Chapter 9: Kennen lernen
"Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?"
(Zitat von Vincent van Gogh)
Seine Hand fuhr langsam über seine Wange und er fragte sich wofür der gewesen war. Es war, bis auf den kleinen Kuss seiner Mutter, der erste Kuss den er seit langer Zeit bekommen hatte.
Der letzte war von Luna gewesen kurz bevor sie von Tom gefangen genommen wurde.
Es war kurz nachdem er heraus gefunden hatte wie seine Kräfte funktionierten und sie hatten sich entschieden eins der Muggel Vernichtungscamps von Tom anzugreifen, in dem trotz des Namens mehr Magier der ersten Generation und ihre Familien getötet wurden als Muggel. Sie griffen das Camp in drei Teams an, welche von Neville, Luna und ihm selbst geführt wurden. Er hatte damals schon ein schlechtes Gefühl vor dem Angriff gehabt aber Neville und Luna hatten ihn überredet, den Angriff nicht direkt wieder abzublasen. Sie hatten am Ende circa zweihunterd Menschen aus dem Camp befreit, dabei starben aber fünf Leute und Luna wurde von Tom gefangen genommen. Er hatte sie nie wieder lebendig gesehen.
Und jetzt, jetzt war er in einer anderen Dimension in der dies alles noch nicht passiert ist und auch nicht so passieren wird. Seine Eltern lebten noch und er war nicht mehr der Junge der Überlebte und keine Prophezeiung brachte ihn mit diesem Krieg in Verbindung. Eins war sicher, er würde solange er hier ist, seinen Eltern und Neville helfen diesen Krieg ohne verluste zu überstehen. Aber er wusste nicht für wie lange er hier sein würde. Vielleicht würde er Morgen schon wieder in seinem richtigen Körper aufwachen? War der andere Harry in seinem Körper? So viele Fragen auf die er keine Antworten wusste. Er konnte jetzt nur von Tag zu Tag leben und versuchen das beste aus dem zu machen was er hier hatte und die Zeit genießen die er mit seiner Familie verbringen konnte.
Es war schon spät und der Tag war lange und mühsam gewesen. Er hatte seiner Familie erzählt wer er "wirklich" war und was er in seinem Leben bisher erlebt hatte. Dies hatte ihn ganz schön geschlaucht und er bemerkte wie er immer Müder wurde bis er einschlief.
Harry wurde von einem lauten klirren in seinem Zimmer geweckt, er sprang von seinem Bett auf und versuchte mit einer rolle vom Bett weg zu kommen. Jedoch verfing er sich dabei in seiner Bettdecke was dazu führte das er mit einem lauten knall aus seinem Bett fiel. Er drehte sich aufgeregt um und sah das sein Bruder Robert erschrocken vor ihm auf dem Boden saß. Um ihn herum lagen Splitter der Teller von denen Ellie und er am Abend zuvor gegessen hatten.
"Was machst du denn hier?" fragte Harry.
"Mum wollte das ich die Teller hole damit sie den Abwasch machen kann." antwortete Robert. "Und warum springst du eigentlich hier so rum?"
Harry sah sich verlegen um, was konnte er dafür? Das war einfach eine Reaktion die er sich in den langen Jahren des Krieges angeeignet hatte falls er Nachts angegeriffen wurde. Er musste sich überlegen was für eine Ausrede er verwenden konnte, er sah das Fenster das über seinem Bett lag, es war zwar eine sehr schwache Ausrede aber, es gab nichts was sein Verhalten am ehesten erklären konnte.
"Naja ich habe es nur klirren gehört und ich dachte das vielleicht irgend etwas durch das Fenster geflogen kam und da wollte ich nicht direkt darunter liegen." erklärte Harry.
Rob sah ihn verwirrt an "Ah ja, wenn du das sagst Harry. Ich geh mal einen Besen holen um die Splitter weg zu fegen."
Rob blieb noch einmal im Türrahmen stehen und drehte sich zu Harry „Achja falls du Hunger hast, Mum hat dir unten ein paar Sandwiches auf die Seite gelegt, da das Frühstück schon vorbei ist."
