Verbündete und erste Reaktionen

Harry verdrehte nur die Augen und Ginny schaute in drei höchst verdutzte Augenpaare: „Was schaut ihr so überrascht! Natürlich werden wir Kinder bekommen. Sowohl Bell als auch ich wünschen uns Kinder von und mit Harry! Nun aber zu dir Hermine. Freundinnen werden wir wohl nie wieder sein, so wie es einmal war. Aber deine Entschuldigung kommt mir ehrlich vor und nur deshalb nehme ich sie im Namen des Hauses Everhate an!"

Hermine schaute Harry fragend an, der ruhig erklärte: „Gehe davon aus, Granger, das die Aussagen von Ginny und Bella auch für mich bindend sind. Ich mag zwar das Familienoberhaupt sein, aber ich bestimme nicht über das Leben der Beiden. Das machen sie selbst und eigenverantwortlich!"

Bella und Ginny knufften ihm gleichzeitig in die Seiten und sagten nur: „Hermine!"

Harry schnaufte einmal durch und sagte dann geschlagen: „Also gut, ich streiche Granger und setzte dafür Hermine!"

Dann drehte er sich zu seinen beiden Partnerinnen und fragte: „Ach und zu dem Thema Kinder, gibt es da etwas, was ihr mir mitteilen wollt?"

„Nun, ja, ähm..." fing Bella stockend an.

Ginny sagte nur leise: „Ich glaube das sollten wir doch privat weiter besprechen, oder..."

Genau in diesem Moment hörten sie den Ruf des Zaubereiministers: „Wo ist die Familie Granger?"

Dann kam Fudge aber auch schon auf die drei Grangers zu und sagte mit einem wenig bedauernden Ton: „Wie ich eben erfahren habe, gab es einen Angriff auf ihr Haus und ihre Praxis. Es wurde alles dem Erdboden gleich gemacht. Außerdem wurden sämtliche Bedienstete ihn ihrem Haus und in ihrer Praxis getötet!"

Dann drehte er sich um und erklärte, das es noch mehrere Angriffe gab, aber nur diese hier so verheerend ausgegangen war.

Mrs. und Mr. Granger schauten sich entsetzt an

„Was ist?" fragte Hermine, die das Entsetzen ihrer Eltern mit bekommen hatte.

Mr. Granger erklärte seiner Tochter: „Wie du weißt, haben wir all unser Vermögen in den Aufbau unserer neuen Praxis gesteckt. Wenn alle nun zerstört ist, sind wir wohl pleite. Denn die Kredite müssen abgezahlt werden und bis wir irgendwo neu anfangen können, sind wir leider schon längst nicht mehr zahlungsfähig. Dabei dachte ich, das der Schutz, der uns von Professor Dumbledore versprochen war, ausreichend wäre und wir deshalb dieses große Risiko eingehen konnten. Doch das ist ein Trugschluss!"

Nun war es auch an Hermine entsetzt drein zu schauen. Es sollte aber noch schlimmer kommen. Denn Professor Dumbledore, der zwischenzeitlich dazu gekommen war sagte: „So leid es mir tut, aber wenn sie die Schulgebühren nicht mehr zahlen können, dann müssen sie, Mrs. Hermine Granger, die Schule verlassen. Da sie bis zum ende des Schuljahres bereits gezahlt haben, können sie natürlich solange hier weiter zur Schule gehen."

Dann kam Ron auch dazu und sagte zur Überraschung besonders von Ginny, Bella und Harry: „Nun, hättest du nicht heute Morgen mit mir Schluss gemacht, dann könnten wir dir vielleicht helfen. Aber so, sorry, sieh zu, wie du damit zurecht kommst!"

Haltlos weinend brach Hermine zusammen. Ginny lies es sich nicht nehmen, sie in den Arm zu nehmen.

Derweil erklärte Professor Dumbledore: „Da wir ja nicht so hartherzig sind, dürfen deine Eltern, Hermine bist einschließlich dieses Wochenendes noch hier auf Hogwarts bleiben. Doch dann müssen sie die Schule verlassen!"

