schoss.
Auch wenn ihn seine Tochter nicht Vater nannte,
Shuichi zu liebe, hatte er ja doch gewisse Vaterpflichten und eine
davon war sicher, die Vertreibung dieses Alptraums auf zwei
Beinen.
Er hatte zwar auch Angst vor dem ersten Schultag gehabt,
aber nur, weil man ihn wegen seiner Haarfarbe gehänselt
hatte.
Fumiko hatte das Haar ihrer Mutter geerbt, wenn auch einen
Tick heller. Ihr Gesicht ähnelte am ehesten Shuichis, aber der war
an der Sache ja nicht beteidigt gewesen.
Am schwierigsten war
der Presse beizubringen, dass Yuki Eiri eine uneheliche Tochter
hatte,
wenn man mal von Seguchis Zusammenbruch ansah, aber wieso
hatte er, Yuki Eiri, auch Rücksicht auf Freunde und Verwante nehmen
sollen?
Zugegeben, dass er einfach ohne Seguchi zu fragen , alle
Leute, die es wissen sollten, mit Ausnahme der Presse, in das NG
Gebäude eingeladen hatte, mit den aufschlussreichen Worten
"13.10.XX . Tokyo City . NG Records.", er durch die Tür
getreten war, „Ich habe eine uneheliche Tochter!", gesagt hatte
und wieder hatte gehen wollen, war doch mehr, als umsichtig.
Auch,
wenn es in der Öffentlichkeit nicht den Anschein hatte, hatten
Chino, Yuki und Shuichi einige Eingewöhnungsprobleme.
Zuerst
einmal musste die Frage geklärt werden:
Hatte Fumi jetzt zwei Väter(Yuki und Shuichi, dieser mochte Fumi-chan sehr), hatte sie einen Vater(Yuki) oder gar keinen?
Nach einigem Hin und Her hatte man sich zum Schluss darauf geeinigt, dass Fumi, Yuki nicht Vater, sondern einfach bei seinem Vornamen nennen sollte.
Auch das Wer-wohnt-wo-Gehabe hatte einige Zeit in Anspruch genommen.
Durch diese vielen, teils schwierigen
Entscheidungen, hatte sich Shuichis Beziehung zu Yuki gefestigt.
Immerhin hatten sie beide Fumikos Geschrei aushalten müssen, als
diese noch ein Baby war. Chinoido hatte bei diesem Krach nur vor
Freude gelacht. Yuki und Shuichi hatten bei diesem Anblick nur den
Kopf schütteln können.
Und im Gegensatz zu den Medien, hielt
Shuichi Yuki für einen ausgesprochenen guten Vater.
Für
Außenstehende war es einfach nicht zu verstehen, warum jemand, der
mit einem berühmten Sänger zusammen war, ein Kind mit einer Frau
aus dessen Management hatte.
„ Du wirst sehen, dein erster
Schultag wird ein ganz besonders schöner! Yuki bringt dich in die
Klasse und wartet vor dem Raum!" „Wieso ich?", empört sah Yuki
die Mutter seiner Tochter und seinen Geliebten an. „Weil Chino-chan
und ich auf Tournee sind.", meinte Shuichi. Um die Wette grinsend,
sahen sich Fumi, Chino und Shuichi an. Der blonde Japaner tat immer
so, als würde ihm nichts über seine Arbeit gehen, aber diese Maske
hatte er in letzter Zeit öfters ablegen müssen.
So auch dieses
Mal.
Und so kam es, dass Shuichi und Chino sich drei Tage später verabschiedeten und den berühmten Schriftsteller mit dem kleinen Kind an der Hand, allein zurück ließen.
Der
nächste Morgen gestaltete sich etwas kaotisch. Yukis Wecker
funktionierte nicht und so stapfte er erst um 7.45 Uhr in die Küche.
Nach einem Kaffee ging es ihm um einiges besser und er fing an sich
zu fragen, was seine Tochter die ganze Zeit, während er im Bett
gelegen hatte, triebe.