Harry fühlte wie sein Magen bei dem Wort „Sandwich" zu knurren begann, „das ist gut hab schon einen Riesen Hunger. Ich geh mich gerade noch schnell umziehen und komme dann runter."
„Ja, kein Problem ich muss hier eh erst einmal alles wegfegen." antwortete Rob und ging dabei aus dem Zimmer.
Harry wickelte sich darauf hin aus seiner Bettdecke und warf sie auf sein Bett. Er ging vorsichtig um die Porzellanscherben herum zu seinem Schrank und holte sich ein neues Set Kleider heraus.
Es dauerte nur wenige Minuten bis er umgezogen und auf dem Weg in die Küche war.
Er hörte gerade noch wie sein Bruder mit einem Besen aus einem kleinen Schrank kam als er die Küche betrat. Dort saß sein Vater noch am Küchentisch und las den Daily Prophet.
„Ah auch schon wach du Schlafmütze?" fragte sein Vater als er ihn sah.
„Naja gestern war ein anstrengender Tag. Außerdem spüre ich immer noch den Aufprall in den Knochen."
James grinste „Es ist ein Wunder das du überhaupt schon wieder so Fit bist. Deine Mutter hat dir ein paar Sandwiches gemacht. Und was hab ich da gehört das du den ganzen Abend mit Ellie alleine in deinem Zimmer geredet hast?"
Harry nahm sich eins der Sandwiches, das auf einem Teller auf dem Tisch stand, er biss ein großes Stück davon ab und sagte dann, „Fang nicht wieder damit an, ich hab doch schon gestern gesagt das ich etwas zu alt für sie bin."
„Da hast du schon recht, aber du solltest bedenken Harry, dies wird auch der Fall bei deiner Frau aus deiner anderen Welt sein, falls du ihr hier begegnest. Außer natürlich sie war zehn Jahre älter als du." antwortete James.
Harry sah darauf hin nachdenklich seinen Vater an, er hatte schon recht, selbst wenn er hier wieder Luna treffen würde wäre diese wieder 9 Jahre alt.
„Außerdem solltest du nicht davon ausgehen das sie hier die selbe Person ist wie bei dir, du hast uns ja gestern erzählt wie sich das hier alles von deiner alten Welt unterscheidet. Also kann es ja auch sein das sie hier vielleicht ein Junge ist oder irgendwas anderes dazu führte das sie ein andere Mensch ist." fuhr James fort.
Harry sah etwas erschrocken zu seinem Vater während er mit seiner Hand nervös durch sein Haar fuhr.
„Du hast schon recht damit das ich nicht weiß wie sie hier ist und ich weiß auch nicht ob sie sich wieder in mich verlieben wird oder ich in sie..." Harry wurde beim reden immer leiser.
„Vielleicht solltest du abwarten und alles erst einmal auf dich zu kommen lassen. Wir wissen ja noch nicht einmal ob du für immer hier bleiben wirst oder ob du irgendwann wieder in deine alte Welt zurückkehren wirst." versuchte James, seinen Sohn etwas zu beruhigen, als er bemerkte das ihn das alles etwas beschäftigte.
„Vielleicht h hast du recht. Ich warte jetzt erst ein mal ab was nach dem Gespräch mit Frau Lovegood herauskommt. Vielleicht bin ich ja schon in ein paar Tagen wieder weg von hier."
„Ja das ist eine gute Entscheidung." sagte James und stand dann auf, „Ich sollte dann aber auch langsam zur Arbeit gehen."
Beim heraus laufen blieb er noch kurz neben Harry stehen und verwuschelte dessen Haare, „Du bist genauso unser Sohn Harry und selbst wenn wir alles versuchen wollen unseren Harry wieder zu bekommen, möchten wir das du hier bei uns bleibst. Also mach dir darüber nicht so viele Gedanken und genieße die Tage die du hast."
Harry bemerkte wie sich bei den Worten seines Vaters langsam Tränen in seinen Augen bildeten, endlich wusste er wie es sich anfühlte Eltern zu haben. Er wollte gerade antworten jedoch drehte sich James direkt herum und verließ die Küche.