Hermine war nur noch am Schluchzen, ebenso wie ihre Mutter. Ihr Vater stand nur regungslos und leichenblass da.

Bella hatte sich zu Ginny begeben und gemeinsam trösteten beide die Granger Frauen. Harry stand abseits, doch konnte man deutlich seinen Zorn spüren.

Dann stellte sich Ginny neben ihn und flüsterte: „Lass uns mit den Grangers in unsere Räume gehen. Ich möchte ihnen helfen. Bella ist mit mir einer Meinung!"

Harry hob nur eine Augenbraue und zuckte dann ergeben mit seinen Schultern. Dann sagte er: „Mr. Granger, darf ich sie im Namen des Hauses Everhate bitten, das sie, ihre Frau und Hermine mir bitte folgen? Wir, meine Frauen und ich, möchten mit ihnen etwas besprechen!"

Er hatte laut genug geredet, so dass die meisten ihn genau verstanden hatten. Das Ergebnis der Reaktionen konnte unterschiedlicher nicht sein. Entsetzen, Erstaunen, Panik, Wut, Zorn, Hass, Verwunderung aber auch glückliche Blicke waren fest zu stellen. Besonders Bella und Ginny strahlten ihre Liebe förmlich aus. Harry hatte eben das erste Mal sie als seine Frauen tituliert. Das hatte für sie einen ganz besonderen Stellenwert.

Ohne weiter auf die anderen zu achten nickte Harry den Grangers zu, legte dreckig schmunzelnd seine Arme um die Hüften seiner Frauen und ging zu ihren Räumen, gefolgt von einer fragend blickenden Familie Granger.

Kurz darauf waren sie in den Räumen, als Harry, nachdem sie sich gesetzt hatten, tief durchatmete und mit seiner Erklärung begann: „Folgendes! Sie sind ganz offensichtlich auf Dumbledores Falle herein gefallen. Hätte Hermine sich uns nicht ehrlich und so reumütig gegenüber gezeigt und wäre sie auch mit Ron zusammen geblieben, dann wäre ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach auch nichts passiert. Ich fühle mich dadurch, wenn auch nur indirekt ein wenig mit schuldig und außerdem hat der Familienrat zu einhundert Prozent beschlossen, das wir ihnen helfen wollen, natürlich nur, wenn sie uns das gestatten!!!"

Dabei musste er nun schmunzeln, besonders, da die Familie Granger offensichtlich an ihrer Goldfisch-Imitation trainierten.

Ginny und Bella schmissen sich an Harry. Zuerst knutschte ihn Bella recht unverschämt, dann macht es ihr Ginny ohne Kompromisse nach.

Hermine beobachtete das mit Schamesröte im Gesicht, aber doch genau beobachtend. Ihre Mutter war es dann auch, die ihre Tochter anstuppste und provokant fragte: „Nun das ist doch was für dich. Praktische Demonstrationen, damit du was lernen kannst?"

Hermine versuchte im Boden zu versinken und brachte nur ein: „Mum!" heraus.

Ginny und Bella lachten, dann aber fragte Hermine: „Ähm, ihr seid nun wirklich verheiratet und ihr ähm also ihr seid so richtig zusammen?"

Nun war es an Ginny, die wie Bella kicherte und dann sagte: „Hermine, um es genau zu erklären. Wir sind auf Grund des Blutbundes miteinander verheiratet. Wir drei, genau genommen. Und ja wir haben alle drei miteinander Sex. Und glaube mir trotz der erst kürzlich erlittenen brutalen Vergewaltigungen, sowohl meiner als auch Bellas, sind wir nicht nur in der Lage uns gegenseitig, besonders Harry, zu lieben. Wir haben auch wirklich heißen Sex miteinander!"

Hermine war sprachlos, Hermines Eltern total geschockt, aber auch Harry schaute doch ein wenig überrascht.

