Kapitel 10:

Androiden

十七号と十八号

Während die Gruppe Z sich auf dem Gelände der Festung Ex befand und trainierte um alle möglichen Gefahren, die ihnen möglicher Weise bevorstanden, geschahen im nördlichen Teil Japans ganz andere Dinge. Auf der japanischen Insel Hokkaidou stand eine Basis versteckt, sie hatte die Form eines runden Raumschiffes, dessen Herr war eine blaue Echse mit Stacheln auf dem Rücken. Taar erinnerte an einen glitschiegen blauen Igel. Und dieser Taar war nicht gerade in sonderlicher "chiller Laune". Er kochte viel mehr vor Wut.

"Gero Hakase soll sofort zu mir kommen. Die Dämonen die wir ausgesandt haben, sind noch immer nicht zurück gekommen und Ruky ist mir auch noch nicht ausgeliefert worden!", brummelte Taar und gab über einen Monitor den Befehl Doktor Gero holen zu lassen.

Nach kurzem, aber dennoch ungeduldigen Warten kniete der Professor vor Taar's Thron nieder. Doktor Gero war ein großer Wissenschaftler. Einst hatte er für die Red Ribbon Armee gearbeitet, doch Son Gokuu hatte diese Organisation zerschlagen, als er noch ein kleiner Junge war. Das Zeichen der Red Ribbon Arme hatte Gero tatsächlich noch immer auf seinem Kosackenhut, doch hatte es sich nur durch eine silberne Schlange, die sich durch das rote Zeichen der Red Ribbon Arme hindurch schlängelte erweitert.

"Was wünscht Ihr, Meister Taar-sama?", fragte Gero.

"Die Verbindung zu Shiroshimi und Kuroshimi wurde unterbrochen. Wann bringen die mir endlich das Kind?", fragte Taar ungeduldig.

"Wir haben eine Videoaufzeichnung erhalten, auf der deutlich zu sehen ist, wie Kurushimi-Gami von dem Saiyajin Prinzen Vegeta besiegt worden ist. Der Anfang des Kampfes sah noch ganz akzeptabel aus, Meister Taar-sama. Kurushimi-Gami hätte es immer hin fast geschaft Ruky in seine Gewalt zu bringen und noch dazu wäre der Sohn des Prinzen der Saiyajins auch fanst ums Leben gekommen!", berichtete Gero.

"ABER NIEMAND HAT MIR DAS MÄDCHEN GEBRACHT UND WEDER DER KLEINE SAIYAJIN PRINZ NOCH DER ALTE SIND ZERSTÖRT WORDEN. GERO HAKASE, ICH WILL NICHT NOCH EINMAL DAS DU MIR SOLCHEN SCHEISS ERZÄHLST, WENN NICHTS DER GLEICHEN GESCHEHEN IST. ICH WILL ERFOLGE SEHEN! DU WIRST DEINE DIENER AUSSCHICKEN UND MIR DAS MÄDCHEN HOLEN, HAST DU MICH VERSTANDEN?", brüllte Taar den weißhaarigen Wissenschaftler an.

"Ja, laut und deutlich. Ich werde meine Krieger aussenden. Aber Meister Taar-sama da gäbe es vielleicht noch ein kleines Problem...", versuchte Gero zuerklären.

"Was soll es denn da noch für Probleme geben?", fragte Taar schroff.

"Aber Meister Taar-sama! Ich konnte den dritten Cyborg noch nicht erschaffen. Ich habe nicht die nötigen Teile um Juugo Gou zu kreieren! Was soll ich mit Videl machen?", fragte der Wissenschaftler.

Taar grinste abweisend auf den knienden Gero, der sich selbst ebenfalls zu einem Cyborg umgebaut hatte: "Das ist mir egal. Lass sie kämpfen und überprüfe damit ob sie überhaupt eines Cyborgs würdig ist! Hauptsache ihr bringt mir das Mädchen. Wieviele von euch schwachmatischen Soldaten dabei drauf gehen ist mir egal. Also lass es dir gesagt sein, Gero Hakase, erlaubst du dir nur einen Fehltritt, werde ich dich und deine kleinen elektrischen Spielzeuge ausmertzen!"