Harry saß noch lange da und dachte über die Worte seines Vaters nach. James hatte recht, jedes Mädchen in seinem Jahrgang wäre jünger und er wäre ein wirklicher Heuchler wenn er sagen würde das er nicht mit Ellie oder Brianna oder irgend jemand in ihrem Alter, zusammen kommen könnte, aufgrund seines wahren Alters sich aber insgeheim wünschte, das die Luna aus diesem Universum wieder zu seiner Frau werden würde.
Und er wusste auch nicht ob er sich in diese Luna überhaupt wieder verlieben konnte vielleicht sollte er den Rat seines Vaters befolgen und einfach abwarten was passierte.
Er war so in seinen Gedanken versunken das er gar nicht mitbekam wie sein Bruder die Küche betrat und neben ihm zum stehen kam.
„Irgendwas passiert Harry?" fragte dieser als er merkte das sein älterer Bruder nur Gedanken versunken da saß.
Harry schreckte dabei aus seinen Gedanken und sah seinen Bruder kurz verwirrt an.„Hast du was gesagt Rob?"
Dieser lachte kurz, „Was ist denn mit dir in den letzten Tagen los Harry? Du kannst auf einmal richtig gut Quidditch spielen, schaffst es mit einem Zug Daniel im Schach zu schlagen. Dann springst du bei jedem kleinen Geräusch herum wie Madeye und jetzt sitzt du hier alleine mit einem Gesichtsausdruck als hätte dir gerade jemand gesagt du dürftest nicht Hogwarts oder sowas."
Harry sah seinen Bruder etwas erschrocken an, er hatte nicht gedacht das dieser sich so viele Gedanken über sein Verhalten machte und musste nun erst einmal überlegen was er ihm am besten Antwortete.
„Naja Rob, ich dachte einfach es wird Zeit endlich etwas Erwachsener zu werden. Schließlich bin ich bald alleine in Hogwarts und weg von euch allen. Ich habe die letzten Monate dann viel gelernt für die Schule und mich Nachts heimlich im Quidditch geübt und naja bisher war es mir zu peinlich euch zu zeigen wie ich mich verändert habe aber nach meinem Unfall vor ein paar Tagen .." sein Bruder sah ihn fragend an „du weißt schon der an dem ich am nächsten Morgen erst wieder heim gekommen bin, auf jeden Fall dachte ich dann das ich mich nicht mehr verstellen sollte. Ich hoffe du verstehst was ich meine Rob."
Rob kratze sich etwas am Kopf und antwortete, „Nicht wirklich, aber ich muss sagen mir gefällt dein neues Ich." darauf hin drehte er sich um lief aus der Küche „Aber leg die Messlatte nicht so hoch in Hogwarts für mich und Daniel."
Harry rieb sich nervös die Stirn, was war das nur für ein Morgen, hoffentlich hatte er nicht noch mehr solcher Gespräche.
Der Morgen verging ohne weitere Ereignisse. Harry ging nach dem Frühstück nach draußen und trainierte ein wenig, bevor ihn seine Mutter gegen Mittag ins Haus rief zum Essen.
Harry kam in die Küche und sah das seine ganze Familie bereits am Esstisch saß, sein Vater schien für das Mittagessen wohl von der Arbeit wieder heim gekommen zu sein. Er sah wie seine Mutter den Tisch mit Essen belud und ging sofort zu ihr und half dabei die letzten Töpfe auf den Tisch zu stellen.
„Danke Harry." sagte seine Mutter „aber du hättest dich auch ruhig schon setzten können."
„Das kein Problem Mum." antwortete Harry „so kommen wir ja schließlich alle schneller zum Essen" fügte er noch grinsend hinzu.
„Was gibt es denn eigentlich?" fragte nun Rob, worauf seine Mutter anfing zu lächeln, „dein Lieblingsessen Roastbeef mit Yorkshire Pudding, Röstkartoffeln und Gemüse."
„Mhh" antwortete Rob nur und begann seinen Teller mit Essen zu beladen.
„Achja Harry ich hab vorhin mit Selene gesprochen. Sie hat leider momentan viel zu mit ihrer Arbeit zu tun aber sie kommt nächste Woche mal vorbei dann kannst du ihr sicher ein paar Fragen stellen."