Hermine stammelte: „Ihr drei ... ähm ... zusammen ... ähm ... miteinander???"

Nun gluckste auch Bella und erklärte: „Also wirklich, du bist sehr wissbegierig, Hermine. Aber zu deiner Information, ja wir haben Sex zu dritt, Harry mit Ginny, Harry mit mir und, pass auf, auch Ginny mit mir!"

Hermines Eltern grinsten nun. Für sie war es wie Weihnachten und Ostern zusammen. Hermine war sprachlos. Und gleichzeitig schien es, dass ihr schwerer materieller Verlust vorübergehend vergessen war.

Jetzt kam auch noch Harry zu Wort, und sagte trocken: „Ich würde es aber vorziehen, wenn wir jetzt nicht auch noch über die Stellungen reden. Weder praktisch noch theoretisch!"

„Harry!" schrie Hermine auf.

Doch der antwortet nur trocken: „Nein Hermine das machen wir nicht und üben tue ich auch nicht mit dir! Merk dir das! Such dir selbst jemanden, aber bitte nicht Ron!"

Nun lachten alle, auch Hermines Eltern. Nur Hermine selber schmollte und Ginny sagte glucksend: „Schau mal, Bella, Hermine schmollt, sie will wohl doch ein Stückchen von unserem Harry!"

„Nie im Leben!" sagte Bella gespielt entrüstet.

Langsam beruhigten sich alle wieder soweit, das Harry nun Mr. Granger ansprach: „Nun lassen sie uns doch auf unser eigentliches Problem zurück kommen. Wenn ich mich nicht zu sehr täusche, dann sind sie Opfer der Differenzen zwischen Dumbledore und meinem Hause geworden. Ich möchte ihnen nun folgendes anbieten. Sie sind hier in Großbritannien denke ich überall in Gefahr. Entweder sie verstecken sich, doch das ist sicher unbefriedigend. Außerdem gibt es da noch den Schuldenberg und die Ausbildung von Hermine!"

Mr. Granger antwortete: „Lord Everhate, soweit stimmt alles. Was ich aber noch hinzu fügen möchte ist folgendes. Sollten wir die Möglichkeit haben doch noch einmal eine Praxis auf zu bauen, könnten wir sehr schnell, in wenigen Jahren unsere gesamten Schulden zurück zahlen. Aber diese Chance erhalten wir sicher nicht mehr auf regulären Wege. Ach und was sicher auch für sie von Interesse sein könnte, ist die Tatsache, das meine Frau und ich fließend Japanisch sprechen können und wir lieben dieses Land!"

Dabei schaute er lächelnd seine Frau an. Harry war es erst peinlich mit seinem Titel angesprochen worden zu sein. Ginny und Bella hielte sich ihre Münder, weil sie ahnten wie sich Harry fühlte. Natürlich bemerkte er das und antwortete: „Lacht ihr ruhig. Ihr wisst genau, wie sehr ich die Aufmerksamkeit hasse. Doch nun zu ihnen Mrs. und Mr. Granger. Bitte nennen sie mich, zumindest wenn wir unter uns sind Harry. Das macht es mir doch viel leichter. Außerdem muss ich ihre Tochter ja auch Hermine nennen, so wie es meine Bosse mir angeordnet haben..."

Amüsiert schauten ihn die Grangers an, bevor Mrs. Granger sagte: „Dann sprechen sie uns aber bitte auch mit unseren Vornahmen an. Mein Mann heißt Matthew und ich Emily. Das gilt auch für sie beide!" sagte Emily an Ginny und Bella gewandt.

„Sehr gerne und sprechen sie mich dann bitte auch mit Bella oder lieber Bell an, zur Not auch Bellatrix. Das gilt auch für dich Hermine!"

Ginny nickte und sagte trocken: „Ginny oder Gin, aber bitte nicht unbedingt Ginerva!"

