Harry Potter and the Sanctuary of Light

Chapter 10 Dumbledore

Soron ging durch die Gänge von Hogwarts und war auf dem Weg zum Büro des Schulleiters. Während er an Klassenräumen vorbei kam hörte er die Anweisungen der Lehrer und hin und wieder auch Antworten von den Schülern. Er fragte sich, wieso er zur Schule gerufen worden war und nicht ins Ministerium. Schliesslich erreichte er die Statue eines Phönix und hielt vor ihr an.

"Canary creams." sagte er und die Statue sprang zur Seite. Er stieg die Treppe zur Bürotür hinauf. Er klopfte und hörte die Antwort des Schulleiters, die ihn einzutreten bat. Die Tür öffnete sich und er sah Dumbledore hinter seinem Schreibtisch, sowie Fudge der in einem Stuhl davor sass.

"Ah, sie sind sicher Soron Isilmolor?" fragte der Schulleiter, "Zitronenbonbon?"

"Nein Danke. Dürfte ich erfahren, wieso ich hier bin?" Er schaute beide Männer fragend an.

"Ah ja,... er. Es hat einige komplett unerwartete Ereignisse gegeben. Wie sie wissen, gab es eine massive Jagd nach Harry Potter." sagte Fudge beiden Männern recht schnell, wobei er sich immer wieder den Schweiss von der Stirn wischte. "Ein der Folgen war die Gefangennahme von bekannten Todessern und deren Befragung unter Veritaserum. Einer von ihnen berichtete über das Kidnapping von Potter gegen dessen Willen und berichtete uns dann von dessen Unschuld. Natürlich befragten wir noch die anderen Todesser, aber sie berichteten exakt das selbe. Sie hatten also eindeutig recht mit ihrer Behauptung, das Potter unschuldig sei. Jetzt benötigen wir ihre Hilfe, um ihn zu finden und an einen Ort zu bringen, wo Voldemort ihn nicht finden kann." sagte Fudge am Schluss.

"Lassen sie es mich einmal zusammenfassen, sie verraten diesen Jungen. Werfen einen fünfzehnjährigen in das Gefängnis von Askaban und hoffen nun, das er hocherfreut wieder zurückkommt? Ich versuche seit Monaten, euch Idioten klar zumachen, das er unschuldig ist, und jetzt..."

"Er ist nicht Unschuldig." sagte Dumbledore mit ausdruckslosem Gesicht.

"Ich versichere ihnen, Schulleiter, das es nicht möglich ist, unter Veritaserum zu lügen." sagte Fudge bestimmend.

"Und ich sage, das er eindeutig schuldig ist." Soron bemerkte einen komischen Glanz in den Augen des alten Zauberers und benutzte seine elfischen Sinne, um dieses näher zu Untersuchen. Was er sah, schockierte ihn. Dort war eine art von Magie, welche den Geist des Schulleiters gefangenhielt. Er wurde kontrolliert, nicht durch den Imperius-Fluch, sondern durch etwas wesentlich stärkeres. Ohne zu zögern fesselte er Dumbledore und Fudge. Fudge, damit er nicht eingreifen konnte und Dumbledore damit das Ding, das ihn kontrollierte, sich nicht wehren konnte. Er stand auf und ignorierte die Rufe von Fudges ihn zu befreien und ging um den Schreibtisch herum, so dass er neben Dumbledore stand. Fawkes fing froh an zu singen, denn er wusste, das der Elf Dumbledore befreien würde.

