Disclaimer:

Im Grunde gehört alles JK Rowling, abgesehen von ein paar Charakteren die meiner Phantasie entsprungen sind. Ich verdiene hieran keinen Cent.

Positive Kritik ist ebenso erwünscht wie negative. Ersteres macht den Autor aber glücklicher. Seit aber bitte nicht ganz so streng, ich mach das noch nicht lange.

Was gibt es sonst noch?

Stimmt! Paring, Summary, Warnungen.

Also. Paring Harry/Remus,

die Folge: Slash-Warnung! Und wo wir grade dabei sind,

Ich hole einen meiner Lieblingscharaktere zurück. Finde es gar nicht fein, das Jo ihn hat sterben lassen.

Und als letztes die Summary! (Kann ich so was überhaupt?)

Ein Versuch ist es wehrt!

Harrys Ferien und auch das neue Schuljahr werden kein Zuckerschlecken. Angriffe, Tote, Überraschungen und Gefühle warten auf ihn.

Zu den Reviews:

Azura-Fei-Long:

Vielen dank für dein Review. War ja eine Menge an Kritik, aber ja größen Teils begründete.

Mit dem Raum der Wünsche, ich habe die Stelle dann doch gefunden und es verbessert. Ich muss meine Vorstellung wirklich aus einer anderen FanFiction haben. Welche weiß ich aber leider auch nicht mehr.

AU Muss man extra drüber schreiben? Ich dachte eigentlich alle FanFictions wären irgendwo AU, denn ich bezweifele doch sehr das einer von uns genau den Sachverhalt so trifft, wie ihn Jo weiterführen wird. Vielleicht in eineigen Punkten aber ganz sicher nicht 100ig. Wäre auch ein Wunder. Aber gut. Ich werde es drüberschreiben.

Sicher hast du Recht. Cho und Marietta sind nicht in Harrys Jahrgang. Himmel wo war ich da nur? Hab sie rausgenommen aus der Aufzählung.

Scotts Aussprache mit da…mit ist ein Dialekt? hab was dazu gelernt. Aber warum sollte er nicht grade zufällig aus der Ecke kommen, wo man das sagt. Sachen gibt es das glaubt man gar nicht.

Das mit der Zeilenschaltung ist keine Absicht. Ich schreibe den Text einfach so zusammenhängend und finde wenn dann als Nachsatz steht,… meinte Harry, oder Ähnliches ist es klar wer was sagte. Falls sich deine Anmerkung auf den Dialog per Telegate Bezieht gebe ich dir Recht. Hab das geändert. War mein Fehler und wird „Hoffentlich" nicht wieder vorkommen.

Das Animagi das Plural von Animagus ist war mir klar. Harry meint in seinem Satz allgemein die Verwandlung in ein Tier. Also das Fach Animagi, was ja seine Verwandlung beinhaltet und von meinem Verständnis her ist es dann richtig.

Das mit der Tür ist ganz einfach zu erklären. Die Türen zu den Klassenräumen gehen Pünktlich zum Unterrichtsbeginn auf, ob der Lehrer nun da ist oder nicht. Deshalb können die Lehrer auch nach ihren Schülern durch die Tür stürmen. (Aus dem ersten Film die Szene mit Snape im Tränkeunterricht.)

Hannah und der Werwolf. Sie meint einen verwandelten Werwolf. Immerhin geht es um die im Unterricht. Und als Werwolf hat sie Remus noch nie gesehen.

Und last but not least die Vorstellungsrunde! Ich kenn das bei mir aus der Schule so, das man den Namen noch mal nennt. Es hat keine tiefere Bedeutung.

Heimess: Auf Harry und Remus kommt noch die ein oder andere Schwere Phase ihrer Beziehung zu. Mehr sag ich dazu erst einmal nicht.

AngieMaus: Du ließt nur Slash storys? Wow. Na ja. Kann ich irgendwie verstehen. Bi mittlerweile auch ganz begeistert davon.

Harry spielt schon die Hauptrolle in der Geschichte. Hätte ich wohl dazu erwähnen sollen. (verlegen drein schau)


So nun noch eine kurze Warnung und dann geht es weiter. Viel Spaß.

!WARUNG! L E M O N !WARNUNG ENDE!

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 8

Harry lächelte vorsichtig. Seine Mutter war wirklich eine gerechte Frau gewesen. Allerdings, dass sein Vater angefangen hatte an Remus zu zweifeln versetzte ihm einen kleinen Stich. Er war sich sicher. Er würde nie an Remus zweifeln. „Du machst das hervorragend", flüsterte der. „Schön das es dir gefällt und ich dir helfen kann", meinte Harry und küsste sanft den Rücken seines Freundes. Sie schwiegen den Rest der Zeit und irgendwann merkte Harry das Remus eingeschlafen war. Vorsichtig legte er ihm eine Decke über und gab ihm noch einen leichten Kuss. „Bis heute Abend."

Unter dem Schutz des Umhangs kletterte er ein paar Minuten später aus dem Tunnel. Am See lagen Ron und Hermine, genau an der Stelle die als einzige so dicht bewachsen war, dass man sie nicht so einfach einsehen konnte und küssten sich innig. Vorsichtig schlich er zu ihnen, aber die beiden waren auch viel zu sehr mit sich beschäftigt um auf ihre Umgebung zu achten.

