8. Kapitel – Das Richtige tun?

Die letzten beiden Tage waren für mich nicht besonders leicht gewesen. Und das lag nicht daran, dass die Zeit, die ich mit meiner Mutter verbrachte, schlimmer oder unangenehm war. Daran lag es wirklich nicht. Es war wundervoll, dass ich endlich wieder einmal etwas Zeit mit Renée verbringen konnte und ich genoss es auch wirklich. Das Schlimme an diesen beiden Tagen war, dass Edward nicht bei mir war. Am Abend vor zwei Tagen hatte er sich von mir verabschiedet, weil er mit Emmett, Jasper und Carlisle auf die Jagd gehen wollte. Ich wusste natürlich, dass ich ihn daran nicht hindern konnte. Mein Liebster war eben ein Vampir und es war für ihn doch so schon schwer genug. Immerhin war ich für ihn so viel anziehender als für andere und er tat nie etwas. Für Edward musste es schwer sein, auch, wenn er sagte, dass es nicht mehr so war. Weil seine Angst, mich zu verlieren einfach viel zu groß war. Und dennoch war ich immer noch der Ansicht, dass es für ihn wahnsinnig schwer sein musste. Besonders dann, wenn er länger nicht mehr weg gewesen war.

Diese Zeit war für mich immer die Schlimmste. Sonst hatte ich Edward fast die ganze Zeit um mich und nur dann war es anders. In diesen beiden Tagen hatte ich auch nicht besonders gut geschlafen. Ich hatte es natürlich versucht und meine CD mit Edwards Schlaflied immer wieder gespielt, aber es hatte alles nichts geholfen. Der dringend notwendige Schlaf hatte einfach nicht kommen wollen. Auch nun lag ich in meinem Bett und sah nur an die immer heller werdende Decke. In dieser Nacht hatte ich etwas besser geschlafen als in der letzten. Etwa zwei Stunden hatte ich wohl geschlafen. Vermutlich aber eher weniger. Ich konnte es kaum abwarten, bis es wieder Abend wurde. Dann würde Edward wieder bei mir sein und in der nächsten Nacht würde ich auch wieder besser schlafen können, weil Edward ja dann wieder bei mir schlafen würde. Wie sehr ich mich darauf doch freute.

Unruhig drehte ich mich in meinem Bett herum und schloss meine Augen ein weiteres Mal, aber ich wusste sehr gut, dass ich nicht mehr einschlafen würde. Es war sowieso fast acht Uhr und sehr viel länger wäre ich sowieso nicht liegen geblieben. Heute würde ich noch einmal etwas Zeit mit meiner Mutter verbringen. In dieser Hinsicht waren die letzten Tage sehr schön gewesen. Es war so lange her, dass ich wirklich Zeit mit Renée verbracht hatte und ich würde das in einigen Monaten auf jeden Fall vermissen. Ja, ich würde mein altes Leben auf jeden Fall vermissen, doch ich wollte für immer mit Edward zusammen sein und dafür musste ich dieses Opfer eben erbringen und es war es wirklich wert. Edward war es wert. Ich würde nie wieder ohne ihn sein und das war das wichtigste. Mich von Charlie und Renée und meinen anderen Freunden zu verabschieden, würde sehr schwer werden, aber es musste eben sein.

Meine Gedanken wanderten wieder zu Edward. Ich konnte es wirklich kaum abwarten, bis er endlich wieder bei mir war. Ab der Minute, in der er nicht mehr bei mir gewesen war, war ich vollkommen unruhig geworden. Und das war ich auch nun. Diese Zeit erinnerte mich immer viel zu sehr an die schlimmen Monate, in denen Edward nie an meiner Seite gewesen war. Ich dachte wirklich nicht gerne an diese Zeit zurück. Ja, Edward hatte mich verlassen, aber ich hatte ihm schon lange verziehen. Und trotzdem musste ich manchmal daran denken. Jedes Mal, wenn er nicht bei mir war, kroch diese Angst in mir wieder hoch. Natürlich war es wirklich dumm und auch albern. Edward würde mich nie wieder verlassen. Er hatte es mir versprochen, aber zugleich konnte ich in dieser Zeit an nichts anderes denken. Was, wenn etwas passieren würde und er seine Meinung änderte? Nein, das würde nicht passieren. Ganz schnell schüttelte ich meinen Kopf. Ich musste nur noch einige Stunden überstehen, dann würde er wieder an meiner Seite sein.