"Ich habe verstanden, Meister Taar-sama", entgegnete Gero und entfernte sich umgehend aus Taar's Thronsaal.

Natürlich machte sich Doktor Gero sofort auf den Weg in eines seiner dunklen und staubigen Laboratorien. Er war gerade noch mal gut weg gekommen. Taar hatte öfter solche lauten Äußerungen, aber meißtens kam dabei eine Türwache ums Leben. Wahrscheinlich hatte er sich ganz schön zurück gehalten. Gero musste einen strengen Ton anschlagen um nicht Gefahr zu laufen Taar's gesamte schlechte Laune abzubekommen. Sollten seine Cyborgs keinen Erfolg haben war das nicht nur sein Ende, also waren die drei gezwungen ihre Sache gut zu machen.

Gero platzte sofort mit der Tür ins Labor und seine Stimme raunte durch das dämmrige Zimmer: "Juunana Gou, Juuhachi Gou! Videl! Bewegt euch hier her, aber schnell! Und ich dulde keine Verzögerungen, brecht alles ab woran ihr arbeitet und tretet an!"

Nach wenigen Sekunden standen auch schon drei menschlich aussehende Gestalten im Teenager Alter. Eigentlich sahen sie alle viel vertrauenserweckender aus als der faltige Gero es war. Diese drei machten nicht den Eindruck fiese und gefährliche Arbeiter und Untergebene Taar's zu sein. Wie dem auch sei, Videl war die einzige, die wirklich noch ein Mensch war. Denn wie Gero schon gesagt hatte, besaß er keine weiteren Teile mehr um ein C-15 zu erschaffen.

C-17 war ein junger Mann mit schulterlangen schwarzen Haaren. Er trug ein orangefarbenes Halstuch mit dem selben Zeichen das Gero auf seinem Hut hatte. Er hatte auch ein schwarzes Shirt an und eine blaue Jeans. Kurzum er war wirklich einmal ein Mensch gewesen. Das einzige an ihm, das nicht menschlich wirkte, waren seine Augen. Sie waren eisblau und kalt, sie drückten keinerlei Gefühle aus und blickten einfach nur starr in die Welt hinaus.

C-18 war ein gutaussehendes junges Mädchen und trug in etwa die selbe Kleidung wie der Trunks der aus der Zukunft kam. Sie unterschied sich nicht im geringsten von C-17 bis auf das sie eine Frau war und blondes schulterlanges Haar hatte. Sie trug über ihrem schwarzen Shirt eine kurze ärmellose Jeansjacke und eine blaue Jeanshose. Ihre Augen waren ebenso eiskalt wie die von C-17.

Videl, die noch ein einfaches Mädchen von sechzehn Jahren war, hatte schwarze lange Haare und war eher wie ein Junge als ein Mädchen gekleidet. Ein langes T-shirt fiehl über ihre dreiviertel Hose. Warum Videl sich bereit erklärt hatte, ein Cyborg werden wollte hatte viele Gründe. Ihr größter Wunsch war es, keine seelischen Schmerzen mehr erfahren zu müssen, denn davon hatte sie in ihren sechzehn Jahren genug erlebt.

"Hört zu ihr drei, ich habe einen wichtigen Auftrag für euch!", erklärte Gero.

"Oho ein Auftrag. Sollen wir 'ne Müllhalde nach Ersatzteilen für Videl-chan ausrauben?", fragte C-18 belustigt, jedoch klang ihre Stimme dabei ziemlich kalt und eintönig.

"Pass auf was für einen Ton du mir gegenüber anschlägst, Juuhachi Gou! Dieser befehl kommt von ganz oben. Der Taar will das ihr mir das Saiyajin Mädchen Ruky ausliefert damit ich es zu ihm bringen kann!", knurrte Gero.

"So, einen kleinen Saiyajin also. Dazu noch ein Mädchen sagst du? Ich denke das dürfte kein Problem sein, wir hol'n dir das Balg schon!", meinte C-18.

