Episode 09: Arachnophobie

Ein spitzer Schrei durchschnitt die Stille im Hauptquartier der Ducks, und Mallory, Nosedive, Duke, Tanya, Wildwing und Grin stürzten auf den Gang.

„Das kam aus Andreas Zimmer!", rief Wildwing und die sechs Enten liefen sofort dorthin.

Doch als sie das Zimmer betreten hatten, bot sich ihnen ein gar seltsamer Anblick. Die braunhaarige Ente kauerte mit vor Angst geweiteten Augen auf ihrem Kleiderschrank und deutete auf den Boden.

„D…d…d…da!", rief sie mit zittriger Stimme.

Die sechs Enten sahen auf den Fleck, auf den Andrea deutete, und entdeckten eine kleine Spinne, die über den Boden kroch.

„Deswegen machst du so ein Theater?", fragte Mallory ungläubig. Andrea nickte bloß rasch.

Erst als Duke ein Glas über die Spinne gestülpt hatte, verließ die schwarz gekleidete Ente ihr sicheres Versteck und stellte sich zu Mallory.

„Du hast Angst vor Spinnen?", fragte der graue Erpel ungläubig, als er ein Blatt Papier unter das Glas schob und die so gefangene Spinne dann hochhob. „Du kriechst doch durch Lüftungsschächte, hast Einsätze im Freien. Wie machst du das dann?"

„Das ist was Anderes", erwiderte Andrea. „Da bin ich im Dienst."

„Das heißt, du rennst nur kreischend durch die Gegend, wenn du Spinnen in deiner Freizeit siehst?", fragte Mallory und warf ihrer Freundin einen abschätzigen Blick zu.

„Ganz genau", erwiderte diese bloß.

„Aber das ist doch nur eine kleine Spinne!", sagte Duke und streckte das Glas mit der Spinne in Andreas Richtung.

Diese schrie sofort auf, packte Mallory an den Schultern und schob sie vor sich.

Daraufhin verließ Duke kopfschüttelnd das Zimmer. Die Anderen folgten ihm. Nur Mallory konnte nicht gehen, denn Andrea ließ sie nicht los.

„Andrea!", hörten die fünf anderen Enten sie durch die geschlossene Tür sagen. „Du kannst mich jetzt loslassen."

„Erst, wenn die Spinne weg ist!", war die leicht panisch klingende Antwort.

„Sie ist weg!"

„Sie befindet sich noch im Gebäude!"

Doch auch anderswo war soeben ein Spinnenproblem aufgetreten.

„Verschwinde!", schrie Chameleon und sprühte hektisch mit einem Insektenspray um sich. Zu seinen Füßen krabbelte eine schwarze Spinne, die aber den Angriffen des grünen Wesens immer wieder auszuweichen vermochte.

„Warte, ich mach sie platt!", rief Siege, lief zu Chameleon und stampfte fest mit dem Fuß auf. Doch die Spinne kroch zwischen seinen Zehen hervor

„Sie lebt noch!", kreischte Chameleon und sprühte wieder nach ihr.

„He, sprüh mir das giftige Zeug nicht auf den Fuß!", protestierte Siege, packte den Formwandler am Kragen, hob ihn hoch und starrte ihn böse an.

„Ruhe! Sonst sprüh ich dir das giftige Zeug ins Gesicht!", erwiderte dieser wütend.

„Das wagst du nicht!"

„Wetten, dass doch!"

„Was ist denn hier los?", ertönte auf einmal Draganus' wütende Stimme. „Wie soll man Welteroberungspläne schmieden, wenn hier dauernd so ein Wirbel herrscht?"

„Gar nichts, Lord Draganus!", riefen Siege, Wraith und Chameleon wie aus einem Munde.

Draganus musterte seine drei Untergebenen. „Ihr seht aber nicht aus wie gar nichts!" Dann fiel sein Blick auf das Insektenspray in Chameleons Hand. Und danach entdeckte er die Spinne. Er bückte sich, packte die Spinne an einem Bein und hob sie hoch.

