Hi Ihr Lieben!
Keine Sorge, ich lebe noch und beschenke Euch mit einem weitern Kapitel! Habe zur Zeit etwas viel um die Ohren (HP7 von Rowling lesen, mein Studium, mein eigenes Buch) und bin auch noch einem anderen Fandom verfallen (Prisonbreak)!
Ein wunderschönes Dankeschön an: Summersun, Reinadoreen, Cindy, Drachen-Fan, AuroraSky und blub!
Ich freue mich wirklich immer wahnsinnig über Eure Reviews, denn so weiß ich, ob es Euch gefällt oder nicht, und ihr alles versteht, was sich so in meiner kranken Phantasie zusammenspinnt!
Wie ich gelesen habe, habt Ihr schon einen "Anti-Harry"-Fanclub gegründet! ;)))) Empfinde es als großes Kompliment, dass Ihr so mit den Figuren mitlebt, denn es zeigt mir, dass ich meine Sache anscheinend gut mache!!!
Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich auch beim Reviewen! (Vielleicht erbarmen sich die vielen Schwarzleser auch einmal)
Lg,
Die Schwarze Lady!
8. „Tu was du willst!" 1
Harry wollte sich gerade auf den Weg, zurück zu seinem Platz machen, um seinen abgelegten Festumhang zu holen und die Hochzeit zu verlassen, als er zitternde Finger, die seine rechte Hand ergriffen, verspürte. Ungläubig hob er seine verheulten, hellgrünen Augen an und fand sich in Dracos silbergrauen wieder.
Er öffnete seinen Mund, um den Blonden um Verzeihung zu bitten, aber dieser nahm die tränenfeuchten Lippen des überrumpelten Gryffindors sofort in Besitz und zog den Dunkelhaarigen in seine Arme. Der Slytherin hielt sich erst gar nicht mit einem Vorspiel auf, sondern drang geradewegs mit seiner Zunge in Harrys Mund ein. Wie ein Ertrinkender klammerte sich der Blonde an seinen Geliebten und würde ihn nie wieder los lassen.
Draco hatte, wie schon mehrmals an diesem Tag, keine Erklärung für seine Gefühlsausbrüche. Dieses langsame, alte Lied hatte ihn zum Kochen gebracht und ihm viel Selbstbeherrschung abverlangt, Harry zuerst zurückzuweisen. Doch das Schicksal meinte es anscheinend gut mit ihm und hatte den Gryffindor, zum ersten Mal an diesem Tag, einfühlsam handeln lassen.
Harry wusste nicht, wie ihm geschah. Dracos Intensität brachte sein Blut in Wallung und linderte seine fürchterlichen, seelischen und körperlichen Schmerzen. Er küsste den Blonden genauso leidenschaftlich, ihre Zungen verschlangen sich gegenseitig, aber er wagte es nicht seinen Freund ebenfalls zu umarmen.
Sein Verhalten war schrecklich gewesen und er hatte das hier keinen Millimeter verdient.
Erst, als Draco Harrys Arme ergriff und sie um seine Hüfte legte, kam wieder Leben in sie. Er presste sich gegen den Slytherin und konnte es kaum fassen, was mit ihm passierte. Beide spürten das aufregende Kribbeln, dieses positive, starke, klare Gefühl, das ihre erhitzten Körper durchströmte und plötzlich in ihrem Inneren, wie ein Feuerwerk, explodierte.
Um Luft ringend, lösten sie atemlos ihren Kuss und blickten in die hell leuchtenden Augen des anderen. Völlig berauscht hielten sie sich noch immer im Arm und betrachteten sich fasziniert.
Hermine und Ron war die Szenerie zwischen ihnen nicht entgangen. Verschmitzt lächelte sie und umschlang ihren Tanzpartner enger. Ron löste sich jedoch und stoppte ihre Schritte.
„Das kannst du doch nicht gutheißen, Hermine", schimpfte er erbost.