"Ich habe dir eben schon einmal gesagt, dass du mir gegenüber einen anderen Ton anschlagen sollst!", fluchte Gero und verschwand wieder aus dem Labor.

C-17 und C-18 gingen gefolgt von Videl aus dem Raumschiff heraus. C-17 sah etwas beleidigt aus, denn Doktor Gero hatte wie immer etwas zu motzen. Die noch etwas jüngere Videl sah aufgeregt aus, sie war noch nie bei einem Einsatz dabei gewesen. Und für einen Menschen war sie sogar recht stark. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie aus der Zeit stammte, in der die Gruppe Z zuvor lebte.

"Seid ihr nicht aufgeregt? Das wir dieses merkwürdige Kind ... ich meine, wie sie wohl aussieht?", fragte Videl.

"Wie soll sie schon aussehen? Unseren Informationen zu folge sehen die Saiyajins alle gleich aus. Schwarzes Haar und ebenso schwarze Augen. Einen Affenschwanz, der ihre einzige Schwachstelle ist... Sie sehen menschlich aus, wie auch wir. Sie sind nichts besonderes, vielleicht stark, aber besonders sind sie nicht!", antwortete C-17.

"Aber sie kann doch nicht wie ein normales Mädchen aussehen! Ich meine, Taar hat doch den größten Schiss vor ihr! Und ich dachte, da muss sie doch etwas besonderes an sich haben!", meinte Videl.

"Tja. Für Saiyajins gibt es eben diese Aussehensmuster. Außerdem neigen die Saiyajins dazu riesige Geheimratsecken zu haben. Und einen gewaltigen Hunger. Ich denke nicht das es bei diesem "Wunder Saiyajin" anders ist", meinte C-18, "aber Videl-chan, wir müssen und beeilen. Gero scheint wirklich ordentlich eins aufs Dach bekommen zu haben. Taar wird ganz schön sauer gewesen sein, als er erfahren musste das dieses Dämonenpack versagt hat..."

"Videl! Lass dich nicht auf einen Kampf mit einem Saiyajin ein", befahl C-17, "als Mensch hast du keine Chance gegen sie. Du bist leichter verwundbar als wir und es heißt die Saiyajins sind die gefährlichste Rasse des ganzen Universums... Du willst sicher nicht halb tot wieder zu Gero zurückkehren. Glaub mir, der pfelgt dich nicht wirder gesund!"

Ein neuer Tag brach für die Gruppe Z an. Ruky war wieder dabei mit Trunks, Son Goten und natürlich Vegeta zu trainieren. Sie sollte nun die Technik Dodon lernen, obwohl sie schon die Grundlagen der Technik Masenko von Son Gohan gelernt hatte. Sie konnte ihre Energie einfach nicht richtig lenken. Und schon gar nicht in kleinere Körperteile als ihre Handfläche.

"Na was is' nu' Tamanegi? Willst du noch einen meiner Strahlen abbekommen?", fragte Vegeta grinsend.

Trunks und Son Goten fusionierten unter dessen wieder zu Gotenks und trainierten so weiter.

Ruky allerdings war ausßer Atem, müde, dreckig, verschwitzt und tiefe Schnittwunden ließen ihr Blut nur so aus dem Körper fließen.

Das Mädchen keuchte, ihr tat alles weh und Vegeta stand auch noch grinsend vor ihr. In Ruky loderte eine heiße Flamme, es war ungefähr genauso wie im Kampf gegen Taar's Leute. Ruky stand wieder vom Boden auf und hielt sich den blutenden Arm.

"Vegeta Ouji-sama ...", sagte Ruky wütend und hielt dabei Zeige- und Mittelfinger auf den Prinzen gerichtet, "Dodon!"

Die Energie floss druch ihre Finger und ein gelber Strahl flog aus ihren Fingerspitzen heraus und auf Vegeta zu. Der Prinz grinste gelassen und wehrte die Attacke ab. Das Dodon wurde vom Prinzen so abgewehrt, dass es auf Ruky selbst zusteuerte und erneut einen heftigen Schmerz spürte. Das Dodon war so schnell auf sie zugerast, dass sie gar keine Chance mehr hatte ihrer Technik auszuweichen. Mittlerweile hatte sie solche Schmerzen und einen so lahmen Arm, dass sie ihn nicht mehr zum kämpfen gebrauchen konnte.