„Ist das der Übeltäter?", fragte er die drei Echsen.

„Ja, Boss!", rief Chameleon, der sich endlich aus Sieges Griff befreien konnte und zu Draganus lief. „Bring sie um!"

„Ich denke gar nicht dran", erwiderte der Saurian Overlord böse grinsend. „Ich habe eine viel bessere Idee!"

Dann verließ er mit der Spinne den Raum. Die drei Anderen folgten ihm.

„Diese Spinne wird mir dabei helfen, die Enten endgültig zu vernichten!", erklärte er.

„Und wie soll diese kleine Spinne das anstellen?", fragte Wraith.

„Ganz einfach, Wraith", antwortete Draganus. „Sie wird nicht so klein bleiben." Er setzte die Spinne ganz in der Nähe seines DNS-Beschleunigers ab. Er zielte, schoss, und schon wurde die Spinne von einem grünen Strahl getroffen.

Als Draganus den DNS-Beschleuniger wieder abschaltete, sagte Chameleon: „Aber, Boss, sie ist immer noch klein!"

„Sicher!", erwiderte der Saurian Overlord. „Klein genug, um ins Hauptquartier der Ducks zu kommen."

„Und wie soll sie die Enten dann vernichten?", fragte das grüne Wesen weiter.

„Oh, sie wird noch wachsen", antwortete Draganus. „Ich habe die neue Zeitverzögerungsfunktion an meinem DNS-Beschleuniger getestet. Und jetzt nimm sie, und setz sie bei den Ducks ab!"

Chameleon sah seinen Boss zuerst ungläubig an. Doch dieser schien das wirklich ernst gemeint zu haben. Mit zittrigen Fingern griff er nach der Spinne, bekam sie aber nicht zu fassen.

„Wird's bald?", knurrte Draganus wütend.

Das reichte, um Chameleon so weit anzuspornen, dass er die Spinne an einem Bein packen und hochheben konnte. Mit so weit wie möglich ausgestreckten Arm stand er da und aktivierte seinen Teleporter.

Wenig später erschien in einer Gasse unweit des Eishockeystadions. Er verwandelte sich in einen Mann in Jeans und T-Shirt und rannte zum Stadion. Dort setzte er die Spinne beim Eingang ab.

„Und jetzt geh weg!", sagte er. „Gaaaaaaaaaaaanz weit weg von mir!"

Die Spinne kroch unter dem Eingangstor durch. Chameleon kicherte und lief davon. In der Gasse angekommen aktivierte er wieder seinen Teleporter.

Andrea lag auf ihrer Couch und las in einem Buch. Als sie eine Seite umblätterte sah sie kurz auf. Und sofort fiel ihr Blick auf die Spinne die auf dem Boden auf sie zugekrochen kam. Sofort warf sie das Buch von sich und rutschte ans andere Ende der Couch. Doch dann straffte sie die Schultern.

„Komm schon! Reiß dich zusammen!", sagte sie. „Duke hat Recht. Es ist nur eine kleine Spinne."

Sie stand auf und wollte das Glas, das auf ihrem Couchtisch stand ergreifen, doch in diesem Moment fing die Spinne grün zu glühen an und wuchs und wuchs. Erschrocken riss Andrea die Augen auf und stürzte nach draußen.

Tanya, Mallory und Duke hatten sich in der Küche versammelt, als Andrea zu ihnen gelaufen kam.

„Eine riesige Spinne ist hinter mir her!", rief sie.

Die drei Enten warfen sich einen Blick zu. Duke stand auf, nahm ein Glas und ging zur Tür, als auf einmal eine Monsterspinne ihren Kopf und zwei ihrer Beine durch dieselbe steckte. Mit einem lauten Klirren fiel das Glas zu Boden. Erschrocken wich der Erpel zurück, bis er neben Andrea zu stehen kam.

„Lass mich raten", sagte er zu der braunhaarigen Ente. „Als du sagtest, eine riesige Spinne sei hinter dir her, meintest du, dass eine riesige Spinne hinter dir her sei."

