Hier das neue Kapitel^^
Ich weiß hat wieder ein wenig länger gedauert, sorry…
Vielen Dank an die Reviewer!!!
…und jetzt ohne lange Vorreden:
Viel Spaß beim neuem Chap^^
Kapitel 10
„Was soll das heißen Shuichi ist verschwunden?" Yuki fühlte wie ihm, mit einem Mal, der kalte Schweiß ausbrach. Er war gerade auf den Weg ins Hotel gewesen, als ihn das penetrante Klingeln des Telefons zum rangehen animiert hatte. Kurz darauf, als er die Stimme seines Bruders vernahm, wünschte er sich, es nicht getan zu haben. Yuki konnte nicht verhindern, dass vor seinem inneren Auge, Shuichis blutüberströmter Körper auftauchte. „Tasuha, wenn das einer deiner Scherze sein sollte…" Der Beschuldigte unterbrach seinen Bruder aufgebracht. „Bei so etwas wichtigem würde mir das nicht einmal im Traum einfallen! Glaub mir bitte, das Krankenhaus steht Kopf!" Yukis Gedanken überschlugen sich. Shuichi war alles andere als in der Verfassung durch die Gegend zu laufen, von seinem psychischen Problemen mal ganz abgesehen. „In Ordnung hör zu, du rufst jetzt Mika an, erzähl ihr was passiert ist und das sie Hiro und die Anderen informieren soll, wir müssen ihn suchen! Ich überprüfe in der Zwischenzeit etwas anderes! Ach und Tatsuha, über deine Anwesenheit sprechen wir auch noch!" Mit diesen Worten klappte Yuki sein Handy wieder zusammen und ließ auf der anderen Seite der gekappten Leitung einen resignierenden kleinen Bruder zurück.
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Shuichi legte den Weg zu Yukis Wohnung mit langsamen Schritten zurück. Sein Kopf war leergefegt und der Blick zu Boden gesenkt. Es hatte ein leichter Nieselregen eingesetzt und Shuichi überkam das Gefühl eines Déjà-vu. Nach ihrem letzte Streit war er auch gegen seines besseren Wissen auf den Weg zur Wohnung gewesen und auch damals hatte er zu dünne Sachen angehabt und war von Regen durchnässt gewesen und dann hatte ihn Aizawa erwischt…
Die Menschen an denen er vorüber schritt beachteten ihn gar nicht und wenn sie es doch taten, so runzelten sie über seine Erscheinung bloß die Stirn und schoben das gesehene gleich darauf wieder zur Seite. Shuichi war froh darum. Er hätte sich nun wirklich nicht mit einer Gruppe Fans auseinandersetzten können. Er trug eine Schlafanzughose, Hausschuhe und einen Kapuzenpullover, dessen Mütze er sich übergestreift hatte, in der Hoffnung noch weniger Aufmerksamkeit zu bekommen. Er war nicht mehr weit von dem Gebäude entfernt und noch immer wusste er nicht genau was er zu Yuki sagen sollte, vorausgesetzt natürlich dieser wollte ihn überhaupt sehen.
Wenige Minuten später hatte er zitternd sein Ziel erreicht und tippte mit bebenden Fingern die Geheimzahl ein, welche die Türe freigeben würde. Er wäre nicht überrascht gewesen wäre das Kontrolllämpchen rot geblieben, doch gleichzeitig mit der Eingabetaste, sprang es auf grün und gab die Türe frei. Shuichi betrat den kahlen Hausflur und nahm die Treppe, um ins obere Stockwerk zu kommen, obwohl er wusste das es sinnlos war weitere Zeit herauszustehlen, kam er gegen diesen Drang nicht an.
Da er zum einen keinen Schlüssel dabei hatte und zum anderen nicht wusste ob es Yuki überhaupt recht wäre, wenn er die Wohnung betrat, klopfte er zaghaft an die Einganstüre. Als sich nach wenigen Sekunden noch immer nichts tat, wiederholte er die Prozedur noch einmal, mit etwas mehr Kraft. Wieder nichts. War Yuki vielleicht gar nicht da? Shuichi ließ seine Hand sinken und trat einen Schritt zurück. Er hatte die Möglichkeit, dass der Schriftsteller nicht zu Hause sein könnte, nicht einmal in Betracht gezogen und wusste nun nicht recht etwas mit sich anzufangen.
