Kapitel 9
Grissom strich Sara über ihren Arm, was bei ihr Gänsehaut verursachte. Sie strich sanft über sein Bein. Sein Hosenbein war etwas hochgerutscht und Sara sah Grissoms Narbe vom Unfall. Sara erschrak ein wenig, denn sie hatte nicht gewusst, dass er sich auch verletzt hatte. In Key West hatte sie nicht so darauf geachtet.
„Ist die Narbe vom Unfall?", fragte sie als sie sanft darüber langte.
„Ja, es ist passiert, als ich mich zu dir abgeseilt habe, ich bin am Felsen dort oben hängen geblieben.", antwortete er.
„Das tut mir leid.", sagte sie leise.
„Hey Honey, sieh mich an, es war nicht deine Schuld. Ich hatte nur solche Angst um dich."
Sara hatte sich zu Grissom umgedreht und in ihren Augen schimmerten Tränen.
„Sch… Kleine, es ist alles gut.", sagte er küsste sie sanft auf ihre Lippen.
„Ich weiß, es ist schon ok, Gil, nur hätte ich vorher mal nachfragen sollen, ob du auch verletzt bist.
„Sara, es ist alles in Ordnung. Du hattest Schlimmeres durch zu machen."
„Ja, du hast Recht, ich war nur erschrocken, darüber.", sage sie und lächelte ihn an.
Sara sah in Grissom's eisblaue Augen, langsam näherte sie sich seinem Gesicht. Sie legte eine Hand in seinen Nacken und zog ihn zu sich ran. Sie küsste ihn fordernd und begehrend, dass Grissom sich nicht mehr halten konnte. Er zog sie nun sanft an sich ran und erwiderte den Kuss drängend. Langsam schob er seine Hände unter ihr T-Shirt und strich ihr über ihren Bauch und ihre Brüste. Sara entrann dabei ein Stöhnen. Grissoms Hände lösten in ihr eine Sehnsucht aus, der sie nur schwer widerstehen konnte. Grissom hatte ihr schnell das T-Shirt über den Kopf gestreift und auch sein Hemd hatte Sara ihm ausgezogen.
„Sara, du hast ja gar nichts drunter?", rief er erstaunt, als ihr T-Shirt neben ihnen gelandet war.
„Na ja ich dachte, das beschleunigt die Dinge etwas.", grinste sie verwegen.
Grissom küsste Sara so voller Drang, dass auch sie sich kaum zurückhalten konnte. Sanft streichelte sie über seinen Oberkörper. Ihm war als würde er vor Lust vergehen, als sie seine Hose öffnete. Schnell hatte er sich der Hose entledigt und legte sich nun mit Sara auf die Decke.
Er öffnete nun an Sara's Hose den Knopf und den Reisverschluss. Sanft zog er ihr die Hose über die Hüften und hauchte ihr dabei immer wieder Küsse auf.
Grissom zog Sara wieder an sich ran. Die Küsse intensivierten sich. Sie wollten sich einfach nicht loslassen, zu schön war das Gefühl dem anderen so nahe zu sein. Sara löste sich von dem Kuss und schaute Grissom in seine eisblauen Augen.
„Ich liebe dich so sehr, Gil.", brachte sie mir rauer Stimmer hervor.
„Oh Sara, du ahnst nicht wie glücklich du mich machst. Ich liebe dich auch, mehr als ich je sagen kann, Honey.", Grissom küsste sie erneut drängend.
„Gil, bitte!", stöhnte Sara auf, als Grissom seine Hand zwischen ihre Schenkel gleiten lies.
Sie sah in mit ihren tiefbraunen Augen verlangend an.
„Du bist so wunderschön my Dear. Wie lange habe ich davon geträumt, dich so berühren zu können, wie jetzt."
„Sweetheart es ging mir nicht anders. Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich nach dir gesehnt habe.", Sara schaute Grissom voller Sehnsucht an.
Sara drückte Grissom leicht in die Decke und setzte sich auf ihn. Ihre braunen Augen glitzerten ihm entgegen.
„Was hast du vor, Sara?"
„Lass dich überraschen Darling. Jetzt bin ich mal dran.", entgegnete sie kess.
„Oh Sara, du bringst mich um den Verstand."