Im Kinderzimmer herrschte totales Chaos.
Fumis Spielsachen lagen auf dem Boden verstreut und alle Schulsachen
waren aus der Tasche gekippt.
Mitten in diesem rettungslosen
Durcheinander saß Fumiko und malte ein Bild.
Dieses zeigte
Shuichi, Yuki, Chino und Fumi vor dem Haus. Mit ein wenig Fantasie
könnte es auch ein zu bunt geratener Kugelfisch ein. „Was hast du
mit deinem Zimmer gemacht? In einer Viertelstunde müssen wir in der
Schule sein!" „Ich hab ganz vergessen unsere erste Hausaufgabe zu
machen! Wir sollten unsere Familie malen."
Yuki musste über
Fumikos Auffassung des Wortes 'Familie' schmunzeln. Die Kleine war
noch mächtig naiv. Obwohl sie genau wusste, dass er nur Shuichi
liebte und es niemals kommen lassen wollte, sah sie alle als
'Familie' an.
„Lass und das Bild so abgeben! Ich bin sicher,
dass deine Lehrerin das verstehen wird!", Yuki räumte mit diesen
Worten die Malsachen zur Seite schnappte sich die Schultasche der
Kleinen und ging mit den Worten: „Ich mach dir was zu essen", in
die Küche.
Fumi brauchte nicht lange zum anziehen und so saßen
die Beiden zehn Minuten später in Yukis Wagen, auf dem Weg zu
Fumikos erstem Schultag.
Als Yuki zusammen mit Fumiko dern neues Klassenzimmer betrat, wurde es plötzlich still.
Dies
lag aber eher an der Tatsache, dass sie fünfzehn Minuten zu spät
waren, als an Yukis Berühmtheit. Außer zwei oder drei Mütter waren
nur noch Kinder da und die Lehrerin.
Diese war eine alte, streng
erzogene Frau. Sie begrüsste die Beiden mit einem unsicheren
Lächeln.
„Sie wurden auch unserer Klasse zugeteilt? Wie
schön.", sie lächelte Fumiko an, welche zusammen zuckte. Ihre
Hand verkrampfte sich in der von Yuki. „Mein Name ist Fujiwara
Satsuki." Fumiko sah ihren Vater an, löste ihre Hand von seiner
und ging mit einem schwachen Lächeln in Richtung der Lehrerin und
einem: „Erfreut ihre Bekanntschaft zu machen Fujiwara-sensai.",zu
den anderen Kindern. Die Lehrerin sah Yuki erstaunt an. „Sie ist
ein wenig schüchtern. Sie ist es nur gewohnt mit Leuten, die sie
regelmäßig sieht, zu verkehren." „Woher kennen Sie sie,
Yuki-san? Ein Kind aus der Nachbarschaft?" „Sie ist meine
Tochter!", die Lehrerin sah ihn bestürzt an.
All ihre
unsichere Freude, dass Yuki Eiri ihr Klassenzimmer betreten hatte,
war vergessen.
Sie hatte ein Kind in ihrer Klasse, dessen Vater
schwul war!!Mit einem MANN zusammen!! „Ich geh dann.. Falls es
irgendein Problem gibt, ich sitze vor der Klassentür!"
„Bitte setzt euch Kinder!Ich möchte euch etwas sagen!", ein leises Murren war zu hören.
Fumiko setzte sich in die zweite Reihe. Sie wusste immer noch nicht, was sie von Fujiwara-sensai halten sollte. Bei der Begrüssung war sie noch ganz nett gewesen, aber nun tat sie so, als ware sie Luft! So als würde es Akashi Fumiko nicht geben!
„Wenn ihr jetzt nach hause geht, möchte ich euch bitten, dass ihr euren Eltern sagt, dass die meisten , bis auf wenige Ausnahmen, sehr nette Kinder haben! Und nun dürft ihr gehen!", bei ihren letzten Worten hatte Fujiwara-sensai zu Fumi-chan geguckt.