„Warum nicht, Harry hat sich nun mal für Malfoy entschieden und…"
„Das kann nicht dein Ernst sein? Ich hatte so gehofft, dass er wieder vernünftig geworden war, als er Ginny um dieses „Date" gebeten hatte."
„Er hat sie nur gefragt, ob sie ihn auf die Hochzeit begleiten möchte, mehr nicht", entgegnete Hermine.
„Ja, anscheinend glaubt Harry, es tanzen alle nach seiner Pfeife, und wenn sie dann ihren Zweck erfüllte haben, lässt er sie achtlos fallen! Aber noch einmal wird er meine Schwester nicht verletzen, dafür werde ich schon sorgen!", zischte er aufgebracht.
„Du hast ja Recht, aber du kannst dich da nicht einmischen, Ginny muss selbst über Harry hinwegkommen…"
„Aber er braucht sie nicht dazu benutzen, Malfoy eifersüchtig zu machen. Wenn er Probleme mit dem Frettchen hat, soll er ihm einen Imperius aufhalsen."
Hermine seufzte, wiegte sich wieder zur Musik und Ron tat es ihr gleich. Grummelnd ließ er sich in ihre Umarmung ziehen und sie küsste ihn versöhnlich.
Auch Remus und Tonks, die seit kurzem ihre Verlobung bekannt gegeben hatten, tanzten verliebt über Parkett und hatten mit wachsamen Augen die beiden Jungen beobachtet. Da Lupin nun der letzte lebende, väterliche Freund von Harry war, fühlte er sich für ihn verantwortlich.
„Ich finde sie süß", meinte Tonks ehrlich und Remus runzelte die Stirn.
„Ich weiß nicht, ob Harry das Richtige tut, die Liebe kann einen blind machen, und James würde sich im Grabe umdrehen, wüsste er mit wem sich sein Sohn einlässt. Ausgerechnet mit Lucius Sprössling. Es gibt doch noch andere Jungs in der Zaubererwelt", sagte Remus mit besorgter Stimme.
„Vielleicht ist es an der Zeit, sich mit unseren Feinden zu verbünden, Frieden zu schließen, um den Hass und die Angst auszulöschen und den dunklen Lord endgültig zu vernichten. Harry und Draco sind erst der Anfang, einer hoffentlich besseren Welt", schloss Tonks nachdenklich und blickte ihrem Zukünftigen verträumt in die dunklen Augen.
Mrs. Weasley tröstete schweren Herzens ihre Jüngste und es würde ihr nicht leicht fallen, Harry weiterhin neutral zu begegnen, aber sie konnte an dieser Situation leider nichts ändern.
Viele Pärchen schwebten weiterhin übers Parkett und genossen die alte Melodie dieses besonderen Liedes. Genauso wie ein gewisser Gryffindor und Slytherin.
„Lass uns von hier verschwinden", flüsterte der Blonde.
„Was immer du willst", kam Harrys leise Antwort.
„Ich will einen Ort, wo wir ungestört sind, wo es nur uns beide gibt… und alle Zeit der Welt…", fasste Draco seine Wünsche in Worte. Er zog den Dunkelhaarigen aus dem großen Saal und pinnte ihn an die nächst beste Mauer in der Eingangshalle, um ihn ein weiters Mal Besitz ergreifend zu küssen.
„In den Gryffindor- oder in den Slytherinschlafsaal", fragte Draco ungeduldig zwischen den Küssen.
„Ich weiß was Besseres."
Harry fühlte sich unwohl dabei, als er den Blonden in den siebten Stock hinaufführte. Sie erreichten den Gang, mit dem Portrait von Barnabas dem Beklopptem, und Draco hielt versteinert an.
Er kannte diesen Ort nur zu gut, und er hatte sich, während seiner Folterungen geschworen, nie wieder hier her zu kommen. Hass stieg in ihm hoch, Hass auf Voldemort, Hass auf die Todesser und Hass auf sich selbst… und seine Schuldgefühle, gegenüber Harry, drohten ihn zu überwältigen. Aber warum tat Harry ihm das an, hatte seine Bestrafung mit dem Armreifen nicht schon ausgereicht?