So schwer konnten diese Stunden auch nicht werden. Immerhin hatte ich auch die letzten zwei Tage überstanden. Da würde ich wenige Stunden ganz bestimmt locker überstehen? Aber ich kannte mich auch zu gut. Zeit ohne Edward war für mich einfach schrecklich. Seufzend setzte ich mich auf und stand dann auf. Ich hielt es keine Minute länger in meinem Bett aus. Ich schnappte mir meine Sachen und machte mich auf den Weg ins Badezimmer. Eine schöne, warme Dusche würde nun verdammt gut tun. Vielleicht konnte ich mich ja auch endlich wieder etwas entspannen. Ich hoffte es zumindest. Hinter mir schloss ich die Badezimmertüre ab und ließ meinen Schlafanzug auf den Boden fallen. So wie Gott mich geschaffen hatte, stieg ich in die Dusche und drehte das Wasser auf. In der nächsten Sekunde prasselte das warme Wasser auf meinen Körper und ich schloss meine Augen. Mit meiner Hand fuhr ich über meine geschlossenen Augen und strich dann mit beiden durch meine Haare, die inzwischen vollkommen nass waren.

Ich griff nach meinem Shampoo, welches nach Erdbeeren roch und massierte es langsam in meinen Haaren ein. Der Geruch erfüllte das kleine Badezimmer und ich fühlte mich schon etwas besser. Trotzdem, der Tag würde noch unheimlich lang werden. Das warme Wasser prasselte weiter über meinen Körper und ich dachte an die letzten Tage mit Edward. Wie unheimlich nahe wir uns doch gekommen waren. Wäre Charlie an diesem einen Tag nicht in mein Zimmer gekommen, hätten wir vermutlich miteinander geschlafen. Ein leises Stöhnen entwich mir, als ich an Edwards Hände dachte, die über meine nackte Haut gewandert waren. Ein Schauer fuhr über meinen Rücken und auf einmal fühlte sich meine gesamte Haut so an, als würde sie brennen. Es war nun wohl nicht so gut, wenn ich daran dachte, was Edwards Hände alles gemacht hatten oder was sie machten könnten, wenn er nur wollte. Oh Gott, und Edward wollte. Alles was im Weg stand, war ich.

Schnell beendete ich meine Dusche und machte mich für den Tag fertig. Als ich angezogen war, machte ich mich auf den Weg nach unten. Schon auf der Treppe war mir ein komischer Geruch in die Nase gestiegen. Als ich die Küche betrat, sah ich schließlich auch, woher der Geruch kam. Dort stand meine Mutter am Herd und schien irgendetwas in einer Pfanne zu braten. Automatisch zog ich eine Augenbraue nach oben und blieb kurz stehen. Es war nie ein gutes Zeichen, wenn meine Mutter kochte. Sie war sicher nicht die schlechteste Köchin, aber sie hatte einfach einen recht eigenartigen Geschmack. Und der führte dazu, dass sie die eigenartigsten Dinge versuchte. Und das meiste passte leider ganz und gar nicht zusammen. „Guten Morgen", sagte ich und ging weiter auf sie zu. Soweit ich das sehen konnte, versuchte sie Spiegeleier zu braten.

„Morgen Bella", sagte Renée fröhlich und drehte sich zu mir herum. Ihre Laune war in den letzten Tagen wirklich hervorragend gewesen. Es war schon etwas eigenartig, wie die Laune meiner Mutter sich manchmal veränderte. Immerhin hatte sie im Moment so einige Probleme mit ihrem Ehemann und war deswegen sehr fertig gewesen. Doch es schien ihr wirklich zu helfen, Zeit mit mir zu verbringen. Ja, so konnte ich ihr wenigstens noch etwas helfen und hoffentlich würde sich das alles wieder klären. Aber wie hoch konnte ich meine Hoffnungen schon ansetzen? Scheinbar waren es nicht die kleinsten Probleme und das machte alles komplizierter. „Hast du gut geschlafen?", fragte sie mich und lächelte mich an.

Ich lehnte mich an die Küchenzeile und sah meine Mutter an. Sie würde es merken, wenn ich nicht die Wahrheit sagte. Jeder, der mich nur etwas kannte, merkte sofort, wenn ich versuchte zu lügen. Ich war eben eine schreckliche Lügnerin. Das war etwas, was ich nicht im Geringsten konnte. Also würde es wohl besser sein, wenn ich ihr einfach die Wahrheit sagte. „Mh nicht besonders. Ich werde immer so nervös, wenn ich Edward länger als sieben Stunden nicht sehe", sagte ich und biss mir auf die Unterlippe. Im Grunde war das auch schon eine Lüge. Ich wurde doch schon nervös, wenn ich ihn nur eine Minute, besser Sekunde, lang nicht sah.

Renée sah mich einen Moment lang durchdringend und dann besorgt an. Vermutlich dachte auch sie nun an die Zeit zurück, in der Edward mich verlassen hatte. Oh ja, diese Zeit war auch für meine Mutter nicht leicht gewesen. Sie hatte mich gesehen, nachdem Charlie sie angerufen und herbestellt hatte, nachdem er einfach nicht weiter gewusst hatte. Und es musste schlimm gewesen sein. Verdammt. Der Ausdruck in ihren Augen ähnelte dem von Edward wahnsinnig, wenn er an diese Zeit dachte. Und bei keinem der beiden mochte ich es besonders. „Mach dir keine Sorgen um mich. Es geht mir gut. Und heute Abend sehe ich Edward ja wieder", fügte ich lächelnd hinzu.