Er kniete sich hinter sie und fragte dann leise: „Darf ich auch mal Hermine?" Wie vom Blitz getroffen fuhren die beiden auseinander und sahen sich entsetzt um und Harry konnte den Lachkrampf nicht mehr unterdrücken. „Eure Gesichter solltet ihn nun mal sehen", gluckste er halb unter dem Umhang versteckt. „Oh Harry!" fuhr Hermine ihn an. „Entschuldige. Ich konnte einfach nicht widerstehen und hier ist die einzige Stelle an der ich den Umhang abstreifen kann, ohne gesehen zu werden." Hermine sah ihn noch kurz wütend an, fing dann aber auch an zu lachen. „Tu das nie, nie wieder, du Lausebengel!" Harry kicherte verhalten und sah, dass auch Ron etwas blass war. „O.K. Versprochen. Ich lass euch auch allein! Und Ron, das war ein Scherz, mit dem Kuss." Schnell verstaute er den Umhang in seiner Schultasche und spazierte Richtung Schloss.

Dabei nahm er aber einen Umweg am Waldrand entlang zum Quidditchfeld rüber, wo er unter den Torstangen drei Gestalten sah. Neugierig wie er war, schlich er unauffällig auf sie zu. Es waren Saphira, John und Linnéa. Sie saßen in friedlicher Eintracht beieinander und unterhielten sich lebhaft. Verstehen konnte Harry auf die Entfernung hin aber kein Wort. Es sah irgendwie seltsam aus. Eine Gryffindor und eine Ravenclaw, das ging ja noch, aber dann ein Slytherin dabei ohne Streit, laute Worte oder gar gezogene Zauberstäbe? Die Welt war wirklich verrückt. Auch wenn die drei Freunde waren. Plötzlich sah Saphira ihn an. „Scheiße!" fluchte Harry und hob freundlich die Hand zum Gruß. Das Mädchen nickte ihm zu und winkte ihn herüber. Harry sah sich kurz um ob er auch wirklich gemeint war. Aber da hinter ihm keiner war setzte er sich in Bewegung.

„Hi!" grüßte er sie. „Hi Harry. Ganz allein?" fragte Saphira. „Ja. Warum auch nicht", meinte er. „Willst du dich nicht setzten?" fragte John und deutete auf den freien Platz zwischen Saphira und Linnéa. Harry sah ihn kurz verwundert an und ließ sich dann ins Gras fallen. Ein Slytherin bat ihn, Harry Potter, sich zu setzten. Die Welt war nicht nur verrückt, sie war total bescheuert. „Stimmt was nicht?" fragte die Ravenclaw schmunzelnd. „Nein, nein. Alles o.k.", log Harry. „Wo sind denn deine Freunde Ron und Hermine?" fragte dann seine Hauskameradin Saphira. „Am See. Genießen die Sonne." „Und das Geknutsche dabei ist dir auf die Nerven gegangen", stellte das Mädchen zu Harrys Überraschung fest.

„Wie... woher weißt du das sie...", begann er wurde aber von Saphiras Lachen unterbrochen. „Man sieht den beiden an, dass sie bis über beide Ohren verliebt sind. Da muss man sie nur ein paar Minuten beobachten. Und den Rest denk ich mir einfach." Harry nickte und sah die drei der Reihe nach an. Es war irgendwie seltsam. Drei Schüler aus drei verschiedenen Häusern so friedlich beisammen. „Ich hab den Eindruck dich stört irgendwas?" meinte Linnéa nachdenklich. „Mich? Nein. Mich stört nichts", erklärte er. „Himmel allein mit einem Slytherin, der eine Gryffindor und eine Ravenclaw auf seiner Seite hat. Ich werde mich hüten und hier die Wahrheit sagen", sagte er stumm zu sich selbst.

„Lin. Harrys Problem ist doch wohl eindeutig", meinte John. „Echt? Seit wann kannst du Gedanken lesen, Jonny", gab sie zurück. „Dazu muss man nicht Gedankenlesen können. Dazu muss man einfach nur ein bisschen Nachdenken. Ich dachte genau das können die Ravenclaws besonders gut. Aber sei's drum. Dieses wunderschöne grüne Hausemblem ist Harrys Problem. Genau gesagt das, in Zusammenhang mit euren. Es passt einfach nicht."

Harry war erstaunt wie locker der Junge das sagte. „Also im Klartext der Häuserstreit", meinte Saphira. „So weit war ich dann doch schon Saphi. Aber danke", feixe die Ravenclaw „Gern geschehen Lin", schmunzelte Saphira. Harry schüttelte leicht den Kopf. Irgendwas stimmte ihr absolut nicht. Die drei benahmen sich echt seltsam.

„Seit wir denken können spielen wir zusammen, Harry. Seit 16 Jahren hocken wir aufeinander. Wir sind zwar nicht Blutsverwandt, aber wir sind wie Geschwister füreinander. Und Blut ist nun mal dicker als Wasser. Deshalb interessiert uns der Häuserstreit nicht die Bohne. Wir werden uns nie gegenseitig verfluchen, oder so fertig machen", meinte Linnéa. Harry nickte. Ja so was hatte John ja auch schon in Verteidigung erwähnt. Das sie sich da so nahe standen war kein Wunder. „Schwer zu verstehen, was?" meinte die Ravenclaw. „Nein. Nein eigentlich nicht. Nur ihr solltet euch in Acht nehmen vor gewissen Leuten. Die könnten das nicht so locker sehen", antwortete er und beobachtete Malfoy, der direkt auf sie zu kam.

„Potter!" zischte er. „Was gibt's, Malfoy?" fragte Harry gelassen. „Wir haben noch eine Rechnung offen." Der schwarzhaarige tat, als wenn er nachdachte. „Stimmt. Du hast einen meiner Freunde bedroht. Und ich warne dich, solltest du oder sonst wer aus deinem Club Remus auch nur ein Haar krümmen, werde ich dich persönlich ins Jenseits befördern." „Das ich nicht lache. Der Werwolf hat nichts anderes verdient." „Verpiss dich du nervst", seufzte Harry und sah demonstrativ zur Seite. „Du hast meinen besten Umhang ruiniert und ich erwarte eine Entschuldigung." Harry konnte sich vor lachen dann doch kaum halten. „Wovon träumst du eigentlich nachts? Als wenn das dich reichen Schnösel stören würde. Und außerdem hast du ja wohl angefangen. Ich werde mich sicher nicht entschuldigen", meinte Harry. Die anderen in der Runde sagten nichts dazu. Plötzlich sah er sich dem Zauberstab von Malfoy gegenüber.

