Bella

Nichts wie raus aus diesem Zimmer! Die Errektion war einfach zu viel. Es war zu früh für so etwas und ich hatte definitiv einen zu großen Kater um das zu verkraften! Ab ins Badezimmer. Irgendwie schaffte ich es ins Badezimmer zu stolpern, die Decke behinderte mich doch schon sehr. Ich knallte die Tür hinter mir zu und lehnte mich dagegen. Erstmal tief durchatmen.

Ein und aus!

Ein und aus!

Puh, schon etwas besser. Doch der Schock, saß mir noch tief in den Knochen. Mit dieser Eroberung hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Natürlich nicht. Ich konnte mich ja schließlich an nichts erinnern. Was sollte ich jetzt nur tun. Ihm Frühstück machen? Ihn höflich bitten zu gehen oder in gleich rausschmeissen. Vielleicht war er ja schon weg wenn ich aus dem Badezimmer kam. Die Chancen dafür standen dank meiner einmaligen Aufführung da draußen nicht schlecht. Was wollte er hier auch noch. Wir hatten es getrieben und damit war die Sache doch eigentlich erledigt. Es half nichts weiter darüber nachzudenken was passieren könnte wenn ich das Badezimmer verlassen würde, das konnte ich erst herausfinden wenn ich es wirklich tat. Vorher musste ich mich aber erstmal etwas herrichten. Zombie-Bella hatte für heute Hausarrest. Ich drehte die Dusche voll auf und stellte mich darunter. Danach würde ich mich bestimmt besser fühlen. 15 Minuten später stellte ich den Wasserstrahl ab und trocknete mich ab. Langsam kämmte ich mir die Haare und überlegte ob ich sie noch trocknen sollte. Am besten ohne Fön denn das würde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich drückte mich eindeutig davor nach draussen zu gehen. Doch es half ja nichts. Ich griff schon zum Türknauf als mir auffiel das ich ja gar nicht anhatte. Mist! Meine Klamotten waren alle im Schlafzimmer genauf wie er. Verdammt. Dann musste wohl mein großes Badehandtuch herhalten. Worüber mach ich mir eigentlich Gedanken. Dem Kondom zu Folge hatte er mich ja auch schon nackt gesehen. Also schlang ich mir das Handtuch um den Körper und verknotete es fest vor der Brust. Ich atmete tief durch und öffnete die Tür, erst nur einen Spalt um zu sehen ob er irgendwo im Wohnzimmer war. Nichts zu sehen. Schon etwas mutiger schob ich die Tür ganz auf und trat hinaus. Vielleicht war er ja wirklich schon gegangen. Das wäre natürlich das einfachste für mich.

Leise tappste ich in Richtung Schlafzimmer. Ich lugte um die Ecke und auch dort war niemand zu sehen. Perfekt! Er war weg. Erleichtert ließ ich das Handtuch fallen und ging zu meinem Kleiderschrank um mir etwas anzuziehen. Ich öffnete die Tür auf der Suche nach etwas bequemen.

„ Ich wusste nicht wie du deinen Kaffee trinkst deshalb hab ich ihn einfach mal schwarz gelassen" hörte ich plötzlich einen Männerstimme neben mir.

Oh scheiße!

Er war noch da!

Und ich war nackt!

Und er stand genau neben mir, mit einer verfluchten Tasse Kaffee in der Hand!

Ich versuchte meine Blöße mit den Händen zu bedecken, zwecklos. Sie reichten gerademal für die Brüste.

„K...Kö...Könntest du m..mi..mich vielleicht für einen Moment all...alleine lassen, bitte" stammelte ich.

„Achso, natürlich. Entschuldige" er drehte sich um und verschwand aus dem Schlafzimmer.

Tja. Er war also noch da. Und er hatte mir Kaffee gemacht, was ein bisschen den Eindruck erweckte als würde er länger bleiben wollen.

Wenigstens war er höflich.

Ok ich musste mir etwas anziehen und dann dafür sorgen das er so schnell wie möglich verschwand.

Anstatt etwas bequemen kramte ich eine Jeans und ein Top aus meinem Schrank. Es sollte so aussehen als würde ich heute noch das Haus verlassen, was ihn vielleicht dazu animierte auch zu gehen. Frauenlogik. Vielleicht wirkt sie ja auch bei Männern.

Beschämt kam ich aus dem Schlafzimmer und da stand er wieder vor mir, in seiner ganzen Pracht. Die Tasse immernoch in der Hand.

Ich musste an Mr. Big denken. Warum nur?

„Und wie trinkst du ihn?" fragte er mich.

„Wen?"

„Na deinen Kaffee. Ich hab ihn doch schwarz gelassen. Weil ich es nicht wusste"

„Schwarz, ich trinke ihn schwarz" Das stimmt doch gar nicht. Ich haue jede Menge Zucker rein und fülle dann bis zum Tassenrand mit Milch auf.