„Du kannst wirklich nicht mehr ohne ihn leben, oder?", erkannte Renée nun und der Geruch wurde stärker. Während unserem kleinen Gespräch hatte meine Mutter die Pfanne vergessen und die Spiegeleier klebten nun an der Pfanne und Rauch stieg langsam auf. Renée schrie auf und hielt die Pfanne dann unter kaltes Wasser. Der Geruch in der Küche war nun wirklich beißend, weswegen ich rasch ein Fenster öffnete.

Ich nickte. Wie Recht Renée mit diesem Satz doch hatte. Mir war schon so lange bewusst, dass ich ohne Edward nicht mehr Leben konnte. Und das war ja auch der Grund, weswegen ich ihn nun heiratete. Ich wollte für immer zu ihm gehören und die Hochzeit war seine Bedingung, wenn ich von ihm verwandelt werden wollte. Und ich wollte einfach, dass seine Lippen das letzte waren, was ich als Mensch spüren konnte. Eine etwas verrückte Fantasie, aber so war es eben. Ich war vollkommen verrückt nach Edward und daran würde sich nie etwas ändern. „Ja, deswegen heirate ich ihn doch auch. Edward ist mein Leben. Mein Ein und Alles. Ohne ihn bin ich nur...ohne ihn fehlt ein Teil von mir", sagte ich.

Ich konnte nun nur hoffen, dass diese Worte meine Mutter nicht beunruhigen würden. Denn das wollte ich damit wirklich nicht erzielen. Und sie machte sich doch auch viel zu leicht Sorgen. „Schatz, ich verstehe dich sehr gut. Wie du schon sagtest, Edward ist der eine für dich. Da ist es doch nur normal, dass du dich ohne ihn nur wie ein halber Mensch fühlst", meinte sie und lachte über ihre letzten Worte. „Weißt du...manchmal erinnert ihr zwei mich so sehr an Charlie und mich...doch an anderen Tagen, sehe ich nicht die geringste Ähnlichkeit", murmelte sie und kratzte die verbrannten Spiegeleier aus der Pfanne.

Im Moment wusste ich gar nicht, was ich dazu sagen sollte. In gewisser Weise war es wirklich nicht gut, wenn sie in Edward und mir manchmal Charlie und sie sah. Immerhin hatten Charlie und sie kein Happy End gehabt. Die beiden hatten sich Scheiden lassen und seitdem kaum mehr Kontakt. Aber ich wusste, dass es bei Edward und mir anders sein würde. Wir würden auf jeden Fall eine gemeinsame Zukunft haben. „Weswegen?", fragte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust.

„Ihr seid jung und so wahnsinnig ineinander verliebt, Bella. Charlie und ich waren damals genauso. Wir waren jung und hatten unsere ganze Zukunft noch vor uns, aber vor allem waren wir verliebt und haben deswegen nichts so gesehen wie es war. Die Rosa Brille, wie man so schön sagt. Und genauso sehe ich euch oft. Zwei wahnsinnig verliebte junge Menschen, die kaum die Finger voneinander lassen können. Ich glaube ihr habt Charlie beinahe seinen ersten Herzinfarkt beschert", sagte Renée und kicherte leise vor sich hin. Dann fuhr sie fort. „Aber dann gibt es wieder die Tage, an denen ich nicht die geringste Ähnlichkeit finden kann. Es ist unglaublich...ich verstehe eure Beziehung manchmal nicht. Eure Beziehung ist so anders, vernünftiger und erwachsener als es die von deinem Vater und mir war. Ihr wisst sehr wohl, was ihr tut und was für Risiken damit verbunden sind. Es kommt mir manchmal so vor, als wärt ihr ein Ehepaar, das schon zig Jahre verheiratet ist. Es ist...verrückt", meinte sie und weichte die Pfanne in der Spüle ein.

Die Beziehung von Edward und mir war natürlich anders. Ich wusste das sehr gut und die meisten anderen bemerkten es auch. Charlie wusste es genauso, doch sah er einfach hauptsächlich andere Dinge. Und vor allem machte er sich Sorgen um mich. Renée sorgte sich auch um mich, doch von einem ganz anderen Punkt aus. Ihre größte Sorge war wohl gewesen, dass ich schwanger werden könnte und zu früh heiratete. Und das war eingetroffen. Allerdings war ich nicht schwanger und würde es auch nie werden. Aber wie ich meine Mutter kannte, würde sie sich deswegen immer noch Gedanken machen. Verrückt passte aber auch ganz gut zu uns. Ich lächelte sie an. „Ich glaube, ich weiß durchaus was du meinst, aber du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Edward und ich sind glücklich und wir werden glücklich bleiben. Und...", ich musste schlucken, bevor ich weiter sprechen konnte. „...ich werde nicht so schnell schwanger werden. Mach dir da mal keine Gedanken." Ich würde nie schwanger werden und demnächst würden meine Eltern mich nie wieder sehen.