"Wenn du wütend bist, dann kannst du eine Attacke vielleicht notdürftig einsetzen. Aber wirklich taugen, tut es nichts. Nimm 'ne Zensu, mach 'ne Viertelstunde Pause und dann trainierst du weiter!", meinte Vegeta mit kalter Stimme und entfernte sich aus der Halle.

Ruky wusste was jetzt kam, sie musste trotz hrer Schmerzen und blutenden Verletzungen selbst an den Beutel mit den magischen Bohnen herankommen. Vegeta beharrte darauf, dass sie selbst den Willen haben musste um zu überleben, schließlich hieße ihr Feind nicht Kakarotto und steckte ihr garantiert keine Bohne in den Mund, wenn sie dem Tode nahe war.

Einmal hatte Ruky sogar ihre ganze Pause damit verbracht an die magischen Bohnen zu kommen. Nun aber setzte sie sich in Bewegung und jeder Schritt den sie tat bereitete ihr so höllischen Schmerz, dass sie am liebsten aufgehört hätte zu atmen. Aber als sie dann endlich den Beutel mit den magischen Bohnen erreichte, hatte sie schon eine lange Blutspur hinter sich her gezogen. Immerhin konnte sie nun neue Kraft tanken und pünktlich wieder beim Training auf den Beinen stehen.

Auch Gotenks hatte sich wieder in Trunks und Son Goten aufgespaltet und die beiden Jungen gesellten sich zu Ruky, die gegen die Haalenwand lehnte.

"Ruky-chan du siehst ja echt übel aus! Geht's dir wirklich wieder gut?", fragte Son Goten.

"Die Zensu hilft dir hoffentlich. Mein Vater ist ganz schön hart zu dir!", meinte Trunks.

Ruky nickte, lächelte aber dabei: "Ja der Prinz ist schon ziemlich streng. So langsam glaube ich, dass er mich ins Grab bringen möchte. Aber ich weiß, dass er nur so streng ist, damit ich eine richtige Kriegerin werde und eine Chance gegen Taar habe."

"Ruky-chan du siehst andauernd nur das Gute in Vegeta-san! Und sein Training verteidigst du als ob du die Schmerzen begrüßen würdest!", meinte Son Goten, "Aber hey, weißt du was? Trunks-kun und ich feilen gerade an einer neuen Technik herum und irgendwie erinnern mich die kleinen an dich!"

"Goten!", mahnte Trunks.

"Ist ja gut, ich verrate ja schon nichts mehr! Du bist schon fast so wie dein Vater. Achtung, das Training geht gleich weiter!", meinte Son Goten als der Prinz wieder die Halle betrat. Vegeta stand ernst vor den Kindern und betrachtete die ebenso entschlossenen Augenpaare.

"Schön, Trunks, Goten! Ihr werdet weiter als Gotenks trainieren. Nehmt euch eine eigene Halle und trainiert so hart ihr könnt, verstanden!", sagte er.

"Jawohl!", antworteten die Jungs und verschwanden aus der Halle.

Ruky richtete sich auf und stand wie eine Eins vor dem Prinzen. Sie wirkte entschlossen und lächelte erwartungsvoll.

"Sehr schön Tamanegi. Du hast es also geschafft dir die Zensu zu holen?", kam es von Vegeta.

"Ja, Vegeta Ouji-sama!", antwortete Ruky, "Ich ... habe da noch eine Frage an Euch!"

Vegeta blickte Ruky zum ersten Mal fragend an, das er schon fast wie ein Kind wirkte fand Ruky erstaunlich. Und diese beißende Stille nutzte Ruky glech aus: "Vegeta Ouji-sama haltet Ihr es für möglich das ich vielleicht auch mit ein bisschen mehr Disziplin und einem harten Training wie Eurem zu einem echten Super Saiyajin werden kann? Ich meine, irgendwann. Wenn ich mich anstrenge und hart trainiere...?"