Sie würde es nicht erlauben, dass dieses uneheliche Ding ihr die Klasse anssteckte! Sie würde die Kleine schon noch los werden.
„Yuki!!",
Fumi lief auf ihren Vater zu und wurde von eben jenem auf den Arm
genommen.
„Fujiwara-sensai ist komisch. Ich kann sie nicht
richtig einschätzen. Sie kommt mir irgendwie komisch vor!", Yuki
sah seine Tochter an.
In so einem Alter versuchte sie schon Leute
einzuschätzen?
Das konnte ja noch heiter werden. Fumi-chan war
gerade mal fünf Jahre alt!
Was wenn sie fünfzehn war? Das
wollte er sich wirklich nicht vorstelllen!!
Chinoido hatte ihm
gereicht. „Lass uns nach hause gehen! Es gibt heute zum Nachtisch
Pudding."
„Shu-chan verpasst den Pudding? Das wird er uns
aber nachtragen!"
„Shuichi und Chino sind doch auf Tournee! Wo
immer sie jetzt sind können sie einen Haufen Pudding kriegen! Ich
bin mir sicher, dass sie an uns denken, wenn sie Pudding essen,
also
denken wir auch an sie!", innerlich musste er sich wirklich über
diese Beziehung wundern. Wirklich kein Wunder, dass die meisten sie
nicht verstanden.
Er war mit Shuichi zusammen, hatte ein Kind mit
Chinoido und ließ die Beide bei sich wohnen.
Genervt von dieser
ewigen Nachdenkerei griff er sich an die Stirn. Das verwirrte ihn ja
schon selbst, wirklich nicht verwunderlich, dass die Presseleute ihn
erstaunt angestarrt hatten und das ganze zehn Minuten.
So eine
Aktion passte einfach nicht zu ihm!
Seguchi war wirklich
umgefallen, fiel ihm einige Sekunden später auf.
Okay, an denn
hatte er nicht gedacht. Wer schon? War er doch unter den Tisch mit
Sakuma Ryoichis Torte, die dieser zur Feier des Tages gebacken
hatte, gefallen.
Dem Tisch hatten sich nicht einmal der
neugierigste Reporter genähert.
Nach diesen ungeklärten
Geräuschen und dem Verschwinden des Tontechniker, der gerade die
Lautstärke einstellen wollte.
Am zweiten Schultag gab es
schon einige Probleme.
„Fujiwara-sensai !" „Ich nehme hier
die Schüler dran und du hast dich als solcher zu melden!" „Aber
ich bin die einzige Person, die aufzeigt!" „Da niemand die
Antwort weiß.." „Ab.."
„Werde ich sie euch
sagen..."
Als Yuki
Fumiko abholte, sah er in tief traurige Augen. „Was hast
du?"
„Fujiwara-sensai ignoriert mich! Ich glaube sie mag mich
nicht!
Heute
wusste ich als einziger, wer das Gesetz verabschiedet hat, das
Homosexuelle nicht heiraten dürfen und sie hat mich nicht dran
genommen!!
„Bestimmt hat sie gedacht, dass du das weißt und
wollte den anderen eine Chance geben!", Yuki lächelte seinen
Sonnenschein an und trug sie zum Auto.
In Gedanken war er aber
immer noch bei dem Zwischenfall in der Schule. Es gab viele, die
homosexuelle Beziehungen nicht tolerierten und offiziel waren sie
sogar verboten!
Er war sich sicher, dass diese Frau ebenfalls
dagegen war und Fumiko nun mobte!!
Innerlich brodelnt wie ein
Vulkan vor Wut, fuhr er nach hause und verpasste dabei mindestens
zwölf Vehrkehrschilder.
Vor dem schlafen gehen, kam Yuki
noch mal in Fumi-chans Zimmer.
Er zupfte die Decke uzrecht, gab
ihr einen Gute-Nacht-Kuss und meinte flüsternt:
„Morgen kommt
Mama wieder. Sie hat angerufen und alle kommen. Wir holen dich morgen
alle von der Schule ab!"