Die nächsten Stunden vergingen sehr schnell. Renée und ich hatten einige Stunden bei den Cullens verbracht. Esme und meine Mutter verstanden sich wirklich sehr gut. Doch ich hatte auch nichts anderes erwartet. Esme war einfach eine wundervolle Frau und es war schwer, sie nicht zu mögen. Ihre Art war einfach so angenehm und man konnte gut mit ihr reden. Ja, vielleicht wollte meine Mutter auch einmal mit einer erwachsenen Frau reden? Ich war immerhin ihre Tochter und es gab sicher Dinge, die sie mir nicht anvertrauen wollte. Aus diesem Grund hatten Alice und ich uns eine Weile zurückgezogen und die beiden allein gelassen. Scheinbar war es auch eine gute Idee gewesen. Bei unserem kleinen Besuch in Port Angeles war es meiner Mutter besser gegangen als vorher.

Ich selbst hatte den Tag auch viel besser überstanden, als ich am Morgen angenommen hatte. Alice hatte uns nach Port Angeles begleitet. Sie liebte es einfach, Shoppen zu gehen und heute hatte sie da keine Ausnahme gemacht. Sie hatte uns durch ganz Port Angeles geschleppt und dabei kein einziges Geschäft ausgelassen. Meine Beine hatten mich am Ende fast umgebracht, doch immerhin war der Tag so sehr schnell vergangen. Im Moment saßen wir im Bella Italia und ich musste grinsen. Das erinnerte mich sofort an den Abend in Port Angeles, als Edward mich gerettet und dann hier zum Essen ausgeführt hatte. Vor mir stand ein Teller der Pilzravioli, die ich auch an diesem Abend gegessen hatte. Nur eines fehlte. Edward.

Ich warf einen nervösen Blick auf die Uhr und erkannte, dass ich Edward in etwa einer Stunde sehen würde. Sofort fing mein Herz an schneller zu schlagen und Blut kochte. Alice sah mich mit einem liebevollen Lächeln an und lachte dann. „Du zählst nun die Minuten, bis du Edward wieder siehst, oder?", nahm sie an und grinste mich an. Ich nickte. Was sonst sollte ich auch tun? Der Tag war schön gewesen, aber das Schönste an diesem Tag würde sein, dass Edward wieder bei mir war und ich dann aufhören konnte, mir vollkommen umsonst Sorgen zu machen. Und Edward würde nicht sofort wieder auf die Jagd gehen müssen. Ein weiterer Vorteil. Nachdem Renée und ich aufgegessen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Forks. Alice setzte uns bei Charlies Haus ab und fuhr selbst weiter. Die nächsten Minuten waren die reinste Folter für mich. In wenigen Minuten würde ich Edward wieder sehen und mein ganzer Körper schien es zu spüren.

Mein Herz schlug so unheimlich schnell, dass es nicht mehr normal war. Mein Blut kochte in meinen Adern und brachte meinen Puls dazu, dass er sich überschlug. Ich versuchte mich in der Küche abzulenken, indem ich das Geschirr abwusch, aber meine Hände zitterten so sehr, dass ich schon zwei Teller zerbrochen hatte. Schließlich ließ ich es sein und ging nur noch in der Küche auf und ab. Mein Kopf drehte sich etwa alle vier Sekunden zur Uhr und ich wartete auf das Geräusch des Volvos. Doch bisher hatte ich nichts gehört. Im Moment war ich wirklich ein Nervenbündel und zu nichts zu gebrauchen. Charlie und Renée saßen im Wohnzimmer vor dem Fernseher und sahen sich irgendeinen Film an. Doch davon bekam ich gar nichts mit.

Als es klingelte, riss ich meinen Kopf herum und im nächsten Moment rannte ich auch schon los. Ich bekam mit, dass meine Mutter leise lachte und dass Charlie einfach nur verwirrt aussah. Renée wusste natürlich, was mit mir los war. Ich konnte es kaum erwarten, Edward wieder zu sehen. Meinen Verlobten. Meinen Geliebten. Er war so viel für mich und er würde es immer sein. Schnell öffnete ich die Tür und da stand auch schon mein persönlicher Engel. Edward sah so umwerfend aus wie immer. Ohne zu zögern warf ich mich in seine Arme und drückte mich so eng an ihn, wie es nur möglich war. Ich atmete Edwards betörenden Duft ein und sah dann in seine Augen. Der Ausdruck in seinen Augen war so sanft und liebevoll. Mir stockte der Atem und ich presste meine Lippen auf seine eiskalten. Ich konnte dem einfach nicht widerstehen. Ganze zwei Tage hatte ihn meinen wundervollen Verlobten nicht küssen können und meine Eltern im Wohnzimmer würden mich nun ganz gewiss nicht davon abhalten.

