Neues Kapitel ich hoffe es gefaellt euch ;)
Er hasste es sie zu wecken Felicity sah so friedlich aus, aber Diggle durfte nicht zu spaet zur Arbeit kommen. Und Felicity brauchte einen ordentlichen Schlafplatz.
„Felicity", sagte er sanft zu ihr, „hey wir sind bei deinem Haus."
Ein knurren entwich ihrer Kehle. Sie setzte sich langsam auf und erschrak ploetzlich.
„Verdammt meine Handtasche mit Schluessel, Tablet, Mobiltelefon und allem ist noch im Buero", sie sah Oliver Hilfe suchend an.
Ihr Blick war so sueß unter anderen Umstaenden haette er sie dafuer gekuesst, aber das stand im Moment ganz weit hinten an.
„Mach dir keine Gedanken die kriegen wir wieder", er schaute zu Diggle, der nickte, „Diggle holt sie."
Sie schenkte ihrem Freund Diggle ein Laecheln und versuchte langsam aus dem Auto zu steigen. Ihre Rippen schmerzen unglaublich, sie hatte das das Gefuehl sie wuerde jeden Moment unmaechtig werden.
Oliver und Diggle stuetzten sie bis zur Haustuer.
„Ich habe noch einen Schluessel unter dem Blumentopf dort", sagte sie und zeigte auf die Sonnenblume.
„Das ist nicht gerade das sicherste Versteck Felicity, wir sollten das nochmal besprechen", meinte Diggle und schaute auf die Uhr.
Oliver bemerkte seinen Blick, „Diggle du solltest gehen dein Boss wird nicht gerade begeistert sein wenn sein Sicherheitschef zu spaet kommt. Ich kuemmere mich um Felicity."
„Ok, ich komm nachher vorbei und bring dir deine Handtasche. Hoer auf das was Oliver sagt und wag dich ja nicht ihn weg zuschicken, " mahnte der Bodyguard die Blondine.
„Versprochen", sie versuchte ihm ein Laecheln zu schenken, aber die Schmerzen waren einfach zu groß.
Oliver oeffnete Felicitys Haustuer und half seiner Freundin vorsichtig auf die Couch.
„Darf ich deine Jacke oeffnen?" fragte Oliver und kniete sich neben Felicity.
Er bemerkte die Panik in ihren Augen und nahm ihre Hand.
„Hey ich werde dir nichts tun, das weißt du. Ich moechte mir deine Rippen anschauen, du hast Schmerzen das sehe ich."
Olivers Stimme war so sanft und die Beruehrung seiner Hand gab Felicity Sicherheit.
Vorsichtig oeffnetet sie den Reisverschluss von Olivers Sweatjacke. Der Ex Billionaer schob die Jacke zur Seite und erschrak. Felicitys Seite war komplett blau. Sanft strich er dabrueber und schaute sie dabei an. Felicity hatte die Augen geschlossen und wartete auf den Schmerz, der aber ausblieb.
„Die Rippen sind gebrochen, wir muessen dich ins Krankenhaus bringen und wir sollten Detectiv Lance anrufen."
Felicity riss die Augen auf, zog die Jacke fest an ihren Koerper, „Nein es gibt keinen Grund Lance anzurufen und ins Krankenhaus moechte ich auch nicht."
„Felicity, ich kann sagen das deine Rippen gebrochen sind, ich weiß aber nicht ob sie innere Organe verletzt sind", er schaute sie eindringlich an.
„Oliver es geht mir gut…"
„Es geht dir nicht gut Felicity und ich will jetzt endlich wissen was passiert ist. Danach bring ich dich ins Krankenhaus. Ich will keine Widerrede hoeren", Olivers Blick duldete kein nein.
Felicity schaute auf den Boden und begann zu erzaehlen, „ Miller hat vor 4 Wochen begonnen mich zu belaestigen."
Oliver schaute sie mit weit aufgerissenen Augen an, „WAS? Warum hast du mir nichts gesagt? Warum zum Teufel hast du den Job nicht hingeschmissen? Ich habe dir 20 Adressen gegeben mit gut bezahltet Jobs. Jeder von diesen Firmen haette dich mit Kusshand genommen. Aber nein du bleibst dort und laesst dich von einem Dreckschwein belaestigen. Warum zum Teufel?"
Olivers Wutausbruch, verletzte sie und brachte sie ebenfalls in Rage, „ Weil ich dort geblieben bin fuer DICH, damit du deine Firma wieder bekommst."
Der Ex Billionaer schaute sie entsetzt an, „Wie meinst du das?"
Sie atmete tief durch, „ Ich habe kurz bevor du Isabel zur CEO gemacht hast, 400000$ von QC unterschlagen. Ich hatte ein schlechtes Gefuehl bei der Sache mit Isabel und Slade. Walter hat sie fuer mich angelegt und mittlerweile ist es ueber 1 Mio. Ich hab das Geld nicht fuer mich genommen, sondern fuer dich. Damit falls etwas schief laeuft du nicht ohne Geld da stehst. Nachdem die Sache mit Slade vorbei war kam Miller und ich bin dort geblieben damit ich weiterhin Einsicht in alle Unterlagen habe. Miller weiß nicht das ich im IT-Department gearbeitet habe, ich habe alle Informationen geloescht. Ich wollte genug Geld besorgen damit du dich in QC wieder einkaufen kannst, aber dann fiel mir auf das Miller irgendetwas zu verbergen hat. QC fehlen die Einnahmen von einem Monat obwohl die Kunden alle geblieben sind. Oliver eins fuehrte zum andern Miller hat mit den Belaestigungen vor vier Wochen angefangen und ich konnte dann nicht mehr abspringen."