Ich nahm den Kaffee entgegen und trank einen Schluck. Ekelhaft!

„Also...war ja ein ziemlich lustiger Abend gestern. Ich hab schon lange nicht mehr so viel getrunken. Aber Alice hat wirklich den Vogel abgeschossen. Erst schmeißt sie sich an ihren Chef ran und dann schleppt sie ihn auch noch ab."

„Wie bitte?" frage ich völlig entsetzt.

„Ja, weißt du nicht mehr. Sie hat ihren Chef in dem ganzen Gedränge gesehen und ihn erstmal zur Sau gemacht was er eigentlich für Spielchen mit ihr treibt und das das so nicht weitergehen kann. Dann hat sie irgendwann die Klappe gehalten ihn geküsst und nach draußen geschleppt. Das war dann auch das letzte mal das wir sie gesehen haben."

„Oh, davon weiß ich gar nichts mehr."

„Ein Blackout. Das kommt vor bei zu viel Alkohol. An was kannst du dich denn noch erinnern?"

„Also ganz ehrlich, an gar nichts mehr. Nur noch an die ersten paar Minuten im Club." antwortete ich verschämt.

„An gar nichts auch nicht an...du weißt schon...wir beide...in deinem Bett" er sah enttäuscht aus.

„Nein da ist völlige Leere. Tut mir leid."

„Deswegen hast du heut morgen so erschrocken geschaut als du mich nicht gesehen hast. Du wusstest gar nicht das ich da bin, hab ich recht"

„Schon möglich" nuschelte ich und sah dabei auf den Boden.

„Vielleicht sollte ich deinem Gedächtniss etwas auf die Sprünge helfen" Er sah mir tief in die Augen und kam näher.

„Also...ich...glaube..."

Ein schiefes Grinsen zog über seine Lippen. „Keine Sorge ich komm dir nicht zu nahe, ich erzähl die einfach wie der Abend verlaufen ist. Setz dich"

„Darf ich dir vorher noch eine peinlich Frage stellen? Bevor du anfängst zu erzählen?" Irgendwann musste ich es ja tun. Natürlich brannte ich darauf zu erfahren was letzte Nacht passiert war, doch ich musste schließlich auch wissen mit wem ich es hier zu tun hatte. Was genauer bedeutet ich sollte vielleicht endlich herausfinden wie er heißt. Ich konnte ihn schlecht weiterhin Hängi nennen.

„Es gibt keine peinlichen Fragen, also los" ermutigte er mich.

„Wie heißt du?"

„Hab ich das gerade richtig verstanden? Du weißt nicht mal mehr meinen Namen? Das ist ja ein Ding!"

„Es ist mir schon peinlich genug also rück endlich raus damit"

„Also liebe Bella ich möchte mich dir nun hochoffiziell vorstellen, meine Name ist Thomas. Naja aber alle sagen Tom also tu du das doch bitte auch."

„Ok, schön die kennenzulernen Tom" Und das war es wirklich.

Wieder dieses schiefe Grinsen.

„Also, dann fangen wir mal mit letzter Nacht an!"

„Ich hab dir ja schon erzählt das Alice mit ihrem Chef abgehauen ist. Ziemlich interessante Story übrigens musst du mir später mehr von erzählen! Wir sind noch eine Weile geblieben und ich muss sagen, für eine so kleine Person verträgst du ziemlich viel. Hast auch keinen Drink ausgelassen. Die Cocktailkarte müsstest du jetzt auswendig kennen. Am Ende wolltest du mir noch beweisen das auch Mädels auf Bier stehen und hast noch 2 Flaschen gekippt. In ziemlicher Geschwindigkeit übrigens.

Aber ich glaube dann hattest du genug. Du wolltest aufeinmal ziemlich schnell gehen. Warst auch äußerst wackelig auf den Beinen. Also sind wir zum Taxistand gewankt und bevor ich irgendwas sagen konnte nanntest du ihm deine Adresse und als wir hier angekommmen sind bin ich einfach mit ausgestiegen und du hast mich mit hochgeschleppt. Dann ging alles ziemlich schnell"

Er lehnte sich noch weiter nach vorne. Seine Gesicht war nur noch wenige Zentimeter von meinem entfernt. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren und bekam eine Gänsehaut.

„Du hast deine Schuhe ausgezogen und dich zu mir umgedreht und mich gefragt ob ich Bock hätte zu vögeln."

Schockiert sah ich ihn an.

„Doch wirklich. Du musst gar nicht so schaun. Ich hab genau deinen Wortlaut wiederholt. Mach dir keine Gedanken, ich steh auf Frauen die sagen was sie wollen auch wenns nur unter Alkoholeinfluss passiert"

Und wieder verzog sich sein Mund zu diesem schiefen Grinsen.

„Dann hast du deinen Kopf zur Seite gedreht, etwa so..."

Er legte eine Hand in meinen Nacken und dreht meinen Kopf etwas, so dass mein Hals freilag.