Sara begann damit Grissom fordernd und voller Drang zu küssen. Sie spürte dabei, wie sich seine Erregung durch den Kuss steigerte. Sie küsste ihn so intensiv, dass er kaum zu atmen wagte. Sara lies sich langsam ein wenig von ihm runter gleiten und hauchte ihm dabei sanft Küsse auf seinen Oberkörper. Schließlich wanderte ihre Hand in seine Shorts. Grissom wusste nicht an was er zuerst denken sollte, die Erregung war zu groß. Als Sara ihm auch noch die Shorts auszog, war er ihr hilflos ausgeliefert. Seine Gefühle hatte er nicht mehr unter Kontrolle, als Sara ihn verwöhnte. Zärtlich und sanft führte sie ihn dem Höhepunkt entgegen. Grissom konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal solche intensive Gefühle gespürt hatte.
Als er sich ein wenig beruhigt hatte, drehte er den Spieß um und zog ihr ihren Slip aus. Seine Hand streichelte sie an ihrer intimsten Stelle, dass Sara immer wieder aufstöhnen lies. Sara aber ließ Grissom nicht viel Zeit, als sie bemerkte, dass er wieder erregt war. Sie schob seine Hand weg, richtete sich auf und sah ihm wieder in seine Augen, die ebenfalls vor Leidenschaft funkelten. Sara drückte Grissom sanft zurück auf den Boden und setzte sich wieder über ihn.
Grissom wusste jetzt nicht mehr woran er denken sollte. Die Begierde hatte ihn nun völlig in Griff. Sara rekelte sich auf ihm, während sie ihn voller Verlangen küsste. Als Grissom dann endlich in sie eindrang, schrie sie leise vor Erregung auf. Sie bewegte sich langsam auf ihn und steigerte ihrer beider Lust ins unermessliche. Grissom liebkoste immer wieder Sara's Brust. Dann nahm Sara Grissom's Hände und beugte sich leicht nach vorne. Die Bewegungen wurden immer intensiver und schneller. Als sie schließlich ihren Gefühlen freien Lauf ließen und gemeinsam auf dem Höhepunkt waren, küssten sie sich leidenschaftlich.
Engumschlungen lagen sie beieinander, Sara hatte den Kopf auf Grissom Kopf gebettet. Keiner wagte auch nur ein Wort zu sprechen, den Moment wollten sie einfach auf sich wirken lassen. Sanft strich Grissom immer wieder über Saras Arm, auch Sara strich ihm sanft über seine Brust.
Nach einer Weile wagte Grissom die Stille zu durchbrechen.
„Sara, bitte lass uns zusammenziehen.", sagte er und gab ihr einen Kuss.
Sara sah ihn etwas verwirrt an. Er will mit mir zusammen ziehen. Wir sind doch erst seit 2 Wochen zusammen, das geht etwas schnell.
„Wie jetzt schon? Gil, verstehe mich nicht falsch, ich bin sehr gerne mit dir zusammen und so oft wie es geht, aber meinst du nicht, nach 2 Wochen ist das ein wenig zu früh?"
Ich dachte mir schon, dass sie so reagiert. Aber vielleicht erkennt sie ja, dass es so einfacher wäre.
„Sara ich möchte mit dir zusammen sein. Schau doch mal, wenn wir arbeiten und anschließend zusammen sind ist es auch nichts anderes. Und die Off-Tage verbringen wir sicher dann auch zusammen.", sagte er.
„Nein, Gil, mir geht es nicht darum, dass es mir zuviel wird. Sondern eher dir. Du weißt, dass ich nicht gerade einfach bin. Ich muss leider zugeben, dass es manchmal schwierig sein kann. Ich war immer eine Einzelgängerin.", sagte sie ehrlich.
„Gerade deswegen Sara. Du bist die Frau die ich liebe und ich liebe dich gerade deswegen, weil du so bist wie du bist. Auch wenn du manchmal ganz schön stur sein kannst.", lachte er.
„Du bist dir wirklich sicher, dass du mit mir, Sara Sidle, zusammen ziehen willst?", fragte sie noch mal skeptisch.
„Ja, ich war noch niemals in etwas so sicher!", sagte er lachend.
„Und wie hast du es dir vorgestellt?", fragte sie.
Wir werden sicher ein ganz schönes Leben haben gemeinsam. Ich freue mich mit ihr zusammen zu sein.
„Ich würde sagen, wir suchen uns ein Haus. Damit ist jeder fremd und muss sich eingewöhnen. Es wird sicher nicht einfach. Aber wir lieben es ja kompliziert.", sagte er und sah Sara glücklich an.