„Tue es. Verfluch mich. Und dann erzähl allen, dass du es geschafft hast Harry Potter einen Fluch aufzuhalsen, während er völlig wehrlos auf dem Boden gesessen hat und nicht mal die Chance hatte sich zu verteidigen. Das ist doch eine tolle Leistung. Dein Vater wäre sicher Stolz auf dich", grinste Harry ihn an. Ihm war klar dass er den Blonden damit provozierte, aber das war ihm egal. Denn im Gegensatz zu Malfoy sah Harry McGonagall auf sie zukommen. Malfoy funkelte ihn böse an. „Steh auf!" zischte er. „Warum?" „Du sollst aufstehen", blaffte er ihn an. Harry zuckte mit den Schultern und tat es. „Und jetzt zieh deinen Stab." „Sicher nicht Malfoy. Ich habe keine Lust auf ein Duell gegen dich", meinte Harry gelassen.

„Ich hab gesagt zieh deinen Stab!" „Mister Malfoy!" fauchte McGonagall hinter dem Blonden der kurz erbleichte und Harry dann mit seinen Blicken erdolchte. „Sie kommen auf der Stelle mit!" Harry warf dem Blonden ein gehässiges Lächeln zu und setze sich dann wieder, während seine Hauslehrerin den Blonden vor sich laufen ließ.

„War das grade fair?" fragte John. „Er hat es auf mich abgesehen seit wir hier zur Schule gehen. Immer wieder versucht es dafür zu sorgen, dass ich von der Schule fliege. Wegen ihm hab ich schon einige Strafarbeiten aufbekommen. Es wird an der Zeit das er mal eins drüber bekommt." „Rache ist süß!" meine Linnéa grinsend und Harry stimmte ihr nickend zu.

„Kommt, wir gehen hoch zum Abendbrot. Es ist gleich schon halb sieben", meinte John. Harry warf einen Blick Richtung See, entschloss sich dann aber seinen Freunden die Zeit für sich zu gönnen und folgte den dreien hoch zur Schule. In der Halle war schon eine Menge los und viele sahen sich flüsternd um, als Harry mit ihnen die Halle betrat. „Oh. Oh Harry. Nun hast du eine Welle von Gerüchen losgetreten", grinste Saphira. „Nicht mein Problem. Gerüchte bin ich gewohnt", meinte er und ließ sich auf seinem Stammplatz am Tisch fallen. Ron und Hermine kamen kurze Zeit später rein und sahen ihn schuldbewusst an.

„Nein. Vergesst es gleich. Ihr seid zusammen. Es ist O.K. Macht euch keine Vorwürfe", sagte er und wandte damit gleich jede Entschuldigung ab. Seine Freunde schmunzelten nur scheu und gaben sich einen flüchtigen Kuss. Sehnsüchtig dachte Harry an Remus und beschloss, sofort nach dem Essen zu ihm zu gehen. Ganz egal ob ihn dann jemand vermissen würde.

„Ich bin bei meinem Wölfchen, wenn mich jemand sucht", flüsterte er Hermine zu, die neben ihm saß. Er blieb noch einen Moment sitzen und sagte dann, er müsste sich noch mal die Beine vertreten. Draußen warf er sich am See seinen Umhang über und schlich zur Weide. Es war zwar um diese Zeit niemand da, aber es war sicherer so. Er traf auf niemanden, und so war es ein leichtes, unbemerkt in den Geheimgang zu kommen. Nicht auszudenken wenn einer den Stock bemerkte, der scheinbar in der Luft schwebte.

„Hi", flüsterte Harry, als er ins Schlafzimmer der Hütte kam. Zu seinem Erstaunen war hier alles mit Kerzen drapiert. Remus kniete auf dem Boden und zündete grade die letzte an. „Da warst du glatt schneller als ich", meinte Remus lachend. Harry ging zu ihm rüber, legte seinen Umhang und die Tasche auf den Stuhl und küsste den Mann sanft im Nacken. Der Ältere drehte sich um, zog Harry zu sich ran und beide versanken in einem, nach sehr viel mehr lechzendem Zungenkuss.

„Fühlst du dich dafür den schon fit genug?" hauchte Harry seinem Remus ins Ohr. „Es ist schon viel zu lang her", flüsterte dieser zurück und zog Harry aufs Bett. Das ließ sich der junge Gryffindor nicht zwei Mal sagen und verwickelte den Älteren wieder in einen Kuss. Das Essen hatten sie beide schon längst vergessen.

Sanft stubbste Harry Remus Zunge an und forderte sie zu einem Duell heraus. Dabei vergrub er immer wieder seine Hände in Remus Haaren und brachte sie in eine mindestens ebenso große Unordnung, wie seine eigenen von Natur aus waren. Währenddessen tat Remus sein Bestens, um diese bei Harry noch zu vergrößern.

Die Küsse wurden immer fordernder und Harry begann schnell und geschickt Remus das Hemd auszuziehen. Er spürte nur zu deutlich wie seine Hose enger und das Kribbeln stärker wurde. Remus hatte Recht, es war zu lange her.

