Hey ihr Lieben, nix für ungut, aber hin und wieder ein Review zu den 2000 Aufrufen, die in den letzten 24 Std. über meine Storys gestolpert sind, wäre schön, damit ich weiß, ob ich auf dem richtigen Dampfer bin. Traut euch. Kritik, solange sie human und nicht verletzend ist, ist mir immer willkommen :) Wenn ihr bei DA angemeldet seid, könnt ihr mir auch was zu meinen Bildern dalassen. Sie sind nichts Besonderes, aber es würde mich freuen.
LG
houseghost
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Love against the odds
Kapitel 9
Liebesspiel
Ich kann das Brennen seines Körpers auf mir spüren, zugleich kommen seine Hände auf mich nieder und umfassen innig mein Gesicht. Es treibt mich förmlich in den Wahnsinn, doch damit nicht genug, denn als er in einer fast schon unschuldigen Geste mit seinen warmen Lippen die meinen erkundet, ist es gänzlich um mich geschehen. So fest ich nur kann, vergrabe ich meine Finger in seinem schwarzen Haar und presse ihn an mich.
Zuerst ist unser Kuss unschuldig, obwohl wir uns danach verzehren, uns zu schmecken, denn genau das ist es, was ich will. Mit all meinen Sinnen möchte ich ihn erforschen und immer neue Eigenarten meines Professors entdecken, die er bisher vor mir verborgen gehalten hat.
Langsam wird er ungeduldiger und damit auch ungestümer und so drängt er mit seiner Zunge in meinen Mund. Widerstandslos lasse ich ihn ein, wobei ich ein leises Stöhnen aus den Tiefen seines Seins wahrnehmen kann. Schaudernd ergebe ich mich ihm.
In meinem Unterleib kommt es zu einer Vielfalt an Regungen, die mir ebenfalls neu sind, was nicht alleine daher rührt, dass sich seine Männlichkeit bei jeder seiner Bewegungen hart und unnachgiebig an mir reibt.
Unser Kuss hält an. In seiner Innigkeit möchte ich nicht, dass er jemals endet. Und doch habe ich das Gefühl, bald wahnsinnig zu werden, wenn er nicht aufhört, mich auf diese Art zu reizen, nämlich erwartungsvoll und wild.
Als hätte Snape wieder einmal meine Gedanken entziffert, löst er eine seiner Hände aus meinen wirren Locken und greift zwischen unsere Körper, um in mich einzudringen.
Ich bin inzwischen so benommen, dass ich mir nichts weiter dabei denke. Genau das wollte ich doch, also kommt mir sein Handeln einerseits sehr gelegen, obwohl ich auch zugegeben muss, dass es etwas unerwartet geschieht, schließlich steckt seine Zunge bis zum Anschlag in meinem Hals.
Erstaunt ringe ich nach Luft, während ihm ein wohlwollendes Stöhnen entfährt.
Als er sieht, dass er mich eiskalt erwischt hat, hält er zögerlich inne und legt die Stirn in Falten.
„Alles in Ordnung, Granger?"
In Anbetracht dessen, dass sein bebender Körper nur darauf wartet, sich endlich bewegen zu können, setze ich ein gequältes Lächeln auf.
„Es geht mir gut", erkläre ich leise. „Das kam nur etwas plötzlich."
Niemals hätte ich damit gerechnet, dass er diese ungezügelte Leidenschaft entwickeln würde, doch langsam wird mir klar, was ich nach all den Jahren der Einsamkeit in ihm ausgelöst haben muss.
Dass er durch unsere gemeinsamen Erfahrungen energischer geworden ist und mehr und mehr Gefallen daran findet, mit meiner Hilfe seinen eigenen Körper zu erkunden, ist offensichtlich. In ihm steckt ein unbändiges Verlangen mich auszufüllen, umso mehr überrascht es mich, dass ich so etwas wie Besorgnis aus seiner Stimme herausfiltern kann.
Er zieht die Brauen eng zusammen, seine Lippen werden zu schmalen Schlitzen.
„Wollen Sie … soll ich aufhören?"
