Autor:
ambar
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Disclaimer: Nix mir, alles
JKR! Geb alles wieder zurück! Verdien kein Geld damit, Kommis
sind meine Bezahlung. Wink mit Zaunpfahl
Ansonsten: Alles ist
wie immer - nur schlimmer...äh, oder wie war
das?
Inhalt: Ein Killer sucht die englische Zaubererwelt heim.
Das extra gebildete Sonderkommando der Aurorenabteilung steht ihm
hilflos gegenüber, denn er scheint nach keinem Plan vorzugehen.
Seine Opfer sind Weiß - wie auch Schwarzmagier, seine Methoden
grausam.
Harry, Profiler des SoKo 'Panther', sieht sich einem
weiterem Problem gegenüber, als der 'Panther' einen -
scheinbar - folgenschweren Fehler macht...
So, da bin ich
auch schon wieder. Und mit mir ist noch jemand gekommen: Tada! Ein
neues Kapitel! Und da wir jetzt ja die erste zweistellige Kapitelzahl
erreicht haben: DANKE! Danke, an alle, die die Story lesen, gelesen
haben und noch lesen werden! Echt, ich hätte nie gedacht, dass
ich soweit komme...euch alle durchknuddel Ich hoffe, ihr bleibt
mir weiterhin treu. Tränchen aus dem Auge wisch
Und ohne
weitere große Sentimentalitäten: Hier ist das neue
Kapitel!
Und noch ein großes Dankeschön an alle
Reviewer!
Kapitel 10: Die SMS
Einige Kilometer entfernt, mitten in der Londoner Innenstadt, im Zimmer 515 der Abteilung der magischen Strafverfolgung des Ministeriums für Zauberei und Hexerei vibrierte ein Handy und meldete das Erhalten einer SMS.
Das
Handy wurde aus der Hosentasche einer Jeans gezogen, geöffnet
und die SMS aufgerufen.
Grüne Augen weiteten sich vor
Überraschung, als sie den Inhalt der Kurznachricht lasen:
,Komm
sofort in die Paddington Street 18! Blaise wurde angegriffen!'
Harry spürte wie ihm sofort alles Blut aus seinem Gesicht wich. Ihm schwindelte leicht. Seine Hand spannte sich um das Handy, das ein protestierendes Knirschen von sich gab.
Die Gedanken des Schwarzhaarigen jagten in seinem Kopf umher. Unfähig auch nur einen von ihnen zu fangen und festzuhalten starrte Harry auf das Display bis schließlich das Licht erlosch.
,,Harry? Alles in Ordnung mit dir?", Tonks besorgte Stimme durchdrang seine rasenden Gedanken.
,,Jaha", antwortete er zögernd. Ermerkte selbst, dass seine Stimme zitterte,,Ich...ich hab nur...", er schüttelte den Kopf, lockerte den Griff um sein Handy und sah auf,,Es ist nichts. Ich...muss weg. Macht es dir was aus, mich bei Arthur zu entschuldigen? Ich nehm mir den Rest des Tages frei, muss noch was erledigen. Legt die Akten einfach auf meinen Schreibtisch, ja? Ich seh sie mir dann am Montag an."
Er war schon halb auf dem Weg zur Tür, als Tonks ihre Stimme wieder fand,,Harry, geht's dir wirklich gut? Es ist gerade einmal halb zehn", sie klang mehr als nur verwirrt,,Du bist doch erst gekommen, warum willst du schon wieder gehen?"
Noch nie in seinem Leben war der Schwarzhaarige so erleichtert darüber, dass Neville seinen Kopf durch eine Tür steckte, und sich suchend umsah, wie in diesem Moment, als der Braunhaarige gerade dies tat.
,,Hallo! Habt ihr Seamus gesehen? Er wollte sich eigentlich um neun mit mir treffen."
Tonks schüttelte den Kopf. ,,Er war nicht hier. Hast du schon Ron und Remus gefragt?"