Der war grade dabei Harry langsam das Hemd aufzuknöpfen und jede neu freigelegte Stelle mit Küssen zu bedecken. „Remus", keuchte Harry, als der begann an seinen Brustwarzen zu saugen. Grinsend tauchte der über Harrys Geicht auf und küsste ihn erst auf den Mund und wanderte dann über die Wange hin zum Ohrläppchen und den Hals entlang, während er versuchte Harrys Hose zu öffnen. Der gab sich seinem Geliebten vollkommen hin. Jede Berührung, jeder Kuss brachte ihn mehr und mehr um den Verstand. Harry hob leicht den Hintern, damit Remus ihn seiner störenden Beinkleider entledigen konnte. Dann mit einem Schwung zog Remus ihn über sich. „Nun bist du dran", flüsterte der ihm zu und Harry nickte. Auch er ließ seine Lippen erst über den Mund des Mannes und dann über den Hals zu dessen Brustwarzen und dann ganz sachte zu dessen Bauchnabel wandern. Remus seufzte immer wieder leise auf.

Mit den Zähnen öffnete Harry dann den Knopf der Hose und den Reißverschluss. „Bei Merlin", keuchte Remus plötzlich, was Harry zum Kichern brachte. „Na warte", bekam er als Nächstes zu hören und fand sich in Sekunden unter dem Älteren wieder. „Hey. Ich bin aber noch... ahhhh... ohh... Remuuuus." Der Ältere war nach unten hin abgetaucht und umspielte mit der Zunge die Spitze von Harrys Glied und leckte begierig die sich bildenden Lusttropfen ab. Dann küsste er sich über den Bauch des Jungen langsam wider nach oben. Harry sah ihn begierig an und entfernte dann mit seinem Stab Remus Kleider. „Alles andere würde mir zu lange dauern", keuchte er verhalten.

Remus leckte sich die Lippen und verwickelte Harry erneut in Küsse, während er ihn behutsam weitete und auch Harry hatte auch eine Beschäftigung gefunden die Remus Vorsicht hart auf die Probe stellten. Er umspielte mit seinen Fingern Remus Männlichkeit an Stellen, die mehr als nur empfindlich darauf reagierten. Harry war unglaublich zärtlich dabei und jede Berührung des jüngeren Trieb Remus in den Wahnsinn, was auch Harry bemerkte. Er nahm die sich bildenden Lusttropfen mit den Fingern auf und leckte sie genüsslich ab, da Remus sich grade unter seiner Berührung wand und mit dem Küssen aufgehört hatte.

Schnell hatte er das Gleitmittel zur Hand und Harry grinste ihn spitzbübisch an, als er etwas davon auf dessen Hand laufen ließ. Sekunden danach wusste Remus auch wieso. Harry verrieb die Flüssigkeit nicht einfach, er spielte noch intensiver mit der Hand an der Spitze und schob die Vorhaut immer wieder vor und zurück. „Himmel Harry", keuchte Remus auf, was den Jungen zum Lachen brachte. „Gefällt dir das?" „Ich wusste doch dass du ein Lausebengel bist", stöhnte er und drückte Harry mit beiden Armen an die Matratze. „Nur, wenn du so weitermachst hast du nichts mehr davon."

Sanft aber bestimmt drang er in den Jüngeren ein und bewegte sich keinen Millimeter, mehr um seinetwillen, als Harry zu liebe der heftig aufgekeucht hatte. Er brauchte etwas um sich wieder voll unter Kontrolle zu bringen und nur langsam begann Remus sich zu bewegen. Harry hatte ihn mit seinen Spielchen wirklich viel zu weit getrieben.

Harry schwanden die Sinne unter dem was Remus da tat. Er hatte ihm nicht wehgetan, es war mehr die Überraschung die ihn hatte aufkeuchen lassen. Immer wieder sah er Sterne, wenn Remus diesen Punkt traf und halb wahnsinnig vor Erregung keuchte er: „Schneller. Bitte!" Noch mehr Sterne sehend stöhnte er mit Remus um die Wette. Harry wollte es voll auskosten und hielt sich so lang es ging zurück, während Remus fast wahnsinnig wurde. Zur Erleichterung des Älteren spürte er dann aber wie Harry sich verkrampfte und der warme Saft der Liebe sich zwischen ihnen verteilte. Erst jetzt ließ er seinen Gefühlen freien Lauf.

Schwer atmend sank er neben Harry ins Bett und gab ihm einen leichten Kuss auf die Wange. „Das war Wahnsinn", flüsterte er ihm ins Ohr. „Oh ja. Der totale Wahnsinn", hauchte Harry zurück und kuschelte sich eng an seinen Geliebten. Remus flüsterte einen Reinigungsspruch, zog ihnen dann die Decke über und nahm Harry in den Arm und schlief überglücklich ein. Ja, sein Engel war einfach Unglaublich.

Am nächsten Morgen wurde Harry von einem sanften Kuss geweckt. „Hmmm. Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt das ich dich liebe?" flüsterte der Jüngere. „Hast du, aber ich höre es trotzdem immer wieder gern." Harry rutschte etwas höher und küsste Remus zärtlich auf den Mund. „Wie spät ist es?" fragte er. Remus seufzte leise auf und sah auf die Uhr. „Ach du scheiße. Halb zehn!" keuchte er und sprang auf. „Geh besser hoch, sonst suchen sie dich noch." „Nie hab ich meine Ruhe. Alle machen sich ständig Sorgen um mich. Als wenn ich nicht auf mich aufpassen könnte", murrte der Jüngere und sammelte seine Kleider zusammen. „Ich weiß das ist hart. Aber… ich will nicht, dass du Ärger bekommst." „Weiß ich doch und du hast ja auch Recht. Ich bin nun mal der Retter der Welt und wer will schon verantworten, dass ich sterbe ehe Voldemort tot ist." Remus, der sich auch angezogen hatte sah ihn entsetzt an. „Harry. Ich sehe in dir doch nicht den Retter der Welt. Das habe ich noch nie. Du warst für mich immer James Sohn und jetzt bist du mein… Lebensgefährte und James Sohn. Und auch wenn du Voldemort besiegt hast, werde ich dich beschützen und auf dich aufpassen. Du denkst doch wohl nicht, dass ich das hier nur tue, wegen dieser Prophezeiung?"