Offenbar nicht, der Gryffindor würde ihm seine schrecklichen Handlungen niemals verzeihen und führte ihm seine Fehler auch noch vor Augen.
Unsicher blieb Harry vor der kahlen Wand, die den Raum der Wünsche barg, stehen. War das definitiv Dracos Wille?
Er selbst würde sich eher einen Unverzeihlichen auf den Hals jagen, nach seinen fahrlässigen und gemeinen Ver- und Geboten, dem Blonden gegenüber, als mit ihm ins Bett gehen zu wollen. Mit furchtbar schlechtem Gewissen und einem schmerzhaften Ziehen in der Magengegend, wandte er sich zu dem Slytherin um und ihm wurde noch elender zumute.
Draco kauerte zitternd am Boden und heulte bitterlich. Dicke Tränen flossen seine bleichen Wangen hinab und er schluchzte unkontrolliert. Harry stürzte zu seinem Freund und wollte ihn umarmen, aber hatte er das Recht dazu?
„Bitte, bitte Draco,… es tut mir so leid", stammelte er und wagte es nicht ihn zu berühren.
Doch der Blonde hatte ihm gar nicht zugehört und bat verzweifelt: „Ich wollte das nicht, der dunkle Lord hat mich gezwungen, ich hatte Angst um meine Eltern, er drohte uns alle umzubringen… Bitte, verzeih mir, ich hatte keine Wahl… es tut mir so leid… Ich wollte nicht das Dumbledore stirbt… bitte glaube mir…"
Harry verstand plötzlich Dracos Zusammenbruch und schloss ihn sofort in seine tröstenden Arme. Das Verschwindekabinett hatte sich ja auch im Raum der Wünsche befunden, und nun hatte dieser Gang, in Draco die schlimmen Erinnerungen an das letzte Schuljahr geweckt. Das hatte der Gryffindor nicht beabsichtigt und er wusste nicht, wie er seinen Geliebten von dieser Schuld freisprechen konnte, aber er versuchte es zumindest.
Er verteilte sanfte Küsse auf Dracos Stirn, seine linke Wange und flüsterte behutsame Worte in sein Ohr: „Ich liebe dich mein kleiner Drache,… ich werde dich immer lieben, ganz gleich, was in der Vergangenheit geschehen ist… wir haben beide Fehler gemacht… Ich hätte dich nach Voldemorts Auferstehung nicht wegschicken dürfen, es tut mir so leid. Es ist an der Zeit, dass wir einander vergeben, damit wir uns eine gemeinsame Zukunft aufbauen können."
Der Blonde beruhigte sich langsam und schmiegte sich in Harrys Umarmung.
„Meinst du das ehrlich?", fragte Draco verhalten.
„Ja, Draco, ich vergebe dir", antwortete der Dunkelhaarige und verschloss die leicht geöffneten Lippen seines Freundes. Behutsam küssten sie sich, leckten mit ihren Zungen über die Lippen und schmeckten die salzigen Spuren, die ihre Tränen hinterlassen hatten.
„Ich nehme deine Entschuldigung an und verzeihe dir, ich hätte vermutlich genauso gehandelt oder dich sofort getötet, wäre ich an deiner Stelle, nach dem Turnier, im Krankenbett gelegen", erwiderte die gedämpfte Stimme des Slytherin in ihren Kuss. Daraufhin löste sich Harry mit einem schwachen Leuchten in seinen smaragdfarbenen Augen, das Draco mit Wärme erfüllte.
„Komm, ich habe ein Geschenk für dich, du musst dir nur etwas wünschen…", meinte der Dunkelhaarige schüchtern und zog den Blonden mit auf die Beine.
Aber Dracos Miene blieb ernst. „Zuvor, habe ich noch etwas zu erledigen."
Zielstrebig schritt er dreimal die kahle Wand auf und ab, bis die gewünschte Tür erschien. Er öffnete sie, drehte sich zu Harry um und sagte: „Ich muss noch etwas erledigen und brauche dazu deine Hilfe, da ich ja noch keinen Zauberstab habe."