Eiskalt und voller Begierde lagen seine Lippen auf meinen und erwiderten meinen Kuss leidenschaftlich. Einen Moment schien es so, als würde es ihm auch nichts ausmachen, dass meine Eltern uns vom Wohnzimmer aus perfekt sehen konnten. Meine Zunge schnellte aus meinem Mund und ich fuhr mit ihr über seine Unterlippe. Edwards Hände lagen an meinen Hüften und drückten mich etwas enger an ihn. So sehr ich das hier genoss, ich wusste, dass wir es nicht zu sehr ausarten lassen konnten. Am Ende würde Charlie doch noch versuchen, meinen Verlobten zu erschießen. Dieser intime Kuss an sich war nun schon kein Zuckerschlecken für meine Eltern und wohl vor allem für Charlie. Dieser hatte uns ja schon in einer weitaus schlimmeren Lage erwischt.

Edwards Lippen verließen nun die meinen und er drückte einen sanften Kuss unter mein Ohr. Sein kalter Atem ließ mich erschaudern und ich sog keuchend Luft ein. Beinahe hätte ich wieder einmal vergessen, zu Atmen. „Bella, Liebste. Ich denke, wir sollten Charlie nicht zu sehr ärgern. Er spielt gerade mit dem Gedanken, seine Pistole doch einmal an mir auszuprobieren. Und wenn er denkt, dass meine Zunge sich in deinem Hals befindet, wird er das sicher auch machen", flüsterte er und ich musste mich sehr konzentrieren, um seine Worte überhaupt zu verstehen. Nach unseren Küssen war ich sowieso immer vollkommen benebelt, aber wenn ich Edward länger nicht gesehen hatte...das machte alles nur noch schlimmer. Und doch nickte ich und lächelte Edward breit an.

„Das sollten wir wirklich nicht riskieren", meinte ich und nahm Edwards Hand in meine. Hand in Hand gingen wir nun ins Wohnzimmer.

„Charlie, Renée", grüßte Edward meine Eltern und ich konnte deutlich sehen, dass Charlie den Abend nun nicht mehr als so schön empfand. Er hatte sich inzwischen zwar damit abgefunden, dass Edward und ich heiraten würden, aber ein Teil von ihm schien es doch nicht so toll zu finden. Er fand es wohl nur gut, dass wir es nicht heimlich machten. Ansonsten aber sah Charlie in dieser Verlobung nichts sehr gutes. Er war nicht mehr für Edward und wünschte sich viel zu offensichtlich einen anderen Mann für mich. Doch diese Freude würde ich ihm nicht machen.

Die nächsten drei Stunden vergingen schneller als der ganze übrige Tag. Edward und ich waren die ganze Zeit im Wohnzimmer bei meinen Eltern und sahen uns mit ihnen zusammen einen Film an. Natürlich wäre ich viel lieber mit Edward allein gewesen, aber ich wusste auch zu gut, dass meine Eltern dann nur etwas Falsches denken würden. Gut, vermutlich lagen sie gar nicht so daneben. Charlie warf uns die ganze Zeit merkwürdige Blicke zu. Edward und ich hielten uns in den Armen und mein Kopf ruhte auf seiner Schulter. Während des ganzen Films. Vor etwa einer halben Stunde hatte ich mich von Edward ‚verabschiedet'. Ich wusste ja, dass er bald wieder in meinem Zimmer sein würde und ich konnte es kaum abwarten.

Inzwischen hatte ich mich schon geduscht, meine Zähne geputzt und meinen Schlafanzug angezogen. Renée schlief schon tief und fest. Das hatte ich festgestellt, als ich ihr Gute Nacht sagen hatte wollen. Charlie hatte sich auch schon hingelegt und er würde sich auch in wenigen Minuten schlafen. Ich wartete voller Ungeduld darauf, dass Edward endlich wieder zu mir kam. Wieder einmal lag ich in meinem Bett und fand keinen Schlaf. Aber im Moment wollte ich auch noch nicht schlafen. Mein ganzer Körper und mein Geist warteten auf Edwards Rückkehr. Als eine Brise der kalten Nachtluft durch mein Zimmer fuhr, schlug mein Herz schneller und schon in der nächsten Sekunde spürte ich zwei kalte Arme, die sich um meinen Körper schlagen. Edward zog mich enger an seinen Körper und drückte einen Kuss auf meine Stirn. „Ich habe dich vermisst, Bella. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich dich vermisst habe", hauchte er an mein Ohr und ich schloss meine Augen.