Vegeta begann zu lächeln, es war kein höhnisches oder überlegen fieses Grinsen wie sonst immer, mehr wirkte er als ob er Ruky's Frage wohl ernst nahm.

"Ich denke schon, dass du einer werden kannst. Aber es kommt nicht nur auf ein hartes Training an, sondern auch auf deinen Willen und auf deine Wut. Mach dir keine Sorgen, ich gehe weder von hier weg noch werde ich dein Training aufgeben. Und jetzt wirst du dich anstrengen mit diesem Dodon!", antwortete Vegeta und ließ seine Energie in die Höhe schnellen.

"Ich verstehe", entgegnete Ruky und tat es dem Prinz der Saiyajins gleich.

Vegeta verstand, dass er Ruky nicht einfach verbal in die Tonne treten durfte. Wenn er wollte, dass sie stark wurde, dann musste er sie eben auch in diesem Fall unterstüzen. Und außerdem war es keine Lüge was er gesagt hatte. Warum sollte Ruky auch kein Super Saiyajin werden können? Schließlich konnte es Son Gokuu auch.

Und seine Worte wirkten auch auf das Mädchen. Sie wollte es unbedingt gut machen und fühlte sich dabei richtig angespornt. Sie versuchte Energie in ihre Fingerspitzen zu lenken, sie konnte es auch ohne überschüssige Wut, wenn sie sich nur anstrengte. Vegeta griff das Mädchen mit Schlagattacken an, so dass sie sich schnell bewegen musste und noch mehr konzentrieren musste.

In Ruky bahnte sich eine erneute Welle der Wut auf. Sie hatte noch immer das Gefühl überhaupt nichts in den Griff bekommen zu haben. Sie hielt Zeige- und Mittelfinger nach vorn ausgestreckt und pumpte ihre Energie hinein.

"DODON!", schrie sie und ein hell leuchtender Strahl aus gelber Energie flog blitzschnell aus ihren Fingern hervor.

Vegeta hatte nicht gerade damit gerechnet, dass es so schnell wieder klappte und musste dem Dodon ausweichen. Zwar war Ruky außer Atem, aber sie stand aufrecht und sah sehr überrascht aus, ebenso wie Vegeta.

"War das richtig?", fragte Ruky, "Vegeta Ouji-sama! Ist das Dodon dieses Mal etwa richtig gewesen?"

Vegeta nickte mit verschränkten Armen: "Wenn du dich anstrengst, dann geht es doch! Ich denke, dass ich das Dodon wirklich durchgehen lassen kann, schlecht war es jeden Falls nicht! Du kannst für heute Schluss machen, wenn du willst."

Ruky lächelte überglücklich. Plötzlich war ihre Wut auf ihren eigenen Körper wie weggeblasen.Wenigstens spürte sie nun, dass sie den anderen Kriegern ein Stückchen näher gekommen war.

"Vielen Dank, Vegeta Ouji-sama!", sagte Ruky, verbeugte sich noch einmal und lief dann nach draußen. Vegeta sah der Kleinen noch ein Paar Sekunden nachdenlich hinterher. Er beendete somit ihr Training damit und würde selbste noch ein paar Stunden trainieren.

Die kleine Ruky allerdings lief zu Chichi, Son Gohan und Minako. Die drei besprachen gerade noch einige Aufgaben, aber Ruky wollte dabei auf gar keinen Fall stören.

"Ich will dann auch nicht weiter stören. Chichi-san dürfte ich dich fragen wo Minami-chan ist? Sie scheint fort zu sein", meinte Ruky höflich, "oder hat sie auch keine Zeit? Oder geht es ihr schlecht?"

Chichi lächelte: "Nein, nein, mach dir keine Sorgen. Mianmi-chan braucht wahrscheinlich keine Hilfe bei ihren Hausaufgaben. Du weißt sicher besser wo sie hingegangen sein könnte, schließlich kennst sie länger."