Er legte seine Finger an die Schläfen von Dumbledore's bewegungslosen Kopf und schloss seine Augen. Während er auf elfisch flüsterte, kämpfte er gegen das Ding, das den Geist des Mannes kontrollierte. Es war etwas uraltes, und es war absolut böse, aber gleichzeitig so unscheinbar, das es selbst dem Elfen nicht aufgefallen wäre, wenn er nicht gezielt danach gesucht hätte. Er flüsterte weiter und nahm dann eine Hand zurück um einen farblosen Stein aus seiner Tasche zu holen. Er drückte den Stein gegen den Kopf des Schulleiters und sprach weiter. Langsam nahm der Stein Farbe an und diese wurde immer dunkler. Er konnte fühlen, wie der Schulleiter ihm jetzt, da die Wesenheit schwächer wurde, ihm half, es aus seinem Kopf zu entfernen. Schliesslich, als der Stein komplett schwarz war, öffnete Soron seine Augen und schaute in die wieder komplett blauen Augen vor ihm.

Fudge hatte endlich den Mund gehalten und schaute beide Männer angsterfüllt an, als wenn er als nächstes an der Reihe wäre. Soron untersuchte auch die Seele des Ministers, konnte aber nichts finden, und das machte ihn noch trauriger, da der Führer der Zaubererwelt einen Unschuldigen freien Willens ins Gefängnis geworfen hatte.

Dumbledore lehnte sich nun zurück und schloss seine Augen, da er vom Kampf gegen das Ding nach mehreren Monaten völlig erschöpft war. Fawkes flog hinüber und landete auf seiner Schulter, wo er einige Töne sang, bis es Albus wieder besser ging. Als Soron sah, das er wieder in Ordnung war, befreite er den Minister.

"Was haben sie getan?"

"Ich habe ihn von einem Wesen befreit das ihn geistig kontrollierte. Es scheint ihn schon einige Zeit gefangen gehalten zu haben. Lange genug, um Harry sicher nach Askaban zu schicken."

"Acht Monate lang." sagte der Schulleiter müde. "In der selben Nacht, als Harry gekidnappt wurde, fand das Ding seinen Weg in meine Räume. Fawkes versuchte mir zu helfen, aber es war bereits zu spät."

Jetzt starrte Fudge ihn sprachlos an, da er nicht glauben konnte, das der grosse Albus Dumbledore so kontrolliert worden war. Dann schüttelte er den Kopf leicht und sagte. "Nun ist es ja wieder in Ordnung. Es tut gut, sie wieder zurück zu haben, Dumbledore. Werden sie uns jetzt bei der Suche nach Potter helfen?"

Soron sah den Minister kalt an. "Mit Sicherheit nicht. Ihre Welt hat ihn verraten. Ihr habt glück, das er nicht so verbittert ist, um sich Voldemort anzuschliessen. Ja, ich weiss sehr genau, wo er ist, aber ihr werdet ihn niemals finden. Vielleicht, wenn eure Welt ihm zeigt, wie leid es euch tut, und wenn ihr euch zu einer Einheit zusammenschliesst und gegen Voldemort vorgeht, dann vielleicht. Nun gehen sie. Ich muss noch etwas mit dem Schulleiter besprechen."

Der Minister war erst sprachlos ob der Antwort des Elfen. Er hatte sicher auch Angst vor der Rache von Soron, weshalb er recht schnell ging.

Die beiden Männer setzten sich ruhig hin, beide in ihren Gedanken versunken. Schliesslich fragte Dumbledore, "Wie geht es ihm?"

Soron schaute auf und studierte den Schulleiter genau. Ihm gefiehl, was er sah und sagte, "Er ist glücklich." Albus's Augen gewannen einiges von ihrem Glitzern zurück. "Ich bitte sie, das, was sie jetzt hören werden, nicht weiterzuerzählen, besonders nicht seinen ehemaligen Freunden. Ich würde es ihnen auch nicht sagen, aber ich weiss, das sie keinerlei Schuld an dem trifft, was geschehen ist und nur sein Wohl im Sinne haben."

Albus nickte. "Seine Freunde und sein Vormund werden sicher schockiert sein, wenn sie von der Unschuld erfahren, aber sie haben sich noch nicht das Recht verdient, ihn zu sehen oder zu erfahren, wo er ist. Wenn sie nachhaken, werde ich sagen, das er in Sicherheit ist und glücklich ist."