„Oh ja, einfach machen wir es uns wirklich nicht. Aber ich möchte, dass es in Zukunft bei uns etwas leichter wird. Da ist dein Vorschlag eigentlich genau richtig.", sagte sie überglücklich.
Oh man in meinem Leben überschlägt sich alles. Erst sagt mir Gil, dass er mich liebt, dann organisiert er das wundervolle Picknick und jetzt ziehen wir schon zusammen. Ich glaube noch glücklicher kann kein Mensch sein.
Die nächsten Tage im Labor wurden stressig. Sara wurde wieder herzlich vom Team begrüßt als sie zurückkam. Aber Cath und auch Warrick freuten sich, dass Grissom und Sara es endlich geschafft hatten sich ihre Gefühle einzugestehen. Sie versprachen keinem ein Wort zu sagen. Gerade vor Ecklie wollten sie es geheim halten. Sie wussten, dass es nicht erlaubt war, weil Grissom Sara's Supervisor war.
Die Suche nach einem Haus erwies sich als relativ leicht. Sie hatten schnell das Passende gefunden. Schon 2 Wochen später hatten sie angefangen umzuziehen. Das ganze Team half beim Umzug.
Eines Tages als Sara gerade über ihren Beweisen gebeugt war, kam Conrad Ecklie ins Labor.
„Miss Sidle, schön dass sie wieder da sind. Ich hoffe sie haben sich gut erholt.", sagte er sarkastisch.
Sie konnten sich beide nicht ausstehen. Sara hatte so ihre Probleme mit Ecklie. Sie war der Meinung er war einfach nur ein Schleimer, der sich beim Sheriff gut darstellen wollte. Er war im Gegensatz zu Grissom mehr auf die Öffentlichkeit bedacht. Sie wusste nicht, wann Ecklie das letzte Mal an einem Tatort war.
„Danke Conrad, ja ich habe mich gut erholt.", sagte sie mit einem falschen Lächeln.
Ecklie stand immer noch in der Tür und Sara wunderte was er wollte. Ständig schaute er über ihre Schulter wenn sie die Beweise analysierte.
„Kann ich noch etwas für sie tun, Conrad?", fragte sie.
„Ja in der Tat Miss Sidle, ich will sie und Grissom in meinem Büro sehen und zwar gleich.", sagte er und grinste sie schief an.
„Haben sie Grissom schon Bescheid gesagt?", fragte Sara.
Er wird doch nichts erfahren haben? Wenn doch, sind wir Beide unseren Job los. Wir haben doch wirklich uns nichts anmerken lassen.
Grissom kam gerade ins Labor und hatte die Worte von Sara mitbekommen. Sie warfen sich stumme Blicke zu.
Ah Gil, das sind sie ja. Ich will sie und Sara in meinem Büro sehen, gleich.", sagte er und verschwand.
Sara seufzte entnervt und angespannt auf.
„Meinst du er weiß etwas?", fragte sie etwas ängstlich.
„Ich weiß es nicht Sara, aber wenn, dann ist es mir auch egal.", gab Grissom zurück.
„Grissom, wir könnten beide unseren Job verlieren."
„Bleib ruhig Honey, vertrau mir einfach.", sagte er.
„Gil, wie oft habe ich das jetzt schon von dir gehört. Vertrau mir.", sagte sie leicht genervt.
„Ich weiß Sara, aber hast du einmal daran gezweifelt, oder hast damit ein Problem gehabt?", fragte er sie.
„Nein, natürlich nicht, aber…."
„Sara es wird schon gut gehen. Vertrau mir einfach. Und jetzt komm, bevor Ecklie noch wütend wird."
Gemeinsam gingen sie zu Ecklie ins Büro.
„Ah Gil, Sara, da sind sie ja schon. Bitte setzten sie sich."
Sara setzte sich angespannt auf den Stuhl neben Grissom.
„Was gibt es so wichtiges Conrad, dass sie uns von der Arbeit abhalten?", fragte Grissom.
„Sie sind doch der Supervisor von Miss Sidle, oder sehe ich das falsch?", begann Ecklie.
„Conrad das wissen sie doch ganz genau. Jetzt sagen sie schon was sie wollen. Wir haben viel zu arbeiten, eine Menge Fälle müssen gelöst werden.", sagte Grissom schon etwas ungehalten.