"Sie wird sicher bei Kuririn-san, Yamchu-san und den anderen sein. Sie ist so gern bei ihnen und lässt sich Dinge von ihnen erzählen. Dann entschuldigt bitte die Störung! Wir sehen uns dann heute Abend, Minako-chan, Gohan-kun!", rief Ruky noch als sie der Minnischulklasse davon lief.

Tatsächlich fand sie ihre Freundin bei Yamchu und den anderen. Minami-chan saß am Rand der Halle. Diese Halle war ziemlich leicht gebaut, als Ruky hier war musste sie nur mit den Jungs laufen. Richtig starke Spezialattacken wie die der Namekianer oder Saiyajins hätten diese Halle in handumdrehen zerstört.

Minami bemerkte Ruky zuerst nicht. Wenn Ruky es sich recht überlegte, wirkte Minami sogar recht traurig.

"Na, Ruky-chan? Hast du frei?", wollte Minami gleich wissen.

"Ja!", antwortete Ruky lächelnd, "Vegeta Ouji-sama war heute mal zufrieden mit mir. Aber du bist irgendwie heute nicht ganz da, oder?"

Mianmi schüttelte den Kopf: "Bei mir ist alles okay. Mach dir nur keine Sorgen, ich hab nicht so viel."

Ruky nickte. Ihre Freundin wirkte wirklich so reizbar, dass sie es vorzug wieder zu verschwinden. Sie mochte sich nicht auch noch mit Minami streiten. Das konnte schnell gehen, wenn man sie an den richtigen Tagen erwischte.

Seufzend setzte sich Ruky in den Garten. Wenn sie doch nur etwas zutun hätte. Jetzt hätte sie einiges für eine Namekianischletion gegeben.

Die Cyborgs C-17 und C-18 sowie "die kleine" Videl waren auf direktem Weg zur Festung Ex. Videl schlug das Herz bis zum Halse auch wenn sie nur bei den Kämpfen zugucken konnte. Zum Glück wusste sie, dass die Saiyajins die beiden Cyborgs nicht aufspüren konnten. Videl konnten die Saiyajins nicht als wahren Gegner aufspüren.

C-17 bemerkte das Videl sehr hibbelig war.

"Warum bist du eigentlich so aufgeregt, du kämpfst ja niht einmal mit uns mit!", meinte er um das Mädchen etwas zu stoppen, "Ich frage mich sowieso schon warum du überhaupt Lust hast ein Cyborg zu werden. Als Cyborg bleibt dir nicht mehr viel für dich. Höchstens der Tod!"

"Und noch dazu musst du für Gero als Sklavin arbeiten. Und du hast doch auch bemerkt wie nervös der Alte langsam wird. Wenn wir seine Befehle nicht so schnell wie möglich ausführen, dann ist er erledigt. Du verlierst doch nicht nur deine Gefühle oder deine Identität, was schon schlimm genug ist! Du wirst wie wir ein Stück Blech behandelt. Du kannst doch nicht wirklich wollen so zu leben...", meinte C-18.

Videl lächelte bitter: "Wie ein Stück Blech? Wenn man als Cyborg nichts spürt und praktisch eine Kampfmaschine ist, dann soll es mir Recht sein. Ich habe genug von diesem Leben als Mensch. Ich währe eben eines, das mir passt!"

Dabei fragte sich Videl wirklich, ob C-17 und C-18 die Wahrheit sagten, wenn sie meinten, dass sie keine Gefühle hatten. Woher sollten sie denn sonst wissen, wie man ein Stück Blech behandelte. Oder war es nur eine Art Erinnerung an ihr früheres Leben?

C-17 und C-18 aber wussten, dass es keine Sinn hatte weiter darüber zu diskutieren. Videl war zwar immer dabei und die drei waren auch echt gute Freunde, aber mit ihrer

Lebensgeschichte die offenbar der Grund für ihren außergewöhnlichen Wunsch war, blieb Videl stumm.

Nichts ahnend welcher Zukunft diese drei Krieger im Namen des großen Taar-sama entgegenflogen, sahen sie auch schon die große schwarze Burg aus Stein und Metall majestätisch empor ragen. Was die Menschen als das Spukschloss kannten, war das tz Hause der machtigsten Krieger die es auf der Erde zu finden gab. Und diese werden bald gefährlichen Feinden gegenüber stehen.