Langsam näherte er sich mit seinen Lippen meinem Hals.

Seine warmer Mund legt sich auf meine Haut. Ein Blitz durchzuckte mich. Er küsste sich von meinem Hals zu meiner Wange und tastete sich langsam zu meinem Mund vor. Er wartete einen Moment bevor er mich schließlich langsam und sanft zu küssen begann. Ich wäre fast vor Spannung gestorben.

Sein Mund wanderte zu meinem Ohr.

„Dann hab ich dir dein Kleid ausgezogen und deinen fantastischen Körper bewundert!" flüsterte er.

Ich war so erregt das ich mich ihm am liebsten an den Hals geworfen hätte. Mit Mühe und Not konnte ich mich zurückhalten.

Sanft strich er den Träger meines Tops von der Schultern. Er leckte mir mit seiner Zunge vom Hals bis zu meinen Brustwarzen. Er nahm sie zwischen seine Zähne und knabberte vorsichtig daran. Ich konnte ein erregtes Stöhnen nicht unterdrücken. Er legte seine starken Hände auf meine Hüfte und drückte mich fest an sich. Ich konnte die Beule in seiner Hose deutlich spüren und das machte mich nun wirklich verrückt. Ich nahm seinen Kopf in meine Hände und zog ihn zu mir hoch. Leidenschaftlich drückte ich meine Lippen auf seine. Er öffnete seinen Mund uns ließ meine Zunge gewähren. Meine Hand wanderte zu seinem Schritt. Langsam streichelte ich darüber. Dann wurden meine Bewegungen schon wilder. Ich musste ihn haben und zwar sofort. Ich drückte meine Schenkel zusammen um mir etwas Erleichterung zu verschaffen, doch es halft nichts. Ich ließ meine freie Hand über seine Brust gleiten bis sie endlich bei den Knöpfen seiner Hose angekommen war. Gierig öffnete ich sie.

Oh Gott. Er trug keine Unterwäsche.

Seine Hose war offen und sein perfektes langes blassrosafarbenes Glied sprang mir entgegen. Ich konnte nicht anders ich musste seinen Penis einfach in die Hand nehmen. Vorsichtig streichelte ich ihn.

Plötzlich packten seine Hände grob den Bund meines Tops, er riss es mir über den Kopf und küsste mich leidenschaftlich. Er öffnete meine Jeans und schob sie mir mit einem Ruck zu den Knöcheln. Leicht tollpatschig strampelte ich sie mir von den Füßen. Seine Hände packten mich am Arsch und er hob mich hoch und trug mich unter wilden Küssen ins Schlafzimmer. Gemeinsam fielen wir aufs Bett und auch er zog seine Hose aus. Er schob einfach nur meinen Slip zur Seite und drang in mich ein. Wild, fordernd. Es gefiel mir.

Grob packte er mich um die Hüften und zog mich hoch, er legte sich auf den Rücken und setzte mich auf ihn. Tief nahm ich seinen Schwanz in mir auf! Er drang so tief in mich ein das mir ein lautes Seufzen entglitt. Es war ein bittersüßer Schmerz, der durch nichts zu toppen war, dachte ich. Da legte er seine Hand auf meine Klitoris und fing an sie zu massieren. Ich schwebte im Himmel. Er wusste genau was ich wollte und brauchte. Als würden unsere Gedanken verschmelzen und somit auch unsere Körper. Wir waren ein Knäuel aus Armen und Beinen, sogar unsere Zungen tanzten miteinander. Mit schnellen regelmäßigen Stößen war er dabei mich zum Höhepunkt zu bringen. Meine Hüften fingen an zu zittern und wippten vor und zurück, dass Zeichen dafür das ich bald kommen würde. Seine Hände gruben sich in meine Oberschenkel und er drückte mich noch näher an sich. Das war alles was ich gebraucht hatte um zum Orgasmus zu kommen. Ich stützte mich an seinen Schultern ab und krallte mich fest. Kurze heftige Atemstöße folgten und ein leiser Schrei entglitt mir. Das schien alles zu sein was er brauchte. Er kniff die Augen zusammen und presste die Zähne aufeinander. Animalische Laute waren zu hören und er drückte seinen Oberkörper und seine Hüften nach oben. Ein leises Knurren kam über seine Lippen und dann sank er erschöpft zurück aufs Bett. Er atmete schwer und auch ich musste meinen Kopf auf seine Brust legen um mich zu beruhigen. Ich versuchte tief durchzuatmen. Ich fühlte mich total schlapp aber auf eine gute Weise. Ich war voll und ganz befriedigt und so fertig das ich einfach auf seiner Brust einschlief...

SM gehört alles – thx for reading

Hat jetzt wirklich lange gedauert, doch meine Kreativität wurde durch einen Umzug und die Trennung vom Freund (ARSCHLOCH) behindert. Deswegen gibt's jetzt ein bisschen Sex :-p