Verständnislos nickte Harry und folgte ihm neugierig.
Vor ihnen erstreckte sich ein Raum, so groß wie eine riesige Kathedrale, mit Mauern aus alten Gegenständen, die Generationen von Hogwarts-Bewohnern versteckt hatten. Plötzlich erkannte Harry diesen Ort wieder, hier hatte er im letzten Schuljahr das Zaubertränkebuch, des Halbblutprinzen, vor Snape versteckt.
Der Slytherin lief den schmalen Weg entlang, hinter einem gewaltigen ausgestopften Troll wandte er sich nach rechts und blieb ein kurzes Stück später an dem verhängnisvollen Verschwindekabinett stehen.
„Ich möchte es ein für allemal zerstören. Kein Todesser soll dadurch jemals wieder einen Fuß nach Hogwarts setzen." Draco streckte seine Rechte nach Harrys Zauberstab aus und fühlte sogleich das runde Stück Holz in seiner Hand und rief mit hasserfüllter Stimme: „Expulso!"
Der Gryffindor packte den Blonden und riss ihn zu Boden, als das Kabinett in tausend, spitze Holzstücke zerbarst. Dank Harry waren sie nur mit ein paar kleinen Kratzern davon gekommen und betrachteten den Haufen Schutt, des einstmaligen Geheimganges.
Zufrieden richtete sich der Blonde auf, half seinem Retter beim Aufstehen und befreite sie mit einem Zauber von den Staub- und Holzresten. Es fühlte sich gut an, endlich etwas „richtig" gemacht zu haben.
Nun war Harry dran. Zuversichtlich legte er seine Arme um die Taille des Dunkelhaarigen und wollte ihn liebevoll küssen, aber dieser sperrte sich.
„Warte, ich muss hier noch schnell was holen." Harry verschwand nach links und machte bei dem großen Schrank halt. Die Türen knarrten beim Öffnen und er wurde nicht enttäuscht.
Mit einem erfolgreichen Lächeln auf dem Lippen, kam er zu dem Blonden zurück und meinte: „Jetzt können wir gehen, ich habs gefunden."
„Was ist das?"
„Snapes altes Zaubertränkebuch, indem einige, wichtige Zaubertränkeformeln und Zaubersprüche von ihm selbst erfunden oder verbessert worden sind. Vielleicht können sie uns im Kampf gegen Voldemort nützlich sein."
„Woher weißt du denn, ob sie funktionieren?", fragte der Slytherin skeptisch.
Harry senkte seinen Blick und antwortete kleinlaut: „Ich habe damit meine Zaubertränke-Noten bei Slughorn verbessert, weil ich Snapes Anweisungen und nicht die des Buches befolgt habe… und ich habe dich mit einem Fluch von ihm, letztes Jahr am Mädchenklo, fast umgebracht."
Ungläubig starrte Draco ihn mit offenem Mund an und meinte sarkastisch: „Und dann heißt es immer, wir Slytherins sind falsch und hinterhältig. Bist du sicher, dass dich der Sprechende Hut ins richtige Haus gesteckt hat?"
Ein gespielt beleidigter Blick taxierte den Blonden, bevor er von Harry in eine zärtliche Umarmung gezogen wurde und dieser hauchte: „Natürlich, sonst hätte ich deine Aufdringlichkeit schon viel früher ertragen müssen."
Draco wollte etwas darauf erwidern, aber der Dunkelhaarige hatte seinen Mund mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen sofort in Beschlag genommen. Atemlos unterbrach Draco ihr Zungenspiel: „Ich würde einen bequemeren Ort für meinen „Willen" vorziehen und wir machen dann genau hier weiter."
Harry holte sein schlechtes Gewissen erneut ein, ließ es sich aber nicht anmerken und stimmte seinem Freund zu. „Ich weiß einen besseren Raum für… uns."
Sein Magen schmerzte bei dem Gedanken, jetzt mit Draco Sex zu haben. Er schritt schneller in Richtung Tür voran, um einen größeren Abstand zwischen sich und dem Blonden zu bringen.