Soron nickte zufrieden und fuhr fort. "Er lebt bei mir und meiner Familie." Der Elf erzählte und erklärte Albus von dem Elfenblut durch Harry's Mutter und über die Entscheidung, selbst zum Elfen zu werden. Er beschrieb ihm auch die Animagus-Formen von Harry und besonders Fawkes schien sich für die Beschreibung von Talon zu interessieren.

"Ein paar Tage nachdem er in Kalayaana eintraf, erhielt Harry den Namen Corintur, was der elfische Name von Harry ist. Meine Kinder lieben ihn, besonders Laurea. Vor ein paar Monaten führten Corin und 'Rea ein Ritual durch und fanden heraus, das sie Seelenpartner sind. Serie und ich haben uns riesig gefreut." Soron grinste nun. Beide redeten noch einige Zeit, wie alte Freunde.

Nach einiger Zeit und einigen Fragen zu dem Ritual und über Harry training, fragte Albus, "Denkst du, das er, nachdem du ihm erklärt hast, das ich kontrolliert wurde, mich wieder sehen würde?" Soron konnte etwas Hoffnung in der Stimme hören.

Er dachte einige Sekunden nach, "Ja, ich denke das ist sehr wahrscheinlich. Vielleicht sollten wir ihm etwas Zeit geben, es zu verarbeiten, aber vielleicht koennen wir dich zu seiner Geburtstagsparty in ein paar Wochen einladen."

Albus lächelte, "Ja, das wäre sehr schön. Wenn er zustimmt, denke ich werde ich auch Fawkes mitbringen. Beide haben sich schon immer sehr gut verstanden."

Nachdem dieses besprochen war, verabschiedeten sich beide und Albus kehrte an den Schreibtisch zurück. Er dachte traurig darüber nach, wie er die Ereignisse den anderen Lehrern und Harry's Freunden sowie seiner quasi-Adoptivfamilie erklären sollte, das er Unschuldig ist. Er wusste, es würde eine harte Zeit für die Zaubererwelt werden.

Corin sass in dieser Nacht gemeinsam mit Miri im Garten und dachte nach. Als Soron ihm von seinem Treffen beim Abendbrot erzählt hatte, war er wirklich schockiert gewesen, zu erfahren, das Dumbledore nicht Herr seines eigenen Geistes gewesen war und er spürte einige Sympathie für den alten Magier. Dies war eine der schwersten Dinge bei seiner Verhaftung gewesen, da Dumbledore ihm nicht glaube. Er war so lange sein Mentor gewesen... ich bin nun froh, das es nicht seine Schuld war. Es ist schön, ihn an meinem Geburtstag wiederzusehen.

Miri gab einen leisen Ton von seinem Kragen wieder und er streichelte leicht den kleinen Vogel. Er hatte einen sehr guten Freund in Miri an diesem Morgen gefunden. Der kleine Vogel war extrem Loyal und wich nie von seiner Seite.

Er seuftzte gedankenverloren und schaute hinauf in den Sternenhimmel. Als er hörte, wie Laurea nach ihm rief, damit sie ein Partie Elfenschach spielen konnten, stand er auf und ging hinein.

Während er hineinging, dachte er an seine alten Freunde und wie sie wohl auf seine Unschuld reagieren würden. Er schüttelte sich. Ohne Zweifel würden sie versuchen ihn zu finden und sich zu entschuldigen. Er wusste, das er ihnen irgendwann vergeben musste und es auch tun würde, aber noch war er nicht dazu bereit, denn sein Herz war noch immer von ihrem Verrat verletzt. Eines Tages werde ich ihnen vergeben, aber nicht heute.

AN: Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, das alle Rechte an den Ideen und der Geschichte selbst bei der ursprünglichen Autorin Arye liegen!!!!!