Und ich konnte mir sehr wohl vorstellen, wie sehr Edward mich vermisst hatte. Ich hatte ihn doch genauso vermisst. Meine Hände fuhren über seine Brust und ich drehte mich etwas besser zu ihm und drückte mich damit auch noch enger an seinen steinernen Körper. Es war dunkel in meinem Zimmer, aber das hinderte mich nicht daran, dass ich seine Augen sehen konnte. Sie waren unheimlich hell, zugleich aber schienen sie im Augenblick auch so dunkel zu sein. Oh, ich kannte diesen Ausdruck. Der Ausdruck in seinen Augen erinnerte mich an den Tag bei unserer Lichtung. Begierde und Leidenschaft. Lust. Ich biss mir auf die Zunge und schüttelte meinen Kopf. „Doch. Ich kann es mir vorstellen, Edward. Ich habe dich genauso vermisst", sagte ich leise und presste meine Lippen noch bei meinem letzten Wort auf die seinen.

Genau in diesem Moment, sollte ich ihn wohl nicht so küssen, aber ich konnte mich auch nicht davon abhalten. So lange hatte ich ihn nun nicht küssen können. Mein ganzer Körper verzerrte sich nach ihm und ich musste einfach den Hunger stillen. Meine Hände machten sich selbstständig und fuhren weiter nach unten und krochen schließlich sanft unter sein Hemd. Seine kalte Haut unter meinen warmen Fingern fühlte sich unheimlich gut an. Und ich wollte seinen ganzen Körper mit meinen Fingern erkunden. Jeden Zentimeter seiner Haut. Allein bei diesem Gedanken, wurde mir unheimlich warm und ich stöhnte in den Mund meines Liebsten.

Mein Herz überschlug sich wieder einmal. Aber ich war eindeutig nicht die Einzige, die im Moment von ihren Gefühlen überrollt wurde. Edward zog mich dichter an seinen Körper und nun lag ich auf ihm. In diesem Moment konnte ich seinen ganzen Körper unter mir spüren. Seinen eiskalten Körper. Das Gefühl war wirklich ein berauschendes. Meine Zunge kroch wie bei seiner Ankunft vorhin aus meinem Mund und strich über seine Unterlippe. Er schmeckte so gut und eigentlich wollte ich noch viel mehr kosten. Edwards Zunge, die mit meiner spielte, aber ich wusste, dass das nicht passieren würde, weil es einfach viel zu gefährlich sein würde.

Edward würde es nicht riskieren, dass er mich aus versehen jetzt schon verwandelte. Währenddessen fuhren seine Hände über meinen Körper, strichen über meine Hüfte und fuhren unter mein T-Shirt. Keuchend löste ich meine Lippen von Edwards und sog scharf die Luft ein. Eine Sekunde lang war mir schwarz vor Augen geworden und ich versuchte wieder einigermaßen normal zu Atmen. Edward aber machte es mir nicht sehr leicht. Seine Lippen wanderten nun zu meinem Hals und er saugte sanft an meiner Haut. Ich keuchte und presste meinen Körper enger an Edward.

Seine Hände strichen weiter über die Haut unter meinem T-Shirt und wanderten immer weiter nach oben. In der nächsten Sekunde, zog er es mir aus und ich saß mit nacktem Oberkörper auf meinem Verlobten. Bisher hatte er mich nie vollkommen nackt gesehen und meine Wangen färbten sich deswegen sofort kirschrot. Ich war nur durchschnittlich. Was, wenn ich nicht genug für ihn war? Edwards Blick wurde glühender, als seine Augen bedächtig über meinen Oberkörper wanderten und das Bild dabei sehr genau in sich aufnahmen. Er legte einen Finger auf meine Lippen und lächelte. „Du bist wunderschön, Bella. Schäme dich nicht. Du bist die schönste Frau, die es auf Erden gibt", hauchte er und attackierte meine Lippen wieder mit den seinen.

Ja, im Grunde war es wohl nicht richtig, was wir nun machten. Zum einen hatte ich mir selbst versprochen, dass wir warten würden. Zum anderen waren wir in Charlies Haus und meine Eltern schliefen im Moment. Aber ich hatte das Gefühl, dass sich nun keiner von uns mehr zügeln konnte. Die kurze Trennung von Edward hatte mich in Flammen gesetzt und er war dabei, die Flammen nun zu löschen. Es gab nichts, wonach ich mir mehr sehnte. Edwards Hände fuhren sanft über meinen Rücken und wanderten dann weiter nach vorne. Zärtlich strich er über meine Brüste und zwirbelte dann eine meiner Brustwarzen zwischen seinen Fingern. Ich stöhnte in seinen Mund und hoffte inständig, dass meine Eltern wirklich tief und fest schliefen.

Meine Hände fingen an die Knöpfe an Edwards Hemd zu öffnen und es wunderte mich, dass ich es überhaupt schaffte. Bei dieser Tätigkeit zitterten meine Hände so sehr, dass es schon unheimlich war. Unsere Lippen lösten sich nicht eine Sekunde lang voneinander. Edwards Hände lagen immer noch an meinen Brüsten und brachten mich dazu, dass ich noch unregelmäßiger atmete. „Edward", keuchte ich gegen seine Lippen und schob sein Hemd von seinem Körper. Meine Augen öffneten sich und ich sog seinen Anblick ein. Er sah wie ein Gott aus. Edward sah immer wie ein Gott aus. Mein persönlicher Gott. Seine Lippen krochen über meine Wange zu meinem Hals und er ließ mir so die Möglichkeit, wieder etwas Luft einzuatmen.