„Wir müssen hier raus!", rief Mallory.

„Nein, keine Angst, sie passt nicht durch die Tür", erklärte Tanya.

Und tatsächlich, die Spinne konnte nicht mehr als ihren Kopf und zwei Vorderbeine in die Küche strecken. Doch kaum hatte Tanya das gesagt, als die Spinne ihr Maul öffnete und einen klebrigen Faden nach der Technikerin schleuderte. Der Faden traf Tanya am Bein, und die Spinne begann, den Faden wieder einzuziehen. Mallory und Andrea hielten Tanya fest, und Duke zerschnitt den Faden schnell mit seinem Schwert.

„Andererseits", sagte Tanya, „wäre es vielleicht doch eine gute Idee, von hier zu verschwinden."

„Zum Lüftungsschacht!", rief Andrea und stürzte los, Duke und Tanya folgten ihr.

Mallory kickte einen Stuhl nach dem Angreifer, ehe sie sich den dreien anschloss. Doch die Spinne fing ihn einfach mit ihren Vorderbeinen ab und brach ihn entzwei. Aber so war sie lange genug abgelenkt, dass die vier Enten im Lüftungsschacht verschwinden konnten.

Währenddessen schlenderten Nosedive, Grin und Wildwing seelenruhig den Gang entlang.

„Ich mag Spinnen ja auch nicht", sagte Nosedive. „Aber ich finde, sie übertreibt es ein bisschen. Ich meine, Spinnen sind ja keine fünf Meter groß."

In diesem Augenblick fiel sein Blick auf das riesige Spinnentier, das sich Eingang in die Küche zu verschaffen versuchte.

„Ich könnte mich natürlich auch täuschen", sagte der blonde Erpel ruhig, wandte sich dann blitzschnell um und ergriff „Weg hier!" brüllend die Flucht.

Als die drei Erpel sich im Aufzug befanden, meldete sich Duke über Funk.

„Wo seid ihr?", fragte der graue Erpel.

„Auf dem Weg nach oben", antwortete Wildwing.

„Ich nehme an, ihr habt unsere achtbeinige Mitbewohnerin bereits kennengelernt", sagte Duke. „Wir erwarten euch vor dem Stadion."

„Sie hatte ganz normale Spinnengröße", erklärte Andrea gerade, als sich Wildwing, Nosedive und Grin zu ihr und den drei anderen Enten gesellten. „Und dann hat sie auf einmal grün zu leuchten begonnen und ist wie verrückt gewachsen."

„Ich nehme an, wir wissen, wem wir das zu verdanken haben", sagte Wildwing.

„Draganus", erwiderte sein kleiner Bruder.

„Genau", sagte Mallory.

„Echt jetzt?", fragte da Nosedive. „Das war geraten."

Die sechs Enten sahen ihn böse an.

„Nein, das war ein Scherz", lachte Nosedive. Die Anderen starrten ihn immer noch böse an. „Aber ich sehe, ihr seid gerade nicht zum Scherzen aufgelegt."

„Wie kann Draganus das gemacht haben?", fragte Wildwing.

„Ich nehme an, mit seinem DNS-Beschleuniger", antwortete Tanya.

„Die weit wichtigere Frage ist aber: Wie werden wir dieses eklige Insekt wieder los?", fragte Mallory.

„Genau genommen sind Spinnen keine Insekten", sagte da Tanya. „Es sind Spinnentiere. Sie bilden damit eine eigene Art, zu der auch Skorpione gehören." Diesmal war sie es, die böse Blicke erntete. „Aber das ist jetzt nebensächlich", ergänzte sie daher schnell.

„Also, wie werden wir das Tierchen wieder los?", fragte Duke. „Ich nehme nicht an, dass es in dieser Stadt genug Insektenspray dafür gibt."

„Wartet mal", sagte da Wildwing. „Wisst ihr noch, wie Stanley sich damals zurückverwandelt hat?"