Neville nickte, der Oberkörper steckte halb im Zimmer, während seine Linke noch immer die Türklinke festhielt, damit die Tür blieb, wo sie im Moment war.
,,Die haben ihn auch noch nicht gesehen, sind aber auch nur kurz hier gewesen. Anscheinend haben die beiden einen Tipp bekommen wegen der Steine", er sah zu Harry, der mitten in der Bewegung sprichwörtlich erstarrt war und Neville ansah wie eine Kuh ein Scheunentor.
Nevilles rechte Augenbraue rutschte nach oben,,Alles in Ordnung mir dir, Harry? Du siehst so blass aus..."
Harry
nickte dem Braunhaarigen zu, und streckte die Hand nach der Türklinke
aus.
,,Ich muss nur schon wieder los, mein Typ wird verlangt."
Neville legte fragend den Kopf schief und erhielt als Antwort ein fast unmerkliches Nicken. Die Augen des Forensikers weiteten sich vor Überraschung, dann breitete sich ein fettes Grinsen auf dessen Gesicht aus.
,,Du kriegst sie echt alle klein, wie?"
Harry blieb ihm die Antwort auf diese Frage schuldig, denn er schob den Brünetten einfach aus dem Zimmer auf den Flur, und schloss die Tür hinter ihnen beiden.
,,Hier, lies", er rief die SMS erneut auf und drückte das Handy Neville in die Hand.
Nevilles Augen wurden groß, während er die kurze Nachricht las. ,,Das...das...", stotterte er.
,,...ist noch nicht einmal das schlimmste", unterbrach Harry Nevilles Gestammel,,Blätter weiter."
Der Braunhaarige tat wie ihm geheißen, und plötzlich hatte er das Gefühl, seine Augen würden aus ihren Höhlen quellen. Sekundenlang starrte er auf den Absender der SMS, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.
,,Dieser...dieser...Arsch", Nevilles Stimme war nur mehr als ein Flüstern,,Dieses gottverdammte, hinterhältige Arschloch!!!"
,,Ganz deiner Meinung", erwiderte Harry trocken und nahm sein Handy wieder entgegen. Ohne einen weiteren Blick auf das Display zu werfen, steckte er es ein.
Neville ballte die Fäuste und knurrte. ,,Wenn der mir noch einmal unter die Augen kommt, dann gnade ihm Merlin! Dieser Mistkerl hat mich ganz umsonst...argh!"
,,Beruhig dich. Ich bin mindestens genauso wütend. Aber wir sollten erst einmal herausfinden, weswegen er die Klappe gehalten hat. Danach können wir ihn immer noch durch die Mangel drehen."
,,Was hast du vor?"
,,Ich werde zur Paddington Street 18 apparieren, wie es von mir verlangt wird."
Neville musterte seinen Freund skeptisch, während sie sich in Bewegung setzten und den Fahrstuhl ansteuerten.
,,Du denkst also, dass der 'Panther' Blaise angegriffen hat", ein Nicken,,Und du glaubst, dass du den 'Panther' auf Blaises Spur gesetzt hast?", wieder Harry nickte, woraufhin Neville die Stirn runzelte,,Aber WARUM? Ich meine...du liebst ihn nicht und er dich nicht, ihr steht doch auch sonst in keinerlei sexuellem oder anderem Kontakt. Warum sollte er versuchen, Blaise zu töten?"
Sie
hatten den Fahrstuhl erreicht, der just in diesem Moment seine Türen
öffnete und zwei ihrer Kollegen entließ, die freundlich
grüßten, bevor Harry und Neville den Aufzug betraten.
Harry drückte den Knopf für das Erdgeschoss und sie
setzten sich in Bewegung.
,,Ich hab keine Ahnung, weswegen er es plötzlich auf Blaise abgesehen hatte. Ich meine, bis vor knapp einer Woche wusste ich noch nicht einmal, dass Blaise noch immer am Leben und hier in England ist."