"Also los, es ist gleich soweit!", sagte Videl.

Die Cyborgs nickten.

Vegeta gesellte sich heute sogar einmal zu den anderen Kriegern die ihre Freizeit genießen konnten. Er setzte sich zu den anderen, aber schwieg und zog ein Gesicht als ob er völlig deplaziert sei.

"Vegeta-san wird immer geselliger, findest du nicht?", fragte Son Gohan seinen Vater.

Son Gokuu nickte: "Stimmt. Ich glaube das er sich langsam daran gewöhnt hat."

"Woran?", flüsterte Son Gohan.

"Na woranschon. Er hat nur seine Familie, da ist es doch logisch das er die Erde mit und beschützen muss", antwortete Gohan's Vater genauso leise, "Vegeta hat sich lange gegen den Kontakt zu uns gewährt."

"Hey, was tuschelt ihr da eigentlich?", fragte Vegeta grimmig.

"Tschuldige, Vegeta. Aber sag mal, wie läuft eigentlich das Training mit den kleinen Saiyajins?", erkundigte sich Son Gokuu heiter.

Vegeta zögerte und sah seinen Erzfeind grimmig an: "Trunks und Goten machen sich richtig gut als Gotenks, wie kann man auch etwas anderes von ihm erwarten? Gotenks ist schließlich der Zusammenschluss unserer Söhne!"

"Na das hört sich doch gut an! Und was ist mit Ruky-chan?", wollte Son Gokuu wissen. "Als ob man etwas Großes von einer Göre erwarten kann. Sie lernt ziemlich schnell, aber damit umzugehen weiß sie nicht!", entgegnete Vegeta und sagte dabei nur die halbe Wahrheit. Er war eigentlich ziemlich überrascht darüber das Ruky so schnell die Attacken der anderen der anderen kopieren konnte. Schließlich hatte sie Son Gohan's und Piccolo's Masenko einfach so eingesetzt ohne es großartig trainiert zu haben.

Plötzlich riss etwas den Gedankengang des Prinzen. Er hörte seinen Sohn und Son Goten aufgebracht diskutieren und Ruky's Aura stieg in die Höhe als wäre sie furchtbar wütend.

"Was ist da los?", fragte er.

Son Gokuu und dessen Sohn waren auch schon in aggressiver aber kampfbereiter Pose.

"Ich spüre nichts, aber da ist etwas!", meinte Son Gokuu, "Warum sollten die Kinder sonst so aufgebracht sein?"

Schnell versammelten sich die Kriger bei den Kindern. C-17 und C-18 standen vor ihnen und der blonde Cyborg begann anscheinend einen Kampf gegen Ruky, auch wenn diese keine Chance hatte, entgegen stellen wollte sie sich trotzdem.

Piccolo hörte man von allen Kriegern als ersten:

"Diese zwei Menschen haben überhaupt keine Aura! Als wenn sie gar nicht am Leben wären...!"

Ende Kapitel 10 Fortsetzung folgt in Kapitel 11: Was man nicht vergessen kann ...

Nachwort Kapitel 10:

Dies ist eines der Kapitel die ich unheimlich in die Länge ziehen musste und trotzdem ist es noch immer sehr kurz. Mir gefällt das Training, das Ruky bei Vegeta hat. Es ist in dieser Version wirklich härter, sie musste sich in der ersten Fassung wenigstens nicht die ganzen Zensu alleine holen.

Vegeta tut meißtens so, als ob ihm Ruky völlig egal ist. Aber er mag sie schon irgendwie. Ich denke das muss so kommen, da sie ja die meißte Zeit aufeinander hocken.

Na ja, in der ersten Fassung hatte ich nie erwähnt wie Taar aussieht. Also bin ich auf die peinliche Idee gekommen eine Art Schnecken-Igel daraus zu machen XD

Tut mir leid, manchmal bin ich krank XD

Bis dann Leute, ich hoffe ihr lest auch Kapitel 11, dann gibt's endlich mal wieder ein bisschen Action in der Suppe! -