„So nach dem nun alle Unklarheiten beseitigt sind möchte ich ihnen einen Vorschlag machen. Sie erhalten von uns so viel Geld, wie sie brauchen, um ihre Schulden zu bezahlen und um in Japan eine Praxis zu eröffnen. Die Größe spielt keine Rolle. Sagen sie nur, wie viel sie benötigen, um möglichst viel zu verdienen. Diesen Betrag zahlen entweder in Form eines zinslosen Darlehen zurück oder aber sie beteiligen uns an der Praxis anteilmäßig, so das wir an den Gewinnen verdienen. Was halten sie davon?" fragte Harry.

Mit großen Augen waren die Grangers seinen Ausführungen gefolgt, als Harry noch etwas einfiel: „Ich habe vergessen, das sie zusätzlich noch einen von ihnen zu bestimmenden Betrag erhalten, um sich ein Haus zu kaufen, inklusive alles was dazu gehört und das die Ausbildung von Hermine gesichert ist!"

Nachdem sich die Grangers ein wenig beruhigt hatten sagte Matthew: „Wow, erst einmal bin ich doch sprachlos. Mir würde als Rückzahlung eine Beteiligung gefallen. Was halten sie von fünfzig Prozent als Anteil?"

Harry, Ginny und Bella schauten sich kurz an, dann kam Harry zu einem für ihn typischen Entschluss: „Damit kann ich nicht leben. Ich denke wir sollten die Umstände näher beleuchten. Sie beide, Emily und Matthew, sind beide Zahnärzte und damit zählen sie zu zweit. Dann die Familie Granger als solche und die Familie Everhate. Das ergibt zusammen vier Parteien. Damit wären fünfundzwanzig Prozent als Anteil korrekt!"

Die Grangers, allen voran Matthew und Emily, schüttelten ihre Köpfe, wegen Harrys Zurückhaltung. Selbst mit fünfundsiebzig Prozent wären sie noch gut bedient, aber so, unglaublich. Derweil waren Ginny und Bella am kichern.

Dann sagte Bella: „Das ist unser Harry und seine Rechenkünste. Als wir ihm unsere Bedenken wegen unserem Alter klar gemacht hatten zog er alle Register seiner Rechenkünste.

Nun meldete sich auch Hermine wieder einmal zu Wort: „Es geht mich ja eigentlich nichts an, aber ich denke damit haben viele ein Problem. Du Ginny bist wirklich noch sehr jung und du Bella bist bei leibe nicht alt, aber der Unterschied ist nicht gerade klein, oder? Aber sorry, es ist in Ordnung für mich, ihr liebt euch und das ist wichtig!"

Ginny setzte sich neben Hermine, schmunzelte und sagte: „Erst einmal danke Hermine, aber Harry soll euch mal sein Meisterstück der Rechenkünste erklären!"

Gespannt schauten nun die Grangers, Harry an. Der holte Luft und erklärte dann: „Ich habe erklärt, das Gin im Verhalten und von der charakterlichen Reife her mindestens siebzehn, eher achtzehn Jahre alt ist, das hast sie ja schon mehrfach bewiesen und damit spielt das Alter bei ihr auch keine negative Rolle. Bei Bell ist das ähnlich. Wie ihr wisst werden Zauberer über 200 Jahre alt! Damit hast sie grade mal fünfzehn Prozent ihres maximal möglichen Alters erreicht. Fünfzehn Prozent meines Alters sind rechnerisch ungefähr ein Jahr. Also ist Bella also höchstens ein Jahr älter und somit gefühlte achtzehn. Und glaubt mir kann ich nur zu gut bestätigen!. Also in Summe kommt dann heraus, dass wir vom Alter her perfekt zusammen passen und ich das Nesthäkchen in unserer Familie bin! Versanden?"

Matthew, Emily und Hermine hatten staunend Harry zugehört, genau so wie damals Gin und Bell.

Bella lachte und erklärte weiter: „Ich musst ihm damals aber noch sagen, dass er in Mathe noch ein wenig Nachhilfe nehmen sollte, doch bei dieser Rechnung würde ich ihm seine Rundungsfehler verzeihen..."