Fumiko lächelte dankbar und schlief
bald darauf ein.
Yuki musste grinsen. Nicht über seine
schlafende Tochter, sondern über die Lehrerin.
Er hatte immer
noch einige Asse im Ärmel, selbst wenn das hieß, die ganze
Chaotenbande ertragen zu müssen. Sie hatten etwas auf ihrer Seite,
was Fujiwara-sensai nicht besaß.
Sie waren alle berühmt. Zu
ihen sahen Menschen auf.
Sie hatten tausende von Fans und wenn
man diesen erzählte, das eine Grundschullehrerin die Tochter von
Yuki Eiri, die Nichte von Thoma und Mika Seguchi, das Patenkind von
Ryoichi, dem Sängeridol, Hiro, Suguru, Shuichi, nun ebenfalls ein
Idol für viele, Noriko usw. mobte, dann hätte diese Lehrerin ein
paar Probleme.
So etwas würde er doch nie machen.
Vor sich
hin grinsen, das Lächeln, was sein Gesicht schmückte, war sicher
kein nettes, ging Yuki ins Bett.
Der nächste Schultag verlief
nicht sehr viel anders.
Fujiwara-sensai behandelte Fumi wie Luft
und dieser kamen, nach der dritten Unterrichtsstunde, die Tränen.
Genau in diesem Moment hupte ein Auto vor dem Schulgebäude.
So laut, dass die Kinder zum Fenster liefen. Eigentlich waren es zwei
große und beindruckende Limosinen, die da vor der Schule standen.
Als die meisten Kinder sich an den Fenstern quetschten, wurden aus
beiden Autos jeweils ein Schild rausgehalten. Fumiko musste nicht zum
Fenster gehen, um herraus zu finden, was auf den Schildern stand.
Bad Luck UND Nittle Grasper standen da vor der Tür!!
Die
Kinder fingen an zu kreischen und sich gegenseit über die neusten
Nachrichten, die bei der vergangenen Tournee an die Öffentlich
gegangen waren, zu unterhalten.
Fumi war einfach nur glücklich,
was man von Fujiwara-sensai nicht behaupten konnte.
„Setzt euch
sofort wieder hin!!SOFORT!!", schrie sie, doch ihre Worte
fanden kein Gehör.
Plötzlich schrie ein kleiner Junge: „Sie
steigen aus!!"
Und wirklich, allen voran Seguchi Thoma, danch
mit einer ernsten Miene Yuki Eiri, Shuichi sieht das Schulgebäude
an, als würde dies sein Patenkind gefangen halten, Ryoichi ist eher
weniger ernst und spielt mit seinem Kumagoro : Wer schafft es aus
zwei Meter Entfernung Shuichi mit der Hand am Kopf zu berühren? ,
Hiro und Suguru reden über die Tour und Mika, K, Sakano und Noriko
bleiben vor den Limos stehen.
„Sie kommen hier hin!! Zu uns in
die Schule!", nachdem ein Junge dies geschrieen hatte, hört mein
auch schon die ersten Kreisch-Rufe.
Die Tür zum Klassenzimmer
wird geöffnet und Fujiwara-sensai wird kreide bleich, steht doch vor
ihr der berühmte und einflussreiche Seguchi Thoma. Die Lehrerin
starrt den Neuankömmling angstlich an. Dieser ist sich der Wirkung ,
seines Kommens, wohl bewusst und spricht mit deutlicher und
bestimmter Stimme: „Sie habe meine Groß-Nichte gemobt und das wird
ein Nachspiel haben! Für heute nehmen wir Fumi-chan nur mit, aber
glauben Sie nicht, dass ich ihnen ihr Handeln vergesse!"
Yuki
hat sich derweil Fumikos Sachen geschnappt und trägt sie, nach einer
ausgiebigen Umarmung, in den Flur. Da sind schon einige Klassen und
wünschen sich von den Bands ein paar Lieder. Ryoichi bespricht aber
lieber sein neustes Kuchenrezept mit Kumagoro, Hiro und Suguru können
Shuichi für die Wünsche des Publikums nicht begeistern, weil der
erst wissen will, wie es Fumi-chan geht.