Sie schwiegen bis der Fahrstuhl das Erdgeschoss erreicht hatte. Die Türen glitten zur Seite und Harry und Neville verließen die Kabine und gingen weiter Richtung Eingangshalle.
,,Aber vielleicht ist er mir ins DragonIn gefolgt und hat gesehen, wie ich mit Blaise gesprochen habe. Er wird wohl seine eigenen Schlüsse daraus gezogen haben. Vielleicht dachte er, ich wolle einen Streit mit Blaise wieder ausbügeln, oder so..."
Neville erwiderte nichts. Er nickte einem vorbeieilenden Ministeriumsangestellten zu und folgte Harry, der seine Schritte beschleunigte.
,,Wenn du meine Meinung zu der Sache hören willst: Geh nicht zu Blaise. Damit bestätigst du doch nur den Verdacht des 'Panthers', dass Blaise mehr für dich ist als ein möglicher Informant."
,,Du
hast Recht, aber trotzdem kann ich einfach nicht abwarten, was als
nächstes passiert. Blaise muss da weg. Der 'Panther' wird es
noch einmal probieren. Er kann nicht zulassen, dass es Überlebende
gibt. Blaise ist weiterhin in Gefahr. Ich muss ihn da
wegschaffen."
,,Und wo willst du ihn hinbringen? Etwa zu dir?"
Harry wiegte den Kopf. ,,Ich weiß nicht. Wohl eher nicht, Hermine wohnt für ein paar Tage bei mir. Sie und Ron haben sich gestritten."
,,Unser Traumpaar hat sich gestritten?", wiederholte Neville erstaunt,,Wieso das denn?"
Harry zuckte mit den Schultern. ,,Ich hab keine Ahnung. Ich weiß nur, dass Hermine heute morgen um drei vor meiner Tür stand, in Tränen aufgelöst, mit einem Koffer in der Hand und der Bitte für ein paar Tage bei mir bleiben zu können", er zuckte wieder mit den Schultern,,Ich rechne aber fest damit, dass Ron noch vor Anfang der nächsten Woche bei mir auftaucht, und seine Liebste unter Liebesschwüren und Entschuldigungen nach Hause zurückzuholen."
,,Höre ich da einen leichten Ton von Eifersucht in deiner Stimme?", stichelte Neville mit einem leichten Grinsen.
Harry
sah seinen Freund einen Moment undeutbar an, dann hob er die
Schultern.
,,Ich würde eher Bitterkeit dazu sagen. Langsam
hab ich die Nase voll, der einzige hier zu sein, auf den niemand zu
Hause wartet. Selbst unser Seamus hat jemanden!"
,,Was uns wieder zurück zum Thema bringt", knurrte Neville,,Was willst du jetzt machen? Blaise ist in seinem Haus nicht mehr in Sicherheit, dass seh ich ja ein. Aber bleibt immer noch die Frage, wo er unterkommen kann."
,,Oh, ich denke, da fällt mir was ein...", Harrys Augen funkelten, Neville kannte diesen Ausdruck. Er bedeutete nie etwas Gutes - zumindest für die Beteiligten.
Mittlerweile waren sie in der Eingangshalle angekommen. Sie war so gut wie leer, da die Hälfte des Ministeriums an einem Samstag nicht arbeitete, und die andere Hälfte bereits in ihren Büros saß oder Aufträge erledigte.
Zielstrebig schritten sie zum Apparierplatz.
,,Kannst du mich bei den anderen decken? Ich denke nicht, dass ich heute noch mal herkomme."
,,Kein Problem, Alter. Ich halt dir den Rücken frei."
,,Danke, Nev, du hast was gut bei mir."
,,Jaja", brummte Neville und blieb außerhalb des Apparationsplatzes stehen, während Harry darauf wartete, dass er an die Reihe kam.
,,Ach, Harry?"
Fragend drehte sich der Schwarzhaarige zu seinem Freund um.