Jetzt lachte auch Ginny laut und sagte dann: „Dann aber erklärte Harry überzeugt, dass er ja in seiner Rechnung vielleicht einen Rundungsfehler hätte, er aber unsere Rundungen liebte, weil sie fehlerlos wären!"

Nun lagen die Grangers, Bella und Ginny lachend am Boden, doch Harry sagte entrüstet: „Ihr habt einfach keine Ahnung von Mathe, echt!"

Es dauerte eine Weile bis wieder ruhe eingekehrt war. Dann sagte Matthew: „Harry, wir nehmen dein Angebot dankend an und gegen deine Rechenkünste will ich auch gar nicht angehen, sie sind einfach wohl durchdacht, wenn du so willst. Danke vielmals!"

Bella nickte: „Dann gehen wir morgen zu Gringotts und klären das alles!"

Nun fragte Emily: „Das wird aber sehr viel sein! Ich will euch nicht zu nahe treten aber könnt ihr euch das leisten?"

Ginny schrieb ein kurzes Pergament und rief ihre Feldermaus: „Penelope, kommst du bitte?"

Im nächsten Moment erschein auf Ginnys Schulter eine Feldermaus. Sie band ihr das Pergament an ihr Füßchen und sagte: „Meine Süße, bringe das zu Gringotts und warte die Antwort bitte ab, danke dir!" Penelope kuschelte sich kurz an Ginnys Wange und war auf einmal verschwunden.

„War das eines dieser Schattenwesen?" fragte Hermine.

Ginny nickte und dann erschienen auch Bellas Stealth und Harrys Thunder. „Wow, das es so viele Arten gibt, wusste ich gar nicht. Ihr habt euch gebunden? Dann beherrscht ihr auch selber die Schattenmagie, nochmals wow! Das ist wahnsinnig mächtige Magie!"

Bella bat ihren Falken: „Stealth, kannst du ins Büro von Dumbi und heraus finden, was er und der saubere Minister noch vor haben?" Stealth schrie einmal kurz und war ohne weg zu fliegen verschwunden.

Harry schaute Thunder ernst an, dann sagte er: „Würdest du mir den Gefallen tun, heraus zu finden, wer das Eigentum der Grangers zerstört hat?"

Harrys Adler drehte seinen Kopf in Richtung Hermine. Sie bekam große Augen und hatte das Gefühl das ihr gesamtes Leben ihr durch den Kopf ging. Dann war Thunder auf einmal verschwunden.

Harry erklärte: „Er hat sich alle Informationen die er brauchte, von dir geholt, Hermine. Nun wird er sicher die Täter finden!"

„Und dann?" fragte Matthew.

Harry musterte ihn, dann sagte er kurz: „Augenblick bitte, ich muss etwas mit meinen Frauen besprechen!"

Damit ging er mit beiden ins Schlafzimmer und diskutierte mit ihnen kurz seine Idee aus und kam nach zehn Minuten wieder heraus. Hermine schaute sie fragend an und Bella antwortete provokativ: „Keine Sorge Hermine, selbst für einen Quicky war das zu wenig Zeit..."

Hermine wurde rot und Ginny sagte neckend: „Wie sieht es denn eigentlich bei dir aus, Hermine? Hast du einen netten Kerl in Aussicht, schließlich war Ron ja sicher nicht das Sahnehäubchen?"

Ganz leise sagte Hermine: „Er war nie meine wirklich große Liebe. Die einzige wahre Liebe habe ich zwar hier kennen gelernt, aber er kommt nicht von hier!"

Nun grinste Harry unverschämt und sagte laut und deutlich: „Jetzt fällt mir ein, das ich noch mal mit einem potentiellen Verbündeten reden muss. Ich wollte Viktor kontaktieren, ähm Hermine, du müsstest doch am besten wissen wo er steckt oder?"

„Schuft!" kam es nur zischend von Hermine, doch dann grinste sie.