„Shu-chan!!",
glücklich fällt Fumi Shuichi in die Arme. „Es ist sooo schön,
dass du wieder hier bist! Wo ist Mama?" „Sie ist noch was
erledigen, kommt aber gleich!", mit diesen Worten nahm Hiro die
Kleine auf seinen Arm.
„Könnt ihr jetzt was singen? Bitte!",
die Fans wurden wirklich langsam ungeduldig. Dumm nur, dass sie gar
nicht daran gedacht hatten, dass so eine Situation eintreten könnte.
„Die Instrumente sind in meinem Auto!", Seguchi schaffte es
immer wieder seine Bekannten zu überraschen. In wenigen Minuten war
alles aufgebaut, mit Ausnahme einer Bühne, die nicht unbedingt
gebraucht wurde und Shuichi fing nach Hiros und Sugurus Vorspiel an
zu singen.
yozora ni
YUKI ga mau kogoesou na shiro no sekai
ima no ore no kokoro
kasanari au
uso bakari no Love song munashige ni utai tsuzukeru
HONTO no kimochi sae ienai mama
sure chigau futari no
hitomi
sakaratte kizutsuite soredemo shinjite ita
kurutta
TOKI no naka kizudarake no FAKE STAR
itsuka wa deaeru sa omae
dake no ONLY STAR
Ah True Rose sono ude no naka de nemurasete
yeah
konosoku no Driving Road fumi konda AKUSERU mitai
ima
no ore no kokoro modose wa shinai
DAREKA wo damasete mo jibun wa
damase ya shinai sa
HONTO no kimochi nara kakusenai sa
ugokidasu futari no SUTEJI
tsuyogatte kizutsukete
soredemo shinjite ita
yuganda machi no naka egao de naku FAKE
STAR
itsuka wa mitsukaru sa jibun dake no ONLY STAR
Ah True
Rose sono yume no naka de odorasete
kurutta TOKI no naka
kizudarake no FAKE STAR
itsuka wa deaeru sa omae dake no ONLY
STAR
yuganda machi no naka egao de naku FAKE STAR
itsuka wa
mitsukaru sa jibun dake no ONLY STAR
Ah True Rose sono yume no
naka de odorasete
nemurasete yeah
Die
Schüler applaudierten.
Nachdem Shuichi geendet hatte, wurden die
Instrumente wieder verstaut und mit einem, „Wir sehen uns
vielleicht mal wieder!", fuhren sie ab.
Im Auto nahm Mika die
Hand von Fumiko und lächelte sie an. Nie hätte sie gedacht, dass
sie mal die Hand von Yukis Tochter halten würde, allerdings war eher
die Tatsache, dass Yuki eine Tochter habe würde, so unrealistisch
gewesen.
Plötzlich war in der Nähe ein Krachen zu hören.
Alle Menschen auf der Straße und in den Autos
starrten erschrocken auf die Kreuzung vor ihnen. Zwei Auto waren
ineinander gekracht und es stieg Rauch auf.
Beide Wagen würde in
Flammen aufgehen! Ein dicklicher Mann zwängte sich aus einem der
Autos und lief so schnell es ging von der Unfallstelle weg. Aus dem
anderen Auto stieg niemand.
Keiner der Passanten kam zu Hilfe.
Alle starrten auf das zweite Auto oder brachten sich und ihre Kinder
in Sicherheit.
Dann war es auch schon so weit. Die ersten Flammen
stiegen auf und erhellten den düsteren, mit Wolken verhangenen
Himmel von Tokyo. Schnell breitete sich das Feuer aus und da Öl auf
der Kreuzung verschüttett war, fing auch dieses an zu brennnen und
in binnen wenigen Minuten stand die ganze Kreuzung in
Flammen.
Keiner traute sich seine Augen von diesem Specktakel
abzuwenden.