„Na wenn das so ist. Ich will sie ja nicht noch unnötiger Weiße von ihrer Arbeit abhalten, die sie sowieso nur noch kurze Zeit ausüben werden. Zumindest hier in Las Vegas.", sagte Ecklie mit einem diabolischen Grinsen auf dem Gesicht.
„Was soll das heißen Ecklie?", fragte Sara und bemühte sich ruhig zu bleiben.
„Das, Sara, wissen sie ganz genau. Ihre Liaison mit ihrem Vorgesetzten ist aufgeflogen.", sagte Ecklie und grinste noch breiter.
„Gil Grissom, Sara Sidle, sie sind entlassen.", sagte Ecklie mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck.
Oh Gott, wir sind unsere Jobs los. Ich habe Gil um seinen Job gebracht, nur weil ich ihn liebe. Ich könnte damit leben, aber Grissom?
Hm da muss ich wohl zu den Maßnahmen greifen, die ich eigentlich erst mit Sara besprechen wollte. Aber besondere Umstände erfordern eben besondere Maßnahmen.
Grissom hatte Sara's Hand genommen und strich ihr beruhigend über den Handrücken. Sara wusste zwar nicht was Gil vorhatte aber sie wusste er hatte irgendein Ass im Ärmel.
„Conrad, sie können Sara und mich nicht feuern. Soweit ich weiß, ist es Ehepaaren nicht verboten zusammen zu arbeiten.", sagte Grissom.
Sara hielt den Atem an. Was hat er vor? Was will er Ecklie damit sagen?
„Richtig Gil, aber so weit ich weiß… sind sie und Miss Sidle nicht verheiratet.", sagte Ecklie.
„Nein, Ecklie, sind wir noch nicht. Aber Sara und ich werden in wenigen Wochen heiraten!", sagte Grissom und grinste übers ganze Gesicht.
Sara konnte nicht glauben, was Gil da gerade gesagt hatte. Sie saß da und starrte Grissom mit offenem Mund an. Was war das? Wir sind in ein paar Wochen verheiratet? Halluziniert Gil Grissom jetzt schon? Meint er das wirklich ernst. Will er mich wirklich heiraten? Ich verstehe gar nichts mehr jetzt.
Aus Ecklies Gesicht verschwand das falsche Lächeln, das er eben so demonstrativ aufgebaut hatte.
„Ja dann, kann ich ihnen nur gratulieren, Sara, Gil. Natürlich sind sie dann nicht entlassen.", gab er noch hinzu.
„Danke Conrad. Ich glaube wir gehen dann mal wieder an die Arbeit.", sagte Grissom und hatte immer noch das Grinsen im Gesicht.
Er sah zu Sara, die ihn verwirrt und auch ein wenig böse anstarrte. Er nahm ihre Hand und führte sie aus Ecklie's Büro.
Gott, hoffentlich reißt mir Sara jetzt nicht gleich den Kopf ab. Aber mir blieb keine andere Wahl. Ich hätte sie ja gerne morgen Abend, bei einem Essen gefragt, aber Ecklie kam mir zuvor.
Sara ging geschockt hinter Grissom her, in sein Büro. Kaum war die Tür zu, brach es auch ihr heraus.
„Gilbert Grissom, bist du von allen guten Geistern verlassen? Was sollte das eben in Ecklies Büro. Würde mein zukünftiger Ehemann die Güte haben mich aufzuklären.", sagte sie gespielt entrüstet.
Grissom hörte nicht wirklich auf die Worte von Sara, er hatte schon mit einen Ausbruch von ihr gerechnet. Dann plötzlich sah er in ihre Augen und erkannte die Liebe und das Glück darin.
„Hast du gerade eben zukünftiger Ehemann gesagt? Heißt das du sagst JA?", fragte er vorsichtig.
„Ja, Gil Grissom, du hast mich richtig verstanden. Aber hättest du mich ruhig vorher fragen können.", sagte sie lachend.
Grissom zog sie in sie Arme und küsste sie innig. Als sie wieder zu Luft kamen, schüttelte Sara ihren Kopf.
„Ich wusste ja immer dass du seltsam bist, aber dass es schon so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht.", lachte sie.
„Sara, es tut mir leid, eigentlich wollte ich dich ja morgen Abend bei einem romantischen Essen fragen, aber Ecklie kam mir zuvor. Wäre doch schade, wenn wir unseren Job verlieren.", sagte er und grinste.