Harry schmunzelte Remus an. „Hey. Beruhig dich. Das weiß ich doch. Aber es gibt genug Menschen die mich eben nur als das sehen. Aber… ich bin dein Lebensgefährte? Das klingt ja richtig süß." Damit schubste er Remus aufs Bett und setzte sich auf seinen Schoß. „Bekommt dein Lebensgefährte denn auch noch einen Kuss?" „Aber sicher", flüsterte Remus und zog ihn zu sich ran. Nach unzähligen innigen Küssen stand Harry dann schweren Herzens auf. „Wenn ich jetzt nicht gehe, sind wir heute Abend noch hier." Remus stimmte ihm schweren Herzens zu und brachte ihn noch zur Weide, wo sie sich mit einem Zungenkuss verabschiedeten und Remus Harry schwor, dass sie sich diesen Monat auf jeden Fall noch mal sehen würden.

Im Schloss warf er einen Blick in die Große Halle. Dort herrschte schon Hochbetrieb, aber da er noch unter seinem Tarnumhang versteckt war, schlich er erst einmal hoch in den Turm. In einer Ecke hinter einer Rüstung, ließ er ihn dann fallen und verstaute den Tarnumhang in seiner Tasche, um dann ganz locker zum Portrait zu spazieren. „Wo kommst du denn her?" fragte die Fette Dame verwundert. „Ist doch egal. Mitternachtstraum!" „Wenn du das meinst", sagte sie und schwang auf. Hier waren nur ein paar Erstklässler die ihn kurz anstarrten und dann zu flüsterten begannen. „Himmel. Man sollte meinen nach zwei Wochen Schule hätten sie sich an mich gewöhnt", stöhnte er und ging rauf in seinen Schlafsaal wo alles ruhig war. Seinen Umhang packte er dann in den Koffer und beschloss erst mal duschen zu gehen. Es war schon weit nach zehn als er fertig war. Die Betten seiner Schulkameraden waren verwaist. Nur an seinem und an Rons waren die Vorhänge noch zugezogen. „Hey Ron, lang genug…", weiter kam Harry nicht. Nicht weil das Bett seines Freundes leer war. Eher, weil darin eine Person zu viel lag. Und diese eindeutige Position, in der Ron mit Hermine verschlungen war, sagte Harry deutlich, dass er grade störte. Sehr störte, sogar.

Er spürte deutlich wie ihm das Blut ins Gesicht schoß. „Oh Scheiße!" fluchte er gedanklich. Eine Entschuldigung murmelnd flüchtete er aus dem Schlafsaal, durch den Gemeinschaftsraum runter in die Große Halle, wo die letzten sich grade ein paar Brote machten. Harry wollte sich grade einen Toast schnappen, als das Frühstück verschwand und die Tische aussahen als hätte nichts darauf gestanden. „Na toll", seufzte er und warf vorsichtig einen Blick zum Lehrertisch. Der einzige der in seine Richtung sah war Scott. Spontan beschloss er in die Küche zu gehen. Bis zum Mittag würde er es ohne Frühstück nicht aushalten.

Dobby sprang sofort auf ihn zu, als er die Küche betrat. „Harry Potter, Sir. Das ist aber eine Überraschung das er Dobby besuchen kommt." „Hi Dobby. Wie geht's?" Harry fragte anstandshalber, um es nicht so aussehen zu lassen, als sei er nur wegen des Essens hier. „Danke, gut. Und Wie geht es Harry, Sir?" „Danke mit geht es gut. Ich bin nur etwas hungrig. Ich habe das Frühstück total verpennt und kam ne Minute zu spät." Der Hauself grinste begeistert. „Harry Potter soll sich setzen Dobby holt ihm ein Frühstück. Möchte Harry Potter Tee?" „Eh… Wenn ihr noch was habt, gern. Aber mach dir keine Umstände wegen mir!" bat der Gryffindor und setzte sich auf einen Stuhl. „Dobby macht sich nie Umstände. Dobby liebt die Hausarbeit.", piepste der Elf und verschwand.

„Was machst du denn hier, Harry?" Der Gryffindor fuhr herum. Scott stand in der Tür und lächelte ihn an. „Eh… ich… ich besuche einen Freund", antwortete er. „Und holst dir nebenbei ein Frühstück?" Harry sah verlegen zu Boden, leugnen war aber nicht möglich, da Dobby im selben Moment mit einem Tablett um die Ecke kam. „Dobby tut es furchtbar leid, dass Harry Potter so lange warten musste." „Schon gut Dobby. So lang war es nicht. Danke dir!" meinte er und nahm sich eines der Sandwiches. „Oh Professor Scott, Sir. Was kann Dobby für sie tun?" „Nichts!" meinte der Lehrer nur knapp. Harry sah ihn verwundert an und musste kurz an Hermine denken, was sie dem Lehrer nun für einen Vortrag gehalten hätte.

„Dobby. Wie geht es Winky?" erkundigte Harry sich. „Oh. Winky geht es besser, Sir. Sie hat sich an ihren neuen Herren gewöhnt und trinkt auch nicht mehr!" „Das freut mich für sie. Richtest du ihr bitte Grüße von mir aus?" „Das macht Dobby gern Sir. Harry Potter muss Dobby aber entschuldigen, er muss sich um das Mittagessen kümmern." „Sicher Dobby. Ich will ja nicht schuld sein, wenn es heute Mittag nichts gibt. Danke für das Frühstück. Meine Rettung in der Not." „Dobby hilft Harry Potter immer gern. Denn Harry Potter hat Dobby schließlich befreit", fiepte der Elf ehe er mit einer Verbeugung verschwand. Harry konnte darüber nur lachen. Er nahm sich noch zwei Sandwiches und trank den Tee aus, um dann zu gehen.