„Ich liebe dich, Bella", hauchte er an mein Ohr und klang dabei selbst etwas atemlos. Und das, obwohl er doch gar nicht Atmen musste. Seine Lippen drückten einen zärtlichen Kuss unter mein Ohr und wanderten dann zu meinem Hals. Er saugte an der Haut und brachte mich wieder zum stöhnen. Ich presste meine Lippen gegen seinen Nacken, um das Geräusch zu dämpfen. In mir loderte das Feuer und ich sehnte mich nun nur noch mehr nach ihm. Seine Lippen und seine Hände brachten mich um den Verstand. Allein seine Anwesenheit sorgte dafür, dass ich mich nicht mehr an meinen Namen erinnern konnte. Meine Hände strichen über seine glatte Brust und wanderten dann abwärts zu seinen Bauchmuskeln. Das Gefühl war unheimlich berauschend und ich biss mir auf meine Unterlippe. Wenn ich nicht aufpasste, würde ich zu bluten anfangen.

Als meine Hände noch ein Stück weiter nach unten wanderten, keuchte Edward auf und stöhnte in mein Ohr. Oh mein Gott. Dieses Geräusch war besser als jedes andere. Es bewies, dass Edward mich genauso wollte und auch brauchte. „Edward. Oooh Edward", flüsterte ich in seinen Nacken, als seine Hände anfingen meine Brüste zu kneten. Ich war unheimlich erregt. Es war zu deutlich. Ob Edward das bemerkt hatte? Gott, sicherlich hatte er es bemerkt. Am Ende roch ich in diesem Zustand sogar noch anders. Vorstellbar war es wohl. Ich brauchte ihn so sehr. Voller Begierde drückte ich meine Mitte gegen seine und entlockte ihm damit ein weiteres, lautes Stöhnen. Bei dieser Aktion hatte ich zugleich auch seine Erregung spüren können, die sich gegen mich gedrückt hatte.

Mein Herz setzte fast aus, als mir bewusst wurde, was mich da gepiekst hatte. Edwards Hände verließen meine Brüste und krochen unheimlich langsam nach unten. Während eine Hand an meiner Hüfte liegen blieb, fing die andere an mit dem Bund meiner Schlafanzughose zu spielen und seine Fingerspitzen strichen immer wieder sanft über meinen Bauch. Ich keuchte hier und da, gegen Edwards Nacken und versuchte mich zugleich zu zügeln. Seine Aktionen aber wurden immer deutlicher. Erneut wanderten seine Finger zum Bund meiner Hose und bevor ich es realisieren konnte, verschwand seine Hand in meiner Hose. Ich stöhnte lauter als jemals zuvor und presste meine Lippen auf Edwards. Er machte es mir diese Nacht wirklich verdammt schwer. „Edward", presste ich hervor und rutschte unruhig auf ihm herum.

Damit bewirkte ich jedoch nur, dass Edwards Verlangen nach mir größer wurde. Jedoch bekam ich im Moment auch nichts davon mit, weil Edwards Aktionen mich voll und ganz davon ablenkten. Seine Fingerspitzen strichen über meine Unterwäsche und ich biss mir auf die Unterlippe und schloss meine Augen. Wenn er nicht damit aufhörte, dann würden wir noch heute Nacht in genau diesem Bett miteinander schlafen. Und so sehr ich mich danach sehnte, ich wollte meine Jungfräulichkeit eigentlich nicht verlieren, wenn meine Eltern nur wenige Meter von mir entfernt schliefen. Aber es war wohl auch eine Tatsache, dass es mir uns nun nichts mehr aufhalten konnte. Nicht einmal der Gedanke daran, dass Charlie oder Renée uns beim Akt selbst erwischen konnten. Edwards Hände strichen sanft über meine intimste Stelle und dann fuhr er mit seinen Fingern an meinen Schenkeln entlang. Als er seine Hand wegnahm, sah ich ihn überrascht an. Im nächsten Moment aber überraschte Edward mich damit, dass er mich rasch und geschickt von meiner Schlafanzughose befreite. Nun saß ich nur noch in meinem Höschen vor ihm und errötete natürlich sofort.