Nach etlichen Minuten ließ er sich schließlich an der gegenüberliegenden Wand zu Boden gleiten. Er würde warten bis Yuki wiederkam und dann…
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Yuki hastet durch die Straßen. Wo konnte dieser kleine Idiot nur sein? Was hatte ihn dazu getrieben das sichere Krankenhaus in seinem Zustand zu verlassen? Yuki war außer sich! Wieder einmal fragte er sich wie er sich in einen solchen Kindskopf hatte verlieben können, dass es letztendlich so war, hatte er längst akzeptiert. Plötzlich stoppte er. Wenn es stimmte was Hiro am Morgen zu ihm gesagt hatte, wenn Shuichi ihn brauchen würde, dann würde er ihn jetzt vielleicht suchen? Vielleicht war er ja zu ihrer Wohnung gegangen, schließlich wusste ja niemand, dass er ein Hotel bezogen hatte…
Yuki wandte sich um und rannte wieder los, er musste Shuichi finden…
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K. und Ryuichi standen vor der nun zertrümmerten Tür, die zuvor in Yukis momentaner Unterkunft geführt hatte. Warum war der Kerl denn jetzt nicht da? Das war doch alles zum aus der Haut fahren! Da hatten sie endlich herausgefunden wo der Kerl sich versteckt hielt und jetzt war dieser noch nicht einmal da…
Das Klingeln von Ryus Handy unterbrach K's Gezeter. „Bitte? Shuichi ist weggelaufen? Ja, K ist bei mir…Ja, ja ist gut machen wir…" Das Telefonat wurde beendet und Ryuichi sah sich dem fragenden Blick von dem blonden Manager ausgesetzt.
„Shuichi ist verschwunden!" K seufzte auf, sagte aber nichts. „Tohma sagt wir sollen ihn suchen, die anderen haben sich auch schon auf den Weg gemacht." Dieses mal war es K der sein Handy zückte. „Dann werde ich mal schauen ob wir ihn nicht ausfindig machen können!" Ryuichi wollte lieber gar nicht wissen wen dieser dieses Mal anrufen würde, um einen gefallen einzufordern.
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(Eigentlich wollte ich ja jetzt aufhören, aber ich schreib doch noch etwas weiter^^, hab ja ein zusammentreffen der beiden versprochen ;O))
Yuki fluchte unfein, da er den Türcode nun schon das dritte Mal eingeben musste, doch endlich hatte das Kontrolllämpchen ein Einsehen und sprang von rot auf grün. Yuki hatte nicht den Nerv jetzt auf den Aufzug zu warten und so lief er lieber gleich die Treppe hinauf. Als er schließlich die Türe, welche in sein Stockwerk führte durchtrat und somit auf seinem Flur landete, blieb ihm beinahe das Herz stehen. Da lag er. Yuki war sich sicher das es Shuichi war, schließlich leuchtete ihm der pinkfarbene Haarschopf, schon von weitem entgegen. Yuki löste sich aus seiner Starre und er war sich sicher niemals zuvor so schnell gelaufen zu sein. Bei dem Kleineren angekommen, ließ er sich neben ihn zu Boden fallen und schüttelte dessen zusammen gekrümmte Gestallt an der Schulter. „Shuichi, was ist mit dir?" Keine Reaktion und zitternd legte er seine kalte Hand an dessen Halsschlagader um den Puls zu überprüfen. Ruhig und gleichmäßig, ebenso wie dessen Atmung. Yuki riss den schmalen Körper in seine Arme und wiegte sich mit diesem hin und her. „Shuichi, was machst du bloß mit mir?"
Warm…, warm und sicher! Ganz langsam driftete Shuichi wieder an die Oberfläche des dunklen Tümpels, in den sich sein Bewusstsein erneut verabschiedet hatte. Er wusste das er seine Erkältung, die schon am abklingen gewesen war, wieder zur neuer Kraft verholfen hatte…, doch das war nebensächlich. Er hatte zu Yuki gemusst. Yuki…, Shuichi richtete seine Gedanken wieder auf das hier und jetzt und kam nicht umhin dabei zu bemerken, das ihn irgendjemand im arm hielt. Gleichzeitig mit diesem Gedanken wartete er auf die Panik, welche sich bisher immer eingestellt hatte, wenn ihn jemand berührt hatte, doch nichts. Das sichere Gefühl blieb und so öffnete Shuichi schließlich blinzelnd seine Augen um zu sehen, was dieses wohlige Gefühl bei ihm auslöste.
Da war er der Schock und gleich darauf verspannte sich sein ganzer Körper.
„Yuki…", brachte er nur mit einem heiseren Krächzen heraus.
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Sooooooo^^, wieder ein Kapitel geschafft…
Tut mir leid das es wieder ein wenig spät kommt, aber hab in letzter Zeit wieder Leselaune gehabt und beides gleichzeitig, also lesen und schreiben, geht leider nicht…
Ich persönlich mag dieses Kapitel, obwohl nicht wirklich viel passiert, aber jedes Mal wenn ich die letzte Szene im Kopf durchspiele finde ich sie echt süß^^, ich weiß Eigenlob stinkt ;OP
Könnt mir ja schreiben was ihr davon haltet^^°
Also, bis zum nächsten Mal,
Zauberlehrling