„Wie meint der Elf das, du hast ihn befreit?" fragte Scott der immer noch in der Tür stand. „So wie er es sagte. Ist eine lange Geschichte", antwortete er. „Wie kannst du einen Elfen befreien?" „Indem ich seinen ehemaligen Herren austrickse, sodass dieser ihm Kleidung schenkt. Aber wie gesagt das ganze ist sehr viel komplizierter als es sich so anhört. Und ich habe noch einige Schularbeiten zu machen. Vielleicht erzähl ich es ihnen ein anderes Mal." Damit drückte Harry sich an seinem Lehrer vorbei. Aber er wollte nicht rauf in den Turm gehen. Die Peinlichkeit mit Hermine und Ron saß ihm immer noch in den Kochen. Er würde garantiert rot wie eine Tomate werden, wenn er ihnen jetzt unter die Augen trat. Also entschied er sich für einen Besuch bei Hagrid.

„Hi, Harry. Das ist ja eine Überraschung", freute sich der Halbriese. „Hi Hagrid!" Fang stürmte freudig schwanzwedelnd auf ihn zu, warf ihn zu Boden und leckte ihm durchs Gesicht. „Igitt. Fang", stöhnte Harry. „Fang, aus!" polterte der Halbriese und zog den Hund zurück. „Das darf nur Moony", schoss es ihm durch den Kopf und er musste grinsen.

„Na. Was gibt es neues?" fragte er, aber nur damit Hagrid erst gar nicht auf die Idee kam ihn zu fragen warum er so grinste und er hatte ja auch noch keine Gelegenheit gehabt sich mit seinem Freund zu unterhalten. Nach den Stunden war er immer gleich verschwunden. Wahrscheinlich zu seinem Bruder. „Nicht viel. Gwarp macht Fortschritte in seinem Unterricht." „Schön!" meinte Harry und versuchte darüber erfreut zu klingen, obwohl es ihm eigentlich gar nicht gefiel. Wer wusste schon auf welche Ideen Hagrid sonst noch kommen würde.

„Übringens Vielen Dank für das Geburtstagsgeschenk", versuchte Harry das Gespräch auf ein anders Thema zu lenken. „Schön dass es dir gefallen hat. Olymp hat mir da etwas geholfen", grinste sein großer Freund. „Olymp? Du warst in Frankreich?" Der Riese nickte verlegen. „Bei Madame Maxime?" „Ja", antwortet Hagrid leise. „Und?" „Was und?" fragte er und tat als wüste er nicht was Harry meinte. „Na. Seid ihr euch näher gekommen?"

„Hmm. Also... Kann man so sagen, ja", gestand er kleinlaut. „Hey, dass ist doch toll. Freut mich für dich", meinte Harry. „Ja mich auch", grinste Hagrid und sah Harry eindringlich an. „Und wie sieht es bei dir mit der Liebe aus? Diese Cho?" Harry erstarrte. „Klasse. Hättest du dir nicht denken können, dass er dich auch anspricht", schalt er sich selbst. „Also. Nein. Mit Cho ist nichts", antwortete er schnell. „Aber du hast jemanden?" Harry spürte wie er rot wurde. „Hermine?" fragte Hagrid grinsend. „Nein. Nicht Hermine. Wir sind nur gute Freunde. Außerdem ist sie mit Ron zusammen", erklärte Harry schnell. „Echt? Wow. Klasse. Die beiden passen auch echt gut zusammen. Aber wer dann? Kenn ich sie?" meinte der Halbriese. „Na ja... also... doch... eigentlich schon", gestand Harry und überlegte fieberhaft wie er das Thema wechseln konnte.

„Hmm. Gut Gib mir einen Typ. Welches Haus?" „Gryffindor", antwortete Harry ehe er richtig nachgedacht hatte. „Doch wohl nicht eine dieser Tratschtanten. Pavati oder Lavender?" fragte Hagrid entsetzt. „Himmel nein", meinte Harry geschockt. Wie kam sein Freund nur auf die beiden. „Merlin sei dank ich dachte schon. Diese Neue? Ich kenn ihren noch Namen nicht", fragte weiter. „Saphira. Nein sei ist es auch nicht", antwortete Harry in der Hoffnung seinem großen Freund würde bald die Lust auf die Fragerei vergehen. „Nun sei doch nicht so. Sag schon", bat der. Harry schüttelte aber mit dem Kopf. Er ahnte das Hagrid das nicht lang für sich behalten würde. „Gut. Dann rat ich eben weiter. Sie ist also nicht aus deiner Stufe, nein?" „Nun... also... nein. Nein ist nicht aus meiner Stufe." „Oh man. Wenn man es genau nimmt gar nicht mehr auf der Schule", dachte er hütete sich aber es auszusprechen.

„Ginny!" meine der Halbriese. „Rons Schwester? Nein. Nein, sie ist es nicht. Sie ist zwar nett aber sie ist es nicht." Harry sah wie Hagrid fieberhaft überlegte. „Katie?" fragte er. Harry schüttelte nur den Kopf. Ihm war immer noch nicht eingefallen wie er unbemerkt das Thema wechseln konnte, da sein gegenüber es scheinbar unbedingt erfahren wollte. Wo zum Teufel war Hermine wenn man sie brauchte.