„Ich nicht", antwortete Andrea. „In dieser Episode stand ich für die Serie noch nicht unter Vertrag." Ihre sechs Freunde bedachten nun sie mit bösen Blicken. „Wisst ihr, das mit den bösen Blicken habt ihr verdammt gut drauf."

„Strom!", antwortete Tanya auf Wildwings Frage. „Stanley hat sich beim Kampf mit diesem Strommonster zurück verwandelt."

„Genau", sagte Wildwing. „Wir müssen sie also nur unter Strom setzen."

Wenig später hatten sich die sieben Enten in Phils Büro versammelt. Vor ihnen auf dem Schreibtisch lag ein Plan ihres Hauptquartiers ausgebreitet.

„Ich sehe nur eine Möglichkeit", erklärte Tanya. „Wir müssen sie in den Generatorenraum bringen. Dann kann ich sie mithilfe des Hauptstromkabels auf ihre ursprüngliche Größe zurückschrumpfen."

„Okay", sagte Wildwing. „Dann machen wir es so."

In diesem Moment kam Phil zur Tür herein.

„Da seid ihr ja!", rief er. „Ihr habt einen wichtigen Fototermin!"

„Nicht jetzt, Phil!", erwiderte Nosedive. „Wir müssen eine fünf Meter große Spinne in unserem Hauptquartier in die Mangel nehmen."

„Eine fünf Meter große Spinne?", fragte Phil. „He, lasst mich ein bisschen herumtelefonieren. Ein Zoo würde bestimmt ein Vermögen für sie zahlen."

„Vergiss es, Phil!", zischte Nosedive und folgte dann seinen Freunden.

„Enten!", rief Phil und schüttelte den Kopf. „Kein Geschäftssinn!"

Mallory und Nosedive schlichen vorsichtig durch die Gänge und suchten nach der Spinne.

„Man möchte meinen, so ein Riesenvieh würde einem gleich auffallen", sagte Mallory.

„Hierher, Spinnchen!", rief Nosedive. „Komm her! Miezmiezmiezmiez!"

„Nosedive, das ist eine Spinne, keine Katze!", sagte der Rotschopf und verdrehte die Augen.

„Ich bin mir sicher, sie spricht auch Fremdsprachen", erwiderte der Erpel, und in diesem Moment bog auch schon die Spinne um die Ecke und kam auf sie zu. „Hab ich's nicht gesagt? Lauf!"

Und schon liefen die beiden in Richtung des Generatorenraumes los.

„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu viel Abstand zu ihr bekommen, sonst gibt sie vielleicht auf", ermahnte Mallory Nosedive.

„Ach, da mach ich mir gar keine Sorgen", erwiderte dieser und duckte sich unter einem abgeschossenen Spinnenfaden weg. „Immerhin hat sie alleine doppelt so viele Beine wie wir beide zusammen."

Endlich hatten sie den Generatorenraum erreicht.

„Sie ist dicht hinter uns!", rief Mallory Grin und Andrea zu, die links und rechts vom Eingang Stellung bezogen hatten.

Und schon kroch die Spinne herein. Sie verfolgte weiterhin Nosedive und Mallory und übersah daher die anderen Enten. Grin und Andrea ließen sie ein Stück herein, dann schlang Andrea blitzschnell ein Seil um ein Spinnenbein. Grin tat dasselbe bei einem anderen Bein. Dann rutschte die braunhaarige Ente unter dem massigen Körper der Spinne durch und zog dann fest an ihrem Seil. Der große Erpel tat es ihr gleich, sodass die Spinne stolperte und fiel. Nun begannen auch Duke und Wildwing, die Spinne mit mehreren Seilen zu fesseln, und auch Nosedive und Mallory schlossen sich ihnen an.

„Schnell, Tanya!", rief Wildwing der Technikerin zu. „Lange werden wir sie nicht halten können!"

„Schon unterwegs!", antwortete die blonde Ente als sie ein riesiges Stromkabel, aus dessen Ende Funken sprühten, zu der Spinne schleifte. Tanya trug eine Schutzbrille und einen Schutzanzug, der ihren ganzen Körper, ja sogar ihren Schnabel bedeckte.