Alles in ihm sträubte sich gegen Dracos Liebkosungen. Er hatte sie nicht verdient.
Kurz vor dem Ausgang holte ihn der Slytherin ein und fragte keuchend: „Hey, hast du es so eilig, mich ins Bett zu bekommen?"
Wie ein scharfer Dolch schnitten diese Worte in Harrys Gedärme. Fahrig griff er nach der Türklinke, öffnete sie und trat, ohne sich zu seinem Freund umzudrehen, hinaus.
„Schließ die Tür und geh wieder dreimal auf und ab, während du dir einen Raum wünscht, den du für… heute Nacht haben möchtest." Er bemühte sich seine Stimme normal klingen zu lassen und hoffte Draco würde nicht mitbekommen, wie schlecht es ihm erging.
Nie wieder wollte er seinen Freund enttäuschen. Eisern zwang er seine Tränen zurück, atmete tief ein und aus und wandte sich um.
Freude strahlend erblickte er den Blonden vor einer wunderschönen, geschnitzten Holztür.
„Komm", lud ihn dieser, mit geheimnisvoller Stimme, in sein Wunschreich ein.
Der Gryffindor schluckte schwer und folgte seinem Freund. Draco schloss bedächtig die Tür, und Harry wurde alles zuviel. Mit seinen Tränen verschleierten Augen nahm er die prächtige Ausstattung des Zimmers gar nicht wahr. Heulend brach er vor dem Slytherin, der zu ihm herangetreten war, auf seine Knie zusammen.
Außer sich wollte Draco ihn trösten, doch Harry hielt ihn davon ab: „Nein, nicht, ich habe das nicht verdient,… ich habe dich nicht verdient…"
„Harry, was…?"
„Ich habe dich schrecklich behandelt und meine „Macht" über dich schamlos ausgenutzt. Ich war so stur und eingebildet… und habe dich absichtlich verletzt."
Draco wurde bewusst, dass er in der vergangenen Stunde, völlig vergessen hatte, wie unmenschlich ihn sein Geliebter, in den letzten beiden Tagen, behandelt hatte. Wieso war ihm das entfallen?
Wie hatte das passieren können, da er doch so unter Harry gelitten hatte?
Hatte das etwa an seinen überwältigenden Gefühlsausbrüchen gelegen, die ihn mit vollkommenen Glück und echter Liebe erfüllt hatten?
Er hatte den Dunkelhaarigen so sehr gebraucht, mehr noch als die Luft zum Atmen. Aller Kummer war vergessen gewesen…
„Es tut mir so leid", schluchzte der Gryffindor zu seinen Füßen, „ich wollte dich endlich bei mir haben, als Teil meines Lebens… jetzt, da wir uns nicht mehr verstecken müssen und es alle wissen… Ich war so gekränkt und enttäuscht gewesen, wegen deiner Ablehnung…"
Ein Zittern erschütterte Harrys gekrümmten Körper und seine Stimme bebte, als er weiter sprach: „Ich habe dich misshandelt, deine Gefühle mit Füßen getreten und deinen Willen gebrochen. Es steht mir nicht zu, dich um Verzeihung zu bitten, du sollst nur wissen, wie sehr ich es bereue… Ich werde alles tun, was du willst,… mach mit mir was du willst…"
Grob fasste Draco in Harrys widerspenstiges Haar und verspürte keinen Schmerz. Harrys „Macht" über seinen Armreifen war wirklich größer, als der zusätzliche Zauber des alten Aurors, der verhindern sollte, dass Draco den Mitgliedern der guten Seite, kein Leid zufügen konnte.
Genugtuung durchströmte ihn und er konnte sie fühlen – Harrys Angst – die Angst vor seiner Vergeltung. Er bemerkte, wie der Dunkelhaarige den Drang, vor ihm zurück zu weichen, unterdrückte und unterwürfig, auf seinen Knien, vor ihm sitzen blieb.
„Das werde ich!", zischte der Blonde kalt.