„Selene?" fragte Rob.
„Mrs. Lovegood, du weißt schon Lunas Mutter. Sie kommt vorbei da Harry ihr ein paar Fragen zu ihrer Arbeit stellen möchte." antwortete James.
„Achso, kommt Luna denn auch?" fragte Rob und sah seine Mutter fragend an und wurde dabei etwas rot im Gesicht.
„Ja sie kommt auch." antwortete Lily und sah ihren zweit ältesten Sohn lächelnd an. Sie fand es wirklich süß das ihr kleiner Junge sich wohl etwas in die kleine Luna verguckt hatte.
Harry entging dies auch nicht und er fragte sich ernsthaft wieso alles was ihn betraf nur so kompliziert werden musste, es kam ihn so vor als ob da draußen irgendjemand war der nur darauf wartete ihm das Leben schwer zu machen.
„Das ist gut, ich habe auch schon ganz viele Fragen für sie. Was ist eigentlich heute mit Sirius und den anderen? Ich habe sie heute noch gar nicht gesehen" sagte Harry.
„Kennst ja deinen Patenonkel, er hat heute morgen über Flopuder Bescheid gesagt das er seine Jugend und die Zeit mit seiner Familie genießen will und hat sie sich geschnappt und sie sind nach Paris ins Disney Land." antwortete sein Vater.
„Uhoh, meinst du wirklich es ist so eine gute Idee gerade Onkel Sirius in einen Muggel Freizeitpark gehen zu lassen? Wer weiß was der da anstellt am Ende rennen da Micky Mäuse herum, die Echt sind." sagte Harry etwas skeptisch.
„Ich denke das Mia ihn unter Kontrolle halten kann, sie sollten in zwei oder drei Tagen wieder da sein." versuchte James seinen Sohn und auch ihn etwas zu überzeugen und fügte etwas leiser „hoffentlich bringt er nicht ein Käfig voller Mäuse als Souvenir mit." worauf hin alle am Esstisch lachten .
Nachdem Essen ging Harry dann duschen und verbrachte seinen rechtlichen Tag mit lesen und Gitarre spielen.
Die nächsten Tage verbrachte Harry damit zu Trainieren und Zeit mit seiner Familie zu verbringen. So bestritt er ein paar Partien Zauberschach mit Rob oder spielte auch mal einen Nachmittag mit seiner kleinen Schwester Eli. Außerdem diskutierte er auch viel mit seinen Eltern über Zauberei oder Unterhielt sich einfach nur mit ihnen um sie besser kennen zu lernen.
Es war Nachmittag und Harry saß gerade am Rande des Waldes auf einem Baumstumpf und spielte Gitarre als er die Hintertür zum Haus zuknallen hörte und sah wie zwei kleine Gestalten aus der Tür zu ihm herüber gerannt kamen. Als sie näher kamen konnte er erkennen das es sich dabei um Ellie und Brianna handelte.
Kurze Zeit später standen beide vor ihm „Hallo Harry, wir haben dir was mit gebracht." sagte Ellie bevor er etwas sagen konnte und hielt ihm eine kleine Figur des Notre Dame hin, während Brianna ihm einen kleinen Schlüsselanhänger des Eifelturms reichte.
„Dad wollte dir erst so eine Mütze mit Mäuseohren kaufen aber wir konnten ihn noch überreden es sein zu lassen." erklärte Brianna mit einem schüchternen lächeln.
Harry starrte die zwei Mädchen kurz an und fragte sich ob sie überhaupt mal Luft holten oder ihn auch irgendwann etwas sagen ließen.
„Es ist zwar nicht viel aber wir haben extra etwas herum gefragt und die Leute sagten das dies mit die beliebtesten Souvenirs aus Paris sind" fuhr Ellie fort.
Nachdem einige Sekunden dann niemand mehr etwas gesagt hatte, wusste Harry das er wohl endlich dran war zu antworten, „Erst einmal Hallo zurück euch beiden, ich hoffe doch euer Ausflug war schön und danke für die Souvenirs die sind echt toll. Aber warum lauft ihr eigentlich beide in den selben Kleidern herum? Ich dachte das mögt ihr nicht."