Queen legte seinen Kopf in seine Haende, sie hatte das alles fuer ihn getan. Sie hatte sich in Gefahr begeben, sie hatte sich von diesem Schwein anfassen lassen. Um seine Firma zu retten.
„Wie konntest du das tun?" fragte er tonlos.
„Weil du auch immer fuer mich da warst", antwortete sie und einzelne Traenen liefen ueber ihre Wangen.
Er schaute sie an und sie sah an seinem glasigen Blick das auch er Traenen in den Augen hatte, „Felicity kein Geld der Welt ist es wert das dir etwas passiert. Ich bin lieber mittellos als dich zu verlieren."
„So schlimm war es nicht", sagte sie mit leiser Stimme.
Er wusste dass sie log, ihre Augen verrieten es ihm, „ Felicity, dieses Schwein hat dich angefasst. Dein Handgelenk ist blau, du hast gebrochene Rippen, deine Bluse ist zerrissen, deine Lippe ist blutig", er schluckte hart, „hat er dich…." Oliver konnte die Worte nicht aussprechen.
„Nein, er hat es versucht."
Ohne darueber nachzudenken schloss er sie in seine Arme, es fuehlte sich so richtig an. Er wuerde ihn umbringen, fuer das was Miller ihr angetan hatte und er wuerde dafuer sorgen das ihr nie wieder so etwas passierte.
„Ich werde jetzt Detektiv Lance anrufen er soll hier her kommen und eine Anzeige gegen Miller aufnehmen und dann bring ich dich ins Krankenhaus."
Sie nickte, Oliver nahm die Decke die ueber dem Sessel neben der Couch lag und deckte sie damit zu.
Er strich ihr sanft ueber die Stirn, „Ruh dich einen Moment aus."
Sie schloss die Augen und Oliver ging in die Kueche und waehlte Lance Nummer.
„Nein lass die Finger von mir bitte ich will das nicht. Oliver, hilf mir Oliver."
Der EX CEO rannte aus der Kueche zu Felicity, „Hey Felicity wach auf, du hast einen Alptraum."
Er versuchte sie sanft in das Kissen zu druecken, damit sie sich nicht noch mehr verletzte.
Felicity nahm Oliver nicht wahr, alles was sie spuerte war Miller der sie auf den Boden drueckte, aber diesmal schaffte sie es nicht sich zu wehren. Sie schaffte es nicht sich aus seinem festen Griff zu befreien. Er war zu stark fuer sie.
„Du willst es genau wie ich Felicity ich weiß es ich habe deine Blicke gesehen. Wie du mich anschaust die ganze Zeit. Und jetzt bekommen wir beide was wir uns so sehr wuenschen", hauchte er in ihr Ohr.
„Nein bitte nicht, tu mir das nicht an bitte. Oliver wo bist du hilf mir."
„Oh Gott nein Bitte."
Es geschah einfach.
Oliver sah ihren Kampf und er wusste worum es darin ging, die Verzweiflung mit der sie nach ihm rief versetzte ihm einen Stich. Er sah die Szene fast bildlich vor sich. Felicity auf dem Boden, Miller ueber ihr wie er ihr die Bluse von ihrem Koerper riss und wie er sie hart ins Gesicht schlug um das von ihr zu bekommen was sie ihm nie geben wuerde.
Sein gesamter Koerper fuellte sich in Sekunden mit Wut, dieser Mensch durfte nicht ueberleben. Keiner durfte die Frau die er liebte so behandeln. Felicity war sein Licht sie hatte ein reines Herz und dieses Schwein hatte versucht ihre reine Seele zu beschmutzen.
Ihr gesamter Koerper zitterte als sie hoch schreckte, Uebelkeit machte sich in ihrem Magen breit. Sie sprang auf, der stechende Schmerz der von ihren Rippen kam raubte ihr fuer einen Moment die Luft. Aber sie fasste sich schnell wieder und rannte ins Badezimmer.
„Felicity", rief Oliver und folgte ihr.
„Hey es ist alles gut es war nur ein Traum", sagte er waehrend er ihre Haare zurueck hielt.
„Ich hab es nicht geschafft, Oliver. Ich hab es nicht geschafft mich zu befreien in meinem Traum. Seine Haende waren ueberall", keuchte sie.
Gaensehaut breitete sich auf seiner Haut aus. „Es war nur ein Traum Felicity, oder?"
Sie hoerte die Sorge in seiner Stimme, „Es war nur ein Traum, aber er war so verdammt real. Oliver ich hab so eine verdammte Angst."
Sie begann zu weinen, der Ex Billionaer zog sie in seinen Arm, „Ssshhhhh es wird alles wieder gut Felicity. Ich werde diesen Kerl kriegen und ich werde bei dir bleiben bis es dir wieder gut geht."
Sie klammerte sich noch fester an hin sagte aber nichts.