„Du wolltest was?", fragte Sara erstaunt.
Grissom war inzwischen zu seinem Schreibtisch gegangen. Er holte eine kleine Schmuckschatulle heraus und ging wieder zu Sara, kniete sich vor sie hin und machte die kleine Schatulle auf.
„Sara Sidle, willst du meine Frau werden?", fragte er sie.
Sara stand zum zweiten Mal an dem Tag sprachlos da. Doch sie hatte sich gleich wieder gefangen.
„Ja, Gilbert Grissom ich will deine Frau werden.", sagte sie mit Tränen in den Augen.
Grissom steckte ihr den Ring an den Finger, stand auf und zog sie wieder in seine Arme.
„Ich liebe dich, Sara!", sagte er
„Ich liebe dich auch, Gil.", sagte Sara den Tränen nahe.
Sie hat tatsächlich ja gesagt. Sara will meine Frau werden. Meine Sara.
Ich kann es nicht fassen, ich soll seine Frau werden. Oh man, ich bin so glücklich. Vor ein paar Monaten wusste ich noch nicht einmal was er für mich empfindet. Aber er liebt mich und ich liebe ihn.
„Ich bin sehr glücklich Gil. Auch wenn es etwas überraschend kam in Ecklies Büro.", sagte sie lachend.
„Ich bin auch glücklich. Meine Sara.", sagte Gil und küsste sie wieder und wieder.
Das Team hatte erfreut und ebenso überrascht reagiert als sie davon erfuhren. Auch Ryan hatte sich für die beiden gefreut. Er sollte Sara's Trauzeuge sein. Grissom hatte Warrick gefragt, der sein Trauzeuge sein sollte.
Zwei Wochen später heirateten sie in aller Stille. Nur das Team und Sara's Bruder waren anwesend. Beide, Sara und Grissom wollten es nicht anders. Sie wollten keine große Hochzeit, für sie war wichtig, dass ihre Freunde dabei waren. Sara hatte auch auf ein übliches Hochzeitskleid verzichtet. Sie wollte nicht in weiß heiraten. Sie hielt davon nichts. Auch Grissom war es angenehmer in aller Stille zu heiraten. Beide waren sich da gleich einig, was die Planung der Hochzeit anging. Sie hatten sich beide zur etwas feineren Abendkleidung entschlossen. Grissom in einem schwarzen Anzug und Sara in einem dunkelblauen Seidenkleid.
Die Zeremonie war romantisch und genau nach dem Geschmack der beiden.
„Gilbert Grissom, wollen sie die hier anwesende Sara Sidle, zu ihrer Ehefrau nehmen? Sie achten und ehren, bis der Tod sie scheidet?", fragte der Reverend.
„Ja, ich will!", antworte Grissom.
„Sara Sidle, wollen sie den hier anwesenden Gilbert Grissom zu ihrem Ehemann nehmen? Ihn ehren und achten, bis der Tod sie scheidet?
„Ja ich will!", antwortete auch Sara.
Grissom und Sara steckten sich ihre Ringe an den Finger, dann zog Grissom Sara fest an sich ran und der Kuss drückte seine ganze Liebe für sie aus. Sara erwiderte den Kuss und Grissom war hin und weg von dem Kuss.
„Ich liebe dich Gil Grissom.", sagte Sara, als sie sich geküsst hatten.
„Ich liebe dich auch Sara Grissom.", Grissom lächelte seine Frau liebevoll an.
You
are my life. When I see you there's a glow from the stars above. Day after day feeling low in the evening sun, Well remembered dreams of a foolish parade. All I can do is to dream of you all day through. Stay by my side!
You are my only one desire!
You're the air that
I breathe tonight...
Won't
you stay here beside me? Stay!
Guess
they know that I'm so in love...
Yes, I'll stay here beside you,
stay...
till
you came and you were the one. Now I'll stay here beside you,
stay...
Didn't need to persuade you...
Hungry for a smile...
In
the morning moonlight that'll be alright with you -
take my hand.
Close my
eyes- all I see is you.
Yes, I'll stay here beside you stay.
You're the air that I breathe tonight...
All I want is to hold you tight!
Yes, I'll stay here beside
you, stay forever...
Das Team und auch Ryan klatschten begeistert Beifall als die beiden sich küssten. Sie freuten sich sehr für Sara und Grissom.
