Ungeahnte Nähe
Hermine erinnerte sich nur zu gut daran, wie er sie auf seinen Armen getragen hatte. Noch nie zuvor hatte sie sich derart geborgen und sicher gefühlt. Sie hatte den rauen schwarzen Stoff seiner Robe an ihrer Wange gespürt und sie hatte seinen unverkennbaren Duft nach Kräutern und Holzrauch gerochen, während seine sehnigen Arme ihren Körper fest umschlungen hielten. Sie hatte sich gewünscht, dass dieser Moment niemals enden würde…
Gelegentlich hatte sie fast scheu zu ihm aufgesehen, seine dunklen Augen
Verwandelten ihre Knie jedes Mal wieder in weichen Gummi.
Schließlich hatte er sie auf dem Bett abgesetzt und auf sie herabgesehen.
„I see your face in firelight, I hold you close in memory. And even though I know you're gone, I know you're here", tönte es in ihrem Geist.
"Wenn Sie das nächste Mal über eine Katze stolpern möchten, Miss Granger, dann stellen Sie bitte sicher, dass es sich dabei um McGonagall handelt. Dann kann sie Sie nämlich ins Schloss zurückbringen. Ich gehe jetzt und benachrichtige Madame Pomfrey, damit sie das Skele-Wachs mitbringt und den Bruch ordentlich behandeln kann."
„Vielen Dank, Professor Snape."
Kopfschüttelnd fügte er hinzu:
„Wie kann man nur so dumm sein?" Damit ließ er Hermine im Krankensaal alleine.
„Closer" – Barbra Streisand
