Kate blieb fast das Herz stehen, General Perry hatte unwillkürlich zur Waffe gegriffen und der Arzt war vor Schock erstarrt.

„Puls 113, Temperatur 39,4 Grad Celsius, keine Brüche, leichte Quetschungen am Hals", sagte die Maschine, zog die Hand zurück und sah Kate an.

„D-danke", stammelte Kate, während Perry die Waffe wieder wegsteckte. Nicht dass ihm die Handfeuerwaffe wirklich etwas genützt hätte. „Wir müssen miteinander reden", sagte Perry zu Kate und zog sie Quasi aus dem Raum. Er winkte den Soldaten zurückzubleiben und zog Kate hinter sich her, bis nach Draußen vor die Krankenstation. „Kate Connor, was ist hier los?" Fragte er sie leise. Während er sich nach Zuhörern umsah. „Danke? Bitte? Fragte er. Sie ist eine Maschine. Dankbarkeit ist ihr fremd", stellte er fest.

Kate kratzte sich am Hinterkopf und schob eine ihrer roten Haarlocken hinter das rechte Ohr. „Sie hat John nicht getötet, als sie ihn bereits an die Wand gedrückt hatte. Als ich mit dem Taser ins Büro kam, stand sie einen Meter von ihm entfernt und hat sich nicht gerührt. John sagte sie hätte Fragen gestellt. Außerdem ist sie völlig anders programmiert als ein normaler Tripple Eight. John war mit ihrer Reprogrammierung nicht fertig als der T600 Amok lief. Ich hatte keine andere Wahl, als den Chip wieder reinzuschieben. Sie hat ihm das Leben gerettet aber ich habe keine Ahnung, was ihre Missionsparameter sind. Wir müssen warten, bis John zu sich kommt", 'Das ist alles noch nichteinmal gelogen', dachte Kate, während sie in das schockierte Gesicht Perrys starrte.

„Reprogrammierung nicht abgeschlossen?" Fragte er. „Das Ding kann also jederzeit durchdrehen?" Fragte er, zögerte dann kurz. „Wir sollten sie schnellstens deaktivieren", stellte er fest und wollte zurück in die Krankenstation.

„Nein!" Sagte Kate plötzlich energisch und hielt den General am Arm fest. „Nicht solange sie in Johns Nähe ist und vor Allem nicht in der Krankenstation.

Perry atmete tief ein und aus nickte schließlich.

Während er zurückging und den Wachen den Befehl erteilte von der Tür aus die Maschine im Auge zu behalten ging Kate zurück in den Behandlungsraum.

Als Kate den Raum betrat stand Cameron immer noch am Kopfende. Sie ging zu dem befreundeten Arzt und zog ihn zur Seite. „Sie muss bleiben, Perry wird es nicht riskieren sie frei herumlaufen zu lassen und ich kann es nicht riskieren, dass es zu einer Auseinandersetzung kommt. Also bleibt sie wo sie ist", sagte Kate woraufhin der Arzt nur nickte.

Kate ging daraufhin zu Cameron. „Du musst hier bleiben uhm...Cameron. Du darfst den Raum nicht verlassen oder sie werden versuchen Dich zu deaktivieren. Ich weiß, wahrscheinlich bedeutet Dir das nichts aber ich bitte Dich John nicht zu verletzen oder zu töten. Ich verspreche Dir dafür, dass ich Alles versuchen werde, dass Du nicht deaktiviert wirst" Sagte sie verschwörerisch leise.

Cameron blickte Kate einen Augenblick stumm an. „Ich verstehe und akzeptiere Katherine Connor", sagte sie dann.

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Am späten Nachmittag erwachte John Connor. „Allison?" Fragte er. „Wo ist Allison?"

Kate ging sofort zu ihrem Mann. „John, Allison ist nicht hier", sagte sie.

„Wo ist meine kleine Allie?" Fragte er. „ich will mit ihr reden". Er wollte sich aufrichten. „Ich muss zu ihr, sie hat doch Geburtstag", sagte er immer unruhiger werdend.

Kate war klar, dass er in seinem Fieberwahn nicht nachgeben würde. Sie musste ihn sedieren, bevor die Verletzungen wieder aufbrachen. Er hatte ohnehin schon zu viel Blut verloren. „Bitte, Du musst ihn festhalten, damit er sich nicht noch mehr verletzt. Ich werde ihm ein Betäubungsmittel geben", sagte sie zu der Maschine, die noch immer am Kopfende des Bettes stand.

Kurz blickte Cameron in ihr Gesicht und kam dann um den Behandlungstisch herum. Sie ergriff John Connors Schultern, während Kate zum Medikamentenschrank ging.

Kate kramte gerade eine Phiole mit einem Betäubungsmittel heraus als sie wie von der Tarantel gestochen herumfuhr.