„Alle loslassen!", befahl sie ihren Kameraden, und kaum hatten diese die Seile losgelassen, als sie das Ende des Kabels an den Körper der Spinne drückte. Die Spinne gab ein lautes Kreischen von sich. Sie leuchtete auf und dann begann sie zu schrumpfen.

„Es funktioniert!", rief Wildwing.

Schnell hatte die Spinne ihre normale Größe erreicht, und Tanya konnte das Kabel wieder entfernen. Doch auf einmal wurde es stockfinster.

„Stromausfall", sagte Tanya. „Da haben wir wohl den Generator überlastet. Aber keine Sorge, das bringe ich schnell wieder in Ordnung."

„Wie schnell?", fragte Mallory.

„So in fünf, sechs Stunden. Also, bis zu unserem Spiel heut Abend schaff ich das locker, denke ich", antwortete Tanya. „Ich muss nur meine Taschenlampe finden", sagte die Technikerin, und man konnte sie weiter hinten herumkramen hören. „Also, das ist sie schon mal nicht. Und das auch nicht. Nein, das ist ein Schraubenschlüssel, aber das hier! Nein, auch nicht. Wartet, gleich hab ich's!"

„Ihr könnt das zwar gerade nicht sehen", sagte Nosedive. „Aber ich verdrehe demonstrativ die Augen."

„Los, Siege", befahl Draganus seinem Untergebenen an demselben Abend. „Schalt den Sportkanal ein! Ich will sehen, wie das heutige Eishockeymatch abgesagt wird, weil die Mighty Ducks von einer Riesenspinne gefressen wurde."

Siege tat, wie ihm geheißen, und schon erschien der Stadionsprecher auf dem Bildschirm.

„Wir bitten für die Verzögerung um Entschuldigung", sagte er. „Es gab leider ein technisches Gebrechen."

„Ja, genau", kicherte Chameleon. „Technisches Gebrechen!"

„Aber nun kann es los gehen", fuhr der Sprecher fort. „Und hier sind auch unsere Helden, die Mighty Ducks!" Die Kamera schwenkte auf die Eisfläche. Die sieben Enten betraten gerade das Eis und begrüßten das Publikum.

„WAS?", brüllte Draganus. „Die sind noch am Leben? Das darf doch nicht wahr sein!" Wütend feuerte er seinen Handlaser ab, der ein Loch in der Wand verursachte. Und neben diesem Loch saß eine kleine, schwarze Spinne.

„Ähm, Boss", sagte Chameleon, „das war daneben."

Draganus knurrte laut auf. „Wie kannst du es wagen? Dir werd ich zeigen, wie gut ich zielen kann! Nimm das! Und das! Und das! Und das!"

„Nein, Boss!", rief der Formwandler, während er verzweifelt den Laserschüssen auswich. „Das war doch gar nicht böse gemeint. Hilfe!"

Nach dem Match gingen Duke und Andrea gemeinsam den Gang entlang.

„Das nenn ich einen Sieg!", sagte die braunhaarige Ente.

„Ja, ich auch", erwiderte der Erpel. „Und das nach der ganzen Aufregung heute."

„Ach, das war doch halb so wild", erklärte Andrea. „Und das Beste ist, dass ich jetzt meine Angst vor Spinnen überwunden habe."

„Tatsächlich?", fragte Duke.

„Natürlich!", erwiderte Andrea. „Denkst du, nach einem Kampf mit einer Riesenspinne habe, ich noch Angst vor den kleinen Exemplaren?"

Sie hatte den Satz eben beendet, als sie ein solch kleines Exemplar an der Wand neben sich entdeckte.

„Spinne!", schrie sie, sprang in Dukes Arme und klammerte sich an ihm fest. Doch dann schien ihr zu dämmern, was sie da eben getan hatte. Sie wandte sich Duke zu, der sie amüsiert anblickte.

Sie deutete mit ihrem Zeigefinger auf Duke und sagte streng: „Das bleibt unter uns."

Ende der neunten Episode