Beide sahen an sich herunter, sie trugen ein gelbes Sommerkleid und braune Sandalen.
„Naja Mum war wieder auf so einem „Ihr seid Zwillinge und müsst gleich aussehen" tripp, ich konnte sie grade so überreden das sie mir nicht die Haare auf Briannas länge verändert." antwortet Ellie
„Es war wirklich toll. Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht und waren auf dem Eifelturm, im Nodre Dame und im Louvre, wusstest du das es einen Maler gab der sich selbst das Ohr abgeschnitten haben soll?" fuhr Brianna auf die andere Frage Harrys fort und ignorierte das andere Thema völlig.
„Van Gogh war das glaube ich, er soll dies nach einem Streit mit einem Freund gemacht haben. Warum genau er das gemacht hat kam jedoch soweit ich weiß nie heraus." antwortete Harry nur und sah Brianna an das sie fort fahren sollte.
„Naja jedenfalls haben wir viel von Paris gesehen, es ist eine wirklich wunderschöne Stadt und dann waren wir noch zwei Tage im Disney Land dort war es auch voll lustig."
„Du meinst es war lustig bis Dad meinte sich mit einem Mann in einem Entenkostüm prügeln zu müssen weil der Mum an den Po gefasst hat" schloss Ellie lachend die Geschichte ihrer Schwester ab.
Harry fuhr sich zunächst nervös mit seiner Hand durch sein Gesicht „Er hat sich nicht wirklich mit Donald Duck geprügelt oder?"
Auf seine Frage bekam er jedoch zunächst nur ein lautes Lachen bevor Ellie antwortete „Ohhh doch , er hat ihm sogar so fest eine Gescheuert das dem Mann der Kopf des Kostüms weg flog. Du hättest sehen müssen wie die ganzen jüngeren Kinder um uns herum angefangen haben zu schreien als auf einmal der Kopf da lag."
„Du sollst doch nicht so Schadenfroh sein Ellie" rügte Brianna ihre Schwester.
„Jaja, aber du musst zugeben das es lustig war." sagte Ellie und drehte sich dann wieder zu Harry der sich ebenfalls nun vor lachen den Bauch hielt.
„So du hattest mir doch versprochen was zu singen und ich durfte mir sogar aussuchen was für ein Lied."
„Mist, ich dachte du hättest das schon vergessen." antwortete Harry.
Ellie schüttelte nur den Kopf und lächelte.
„Ok was für ein Lied soll ich den spielen? Wenn ich es nicht kenne musst du mir aber erst einmal Zeit geben es zu lernen."
„Kennst du das hier?" fragte Ellie und hielt ihm einen kleinen Zettel hin. „Das ist eins von Briannas Lieblingsliedern." fügte sie noch flüstert hinzu.
Harry sah sich den Titel an „Mhh ja das kenne ich, Moment" Harry spielte daraufhin einige Akkorde und sah dann wieder zu den zwei Schwestern „Ok von mir aus kann ich jetzt spielen."
Beide lächelten und setzten sich vor ihm auf den Rasen und warteten gespannt.
Langsam begann Harry mit dem Intro des Liedes und fing nach kurzer Zeit zu singen an.
„I close my eyes and I keep seeing things:
Rainbow waterfalls,
Sunny liquid dreams.
Confusion creeps inside me rainin' down;
Got to get to you,
But I don't know how."
Brianna sah erschrocken zu ihrer Schwester und zu Harry als sie eines ihrer Lieblingslieder erkannte.
„Call me, call me,
Let me know it's all right.
Call me, call me,
Don'cha think it's 'bout time?"
Ellie lächelte ihrer Schwester zu, sie wusste das es ihr viel bedeuten musste eines ihrer Lieblingslieder von dem Jungen von dem sie Schwärmte singen zu hören und das auch noch so gut.
„Please won't you call and...
Ease my mind?
Reasons... for me to find you.
Peace of mind
What can I do...
...to get me to you?"