Es war schrecklich, der reinste Horror und trotzdem
ertrugen sie es weiter, dass sich die Flammen in ihren Augen
spiegelten.
Yuki konnte es nicht fassen, als ihm klar wurde,
wo er dieses Auto schon einmal gesehen hatte.
Dieses Auto hatte
Chino von NG Records bekommen, nachdem sie ihre Fahrprüfung
bestanden hatte!! Entsetzt starrte er weiter auf die Flammen. Das
konnte nicht sein! Da konnte nicht Chino drin sitzen! Eine so
lebensfreudige Person durfte einfach nicht so, auf diese Weise,
sterben!!
Er erinnerte sich an ihr Gesicht und ihre Augen, als sie
sich zum ersten Mal gesehen hatten, so voller Hoffnung und doch voll
Trauer, als sie zusammen mit Shuichi gesungen hatte, seine Wohnung
des öfteren verwüstet hatte und an Fumikos Geburt.
Auch, wenn er
sie nie als Mensch, geschweigen denn, als Frau hatte sehen oder
lieben können, war sie ein Bestandteil seines Lebens geworden. Sie
konnte ihn und Shuichi jetzt hier nicht allein lassen. Jetzt nicht
aufgeben und nie wieder kommen.
Sie würde mit einem Blick voller Hoffnung durchwebt mit dem Wissen unendlicher Qualen sterben!
Ein Grollen, vom Himmel kommend, verwandelte sich in wunderschöne und doch traurige Musik und versetzte allen, die diese Musik hörten, ein Stich ins Herz.
Überall um sie herum war es dunkel geworden und es regnete, nur über den zwei ausgebrannten Autos, schien es nicht zu regnen, so als ober der Himmel sich selbst ein Andenken schaffen wollte, indem er die Gesetzte der Nattur umging. In dieser, teils traurigen, teils göttlichen Stimmung, platze ein Wesen, mit dem wohl niemand gerechnet hatte, doch Yuki erkannte es sofort!
Flashback
„Weiß
du eigentlich, dass der dritte Erzengel ein furchtbarer Säufer ist
Shu-chan?"
„Das hast du uns schon heute Morgen beim Früstück
erzählt!"
„Hab ich euch auch schon von Erzengel Tenshi-sama
erzählt?"
„Nicht direkt."
„Er ist sehr gütig und auch
sehr mächtig! Nach mir ist er der zweit mächtigste Engel im Himmel!
Er hilft mir sehr viel und ich glaube, dass seine Güte keine Grenzen
kennt. Ich habe euch ausgelacht, weil die Menschen daran glauben,
dass jeder einen eigenen Schutzengel hat. Es ist sein Traum dies zu
realisieren! Er möchte, dass alle Menschen glücklich sind und darum
habe ich den selben Traum! Wenn wir schon nicht genug Schutzengel
haben, dann muss ich mich, als oberster Schutzengel, eben noch mehr
anstrengen!! Ich werde diese Welt nicht nur retten, sondern auch
besser machen!!
Flashback Ende
Dies war alo Erzengel Tenshi-sama.
Bewundernt sah
Yuki, wie der Engel mitten in dem Feuer elegant landete und sich an
den Autos zu schaffen machte. Er zog etwas hervor und erhob sich in
die Lüfte, nur um einige Meter vor Yuki zu landen. Dieser war
ausgestiegen, genauso , wie all die Anderen.
Etwas in Yuki wiedersetzte sich daran zu glauben, dass dieses Etwas in den Armen des Erzengels Chinoido war. Er wollte es nicht glauben.