„Tja Schwesterchen, jetzt hast du es geschafft! Ich wünsche dir alles, alles Gute und dass du immer so glücklich bleibst!", Ryan umarmte seine Schwester herzlich.
„Danke Tommy, ich bin sehr glücklich!", gab sie zurück.
„Gil, ich wünsche dir alles Gute, schön, dass ihr es endlich geschafft habt.", sagte Catherine zu Gil und umarmte auch Sara.
„Danke Cath, es war an der Zeit, endlich mal Farbe zu bekennen." sagte Grissom lachend.
Die anderen gratulierten Sara und Grissom von Herzen und wünschten ihnen alles Gute.
Ein paar Wochen später, Ecklie musste einsehen, dass er keine Chance der Kündigung hatte, kam Sara zu Grissom ins Büro.
„Hey, Gil, willst du auch etwas zu essen?", Sara sah ihn fragend an.
„Nein, Sara. Aber wenn du dir etwas zu essen holst, bitte pass auf dich auf, du bist ja schließlich schwanger.", grinste er vor sich hin.
Sara war schon halb aus der Tür draußen, als sie stehen blieb und sich auf der Stelle umdrehte.
„Was willst du mir damit sagen, Grissom?", Sara starrte Grissom konfus an.
Grissom aber stand nur da und lächelte Sara an.
„Gil und wie kommst du darauf?", fragte sie ihn.
„Ich glaube Honey, ich kenne dich doch besser, als du von mir vermutest.", er lächelte sie immer noch an.
„Bist du dir wirklich sicher? Ich meine, wenn das wahr wäre… wir haben doch noch nie darüber gesprochen... oh Gott, das kann doch nicht sein, wir haben doch ….", Sara war völlig verwirrt.
„Jetzt beruhige dich doch erstmal. Komm wieder rein und mache die Tür zu.", Grissom hatte Sara sanft am Arm gepackt und wieder in sein Büro gezogen.
„Wie kann das sein Grissom? Wir haben doch verhütet? Ich nehme außerdem die Pille.", sagte sie noch immer zweifelnd.
„Überlege doch mal, als wir in Key West waren, damals unterm Pier. Das ging alles so schnell.", sagte Grissom etwas verlegen. Außerdem hattest du genug Medikamente intus, die die Wirkung der Pille aufgehoben haben.
Jetzt war es an Sara zu grinsen.
„Das wäre ja wunderbar.", rief sie freudig und umarmte ihren Mann stürmisch.
„Ja Sara, das ist wunderbar.", sagte Grissom und küsste Sara sanft.
„Aber woher weißt du es?", Sara sah ihn fragend an.
„Sara, du hast dich in letzter Zeit verändert, du strahlst irgendwie mehr von innen heraus. Außerdem habe ich mitgerechnet. Wir wohnen jetzt seit über 6 Wochen zusammen.", gab er zu.
„Gil Grissom ich muss dir sagen du erstaunst mich kein bisschen.", lachte Sara.
„Das my Dear, nehme ich dir sofort ab.", sagte er schmunzelnd.
Sara war sofort zum nächsten Drugstore gefahren und hatte sich einen Test geholt. Sie konnte es selber nicht fassen, sie war tatsächlich schwanger, Grissom hatte Recht gehabt.
Zu Hause war Sara gleich ins Bad verschwunden um den Test zu machen. Als sie nun mit einem Strahlen auf dem Gesicht ins Wohnzimmer kam, freute sich Grissom wahnsinnig.
„Es ist wahr, oder? Du bist schwanger?", sagte er und zog Sara in die Arme.
„Ja, es ist wahr, du wirst Daddy.", sagte sie und Tränen der Freude liefen ihr die Wange runter.
„Honey, was ist los? Freust du dich denn nicht?", fragte er bestürzt.
„Doch, ich weine vor Freude, Gil. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schnell passiert. Freust du dich denn?", fragte sie etwas unsicher.
„Sicher! Honey du machst mich damit noch glücklicher als ich es sowieso schon bin."
„Na ja wir haben eben noch nicht darüber geredet. Dazu war einfach keine Zeit.", erwiderte sie.
„Sara, es ist schon in Ordnung, aber ich freue mich wirklich. Ich hoffe du dich auch!", sagte er ein wenig beunruhigt.
„Sicher freue ich mich Gil, ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, auch wenn es etwas schnell ging alles.", sie umarmte ihren Mann innig.
… TBC