Harry grinste zurück und erklärte: „Lass mal stecken. Was wir übrigens eben besprochen haben ist die Tatsache, das wir Verbündete brauchen. Unsere Frage an euch, könnt ihr euch vorstellen, das wir eine Art Gemeinschaft bilden, die unsere Interessen gemeinsam vertritt?"

Nun fragte Hermine zurück: „Wie sehen denn eure Interessen aus?"

Harry lehnte sich zurück und sagte: „Euch ist klar, das davon nichts diesen Raum verlassen darf?"

Alle nickten unisono.

Dann erklärte Harry weiter: „Wir möchten erreichen, das es keine Wertung der verschiedenen Magiearten mehr gibt. Keine Unterscheidung zwischen guter und schlechter Magie, sondern eine ungesetzliche Tat soll bestraft werden, eine gute Tat, egal mit welcher Magieart, auch schwarze, soll eher belohnt werden! Alle magischen Wesen sollen gleiche Rechte erhalten, und auch ein Recht auf Ausbildung, Familie und Arbeit. Alle Muggel dürfen, wenn sie wollen an der Magie teilhaben und von ihr erfahren. Die Herkunft einer Hexe oder eines Zauberers ist nicht relevant für dessen Einschätzung! Und wenn ich dafür Voldemort, Dumbledore und Fudge persönlich killen und erst einmal Angst und Schrecken verbreiten muss!"

„Und wir stehen auf deiner Seite, bis in den Tod wenn es sein muss!" sagte Ginny bestimmt.

Die Grangers erkannten die besonderen Ziele und die Ernsthaftigkeit der drei. Aber über die möglichen Konsequenzen waren sie doch erschrocken.

Bella merkte das auch und sagte zur Auflockerung: „Wobei Ginny und ich lieber mit mindestens einem halben Dutzend Kinder an seiner Seite stehen wollen und werden!"

„Also ich bin dabei!" sagte Matthew, „auch wenn ich nicht unbedingt als Familienoberhaut über meine Ladies bestimmen kann!" endete er ernsthaft.

Emily schubste ihren Mann und sagte dann: „Ich bin auch dabei!"

„Ich auch, danke, das ihr mir wieder vertraut, besonders du Ginny!" schluchzte Hermine.

Dann fragte Emily, was es mit den Kindern auf sich hätte. Bella und Ginny erklärte ihnen das abwechselnd.

Dann fasste Hermine zusammen: „Also ihr seid die Erben von Potter, Black, Grindewald Slytherin, LeFey und Everhate. Und ihr müsst mindestens sechst Kinder bekommen?"

„Ich muss sie nur zeugen, Gin und Bell bekommen sie dann. Irgendwann halt!" bestätigte Harry.

„Genau, irgendwann, hoffentlich die ersten so in neun Monaten!" sagte Ginny locker.

Bella nickte ebenso locker: „Wahrscheinlich schon, da Harry ja seine Aufgabe als Familienoberhaupt sehr gewissenhaft und ausdauernd nachkommt!"

Stockend fragte Hermine: „Ihr seid schwanger?"

Ginny und Bella strahlten Harry mehr als glücklich an und sagten gemeinsam: „Ja, so wie es momentan aussieht!"

Harry war die letzten Augenblicke sehr, sehr ruhig gewesen. Dann schaute Harry seine Frauen mit glänzenden Augen an, nahm sie in seine Arme und küsste sie zart und liebevoll.

Nach einigen Augenblicken der Liebe sagte Harry: „Hermine, Emily, Matthew, ihr könnt hier bleiben und auch hier schlafen. Richtet euch ruhig häuslich ein. Ich muss jetzt erst einmal Zeit mit meinen Beiden verbringen!"

Die Grangers nickten verstehend und Hermin sagte nur leise: „Danke, bis morgen!"

Harry beschwor ein kurzes Seil, murmelte einige unverständliche Worte und reichte das Seil dann Hermine: „Das ist ein Portschlüssel für morgen früh. Ihr könnt dann zu uns in unsere geheimen Räume portieren. Wir können dann dort frühstücken!"