„Ist es überhaupt ein Mädchen?" fragte Hagrid plötzlich und Harry hatte das Gefühl er würde vom Blitz getroffen. „Wie... wie... wie kommst du darauf das... das es... kein... kein Mädchen ist?" stotterte Harry geschockt. „Hmm. Nur so. Also?" „Eh... also... nun... Hagrid, nun spinn doch nicht rum", versuchte er die Lage zu retten aber das Lächeln des Mannes verriet ihm, das es gründlich misslungen war. „Also ein Junge", sagte er feststellend. Harry beschloss, dass er hier raus musste. „Da fällt mir ein, ich hab vergessen meine Verwandlungshausaufgaben zu machen. Tut mir leid. Wir sehen uns", sagte er schnell und rannte aus der Hütte.

„Oh scheiße. Wenn Hagrid das rausbekommt, kann ich es gleich öffentlich machen", fluchte Harry vor sich hin. Da es schon fast Zeit fürs Mittagessen war, ging Harry erst gar nicht hoch in den Turm sondern setzte sich gleich in die Große Halle. Es dauerte nicht lang bis Ron und Hermine eintrudelten. „Harry", begann Hermine vorsichtig. „Sag nichts. Es wird nie wieder vorkommen. Das schwöre ich. Und ich hab auch so gut wie gar nichts gesehen", unterbrach er sie. „Dann… ist ja gut", sagte das Mädchen.

Hagrid betrat die Halle und kam grinsend zu ihnen rüber. „Na ihr zwei? Gratuliere", meinte er leise hinter ihnen. „Wozu?" fragte Hermine verwundert. „Na das ist zusammen seid. Aber wisst ihr wer Harrys Freund ist? Er will es nämlich nicht sagen", meinte der Halbreise nachdenklich und Harry erbleichte. Verzweifelt versuchte er Hermine unauffällig ein Zeichen zu geben, das sie nichts sagen sollte. „Wissen wir auch nicht. Er schweigt total darüber", meinte Hermine und Harry schickte dankend tausend Stoßgebete zum Himmel. „Schade", seufzte er und ging dann weiter zum Lehrertisch. „Harry?" fragte Ron misstrauisch. „Er hat rumgeraten wer meine Freundin ist und hat auf Hermine getippt, da ist es mir rausgerutscht. Er ist irgendwann drauf gekommen das es wohl... kein Mädchen ist. Da hab ich die Flucht ergriffen. Bitte, ihr kennt ihn. Und ich möchte nicht, dass es Hogwarts erfährt. Denn dann erfahren es auch die Slytherins. Und damit deren Eltern, dann Voldemort und Remus ist in tödlicher Gefahr. Bitte. Sagt nichts!" „Schon gut. Wir werden nichts sagen", beruhigte Hermine ihn.

Als McGonagall in die Halle kam, kam sie direkt auf Harry zu. „Ich hoffe doch, dass sie dieses Jahr wieder für Gryffindor Quidditch spielen werden", sagte sie lächelnd zu ihm runtergebeugt. Harry sah sich verwundert um. „Wenn der Kapitän mich lässt. Katie ist es, oder?" Die Lehrerin nickte lächelnd und Harry spürte, wie sie die Hand aus seiner Hosentasche zog. „Das freut mich. Es wäre schade um ihr Talent." Irritiert fühlte er in die Tasche und bemerkte ein Pergament. „Was sollte das denn?" fragte Ron. Harry zuckte nur mit den Schultern. Er beschloss die Nachricht erst nach dem Essen zu lesen. Wegen des späten Frühstücks hatte er eh nicht so großen Hunger. Geduldig wartete er aber auf seine Freunde um mit ihnen in den Turm zu gehen. Unterwegs blieb er in einer ruhigen Ecke stehen und zog das Pergament hervor. „Was hast du da?" fragte Ron. „Das hat McGonagall mir vorhin zugesteckt", sagte er und faltete es auseinander.

Heute Abend, acht Uhr bei Professor Snape im Kerker. Er wird ihnen erklären warum.

„Oh Gott!" stöhnte Harry und reichte seinen Freunden das Blatt Papier. „Hat man dich erwischt?" fragte Hermine. „Nein. Das ist unmöglich. Man kann mich nicht mal gesehen haben. Ich habe Dad's Umhang getragen", meinte er nichts Gutes ahnend. „Aber was kann es dann sein?" meinte Ron. „Er will sicher keinen Kaffee mit mir trinken und ich will auch nicht weiter darüber nachdenken. Lasst uns ein paar Zauber für D.A. üben. Ich muss mich ablenken." Seine Freunde stimmten ihm zu und so verbrachten sie den Nachmittag im Raum der Wünsche und übten die Sprüche die sie noch nicht konnten. Harry war zu seinem Erstaunen richtig gut darin. Spätestens nach dem dritten Versuch klappten die Zauber und von mal zu mal wurde er dann besser. Die Angriffszauber übten sie an ein paar Strohpuppen um sich nicht gegenseitig zu verletzen, falls etwas schief gehen sollte. Hier war kein Erwachsener der ihnen hätte helfen können.

„Sag mal, der Patronus… klappt der? Kannst du ihn beschwören? Ich mein… nach… nach…" „Ron!" wurde er von Hermine unterbrochen, aber Harry hatte schon längst begriffen was Ron sagen wollte. Nach Sirius Tod. Keiner der Beiden hatte es seit dem Vorfall im Ministerium gewagt, den Namen seines Paten in seiner Nähe auszusprechen. Nicht mal über die Geschehnisse hatten sie gesprochen. Remus war der einzige mit dem er geredet hatte. Ihm wurde klar, dass es egoistisch gewesen war, weil die beiden Sirius auch sehr gemocht hatten. Aber er hatte es einfach nicht fertig gebracht. Und Rons Frage war berechtigt. Würde er es schaffen einen Patronus zu beschwören, wenn er Sirius Stimme hörte?

Darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht. Keinen Gedanken hatte er bisher daran verschwendet. Allerdings, wenn er Freitag den Zauber nicht zu Stande brachte, hatte er ein Problem. Denn Freitag war das erste D.A. Treffen und sie wollten den Zauber üben. Und das würde in einer Blamage für ihn enden. Und dann würden es sicher sehr unangenehme Fragen geben, die er nicht beantworten wollte. Er sah seine Freunde kurz an und beschloss es zu versuchen. Vor den beiden war es nicht wirklich schlimm, es nicht zu können. Sie wussten immerhin was los war. Was er nun noch brauchte war ein Glückliches Ereignis. Aber was?

Er durfte wieder Quidditch spielen. Nein. Nein das war niemals stark genug. Das würde nicht klappen. Es hatte schon im dritten Jahr nicht geklappt. Aber was dann? Er konnte Auror werden. Er konnte sich seinen Traum erfüllen. Nein, ein Witz. Der Gedanke war garantiert nicht stark genug. Aber was dann? „Scheiße!" fluchte er und schloss für einen Moment die Augen. Ihm wollte einfach nichts einfallen.

„Alles O.K. Kumpel?" fragte Ron vorsichtig. „Ja. Gebt mir eine Minute!" meinte Harry und atmete einmal tief durch. Was konnte er nehmen? Welcher glückliche Gedanke war stark genug für diesen Zauber. Ihm war klar, dass es ein sehr glücklicher Gedanke sein musste.

Ein Geruch stieg ihm in die Nase. Zartherb. Irgendwoher kannte er ihn. Nur woher? Woher kannte er den Geruch? Und woher kam er auf einmal. „Hey, Harry?" fragte Ron erneut. Er spürte die Hand seines Freundes auf seinem Rücken und ein warmer Schauer durchlief ihn. „Remus", flüsterte er. „Wie?" fragte Hermine verwundert. Harry schlug die Augen auf und grinste Ron an. „Ronny, du bist ein Schatz", sagte er und hätte ihm beinahe einen Kuss auf die Wange gegeben. Oh ja. Wenn das kein glücklicher Gedanke war, dann wäre er verloren. Dann wusste er auch nicht weiter. Er hob seinen Stab und dachte ganz fest an Remus. An ihre gemeinsamen Stunden, an die Zärtlichkeiten die sie ausgetaucht hatten, an den Geruch der für Remus typisch war. Zartherb mit der schneidenden Frische des Rasierwassers. Sich fest darauf konzentrierend rief er: „Expecto Patronum!" Leuchtend wie noch nie, brach der Hirsch aus seinem Stab hervor. „Du kannst es", meinte Hermine begeistert. Harry nickte nur und griff mit der Hand nach dem Tier, das sich direkt unter den Fingern auflöste.

„Harry? Warum bin ich ein Schatz?" fragte Ron misstrauisch. „Na ja… dein Duschgel. Es ist das gleiche was Remus benützt. Und drei Mal darfst du raten was mein Glücklicher Gedanke war", schmunzelte er und klopfte seinem blass gewordenen Freund auf die Schulter. „Keine Bange. Ich werde mich nicht an die ran machen. Erstens hast du eine Freundin und zweitens fehlt da noch der Duft des Rasierwassers." Ron schien darüber erleichtert zu sein. „Kommt Jungs. Lasst uns essen gehen", schlug Hermine vor und Ron war natürlich sofort bei der Tür. „Los worauf wartet ihr!" forderte er, was Harry und Hermine mit einem Lachen quittierten. Ron langte wie immer beim Essen ordentlich zu.

„Ich weiß nicht wie du das alles in die hineinstopfst", seufzte Ginny, die sich zu ihnen gesetzt hatte. „Lasch misch doch!" murmelte Ron kauend. „Ron! Schluck erst mal runter", ermahnte ihn Hermine kopfschüttelnd. „Sag mal Harry. Wo warst du eigentlich die letzten Nächte?" fragte Dean dann plötzlich und der Angesprochene sah erschrocken auf. „Ich… ich… ich konnte nicht schlafen und… hab ein wenig frische Luft geschnappt. Ihr habt schon alle gepennt wenn ich kam", erklärte er. „Ach so", sagte der Junge und wandte sich wieder dem Essen zu. Harry war erleichtert, dass sein Zimmerkamerad ihm geglaubt hatte. Trotzdem musste er sich etwas überlegen. „Hey Harry. Spielen wir gleich ne Partie Schach?" fragte Ron. „Warum nicht!" meinte er nicht ganz bei der Sache.

Die Partien verlor er kläglich wie immer, und um viertel vor acht machte er sich dann mit einem verdammt miesen Gefühl auf den Weg in die Kerker Was wollte Snape nur von ihm? In den Tränkestunden war nichts vorgefallen. Das konnte es nicht sein. Oder wollte der Lehrer wissen, warum ihm seine Tränke plötzlich gelangen? Das konnte er sich selbst kaum erklären. Oder hatte Snape ihn etwa doch irgendwann zur Weide schleichen sehen? Das war aber eigentlich unmöglich. Er hatte immer den Tarnumhang getragen. Vielleicht war es auch ganz harmlos und es ging noch mal um das Gespräch nach seinem Geburtstag. Vielleicht hatte Snape ihm noch etwas Wichtiges zu sagen. Oder wollte ihm einfach nur das Geld zurückgeben.


So das war es mal wieder.

Wie wäre es mit einem klitzekleinen Reviewchen um die Autorin glücklich zu machen? Muss ja auch nicht viel sein. Freue mich aber riesig darüber unschuldig guck