,,Mach dir keinen Kopf! Du bist nicht Schuld, dass der 'Panther' Blaise angegriffen hat. Du bist unser bester Profiler, aber dieser Irre lässt sich nicht durchschauen. Mach's gut, und grüß diese beiden Hohlköpfe von mir!"
Harry hob die Hand zum Zeichen, dass er verstanden hatte und verschwand.
Einige Kilometer entfernt, in einem ruhigen Vorstadtviertel tauchte er in einer dunklen Seitengasse wieder auf und sah sich. Er wusste, dass es von hier aus nur noch wenige Meter bis zum Beginn der Paddington Street war. Er ging los.
Die Straße entlang schreitend, versuchte er sowohl so unauffällig wie ein harmloser Spaziergänger zu wirken, als auch nach eventuellen Verfolgern Ausschau zu halten.
Als er sich sicher war, dass ihm niemand folgte, begann er unauffällig die Häuser zu zählen. Vor der Nummer 18 blieb er stehen.
Es war ein einfaches, kleines Einfamilienhaus. Ein weißer Anstrich und eine brusthohe Hecke um den Garten ließen es unscheinbar wirken und fast mit der Umgebung verschmelzen. Das Haus sah aus wie alle anderen in dieser Straße, die anscheinend alle aus einer Form hergestellt worden waren
Mit einem fast unhörbarem Quietschen schwang die schmiedeeiserne Gartentür auf und ließ Harry hinein. Ein leises Klacken war zu hören, als es wieder ins Schloss glitt.
Und sofort konnte Harry die mächtigen Schutz- und Abwehrzauber spüren, die das Grundstück und vor allem das Haus umgaben. Er fragte sich, weswegen er trotzdem das Grundstück betreten konnte, während er mit ruhigen und langsamen Schritten auf die Haustür zuging und nach Anzeichen dessen Bewohner Ausschau hielt. Doch er konnte nichts entdecken, keine Gardine bewegte sich, kein Schatten zeugte von einem unsichtbaren Beobachter.
Seine Schritte verlangsamten sich noch mehr bis er schließlich vor der Haustür zum Stehen kam. Doch bevor er auch nur die Chance hatte, seine Hand nach der Klingel auszustrecken, wurde die Haustür auch schon aufgerissen. Harry spürte einen Ruck an seinem Arm, der ihn ins Haus zog und im nächsten Moment stand er auch schon in einer kleinen Diele. Ein Flur mit mehreren Türen zu beiden Seiten führte ins Innere des Hauses. Linker Hand sah er eine Garderobe mit einigen Jacken neben der eine helle Holztreppe in die obere Etage des Hauses führte. Ihr gegenüber stand eine kleine Kommode, auf der zwei paar Schlüssel, ein Handy und eine Visitenkarte lagen.
Die Haustür fiel mit einem leisen Klicken ins Schloss und holte Harry aus seiner Betrachtung. Mit einem Mal war wieder alles da.
Wütend wirbelte er herum.
,,Seamus Finnigan! Was in drei Teufels Namen...", bevor er jedoch richtig mit seiner Schimpftirade beginnen konnte, erscholl aus dem Obergeschoss ein solch gepeinigter und qualvoller Schrei, dass es Harry das Blut in den Adern gefrieren ließ.
TBC
hastig in Deckung spring
Nicht böse sein,
bitte! Ich mach das doch nur zu eurem Besten! Tut mir leid, dass ich
euch schon wieder mit einem so bösen, grausamen und abrupten
Ende quälen muss. mich vor einer überreifen Tomate
duck
Vielleicht ist es euch ein Trost, wenn ich zugebe, dass es
auch mir nicht leicht fällt, an dieser Stelle aufzuhören.
Aber es muss einfach sein. Sorry.
So, ich bin jetzt absolut
gespannt auf eure Kommis und Vermutungen. Die zu lesen ist fast noch
besser als diese Story zu schreiben...
winkewinke
ambar