Dass er alles andere als das will, ist sonnenklar. Aber ich werte es als Zeichen seines Vertrauens, das er mir entgegenbringt, indem er sich bemüht, sich mir gegenüber anständig zu verhalten, wenngleich es ihm in Anbetracht der Umstände schwer fällt, sich zu zügeln.
Energisch schüttle ich den Kopf. Mir geht es nicht anders als ihm, denn schon spüre ich wieder, wie mein Unterleib auf ihn reagiert.
„Nein. Alles, nur das nicht", hauche ich zu ihm empor.
Zur Untermauerung meiner Worte spanne ich die Muskeln um seinen Schaft an und entlocke ihm damit ein scharfes Zischen.
Einmal mehr senkt er sein Gesicht auf mich herab und umschließt meinen Mund mit seinen warmen, bebenden Lippen.
Es fühlt sich derart gut an, ihn so zu erleben, dass ich mich nicht länger zurückhalten kann und mich unter ihm bewege. Für einen Moment versteift er dabei seine Haltung, dann kommt er mir begierig entgegen.
Unsere Körper arbeiten im Einklang, meine Hände erkunden fasziniert die Spannungen der Muskulatur in seinem Rücken. Von Lust ergriffen kralle ich meine Finger in seine Pobacken, um ihn so innig wie nur irgend möglich an mich zu ziehen.
Snape wirft mir einen eigenartigen Blick zu, der mich für einen kurzen Moment daran erinnert, wer er wirklich ist. Als ich ihm aber ein verschmitztes Lächeln zuwerfe, rollt er lediglich mit den Augen und fährt fort, mich hemmungslos zu nehmen.
Mit jeder seiner Bewegungen wird er gezielter und bringt mich neuen Erfahrungen und Gefühlen näher, bis wir schließlich gemeinsam den Höhepunkt erreichen und erschöpft aufeinander liegen.
Etwas wie das hätte ich mir nie erträumt. Zwar fand ich es schön, meine ersten sexuellen Gelüste mit ihm auszuleben, doch nachdem wir derart miteinander verschmolzen sind, glaube ich nicht, dass es noch mehr geben kann als das.
Nachdem sich seine Atmung etwas beruhigt hat, rollt er sich von mir und schnappt sich die Bettdecke, um uns damit zuzudecken. Sichtlich entspannt liegen wir wie zwei Löffel eng aneinander gekuschelt in seinem Bett und schlafen endlich ein.
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Früh am Morgen, als ich zufrieden in seinem Beisein aufwache, spüre ich, dass sich etwas Hartes gegen meine Rückseite drückt.
Ich öffne die Augen und blinzle, da sehe ich sein Gesicht über mich gebeugt, mit einem unbeschreiblichen Blick darin, der besagt, dass er noch immer damit kämpft, was letzte Nacht geschehen ist.
„Morgen Professor", murmle ich mit einem flachen Grinsen auf den Lippen.
Er brummt lediglich. Dann legt er den Kopf zurück aufs Kissen und lässt seine Hand unter meinen Sweater gleiten, der noch immer meinen Oberkörper vor ihm verhüllt.
Durch den dünnen Stoff meines T-Shirts fängt er langsam damit an, meinen Bauch zu streicheln, ehe er sich mit seinen Fingerspitzen nach oben tastet.
Ein Schauder durchfährt mich. Es ist genau genommen das erste Mal, dass er von sich aus den Versuch unternimmt, sich mir zu nähern.
Da ich das Teil sowieso am liebsten loshaben möchte, um voll und ganz in den Genuss seiner nackten Haut auf meiner zu kommen, wende ich nichts dagegen ein. Dennoch erfasst mich ein seltsames Gefühl dabei, als mir bewusst wird, dass er der erste Mann ist, der mich gänzlich nackt zu Gesicht bekommen soll. Und das, obwohl wir so hemmungslos miteinander geschlafen haben.
Er ist so empfindsam, was das Verhalten von Menschen angeht, dass er sofort spürt, wie sehr es in mir arbeitet, also rollt er mich auf den Rücken und sieht mich an, als würde er auf eine Bestätigung meinerseits warten, die es ihm erlaubt, mich auszuziehen.