Der Schutzengel hatte Yukis Blick bemerkt und sprach mit ruhiger Stimme und einem ebenso ruhigen Ausdruck auf dem Gesicht : „Ich wusste, dass es so kommen würde! Das Schicksal hat ein Leben gefordert und obwohl es verboten war, hat sich Chinoido dem Willen des Schicksals nicht gebeugt. Es war kindisch Shindo Shuichi zu beschützen und seine eigene Existens aufs Spiel zu setzen. Sie hat ihre Bestimmung., wenn auch ander als vorgesehen , erfüllt. Sie hat den Preis bezahlt, den sie angefochten hat, indem sie sich dem Lauf der Zeit in den Weg stellte. Es gibt keinen Grund zu trauern oder sich Vorwürfe zu machen. Für all diese Menschen um uns herum, ist die Zeit stehen geblieben und irgendwann wird jedes Herz auch seinen Stillstand finden. Begnügt euch mit dieser Erkenntnis und lebt euer kurzes Leben."
Yuki konnte es nicht glauben! Diesem Typ machte Chinos Tod nichts aus? War er doch der ach so gütige Erzengel Tenshi-sama! Ihm war von Anfang an klar gewesen, dass Chino sterben würde!!
Fumiko ließ Mikas Hand los und ergriff die von Yuki. „Sie hat sich für euch geopfert! Du solltest ihm nicht böse sein! Er wollte sicher auch nicht, dass sie stirbt, aber sie war wohl einfach zu sturköpfig. Freu dich für sie! Jetzt, wo sie wieder tot ist, kann sie wieder ein Engel werden und wieder über die Erde wachen! Ich bin mir sicher, dass sie sich jetzt freut und uns nie vergessen wird!"
Yuki wendete seinen blick nicht von dem
Engel, aber die Worten seiner Tochter, schienen zu ihm durch zu
dringen. Leise raschelten die Flügel Tenshi-samas und ohen ein
weiteres Abschieds Wort, erhob er sich in die Lüfte, um jetzt seine
Heimreise in den Himmel anzutreten.
(Hier bitte Lied anmachen!
Weitere infos oben!)
Yuki fiel als einziger der Blick des
Engels auf. Dieser hatte Fumiko dankbar über ihre Erklärung
angelächelt und Chinoido behutsam an sich gedrückt.
Den
leblosen Körper in den Armen, machte er sich auf den Weg zu seinem
Herrn.
Er würde alles berichten und die Bitte einreichen, Chinoido trotz ihres Vergehens, wieder zu einem Schutzengel zu machen.
Für Yuki und die Anderen war es jetzt zu Ende,
eigentlich, denn plötzlich hörten sie eine Stimme...
Und diese
hatten sie nicht geglaubt noch einmal zu hören!!
Tomorrow never knows
Mir war das Morgen unbekannt, durch euch habe ich es kennen gelernt.
dakedo
ima
mayoi wa
nai sa
hare
wataru sora ni mayou
tsubasa
no youni
sayounara...
arigatou...
Auf Wiedersehn , für mich ist nun die Zeit gekommen.
Vielen Dank!!
kimi ga
ita kara
mirai eto tsuzuku michi
aruki daseru kanarazu
my
dreams come true
Meine Träume sind mit euch in Erfüllung
gegangen, erinnert euch!
Die Welt wird besser werden, die Menschen werden glücklich sein und ich habe Etwas wichtiges erfahren.
shinjiteru...
look into my eyes
Schaut mir in die Augen und sagt mir, was ihr seht.
Meine Augen sind nicht mehr voller Qualen .
kanashimi
no
namida wo koete
yasashisa wo mitsuketa yo
kibou no ka ni
soshite
sun will shine
Die Sonne des Glücks wird scheinen.
boku wa boku ni natte yuku
meguru
toki no naka de
my wish come true
Meine Träume sind in
Erfüllung gegangen und ich habe gelernt zu lieben und zu vertrauen.
kimi ni ai ni yuku kara
here
there everywhere
i
feel... Liebe ,
die ich durch euch erfahren habe.
„Und
so endete die Geschichte des "Engel auf Erden" und wenn einer von
euch jemals Schutzengel wird, so wird er den 'Engel auf Erden' sicher
treffen!", sprach der Ausbilder der neuen Engel und
schloss für
diesen Tag die Lehrstunde über Glück, Frieden und Liebe.