Die Grangers nickten. Damit verschwanden die drei mit ihrer Schattenmagie und ließen die Grangers zurück, die es sich mit Hermines Hilfe hier gemütlich machten.

Hermine wurde von ihren Eltern noch ein wenig wegen Viktor in die Mangel genommen und am Abend schliefen sie dann glücklich und zufrieden ein.

Während dessen war die Familie Everhate in der ehemaligen Kammer des Schreckens angekommen. Zurückhaltend ja sogar ein wenig ängstlich schauten Ginny und Bella nun Harry an. Harry war sofort klar warum und sagte: „Jetzt macht euch doch mal keine Gedanken, das ihr mir nicht gesagt habt, das ihr den Verhütungsbann aufgehoben habt!"

„Woher weißt du?" fragte eine verdatterte Ginny.

„Nun ich habe schon mitbekommen, das am Anfang jedes Schuljahres dieser Trank verteilt wurde an fünft bis siebt Klässlerinnen. Dann war ich ja schon einige Zeit mit Bell zusammen, nach ihrer Misshandlung und sie war ja nicht schwanger, ebenso wie du Gin. Also hattet ihr beide verhütet. Wenn nun die Chance besteht, das ihr von mir schwanger seid, der Rest ist ja wohl klar! Und nicht nur ihr wollt Kinder, ich auch."

„Ein Mann der denken kann, wow!" lästerte Bella kichernd.

Ginny runzelte mir ihrer Stirn: „Ja, ja das ist selten!"

„Weiber, wenn ihr wollt könnt ihr ja Snape nehmen..."

„Zu alt und wahrscheinlich zu wenig Ausdauer!" sagte Bella locker.

„Weil du es grade sagst, Bell, wollen wir noch ein wenig von unserem Gatten kosten?" fragte Ginny.

Bella nickte und erklärte: „Ja richtig, da war noch was! Wie ist es, du zu erst?"

„Gemeinsam oder nacheinander?" fragte Ginny.

Bella dachte kurz nach und schlug dann vor: „Erst nacheinander, du zuerst und dann noch einmal zusammen?"

Dann gaben sie beide provokativ eine „high five" und lachten.

Harry, der dem Dialog nur staunend gefolgt war fragte: „Wie wäre es mich auch einmal zu fragen?"

„Nööö!" kam es synchron von beiden.

Harry schüttelte seinen Kopf und sagte nur ergeben: „Was frage ich auch!"

Danach wurde er von beiden geschnappt uns sie verlebten eine heiße Nacht.

Am nächsten Morgen kam Hermine mit ihren Eltern durch Harrys Portschlüssel in der Kammer des Schreckens an. Matthew sah sich erstaunt um und bemerkte eine angelehnte Türe, durch die er mit seiner Frau und seiner Tochter ging.

Erschrocken blieben die drei stehen, als sie bemerkten im Schlafzimmer von Bella, Ginny und Harry gelandet zu sein.

Harry, Bella und Ginny lagen noch im Bett, als Ginny Bella frech anfunkelte: „Bella, sollen wir nicht aufstehen, dann können wir mit den Grangers zusammen frühstücken!"

„Hast recht Gin, ich hab auch Hunger, nach der Nacht!" gluckste Bella.

Hermine errötete, als Ginny und Bella jeweils mit einer Decke umwickelt aufstanden und Harry jetzt nackt vor ihnen lag. Emily hob die Augenbrauen und schaute zu Hermine, die schwach lächelte.

„Nun, er stellt Ron mit Sicherheit in den Schatten." murmelte Hermine.

„Matthew auch." murmelte Emily und dann begannen beide zu lachen.

Matthew verdrehte seine Augen und Harry runzelte die Stirn. „Musste das jetzt sein?"

Nun lachten auch Ginny und Bella, die auch sagte: „Stell dich nicht so an, schließlich hast du uns doch verführt!"