Kaum merklich nicke ich. Ich brenne darauf, seine Haut auf meiner zu spüren. Außerdem kann ich es ihm nicht verwehren, mich ebenfalls nackt zu sehen, nachdem er bereit war, dasselbe für mich zu tun.
Seine Hände schlüpfen unter mein T-Shirt und schieben es mitsamt dem Sweater über meinen Kopf.
Ich komme ihm entgegen. Und so befreien wir mich gemeinsam von meinen letzten Hüllen, bis ich splitterfasernackt vor ihm liege.
Mit einem ernsten Ausdruck auf seinem Gesicht beugt er sich zu mir hinab und drückt mir eine Reihe sanfter Küsse auf die Brüste und den Bauch.
Schaudernd schließe ich für einen kurzen Moment die Augen. Meine Beine beginnen ungeduldig zu zittern. Snape aber lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen und setzt langsam mit seinen Fingern, der Zunge und den Lippen seinen Weg über meinen Körper fort, bis hin zu meiner Mitte. Das Prickeln auf meiner Haut ist unbeschreiblich.
Als er dann die Innenseite meiner Schenkel erreicht hat, wird mir ganz warm. Ungestüm versenke ich meine Hände in seinen schwarzen Strähnen.
Ich spüre seine Finger auf meinen Hüften, die sich beständig meinem Intimbereich nähern. Sanft fährt er mit ihnen über meine Haut, dann taucht er mit Zweien in meine feuchte Mitte ein.
Scharf Luft holend klemme ich meine Unterlippe zwischen die Zähne. Aus den Augenwinkeln kann ich nun wieder sein konzentriertes Gesicht erkennen. Er schluckt und beginnt damit, mich zu streicheln, sodass mein ganzer Körper voller Erwartung bebt.
Ein paar Mal beugt er sich mit einem Blitzen in den Augen hinab und drückt mir Küsse auf meine vibrierenden Wände. Dann hört er plötzlich auf und zieht sich zurück.
Beinahe flehend sieht er mich an und öffnet den Mund, um zu sprechen: „Miss Granger … Haben Sie etwas dagegen, wenn ..."
Eifrig schüttle ich den Kopf. Sein Ausdruck und auch seine raue Stimme verraten mir deutlich, dass er mich mit seinem eigenen Körper ausfüllen möchte, also kralle ich mir eine Handvoll seiner schwarzen Strähnen und ziehe ihn zu mir.
Schwungvoll platziert er sich auf mir und gleitet mit einem einzigen Stoß in mich hinein.
Die plötzliche Vereinigung unserer sehnsüchtigen Körper entlockt uns beiden lautstarke und wohlige Geräusche.
Nicht lange darauf werden seine Bewegungen ungezügelter und schneller, wobei mir erst so richtig in den Sinn kommt, wie kurz er davor stand, sich selbst zu verlieren, während er mich liebkost hat.
Ich grabe meine Nägel fest in seine Schultern und lasse mich von ihm bis zum Höhepunkt reizen.
Ein Schauder durchfährt seinen Körper, als er mich dabei beobachtet, wie ich mich ihm willig hingebe.
Im nächsten Moment legt er den Kopf in den Nacken und stößt seinen Samen in mir aus, gefolgt von einem tiefen Grollen aus seiner Kehle.
Sein Haar ist nass vom Schweiß. Die Anstrengungen der vergangenen Nacht stecken uns in den erschlafften Gliedern, doch es gibt keinen Zweifel, dass diese Erlebnisse zu den bedeutendsten in unserem Leben gehören.
Innig schmiegen wir uns ein weiteres Mal aneinander, um die letzten Züge unserer unerwarteten Zusammenkunft auszukosten, denn obwohl ich das Gefühl habe, dass es ewig so weitergehen könnte, wissen wir beide, dass wir nicht mehr lange hierbleiben können. Ich muss zurück in meinen Turm, bevor die Jungs noch einen Suchtrupp nach mir losschicken. Und er? Er muss das tun, was er immer getan hat, bevor ich mich dazu entschlossen habe, die Gründe für mein eigenartiges Verhalten ihm gegenüber zu erforschen.