`Wie konnte ein und die selbe Person nur so verschieden sein?´ dachte sich Ellie. Während der andere Harry nur Flausen im Kopf hatte ist dieser nett, lustig und wie sie fand unglaublich cool.
„I had your number quite some time ago,
Back when we were young,
But I had to go.
Ten thousand years I've searched it seems and now,
Got to get to you,
Won't you tell me how?
Call me, call me,
Let me know you are there.
Call me, call me,
I wanna know you still care."
Brianna säufste laut und wünschte sich das Harry gar nicht mehr aufhörte zu singen.
„Call me, call me,
Let me know you are there.
Call me, call me,
I wanna know you still care.
Ellie sah wie ihrer Schwester langsam eine Träne ihre Wange herunter lief, daher rutschte sie etwas näher an ihrer Schwester heran und umarmte sie.
Ease my mind?
Reasons for me to find you
Peace of mind
What can I do...
...to get me to you?
C'mon now won't you..."
Harry legte noch einmal soviel Gefühl wie er konnte in seine Stimme. Er dachte an Luna und wie er sich fühlte als er auf ein Lebenszeichen von ihr wartete.
„Ease my mind?
Reasons for me to find you (For me to find...)
Peace of mind (ease...)
Reasons... for living my life.
Ease my mind...
Reasons... for me to know you.
Peace of mind
What can I do...
...to get me to you?"
(Steve Conte – Call me Call me)
Harry, der während dem Singen seine Augen geschlossen hielt, öffnete diese und sah Brianna in den Armen ihrer Schwester weinend sitzend.
„Was ist passiert?" fragte Harry verwirrt „Wenn ich so schlecht gespielt habe hättet ihr ruhig was sagen können dann hätte ich aufgehört."
„NEIN" riefen beide, „nein ich weine nicht weil das Lied schlecht war Harry. Ich fand es wirklich schön, sogar besser als das Original. Ich fand deine Version nur wirklich traurig, als würdest du wirklich verzweifelt auf irgend etwas warten." erklärte Brianna und Ellie nickte nur zustimmend.
Harry sah die beiden Mädchen etwas schief lächelnd an. „Es freut mich das es euch gefallen hat. Aber jetzt hattet ihr euer zweites Lied und denkt sich dies so oft wiederholt. Wir sollten jedoch wieder über etwas erfreulicheres reden, es ist schließlich ein schöner Tag und wir haben gerade noch so schön gelacht. Erzählt mir noch etwas mehr von Disney Land, ich habe bisher nur davon gehört war aber noch nie dort."
Und so verging der Nachmittag mit weiteren Geschichten die Ellie und Brianna zusammen mit den anderen Blacks auf ihren kurz Urlaub erlebt hatten.
Einige Tage später, es war Sonntag der 16. Juni 1991. Harry war gerade wach geworden und hatte sich für den Tag fertig gemacht, er war nun bereits seit zwei Wochen in dieser neuen Welt und sein Körper hatte sich langsam an das tägliche Training gewöhnt. Er ging die Treppen herunter und wollte in die Küche zum Frühstücken als er Stimmen aus der Eingangshalle hörte. Er dreht um und lief in die Eingangshalle wo er erschrocken stehen blieb. Er wusste das er sie bald wieder sehen würde, jedoch konnte dies nicht die Gefühle in ihm unterdrücken die er verspürte als er sie vor sich stehen sah.
Author's Note: So das wars, hier ist endlich Kapitel 9. Ich Entschuldige mich noch einmal ganz groß weil es so lange gedauert hat. Diese Geschichte wird nicht gedroppt und ich werde versuchen sie fertig zu schreiben, leider werden Updates wohl nicht in all zu regelmäßigen Abständen erscheinen. Aber ich hoffe das ihr trotzdem weiterhin meiner Geschichte folgt. Die anderen Geschichten weiß ich nicht ob ich die Zeit finde sie irgendwie noch weiter zu schreiben oder zu beenden. Wenn jemand interesse hätte eine davon (außer 2nd Chance) weiter zu schreiben bitte einfach bei mir Melden und man könnte mal darüber reden. Ansonsten werde ich versuchen irgendwann mal zeit für das ein oder andere Kapitel zwischen rein zu drücken.