Seine Lippen drückten sich hart auf die meinen und ich war mir sicher, dass er mich nun noch leidenschaftlicher küsste als zuvor. Begierig erwiderte ich seinen Kuss und strich mit meinen Fingern durch seine Haare. Oh, wie sehr ich ihn doch wollte. Ja, am liebsten auf der Stelle. Und das würde wohl auch passieren. Heute Nacht, würden Edward und ich Sex haben. Ich spürte es. Mein ganzer Körper wusste es und schrie förmlich nach ihm. Ich brauchte ihn mehr als die Luft zum Atmen. Im Bruchteil einer Sekunde packte Edward meine Hüften und drehte uns herum. Nun war er über mir. Seine Lippen waren immer noch mit meinen verschlungen. Edwards Hände gingen wieder auf Wanderschaft. Er strich über meine Waden, langsam aufwärts und schien dann meine Oberschenkel zu erkunden.

Ich keuchte und stöhnte und biss mir schon wieder auf meine Unterlippe. Wenn ich zu laut sein würde, würde dieses wunderbare Erlebnis viel zu schnell vorbei sein. Und ich wollte dem Ganzen hier wirklich kein Ende machen. Nicht jetzt, wo wir beide so erregt waren. Die Fingerspitzen meines Verlobten streichelten die Innenseite meiner Oberschenkel und die eine Hand wanderte immer weiter nach oben, zur Naht meines Unterhöschens. Seine Lippen verließen meine und bewegten sich langsam zu meinem Ohr. „Bella", keuchte er und kaum das er meinen Namen ausgesprochen hatte, verschwand seine Hand in meinem Höschen. Ich hielt die Luft an und strich mit meiner Hand unwirsch durch Edwards Haare, brachte sie dabei vollkommen durcheinander.

Wenn uns nun irgendjemand unterbrach, würde ich sicherlich alles andere als freundlich sein. Ich brauchte Edward. Ganz dringend. Ich stöhnte und ließ meine Hände über seinen Rücken wandern. „Edward. Oh Gott, Edward", hauchte ich und drückte meine Mitte äußerst ungeduldig gegen seine Hand. Meinen Rücken drückte ich durch und meinen Kopf drückte ich dabei fester in mein Kopfkissen. Edward wusste genau, was ich brauchte und wollte. Seine Finger streichelten mich und meine Atmung wurde noch unregelmäßiger. „Bitte", keuchte ich leise und Edwards Finger fuhren mit ihrem Spiel fort. Er streichelte mich sanft, und als ich meine Augen öffnete, sah ich, dass Edward sich selbst enorm zurückhalten musste. Seine Augen waren pechschwarz und ich sah nichts außer Leidenschaft und Begierde in ihnen. Dieser Anblick erregte mich nur noch mehr und damit machte ich es ihm sicher noch schwerer. Sanft strichen seine Finger über meine Locken und schließlich streifte seine Hand jene Stelle, die nach ihm schrie.

Ich stöhnte ununterbrochen und biss mir hart auf meine Unterlippe. In mir braute sich etwas Unheimliches zusammen. Das Gefühl konnte ich nicht beschreiben. So etwas gigantisches hatte ich bisher noch nie gefühlt. Aber ich wusste ja, dass Edward immer wieder ganz neue Gefühle in mir hervorrief und dieses mal eindeutig im sexuellen Sinn. Meine Schenkel drückten sich mehr auseinander und ich presste mich weiter ungeduldig gegen Edwards Hand. Das Gefühl wurde immer berauschender und mein Herz drohte jeden Moment damit, seinen Dienst einzustellen. Edwards Daumen fuhr sanft über meine Perle und seine Lippen legten sich wieder auf meine, um meine Schreie abzufangen. Es würde jeden Moment soweit sein. Was auch immer es war, es würde jeden Moment passieren.

Edward brachte mich in diesem Moment wirklich um den Verstand. In mir brannte alles und wenn es überhaupt möglich war, fing ich noch mehr Feuer. Ich stöhnte in Edwards Mund, sog dabei seinen unheimlich guten Duft ein und allein das trieb mich fast über die Klippe. Dieses gigantische Gefühl wurde immer größer und ich konnte mich kaum mehr zurückhalten. „Edward!", stöhnte ich laut und saugte an seiner Lippe. Jeden Moment. Eine weitere, rasche und zärtliche Bewegung von Edward an meiner intimsten Stelle und schon war es soweit. Ich schrie in seinen Mund und sprang über die Klippe. Die Wellen meines ersten Orgasmus' fuhren über mich hinweg und ich klammerte mich hilfesuchend an Edward.

Seine Lippen bewegten sich eiskalt und fordernd auf meinen und seine Finger zogen mein Unterhöschen an meinen Beinen nach unten. Nun lag ich vollkommen nackt unter ihm. Meine Brust hob und senkte sich schnell und ich war immer noch dabei, mich von der unglaublichen Erfahrung eben zu erholen. Mein Körper erzitterte unter Edwards Berührung und ich öffnete meine Augen, um Edward anzusehen. Seine Augen waren nun schwarz wie die Nacht. Es gab kein Zurück mehr. Nicht, nachdem was Edward eben mit mir gemacht hatte. „Ich brauche dich, Bella. Jetzt sofort", keuchte er und schloss seine wunderschönen Augen.